1825 / 162 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Fri, 15 Jul 1825 18:00:01 GMT) scan diff

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einen “Mehron von 5 pCt. im Verhältniß zu aUcn an dem auf «108 ihre E111fuvren „in England zu legen. Am 2. passtrcen jm Overvauw untcr andern 1211:

Abgaveu-OM, die ZöUe-quulations-BQ 11. 1. w. --

-- Höhlung csc bereits 52 Fuß tief,

Zoll als das niedrigste Bett des Flusses. wird man versus mir der Wölbnng anfangs" könne Dm Erdboden an dieser Seite des Flusses fand m,.

gen die, welche dieses nicht thäten, sei es die Abschr, ster die in Rotherhite unternommenen Arbeiten, 11 unter der Tvemw «inen Weg anzulegen.

Die gro d. h. 13 Fuß tiefe In drei Woch

Gestern legte Graf Harromvy den Ausk'cl)11ß-Ber1cht _ jo hart und trocken , daß der Ingenieur, Herr Brün

Über den Zustand Irlands vor. Auf emtge Bemerkun gen des Grafen v, Dara-ley behauptete Graf Ltocrpoo1: er habe in daeser Scm'ion keine ftärkcre *))Cemung über

es wagt„ in dcr *))?auer eine Oeffnung von 40 F Länge und 17 Fux; Breite zu lassen. ist 01e1cr bcwundernsnsürdtgc Bau von dem Vicekanzj

Einen Tag zuv

die Katholische Frage ausgesproche11 als in den voregen. und mehreren sehr vornehmen Personen in Auge

T Nach emigen Debatten passirte Ole Combinations- 111. Im Unterbause antwortete gestern Herr Canninq dem Herrn Baring auf dessen Frage, warum dcr Ge- sandte Der PLaca Staaten, Hr. Lemprié-re, 11011) immer nicht dem Kdmge vorgesceUr worden: Due Ur1ache liege nicht an irgend einem Cmfinsse fremder Regierungen, denn diese hätten sich mchc darin gemischt, sondern darin, daß dieser Gesandte ernannt sei, denselben Po. sien zugle1ch beimFranzösts Hofe zu bekleiden. England könne e111c11'2ln1pruct) auf einen Gesandten an sich allem machen und wenn es die nenen chudliken tmc dersel ben Aufmerksamkeit wie die ältesrxn und abwlmesren Staaäen Curvoa's behandle, hätten die ersteren s1cj) ge wrß 11ick)t zu bestbweren. Ermland stükze sich 111 1c111c11 Beziehungen zu den neuen Staaten gänzlich auf fm) selbst. Sonnabend wurde der Herzog v. Weilington uner- wartet nach Carlton house be1chiede11, wo er um 6 Uhr zu Pferde ankam und sofort Audienz bei Sr. Maj. erhielt. Die Hofzeixung enthält das Ceremonial d-cr Beklei- dung des Gen.;Majors Campbell mir den Insignien als Commandeur und des Rcar-Adm. Hardy, der General “Majore Biakcney, Pkaclean, Jackson, Bouveri und Lord F. I. H. Somerset mit denen als Racer des Bath„-Ordens; auch daß der Statthalter zu INadras, Gen.! Maj. OJkumo, zum Baronec «nannt sei. Graf Chatham ist in Porrsmntk) angekommen. Cin Sonntags.Biart will wisscu, daß die Verwitrwetc ?archioneß v. Londonderry den Unter-Scaatssecrecair Hrn. Planta ehelichen werde. Nach Breefen aus Paris hätten die Columbischen Kaper (weiche WTarkbriefe von Columbiscyen Agenten aus Gibraltar führen sollen) an den Nordküsten Spa- niens selbst einige, von Santander ausgelaufene bewaff, nete Schiffe, ja ein N1e0erlä11disches Schiff unter der Voraussetzung, daß es Span. Cigenthum am Bord habe, geplündert. Nach der Cornwall-Gazecce wird um den 5. Au- gust aus ein. schönes Datnpfschiff von 500 Tons, Enter- prize, von Falmouch nach Indien abgehen. Man rech- net, daß es in zwei Monaten da seyn werde. Es“ find Briefe aus Mexico bis zum 26.2[pril hier, alles war ruhig. Aus Panama, Anfangs Mai, wird gemeldet, es sey Nachricht in Lima eingegangen,_ daß Gen. Sucre den Olaneta in Ober-Peru völlig ge1chlagen habe, und dessen Truppen s1ch gänzltcl) aufgelöst. Er selbst soll nur

noch mit einer Handvoll Begleiter umherirren. _ Sonnabend kam eine neue „Bergbau-Gesell1chaft

von Guanajuato“ an der Börse zur Sprache, und ob- glciä) niemand von ihrer Solidität, oder auch nur den Namen der Directoren und Bevollmächtigten etwa? er- fuhrxwurde docl) mirabile dictu! der Scrip mic anjehn; lichem Pm., gestern sogar zu ?ck pCt. verkauft!

Den Men 0. Pk. deponirte der preuß. Gesandtx, Baron von NTalzahn, 19,350 Pf. Stekl. bei der englt- schen Baük, in Spezialbons der Anleihe vom Jahre 1822, wodurch die fünfte Einlösung der “Obligationen

bewerkstelligt ist.

schem genommen worden.

Cons. auf Abrechnang schlossen gestern zu 91F.

St.Petersburg“, 5. Juli. Se, Majestät der K [er haben durck) ein allerhöchstes Manifest aus Zarsko' Seto vom 26. v. “M. die Ntcöerkunfr J11ro Kai" Hoheit der Großfürmn Alexandra Feodorowna' offt; bekannt gemacbt und befohlen, die mengeborne Großf' stin, dte-den Namen Alexandra erhalten hat, in a Sachen, wo es sick) gezieme, Jhro Kaiserl. Hohe zu schre1ben und zu nennen.

Der beim Reichs-Kol1egio der auswärtigen Ang genhe-iccn angestellte C'catsratk) Severin ist zur Bei 1111119 seines eifrigen-Dienskes zum wirkltchen Etacsr befördert worden. . Vor einigen Tagen ist der K. Hanndversche sandte an Unserm Hofe, General-Lteurenanc Dörnbe mer eingccroffen. Der bisherige Großbrittanisch B schafter, Hr. Warden, verläßt uns nächstens, um 11

London zurückzugehen. * Vorige Woehe kehrte der Minister des öffentLi-a

Reise nach Dorpat zurüxk. _ H1“. Ribas ist* als Spanischer Vice-Conjul in Od

anerkannt worden. . Zufolge eines Beschlusses der Mimster-Commé

vom «5. Mai dieses Jahre; ist, zur Belebung des F)

dels in den Neuruss11chen Provinzen, der Zoll von rcren Einfuhr-Arukein bedeutend vermindert worden ist von einem Berkowiz Pottasche“, statt ein Ruhe Cup., 75 Cop. Silv,; voneinem Pud roher statt 80, nur 40 Cop. zu erheben.

Beim hiesigen Zoll-Amte sind mehrere Beamte gestellt worden, um den Zolldicnst in allen seinen len kennen zu lernen und später, bei Vacanzen, St an den Reichs-ZoU-Aemtern zu erhalten.

Der Befehlshaber der ZZsten Flotteanuipage Commandant" unsrerDonau-Flsccille, Captcain-Com dear Mkchailow4'ky, ist mit Tode abgegangen.

Seit dem Beginn der diesjährigen Navigation zum 12, d. find in Riga 358 fremde Kauffahrer ei laufen und 211 abgesegelc.

Stockholm, 5. Jul. Ihre Königl. Hoheit Prinzessin Sophia Albertine ist dieser Tage nach Z'- Landsllze, dem Schlosse Tullggrn, abgegangen. Die Lat1d1virthschafts:Akademie' bat C'rlaubniß Ankauf und zur Einfuhr einiger Kascyemir-Ziegen Frankreich erhalten.

Hamburg, 11. Juli. Mit voriger Wochs eine neue Epoche für die Verbindung zwischen Ham]; und London begonnen. Vorigeu Dienstag fr1"1l)1" wir das Dampfpacket Hylton Zolliffe, Capic. How

Fahrt von- emigen 50 Stunden, am Abend vo in Cuxhaven eingetroffen war. Das Schiff, unge 130 Fuß lang, ist eines der größten und schönsten , lischen Dampfschiffe und mit allen Bequemlichkeiten Reisende auf's „Beste und Vollständigste versehen. '

Den 3011411 y. I)“. besuchte der Herzog von Gloce-

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Unterrichts, Adnnral Sckxischkow, von eineanspektio,

rcige SchmiedesZt1nung zu erwirken. Da inzwischen

zum ersken Mal hier eintreffen, nachdem es, nach-e'

' artier- Moncur; und Gage; Gelder von den jetzigen

Maschine, “welchc dasselbe in Bewegung setzt, hat

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serve Kraft. Mit dieser durchschneidet es die Wogen

nd bietet „jeder Gesghr Troß, da alle Vorrichtungen ur Ver_n1e1dung derjelven, welche die Fortschritte in „- Vnstrttgung 0er Dampfmaschinen irgend gelehrt aben/ dabetkatzgebracht sind. Welche große Vortheile jeDampspackeksahrt auszeichnen, sst hier der Ort nicht, eitläuftkger auseinander zu seßen; 1chon die Bestimmt- ,“ oe'r Dauer der Fahrt, der Ankunft und R11chkunfc eden tbr den Preis vor .jeder andern. Zn 60 Stun- en ist von hter aus die Fahrt nach London zurückge- gr. Man kann hier abgehen, 4 Tage dorc verweilen nd am-10cxu Tage schon wieder hier sem, “„ Anretz, dre reicl)sce,_ größte, bevölkertste gewühlvolluc aradc der Welt zu _be1uche11! Noch mehr! Füge man “nige Tage ymzu, [o ist der Genuß noch um Vieles zu höhen. Von London gehen täglich Dampfböce oder ndere Fahrzeuge nach Calats ab und von da ist be- äudig biUtge Gelxgenhcjr nach Paris. Aufdiese Weise 1111 man s1ch die Freude verschaffen, die bctden Köni- “11t1e11 dex Stäote, London und Paris, schnell dem lick voryber zu führen und einen interessanten Ver- ejcl) z1v11che11 1hrenEigenthümlicykeiceu und den Eigen- üml1chkeiceu iyrer Bewohner anzustellen. Selbst, enn man geraden Wegs nach Paris er, kann man -n Schweden, Dänemark und dem nördlichen Deutsch- nd aus, m1c_dcn1 Dampfschiff auf die sch11el1ste und ohlfe1l|e Weije zum Ztel gelangen.

Frankfurt a. Pk., 6. Juli. Das 15 entlicl ; koll der Wlan Sitzung der BundesvefxsamzßlAUILOg om 23, Zum) chen: die Verhandlungen und Beschlüsse er folgende Prioatreklamacionen mit:

&! 1) Der Schmie0emeister Cymstoph Stute ZU Bre- “en, 111-1111)“ während der Französischen ngierung Pa“ 1tme1ster geworden, nach Wteoerhersteliuug der Zünfte . 3,4814 aber kein OJTetsterrccln wieder einbüßce, hac -) m1t der Bitte an die Bandesversammmng gewen- 1, be; dem Senat zu Bremen seine Aufnahme in dte

d'er erheßlc, daß dem Beschwerdenführer der Rechts- gverwerger; worde11.i|, noch sonst ein Grund zur fasßungsmäßigen Einschreétung der Bundesversannn, Fovor'lcegt, so wurde die Abweijung des Reclaman- - emsnmmig beschlossen.

2) Der Pfarrer Schmidt zu Keimlingen im Groß; ogthum_-Baden, hat um Unterstützung 1e111es Pen- nssAmpruchs gegen die Königl. Baierische Regie- g gebeten, den er Larauf gründer, daß er, weil er

vo11.der Regierung beabsichtigten Vexeinigung der -ngel1|chen Kirchen-Gemeinden nicht habe beitreten lZen, auf eine minder einträgliche PfarrsteUe habe 1th werden sollen und bei der Fruchtlostgkeit seiner egen gynmbten Vorstellungen sich veranlaßt gefunden 1, war der Bitte um eine seinen Dienstjahren und [*Im Verhältmssen-angemessene Pension seine Dienst- assung ngchzu1uchen, späterhin aber die Pfarrei, 1111t1ge_n nn Großherzogthum Baden anzunehmen.

Yer'ammlung wieß dickes Gesuck) ebenfalls ab, in-

e1ne Verwendung, um den Reclamanten eine Pen-

„aus Gnaden“ auszuwirken, nicht in den Gren- shrer Zuständigkeit liege, und sofern ste „von chtswegen“ gefordert werde, der Nachweis fehle,

t_nan dem Pfarrer Schmidt das rechtliche Gehör vetgert habe.

3)D1e ehemaligen Kurtrierischen Leibgardi- , _Petex und Reinhard Klippe! von Camberg,

_dte Wattwe des Leibgardisken Georg Groß von 01811, im Herzogthum Nassau, fordern rückständige

l'Icrn der Kurtrierischen Lande d _ . . , er Preuß11chen und aueschm Regterung. Sie behanpcen , daß die von

Welch' Z

zur Regul1erung der Kurtrierischen Schulden ihren An- ]pruch alx rcchtig anerkannt habe, s1ch aber über die auf eme jede vo11 beiden fallende Rate uicht vcrennqcn k_ö„m1e, u111)_dc113 darum tyre Befriedigu-19 nnterbllebeu jet.“ DL 01e]e„2l11gabe nicht bescvemtgc ist, Und nur in Jedem Falle- dw Reklamancen auf Art. 30. der Wtener Schluxzakce 11ch_berufcn dürften, um eine Verwendung 0er Buybxsverxamnnung ()e1'bsiz11f1'11)1'e:1, so sind sie mit threm dtessangen Gesuche abgewiesen worden.

.4) DU: Mben des zu Healigenstaot verstorbenen Regteryngsratys Schrank baden den Rückstand der threm Erblaffer reicho'öepucations1chlußmäß1111cb1'1.)rcnden, „unter o_er vormaligen Westphälischc11 Regierung abcr herahgekeßten Pension, bet der König! Preußischen „RÉITÉTUUZ nachträglich gefordert, sind aber abschlägig bedchsteden woroen, und glauben deshalb.an den Grund des Art. 29. der Schlußakce Bej'clzwerde führen zu kön- nen. Du Bundesverfaumnyng hac ]edoä) die Rekla- manten abgew1esen, da eine gericlckt|iche Verfolgung von Prtvata111pr1'111)e11 nach der Verfassung und den be- [ichendeu Gerekzen eines jeden einzelnen Staates beur- tyetlc weryeu müsse, und da, nachdem die Reklamaucen von den Compecemen Preußischen Behörden auf den in Den. gcordncten Instanzen ergrtffeneu Recurs ihre Reso- Ja:??? wafxngen hätten, elneEBeschwerde Über verwei- xe c r oder ver'a ce rör "111 ' ganz grundlos sei. ! g tet lg und Prufung

. Pkadrid, 28.311111. Der Köni at d a - ques von Zamhrano zum Kriegskunnstéxrh undenzuZJlTeicT) zum General Comnmndanten der Königl. Gaxde-Kaval [erte erngnnt. Den General-Capicains des Reichs ist U11 K_öyxgl. Befehl “vom 21. zugefcrtigc worden, daß das Osftctere, namenciich diejemgcn, die aus Amerika koxmmqn, s1ch nicht ohne Erlauvniß des Königs nach I):,adrtd begeben dürfen. Der König hat zu gleicher Zett bzfohlxn, daß aUe Militair- und Ciotlbeamte, wie auch des Gxtßlichen, die s1ch ohne Erlaubnis; in Madrid aufhachu, josorc nach dem Orte ihrer .Bescnnmung ab- gehén 1011211. Die Minister haben den Auftrag erhal- ten? darauf zu |ek2e11, daß dieser Befehl innerhalbvon dre: Tag_e11 ausgeführt wurde. -- Bei Gelegenveét des 'Name-15.1111?“ des Königs von Portugal hat, wegen des 1211111ohl1e1ns des Botschafters, Grafen v. Snbserra, der Seercatr der portugiesischen Botschaft Sr. Königl. Hohen dem Zufanren Don Carlos am 24. d. TO“. seine cyrecbietige Aufwarcung gemacht.

Lissabon, 18. Juni. DerKöni beachbt' ' Reese durch Verschiedone Provinzen gdes I'Ke111'1ézc;eni1t: Oporto werden schon Vorbereitungen zum Empfang S. NT. gemacht-- Der Hauptzweck dieser Reise soll sein, Über den Zustand der Landstraßen, mit denen es wirk- [:ck elend beschaffen ist, sichere Nachrichten zu erlauqen, und Maaßrcgeln zu nehmen, um ste so schnell wie mög- zu yerbessern, Es bestehn zwar Gesellschaften, welche es ubernymmen va_be11, die 11ötl)igen Ausbefferungen der Yeerstrgßen zu besorgen; es ist aber unstreitig vortheil- „after für den Staat und für den Handel,„ daß der- gle1chen Ausgaben unmittelbar aus Sraatskassen be- strttten werden.

. Neu-ereans, 10. Mai. Ein Corps Mexica- Utscher farhtger Truppen auf Sacrificios empörte fich 11111 30203111 und brachte alle seine Offiziere um. Der, 111 der Nahe von Veracruz stehende, ?cxicanische Ge- neral perlor keine Zeit, wider die Meuterer, welche die Spa111sche Flagge aufgezogen hatten, auszufabren und zwang fie zur Uebergabe. Zwanzig der Rädelsführer wurden den ersten Tag hingerichtet, und mehr sollten folgen: Auch die Indiancr-Truppen in Yucatan hatten s1ch wuder unruhig betragen.

eu Regierungen in Koblenz niedergeseßte Commisston