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wird dort noch immer der Sklavenhandel stark betrie- ben; unlängst war ein mit Negern beladenes Séiff von einem Schiffe der ostindischen Compagnie becronen, und nach Sierra Leone aufgebracht worden.
Vom Maya, 16. September. Am 12. d. xvurde die diesjäwrige Sitzung der baierischen Ständcver/xam'm- lang aus besonderm Auftrage Sr. Wkajestät des Kötn'gs von dem Staatsminister des Innern, Grafen v. Thyr- h._*im, begleicxt von den königlichen Kommissarten Sraarsrä'ryen von Suttner und von Stürmer, durch Verlesung des hier folgenden Reicl)sabschiedes, in feier- licher Versammlung beider Kammern, welcher die Civil- bcyörden und auf den Tribuncn eine reiche Zahl von Zuschauern beiderlei Geschlechts beiwohnten, gc]"chlosse_n.
In dem Garten des Chaiscn-Fabrikanren Schäser zu Lahn (Großherzoch). Baden) befindet fiel) ein Reb- sWCk- der schon vor mehreren Jahren der öffxntlicyen Aufmerksamkeit gewürdigt wurde, und solcbe in diedem
„Jahre l10ch mxhr anf fich ziehen dürfte, indem er nicht .
weniger als vxerzel)nhunderc der vollkommensten blauen Trauben trägt, wovon die kleinsten 14, die größeren aber 18 bis 20 Zoll Länge haben; der Ertrag wird von Sachverständigen über 4 dasigc meen gesclyälzr. Wien, 13. September. Zvre Majestäcen der Kaiser und die Kaiscrmn, Allerhöchstwelche am vorigen Sonnabend aus Laxcnburg hier angekommen w.:ren, haben Sich gestern Nachmittags nach Schloßhof bege- ben, von wo aus Allerhöchstdécselben künfrcgen Sonn- abend den 17. d. TN, Ihren feierlichenEinzug in Preß-
burg h.1lten werden. Stockholm, 9. September. Vorgestern kamen
S?. K. H. der Kronprinz von Drotcntngdolm zur Stadt, um in der Regierungs-Commisfion den Vorslkz zu führcn.
Dem Staatsratl), Grafen Löwenhjelm, ist während seines Aufenthalts inParis von dem dortigenHandels- hause Akazet 61". (Jo. das Anerbieten gemachc, den Schweéiicbcn Eisenwerksbefißern, gegen eine Vergütung Von 300,000 Fr., die Ersin, » *,kczmlwilen, allerlei Eisenwaaren oder Platte" einer metallischen Plattir-Conwosicion vor „ kkzu beWahren. Die Bt_rqwerks und CommerzÜ W, " die Academie. _der Wcff.t1]chaften und die Bevollmächtigten des Cident Conxroirs smd um dessaüstge Gutachten angegangen wordsn. Zn Betreff der von dem Handelswuse Michaelson und Benedicks von der Regierung erkauftxn drei Schiffe will man jekzt wissen, daß der „5?an mKraft bleibt und die Schiffe binnen kurzem absegcln werden. Die Ein- schlffung Schwedischer Officiere auf denselben is? aber verboten worden. .
Der Rajah von Oude in Ostindien hat unsrer Re- gierung ebenfalls sein großes Perstsches Lexicon in 7 Theater: zum Geschenk gemacht.
Fr-ederikshald, 7. September. Als Jhre Ma- jesräten der König und die Königin zu Högjund auf der Norwegischen Gränze angekommen waren, wur-
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mittee dcr Asiatischen Angelegenheiten hat so eben ,' Reglernent für den Russsch-Afiatischen Handel erlas das im Wesentlichen Folgendes bestimmt: 1) D den Perser" mittelst des Tractats .von Gulistan zu standene Recht, mit Pässen von ihrer Odrtgkeir n- Rußland zu kommen, sich dort aufzuhalten und ka männlsche Geschäfte zu betreiben, wird vollsrändig a recht erhälten, auch smd ste berechtigt, im Großen
die Handelsgeschäfte (311 (161311 zu betreiben wünsch smd gleich den Russischen Uncerchanen gehalten, H 0218 Erlaubnißsclwine zu lösen, auch, wie die Russ die örtlichen Acciseu, Seadt- und Land*Abgaben u freiwilligen Sceuern zu entrichten; doch smd sle da nicht als Rmsix'che Uncerchanen zu betrachten. 3) E so müssen auch alle übrige nach Rußland komme Asiaten, die Wanken mtc ficl) führen, ähnliche Hande“ Erlaubnißscheme löscn, weil lhnen ohne dteseldenb erlaubt ist, auf der Zoll Linie, in den Tauschpläkzen , auf den Drei Hauptytzrmärkcen, d. l). auf denen eric, NischnyNowgorod und Korennoy Handel treiben. 4) "2er Llfiaccn, welche sich als Haudelsdie oder Commissivnaire in Rugland aufhalten, smd . Galden-chlemenc unterworfen, namcncLict) mä ;1. die bei RussU'chen Kaufleuten in Geschäften. irg. einer Art angestelldn, nazh Maaßgabe ihrer Bes tigungen einen Erlaubnißscixin von der erstxno zweixen Classe lösen. 1). Eben solche Zeugniffe ma's slch diejenigen Afiaren verschaffet1, we!che bei ande
stellt smd, die das RUM erworben hab?", anf der * Linie und den Hauptjahrmärkcen Handel zu trex c;. Diejenigen, welche bei den, bloß auf der Gränz? und den drei Hauptjahrmärkcen handelcreibenden - ten oder bet den (311 Za); handelnden Asiaten fich b
ntßschcén mchc vorzuzeigen. .) Die Handels-Exl nißscheme sollen für die P ___ékwixfür andre Ast zu jeder Zeit des I , ukWreis-Erhövung zu ' * [„ckck überwiesen wc “denselben gemäß, te und an den Tau.
piälzsn Handel ge ., en, find, mic Auwa der drei Hauptjalxmk ,'“allen m:rtelst des supplx tarischen Reglements wegen der Gilden festgcje Strafen zu unterwerfen. Die Vollziehung dieter *. ]"chrxfeen nimmt mit dem 1.Zanuar 1826 ibrcuA-xf;
Türkei. Dre AUgemeine Zeetnng enthält so!_ de Prévatschreidcn:
Konstantinopel, 20. August. (Ueber Buchar_ Aus dem Archipel erhält man fortwährend ungün Berichre über den zerrissenen Zustand Griechenla Zweexpalt soll unter den Häuptern der Insurgentcn der Tagesordnung sein. Vergebeüs bemühen s1ch englischcn Agenten, die Griechen zur Emtracht zu_ mögen, und zum Uebermaaß der Verwirrung trax den ersten Tagen dasses (Monats ein nodamerikantk Geschwader bei Napoli di Romania ein, und sol] *
halten sein. ohne Erlaubnißs ßerhalb der SL?“-
den Sie von dem Reichsstatthalcer, Grafen v. Sandels, dessen Generalstaabe, dem Gouverneur der Provtuz und
einer großen Anzahl von Ober-Officiercn nnd Cévxl-i
Beamcen, so wie von den Norwegisckzen Hofbeamcen
waangen, welcbe leßtere sogleich ihx'en Diet1sk_antraten.„
Um 947 Uhr trafen die Durchl. Reisenden unter dem Donner der Kanonen und dem Jubel der Einwohner hier ein. Das Gräfin von WWel-Zarlsberg, Oberst- HOfmeiskerin der Königin, mit zwei Pallastöametr, hat- ten sick) schon früher _hwher beaeben und traten unver- Mgltcb ihren Dienst bei J. M. an. Gletch nach der Ankxxnsc ernpfn'n; der König den Reichsstatthalter, den Nökwsgisclzen Staatsminister, so wie die Generale und ankern Beamten.
seinem allgemein verbrctceten (wenn gleich unwahrs- l:chen) Gerüchte, den Griechen unter der BMW Hülfe angeboten haben, daß sie fich mit England * in nähere Verhältnisse einlassen würden. ' scha's Operationen scheinen durch Hamiltons Ben-Y gelähmt zu seit:; wenigstens" weiß man slch sein 1; res Verweilen bei Trépolilza, wenn der Zustand
schildcrc wird, nicht anders zu erklären. _ MU“ französischen Botschafter, Grafen Guillrminst, Und -* brittischen Minister Turner, soll es weqcn des B“ mens des Commodore Hamilton und desGet1erals:-'
handeln. 2) Das nach Rußland kommenden Pers '
mit kaufmännisMen Zeugnissen versehenen Asiaten a _
dcn, brauchen, wie ihre Principale, dergleichen
ZbrahUrZ'
Napoli di Romania so erbärmlich ist, wie er vier „.
bereits zu Erklärungen gekommen sein, an Folge EK"-
St. Petersburg, 9. September. Die CoxG-neral RWE, der noch förmlich in franzöfiscben
,“._-nsc.*n ftchc, zurübcrufcn werden dürfte. Wenigstens
rd dieses hier behauptet. Triest, 5. Sept. Briefe aus Corsu vom 21, Aug.
stätigen 01? bereits gemeldechiederlage des nach dem
ßlnngencn Srurm_ aufOIZiffolungls im Rückzug begrcffe- n Seraskters Redchid Pakkha- Es war am 7. Aug., ß der aus der Gegend von Salona herbeigeeélte Goura [drci griechischen Kapitains den abziehenden Türken Carvaffara in den Rück'cn fiel, und ihnen vtele Ar- zrje abnahm. Seitdem befindet sich Reschid Pascha Carvassara, und sammelt frische Truppen. -- Unsere icung drückt fich in Bezug hierauf so aus: „Nach chafferbcrichcen erschien, einige Tage nach dem frucht- en Sturms der Türken auf »).)Ttffolungyi, ein Korps 13000 Griechen unter Kapiram Goura's Anfüyrtmg : Salona [)er, und griff in Gemeinschaft mit einem elle der Besaßung das türki]che Lager an. Es ge- g ihm, die Belagerer in Unordnung zu brmgen, und en einige Kanonen und Bombemnörser zu vernageln.“ Italienische Blätter enthalten a_us Zante vom August: „Eben eingehenden Nachrichten zufolge Ypsilantt's Armee-Corps Trcpolilza und Navman erotngs besetzt; lekzrgenannte Stadt soll bei Annä- ung der Griechen von der Türkischen Besatzung frei- ig verlassen worden sein, die sich nach Modon zog. rahimPascbn soll bei Trépotamo, dem alten Psopyis, Mittelpunkte des Peloponcs, eingeschloffen sein. In Gewässern von »))?essolungyé hac dieTÜrkxscde Flotte eénxöm Gefechte mit den Griechen emige Schiffe ver- n.“ Spanien. Nach eincm Privatschreiben aus Ma, * vom 1sten Sept. (im Nxonneur) hat die Regie- 9, im Gefühl der Nothweudtgkeic, die Parteien so; möglich einander zu nähern und dem böten Willen __ Vorwand zu Klagen und Geget1beschulciguugen eßmen, die meisten in Folge der neuesten Emigmsse !bjc Verhafteten und Verbannten so eben in Frei,- gsseßc und bezugsweise aus der Verbannung zu. gerufen. Unter den letztern nennt man auch den mandeur der Artillerie _d_' ngl. Freiwalligen der: General; »))Zajor Ch. 7;nal:gen Präsi- cen der Mtlctair-Com “ '" Pfarrer Me- , welcher etliche Tage “_ ““Jhädr, ist, nach m Schreiben, jekzt ebenfa *er fret und die kö-
. Frenchigcn, von deren gänzlicher Aufiösung die : war, ]ollen noch durch ein viertes Bataillon ver rt Werden.
I n l a n d. Beerlton. Durch die, im 17. Stück der Geseßsamm- : fur dre König!. Preuß. Staaten enthaltener: Al- chsxen Verordnungen vom 17. August 0. Z., ist die l:!xtgs Verfassung der Commnnal Lanötage der Kur; Iceumark, desgleichen in Pommern fcstgesefxc. Da- werden m der Kur; und Neumark drei besondere munal-Ständi:che Verbande Statt habs", diese * 1) der Verband der Alctnmk; 2) der der übrigen cslyetle der Kurmark, und 3) der der Neumark. Potjrtnxrt1__Ut:d Rügen finden zwei besondere Com- “k-Standekche Verbände statt, deren elner Hinter- ern und Altvot'pommern, der andere aber Reu- mmeru und Rügen begreift. Für den Communal- [W der Kurnxark iscBerlin, für den der Neumark, UL:]! „zum_ Verkammlungsort best-mmt; für die “Illt- etbec solcher der Wahl der dorcheu Stände Über- 0111 Fur i_denZZerbgnd vonHinrerpommern und Alt- “mern tst Ocectm, für den von Neuvorpommcrn
TUIM, Scralxund zum Vsrbammlmrgsort bestimmt,
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rxtcn, und dürfen nie über vier WOM" dauern. ZU Hömgl. Kommtffarien auf densclben smd die Obcr-Pkä“ ndentcu der Provinz bestimmt. Die (Gegenstände der Verhandlgngen müffen vorher dem Ober * “WÜN- dentexc nntgekveilr, und die Beschlüsse dcm P?inlskek des Onyxia eingereichlwerden, welchcr da, wo [OWM nöthtq :kx, dte 'lelerhöchsre Bestätigung nach=uchr.
. Ha'nelbe SUM dcr Geselzsammlunq enthält auch die Krecsordnungen 1) der Kur; und Neumaxk-Bkan- denburg, und 2) des Herzoqthams Pommern und Für'- xteycyums Rügen, beide edcnfaljs vom 17. August d.Z. „Orc .Ke'etsverjammluagen haben den Zwack, die Krets- verwalryng des Landratlw in Communal/Llngelogenkßicen öU beglsklelx und zu unterstützen. Die .K'reisstände ver- treten" Oter'e_ts Corporationen tt: allen den gamenKreis dexrcssenden Qommunai-Angelegenheiccn, ohne Rt"!chspk0.: c_t_)e nnr dcn einzelner: Commune" oder Znotviouen; !*? geben Ngnnns dersekbcn verbindende Erklärungen ab, kkpül'klrsn Scaacs- Prästationen. Die Krcésweis? “Uf- zudrmgcn smd, und dxkkn ?lnfbringmrg durch 055 Ge- ]?kz „m_xlyc qt_1f eine bestimmte Art vorgeschrieben ist. Die „Fxxr-er.yranderch_.en Verdammlungen bestehen 1) aus den Ysctzxgutsdenßern d(s Kreises, 2) aus einer Anzahl tkabkldct26r Dcpuctrtcn, und 3) aus drei Abgeordneter: des vauexltctwn Standes.
' _ Vor Länger als einem Jahre tx'aten' Mehrere hiefige Kunstler und Kunstfreunde, die ehemals in Italien ge- wemx waren, zusammen, um durch jährlcche Beiträge den in Rom stuOirendcn vatexländiscben Künstlern Ge- l_cgenhesc zu Arverten zu eröffnen, welche blos ihrForc- !Oretcen in der Kunst zur Absicht haben sollten. Der De_canke erhielt Verfall, das U:*ternehmen,gewann, aUch außcrdem ursprünglxMuKreise, Theilnehmer; es“schéen angemessen, dce erste Anlage zu erweitern, und“so bil- Ökke slch der Plan zn einem Verein der Kun stfreun de an dem“ Preußischen Staate. Pkchrere Städte SU UU? *außer Deutschland dc-siizcn Vereine dieser Art, der ""MS?" fehlte ein solcher bisher, und demnach scheint er Oopp-eltes Bedürfnjß in einem Augeublick, wo- wie 111an mcf Wahx'heic behaupten kann, das Streben Nl" Kunn'ler nac!) Vollendunz, dcr rege uno einschtss volle Anrhec'l_ des Publß, “' *rcn Werken mit ein- an-oer wetteifern, der schönercs Empor- HLUHM zUzUsiMrn. Es gehört zu den ersreultchsten Er- [:hemgngcn unserer Zeit, daß die bildende Kunst seit etwa „550 bis 40 Zahcen einen Aufschwung gewonnen yar“, den zu hoffen die unmittelbar vorhergehende Eoock)? kaum berechcigte. Sie dankt dies außer andern zusam- mentreffcnden Uxsachen, offenbar dem richtigen Wegeé Hen fie gepommen hat, indem fic, stel)“ von der Herr- 1chaft einjeitiger Manier befretend, zu einem ernsteren und strengeren Studium der Natur zurückgekehrt ist, und daß: Alterthum und die gxoßen Wiederhersteller dor Malers: zu Vorbildern gewählt hat. Aufdéesem Stand- yxmkce spricht die Kunst jedes unverstimmce Gemüth an, ]agr jedes Unbefangenen Sinn zu, und erweckt allge- meine Theilnahme, da sie, frei von Prunk und Ueber- ladung, sich leicht und einfach mit Allem verbindet, was ihre Form anzunebmen fähig ist, und das ganze LSbW mic Schdnheit und gefälliger Anmutl) begleitet. Diese, nicht bloß der Knust, sondern allen stch mit ihr verbin- dendennm1schléchen Bestrebungen wohlthätige Stimmung zu erhalten und zu befördern, scheint nichts so geeignek- als die Hervorbringung bedeutender Kunstwerks zu N'“ lctchtern, und eine größere Anzahl derselben zu verbrei- ten, und beides macht denZweck des fich bildendenVer- eins aus, nur mit der Beschkät1kll"g- daß er blos für die vaterländixMKunsT, das heißt, fürpksußksch? KÜUÜ' ler wirksam seyn wird.
Auch dem Künstler von Talent fehlt es nicht selten an Bestellungen größerer Arbeiten, und er KEM slch “[s-
"ommunal Landtage werden askjährlich zusammen-
dann längere Zeit hindurch auf [olcye beschränkt, die