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gelt, um einen Th-xil unserer auswärtigen_Txuppen un- ter dem Commando der Generäle Klizo-Txavella, Georg Valtino, Costa Fotomaxa und anderer Commandanten,
zu transsorcircn. Nach Mittag und bis zum Untergang der Sonne
herrschte tiefe Ruhe. Messolongé, 19. August.
Nachts, wie getvößnlicb, beiderseits Feuer; in der Frühe wieder Nuke; doch dauert das Kleingcwchrfezxer bei Tag, wie bei Nacbt. - Nachmittags kehrten unjere Schiffe (aus Kryoneri) zurück, und schifften die T_rup-_ pon gegen Abend aus. Mäßiges Abendfeaer beiderstits. -- Unscre inneren Befeßigungsarbeiten werden mit äu-
ßer r.'r Thätigkch fortgesL-lzc. _ s Vom 20. August.
Kleinsetter beiderseits thätig die ganze Nach:. Zu der Frühe beidexssitz Sctlle des Geschäkzes. Um »))?iccag gegenseicige Katxonérung und_Kleinfeuer. Der Fewo scheint ein zwettes Parapet bauen zu wollen, um den „Kranz seines Damms zu decken; er gewinnt aber kaum 8 Zoll Erde des Tags.
Heute sahen wir den Kiutajer in seinen Redouten umherchen, und den Instand seines Hserss nwstern, Er scheint ein energischer und unternehmender Mana zu sein', er ist jedoch ganz Türke, grausam, ruhmsüclxtig und ohne aUe politisch und militärische Kenntniss.
Abends lautes Gebet und Allai sRUfEU im femdli-
chen Lager. Vom 21. Auguft.
Die ganze Nacht hindurch Allah Geschrei der Tür- ken, welche von Zeit zu Zeit thr Geschütz in Thätigkeit sclzten. In der Frühe machte der Feind zweiKanonen- schüsse bei dem erskcn Ruf unserer T'romyece. Er hat diese Gewohnheit seit einigen Tagen angenommen.
Links auf dem Damme haben die Feinde eéneBat- terie errichtet, um unsexcn Korai, von Lem fie am mei- ß-th litten, in der Flanke zu beschießen. In der Frühe also lebhaftes Feuer bciderseits. Von unserer Seite ist eine Frau getödtet, und zwei gefährlich verwundet wor- den. Tittags und Abends beiderseits mäßiges Feuer“, Nachts die gewöHnléchen lauten Gebete; und wir schos- sen mehrere Bomben gegen den fcindlichenDamm, und
die nahen Redouten. “ Vom 22. August.
Nach Mitternacht bombardirte der Feind ebenfalls“; doch ohne Schaden für uns. _ _
Die Türken suchen "Uns eine Stellung rechts vom Vorwerk Bolzari über dem Graben, wegzunshmen. Sie schlugen aber nur einige Steine herab, welcher Schade jedoch bald ausgebessert Ward. Unscw innern Arbeiten gehen mit der nämlichen Lebhaftigkeit fort.
Während Nachmittag beiderseits tiefe Stillehcrrschke, sahen wir.fcéndltche Truppen von den Bergen herab-
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Eine Bombe fiel auf die Lavette unsers 123dkligean sers, Und beschädigte fie ein wenig. bis Mittag tiefe Stille.
haltenen Wunden, dein Andmkcn liebster Landsmann und Bruder!
cerbrochen fort. Seite des inneren Walls einbrechen, und bisher sch“ er dazu kein anderes Mittel anwenden zu wollen, „ Minen. -
Von Tages-Aubrq
* Oberst Tstliki ist an den beim Ausfall am 15." in Anatolico gestorben. Ewig ,
Der sind seßc seine Arbeiten im Frcxnkljn Unu Es scheint, er wolle auf der recht
Nachmittag schossen wir stark auf den Damm,u src neue Batterie Kulzonejka richtete die Redouteuv Feindes übel zu.
Abends hartnäckig,“: Feuer beiderseits, besond fielen Bomben nach einander bis Mitternacht.
“ " Vom 24. August,
Nach Mitternacht nur Kleinfeuer bis an den „ gen.- Zu der Früh wandte der Feind sein Wecksen an, und schoß dann, unterbrochen, bis zu OJKictag. anch wie mitunter Geschüßx und ummcerbrochen'Kle feuer. Unsere Vorsichtsarbeicen gehen rasch vorwäm Nach den Berichten der jüngst cingcrückten Gz räle (die von Kryoneri übergefchxffc worden waren befindet fich der größte Theil der Cvarchien des w dßiichen Griechenlands in der, unter dengegebenen standen", erwünschrestenLage. Unser treuloser Feind durch die beständigen und viclartigen Angreffe, die von unsern Truppen unter Karaiskaki, Tsavella, .. allen andern zu erdulden hatte, bestimmt worden, seine Kräfte auf Salona und auf die Belagerung serer Stadt und Anatolico's zu concentriren. Lido atso, ONalandrjno und die andern umliegenden E xhien sind frei gebli-cbeü, und so smd ihre in die birgshöhen geflücytscen Einwohner wieder in ihrs ken und Dörfer herabgekommcn, und dankbar f Kämyfs obvesagtec Anführer, die ihr theures Bar; von den blurgierigen Agarensrn gereinigt, erndten mm frei Und furchtlos die Früchte diexer Monate.
Seitdem aöer, wie gesagt worden, ein The]"! di Truppen hiehcr eingerückt ist, zu Verstärkung der stung, marscyiren die Übrigen gegen die nord-west Provinzen, um ihre Pläne m dieser Hil1slchT ausza ren; sie werden sich aber auch mit den übrigen gti schen Corps vereinigen, die in Lessmi, Dragomesci den andern Stellungen des Xcromero "liegcn,Z so vertrauen wir auf das u::befiegbare Zeichen des reichen Kreuzes, und die fiegreiäzcu Waffen der tap Vuterlandsvckrtheidiger, das; bis JJTUselmäxzner den ihrer blutcriefenden Plane erndtcn werden. Gotc uns!
! kommen. Wir wissen hierüber nichts mitSicherheit zu
' a en. ,
L “sg Die Türken fahren fort, innerhalb des Franklin ißre vordere Redoute zu befestigen. Wir aber haben die erforderléchen Vorfichcsmaaßregeln genommen wegen der Minen, an denen fie, wie wir erfahren, unter uns serm Vorwerk: Boßari arbeiten.
Abends warf der Feind einige Granaten gegendée “Basiionen der Seitenbatcerien W."Tell und Kosciusko. Am Tage wagt ers nicht dorthin zu schießen. , Auch
that ,er Einen Kanonenschuß vom Damm Franklins. “ Vom 2-3. August.
Beiderseits Feuer in der Nacht, wie gewöhnlich.
Königliche Schauspiele-
Dienstag, 18. Oktober. Jm Opernhause. A König von Orxnus,“ OP?? in 4 Abth., mit Tanz. ; sßvon Sakicri. (Mile. Rothamer, vom Theater Frankfurt a, M.: "Ekstasm, als Gastrolle.)
ONittwocs), 19. October. Jm Opernhause. Zu stenmale wiederholt: „Alangyu,“ Schauspiel in?» theilungen, von C'. Raupach. Hieraus: ,;Die* fiz-Vorsrellung,“ Posse in 5 Aufzügen, nach demkör von T1). Hell.
GLNUCN bei Feiikex und Eisersdorff.
Redaeteur' Jo
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Allgemeine
rcußischc Staats Zeitung.
M
Zélxélo
Berlijn, Mittwoch, den 19cen October 1825.
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages,
Bekanntmachun . Bet der Lone_rqlle der Staacs-PaZiere Nr. 30. be??- Scraße htejelbsc , werden gegenwärtig zu den,- .' Domainen - Pfandbriefen welchen dt; ijen nicht bei einer ,rittersckmftléchn landdchafcltäwn, sondern bei der Staatö-Schulden- ungs-Kayse hjeselbsr zahlbar gestxllc sind, nebne ZinsickCoupons Series 11. Nro. 1-8.- egc en„ wc“ )6 die Zinsen Ür die eic tember 1829 bis dahin 182!) umfasZn. WIS PKI aber'dazu dw Pfandbriefe, damit auf dieselben dte qusz Coupons abgestempelt werden können in m» mittelst einer Note vorzuleqen, zu tvelcheén ste ormnxare „unentgeldlich veradreiéht. Da sich 019 Beamten der Concrolle, so wenig als uxrs m exnem Briefwechsel mit dem Publikum »das *Ilttsre1ch)21t1g dcr Coupons einlassen können so k Auswärtegetx, den es hier an Bekanntschaft fxblr Wahl: ob sie tyre Pfandbriefe mittelst solcher Noc;
ie nächste Kömigliche Regierungsx Haupc-Kaffe zur
tgeldlechen Bssorgung der nenen xo: ' oder an-dctx ?lgxntcn, Herrn Bloch,thelecl)l:1s? IJFFYFZ renschße uberjendcn wollen, welcher dergleichen Äu- ezu uvjcrnchmen erbötig ist. , f- [XaFl-Öw Z'a-hlnng dcr Zinsen anbetrifft: so erfolqt betrerxnedijxsere Bekanntmachung gegen anückqabe )?ä'ny en/Öoupons, zu der darin bestimmten Zcit tz und September ]chn Jahres, bei der darin
«buecen Sraats-SchUldenzTUIUWGKQM ebenfalls
113412.)e?e?xlibzélxjjstxFaoßlßeZle'“LTWU"d simd an denselben ,veausdes"'*' rbuLZckder Zetzxetx entstehen, umständlichraxesßkepdarthxtn 1820) Vor11chrcf5c (der Verordnung vom 17c911 Ja,- ons ckan 2713" Gejeß-Slammlung Nro. 577. die is“, von d erkl) und Zhre Gülcégkcic verlieren, hre „ e_r Vsrfallzett abgerechnet, innerhalb mchc realcfirt werden. '
Berlcn, den 13. October 1825. „Yach-Verwaltung der Staats-Schulden.
ch kze. Beeltß. Deexz. vou Rochow.
AngekomM
en. Se. Erccllcnz der Ob *
ats- und - , . . -' „ er-Mar1cball,
Yipzig. Kabmetsk-thstxr, (Graf von der Golz,
ext.? TYrYHL-M-GÖÜM Obsr-Regicrungs-Rach und
Merker .Gtmstermm des Innern und der Polixei, ) r raf von Hardenberg, von Neusalyz.
11. Zeitungs - Nachrichtem
Ausland,
Paris, 1] Oktober D e » - -
. - ' - r Kö
MZ. U"Z)kévmpiegne eingetroffen. mg :| gestern um .' ers oniteur von gestern enthält ein
' *. . . ' * SOrdont :
dite G.büycen, fur dw 6“ de" Handelstribunalcn RUF
keÜtcn Gt'etflexs feststellend. gs-
Der “är E*re ' ' '“ “ Lonan_tskJathLkotat1KeMt, Oestretcht1cher Botschafter tn “. nker Gesan-Irer am ru [cken ' ' Ferronqys wird OS." 18. nach sJeZe'rstrox-eZurécxefbxeßla HandDel? S))Zlairme-Ildt'ntu/rstracion hat eine große Anzaßl Ole von B )ktffe gettttethxc, um an Rochefort Truppen k * re! und Mehrcxen anderen mekcen des Reichs, ongZtI," Lach desu Anttllcn einzuschiffen.
«a agt, da die .“ 7' ' zusammen berufen ßwerdetFTFAüxdßxtlI. “| den 21. Februar
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,...,-?ck YLW'ZZ.?FL“JZ Tk" "' MIM" MW Politik gefaslucs Opfer darzu (13??th an ck: 11 als cm .der Fach heielr das geschäfrége Tretßen cer YZFÉZW (':xehlx do?: YoLZTUZatLsz"YUMYUM" die-sen Namen führen), die schmL'rzett könneTt. .rkzeugez tyreancrtgx-ten nicht ver- Partl ei Vomt12. [kaobeene Die royaliskische Oppositions- OuocToienznexg iszchenxorstxelezxet1d unter der Aegide der „, . , , . s unte 1 “* ' 1_maushörltchqn Verläumdungen gegr.:nleixxaex FIZirthktxrilrlzre syrxxckzx. Sxe sucht zwischen den Staatsgetvalccn Unm- emtgkcxchervorzubringen, denONitgltedern der Kammer zu verßchern, daß die ONénisrer kein Vertrauen [ab ja Und kems zu besthen verdisnen, daß sie schon iT: Ft', [*cl-Jteu- Srlzxmg angefangen hätkcn, es zu verließen dé [etc das,]ev ZUT fick) das OJTinisterium nur mit der ÖHra"!3 [41110 m-tt dex Revolution beschäftigt habe. Wir ab't'“? jagt das_Ccoele, glaubs", daß dtéSchUldigcn allein Fix,: :1.äch1_)|«,:xStk§u-ng dex Kammern zn fürchre'n haben und dteje S&DUlet-ch jmd die, welche um die Nichc/"oklzie- IRUB?“ Gejekze zx! horwirken, um WTéßtrauen geg'en die be-qung des Kontgs zu erzeugen, sich einer Waffe e tetxx hallsekn, welche der Kömg ihnen in deman'ress für Wahryetc u:)d Ordnung gclaffcn harte. . c
Das nene Werk des Hrn. de Pradt, der Congreß Lon Panama betixekc, wird morqen erscheinen Der „[UIzug, den der Qourrtcr vom 11“. Oktober giekLt, enc-
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(_)Ölt ettze Bexrachtuvg über den Carholicismus undüber [eme C'cgenhxtcxor qllcn andernReligionssecten: hinsicht- Lck) (Jes gcmcmxchast_lrchen Mittelpunkte» in wel'cbcn alle &!)etZe_dcjselße:r zurammenßießen, und aus wolcheu fi gemem1chaftltch ißre OJTictcl z::m Unterhalt ziehen mäß": ken.“ Hr. de Pradc sagt ferner: die Ordnung der ka-
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