Sees umsci-Ucßsn, hat der See an den Füßen der Fel- sen eén anxeres Ufer, welches" von Bäumer) beschattet wird. Der Rand des obersten Ufers ift tmc ManZo- u:;d Tamzrinden-Gebüsck), lorbeerblättrigen Alpenronn und LUWÜQÜ-ZUWU maximum, bewachsen; letzteres ge- deiht hicr zu einer Höhe vyn 10 Fuß, _- _ Auf der :]c- gegxngsseßxen Sein; des Ujers, da wo das „Quelle _e_nc- springt, ist ein ]chöncr kleiner Temch aus wetßem Marmor errichtet. Seiten aber wird dasjer Tempel von ßen Einwoßnern der nahen „Dörfer besucbc, aus FJrcR vor den Tigern, welchc auf die Heerden einer hier haufig vorkommenden Hjx'schaxc, der Humbrczz, Jagd machen.
Als wir von dieser Seite gegen den Sce _htmmxex- stiegen, um von dem Wasser zu kosten, _gexxtcthen das JJTeUZ'ckyen, die wir da fanden, nichr wemz m C'rßau, usa; denn ein alter Aberglaube der Jndxer“ versteckt von diesem Wasser zu genießen. - An dem_See worrex': einige Weiber, die steh badeten, andere, die zhre Kletxxer wuschen, und mir Gcsavg sich die Zéic v_srtrrcben. _C'en- sam UUd in W gskehrt sahen wn: emen _Brammen einem alten Gölzcnvilde dia Abendlibation brmgsn.
Dsr See heißt Loonar, ein Wort, wxxchcs im In- discLJ-exr Salzgr::öe bedeutet. Das speciflch): Gewxcht “des LZxssers ist seHr gkoß; es kommt beinahe dem des codtcxx Sees iN szdäa gkcicl), d.h. 1. 246.
DLS HaUptb-xsxandtßche diesss Wassers find, nack) CZTDTI am Ort uuterxwmmenen Analysis, folgende:
a::f 100 Muriate von Soda 20. 82. ; _- ; ; Kalk 10. 60. ; -- z ; Magnofia 6. 10.
37. 52.
Das Salz selbst hat eine grautiche Farbe, und , scénsCrißalTisation isr_kubisch. Früher hat ma_n schr O:“,El Salz aus diesem Wasser chonnen, (?th dte dazu erricHteten Vorréchtungen stud kehr »Zernachlaßxgt worden, ssicdem die Stadt Loonar, wech fruher eme derHa_upt- nésöcrlagen dcr Caravans war, beinahe ganz öde und vsxta “231 K . . Zxanftgebmnchr dieses Salz hauptsächlich zur Bzw f'cx'kigxmg cénsr Seife, mulche zam Washen dcr „KNOW Wirshawkö ang-chndec wird; dadUrch soll der 151oexche KasMMir d'ie große ?ZeichMT Zer-lcen, weiche dre Cu- Teyäer vsrgebeus diejxr- DNanuxaccUr zu geben_stch be- ::Üßen. AUCH isk diejes Salz eine anredixnz :hrer al c::LiscH-cn Z:!cksrküchlcin, ])LLYL'SE-]KZ]UL'_S, jo wre aUcl) eén S::rx-xg-„xt der WM 113an zur Anjlösung dcs Gol- Tcs, UND Décmt sonsx noch als 'nyznsßmiccel. _ BSMJTÉMZWLZTH isi", das; dicker Ses, dem mau_che LMSL'JU'MDZÖCL)? Tiefe bcimixc, [Md von den) man jagt, e'; W VIU keinem FiscM, jcdc-xh von ?ilxtgatoren be- w-c-Zz:xé, kein»: böse Arxsdéxnsxxxng *.*-on [;ck giebt. __ DW J-xéskcxys xmxersxc Ufer des Sees jsc an einem Orte ztem-
.'
!.éd bkeér, Und wxrd mu .??éxch-engcwäcyss asigebauc.
Rsxxesre Auschte von Pompeja.
Z DUAL) Tie UcU-zx'licl;-cn Atxsräummxgkt: und WWW; - “ Qw-Wßn K::d m-zhr-xre imkekeffaxxte Sogensmnde zu Tags * ; ,“
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(SsÖ-TÖUT worden: 1) EZ:: „Haus, seimxx Mcxlcsrcéen wegen, ÜL] ])OSW (UUUZUTLCO gsnarmx. _ _ 2) "CL:: vc-likkändiges, öffchliMs Bad. _ _ 3) EM- WU Cécero ähnlichs, ONarmor-Bxldsauke; é:*) EM IWL?- brozxzns RUM-Statne, dw man fur €€an Nero hälr. __ Dxe eHen sxwähntc DichtewWoHnung übertxinc dnrch 1 - - dis vskxwme CintHcikUng dcr Gemäclz-sr, Die ÉlMaUz * €€)rer 28115161; UQÉMZ Uni) das Voläendece ihrer MUM “7 ' - MW «UDW; ELTERN, vicxxeicl): AMS, was man NSW? ; €:“. de;:ebeails Yehuscéyöncn und zéerléchsn,
(.
_]U CÜZÜ
1188 , Gebäuden gefunden hat. An der Thüre ist ein Hund
1
als Wächter, trefflich in Mosaik abgebildet, miederu terschrift: (3376 071116111. Auf einem andern Theil d Marmorbodens stellt ein anderes, schönes Mosaik, e' die Tibia spielende Frau, einen Greis, der tragis ?asken zeigt und zwei Schauspécler, die im Bega, aufzutreten, vor. Das beste unter den Wandgemäld zeigt einen Dechter oder Schauspieler, d;r drei schöne aufmerksam zuyörenden Francnzimmern ein Manuscrj voriicset. Jm Sä,!afzimmer kommt eine jener obscön Aobildungeu vor, die man so häufig in Herculanum' nnd Pompeja's Wohnungen antriffc. Im öffentlich Babe ist Alles noch so vollständig vorhanden, als wä es erst vor wenigen Tagen Verlassen worden. E55 srshr, uach römischer Sitte, aus 4 Abtheilungen: D ]1i106ÜU51Um oder das Heiz “ Gemach, das warme,v kalte und Dampfbad. Außerden: noch das Linkleidezh mer, der Gang, wo die Badclnsrigen warten mußte dis ste die Reihe traf, und der Vorplaß zum Cincrk Diese !mjnsarja smd durchaus, selbs: in1.Heizgema Überaus schön ansgeschmückt. Decken und Wände mit schöner Skukaturarbcic gczicrr. Die Fußboden“ theils von verschieden gefärbtem Marmor, tyxtls Mosaik. ,Die Decke des kalten Bades wölbt sach 5:1 UM Kuppel, durch wclÉZe das Licht von oben y,“ fällt. Das Bad liegt viel niedriger als der Fußbod Es hat etwa 20 Fuß ins Gevierte, aUes Innere isrv weißem Marmor. Zu dem für das warme Bad bescsm ten Saale befindet sch eim: große Muschel (CMM- an deren Rand in Lettern von Bronze Namen Stand des G::bc-rs und der dafür bszaykce Preis an merkt find.__ Die Stühle im DampfbaQ führen die nä lichen Zuschriften. Im Gange steht ein Ofen von onw An seiner Kohlenglut wärmten sci) die das Bus.» Bes chenden. Man hat auch 1119th «ij165 (eine ?[rtB sten, deren man sich bediente, wenn man aus 138an kam) gxsunden, welche in das könégl. Museum gek- m-en siad, das jeden Tag mit neuen errkwürdigxa bereichert wird, Disse „Bäder haben mehr das “9an von Prévatz, als öffentlicyen Gebäuden und seht“! nacx) zu kleinem TRaßstab axxgelegr, als daß ße dcrzn reich: Bevölkerung härten geUügeu können. Abcl/sd a::schnlc'chxre Haus hat sein Bad im Jmnerxx, und v-: nmxßlich fanden sich noch andere öFcnciicHs Bädervor.
Königliche Schauspiele.
Auf Allerhöchßen „Befehl, bleiben wegen der M) gangenen traurixm Naakzriäx von dem Ableben Sex Majestät des Katsexs Alexander von RnßlmW, -» Sommcag dcn W., TNMtag den M., anchDtsnjkag LO.DWM1ÖCP, dic Königlicéyen Theaxer geschlossen.
T*)?ictwoch, 21.D3c. Zixx-Opernhanse. Zmanxs male wisdérhoxc: „Macbeth,“ Trauerspiel in ()
_;
*rheixungcn, nach Shakespear, übersech vom ])k. Spkk
Zu dieser Vor'stcllung dlcében die de_reits gekatxsx mit Sonucag bezeichneran Oper:;haus-Billets gsm! auc!) werden bis zu *))?acßeréz noch zu verkaufenden ' ';“Éé mic Sonncag bezeicHnsc sein.
Donnexsxag, 22.2);4'. Jm Schanspi-sshaus,: „N von VÜWWZ,“ SÉWspiel in 5 Abtthngsn,_ yok) W. ZFlaUd. (IFAK, Wogncr *.)om Königl. Sacysl] Hosxysawr z:: Drcsdsn: C'Liss, (115 Gastrolle.)
Zu dieser Voysr-xllmxg “bleiben die bcreics gekauft mit O)?0ntag bezséchmeccxn Schaxxspielhaxts-„Billersgz tig; auch werden die zu dé-sscm Schayspicl m_och zu v kaufsnden „Billers mic Mo::tag bezeichnec 7erz1. _
FÜr die zur Oper: „Iphigenie; in Taurxsx“; “("-,Ufccn, mic Dick: yéag bezejäyneccn Opernycms-Mlle_ wird gSgsn Rkskxkndxxng dersclöen der Bstrüs
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aufgedekktcn __ DiU-cc-ch*km;s5.- B;":reau erstacrck.
CedrUth bei FZ-ZZTSr u:» CéssWD-orff.
RZMQTW! Iod
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All
gemeine
rcußische Staats - Zeitung.
M „298.
Berlin, Mitkwo
ch, den Asten December 1825.
Amtliche Nachrichten.
hmigen und dazu für Köni sber den Es nz-Ratk) Landmann, g g
T.
Angekommen. Se. Excellenz der General Stargard.
Abgereist. DerOber-Landes Gé'k' ts leben, nach Cöslin. „ :ck “P
Der König!. Französsche Legations-Secretair, Graf
Sparre, als Kourier nach Paris.
Zeitu21gs-Rachrick)ten. A u s „l a n d.
erxßcenkxen Grundlinien eines Geseßenrwurfes arqcheCigenthum, hat heute unter dem Vorstkz: tedx laRochefaucaulc ihre erste Versamminn'g choxnte hat seinen Wunsch geäußerr, da ma mtc zugezogen würde, acer srangmjs zu vsrcreten; .em Beifalle aufgenommen.
esen find ,
U mit e_incm Knaben niedergekommen, dessen Ken zwe: förmlick)_eU[)rziff-erblätter smd. Man ses wunderbare CrcigUiß dem Umstande zu, d
Kronik des Tages.
Des Königs Majestät haben auch für die ravin- Preußen un_d Westpreußen die Absondemérg der waltung der indirecten Steuern von den Regierun- u_nd dee Uebertragung an zwei, in Königsberg und W zu bestellende Provinzial-Steuer-Dérekcoren, zu
_ für Danzig aber den Ge- cn _Fmanz-Rath Mauve zu ernennen gsruht.
Sema Königliche Majestät haben dem Regierungs- ssor Bltndow die Landraths-Stelle des Kreises eur, tm Regierungsbezirk Danzig, zu verleihen ge-
«. Königl. Hoheit der Prinz Wilhelm von “ußeq (Brudxr Sr. Majestät des Königs) snd von 1oßF:schbach m Schlesien hier angekommen.
und Kommandeur der 4ten Divifion, v on 23 o reke,
Parks, 14. Dec. Die Commission zur Prüfung der
u_m die Interessen des dress Wahl wurde mit
Man liest in dem mémori'a] boräswig, daß die xte von Barcellona Zeugen eines seltsamen Falles indem eine Frau ein todtcs Kind zur lt gehrachc hat, welches nach der Meinung der Fa- ja! k-sett !) Jahren im Muttekleibo gelegen hat.
Auf der Insel Guadeloupe ist im Juni eine farbige
Frau schon lan : vor i ' ' '
wünsÉ'te, als egins Uhr_hrer Ntederkunfc nachts sehnlccher _ _ _panjen. Die am 7. November von de ' le_ppsmschen Inseln in Cadix eingelaufene Fregattxe PSA: bma hat folgende nézhere Angaben über den schändlichen Verxatk), wodurch dte drei spanischen Kriegsschiffe Asa Aq_u_cles und Constaxrte den Jusurgenten in die Händ; gßjptelt_wurden,_ m:rgebrachc: „Das Linienschiff Afia ds_e_Brtggs Aques und Constante, und ein mit Mu: mcton und Provtanc beladenes Handelsschéff, welche sch ngch _der Wrederbefisznahme von Lima durch Bolivar mchc am Stand befanden, das Cap Horn zu umsegeln, um nach der Halbmsel zurückzukehren, entschlossen fich, Caüay und den General Rodil zu verlassen, und naa“; Mantua zu segeln, um von dort gelegentlich nach Spa- men zurückzukehren. Als diese Schiffe von Qutlea ab- Lxhxen, rtchteten sie ihren Lauf nach den Marianen- «znkeln und Cavita, dem Hafen'von Manélla. Auf
eheimen
8511er der Marianen„ ereignete tcf ni cs See hattet1_ damals jedes nur trosxh)aufch8 Téxfxoxrßkxkxess' Wafferz aljo zw_ar genug für die Zeit, welche'oje Ueber- fahrt bes Matztlla dauern konnte; da fick) selbe aber dgrch unvorgexehene Umstände verlängern konnte so h_telc es der Commandant der Asta, D. Roque Gurußeta fur rathsam, bet der gedachten Insel (Guaham) anzu: legen, um Wasser und Lebensmittel einzunehmen. Alles gehorchte, und benahm fich mic Ordnung und Ruhe" es zeigte fich unter der Mannschaft kein Symptom des,; !Upgehorsam; und der Meuterei, weßhalb die Offiziere mcl)t_ det) leisesten Argwohn schöpften. Als die Ver- provmnttrung der Schiffe zu Stande gebracht war wyrde _der Befehl gegeben, die Anker zu lichten, un; wieder 7" See za stechen. Schon drehten die Matrosen Y _dee SyaUe, urn die Anker aufzuwinden, als fis plökzlich mn_e_htelcen, _und fich weigerten, fortzuhaspcln. Ein Offxcter _und_ am Schiffs-Kadett, welche bei dieser Wj- derwensttgketc anwejend waren, legten die Hand an den Degan, uzrdwollten die Matrosen zur Fortseßung ihrer Llrhetc zwcngen. „Jm Nu zicht fich die Mannschaft zu- rZck, und stellt sich auf dem hintern Schiffscasteu in Schlachtordnung auf. Auf den Lärm, den diese Be- wegung verursachce, eilte der Commandant der Asta, D._Roque Gnruzera, aufs Verdeck, und findet die Ma- trojén und die Truppen vereint, und auf ihre Gewehre geftulzc. Befremdet redet er fie an, und fragt fie, ob ne ihn als ihren Befehlshaber betrachtetcn? -- Ja! ruft alles. Wohlan! versOthe er, so sollen die Haupträdclsführer an; den Reihen treten. Dies thun in der That mehrere, aber mit dem Säbel in der Faust innere und werfen fich ,auf Guruzeta, welckjer einige Hieb; schreibc wunden am Kopfe erhält, und fi'ck) zu“ r'etten "versucht, as; jene auf der Flache aber durch eine Fallthüre in den Raum
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dieser Fahrt bis zur Ankunft bei der Insel Guaham/
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