1887 / 94 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 22 Apr 1887 18:00:01 GMT) scan diff

Der Staatssekretär Dr. von Schelling begründete dre Vor- lage in einem einleitenden Vortrage._ _ _

Der Abg. Dr. Me er (Jena) strmmte dem Vortrage m seiner gesammten Ten enz bei, hatte )edocl) an der Vdrlage ausvzuseßen, daß fie die Klagen des rechtssucheudey Publtkums überwiegend auf Kosten derRechtHa11wq1te zu „befrtewgen [ruhe, während die Höhe der Gerichts-kosterx, uber dre m den thurm- ischen Staaten und im Königrerck) „Sachsen lebhafte .Be- ? werden geführt würden, fast unverandert bestehen dltebe. Ems Abstellung der im Reichstage [aut geworchnen Wunsche in dieser Beziehung könne in der Vorlage mehr gefunden werden. (Schluß des Blattes.)

_ Der Bericht über die der Abgeordneten befindet Beilage.

._ n der euti en (ZZ.) Sißungdes Harjes, der AbgeorJdneteY , welÉer der Minister der getstl1chen_2c. Angelegenheiten 131“. von Goßler nebst mehreren Kommrffarren beiwohnte, theilte der Präsident zunachst mrt, daß der Gefeß- entwurf über die Aufhebung de_ß ;rarzkfurter Gesetzes vom 14. November 1846, betreffend dre rette der Radfelgen des Lastfuhrwerks (Gesetz: und Statuten-Sammlrzng der Frerey Stadt rankfurt, Band 7111. S. 182/183) emgegangen ser.

Au der Tage?:ordnung staUd die Fortseßung der ersten Berathung des Geseßrn'twurfs, betreffend Abänderungen der kirchenpokrttschen Geseße.

Der Abg. von Eynern bestritt, daß, wie me[fach behazxptet werde, die Nationalliberalen unter Führung des Mrmjters Falk die Urheber des Kulturkampfs gewesen se1en; dte Ursache

abe vielmehr in den Ansprüchen Roms gelegen. Nach der Besiegung der kat oliscHen Staaten Oesterreich'und Frankrezch durch Preußen um Deutschland habe Rom sem leßtes Sprek machen WOÜSN' darauf weise die Aeußerung des Nunttus Meglia hin, daß der Kirche nur die Revolution helfe1rkö1'1ne. Man habe die Macht des Papstes über die Gentt'xtherdleGLauNgen benußt, um die Armee der kathochhen Ktrche m Preußen mobil zu machet1. 1871 hätten st 56, u[trqmontane Ab: geordnete nach VersaiÜeH gewandt, um dre WrederhersteÜung der weltlichen Macht des Papstes zu befürwvrten, und das Centrum hätten die Uebertragung der Art. 15, 16 Und 18 der preußischen Verfassung in die ReiéthverfaffunHTv'erlangx. Das Centrum und die Kurie habe nicht das etch bekampfet), sondern in den eigenen Dienst stelXen wolLen. Da dW Wünsche de?- Centrum-Z nicht zu _erfüÜen gewesen seien so habe dasselbe es schließück; für besser gehalten, den Kampf mit Preußen aufzunshmen. Gegen diese AngrifJe hade sick) Preußen vertheidigen müssen. Zur Abwe r seien die Maigefeße erlassen worden, welche nicht in das innere Leben der Kirck)? Eingriffen. Das Centrum aber habe den Kampf auf alle Gebiete des Staats- lebens Übertragen, Ein politisches Programm _ habs daS Centrum Überhaupt nicht. Diese Programmlosigkert habedas Centrum auf anderen Gebieten dem Reichskanzler näher gsbracht, um so mehr als der linke (Flügel der Liberalen i_n bedenkliches Schwanken gerathen sei. Vor 8 Jahre!] habe dze Regierung zuerst versucht, durch Milderung der Matgeseße dte Parteiverhä1t11isse mnzugestalten. Jeszt werde das „fünfte FriedeUSgeseß berathen. Der Reichskanzler habe seine Frtedens: liebe bewiesen, aber vier Mal vergeblich, auch das fünfte Mal werde es vergeblich sein. Die Nationalliberalen _kämpftexr nicht gegen den Papst als Person, sondern gegen ezne Instr- tution, welche den Staat und seine Gesetzgebung mcht aner- kenne. Wenn der Papst je 1 eine friedliche Gesmnung offen- bare, so wäre es ihm (Redner fehr zweifelhaft, ob nicht der Papst durch diese Friedensliebe mehr für seine Zwecke zu erreichen hoffe, alt?, durch kriegerische Allüren. Man könne doch mcht vergessen, um welche?- Ziel 1ich der Kamvf eigentlich gedreht habe. ES handle sich um den Kampf des Katholiszus gegen den Protestantiswus. Der Kurie könne man Kon- zesstonen machen, welche man wollte, der Kampf würde nie aufhören. Er betrachte die Grundlage der Maigefeße heute noch als dre einziJ richtige in einem paritätischen Staate. Seine Harter habe ie NovelXe von 1880 gebikligt, weil sie sie für ein

estrige Sißung des Haujes ?ich in der Ersten bezw. Zwerten

riedensgeseß gehalten habe. Die Einbringung der zweiten ovellé habe den Ka'mpfeSmuth der ultramontanen Partei gehoben. Man könne n1cht der Regierung einen Gang nach Kanoffa vorwerfen. Er sei ein ruhiger Politiker, aber wenn man dem Reichskanzler diesen Vorwurf mache, als wenn die Ehre dS-S preußischen Namens geschädigt wäre, dann komme auch sem Blut in Wallung. Wenn die Regierung einer Schwärhe sich schuldig gemacht habe, so liege das daran, daß dte' Lrberalen unter Richter's Führung abgesch1penkt setxn. Dem Abg. Richter gefiele die Vorlage nicht, wetl das Em- spruchsrecht nicht günstiger für dre Kurie gsstaltet set. Der Adg. Richter habe früher die katholische Kirche für stcxats- gefährlich gehalten, jetzt Wolle er von den Maigesxßen mchts mehr wissen. Das Verhalten der liberalen Partei 1m Kampfe egen di'e Kurie habe denAusgang desselben verschxxldet. Der ,ortschrttt Habe sick) vor dem Centrum gedemüthlgt. Auch dte Haltung der konservativen Partei Habe die Stellungder Regierung „geschwächt. Die: National iberalen hätten )hre S'teÜung mcht geändert, Sie gäben zu, daß die evangelxsche KrrcYe gegenüber der katholischen vernachlässigt wäre. Dieses,; Gefuhl habe man in protestantischen Kreisen aÜgemein. Des- halb habe der Antrag Hammerstein auch roße Beachtung gefunden. Er könne es aber nicht billigen, der Aritrag eme so große Beachtung Seitcns der Regierung gefunden habe. Aus der Rede des Reichskanzlers habe er entnommen, daß er wemgstens dem Theil des Antrages, welcher von der Zu- tdßndyng vdn Geldmrtteln an die evangelixckze Kirche handele, ?).msttg gesinnt [er. Daß die Vorlage en Frieden herbei- uhren werde„ hatten fre "schon zum fünften Male gehört, namentl1ch der dem leßten Gefeße, welchecZ Bischof Kopp im Herrßnhause gemacht habe. Wäre dann der Kampf mit der Centrumßpartet beendet? Nur schlimmer sei es geworden. Das, Gese soxle den Zugang zum Frieden bilden; mr_gends a er'stande, daß durch dasselbe der Friede hergesteUt würde. Der Frreden mrt dem Centrum könne nur das Jusgmmerzwrrken der nationalen Parteien herbeiführen. Die qqunalltberalen hätten Bedenken gegen die Ausdex nung der Seman're und die ulaffun der Orden, gegen die Auf edung des; * G?TLHLH,_he_Kr_effend ie StraZJ-Ynd Zuchtmittel. Er hoffe, daß diese Bederxkegznxeiner Kommi sum geprüft werden würden. Eine kommegmsÖe ,Vßrathung sei nöthig, denn man „könne doch nz & daß Geßeß m zwe'aer Lesung amendiren und. die national- UberaKe-Parxer einjach, vor die Frage stellen:, Dieses. Geseß oder kemes. * Me Nakwnalüberaken ständen nichr auf dem Standpunkt „adiowier AbKehnung. . Sie würden erst ihre SteUung nehmen nach der Gestalmng, welche das Geseß in

der Berathung nehnZen WGR??? JF,; könne kaum einer seiner olitis en reunde em 6 e e u rmxnen.

p BY SYluß des Blattes erZielt der Abg. von Hammer- stein das Wort.

Wiesbaden, 20. April. In der heutigen 2. Prenar- fißung des Kommunal:Landtages thetlte der Vorftßende zunächst die neuen Eingänge mit, und wurde sodqnn der Ar)- trag, die Finanz-Kommission und Wegebau-Kommrsfim] um xe wei Mitglieder zu verstärken, an enonxmen und demnachst dre ZMitglieder auf Antrag durch Akk amatwn ewahlt. Daasfelbe geschah binsichtlich der Eingaben: und der echnungsprufungs- Kommission. Zur Prüfung deß , oer Brandversi erung wurde eme deus Korymrssron yon neun Mitgliedern vorgeschlagen, welche m drr ngchfterr Srßxmg" ge- wählt werden soll. Sodann wurden dre blßderrgen Emgange an die verschiedenen Kommissionen, vezrthetlt. "Ferner ward noch eine Kommission von neun Mttgltedern fur Feststelwng der RechtSverhältniffe der ständischen Jn-stttute zu E1chberg und Kumberg durck) Akklamation gewählt. Nachste S1Zung Dtenftag, den 26. d. M., 11 Uhr.

(A(lg- Ztg)

Württemberq. Stuttgart, 20. Avril. Der Minister-Präsident ])1'. von Mrttnacht machte eute in der Kammer anläßlich der Berathqu drs Ersen- ahn:Etats einige Mitthcsilungen Über den Emfluß, w§lchen die Arlbergbahn auf die Nentabililät der württenxbergtschen Bahnen ausgeübt hat. Die zuerst gehegten Befurchtnngerx haben sich danach als Übertrieben heraquesteÜx. Wohl ser die Eröffnung der Arlbergdahn Anlaß zu_ verschredenen Ver- kehrSablenkungen von den württembergxschen Bahnen ge- wesen, aber sie habe auch einßn gewrffen Zuwachß ge- bracht, indem sie einen neuen Verkehrszufluß für das württem- bergische Bahnneß in FriedrichHhafen hervorgerufen habe., Im Ganzen bedéute die Z)]rlbergbahn für die württembergrschen Bahnen nur einen jährlichen AuéZfall von ca. 150000 «% Sehr günstig haben fick) die Ergebnisse der württem: bergischen Bahnen pro 1886/87 gestaltet; Personen: wie Güterverkehr haben namhafte Ueberschüffe _ zusammen mehr alS 2 Millionen Mark _ abgeworfen, und das Eisen: balndefizit Württembergs im Jahre 1886/87 betrage nur noch 92 000 «16. A(lerdings seien für dieses Betriebsjahr günstige Momente, wie große Obst- und Getreide:, Holz: und Stein- kohlentransporte, in Rechnung gekommen. Der Minister unterlief; nicht, darauf aufmerksam zu machen, daß es für Württemberg gelte, im Bahnbau Maß zu halten. Uebrigenß wird der Kammer noch in dieser Session eine Vorlage, be: treffend den Bahnbau Sigmaringen_Tuttlingen, zugehen, und der Geseßsntwurf, betreffend die Beschaffung von Geldmitteln für dcm Bau der. Bahnen Leutkich-Mem: mingen und Wangen-Hergaß ist auch schon eingebracht.

Baden. Koarlsruhe, 20. April. (KarTSr. Ztg.) Die Kronprmzesytn von Schweden und Norwegen ist am Montag, den 18. d. M., von Stockholm abgereist, verblieb den Dienstag zn Kopenhagen, wo Jhra Königliche Hoheit der Taufe dss jüngstgeborenen KindeS des Kronprinzen von Dänemark als Pathin anwohnte, gedenkt einen Tag in Ham: burg auszuruhen und wird voraUHsichtlich am Freitag, dsn 22. d. M., Nachmittags, hier eintreffen.

Oesterreich-Ungarn. Wien, 20. April. (Wien. Abdp.) HeutexMittag'traten die beiden Quoten-Deputationeu zu einer gememscbaftlichen Sißung zusammen, in welcher nach erfolgter betderseitiger Annahme der Beschlüsse, betreffend die Fortdauer des stamg 110 in Angelegenheit der Beitragsquote JU. den gemeinsamen Uslagen, der Wortlaut der den beider- fertigen Vertretungskörpern zu unterbreitenden Vorlagen fest- gestellt wurde.

Pest, 19. Aprik. (Prag. Ztg.) In der heutigen Sißung des Abgeordnetenhausecs wurde die Vorlage, betreffend die Modifikation der Advokatenordnung, erledigt. Diese Vorlage wurde zwar in der Konferenz der liberalen Partei sowohlvyom prinzipiellen wie vom OpportunitätL-Standpunkt angegriffen, _wobei namentlich hervorgehoben wurde, daß die Angelegenhert bis zu der inAuHsicht geftsütengründlichen Reform der ganzen Advdkatenordnung ganz gut warten könne und daß durch den unumschrteb€n€n WirkungskreiZ der DissoziplinargSrichte den Advokaten eine privilegirte StelXung eingeräumt werde, auch wurde demgemäß die Abseßung der Vorlage von der Tage'sordnung beantragt. Nachdsm jedoch der Minister- Prästdent und der JUstiz-Minister für den Entwurf eingetreten waren, wurde derselbe von der Konferenz unverändert an: genommen.

Großbrit'amtien und Irland. London, 20. April. (A. C.) Ju emer gestern, am Todesta 8 Lord Beaconsfield's, m Dubltn abgehaltenen loyalistif en Versammlung wurde folgendeZSchreiben Lord Salisbury's verlesen:

„Ich freue mtck), daß Sie einc Versammkung abzubaltrn gedenkkn, zur Unterstußmxg der von derRegierung eingebrachtaniÜ znr Kräfti- gung des Krtmtnalgcseßes in Irland. Es ist höchst wünschenswertb, daß der loyale Tdeik der Bevölkerung an Orten, Wo es ohne Gefahr- gesrbehen kanp, [eme Ueberzeugung über die beabfickytigte Geseßgedung aus- dr11ckt,denz1 m [hxem Interesse zum größten Theil handelt die Regierung. Zum THLllertr'ttf die Politik der Régierung okme ZMifel Reichs- mteressenk m mchf geringem Maße aber wird sie diktirt durch die Pflxcht, _emxn Thexl des Volkes“; Wecher seit Generationen warm zur brxttschcnkKrone brelt und welcher wegen seiner AnbängliÖk-xit große Gefahr lauft, vor Plünderung und Bedrückung zu bewahren.

_ 21. Aprtl. (W. T. B.) Im Unterhause brachte Leut? der Schaßkanzler Go chen das Budget ein und egrundexe dasselbe in außfüßrlicher Rede. Danack) beträgt der thatsachltche Ueberfchuß aus dem Vorjahre 3/4 MiÜionen PFund „Sterl. Nach dem Voranschlage für das laufende F1nanz1ahr betragen die Einnahmen 91100000, die Aus: g_aben „90.100000 Pfd. Sterk. Es wird vorgeschlagen, dre Ob[rgqt1onen ebenso hoch wie die Aktien, nämli mit 10 Sch1U111g _per 100 Pfd. Sterl. zu besteuern. 'An die StelTe der Akth-Uebertragssteuer soll eine Steuer von 1 fh. per 100 Pfd. Stekl. auf das Eigenthum der Geseüschasten treten, den GeseÜschaften soll aber freistehen, den diEherigen Steuermodus betzubehalten. [Für die lokalen Anleihen soll em separates Budget aufgeste t und die jeßigen Obligationen soßen durck) neu _zu schaffextde Zproz. Loka[:Ob[igati0n€n WELT _w_erden. Yw- Amorttftrung der Staatsschu'ld von 28 Mrllronen ' ]ahrlrch wird auf 26 MiÜionen herab: gefeßt, dre Emkommensteuer um 1 Penny ermäßigt, die Wagenst'euers den dealbehörden zur Unterhaltung der Wege uberw1esen. ur Irland ist statt dessen ein jährkicher

Antrages wegen Abänderung

Der Tabackzoll" wird von„42 auf 38 ck. er Pfund, und die Stempelgebühr fur See-Versrcherungen von & auf 1 Penn per 100 Pfd- Sterk." hLWÖIWk Der im Budget veran chlagte Ueberschuss betragt 300 Pfd. Sterl, _ 22. April, rül). (W- T- B), Das, Untexh'aug nahm im weiteren erlauf seiner gesmgen Slßunadte erste Lesung des Beschlusses m Betreff drr Fortdauer des btsherjgen Theezolls an. Hierauf wurde dre Vudchdebatfe vertagt,

_ A. C.) Das „Reuter'sche Bureau meldet über die neueren Ereignisse in AfZlhanxstan: '

Bombay, 19, April. us Emgßborenen-Quellen wird berichtet daß die Ghilzais den an der Sptße "vor; 5000 Mann stehende,; Parwana Khan bei Naur! etwas sudltch vomeuznj, Völlig geschlagen Haben. Der Emtr batte ParnJana abäesanyQ um die Ermordung Gbolam Haidar Kbap's durch dt'e Taraks und Andars zu rächen, Der Khan von Dbrr hat rebeÜtrk. Er bgt den Khan von Bajure (Badschora?) am 16. d. M. ge1chlagen, zwe: Dörfer ge- nommen und eine Anzahl Hinterlader erbeutet.

Frankreich. Parts, 19- APk1[-_ (Fr- C.) Seit den alkgemeinen Wahlen vom Oktober 1880 haben 19 einzelne Wahlen stattgefunden. 16 “davon _smd F1; Gunsten der Re- publikaner ausgefallen, du», daher 5 Srße gewonnen und einen Sitz verloren haberx.

Der „Köln. Ztg.“ wxrd'geschrxeben:

Morgen, den 20. April, wtrd das letzt? Stuck der algeri- scHen Bahn eröffnxt, das „den DUkchstlch des Müffmgebirges bildet, welches die Promnz Ylgertßn Vonder vor) Coqséantt'ne trennt und bisher als eine kaum. fur Schtrn€nstra11ge “LU ubextvmdmde Mauer galt. Mit VoUendung dteser schwrer1gch3Z Arbeit besamtfüx Franzö- sisÖ-Afrika eine nsue §Y_era; das [ange “Hckxtenrnbanb, das,“!!!Mittek- meer entkang von West 2961) Ist JLlLZt UNd "Uk ferttg fsk,“ set die Grenze Marokkos "Ut. der .__Haurxtstlde TUM in dire e Bahnverbindung, In poltttscher Wie mrkttarUÖLr Mi und nicht minder für Hebung von Ackerbau und Gewarbe tft “[W- April von durchschlagender Bedeutung. ZU Anfang 1858 WMV» arbeiten für die Sviße der Schrenenbaörzu Vokl'endet, W Oran mit Algier in Verbindung seyen soUtL, sur dle Sektmo, Wischen Algier und Bufarik; absr es fehlte damals an Geld m); der Bau war aufgeschoben, als Marschall Rßydon bxgnsta319W„ einmal zu den Armen der Armee zu grecsen. Die Dm WW Genkrals Rknault, die Kabylien uyterworfen hatte und na JMX- rLick) Heimkeßren sollte, Wurde zuruckbßhaltrn und man-tausäyteßxxß SÖWert mit Beil und Schaufel. (YZ war Anfang?] Mal1858,'a!jo just vor 29 Jaßren, als die Divmon Renault (das 3. Bqtmllon Jäger, die Linien-Regimenter 23, 41, 56 und 90 pebstAbtbeilungm von (Genie Und Train) dic: Ardxit zwi1_chen Alqßrlen und Bufar'rk unt€r Leitung drs (Hünerals Fromard erönncts. Dres war der Aukrug des Baues, dsr jkß'." vollendet ist. Die Eikenbahzr gebt vpm Schellß- tHale Über W[idal) Milianak), OrleanSviÜe, Samt „DentsdusSrg nach Oran. Im Jahre 1883 erreichte die Hauptlxme betStdt-el- «Hammesfi die tun211sche Grsnze und schloß sich, dort der Bahn an, die Über GHrardimau und Taburda Tunis errerchx. Frankrerä) befißt jeyt als Preis 29 jährigkr Arbeit und Opfer im Ganzen 22771111 Eisenbahnen in Nord-Afrika.

Spanien. (Köln. Ztg.) Das Ministerirrm Sagafta [at im Senat und im Kongreß einen Doppelsteg gewonnen: m Senat wurde der Art. 1 deZ neuen Vereinszzeseßes, welches das Vereinswesen der richterlichen Entscheidung unter stellt, mit großer Majorität angenommen; der Kongreß ha“- die vielumstrittene Vorlage wegen Unterstüßung det tranHatlantischen Dampfergeselkschaft in ihrem ersten Artikel genehmigt.

Etat eingestellt.

Afrika. Egypten. (N.C.) Die „Times“ erfährrx

aus Alexandrra U. . schaft aus dem Sudan:

19. Aprik über die Gesandt-k

Geueras Grenfell empfing beufe Morgen die Gesandten *

deH Mahdi. . Einer ist aus Dongola, der andere aus Cordofan. Verde, find Flexscher und wohnen in Omdurman; fre überbrin eu [LdlgÜch Schrerbsn drs Mabdi, dessen Uniform sie fragen. Sie md angcwxesen, “dle Schr€iben abzuliefern und darauf sofort zurückzukehren. Der Kbedtve erd fie morgen empfangen, und fie werden diesem

aurh das für 73271 Sultan bsstimmfe Schr€iden einhändigen, während *

Sw E. Barina das an die Königin Victoria gerichrete in Empfang neb'xnen wrrd. Dre Gesandten kehren am Freitag nach dem Sudan zuruck. Jedegrfaüs soÜte man auf der Auskieferung des Ta ebuaßs und der HrnterxassZnen Schriften des General ordon bestehen, ehe man 1th uberhaupt eine Antwort crtbeikt. “„

Dem „Standard“ wrrd Über dir Mission aus Narro gemeldet:

Die [ayge erkvarteten Gesandren aus dem Sudan'smd bell??- am 18. Aprtl, mtt dem_Postdampfer bier angekommsn. ES'ÜWM Leutr, Welche a-[xgenscdsznlicky drn untersten Volksklaffen angeboren- ZkZISl „sollen MUMM sem. Obgleich fie fiel) den Anscheinvon berga- machttgten Gexandxen geben, find fie wahrscheinlich nur gewöbvl1chk Voten. Man „legf :brxr Ankrmft bier geringe Wichtigkeit bei. obglexcb der Khedwe ckmen eme Audienz für morgen gewährt hat, Wir Schrezben e11xgeget1zunshmen. Man vernmtbkt, daß sie Wch rnehr Schrecbxn be! fick) haben", doch smd fie aaßerordentlich verschwiegeu und 1vetgern fick), fick) zu außern, bis fie den Kbedive gesprochen haben.

General Stephenson tritt einen mehrmonatliÖen Urlaub an. *

Karro, 19. Aprik. Das „R, B.“ berichtet über den Empfang der Gesandten; .

Dtengesaudten des Nachfolger?- des Mahdi in Kbartuuy)"e gestern Hrer ankamen, Wurden beute vom thdive in einer Audlek.lj empfangen. , Es sck)eint_, das; nUr zwei der vier Abgesandte find; die anderen zwei Personen Und Diener. "AÜG tragén DerwisÖWÜ D“ Abgesandfsn wurden von dem Kbedive in Gegenwart-der Mlükfkkkmd drs Schelchs Mdrgani «empfangen, und nachdem fie Sr. HVÜUÜMYW vo'n dexn Khaltpba überreicht, die beziehungSweise an de KMM Vtchrla, den Suktan und den Kbedive gerickylet MB kam ich Audrénz zn Ende. Orr Brief an den Khedive besagtx-ÜFZW "ZM aW den echtcn Mabdr an und Du wirst gerettef seinWWir-Yexzzg. Freunde sem; sonst Werde ick) vorwärts marscbiren MMM". - 'm sel'be zystoßen, Was Deinen Generalen zustieß“, Dis MUMM?“ ? chtorta und den_Sultan gerichtefen Briefe wurdmvou dW KMW Str Evklyn Barmg beziehungsweise Achmed MukbM PCW“ "Udas geben. Das_Schreiben an die Königin ist ähnlichenIÖÜW-ML'W a_n den Kbrdwe gerichtete. Ihre Majestät wird als *.Mcloma,l lden [mg des Volkes“ ,angrredct und eingeladen, „den x,yabrenGJ'M anzunsbmen.“ Dcr Khalipba kündigt auch seinen söfokk'gen» Mars e'me E,!!yPFLn an, falls er nicht durch die Uebrrbrix182175des Briefes rde JUnftFÜe Antwort erdalte. Der an den Sultan gerichtete Brief Kulm uneroffnet nach Konstantinopel befördert. Die Abgesandtenjw !) *

AbdinWalast untergebracht und Werken tren bewacht. DakUbkk-É der Kbedive das Schreiben des KbaliplTen kéeantwokkeßn “:x-[KKH

welÖen Ausdrücken, ist noch keinBescbluß gefaßt worden-

bk'kk'lsCben Beamten legen der Mission weniß' Wichtigkeit bei.

„-

Zeitungöktimmem

. * ' f-

Das „Posener Ta eb[att“ sagt, mdem es dre En WÜÜUUJ der öffentlichen ZJinge in Preußen und Deutschland bespricht: 'die man

Betrag von 50000 fd. Sterk. zu Drainage-Arbeiten in den

Man giebt eine ofition nicht so ohne Weiteres auf, so lange Jahre innegeFabt hat und kraft des Rechtes der Erfißung