1935 / 21 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 25 Jan 1935 18:00:01 GMT) scan diff

Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 21 Vom 25. Januar 1935. S. 2

Nichtamtliches.

* Deutsches Reich.

Uebersicht über die Einnahmen 1) des Reichs an Stevem, Zöllen und Abgaben für die Zeit vom 1. April 1934 bis 31. Dezember 1934.

Jm AWWMM" W Reichshauslxaltsplan

Bezeichnung der Einnahmen

2 3

im Monat Dezember 1934

RM

tft die Einnahme für das Rechnungsjahr 1934

im Monat , , Dezbr. 1933 voM1-Ypr111934

16 Yéillionen 31.Dezbr. 1934 veranschlagt auf RM RM Millionen RM

4 5 6

„4. Befiß- und Berkehrstenern. * Einkommensfeuer :

&) Lohnsteuer?) . . . . ,. .

13) Steuerabzug Vom Kapitalertrage .

0) andere Einkommensteuer .

o . o

71 822 454,48 3 533 049,35 136 883 449,98

Reicbs- Länder- Zu- anteil anteil sammen

& W&W le

608 928 805,34 34 105 182,28 589 236 319,92

“joe

zusammen lfde. Nr.

Abgabe der Axt)fichtNatömiiglieder (5066611030106 . . . . . . . . . 311110661chasts16116r . . . . . K11s6111t6116r . . . . . . . . 21611116516111111161 . . . . . Aufl)!ingnngénmsage . . Vertuögenzmvacbssteuer . 0111)" .*.1fts1611er ..... . 11111111111'teuer . . . . . . . (Irnnderxverbstener3) . . . Knyitalkexkebrstener:

3) Gesellsckmftsiener

0) Wertpayiersiener .

0) Börsennmsaystener Kmkt51018611111161161; . . . . 246171113611111111'161161: . . . .

o o * o o o d o . 0 . ' 0 . o “: . c . o . j . . . c- x . . . . . . . s . - . . . . . . . . o o , . . . - a - . o o . o .

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OCW-QQU'ÖWUUU (."-"U

h-

o o o . . o o x . . o - 4 . a ' e . o o . o e . o o o . , 4! o - . . .

212 238 953,81

464 243,75

2 000 000,“ 66 186 317,62 299 218,57

13 502 339,59 - 1 201 464,80

6 162 758,60 . 155 61“) 641,70 1 608 70,99 70 257,75

69 078,89 894 171,49

9 973 307,70 3 836 787,17

LO “* FDP“

1 232 270“ 307,54 4 280 236,15 12 000 000- 241 235 944,52 2 141 776,83 227 643 070,30 6 331 564,05

50 69752087 1 394 908 850,90 15 262 166,89

24 528 875,43 1 139 155,79 10 032 384,53 112 846 622,75 40 845 550,25

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Rennwett- 11116 2011606661166: 8.) Totalijatorsieuer . . . . . . 0) andere Renantßener

. 0 |

312 638,40 962 110,96

6 945 313,03 14 957 901,98

zusammen lfde. Nr. 139

6) 9011611696066 . . . . . . . . WkÖsÜskLUCr Beförde'rnngsiener:

5) 511111111611[*eiörderung. . . . . . . . . . .

0165111610610116111116. . . . . . . . . . . . Steirer 111111 (51616611116611110980118131611116 061 Schuld-

1161761316111111111611 (Odligationenstcuer) 9161ch§fl11chck1s16116r . . . . . . . . . . . . . . . .

1 274 749,36

3 134 257,72 6 808 453,10

6 142 182,02 10 100 577,80

2 3651 685,17

21 903 215,01 23 889 425,24 58 438 563,90 74 636 470,64 85 856 736,58

654 868,27 33 348 589,21

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MO ***)-**») O1»

005.716!

»

» 4-1

Summe .4 .

o. Zölle und Verbrauchsteuern. Zö[1e . . .

joo-e-tcosooajojad

501 552 788,-

75 351 526,70

3 674 891 895,65

884 315 327,54

Tabaksteuer: a) Tabaksteuer (einsÖl- Anschlag) . . . . . . b) Materialsteuer (einschl. Tabakausgleichsteuer) c:) Ta0akerfatzst0ffabgabe . . . . . . . . . .

69 939 321,57 1 774 486,71 7 890,21

482 850 045,53 109 994 028,75 55 577,03

zusammen lfde. Nr. 19

Znckcrstener

Salzstener. . . . . . Viersteuer ....... . Ans dem Spiritusmonopol . C111g1äUf€1lkU€1 . . . . . ((Zcbannmveinsteuer . . . . Zündwarenjteuer ..... . 91110 66.11 Ziindwarentndnopol Leucbtntittelsjeuer . . '. . . €6161kartenste116r . . . . Statistische Abgabe . . .

o...! oo...

o....

Süßstoffsteuer . . . 9171116701111aff61s16116r Brm111116611161saysteuer . . . . ' . . . . Au.?gletcbswner (1111 Mineralöle (Mmemlölsteuet) . Fettstener . .

*a-pa-ttooqoe “...t-tjajgoo

!o-e-occ .jßsjkiji,

71 721 698,49 25 536 341,89 6 254 083,84 20 703 449,63 17 211 628,27 143 082,75

3 788,35

1 111 749,05 280 065,08

1 343 327,53 289 039,90 384 128,82

19 875,60

2 487,32

5 844,35

1 665 643,25 23 093 681,83

592 899 651,31 227 691 353,16 42 779 398,37 206 470 448,70 113 581 288,22 2 093 732,40 30 113,68

8 795 452,62

4 878 056,38

6 928 727,19

1 212 401,51

3 565 033,65 215 430,95

61 939,84

71 950,94

14 658 302,93 166 527 406,92

©

[|] |1||[||||1lkl|1!1

.S.“ W W

Schlachtske1ter: 84) Sckxlacbtsteuer ' ! . . ! . . . | ! . . . . | 0)Schlachtausx1leichsteuer . . . . . . . . . . .

19 668 070,13 150 181,09

139 749 821,52 2 067 010,76

znsammen lfde. Nr.36 . . . . . . . .

19 818 251,22 --

141 816 832,28 192,- 200,-

Summeß . . .

264 939 693,87

235,1 2 418 592 848,59 2932,7 192,-- 31.247

Im ganzen . . .

766 492 481,87

53729 1824,8 7197,7

621,3 6 093 484. 744,24

1) Einkchließchp der aus den Einnahmen den Ländern mw. überwiesenen Anteile usw. _ . , 2) An Lohnsteuer sind erstattet: im Monat Dezember 1934 = 24 821,27 RM; 111 der Zett vom 1. April 1934 bis 31. De-

zember 1934 = 466 045,15 RM.

3) Hie1tn ist die von den LandeSbebörden erhobene Grunderwerbsteuet nicht enthalten. *) Dieser Betrag ist für das Reéhnungsjabr 1933 und Vorjahre aufgekommen.

Hierzu wird noch ergänzend mitgeteilt:

Das Steigen der Einnahmen an Steuern, Zöllen und Abgaben hat auch im Monat Dezember 1934 Weiter angehalten. Die Ein- nahmen betrugen in Milli0nen Reichsmark: Monat Mehr

Dezember in

1934 1933 1934

. . 501,6 386,2 115,4 . 264,9 235,1 29,8

. 766,5 621,3 145,2

1.-l ll. Viertel Mehr in 1934 1933 1934 216510; 11110 Verkhrstenern . . . . . 3674,9 304127 632,2 „8006 11111) VCLOYMUWWUUU . . . . . . 2418,6 2105,]. 313,5

Summen . . . . 60935 5147,8 945,7

Jm TOZNUÖLT 1931 10111011 die "laufenden Zahlmtgen und Vorau-Izalxlungeu nach den gleichen Vorjchriften fällig wie 1111 Tezemwer 10:17). Bei den V0r011536011111g611 handelt 66 Fick) UM die- j611ige11 ans die Einkommenstener nnd Körperschnstsiener der Ver- anlagten für das dritte Viertel des RecHnungsjahres 1934 (Oktober bis Dez611106r). Am 10. Dezember 1934 war außerdem die Vorank- zahlung uns die EhestandÉ-hilfe der Veranlagten Für das dritte Viektel des ?)iexhnungsjaknes 1934 zu entrichten.

Das gesamte Aufkommens-Me'hr im Dezember 1934 gegenüber Dezember 1933 beträ t 145,2 Millionen Reichs- mark. Zur Ermittelung des tatsä lichen Au1kommens sind von den 145,2 Millionen Reichsmark die 10,8 Millionen Reichsmark Schlachtstener abznziehen, Weil die Schlachtsteuer im Dezember 1933 noch nick)! Reithsfteuer war. Die tatsächliche Verbesserung im Dezember 1934 gegenüber Dezember 1933 beträgt also 145,2 _ 10,8 = 125,4 9111111011671 Reichsmark.

Das gesamte AufkotmnenS-Mehr im ].-111. Viertel des Rekhnungöjahres 1934 (April bis Dezember 1934) gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs beträgt 945,7 Millionen Reichsmark. D000n entfallen 141,8 Millionen Reichs- mark anf Schlachtfteuer. Die tatsächliche Verbesserung in den ersten 1161111 Monaten des Rechnungsjahrs 1934 gegenüber 1933

Bes'J- Und Verkehrsteuern . . . . 801.6 und Verdranchfteuern. . . .

Summen

beträgt demnach 945,7 -- 141,8 = 803,9 Millionen Reichsmark.

Weiter gui entwickeln sick) diejenigen Steuern, in denen sich der AufschMm der Wirtschaft spiegelt: die Lohnsteuer, die ver- anlagte Ein ommensteuer, die Körperschaststeuer, die Um- satzsteuer, die Wechselsteuer und vor allem die Güterbeförde- rungsteuer, deren von Monat zu Monat fortschreitende Besserung des Anfkommens eines der untrüglichsten Zeichen für die Entwicklung der Wirtschaft ist.

Das Aufkommen an Lohnsteuer hat sick) wie folgt entwickelt:

Dezember 1932. . . . . . . . 61,8 Millionen Reichsmark

33-o-ocoro ,

;, 1934-0-0-0-171,8

Das Aufkommen an Lohnsteuer ist im Dezember 1934 um rund 16 00111 Hundert höher gewesen als im Dezember 1933.

Die veraniagte Einkommensteuer und die Körperschaft- steuer entwickeln sich 116161) wie 1101: ebenfalls gut. Die Entwicklung ist die folgende (in Millionen Reichsmark):

veranlagte Einkommen- steuer Dezember 1932 . . . . . . . . 107,0 20,0 1933 , . . . . . . . 98,7 41,1 1934.....,.. 136,9 66,2

Die Umsatzsteuer ergibt folgendes Bild: Dezember 111,1

Körperschaft- steuer

1.-111. Viertel 1932.......... 1009,3 1933 . . . . . . . . . . 114,6 1120,3

1934 . . . 155,6 1394,9 Das Mehr in den ersten neun Monaten des Rechnungsjahres 1934 gegenüber den ersten 1161111 Monaten des Rechnungsjatzres 1933 beträgt 1.394,13 - 1120,3 : 274,6 Millionen Reichsmark.

Das Anfkommen cm Wechselsteuer hat betragen:

im Dezember ]932 , . . . . 3,2 Millionen Reichsmark 1933 .....5,1 1934 . . . . . 6,8

Ä

Der Anstieg is! auf die Zunahme des Weck » . ., -- . , )sewerkihrs znruckziquknen und 016161: Meder auf die bedeutende 11 die Arbeitheschaffung, Zum )016 der 1111111106 durch Das Aufkommen an Be örderun teuer 1 » ' ' Milli0nen Reichsmark): f gs Mt WWIM (“7 Personen- Güter-

_ be örd'run [) " ' im Dezember 1932 . . . . . . . . s 5 g efordÉrZung

1933 5j9 8,5 1934 . ..... . . 0,1 10,1. Dr_e Zunahme bet der Güterbefördemngsteuer ist größer als diejenige bet der Persimenbeförderungfteuer. Auch das ist anf die Zunahme der Umsäße m der Deutsiben Volkswirtschaft zurückzuführen.

ck An Zöllen smd zm Dezember 1934 infolge Clusclnänkung der Cmfuhr rund 3 Mtllwnen Reichsmark Weniger aufgekommen als rm Dezember 1933.

. Die wichtigsten Verbrau feuern laben i w'e [ t ent- W1ckelt (in 9111111011611 1116100an: ) fck [ fo () ucker- Bier- Tabak- Aus dem

teuer steuer euer S iritußmon o tm Dezember 1932 29,4 18,6 fi61,4 p 145 p l

1933 30,2 18,7 60,1 16:8 1934 25,5 20,7 71,7 17,2

, Das, Absinken der Zuckersieuereinnahme gegenüber 1033 in 01616711 emen Monat entspricht nicht der Gesamtlage, sondern stellt src!) nur 4112- eme Zufälligkeit dar (Verbuchung von Ende Dezember 1934 fallig gemesenen Zuckcrsteuerbeträgen erst im Januar 1935). Gesamtbild. '

Das Aufkommen an Stenern, Zöllen und Abgaben in den ersten neun Monaten des Rechnungsjahres 1934 beträgt 6 093,485 Mixlionen Reichsmark. Das Aufkommen im ganzen Rechnungsjahr (1. April 1934 bis 31, März 1935) wird voraussichtlich rund 8100 Millionen Reicl)s1nark erreichen. Der Haushaltsansaß lautet auf 7197,7 Millionen Reichsmark. Darin sind 120 Millionen Reichsmark fÜr Gemeinde- biersteuer enthalten, die mit der Reichsbiersteuer verschmolzen werden sollte. Die Verscßmelzung ist nicht erfolgt. Demgemäß Vermindert sick) das tatsächliche Aufkommens-Soll an Steuern, Zöllen und A0- gaben auf 7077,7 Millionen Reichsmark. Der Vergleich des Auf- kommens mit dem Haushaltsansaß wird sich demnach wie folgt gestalten:

Haushaltsansaß . . . . 7077,7 Millionen ReichSmark

Aufkommen . . . . . . 8100,0

Mehr . . 1022,3 Millionen Reicthark. *

An diesem Mehr sind die Länder durck) entsprechendes Uebertveisungs- Mehr beteiligt. Der Betrag der danach dem Reich verbleibt, wird restlos gebraucht zur Verminderung der Vorbelastungen, die sich aus der ?lusgabe der Steuerguischeine und aus der Finanzierung der verschiedenen ArbeitSbeschaffungsprogramme ergeben. Die Vor- belastungen zn Zwecken der Arbeitsbesckmffnng sind erfolgt in der Voransseßung, daß fick) die Steuerquellen entsprechend ergiebiger gestalten Werden. Außerdem sind noch Rechnungsfehlbeträge aus 1930 bis 1938 vorhanden.

Berlin, den 14. Januar 1935. 91eichsfinanzministerium.

Verkehrstvesen.

Der Umschlag im Kölner Hafen.

Gesamtverkehr 1934 um 18,5 % über Vorjahr.

De_r Gefamtumschlag des Kölner Hafens at im Jahre 1934 zmnernenrnal _den Umfang von 3 Mill. 1 über chritten. Mit 3,15 (2,66) *Mill. 1 liegt die nmgeschlagene Giitermenge um 18,5 % iiber de_m Vorjahre. Dte VerkehrsbelebunJZ erstreckt sich auf alle statistisch erfaßten. WarengrUppcn. In der erkehrsgestaltung des „Jahres 1934 zeigte sick) der Ntederjchlag der 0011 der Reich6regierung ge- troffenen Maßnahmen an dem Gebiete des Außenhandels und der ?.lrbettsbejclmffung. Ein 1161211119 ist Weder bei der Einfuhr der fur _Tent1chland leben-Znotkven igen AuSlanngüter noch bei der Yliissnhr'deutsckwr Fertigwgren festzustellen. Im Gegenteil sind -"allerd1ngs unter starken StrukturVeränderungen - bei einzelnen _Gnterarten 11060 Zunghmen zu Verzeichnen. Von starker Bedeutung tst aber die Verlagerung und der Auftrieb im innerdeutschen Ver- kehr, und 37919, gerade in den Güterarten, die mit dem Erfolg der Regterungsmrttatwe m engem nsammenhan stehen. Phosphate znm Gebrauch der Landwirtscha t, Getreide, auholz usw. sind in ihren „Mengenzahlen besonders an estiegen, Der Umschlag an lanthrtschaftltchen Er eugnissen Wu s auf 0,38 (0 25) Mill. 1 um 54 %, der gn Diingest0?_f_e11 usw. auf 0,05 (0,04) MiÜ, t um 30,5 %. Mengenmaßig den „großten Posten machen wieder Stein- und BWZZkO [en aus mit 1,42 (1,22) Mil], : *und einer Steigerung um 0.

Gebührenfreier Rundfunk für weitere 180 000 ab 1. April.

' Angesichts der hdhen Yade'umng, die der RimdfunE als Bünde- Jlteld der VolkÖJSM'anckM'st im na-tälo-naksozia(isbbschen Deutschland e*konmten Hasi, ist 061-0111ders erfre-Ulick), daß von den znständigew Ste_1ben beschlossen 001000611 ist, zum 1. Apri'l 1935 die Zahl der gebn-Hren-frei-en R-undfuwöempf-ang-H-ainlai en f11'1r hilfsbetdijrstige V01k9g-en16ssen mn rund 180000 zu erhö *671. Hierzu Weist Mini- Yerra-lamxma-rm Haack--Berl-in in der „Deut-schen PostzUtwng“ L'ÜUUTf hin, daß es siY€ erfreulicherWeise ermöglichen lasse, 001n ]. April 1035 an die "11110511111916100'10ren (10161) 611161: :gr0ßen N16- za10l hilf6-000iirft'iger Volksgenidffen aus den Kreisen zn erlassen, .die bisher leider nicht bevücksickUig-t Werden konnten. Jnd-i11s-cm Sinne Werde sich die besckxlossewe Neuregekbung 066 (060110116111- erlasses v-orzngsnve'i-se auswirken. Um «ine dnnlich-st gerechte Ve- riicksickMi-gnn-g 511 »ermögbicben, Werde die Aquahl der hilfsbedürfti- gen VolkIgenossen, die (9601101'61161'10ß beantragen nnd hierfiir in Betracht kommen, durch 101100 1000606 Behörden geschehen, 'die die Verhälmi-isse der V-etreffen-den am besten beurteilen 0661 fest- stellen können. 2161 »der 2111610001 1061106 nicht die' Hilfsrb-e-Vürftig- ?e'it allein 1116111160600 sein, sondern es würden auch 11011) 1111-0616 Umstände in Beiwacht ?*LZOJOU Werden. Ti-e Bestimmung, daß die Anxträgie der Arbeits 0sen ('i-Uif Gebührenerlaß jeden 911011111 311 ern-eU-ern sind, falle nach dem ]. 2111601 1935 Weg.

Aus den Weiteven Darlegungen des Referenten über die Entwicklung des Erlasses 0011 Runxd-f-n-n'kgebiihr-en ergibt sick) n. a., daß .die Zahl “der Schatlfuwkanlag-e-n xu- ermäßi-gt'er (9610006001! 80911353. nach der Machtübernahme geWaltig gesri-e en ist. Wai)- vend nämlich am 1. April 1933 nnr 2769 s-olcher S 1tlfa1nk10nlagerk bestanden, Waren es am 1, Dezember 1934 nicht 111-ewiger 016 8972, 10 daß eine SMg-ernng 111116 6203 0011111691.

Kunst und Wissenschaft.

Spielplan der Berliner Staatötheater. Sonnabend, den 26. Januar 1935.

Staatsoper: Der Ring des Nibelnngen. Vorabend. Das Rheingold- Dirigent: Krauß. Beginn 20 Uhr.

Schauspöel101§us: Py gma [ 1011. Komödie von Shaw. Beg!!!" 2 r.

Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 21 vom 25. Januar 1935.

Die Bedeutung des Konversionsgeseßes.

Die Wichtigkeit des neuen Gesetzes über die Konversion der Pfandbriefe und Schnldberschreibungen der Kreditanstaüen geht aUein daraus [)eWor, daß es sich auf rund 8 Mrd. RM fesiVerzins- licher Papiere bezieht, Tie Zinsbelastnng wird auf die Weise, daß man die bisher 6 %igen Stücke in 4% %ige 1111000110611, nm 611011 120 Mill. RM sinken, ein Betrag, der für die Beleßnng der deutschen Wirtschaft Von großem Nutzen sein wird. Eine Ver- bessernng der gesamten Anlagen Wird eintreten, denn selbstVer- ständlich kann ein Schuldner [61601617 4% % als 6 % Zinsen anf:- bringen. Der gesamte Kapitalmarkt,“insbesondere der Mond- briefnmrkt, wird Verbessert. Die neue R0nversi0n unterscheidet sich grundsäßkicl) Von 0110111100111611 dieser Art, die, [)LisP'WlIWLisL Von der Regierung Brüning, getroffen wdrdcn sind. Früher hat man denjenigen, die die Konversion nicht mitmachen 100111611, Var- zahlung angeboten. Bei den riesigen Beträgen, um die es sick) hier handelt, kann da? nicht in Frage kommen, Das ist auch in Italien, 100 ein (Yesamtkomplex 0011 etwa 12 Mrd. konv-crtierr Wurde, nicht geschehen, Auch das sehr viel reichere England hat diese Methode nicht angewandt. Tas Gesexz bestimmt im Wesent- 1ichen, daß jeder, der nicht widerspricht, Justimmt. Ganz besonders muß [)er00rg60006n Werden, daß die Aktion freiwillig ist. Es wird keine Eigentumsdeeinträchtigung desjenigen eintreten, der prdrestieren will. Tie Konversion, Wie sie unter Brüning angewandt Wurde, mußte leizten Ende?- das Vertrauen der Sparer in den Kapitalmarkt und in alle Anleihen erschüttern. Tas Ver- tranen des Sparers “hat 11061" an der Spitze der gesamten 11m- schnldung 511 stehen. verzinslichen Anleihen nicht 1616111001161. *Das) allgemein mit dem Erlaß der, neuen Bestimmungen gerechnet 1011rde, geht am besten daraus her00r, daß die 11611611 4% %igen Emissionen der Hypo- thekenbanken einen Kurs 0011 über 95 erreicht haben. Die 6 %igen Papiere stehen 611011 Zwischen 97 11110 98 %, Sie müßten (wer über Pari stehen, 1061111 nicht allgemein rnit einer Hera0s6811ng ihres „Zinsfnßes gerechnet 111070611 Wäre. Eindeutig geht (1115 dieser Tatsnkhe 061001, daß die Sparer nnd die 3111000161611 mit der Konvertierung gercckmet haben. Ueberraschend mag für sie lediglich das Tatum sein, an dem das 6110011616 Geseß nnn erlassen Wurde.

Selbstwerständlich muß die Aktion in einem Zuge durch- gefiihrt Werden. Es hat keinen Sinn, etjva einzelne Emissionen anfznlösen und eine nach511k0n0611167616 Die gesamten Pfand- briefgrnppen Werden 0011 dieser K011061110115nt'11glick)keit erfaßt. Es ist durchaus anzunehmen, daß 009 “2111516001 0011 011611 Instituten einheitlich erlassen wird, Dieses Angebot wird inner- halb der nächsten fiinf Tage erfolgen müssen. Danach wird zehn Tage Frist gegeben, um innerhalb dieser Zeit einen eVen- tuelien Protest anzumelden, Naii'trlicl) müssen die einzelnen Stücke, für die Protest eingelegt Werden soll, genau bezeichnet sein. Tie Stücke würden bei den Hypothekenbanken, bei denen sie eingereicht Werden, deponiert bleiben. Später bliebe es dem

TUS Gesetz 10an den Inhabern 0011 fest: '

Reich8finanzminister Überlassen, zu bestimmen, Was mit 1011611 zu geschehen hat. Es ist nur eine technische Konseqnenz, daß die nenen 4% %igen Stücke sofort an der Börse lieferbar und handel- bar Werden. Das wird nnr in der Form möglich sein, daß die Notiz, die bisher für die 6 %igen Stücke galt, auf die 4% %igen iibergeht. Der 6 %ige Typ verschwindet somit an der Börse, die protestierenden Stücke Werden somit nicht mehr notiert, eine Beleihung von ihnen ist nicht mehr möglich. Die größte Be- dentnng kommt in dem neuen 036160 dem § 7 zu. Er bestimmt, daß alles, Was die Hypothekeiibanken anf der einen Seite 6111- sparen, ihnen auf der anderen Seite nicht znfließt, sondern für die Entlastung des Schnidners zur Verfiigung gestellt wird. Nähere anehführnngsbestimmnngen Werden klären, wie das im einzelnen zu geschehen hat. Auch wird n0ch klargestellt Werden müssen, Wie die Umlegung des 2 %igen Bonus und der Umtausch- kosten, die beide aber nicht mehr 1119 zusammen 2% % betragen dürfen, auf die Schuldner vdrznnehmen ist, Sicherlich wird die Umlegung auf eine Reihe von Jahren Verteilt werden, damit die Schuldner möglichst schnell in den 696111113 der niedrigeren Ver- zinsnng kommen.

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Dr. Most über das neue Kreditgesetz.

„Im Rahmen der 0011 der Wirrsch11ftézgvnppe Vräsmtes Van?- gew-erbe 111110 der Skadi“ Berlin in der B6111101101116 BErlin 9161116 VEUULstSlfOTLU Einze1001110ge hielt der Zyn-Dian nnd 211611116: (110111111 T1“. August Most, R61ch5-Kr*edii-C*6“]'-cllscl):.1fr, einen V0rtrng 1111er 005 nene Kreditgefeß.

Ter Vorwagewde legte das Hamptgewéchr 11111 Die Vorschriften 1111er 016 911111101161" 11110 11061 das Kreditgeschäft. WW die „Ligni- 01111130110sch11716n betrifft, so will das Ban'igesexz 61116 STärknng der Barliqnidität anf 10 % der Verpflichrnngrn 6111er Bgnk er: reichen. Das (Hesey greift damit Eine alte Findcrung an, die 110011 V0r dem Kriege erhoben 10000611 ist, und die um so ein- schneidenxder ist, 1115 sick) die Varliqniditär der privaten Kredit- 0011k611 znr Zeit 11111 9 % 06r11111 06106111. DWZ ist 061 den 0611010611 1011"11s1011,ir[ich611 Verhäwniffen kein Schaden, 10.1 j.1 1111011 0116 Liqui- dirät 11. Oanqing, in 10616116 die HandelsmecHsel 018 511 90 ng6n Und die 1-0111011rdfähige11 Wertpapiere eingerecwnet 106110611, "6131 90101113 11061 0611 00111 ())-61613 Vorgeschlagenen SW 0011 30 % 6111- 0:1!9-0121)1, W118 *die Vorschriften iiber? das Kreditg-e-sckßst betrifft, *so ist 0610110615 den Vestim-nmn-gen A117merk-s0mkeir 311 (016111611, dnrch Welche im Interesse einer Ristkovermin-ernng bei den Banken die :)Jkdgl'ichkeiten, iiberxmäjzig-e Kre-d-ite (111- 061116110611 Kre- dit116hmer zn gCÜVÜÜTLU, eingeschrgnkt 10600611. In dieser Rick- tnng liegt anch, daß künftig für „Kredite an Konzernnnterne6 mnngen und überhaupt an mit der BME verfiockitene Unter: 1760m-1111g6n nnd für Verrvaliungs/kredite die Erfijllunq praktisch fehr sckmerwiegenider formaler Vor0u§lseßmvg1611 1101106110151 ge- W011d=1n ist. Scbließlick) 000 der VorNagen'de 061001, daß die Reichx-tbank 011111) Die VesiiMWUUg-e-n 111061" die Liquidität ein 1161165 9111116! in der Hand hat, neE-ew der T*ißkontpokitik nnd der offenen MW'ktpokitik crnf den Konjkatur11“0[a*nf fördernd bzw. henmnend einzuwirken, Die Bankpolikik ist dnrch das (9161613 über- haupt 'dkk allgemeinen staa-ilich-en WirtsthaftH-politik Weitgehend 1111161'g60rdnet 10000611.

Das private VersickzerungsgeWerbe und die Staatsaufficht.

Ueber die Bezie' ungen zwischen pridatwirtsch11ftlicher Versiche- run stätigkeit nnd tcmtlicher Aufsicht macht der Leiter der Wirt- scha tnguppe PriVatVersicherung, Generaldirektor“ Tr, O 6 r t e 1, Köln, in der Westdeutschen Wirtschaftszeitnng bemerkensWerte Ausfüheungen.

Tre Grundzüge der Versichern1111501011601, schreibt Dr. Oertel, die auf die JuitiatiVe “1115111111112 zurückgehen, haben sick) troß ver- schiedener Ergänzungen nnd Aenderungen bis in die neueste Zett hinein unverandert erhalten. Die Staatßaufsicht ist von Anfang an vom privaten Vers1cherungsgewerbe begrü t und ihre Gestal- 1ung als gemeinsame Ausgabe 0011 Staat und reiem GLWLkbL zur Pflege und Förderung des Versicherungsgedankens behandelt Worden. Es scheint jvejentlick), gerade jetzt das Prin ip der Staats: aufsicht erneut grundsätzlich zu erörtern; denn je tärker 0115 B6:- sireben nach VerfeinerunJ des Aufsichtsprinzips hervortritt, desto notWendiger it es, sich er Grundlagen 06W1tßt zu bleiben, auf denen dieses Prinzip beruht.

Das erste und entscheidende Merkmal ist die im Prinzip der Staathanf'icht lie ende Doppelwirkung zum Besten der. Versicherten und Um Besten Jer Versicherungs: und Volkswirtschaft. Wollte der *csetzgeber nur das eine Ziel verfolgen, das Versicherungs- sckmy suchende Publikum zu schiißen, so hätte man diesem Ziel theoretisch ja dadurch am nächsten kommen können, daß der Staat 1160 selbst zum Risikoträger nnd Ver111006116061100lte)" gemacht hätte. Damit wäre aber der BersicherungSgedank-o zugunsten 611166 Fiir- 0rgeprinzips praktisch vernichtet 111010611. Denn der Verstrhcrnngs-

edanke 0611101 111101 allein auf dem Gedanken der 636511)1611661116111- chaft 11110 Hilfeleistung, sondern 111110 auf der “3111111101116 068 91111106, 116 s011st jeder einzelne in seiner 111irtsch.1ftlicl)611 Existenz 11116111 tragen müßte. Diese 9101111111110 065 Risikos ist ein 1011111067101061 Vorgang nnd 1111161116111 )0111it der 9110605160001] in der Wirtschnft. GZ:» 060611161“ eine 110111416 Verkennung des Wesens der Versichernng, 1061111 1111111 i1)1*e 0111111611 “2111111110611 als Trenhändex“ der (“5011101011- gemeinfchgft 061" VOT'siflMNLU, der Bekämpfung und Verhütung 0011 Erwädcn, der Ziclnrnng gegen die Bernichlnng der 111irtscl)-.1ftlichen (131106111, 0. 1). 016 1167011116 genteinniißige Wirfnng ihrer, ?1r0611,0011 ihrer 11iirtscl)0ftlick)en F111111'10n 1161111611 11101116.

TUS 5106116 911661111111 dcr Versichernngsauffirht ist der Wille des ())csklöngkkI, 0611 116111110611 Versichernngsbelrieb nicht 1111): 001“ Schädlingen 069 (8561061060 zu schiißen, sondern eine (9610001 7,11 119011911, daß die Arbeit der Versicherung Dienst am Volke bleibt. EZ 111 110110611011] und 0011 der Privatdersicbcrung stets 011611611111 10010611, daß ihre Ausgabe 1119 Trenl)änder 066 großen in dcr Lebensvsrsicherung angesammeiten Spai'k-apitals nnd der in der S0ck1061's1106r1111g angesnntinelten Reservcn iir unvoransfehbare Sckmdensfälie 611161 0651110610 sorgfältigen kriifnng dnrch den Staat bedarf. Mit dem hier durchgefiihrten Prinzip ist beWuszt die. Aufgabe des Berniögeitsverwa(ters, des Treuhänders, 17011 der Anf- 0006 der Aufsichtsbehörde getrennt worden. Einer solchen Trennung steht eine “'Znsrmnnteimrdeit und ein Erfabrnn(1971116111100), Wie 61" 171 dem 061711 Reich?:anssichtsamt "bestehenden Versichernngsbeirat erfolgt, 0111100119 111101 1711 Wege. Sicher ist 11061", 0101 diese „811- 10111111611111'0611 nur unter Anjrechterhaliung des Prinzip?» der Auf-

abentr-ennung möglich isst und nichts 961001111611 106116, Wenn der ““Mut die Tr-cuhän-derau gabe selbst an sich ziehen wollte. Durch

das Wirken der Reichsaufficht ist das Gebiet crbg renzt, in dem. sich die Initiative der privaten Versicheramgswirts aft answirken kann und muß. Will die Versicherung ihre Auf 006 erfullen, so muß sie ständig bemüht sein, sich den stetig We elnden Bedürf- nissen der Wirrschaft an upassen. Das gilt nicht nur von Neue- rungen technischer Art, on-dern die Versicherung muß auf allen Gebieten in der Lage sem, jedem Bedürfnis der Wirtschaft nach Deckxmg nen entstandener oder veränderter Risiken gerecht zu 1061 611.

Diese Anpassung kann nur erreicht Werden, Wenn sich die Ver- sicherungsunternehmnngen im WettbeWecb untereänander und in kameradschaftlich-er Zusammenarbeit bemühen, der Wirtschaft und dem einzelnen den bestmöglichen Versicherungssckxuß zu bieten. Hier liegt noch ein Weites Feld der Arbeit. Zahlreiche Einzelfragen sind noch durchzuarbciten und zu klären. ie Versicherer wissen, daß noch manches verbessert Werden muß. Diese Arbeit kann aber nur zum Erfolg führen, Wenn die Grundgodanken klar fixed, unter denen das VersicherungSgeWerbe in den (Hss-amtnufban Von Staat und Wirtschaft eingegliedert isi.

Neuorganisation" der deutschen Wohnungsunternehmen

Für 0116 111156 Reichsgebiet sind auf Grund des Gesetzes 00m 26, März 19:4 12 Priifun ZVLkbäUde 311611111611, auf die das Arbeitsgebiet der friiheren erbände mit irkung vom 1. Ja- mmr 19:54") übergegangen ist. Die gemeinniißi 611 Wohnungs- nnter1160111611 müssen dem für sie z'nständigen Vernmd 1111416001611; gleichzeitige Mitgliedschaft bei einem anderen Verband ist 1111511- lässig. (911111) die. nicht 1119 6016111110619 anerkannten Wdhnnngs- 11111611160111611 müssen 11.111) 5611 Bestimmnngen des durch (chetz 00111 30. Oktober 19:64 geänderten 186110sécnichafiögeseßes 411116101110 311161121" 010016 06111 für sie znständigen *141'1'1f111111506rln111d 0611161611, widrigenfalls ihre 310111111510606 ?[nslösnng 61 olgi.) Als Spitzen; 061011110 der zugelasjenen “WiifnngSVerbänd-x it der HanptVerband TOYLftHW “111110111111, 9111116r116'01116n (Ba11genossenschaften nnd :ge- 1611110611611) 6. V„ 2611111, 061111111111 10010611, dem 0001 Reiclyswirt: schaftsntinister 116116 S001111ge11 4161160611 Wurden, Tics-cr 0111 n. 11. die Bestrebungen zur Verbindung mi11de1'06mitteltcr V0115g6110sfe11 mit dem heimatlichen Boden nnd znr Schaffung eimvandfreier Wohnungen und Heimstätten zu fördern, fiir das“ Revisioné'Z-Wescn der angeschlossenen Verbände Richtlinien anfznstellen und ihre ancbfiihrnng „'n Ü“[1(*1'W11chC1l.

2107 dem ' erbandstag des Hanptbevbandes Wurde der bis- herige Stelchrtreter des Verbandsstihrers, Pg. M. Dötscl), München, zum Hauptverb-andsführer 0616111. Der Reichsar-deits- minister hat die hierzu erforderliche nstinnunng erteilt. Jm Hanptverbnnd sind 3111 Zcit über 3000 ge'tneinnijßigc “2330011111166- 11111611160111611 mit 60011 1 Million Einzelmitgliedern, 10061 820000 W00nnngen mit einem Kapitachrt 0011 rund 6 Mrd, RM, dadon 4% Mrd. RM Hypotheken, znsmmncn-gesckNossen. Die Förderung und Velxennng dieser Organisation hat Stantssekret-är „13411113 Tanser 00711 Bayerisrhen Ministerium für Wirtschaft übernommen.

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S.3

Berliner Börse am 25. Januar.

Konversion bringt Anregung.

" _Jn da?» wéjhrend _der [621611 Tage ziemlich ruhig gewesene Borwngeychaft 11111117 (55111110 081“ jetzt 06k011nt 610070611611 31115- 101106111011 und der Ausgabe der 4%“)9iqen 5eich5011leihe 0011 500911111. Mark eine kräfttg 0616061106 Note JCWUUUEU. Von Begmn des [)entigen Verkehrs 1111 10111611 die 111111411736 in 916111611- 10611611, aber 111160 auf Verschiedenen Teilgebieten de?» Akiiennmrktes 3161111161) 16001171 11110 die Kurse konnten bei fester Grnndsrimmnng 015 50,4% 11115Ltkh611. "14011 0616105611611 Ansnahmen a0gefeheff, traten 1111 Y_erlnn des Verkehrs 111161) mit Riicksicht auf die 06111016- denen 9111111161611 * éeldnngen 0115 der Wirrfchast neue Kurssteige- Ytrigen ein, und die 16116 Stémmung der Börse hielt bis 511111 Schluß 1111.

Unter„MontanWerten, die dUrchsch1ittliche Zteigernngen 0011 1% answtesen, lagen 0610110615 9106111111101 (PWS 1%) [01016 Gelsenkirchen und Mannesnmnn (je 1,1115 1%) fest. Unter chemi- schen Merten 001160 Chemische Heyden (plus 1%) sowie „110kswerke (PLUS 1%) die hochsten 0561001116 0117311100116", während JG-Farben 11111“ 11111 % % (1113160611 1011111611. Am [60011ftesten 6111101116116 sick) 0115 0361100ft in VersorgnngIWertmi, 016 Wasserwerke Gelsen- k1rche111plus 3%), BKL. (01116 25% ), RWE. nnd Tessnner (51503 (411115 1%). Am Elekrromarkt waren 1160611 Siemens (plus 1%) 0610110615 Accumnlatdren (01115 3) gefmgt. Die höchsten „111115- steigernngen 01111611 „1111001106le 311 0615641111611 0011 0611611 Tenrjche „3111061 (4%), Vogel Trghi 3 Und Tencsche L.?[LPHOU nnd „11110el 2% %_gewan116n. Ferner lagen r6cht fest 9161605011111 (PMS 3) B11yr11che :))?010ren (111115 2%) 11110 (“11111115 Berger1pln5 2). 911111) der „1111110711010 [gg ziemlich fest, mir Ansnahme 0011 VÜUkUWU-Ln, die 10611111ch101sig1 10111611.

21111 Rentennant PkaiLZQ'WU 0011 )er [WVUKstLHLUDLU Zins- konverndn 5810110615 0111111016 Werre. Z0 stiegen 2111061113 11111 13/1158, Reich500011001511g6 nm 1% % 11110 VCMÖUWW Z1110100li- gatwnen 11111 1%, 91111 Pf1111d01'ief1110rkt 100106 *die 91011) der 6 %1gen _"18111irddriefe gestrichen, ]“0111'1 lnger T011111001105 11110 11111- ge]_16[116 „Q0110100119011011L11 6110115 00066 ngesgeld ging mit 9111610601 0117-0011 HEUUUMHCUDOU 111111110 [611111 111111) 00611 und stellte 1161) 0.111 "3% 015 35371'7.*,. Ant 11111'1111111011111011 T6011'61111111rkt lag_ der T_dllnr Weiter fest. Er stellte 1111) in Berlin anf 2,516 (2,01), 100016110 0115 annd mit 12,26% (12,27) 1061110 Ver- anderr [ag. * '

500 Mill. RM 472 0/0 ReichZanleihe.

Tie Reich500nk 0111 für 9166011111151 065 9161606? mit dem Tent- schen 461101101011?11110_Giro-VeUmnd und der Temschen 0510)- “2561111106 _ _DentWen 31011111111110100111 » 500 Miki. RM 4%“)„1116 ;611111116 Reichsgnleihe 511111 „1111116 0011 98% % znr 111116101'111011113 0610611 Sparkusien 000611171011611, Tie Anleihe wird 06111111 rnit )ahrltck) 2 %KLL ursprünglicben Sunnne nnter V611061101111g der 31118611110r11111e Fnr T11g1111g5061'stärk1111g. Die “210111101116 11110 "Be- 300111115) der 21116106 61701111 11111 40 % 31.1111 20. F611111111' 10:55, 30 % 511111 15. Mai 19:2"), 30 % 311111 15. Angnst 1935.

Ter Erlös der 9111161116 isi znr Kdnsdlidiernng 0011 9111506110101- gen „1111 “.)!10611811esch11ff1111g55106116 bestimmt und dient )'011111 der C1161ch16rnnq _der Finanziage des Reiches in den späteren 31101611.

Tre Zn 111s1111g der 211116106 311111 53011100100611'601“ der Reichs- bank ist VOkgcsLHSU.

Wochenübersicht der Reichsbank vom 23. Januar 1935 (in Klammern Zn- Und 5310110131116 gegen die Jorwocbe):

Aktiva. RM

]. Goldbesfand (Barrengold) sowie in- und aus- 1andtschekGoldn1ünzem das Pfund fein zu 1392 9161ch011111rk berechnet

und zwar: Goldkaffenbesiand . . . . Golddepot (unbelasiet) bei ausländischen Zentralnoten- banken........ ! 2. Bestand an deckungsfäbigen Devüen

3. Ü.) . . 9561chSfchaßwechskln . o o o o | o b) , , sonstigen Wechsekn 1,1119 Sch€ck§ . . 345 229000

4- . (+ 66 070000) 5. Noten anderer Banken . . . . . . 17181000 3 588 000) 56 169 000 77) 000)

430 51!) 000 (- 4 121 000) 318 592 000 (_ 106 000) 669 027 000 (_- 22 7113 000,1 150 000 000 (Unverändert)

67 262 000 (un06131116rt)

RM 57 982 000

21204000 . . . . . 4580000 (+ 99 000) 200000

(_ 4440 000) 3 345 540 000 (- 150 403 000) deutschen Scbeidemünzen . . . . .

Lombardforderungen . . . . . . .

(darunter Darlehen auf Reich0schaß- ("* wechsel RM 35 000)

deckungsfähigen Wertpapieren . .

sonstigen Wertpapieren . . . . .

sonstigen AktiVEn o e o o o a o

vas 1. Grundkapital . . P.“? . . . . . . .

2. Reservefonds: &) geseßlicher ReserVewnds . . . . . . . . .

b) SUezialreserVefond-Z für künftige Divkdenden. zahlung 40 2," 14 060 (1111))Ck.111§l11) „",-“„"; 251 (100 (1111111*1'.111T1*11) 3425 !11221100 («1312730010 L'Äl* 8,07 001) (+ „** 131." 0011) , , 2831100000 [ (+ ." 3117) 000)

Erläuterungen: 9211111 0601 9111016612; dcr 7116110500111“ 00111 23. Janimr 1935 Hat sick) in der Ocrfwsscnen Y111111VO11W die gc- 1'1111116 311101101111110416 der Bank in W61016111 11110 .).11'21'11'3, 901111111105 nnd Werrpnpicren nm 150,1 Mjll. anf 41603 201111. RM 061- ringert, Im 611136111611 090611 die 2461101106 «111 33111106151116111161n 11110 41106116“ 11111'150,4 Mill, anf :::-115,7. 911111. 92:19, 011 016111119» 0019611 Werrpapicch 11111 4,1 «117 180,8 911111, 91911, 1111 91.171,31 LYale-echseln um 4,4 Mill, (1111 0,2 Mill, RM 11110 011 111111101611

61'1*p41pi6r611 um 0,1 Mill, ani 318,6 Miki, RM 111)5*,01111141111C11. Der Bestand an „201110310f01'I-er1111ge11 01160 bei 611161“ 9111116111116 um 75000 RM mit 111110 5112 101111, RM 11006111 11111OL111110U1. - An Reichsbanknoten 11110 21161116111101111'606111611 3111011101611 ge- nommen smd 143,2 Mill“, RM 0119“ dem Verkehr 111611416611011'611, nnd „.;-war hat sich der Untlmtf 1111 NOÖÉka/JÜUÜLU 41111 124,3 Mill. (Uli 34.289 Mill, RM, derjenige an 9161116110111174106111611 um“ 8,9 Mill. auf 352,7 Mill. RM Vermin-d-ert. T-cr'UUlMUf M Sch*eidcm-i'lnzcn 1111-0111 11111 59,001111. anf 111-90,2 Mill. RM 410. Die Bestände der Reichsbank (111 016-111611.0.11111ch*6111611 QÜ'OVU [110 (ms 56,2 Mill. RM, die'jeni 611 an Scheidemérnzen 1111161“ Verank- sichtig1rng 0011 13,1 911111, R11: 11611 0110-1161171'1'1116611110 5,9'M_ill. RM Wieder Lijt'JcFUJ-LU-ek auf 345,2 Mill. 91-9. TWIN. Dre 1161110611

0) sonstige Rücklagen. . . . . . . . . . . . . Betrag der umlaufenden Noten . . . . . . . . Sonstige täglich (Wige V6r011161ichkeife11 . . . Sonstige Passiva