1935 / 34 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 09 Feb 1935 18:00:01 GMT) scan diff

- 4378WL, ' Fuzi ;.

Reirhs- mob Staatsemzeiger Nr. 34 vom I. Februwr 1935. S. 4

Einheitliche Maxktorganisation“ im Reichsnährstqnd. Die 4. Verordnung über den vorläufigen Aufbau des ReichSnährstandes.

Das Reichsnäbrstanbsgcseß born 13.9.1933 schuf die gdeseßbche Grundlage für ÖLU Aufbau des Reichsnahrstqndes u_ii_ [einer Marktordnung. Der Reichsnährstand ixt, _nationaliozralistischen Grund «danken eni'precbend, die „lebenngeFiW gesialiete Ovdnung und Gicderung (1 er an .dbr Erzeugung, 9960156111111? und Bex,- tsilun dEr Erzengnisse 0611111561: Bodens 061611191211 Vol sgenossexi . Die arktbrdnung wil] dcn “21511113 liinbwirt1chaftiichcr Erzeugnisse im m]tibiiaksbzialisiisckwn Sinne so 16111611, daß fiir Erzen er un-d Vécbrauchr bb1kswirtsch6ftlich gerechtfertigte Preise e_ntßte en_und daß ,der richtige Llirsglcick) crzicii wird 3100117611 dex wirt (basilichen Tätigkeit der Einzelbeiriebe und den Notivendigkeiien der Gesamt- wirt|chafi und des Gomein-ibbhls. _ "

Beim or ani-satorischen Aufbau des Reichsriabrst-anbes mußten zunäcb't ais Ziaustcine die aus der friihexen Epoche herrubrenben Einri tungen, Verbände und Versimgungsii auf dem Gßsamt- gebiet der Landwirtschaft benuizt 106111811, alibmaußév den Land- Wirtschaftskammcrn und den wirt1chaftspoliti1chen Interessen- verirstunch, insbssbndcre auch das GLiioffßnscbaitswescn (Haupi- abtéilun“ 111) und der Landhandel (Haiipiabteilung 17). DW Markterimng bagcgbn mußis sck)riitWei1e auf den Einzelnen Marktgsbietsn mich 11611611 Grundgedanken aufgebaut 106110611, _Es War dabei; zunächst nicht möglich, mit der NC_Ubrggmxattbn des Marktes dM 01F11111s010r1sch6n ?_lnfbau bes Rcichsnabriiandesnzu belasten; bielmb)“; mußten zunachst besondere Zusammenschluss für einzelne Wixiickmiisgcbibte gebildct Werben, selbstberstandlich mit 'dem-Endiicl, disse nacb Ausbau des Reickxsnahrstanbes i_n dsssen Organisation einzubcz-icben. Dissen Gedanken t'ragtndte Vierte Vbrbrbnung iier den boriäufigen Aufbau des Reicbsnahr- standes Rechnung. _

Ti? auf ÖLM Gobist dcr Marktordnung. gebildeten Zufqmmxn- chiiisse (ZusammsnsckAiisse der GetreidbwirUcbaft, der Eieribirt- chair, dsr Zucksrwiriscbaft, dcr Schlack)ibiel)berWert_11ng, der Milb- wirisckmst, dcr Stärkc'inbirstcié, der Obst- und GemusWerWeriyngs- induiirie, der Fischindusiri6, der Margarine» unb KunstsbeUefett- industrie Usw.) gehören nunmehr dem Reichsnahrstand an und sind ihm unterstellt. ' Gleichzeitig sind *er Beauftragten des Reich3näbrstandes (insbesondere fiir dxn A'biavan Gartenbau- erzeugniffbn und fiir den Kartoftekabiaiz) 'in 16'Marktordnung des R6ichsnäbrstandßs einbezogen. DLL fruheren _ Haupt- abteilungen 111 “und 17 Werden zusammengzxsegt und bilden_g6- msinsam mit 0611 einzklnsn Marktbrganisaiibnen (Hauptbereini- ungen, Wirtickyiifilichen Versinigungen und Bequfiragten) dsn Hirundstbck' fiir die Bildung dar ncUen Hauptcibieilung_111. DW näheren Einzslheiisn- 'm organiscriorischer Beziehung sind durch eine Verfiigung des R6ichsbbuernfiihrers geregelt. _ .

Dem Rcicbsnäbrstand steht nunmehr das Yechi zu, die Finanz- gébarung, die Personal- und Revisionsberhalimsse chr Zusam- menschlüsse einbsitlicb zu ordnen. Ter RLTchZÖÜULrnf11hkLr gibi ben Zusammenschlüsscn die Satzung, bis der Genehmigung des Reichsministsrs fiir Ernährung und Landwirtichast bedarf. Jm. iibrigsn Wacht er dariiber, daß bei der Durchfuhrung der Markt-

ordnung die wirtschaftlichen Bedürfnisse de1_ einzxineri Marktge- biete gebührend beriicksichti 1 Werden, daß die T011 1211 der,? - sammenschliisse si mit (536768 und Saßung tn Citi ang befin et und baß endlich ie ständischen Aufgaben des Reichsnabrstandes und die NotWendigkeiten bon Gesamtkoirtschaft und GememWohl Berücksichtigung finden.

Die Neubildung der .iföauptabteilunYUl, berbunizen mit den Aufsichts- und Eingriffsbe ugnissen de_s ' eicbsbauernfuhrers steiit -uni1chst eine Verbessérung und Verbiiligiina _de_r Gesamtorgani- Étion des Reicbsnäbrstan es dar., Die Unbezibcbe LenkunZ'bxr

arkiordnung nach den großen Wirtschaftspblttisch6n Grund aßen der iihrer des Reichsnäizrstanbes' Wird durch die Neuregelung eben 0 gewährleistet, wie ;ie Wichtige Frage dex Abstimmung der Marktge-biete aufeinander, und zibar _soivohl in raum-xicbex als auch in fachlicher Bsziehung (Geirerdeivirischast im Verhaltnis ur Futtermrttelivirtschafi, zur Veredelungswirtschast__usw.) Die u- sammenscblüsse bleiben als Selbstbermaltiizigskbrperscbaf'ten ex- bakten. Nur gibt der Reicbsniibrstand dezi Hiisgmmxnschlufferi bie einheitliche Zielseßung und die großen Rlcht[ln16n fur ihre _Tgiig- keit. S0 Wird der gesunde Zusammenklang zwischeii dem 1tc_md'.- schen Führungsgedanken und dem Gedanken der Wirtschaftlicben Selbstberivaltung herbeigeführt.

Die Aufgabe der Volksbrnäbrung und Versorgung„ der Höch tleitungsgedanke im T-ibnst des Ganzen, Wie er auch bei dsr Tur fiibrung der Erzeugunthlacht zum Durchbruxb kommt, die Abstimmung der MWnahm-in der Zusamm'erischliiffe gui die iibrigen Gebiete der irtschaft, die'Lreispoliiik, die nicbt nur den Erzeugerge-siÖtspunkien, sondern auch der Kaufkraft des Verbrauchsrs Rechnun triigt, alie „biese Frageii erngren durch die Unterstellun, der usammenschlusse unter die In rung und Aufsicht des Reichsriäbrstandes eine UMfÜssLUdLVL _und bessere. Lösung, als sie bon den Organen der M-arkwrdung in der Ver- einzelung gefunden Werden kbnnie. , ,

Daß die staatliche Oberaufsicht des Reiches und, die Zu- sammenarbeit dcs Reichsnäbrsiandes mit andersn staatlichen und pbkiiischen Steklen „eWabrt bleibt, ist selbstberstgndlicb. ,

Disse Neurege ung bedeutet einen Wesenilicben Schmit bor- Wärts. Die Marktordnung Wird immer mehr „zum schlagkxaiiigen Instrument für die einheitliche, berautivortlich-e und, zielsichere Lenkung der Ernährungsibirtschast in' nationalsbziasistUcbem Sinne. Die großen nationalenZieleZ Sicherung der Nahrungs- freiheit des deutchen Volkes und Hochsistsigerung der deutschen Erzeugung verbinden sich mit der _sozmlisttsiben Fordexung, dem gemeinsamen Handeln 6116): an Einem Wirtschaftskreisliauf be-

teiligten Wirtschaftsgruppsn im Dienst des Ganzen zum gemeinen

Nußen. So schafft die neue Verordnung eine GriindlaJe fiir eine Wsitere Foribildung der Marktordnung des Reichsnabrsignbes Es entsteht auf dem Gebiet der Ernährungswirscbafi die stanbisck) geführte Wiriick)afiliche Sslbstbechiltung unter staatiickzer Aufsicht.

Dr. H. Merkel.

Günstige Entwicklung der Farbenausfuhr.

Die 061101616 Fabben-ausiubr niimmt inm'rba-lb des de-utscb'en Außk'nban-d-Lls in's-bfern einc bE'sOUD'EL-e bedeutungsvolle Stelle em, als es sich dabezi um sehr hochwertige Fabrikate handeit,_w-)édUrch iich eine SULWTLTH-MÖ starke Beeinfbuffu_ ber Aktibqieibe d_er WUßLnxb-awdslsibilanz ergibt, Trotz 61121? S Merig-kxxtsn, die sich der 0211911161)»er AUsiubr im b-er'loff-ewsn Jah); diirch intern-axibwqibs WährungsickiivaaikUngcn,“ Einiiihribntin-g-Lniisviiéige'n,.z 1151-11)- ,.6411- gegenstellien, Weist die dkiitsche Farb-Ena'usiuhr-»-gb.gemcb_er“ "dem VS 1933 zum Teil eine b€achiliche S-i-sxg-eva aiif. Die Aus- fuhr in 0611 bmxpiiäcblicbsten Farbanaifiingen, urid zivax 111 Am- linxarben sowie Teer- und Schibefeksarben, gestaltete sich in den bei M [eizien Jahren wie folgt: Ausfuhr insqssqmt 27 (_)33 (20 714) 1, davon 11. a. nach China 6416 (2888) t, Britiscb-Jndien 3250 (1823) t, Tschcchoq16wasei 1663 (1294) 1, 660668 101,4 (1064) t, Vsbgien 1073 (999) t, E11gb0nb 1271 (977) t, Véremigie Sba-aien 660 (883) i, Rumänisn 905 (867) t, Sckxw-eiz _816 (845) i, Sch1w1256n 1009 (732) 1, Ungarn 724 (697) t, OLstLWLi-F) 80:2_(630) t. Die 2111st51 in den iibrigen Farben!;yaiiung-Ln (Abzariniicirbitoiie, Zn- digb, Bronze, Schmaizfarben, wamfarbßn, BléiWeiß, Zinkbxyb, Z1nibsinbf10, EisLNode) hat sich im Jahre 1934 mii 67 590 t uxig-ß- führ auf der Höhe des Vbijcibr-Ls» (68197 1) 065011611. Wittmaßig zeigt die Faxbenaus-fiihr in den 51210611 ;,»Uriickliegenben Fabien folgenbcs Bild (*in Mill. RM): Anilinfabbien 120,2 (108,7), Jwbtgb 111110. 56,0 (60,8), insgessamt 176,2 (169,5).

Deutsche Wirtschaftswerbung' auf anständischen * Messen des Jahres 1935.

Jm engsten Einvernehmen mit dem Reichswirischasts- ministerum und dem Werberat der deutschen Wirtschaft Wird der Ausstellungs- und Messe-Ausichuß der Deutschen Wirtschaft auck) in diesem Jahre wieder auf ausländis en Messen Auskunfts-

steilen exrtichten, die das_xdeutscN 'Jnter-ese (crm*(8escbiiftsbeixkehi:x mit den' betreffenden Ländérn zum--AusdrUck bringen und der

Geschäftsideit die Möglichkeit geben sollen, sich eingehend über deutsche Bezugsquellen zu unterrichten.

Zunächst Werden Auskunftssteüen an folgenden Vläßen vor:,

bereitet: Utrecht Frühjahrsmeffe vom 12, „bis 21. März, Mailand )(71. Mailänder Mustermesse vom .12. bis _27, Abril, Posen Internationale Messe Vom 28. April bis 5. Mai. E? ist deutsxben - irmeri. die Mb lichkeit gegeben, in diesen Auskun 1611611611 1516 Yrospekie und Zaialbge gegen gexinge Unkostenbeitrqge aus- zulegen, sofern die Firmen nicht eigene Ausstelimigsstande auf den betreffenden Massen in Anspruch nehmen. Die Weribollen praktischen Erfolge „dieser Stellen, die_1n den bergan enen Jahren erzielt Werden konnten, haben zu einem syst-ematichen Auusbau der Auskunftstelien gefiihrt. Interessenten erhalten naheren Aufsxbiuß dur bie Geschäftsstekie des Absstellungs-bxid Messe- Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Berlin 17735, Tirpißufer 56.

Wirtschaft des Auslandes.

Vor der 49. Verwaltungsratsfitzung der BIZ.

Basel, 8. Februar. Am Sonntag und Montag Weilen wieder die Noienbankpräsidenien in Basel zur 49. Verwiiliungsrats-

sißung der BIZ. Reichsbankpräsident Dr. Schacht wird diesmal“

nicht bon Geh. Rat Finan rat Vbcke begleitet ein, da'derselbe bei den Verhandlungen des reierkbmitees in 0m_ Weilt, erner iIsit GeneraWirektor Reusch diesmal am Erscheinen verhindert. acbdem auf Grund der Baseler Saarbereinbarung des,deutsch- Franzi; ischen Sachberständigenkomitees von de): Regierungs- ommi sion des Saargebiets die am 18. Februar in Kraft tretende Währungsberbrdnung erlassen Wurde, hat nun debVerwatungsrat der BIZ. dem Vorschlag der Direktion seine Zustimmung gegeben iiber die von der BIZ. durchzuführende Transferi6xung ber um- Jeiauscbten Frankennbten. Ferner gebt bekanntlich uber 012 BIZ. ie Verrechnun der als Riickéahlun auf die Gruben dienenden, nacb Frankrei gelieferten «aarko le. Unmittelbar nach dem 18. Februar Werden die Umtauscbfranken auf dem Sonderkonto bei der BIZ. einlaufen. Der Rückgang der BilanzsUMMe des JanuarausWSises um 61106 16 Mill. Franken, der hervorgerufen Wurde durch einen Rückzug der Depositen der Notenbanken infolge der bevorstehenden Entscheidung des amerikanischen Obersten Bundesgerichts in der Frage der Goldklausel, diirxte dadurchnrasch einen Aus [eich erfahren. Die Ausdehnung des er BIZ. uber- tragenen Hosiclearings wird ebenfalls hierzu mithelfen. _

Zur diesmaligen Zusammenkunft der Notenbankprä1identen Wird der Direktor des internationalen Arbeitsamts, Dr. Butler, in Basel Weilen, der am Montag iiber die neue Sozialpolitik der Vereinigten Staaten sprechen wird. Ihm zu Ehren wird die Direktion der BIZ. emen Empfang veranstalten.

Kohlenförderung und Absatz in Ungarn.

Viidcipest, 7. ebmxar. Fiir das ganze Jabr 1934 zui'ammen- gefaßt hat die K0 [611 orberiing iti Ungarn die der vorangegange- nen drei Jahre beim tlich ubersiiegen. Besonders roß War diese SWi-gebu-n-g im ersten Halbxaihr, Wahrenfd im zw-ziten Za-bbjabr eimas Weniger geiörbert umd a-b-geseßt WYW-e als im xiveiten Halb'abr 1933. Der Kohken-abs-aß _stieL gegenuber dem Vorxabre um 3,7 %. Beionders roß war die Steigerung des Kohlenverbrauchs ein- zslner » *UJÉÜLU, Die im Jahre 1934 „ihren Kohlenkonsum um mehr als 9 gsgeniiber 06111 quxirhr eribohen kbnnten. Eixi-e Abnahme 9692.11 1933 zeigte sixh nux'lxém Expoxt mW, i'm. Abbas [iir Haushal-

tungsz'wiecke. Der Koth'nWerkUck) belieéf [ich im Jahre 1934 ins- gesamt auf 63,8 Mili. (12 (gegen 60,7 M11]. im Sabre 1933 und 60,1 M11. (12 im Jahre 1932).

Keine Schritte der posnisckzen Regierung gegen das Zementkartell.

-Warschau, 8. Februar. Wie wir erfahren, hqi die polnische Regierung gegen die Wiederherstellun?) des pblmschen Zement- kartells keine Einivendun en erboben, och [cl)emt sie daran] zu bestehen, daß die kleinen ement abriken, die in das K'arteil bisher nicht einbezogen Wurden, in ihrer Beibegungsfreiheit' nicht be- schränkt Werden. Die Regierun will dadurch anscheinend bei:H hindern, daß die kleinen smeiitZabriken vbn den großen Unteix- nehmungen gegen eine *Kniichä igung stillgelegt Werden. _Die olnijcbe Regierung erblickt in dem Weiterbestand_ der kleine'n Fabriken ein geeignetes Mittel für die Preisregulieruiig. Die Wirkung des neuen Kartells zeigt sich bereits in der PreisentWick- lung. Während vor der Wiederhersteliung des Kartells der Zementpreis sich [beo Warschau bei WagJonladungen au! 4,50 Zl. stellte, ist der Preis seit der Neubildun es Kartells an 5,75 [. gestie en. Voxeder Zertriimmerung es alten Kartells betxug der UZreis bei Wa gonladungen loco, Wgrschau 10 Zl. und gin dann während der artellosen Zeit sukzessive von 7,50 auf 4,50 Z.

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Erhöhier Kunstseidenverbrauch in Kanada.

Steigende Selbstversorgung.

Der kanadische Kunstfeideverbraucb in 1934, iiber den jext iemlich genaue Schäxungen vorlieZen, betrug fat 10 (9,2_) ilX, 155. Dieser Ver" rauch Wurde is auf 1,184 ili. 113.5“- 'die aus [den verschiedenen Ländern eingeführt wurden, von der er enen Produktion gedeckt. Da 'die beiden großen kgnadiscb-en nyistFeide- fabrikanten in den le ten Monaien ihre Kapazitat auf rd. 10 Mill, 155. erhöht aben, „so bürften_ sie im neuen Jahr fast den gesamten Bedarf decken konnexi. Die Aussichten fiir den Garnverbrauch fin-d im neuen Jahr gimstt , Da die Konsumkraft sich gegen friiher erheblich verstarkt 61 un die k-ana-discben Ver- arbeiter Erzeugnisse von hoher Qua itat auf “den Markt bringen. Die Visko ekunftsetdenpreise konnten im Zusammenhang mit der erhöhten, „roduktion Wesentlich gesenkt werden.

Die Umsäß'e der Waren:: und-Kaufbäuser im Dezember und im Jahre 1934.

Die Kxa-uvsivelbe, die *die En-iwickl-un'g d-er Ein-zslbansdeilscumsäize in den Herbstmibn-aten siawk bestimmt hat, ist im November 301111 Stillstia-n-d g-Skomim-en. Diiss-es Urtei'i wirb» durch die Unns-aßgcstal- iuwg im Deizermber bestätigt. Die Um-saizste'igeruavxy gegeniiber dsm Vorjiahr hielt iich in berhälixnis-mäßixg- engen GRENZEN, Wobei Mia-n freilich nicht iibWieben darf, DNß dxa-s W-eib-nachtsgeischäfb des- Jiabvss «1933 WM gui WCW. In den Warenhäusern w-aven, Wie das Justitai-t fiir K-O'Wj-kat»urfDVschU-Rg im „Ueberblick“ bericbist, die Umsäße im Dezember 1934 nur Wenig - um 5,5 % - höher als vor einem Jahr; Dabei *wiare-ir wieb-emim die Nahrbiigs- imd GewußmibieWMisäHe bsfo-wdlers mvgxiiiistig; sie unterschritten den V-orjabrskstanb um 11,4 %, Günstiger War der HaUsraiiu-inisaß, der um WB 18 % iiber VbrjahrSbee bag». Ebensb Wie in der voria:wg:eg*a-n'gienien Zekiei [0ng Mick) im Dezember die Um-s-iiize b-ev Wa-c-L'ri'häu-ser in Textilien MW B-ek'l-ciikdnqiq- längst nicht so hoch über VibrjabrssiaW wie in den Fachgisschä-fben': In den Waren*-' 5511176111 WÜVM bie Unusäße UM 4,7 %„ in» 0671 Fachg6schäéfb€n 6061; um 8,8 % [)*-31161: ails im Jiabre vorher, Hinzu kommt woch, daß der Viorjaihrsfta-md bei beiden Betri-ebsifbirrten .aUß-erovd-en'blicb ber- ichiisd-en W072: V-Lrglicbeir mii Dezermber 1932 Waren die Umsätze dsr Texfilsa-chg-eschäfchee inv Dezemib-ev 1934 um 0117110 25 % höbek. Jn bien Warenth-s-aibteilium-gien wiuvd-e'n demgegenüber wur die gieicheii Umxsäize erzielt wie im Krijs-Miwint-er 1932.

Im gesamten Jahr 1934 waren die Umsäße der Warenhäuser nur um 2,7 % höher als im Jahre 1933. Im Vergleich zu 1932 waren sie um 4,4 % niedriger. Dabei bccben sich .die L-Qbensinitbel- umsäße cim sch[echtesten entivickelt. Die starke Differenzierung der Umsaßentwicklung zwischen Warenhaus und Fachgeschäft, die wiih- rend des ganzen Jahres angehalten hat, läßt sich deutlich an der Ge- staktung der Textikumsäize erkennen: Im Vergleich zu 1933 Waren bie Unisäße iii ben Textils Wind B-erbbei-d-wngsabi-eiluingen der Waren- häu-s-ev um 5,4 %, bei 0611 Textilfachgsschäfien aber um bund 18 % höher. 650901119581: 1932 11111106 iii ben Warewbiiwserii um 12,5 % Weniger umg-eiießt. Die Unusäße dex Fachgeschäfbe ii-bebschriiien aber ben S*ianb b-es Jiabves 1932 um 17111115 18 %.

Ein äaniÖes Bild ergibt sich bei 0611 Kaufhäusern. Im Dezember [a-gen bie Umsätze im ganzen uni 6,2 % über dem Vor- jahresstand. Ninix in Haeusrai umb Möbekn Wursd-en - e*b-ews-o Wie bei 0611 WaveUh-iixu-sern *- verbälinisimäßiq qiinisiig-e Umisäize er- zielt; sie 1111166611 111111 rd. 20 % höher 612“; im Vorja-bre. Auch in. d-ew Kaufhäusern haben sich die Umsäße bis in die neueste Zeit erheb- lich UNg-iinstige-r eiiiivicbekki „ais in Den chhgeich-äfiew: Jm Dez zember 1934 Waren bie Textil- 11110 BekksidiungsUimsäYe der Kalbf- bäUis-er 11111 5,1 % höher ais bbr eiwem Jahr. In deir Textiiibficich-ai geich-äfteri iibsbschiiiben bie Umisäßie ben VoxjabreMawd mn! 89,8 7, Im Vergibeki'ch 3111 Dezember 1932 100-ben die Textikwm-säß-e 061: 3160555111161: UM] 5,7 % höher; bei “den Fachxgie'schäft-ew beim» 506 ZUWÜÖW aber rumd 25 %. Im gesamten Jahr 1934 lag der Umsatz der Kaufhäuser im ganzen um 8,7 % über dem Stand des Jahres 1933 und um 5,9% unter dem des Jahres 1932. Wich die,Eniipichilsim-g 5611 Tiixjile'säY-S Zeigt Wirklich, daß sich die Um: säße ber Kamfbiiu-s-sr im 8611 [eßten J-ahvew *SPhL'b'liTh ungünstiges eniw-ickelt 5651611 6119 die Tier Fachgei'chiifbe,

k_!«_ _

Gegentvartsfragen der Gewinnbesteuerung.

Im Rahmen des )(. Sieuerborkragszyklus ber de-ustrie- unix" Handsiskammer zu Berlin hielt am 8. Februar 1935 Mmisteriai- rat Dr. W altqr Blümick) einen Vortrag über „Gegenivarts- frageii der GeWryn-besteusruwg“. Der Vortragende ging zunächst aux die Foléen ein, .die sick) aus der Umstellun?) der Besteuerun 611 'das“ Ka enderxahr ergeben. Diese Folgen etreffen in erste? Linie die bucbfiihrenden Kleingelverbeireibenden, die nicht Voll- kaufieuie" im Sinne des Handelsges-eßbuches siiid. Im Anschluß daran erbrterte _er die Hauptfragen, die sich aus der Neugestaltung der Gewinnermrttlun s- und BeWert-un sborfckyristen ergeben.- (“nsbesondere behande te er eein 61)er bie gsteuerbil-cmzmäßi 6 Be- Ybnblung der kurzle-bi en iriscbafisgiiier und der 735111613- escbaifungen. Er wies chließlicb darauf hin, daß für das Uebewi Ybésxahr 1934 ber Verliisi-bbrtrag und die steuerbegiinstigiew ' u lagen., Wie sie bias bisherige Einkommenst-euerrechk kannte, m er ebiichem Umfan e aufvecbterhalten bleiben." Zum Schluß behan elfe er bie Anre ming- ber Abgabe Zur Arbeitslosenhilfe, die die Steueriast 06606116anan Lobn- un» Gehaltsempfänger für 1934 merklich mindern wi

Bekenttt Euch zur VolkSgemeinlchajk!

Opferk fiir das Winkerhilksw-erk!

Foétseizung des Handelsteils in der Ersten Beilage.

VevantWortli fiir Schriftleitun ,An eigenteil imd fiir den Verla : D iZ: Rudolf Lans ck? in Berlin-Licbtenberg. g ruck der Preußischen Druckerei- und Verlags-Akiien -esel]s iat Beriin, Wilhelmstraße 32. g ck f“

Fünf BLilagen

(«Mehl. Yöxjegbxichge grid zwei Zentralhandel-Zrcgisterbeklagen).

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Erste Beilage

zum Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger 1935

Berlin, Sonnabend, den 9. Februar

ZU:?“L

Die Geschäftsberichte der Süddeutschen Notenbanken.

Der Abschluß der Bayerischen Notenbank, München.

Im Bevicht -d-er Ges-eÜich-sft über das Gcichäftsjabr 1934 Wird betont, Daß die Belebung der Wirtschaft im JabrW-a-bWiuß selbst nicht unmitiebbar um Ausdruck kommt. Der Geschäftsbetrieb der Baux - cn FMM iiteipun-kt in Der Diskontisrun-g bon HaNbels- Wechse n. ei der Finanzierun der Arbeitsbesckyaffungsmaß- nahmen trete die Acusstellung privater H0wd€'[SWLchksl'-[ etivas in den Hintergrund AWH- werbe bie Vc-g-cbun-g bon HandsisMchseln diirch die 3111116151111er6 Geldflii-ssigkeit in gexibissem Grabe ein-g-e- dammi. Das Wech-sebang-ebbt bei der Batik unterkag giewissen Schivankuwgen u-md War im Durchschnitt geringer als im Vorjahre. TMZdem sei es möglich geives-cii, bas Notenausgaber-echt bis n-abe an «ie Grenze des geiießlicb-en Höchstbetrages bon 70 Mill. RM nußbar zu machen. Die Weibs-blfälligk-eit-en seien im allgemeinen

ut eingegangen. Bei den Prot-estierun en ist ein Weiterer erheb- icher Rückgang eingetreten. Verluste ?eien nicht zu berz-eichnen, In Den Wert-er-en Ausfiihrungen nimmt 'der Vorstand bann zu der Frage Der A-ufbsbunxg ber Pribatnbtenbanken Stellung.

Die Erträge (ein-scbl. des fast unberänderten Gewinnvortrags) weii'en ein-en Riickgcmg von 3,90 auf 3,69 Miki, RM auf. Den Hauptbestandteil bilden wieder die Wechselerträge, die mit 2,64 (2,75) Mill. RM ausgewiesen Werben. ?Für die allgemeinen Un- koÉten mußten 1,24 (1,24) Mill. RM au geWendet Werden, Nach 21 zu der Depositen- und Girozinsen sonne der Steuern verbleibt ern eingeivinn von 1503 398 (1655238) RM, aus dem, wie gemeldet, 8% (9 %) Dividende „zur Verieiiun, kommen sollen. 243 398 (245238) RM Webden vorgetragen. Na der Vermögens- aufsteilung hat sick) .der Gokdbest-and gegeniiber dem Vorjahre nicht verändert (30,93 Mill. RM), Jnkaffo-, (Hiro- und sonstige Gut- haben Werben mit 3,13 (3,87), der Wechseibest-an-d mit 57,16 (56,69), der Effektenbestamd mit 5,81 (5,94), die Lombardiordsrungen mit 1,91 (2,25) Mill. RM ausJewiesen. Demge eniiber erscheinen Giro- und Kontokorrent-Ver inblicbkeiten mit ,90 (7,10) und die Depositen mit 0,82 (1,23) Mill. RM.

Die Württembergische Notenbank, Stuttgart, im Jahre 1934.

_ Die Wirtschaftsbelebung hat sich nach dem Geschäftsbericht dex Württembergischcn Notenbank nahezu auf alle Ziveige der In-

dustrie des Landßs ausgedehnt. In dem Gesamtrahmen der Um- sätze hat dabei der Inlandsabsaiz erhöhte Bedeutung geWonnen. Die BeYeruug hat sich bei der Bank in einer Steigerun der Um- sätze un Einlagen ausgewirkt. Einichlisßlicb 0,22 (0,20) ill. RM Gewinnboxtrag ergibt sich ein Vrnitbgewinn bon 1,70 (1,58) Mill. Reichsmark, Wovon 1,28 (1,02) Miki. RM (inf Ueberschuß aii Dis- kont und Zinsen und 0,18 (0,31) Mill. RM auf Wertpapierein- nahmen enifailen. Das Effßktengesckzäft War zeitw6ise sehr lebhaft und hat gegeniiber dem Vorjahr erhöhte Provisionseinnabmen gs- liefert. Durch Verkauf und Fiiliigkeit niedrig zu Buch stehsnder eigener Bestände Wurden auch wieder KUrsgewinne bereinnahmt, Wenn diese auch nicht das Ausmaß der im Vorjahr" verrechneten gleichartigen Erträge erreichten. Nack) Abbuchung familicber Un- kosten verbleibt ein Gewinn von 623 597 (617 990) RM, aus dem wieder 5% Dividende auf 7 Mill. RM AxK. berieilt Werden sollen. Zum Vortrag Verbleiben 0,24 MiÜ, RM. Die Bank be- absichtigt, bon der durch das zweite (361613 zur _Aendernng des Pribainotenbankxxeseßss Vom 30. 8. 1924 (Usberleiiuiigsgeieiz) ge- (160611611 Mögkicbkeit der Erweiterimg des Geschäftskrerses „GebrauZ zu macbsn. Nack) Gßnebmiguna der eiiisprech61iden_2[ntraqe bin:

die .S.-„V am 9. Februar und die zuständigen_ staatlichen Beborden ist, wie der Bericht betont, der erste und 6n11cheidende Schmit zur Umswilung dsr Bank auf eine Krsdiibank - Regibnalbank “- getan. Das theiiaiisgaberecht läuft erst mit Ende dieses Jahrbs ab, so daß die Noten der Bank bis zu ihrem Aufof voile Unikaufs- fähigkeit behalten. Die Eribéiterung des Geschafiskr6ises wird die Bank in den Stand seßen, der württemb-ngiicben Wirtschaft auch auf Gebieten zu dienen, die bisher nicht gepflegt Werden konnteii. Aus der Vilani (in Mill. RM): Gblbfbesiänbb unb. 10,75, Kas]? 5,35 (3,29), Wecbsel und Schecks 19,25 (17,28), Bankguthaben 32,27 (27,76), Lombardfbrderungen 2,78 (2,80). Der Wertpapierbesiand konnte um 611115er110 4 Misl. RM auf 9,36 Miki. RM gestßigert werden; er setzt sick) hauptsächlich aus kurz- und mritelfristigen Schaizaniveisungen des R6ichs, der RLicbsPOst und Reichsbabn zusammen. Schubdnsr und sonstige Aktiven erscheinen in der Bilan mit 14,48 (16,85). Die Forderung bon 0,50 an die W011- deckenéabrik Zbcppriß A.-.G., Mergélstetten, ist im Berichtsjabr abgedeckt Worden. Auf der Passivseite Werden umlaufende Noten mit 26,07 (23,06) und Gläubiger mit 57,79 (51,47) ausgswiesen.

___-_

m

Giroberkehr der Reichsbank nach Rußland: Es empfiehlt sich, Ueberweisungen und Zahlungen nach Rußland in Pfund Sterling, Dollars oder Reichswark effektiv aufzugeben.

Kurs der Reichsbank für die Abrechnung von Wechseln, Schecks und Auszahlungen auf

Britisch-Jndien: 100 “' 51611 = 7,55 Pfund Sterling,

Niederländisch-Jndien. Berliner Mittelkurs fiir tele- J/rax/bisZie' Auszahlung Amsterdam-Rotierdam zuzüglich

8 0 JW-

Palästina (Palästina- funde): Berliner Mittelkurs fiir telegrabbische AUSza lung London: Ankaufskurs: Vari, Abgabekurs: zuzüglich 3%. Agio,

Persien: 100 Nials = 16,40 Reicbsmark,

Südafrikanische Union und Südwest-Afrika: Ber- liner Mittelkurs fiir ielegrabbische Auszahlung London: 1 Siidafrikanisches Pfund: Ankaufskurs: abzüglich % % Disagio: Abgabekurs: abzüglich 1/8 % Disagio,

Australien:- Berliner Mittelkurs fiir telegrapbiscbe Aus- zahlung London abzüglich 20% % Disagio (Kurs für Sichtpapiere),

Neuseeland: Berliner Mittelkurs fiir telegraphische Aus- zahlung London abzüglich 201/4 % Disagio (Kurs für Sichtpapiere).

Kurse für Umsätze bis 5000,- RM verbindlich.

Atikaufskurs .der Reichsbank für im Auslande zahl- bare ZinYcheine und rückfzahlbare Wertpapiere: 1/4 “199 unier dem 5 erliner Mixtelkurs iir telegrabbische AuSzablung.

Ankaufspreise der Reichsbank für ausländische Silber: und Scheidemünzen:

für Posten im Gegen- wert "über RM 300,-

100 Belgas . . . . 57,50

1 Dollar . . . 2,45 100 Kronen . . . 53,10 1 Gulden . . „0,80 100 Gulden . . . . 80,25 1SchiÜing . .0,59 1 fund . . . 12,- 1 Eesti-Krone.0,66 100 esti-Kronen . 67,30 Markka . . . 0,05 100 Markku . . . . 5,- ranc. . , 100 rancs . '. 16,-

ulden . 100 ulden . . 167,-- Lira . 100 Lire . . . 20,- Litas . 100 Litas . . . 40,20 Franc. . . 100 rancs . . 11,50

für Posten im Gegen- wert bis RM 300,-

. 1 Bel "a . .0,57 1Do ar . . „2,44 1 Krone. . . .0,52

Belgien . Canada . . Dänemark Danzig . EnHland . E11 and . ?inniand Frankreich oiland . talien . Litauen . . Luxemburg . Norwegen . Oesterreich . Polen. . . Schweden . Schweiz. . . Spanien . . . Tschechosloivakei

Ver. Staaten von Amerika .

[.o-".o,

rone. . . . 100 ronen . 59,80 Schilling . . 100 Scbiüinge. 46;- lotv . . . . 100 Zloty. . . * 46,- rone . . [00 Kronen . . . 61,50 ranken . . . . 100 Franken . . 79,50 eseta . . . 100 eseten . . 26,- schechen- 100 scbecben- Krone. . . 0,09 Kronen . 9,70

1 Doliar . „2,44 1 Dollar . . . . 2,45

oeoo-kodtoooaoojo

p-U-jp-ak-ij-lj-ld-U-“j-kk-lk-lk-U-l

Berlin, 8. Februar. Preisnotierungen für Nahrungs- mittel. (Einnkaufslpreise des Lebensmitteleinzel- band els fiir [00 Ki 0 frei Haus Berlin in Originalpackungen.) Bohnen, Weiße. mittel 29,00 bis 30,00 646, Langbobnen, Weiße 39,50 bis 42,00 «46, Linsen, kleine, 1933: -,- bis --,-» „16, 1934: 41,00 bis 43,00 .“, Linsen, mitte1,*1933: 45,00 bis 46,00 „16. 1934: 46,00 bis 49,00 „M, Linsen, große, 1933: 48.00 bis 50,00 26, 1934: 54,00 bis 71,00 «46, Speiseerbsen, Viktoria,- gelbe 81,00 bis 900096, Speiseerbsen, zollberbiliigt 58,00 bis 59,00 „46, Reis, nur fur SpeisezWecke notiert, und zWar: Brueh- reis 22,00 bis 23,00 «M, Rangoon-Reis, unglasiert 24,50 bis 25,50 «M, Siam Patna -Reis, glasiert 29,50 bis 37,00 „76, Jtaitener-Reis, glasiert 28,00 bis 29,00 „46, Deutscher Volksreis, Yasiert 25,00 bis 26,00 „“,-, Gersteiigraupen, grob 34,00 bis 35,00616,

erstengraupen, mittel 36,00 bis 37,00 „16, Gerstengrüye 29,00

bis 30,00 „46, Haferflocken 36,50 bis 40,50 «16, Hafergriiße, ge- sbttene 41,00 bis 42,00 816, Roggenmehl, Type 997 25,50 bis 26 50 „46, Weizenmehl, Type 790 31,50 bis 32,50 «14, Weizen- mehl, Type 405 37,00 bis 42,00 „16, Weizengrieß, Type 405 38,00 bis 41,50 „16, Karioffelmebl, superior 35,65 bis 36,50 «14, Zucker, Melis 67,95 bis 68,95 «16, Aufschläge nacb Sortentafel bis -»,- «M, Rbstroggen, glasicrr, in Säcken 32,00 bis 34,00 «16, Rbstgerste, glasiert, in Säcken 34,00 bis 38,00 «16, Malzkafiee, glasiert, in Säcken 43,00 bis 48,00 «16, Rohkaffee, Brasil Superior bis Extra Prime 320,00 bis 360,00 «14, R01)- kaffee, Zentralamerikaner 61161: Art 340,00 bis 490,00 «16, Röst-

,

kaffee, Brasil Superior bis Extra Prime 380,00 bis 430,00 e/jé, . Zentralamerikaner aller Art 420,00 bis 580,00 „46, ,

Rbstkaffee, Kakao, stark entblt 184,00 bis 220,00 «16, indisch 900,00 bis 1400,00 ck“*,

170,00 bis 190,00 «16, Kakao, leicht eniblt Tee, chinei. 810,00 bis 880,00 8%, Tee, Ringäpfel amerikan. extra choice 170,00 bis 176,00 816, Pflaumen 40/50 in Kisten 86,00 bis 88,00 616, Sultaninen Kiup Caraburnu Auslese ck Kisten 55,00 bis 68,00 „16, Korinthen choice Amalias 55,00 bis 64,00 846, Mandeln, iiiße, handgem, ZKist. 160,00 bis 170,00 „16, Mandeln, bittere. handgemxéK-ist. 198,00 bis 208,00 „16, Kunsibbnig m .Zlczx-Packungen 71,00 bis 73,00 „46, Bratenscbmalz in Tierces 180,00 bis 182,00 «16, Bratenscbmalz in Kübeln 184,00 bis 186,00 „16, Purelard tn Tierces, nordamerik. --,- bis -,-- «14, Berliner Robxcbmalz 170,00 bis 172,00 «16, Speck, in1„ ger., 180,00 bis 190,00 c/M, Markenbutier in Tonnen 284,00 bis 290,00 «6, Markenbutier gepackt 292,00 bis 300,00 „43, feine Molkereibutter in Tonnen 278,00 bis 280.00 «16, feine Molkerei- butter gepacht 286,00 bis 292,00 «16, Molkereibutter in Tonnen 270,00 bis 272,00 «16, Molkereibutter gepackt 278,00 bis 280,00 «16, Landbutter tn Tonnen 256,00 bis 260,00 „16, Landbutter gepackt 264,00 bis 268,00 976, K0chbutter in Tonnen -,- bis -,- «76, Kochbutter gepackt -.- bis -,- %, Allgäuer Stangen 20 0/9 94,00 bis 104,00 «M, Tilsiter Käse, bollfett 148,00 bis 164,00 „46, echter Gouda 40 0/0 156,00 bis 168,00 «16, echter Edamer 40 % 160,00 bis 172,00 «16, echter Emmentaler (VOÜfett) 190,00 bis 220,00 W, Aligäuer Romatour 20 0/9 116,00 bis 124,00 „44. (Preise in Reichsmark.)

Berichte von auswärtigen Devisen: und Wertpapiermärkten.

Devisen.

Danzig, 8. Februar. (D. N. B.) (Alles in Danziger

Gulden.) Banknoten: Polnische Loko 1008100) 57,80 G., 57,92 V., 100 Deutsche Reichsmark --,- G., -,- B., Amerikanische (5- bis 100-Stücke) --,- G., -,-- B. - Schecks: London . G., -,-- B. _ Auszahlungen: Warschau100Zloty 57,79 G., 57,91 B. Telegraphiscbe: London 15,01 G., 15,05 B., Paris 20,19 (H., 20,23 B.. New York 30740 G., 30800 V., Berlin 122,83 G., 123,02 B. , Wien, 8. Februar. (D.N.B.) [Ermittelte Durchschnittskurse im Privatclxaring. Briest. Auszahl.] Amsterdam 362,56, Berlin 215,12, Brussel 125,07, Budapest -,-, Bukarest -,-, Kopen- hagen 117,02, London 26,30, Ykadrid 72,47, Mailand 45,54, New York 537,88, Oslo 131,74, Paris 35,43, Prag 21,79, Sofia -,-, Stockholm 135,19, Warschau 101,26, Zürich 173,60.

P rag,“ 8. Februar. (D. N. B.) Amsterdam 16,21, Berlin 960,00, urtcb 7763/8, Oslo 590,50, Kopenhagen 525,25, London 117,75, ** adrtd 328,50, Mailand 204 25. New York 24,13, Paris 158,15, Stockholm 604 75, Wien 569,90, Marknoten 916,00, Polnische Noten 453,75, Warschau 452,75. Belgrad 55,5116, Danzig 785,00,

Budap_est, 8. Februar. (D. N. B.) Alles in Pengö. Wien 80,454, Berlin 136,30, Zürich 111.224, Belgrad 7,85.

London, 9. Februar. (D. 31.28.) New York 48715/15. Paris 74,28, Amsterbam 725,25, Brüssel 21,004, Italien 57,59. Berlin 12,21, Schmerz 15,132. Spanien 35,84, Lissabon 1101/3, Kopen- hagen 22,40, Wien 26,31, Istanbul 610,00. Warschau 25,93, Buenos Aires in 2 15.00. Rio de Janeiro 412.00.

Paris, 8. Februar. (D. N. B.) (Schlußkurse, amtlich.) Deutschland ._.-_, London 74,32, New York 15,231, Belgien 353,75, Spanten 207,25, Italien 128,85, SchWeiz 491,00, Kopen- hagen -,-_, Holland 102550, Oslo -.-, Stockholm -,-4-, Prag -,-, Rumanien -.-, Wien --.--, Belgrad -,-. Warschau -,-.

Pa ris 8. Februar. (D.N.B.) (Anfangsnotierungen, Frei- verkehr.) De_utschland -,-, Bukarest -.-, Prag -,-. ien Amerika 15,24, England 74,37, Belgien 353,75, Holland

ck ,

In Berlin sestgesixllte Notierungen für telegraphistbe AuSzahlung, auslandische Geldsorten und Banknoten.

Telegrabbiscbe AuSzablung.

Agypten (Alexandrien und Kairo) ..... Argentinien (Buenos Aires) Belgien (Brüssel u. Antiverben . . . . Brasilien (Rio de Janeiro) ...... Bulgarien (Sofia) . anada (Montreal) . Dänemaik(Kobenk)g.) Danzig (Danzig) . . England (London) . . Estland (Nebal/Talinn) . . Finnland (Helfingf.) Frankreich (Paris Griechenland (At en) HoÜand (Amsieidam und Rotterdam). . Island (Reykjavik) . Italien (Rom und Mailand) . . . , Japan(Tokibu.Kobe) Jugoslawien (Bel- grad und Zagreb). Lsttland (Riga) . . . Litauen (Kowno/Kau- nas) Norwegen (Oslo) Oesterreich (Wien) . Polen (Warschau, Kaitowxiz, Posen) Portugal (Lissabon) . RumänienlBukarssi) SchwWen(Siockbolm und Göteborg) . . Schiveiz (Zürich, Basti und Bern). Spanten (Madrid u. Barcelona) . . . . Ticbecboslbw. (Prag) Turkei (Istanbul) . . Ungarn (Budapest) . Uruguay (Montebid.) Verein. Staaten bon AmerikaMewark)

Ausländisch

1 ägypt. Pfd. 1 Pap.-Pes. 100 Belge:

1 Milreis 100 Leva

1 kanab.Dol]. 100 Kronen 100 Gulden

1 Pfund

100 esin. Kr, 100 finnl. M.

. 100 FW.

100 Dracbm.

100 Gulden 100 isl. Kr.

. 100 Lire

1 Yen

100 Dinar 100 86116

100 Litas

. 100 Kronen

100 SchiÜing

100 [vw 100 Scudo 100Lei

100 Kronen 100 Franken 100 Peseien 100 Kronen

1 türk. Pfund 100 Pengb

1 6501017610

1 Doüar

Geldsor

9. Februar

Geld

12,495 0,639

58,17

0,194

3,047

2,498 54,45 81,24 12,19

68,68 5,385

16,415 2,354

[68,15 55,17

21,30 0,71].

5,649 80,92

41,63 61,28 48,95 47,02 11,07 2,488 62,86 80,72 34,02 10,39 1,974 1,019

2,500

Brie?

12,525 0,643

58,29

0,196

3,053

2,502 54,55 81,40 12,22

68,82 5, 395

16,455 2,358

168,49 55,29

21,34 0,713

5,66] 81,08

4] ,71 61,40 49,05 47,12 11,09 2,492 62,98 80, 88 34,08 10,41 1,978 1,02] 2,506

J

8. Februar

(Geld

12,50 0,643 58,17

0,194

3,047

2,498 54,46 81,24 12,195

68,68 5,385

16,415 2,354

168,26 55,19

21,30 0,711

5,649 80,92

41,63 61,30 48,95 47,02 11,07 2,488 62,88 80,72 34,03 10,40 1,974 1,019

2,500

Brief

12,53 0,647

58,29

0,196

3,053

2,502 54,56 81,40 12,225

68,82 5,395

16,455 2,358

168,60 55,81

21,34 0,713

5,661 81,08

41,71 61,42 49,05 47,12 11,09 2,492 63,00 80,88 34,09 10,42 1,978 1,021

2,506

ten und Banknoten.

Sbbsreigns ..... .

* 20 FrancS-Stücke . .

Gold-Danrs . . . . Amerikaniickye: 1000-5 Doliar. . 2 und 1 Doliar. . Argentinische. . . . Belgische. . . . . . . Brasilianische . . . Bulgarische. . . . . - Canadiicbe . . . . . . Dänische . . . . . . . Danziger . . . . . . . Engliiche: große. . . 1 ;6 u. darunter Estnische . . . . . . . Finnische . o ' ' . . ! Französische . . . . . Holländische . . . . . Italienische: große . 100 Lire u. darunt- Jugoslabiscbe. . . . . Lettländische . . . . . Litauische . . . . . . . Norwegische . . . . . Oesterreich,: große. . 100 Schili. u. dar. Yolms e....... umänische: 1000Lei und neue 500 Lei unter 500_Lei. . . Schwedische . . . . . Schweizer: große . . 100 Frs. u. darunt. Spanische ...... Tschechosloivakische: 5000, 1000 u.500 Kr. 100 Kr. u. darunter Türkische . . . . . . . Ungarische .. . . . . .

Notiz für 1 Stück

1 Doliar

1 DoÜar

1 Pab.-Peso 100 Belga

[ Milreis 100 8606

1 kanad. Doll. 100 Kronen 100 Gulden

1 engl.Pfund 1 engl. Pfund 100 esin. Kr.

“100 finnl.M.

100 Frs.

100 Gulden 100 Lire

100 Lire

100 Dinar 100 Latts 100 Litas 100 Kronen 100 ScbiÜing 100SchiÜing 100 Zloty

100 Lei

100 Lei

100 Kronen 100 Frs. 100 Frs. 100 Peseten

100 Kronen 100 Kronen [ türk. Pfund

100 Pengö

9. Februar

Geld

20,38

16,16 4,185

2,453 2,453 0,611 57,96 0,17

2,44 54,24 81,06 12,155 12,155

6,62 16,375 167,73

21733 5,53

47,44 61.12 47,03

62,64 80,44

' 80,44

33, 78

10,43 1,916

Brief 20,46 16,22

4,205

2,473 2,473 0,631 58,20 0,19

2,46 5446 81,38 12,195 12,195

5,36 16,435 168,41

21,41 5,57

41760 61,36

47,21

62,90 80,76 80, 76 33,92

10Y7 1,936

8. Februar

Geld

20,38

16,16 4,185

2,453 2,453 0,615 57,96 0,17

2,44 54,25 81,06 12,16 12,16

6732 16,375 167,84

21,28 5,53

41,44 61,14

47,03

62,66 80,44 80,44 33,79

10,44 1,916

Brief

20,46

16,22 4,205

2,473 2,473 0,635 58,20 0,19

2,46 54,47 81,38 12,20 12,20

5,36 16,435 168,52

21,_36 5,57

41760 61,38

47,21

62,92 80,76 80,76 33,93

1648 1,936

L

1024,75, Italien 128,70, SchWeiz 490,75, Spanien 207,25, Warschau

! ,

Kopenhagen 21 m st e r d a m , 59,40, London 7,259,

SchWeiz 47,91, Italien 12 hagen 32,421, Stockholm 37,424, 618,00, Warschau --,- hama 7,-. Buenos Aires »,-

Z urich, 9. Februar. (D. N.

, ,

8. Fsbruar.

London 15,134, New York 310,25,

Madrid 42,224, Berlin 124,00, Wie Kopenhagen, 8.

Zürich 148,25, Rbm 39,05, Amsterdam 309,50, St slo 112,70, Helsmgfors 9,95, Prag 19,30, Wien

(D. N. _ ,25, Schwixiz. Plätze 128,75, Oslo 97,60, Washington Prag 17,00, Wien -,-,

) London 19,90, Berlin 164,00, msterdam 276,00, Zürich 132,50,

86,90. Stockholm,

Berlin 159,50, Paris 26,20, Brüssel 93 Amsterdam 268,50, Kopenhagen 86,00, 398,00, Helsmgfors 8,60, Rom 34,25,

Warschau 75,50.

Hsm, 8. Februar. (D.N.B. Parts 27,00, New York 410,00, A

8. Februar.

,58, Madrid 20,

Februar.

Oslo --,-, Stockholm -,-, Belgrad

(D. N. B.) (Amtlich) Berlin New York 148,75, Paris 9,761, Brüssel 34,538,

, 25, Oslo 36,471, Kopsa- _ Wien _,», Budapest -,-_„ Prag , Helsmgfors -,-, Bukarest , , Yoko- B.)" (11,40 Uhr.) Paris 20,372, Brussel 72,074, Mailand 26,26, 11 (Noten) 57.65, Istanbul 248,00. (D. N. B.)

, London 22,40, New York 460,25, Berlin 181,25. Paris 30,30, AntWerpen

ockbolm

B.) London

106,80, 115,65,

“*,-. Warschau

19,404,

Helsingfors 8,90, AntWerpen 95,75, Stockholm 102,85. Kopc.:- hagen 89,25, Rom 34,80, Prag 17,20, Wien -,-, Warschau 77,50.