...,; "*--*--“*_-M*,_*._L§“_*xi_ß _ _ _“
416
der eingestellx werden. Nach übereinstimmenden Berich- ten steht das Wintergetraide gut.
11. Brandenburg. _ Potsdam. Die kalte und stürmische Witterung in der leßten Hälfte des Mo- nats März hat die Veqetation eben mchc befördert. Mit dem Stande der Wintersaaten ist man indessen jm AUgemejnen sehr zufrieden. _ Frankfurt. Auf die Vegctation hat die Wxtcerung keinen nachtbeiligen Cmftuß gcäußerc, vielmehr sehen die Saaten und der Obübaum gut und berechtigen zu den besten Hoff: nun L|]. *
8111, Pommern. _ Köslin. Die milde Witte- *rung, welche in der erßen Hälfte des Märzmonats herrschte, lockte die _Gräjer hervor und beförderte das Aufgehen der Winterraaten, gleecl) darauf aber erfolgte Kälte mit starken Nachtfcdscen degleitct, die noch immer fortdauerc und den Saaten Schaden zugefügt haben dürfte. _ es häufig und es fiel auch mehrmals Schuch "& gemeinen die Wintersaat noch i'mmer"_ein' gutes; " deiyen; es steht indes; zu besorg_e't1,«„ 'daß'1ole» die rauhe Witterung und die häufigen 'Ngchtfcösxe -Mo- nac März, als auch der beim lekzten' Frostw r in Mas".- gefallene Schnee derselben gaxhcyc'ilig we'rden düxfce.“ Dt: Bystellextxq dec Sommersaac har hie _und da auf den trockenen Feldern mir Emstreuuug ddr Erv- sen den Anfang genommen. - - “
17. Schlesien. "- Breklau. Uéberdie Be- schaffenheit der Saaten find die' 'eingegangeaxen Ngch- richten [ehr von einander abweichend. Jnxden meisten Gegenden standen sie gut, vorzügflwh jmsqukze'r Kretse; e“:: anderen, namentlich im Oelsüer, .Strehlener aud Rimpcxcher Kreise, war „dtes_x1icl)_c der Fal]. Zn lehre- “rcm Wien der Roggen [ehr gelitte'n zu haben und man glaubte, hie und da werde ausgeackerc werden müssen. Im Briegmdxn Kreise fehlte es den Aeckern fas durch- gédends an der thcexfc"uéc1)“régkeit. _ Der Landmann beswäfrigc stch berctcs mit (M Vorbereitung zur Som- mecsaat, in so weit die Ungünstige Witcerung dies zu* läßt. Hie und da ist ancl) [chou etwas von Erbsen, Hafer und Gemenge zur FüttHrung gesäec worden. _ Liegnéß. Die Witterung, war Anfangs März der Ackczbesccllung günstig, die ß'artgefundenen Nachkfrdste haben dem Feld; und Garxeufrüchten nichc goschadec und die eingetretene nass? Wixterung war dem Erdreich zu- trägkicl). _ Oppeln. Dxe Wintersaaten stehen gut, die sexcverigethterUng [)ac abxr dem Landmaxm wegen der Nässe. des Bodens nur wenig erlaubt, mit der Sommer-Einsaac vorzugehen. '
7. Posen. -- Poden. Die Witterung war in der ersten H'älfte des März-Monacs angenehm und trocken, dann wurde ste rank) und, scürmich. - Nacht fröske und Winde haben die“ Felder adgetrochnet, ohne jedoch den Saaten uachrtzexlcg geworden zu sein. _ Bromberg. In der ersten Hälxcedcs März Monats herrtchce schönes Frühlingswecter Und es fanden uur unbedeutende Nachrfrösce starr. Später trat Sturm, ““ Regen und Schnee em, wodurch die Vegecaceon zurück-
gehalten wurde.
sl. Sachsen. _ ?agdeburq. Der Stand der Wmcecsaaren, die weder von der Nässe, noch von den Frösten bis jetzt gelicccn haben, berechcigt zu gkm, stigen Hoffnungen. Die Rübsaat hat in vzelcn Gegen den dura") den Frost sehr gelitten. Die bereits begsn- nene Frühjal)r3descellung ist durch die kältere Witterung
sten Märztage brachte die Knospen der Bäume dem Aufbrechen nahe und die Vegetation war zu einem neuen Leben erwacht. Garten . und Feldarbeiten nah-
,Allge
*
WM ihren Anfang, die Viehheerden wurden ausgetrie-
bm- allein mit dem winteryaften Charakter der Witte,?“-
,“"
Weder
rung ucahm Alles eine andere Gestalt an. _ den Daumen„ t_10ch den Saaten i]? iudeß das Wetter so mel stch übkrjehen läßt, nachxhejlig gewesen und nu
die Rapssaat hk“ in einigen Gegenden durch Auswin term? _elttten. [
Emdce.
gefangen. . Der Winter - Rapssamen,“
",Düsseldorf.
_ [: Westphalen. _ Münster. Die Winter-JL jaar verjpricht., besonders in schwerem Boden, reichliche???
Dir 'der Aussaat des Sommerkorns war der in manchen
Gegenden in guce Aufnahme kommt, scheint von der_ [päcen Kälte_etwas gelitten zu haben. Gleiches Schick-Z '“k'kaf dk" jungen Klee, tvclcher zum Theil umgepfiüch
„ÜL „„Y- .
4
M
meine
1052.
Berlin, Mont'ézgx
.. 4:
- * sehrgut“, aus Rigaer SaMen ursprünglich gezogener Stralsund. Dem Anscheine nach verspricht im AH. Leurjamen mic Vortheil angewendet und hoffentlich der
ausländtvche Leinsamen bald entbeyr1ich werden. _ Mit
im Borkenschen, eifrig fortgefay-ren. _ Minden. Die
auch die angefangene "Sommerfelds- und Gartenbeskel-Zj; lung unterbrochen,
vorhanden. Leicht dürften die früheren Ovstsorren, “dercn Blücye die vorangegangene milde Temperatur schon fast entfaltet hatte, durch Schnee und Nachtfröste etwa "gelitten haben. - "7111. Jülich, Cleve, Berg. _ Köln. Di Wintermat steht schön, mit Ausnahme der Gerste um des Rübsamens, welche beide durch die strenge KH:]: viel gelitten haben.“ Ob durch se die in ihrer Vegeta cion bereecs weit vorgerüokren Obstbäume, besonders das Kernobß, nichr gelitten haben, wird die Zeit ausweisen. _ Jm Kreise Bergheimwerden Klagen über unge; wöhnliche Vermehrung der Feldmäuse geführt. - Gegen Ende des Monats“ Februar war ein mildes selbst warmes Frühlingsweccer eing-xcreten das ck den ersten Tagen des '))?ärz anhielc und ein' frühzeitige Entwickelung, besonders oér Odsrbaumblüthen defdrderc?. Gegen die Mitte des Monats ist demselbe aber etn'sehr rauhes und winterlcches Wetter gefolg und die kalten Nächte, deren mehrere wnklichen-Fro brachten, haben'jener Uebereiluug Einhalt, zugleich abe
auch an dem Rüdsamen _und den Baumbl-ürden Schade gethan. _ Uebrigens ßehen dre Saaten sehr gut uu verwrexhen wiederum ein ergidbiges Jahr.
[ckL- Niederrhein. _ Koblenz. An 'der Kohl saar hatte die strenge Wmterkälte auf vielen Stelle Schaden verursacht, die übrigen Pfianzen treiben sck)o kräftig empor. Die Saaten stehen gar, keine schädl' (ven Insekten werden bemerkt. Am Weinstock hac di Wmccrkälce keinen Schaden veranlaßt.
KöniglicheSchauspiele. Sonnabend, 6.9)?at'. Jm Sämns'pxclhause: “Tony,“ * Drama in 3 “Zldryeilmxgcn, von “Theodor „Köklksk. “ Hm auf zum Erscenmale weederholc: „Dcr Todes in Ver! genhetc,“ Lustspiel in 3 letyctlungsn, nach dem Franz 18 mord (121113 1'6m1)nrr3§, frei Übertragen von F. “?..
hin u-nd wieder unterbrochen,. im Ganzen aber, wenn auch an zahenx Tl)0_nk»odcn, erdcdwert, dsnnoch forcgeselzc worden. _ Merjeburg. Das schdne Walter der er-
v. Knrläxxdcr.
Sonnmg, 7. OJTaé. Jm Opernhause. Auf B aebrcn: „Camillac,“ oder: » Arsenals,“ Melodrama in 3 Adchetlungen.
GedruXc bei Fcister
und Eisersdorff. Redacteur John.
Holzanpfianzungen wird in mehreren Kreisen, besonders „
rauhere Witterung hat den zu Üppigeu und voreiligen
oh"? daß dadu'rck) etwas verloren“"
wäre. Im Ganzen ist Anzüchc anf eine gute Erndte
?xxxs- usgaben für den spamschenaKrieg _betroffenz .*wte Kammer die Discussion ]chloß, 10 war offenbar nur
„Das Scadtvéchl M'“
In den letzten Tagen 'desMonacs regnecesdkvÜl! maß. _ Auel) im Kreise Coesfeld wird eigener T*
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Seine Majestät der König haben den bisherigen Trieb des ererfeldes gedämpft, ohne ihm zu schaden-z' rsken Haupt-Banco-Bucbvalter Struwe zum HMM,
.? '-
anco-Direktor „,aUergnädjgst zu «nennen geruhet.
Dkk bisherige Oberlandesgerichts - Referendarius ugusk Wilhelm Heidenreich ist * um Justizkom- issarius bei den zu Tilstc Sitz haben en Untergericb- n mit Anwecsung semes Woynorcs daselbst bestellt orden. . _ .
. :.“ „.
.. * ' Zeitungs„-R"achrichten.
Auslanlx „ '
Paris, 1. Mai. Vorgestern wurde in derP-airs- ammer über mehrerpBitcschrifcen berichtet, deren im den von .27 pariser Banquiers und Kaufitute aus- edcüchten_ Wunsch enthälr, daß die Ttlgungssasse nicht los Zprocentige, sondern auch 47;- umz 5procentige Reu- en auskaufen möchte. Der Graf Roy verlangte de- en Uebersendtmg an die künftige Commésfion für das .udjet , diescr Antrag wurde aber verworfen und die Wittschréft dem Nachweisungsbureau übergeben.
In der Sészung der Depuctrten - Kammer vom 8. trug Hr. Perier auf eine Ratifikation des Pro- okolls derdvorjährigen Sikzung an, Welcher sage, der ““tr-4. des Geseßes , betreffend die definitive Feststel- ung der Rechnungen für 1824, sei angenommen wor- -cn. Dic Debatten haben, sagte der Redner, nur die und als
on dietenAusgaben die Rede, und man bezWeckte nicht ämmtliche Übrigen Ausgaben zu genehmigen. Der
räsidenc erinnerte hierauf, daß der, sämmtitche * uSgaben betreffende, 4te Artikel ausdrücklich zur Ab- immmuug vorgelegt worden sei; die Kammer habe esiimmc und es sei folglich kein erthum vorgefallen. jerfür entschied fick) auch die Kammer und verwarf den Antrag des Hrn.Perier, das Gcsekz selbst wurde nach emigcn „Debatten mit 276 Scimmm gegen 199 angenommen. _ Vorgestern wurde der Bericht Über
?Z-ZZ9 sick) auf das Ersigeburtsrechc und die Subßttutionen «bxziehende Bittschriftcx] gehört. dle fich nur auf das Erstgebuctörechc beziehen ,
Wegen 32 derkcibcn, schlug
“gk
“ cer Namen herbeigeetlt.
"dem Ameyn des Towns keineswegs: gefährlich.
den 8ken Mai1826.
d“ Commisson, _ da_ die Frage [hierüber der Kammer ZM vorliege,“ die Tagesordnung, und wegen der übri- 2 "Rd“ auch aus die Substitutionen Bezug haben, die Uedex'fkßdung an die_Prüfungs-Commisüon dieses Ge- setzes_"ar. Gege'wlelzcern Antrag erhob sich Hr. v. Cast-e ajeac und verlangte, daß auch hierüber zur Tagesordnung,goschr_itcen würde, indem gemeinschaft- lich: BFcthrifteti, „wie die vorliegenden, nur ein ge- fäyrliches, gesekz- und verfassunzwidriges Mittel seien, einen Einfluß aufdieR-sgierunq auszUüben oder viel- mehr de-walc zu-usu:ptren. Ggr osx“, sagte der Rednér, w,evde'u guryund ruhige Bürger durch Unwis- senheic' od_'er_xl*1vorfichtigkeic die Werkzeuge und Hel- fershelferder Ruhestäx'xor; beinahe stets smd zusammen- geroteece Menschen zur Unterstützung zusammengerotte- "Jm Jahre1820 bat die Kam- mer solche gemetnschaftlcche'BtttsMiften wegen des Wahlgesefzes zurückgewiesen "und die jetzige Kammer wird “gewiß, der früheru gleich, eine title Popularität von "sach werfen, denn di“: wahre Ehre bestoht darin, daß man den Leidenschaften des Vojkes trotzek _ Hr, “MEÉUU veklhcidigce den Antrag der Commission; sei- ner Ansicht nach ist dieje Ausübung des Petetionsreclm; Die vorlregenden Bittschrifccn drückten nur den Wunsch der Bittsteller aus und zwar obgleich sie gemeinschaftlich abgefaßt seien, eines jeden einzelnen derselben. Der vorige Redner bat stel), fuhr er fort, auf einen Aus- spruch" der-Kammer von 1820 berufen; allein er darf mchc vxrgeffen , daß dies Votum nur mit einer Majo- ?icät 'vvn 5 Stimmen durchgegangen ist, Und daß da- mal“s 5 Munster mitsrémmten; es wäre aber besser ge- wesen, eine erst kürzlich statt “gefundene Thatsache zu erwähnen, welche hoffen läßt, daß die" Kammer fich gegen den Antrag des vorigen Redners erklären wird. Noch in diesem Monat hat fie mehrere ähn- liche Pertciouen, wegen welcher ejn ähnlicher Vor- 1chlag gemacht wurde , dennoch an das Nach- weisungsdürcau gesandt. _ Hr. 1). St. Chamans spraä) für die Tagesordnung; er sagte, das «Bitt- schrifren, welche nützliche Mittheilungen enthielten, angenommen werden müßten; dann sei.“ aber unnütz, ste mit einer Menge Uncmchrifcen zu bedecken; nehmen aber die Bittjchrifcen den Charakter eines gegebenen Raths, s:! müsse man ße abweisen. schricc, dieser Ansicht gemäß, so wohl hierüber als übek eine é.[)t1lécl)e von 155 Studenten der hiesgen Rechts- schule unrer§chriebenePetitton zur Tagesordnung, welche die Commission in Beziedung auf Lethere auch vorge- schlagen hatte; weil sis m Erfahrung gebracht, daß 125 der Bittsteller nicht mündig, ja uicht einmal 20 Jahr alt seien, wogegen ße!) dabei die Unterschrift eines Manncs befinde, der wedor I4risprudenz noch wahr-
Die Kammer “
„..,. “:"-*; „.;, ... -„ ,. „',-*.*".- or „.
- «»»-H-KW, .....- «.„, ,-. „- „, .