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Dritte Veilakge zum “Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
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Der Inbalk dieser Beilage, in welcher die Bekanntmachungen aus den Handels-, Genoffmschafts-, Zeichen- und Muster-Regiftern, über
Eisenbahnen enthalten smd, erscheint auch 'm einem besonderen Vlaü unter dem Titel
den 21. August
“ 1888.-
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ck= Patente, Konkurse, Tarif- und Fahrplan-Aenderungen der duüsÜu
Central-Handels-Regiftev für das Deutsche Reick» (Nr.2131x)„
Das Central - Handels -Register für das Deuts e Reick) erscheint in der Regel täglich. _ Dal
Berlin auch durch die önigliche Expedition des Deutschen Reichs- und Königlich Preußischen Staats-
Das Cenkrcä- * andels-Register für das Deutsche Reich kann durch aUe Post-Anstalfen, für! “Anzeigers ZW., Wikbelmstraße 32, bezogen Werden.
Abonnement beträt 1 „M 50 „z Insertionspreis ür den Raum einer Druckzeile 30 „z.
für das Viertelja r. _ Einzelne Nummern kosten 20 H. --
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Vom „Central-Handels-Register für das Deutsche Reiki)“ werden heut die Nrn. 2134. und 2131;- ausgegeben.
worden, wodurch ebenfalls eine stärkere Gesundung der Geschäst§lagc berbeigefübrr wurde.
Die Klagen über Ueberprodukfion bei mangeigdem Absaße und Preisrückgängen für die erzeuxxten Waaren find auch im Berichtsjabre mehrfach erhoben worden; wir kommen aber gleichwohl zu dem Schloß, pqß fich 'die schädigenden Einflüsse weniger nachtbetltg bemerklicky gemacht Haben, und daß 'die Preisauf- befferungen für die Rohmaierialicn (mä) solche für fertige Fabrikate mit fick) brachten._ ,
Es läßt fick) demnach das Gc1chäf1§ergebmß im Großen und Ganzen in unserem Kammerbezir als ein befriedigendes bezeichnen, und wenn auch einzelne Branchxn hinter einem solchen zurückblixben, so
Bei einem nicht sofort zur Ausfübryng gelangepdcn kaufmännischen Kreditgeschäft 111, nach emcm Urtbeil des Reichsgerichts, 1._walsenafß, vom 13 Juni d. I., der Promitteni ruckt kerechtzgk, auf Grund von inzwi€chen eingetretenen Unxftanden, welche zwar zu der subjextiven Yufsaffung der Unsicherbeit des Promtffars fuhren könrxen, objekTiv (1521: eine Gefährdtzng ker Foxderung mcht ergeben, von dem Kreditgeschaft zurückxutreten, selYst Wenn anzunehmen ist, Promittent wü_rde d'aZ Gescbaft 1 0 nicht abgesckyloff en [);-ben, Mut! die spater eingetretenen Verbääniffe bereijs bei dessen Abschluß vorgeTegen bätlkn. _ Die irma G. u. Söhne zu r. 9. M. butt? der Firma B. u. Söhne zu W. im 5111111884
19 Originalbaüen Häute verkauft; Zahlung foÜte jn scckys Monßtkn erclßen. (H. u. Söhne lteß 9er die bereits an die Adrese der Firma B. u. Sohqe abgesandtcn Häyte an diesélbe nicbt ausliefern, We'll inzwichén g€g€n Ende Mai 1884 in W., dem SW xder Firma B. U. Söhne, die Zahlungseinftéüuna emes größeren Lederhändlcrs céntrat,an welchen V.U.Söl)1xe eine größkre ForderUNg baske. G. u. Söhne hielten dem-
WUrde das Durchschniüschß von anderen wiederum in erheblicher Weise übgrsckoritxen.
Ueber Das Bank eschäft kann dahin berichtet wSrden, daß es st in ekwa-gleiÖen Bahnen wie im Vorjahre bewegks; das Geld zxigte fick) außer- ordcnklick) reichlich, und wenn seine Hergabx auch nur bescheidene Zinsen cinbrachtx- und somit za eixxer Schwächung des Gewinnergebniffes für die betreffen-
zufolge di? geschäftlchsn und Kreditverbäktniffe vonB. U. Söbné ni-Lyt mehr für ficher, in welcher Meinung sik angeblich auch dnrch vertrauliche AuÖkÜnstT auI W. bestärkt wurdkn, und forderten deSanlb 'von V. u. Söhne Bzarzablung, unter Abzug _cmes Diskonts, und später Siché'rstcllung. Die Ftrma B, u. Sökync, _dic, wie später festgesteÜt wurde, tbatsäcßlich dUrck) die Zahlungseinsteklung jenes Ltd?!- händlsrs in ihrer SoliditäX gar niäpt bcrüHrt worden War, ließ fick) auf die letzte Offerte von G. u. Söhne
dcn Geschäste führte, so hat doch andererseits das biÜig zu crhccktende Geld zur Bel€bung und Er- xtveijerung dcr wirthschaftlichen Thätigkeit béige= rach. *
Die Zuckcrindustrie hatte im Verichjsjahre cine merkli-Äe Beffcrmxg der Geschäftslage zu »er- zeichnkn, wenn man die unmittelbar vorhergehenden Jahre in Betracht zieht, da fick) cine durchgreifende Preiskrhöbung für fertiges Fabrikat währ:nd„der letzten Campagne bemerkbar machte. Drescs günstigere Ergebniß erstreckte fick) nicht bloß auf
ULC)? ein, sondern kauf1e_ andkrweitig Häute dsr be-
zeichnélen Art gegen Baarzablung _ denn in Foége jem*r Zahlungseknsteslung konnte B,
Söhne _ Baarzahlung kaufen _ Und klagte dkn tn
die Fabrikation von Ryhzucker, sondkrn cs läßt sick;
11. auch von raffiniktem Zucker berichten. Dieqsstéegenen welcher durch Has n'eue Branntweinsteuergeseß, das zu jener Zeit nicht andkrs aks gegen Preise veranlaßten abcr niÖt allsin das bessere Rc- den Branntwem mxt Ltner Hohen Steuer belegt,
sulfaf, sondern es trug (11111) die vorjährigc' Rüöcn-
klagen, das Ergebnis; erlitt nur insofern eine Be- einträäxtigung, als fich infolge. der Erriäytung neuer Fabriken und der dadurch hervorgerufenen verschärften Konkurrenz ein ziemlisk) erheblicher Preisdruck des Fabrikats geltend machte. _
Gleich günstige Ergebmffe [affen |ck) von der Mälzerei und Brauerei berichten, da ein lebhafter Verbrauch in diesen Artikeln stättfand und die Preise bei der noch nicht allzu sehr gewachseNM Konkurrenz in einer lobnenden Lage vexharrlen. Auch die Stärkefabrikation hatte im vergangenen Jahre ein befriedigendes Geschäfts- rcsultaf, dagegen ist dasjenige der Cichorien- branche als ein weniger gutes zu (Harakterifiren.
Der Getreidebandel gestaltete fich im verflossenen Jabré Weniger günstig, da durch die eißgefübrtkn Zollerhöhungen bemerkens- merjhe Preisschwankungen zu verzkicbnen waren Wemg lobm'nd zeigte fich auch die Lage der Mühlenindustrie, da wegen der Konkurrenz und der ZoUverbältniffe nur ein schleppender Absaß der Fabrikate zu erziexen war. Das Preisverbältniß zwischen Rohstoff und Fabrikat gestaltcle fich so un- günstig, daß der Gewinn aus das kleinste Maß zurückgedrängt wurde.
Günstiger erwies fick) dagegen die Lage in den cbemi1chen Industrien, da man durch Preis- konvsntionen und Verkaufésyndikate, zum Theil mik Erfylg, nicht nur einem weiteren Niedergang der Preis? vorzubeugc'n vermochtk, sondern diese auch nock; m einzelnen Branchen zu erhöhen im Stande war.
. Die Spiritus-Jndustric hatte im Betrieb:?- jabre einc'n unruhigen und bewchten Geschäftsgang,
fubr nach Deutschland bezifferte sick) in 1885 auf 580 Pfd. Sterk, in 1886 auf 4740 Pfd. Sterk, in 1887 auf 4878 Pfd. Stekl. Die Hauptartikel der Einfubrxaus Deutschland find: Dynamit, Pulver, Bier, Btskuits, Wafchbiau, Bücher, Cemenf. Käse, Korken, Manufakturwaaren, Droguen, Heringe, Möbel, GlaSn-aaren, Leim, Glykose, Hopfen, Pianos, Roheisen, Draht, 5Yräserlxn, Zündbökzer, kondenfirte Milch, Mineralwa er, Nägel, Nähmaschinen, Cognac und andere Spirituosen,. Stärke, Zucker, Taback, Cigarren 2c. Die Agsfuhr nach Deutschland erstreckte fich vornehmlich auf folgende Gegenstände: Silber- erz, FeUe, Wein, Schafwolle, Mehl 2c.
Avojbeker - Zeitung. Herausgegeben vom Deutschen Apotheker-Verein. (Selbstverlag,) Nr. 66. _ Inhalt: Amtlicher Tbeil: Bekanntmachungen. _ Bibliothek. _ Nichtamtkicher Tbsil: Die Wahrung des Geschäf18geheimniff88 _ TageSnachricbten und Personalnolizenk Berlin, Breslau, Braunschweig, Frankfurt a. M„ Johannistbal, Köln, Leipzig,“ Plauen. Avojhekenkcxuf. Verliehen. Gestorben. _ Praktische und techni1che Mittheilungen. _ Frage-' kasten und BriefWecbsel.
“Baugewerks-Zeitung. (Verlag der Expedi- tton der Baugewerks-Zeitnng YB. Felisckp] in Berlin.) FF. Jahrg. Nr. 67. _ Inhalt: Nach Stuttgart. _ Ernste'Pfltcht zur Sicherstellung der wirthschaft- [tchen Existenz. _" ZiegelbeförderungSmaschine. _ Dée Wiener Jubi[äams-Gewerbeaussteüunc; und das Baugxwerbe. _ Ueber Skkinbrücken der Neuzeit. _ Technisch? Notizen: Befestigung von Holz an Eisen durch Nagel. Neues feuersicberes Baumaterial. _ Berungenoffensch-ftcn. Vereinsangelegenheiten.
hexvorgerufen Wards. Wenn vor dem EinfüHrungs-
Folge dessen ihr entgangknen Gewinn im Bejrwze ernte einen wesentlichen Theil dazu bei. Diesc'kbe te7mine digPreisveränderungen sehr ZWZ uud die
von 6149 «114 gegen G. u.
„Reviswn Wyrde vom ReiÖsgerfth z'urückgexvtexen, indem es begründend ausfüörtk: „Dre Revtfiyns- klägerfn stüxzt sich auf eine Entscheidung des Reichs- Ober-Handelsgerickts vom 2, Novembxr 1877 ((TRW. 23, Nr. 48), Wklche den aÜgememen Saß wiedergiebk: Nach lrex: im Verkehr, insbesonZIere im kaufmännijchen chkebr bcsTebendcn, emer gejunden Tln1chauung entsprechenden Auffassung ist es 52"! einem jeden nicht sofort zur_ AuFfÜbrung gelangenden Kreditgejchäst _ Wenn nicht besondere Umstände auf ein "andexes Ergebnis; hinführen eine selbstverstandltche
der _Fahrékajion von Zucker ein gutes Ausbeute- vérbaltmß vorHanden.
rcelche_ in lebhaften! AufschwUnge und erfreulicher Entwrckelung bkgriffen ist, hatte mch) im verflossenen
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arttg ein, daß dieselben 'einen außerordentlich hohen
Gehakf an Zucker aufwiesen. Es war demnach bei
Die Maschinenindustrie unseres Bezirks,
„5a re ein 911er Ergebnis; aufzuweisen.
Die Lage der Braunkohlenindustrie war dagegen im BeyichWjabre eine schr ungünstige, da zu de_r starken Konkurrcnz im Jnlande noch ein thwahrendes Anwachsen der Einfuhr böhmijÖec
Söhne ein, Die Be- kvar dér Quantität nach nur eine geringe, aber die NaÖfxageoeme rxge zu nenm'n war, so zeigte das klagte nFurds in beiden Instanzen zur Erstattung des trockenen WitterukfgsVex-hältnfsse des Sommers und Eeschaf§ m Sputt'us naeh dem ]. Oktohxr 1887 tung, Schadens verurtkeékj, und die vvn ihr efnglegte Hexbstks wirktc-n auf die QuaLikät der Mühen der- eme solche Ruhe, wxe fie sklten dagewesen Uk. Dre bandes
Lanze Lage dicser Industrie ist dadurch, daß sich das .lusland gcgen den deutschen Sprit mehr und mehr abgeschlossen, der Export daher fast ganz aufgehört hat, eine unkefriedigende zu nennen.
' Für di_e Textil-, Papier- und Möb'el- tnduFtrte läßt fick) ÖÜJLJM ein befriedigender Geschafngang feststküen. Das Gleiche kann man auch voxxder Pianofortefabrikation aussagen, wenqgleja) der Export nach einigen überseeischen Gebteten etwas nachgelaffen bat. Glücklicherweise bat _fick) detFelbe nach andkren Ländern in fast gleichem Maße vermehrt.
_ Lokales und Vermischtes. _ Soziales. _ Brief- und Fragckasten. _ Bau-Submisfions-Anzeiger.
Alkgemei_ne Brauer- und Hopfen-Zei- Offiztelkes Organ des Deutschen Brauer- 2c. (Verlag von J. Carl in Nürnberg,) Nr. 100. _ Inhalt: Gases wegen Erhebung der Bt_austyxer tn der Brausteuergemeinschaft. _ Kleine Mrtjbetlungen. _ TageSchronik. _ Hopfenmarkt. _
Gkrstsnmarkt.
Deutsche Bxau-Jnduftrie _ Berlin.
Offizielles, O_rgan de,s Deutschen Braumeister-Vereins und des LewztgerBeztrksvexems vom Deutschen Brauer- bqnde; Organ des Thsxnngisckxen Brauervereins. so: wie „des Hopfenbauverems zu Neutomischel und der SeFtron 71. ' Malzerei - Berufögenoffenschaft.
_ Berlm
Brauerei- und
Nr. 46, _ In-
_ der
Voraussetzung wirksam 51eibender Verbindlicheit Kyble sich [;_emerkbzxr machte, wodurck) den zahl- kas Promitfknten, daß nicht. Bevor die Krediizusage rechen mlandtsckxen Er_Uben der Absatz außerordentlich zur AllÖfüang gelangt, Umstände in Betreff der cx1chwert_wu_rde. Cmtgermaßens lobnknd war jedock) Vcrmögenästsüung dcs Promissars bekannt werden, ÖZL Fabrtkatwn v?" Naßpkeßstemen und Grudzkoks: welche diesen als so unsicher und die Gewährung fUr wxlche fick) bet der""[qngen Dauer des WmTers dks zugesagtcn Kredits als so gefährdet erscheinsn em letxhter _Absay ermoglichen lteß. Jedoch treten lassen, daß mik Bkstimmtheit angenommsn Werden MÜ hier xm? betxn YersJnxe von Braunkohlen Und darf, der Prominent würde, wenn ihm diese LM? thketh dre Der_daltntßmaßtg [.*-oben Eisenhabnfracht- seines Kontrahenten schon bei dem Geschäftsabsch1uffe tgrtfe Hlndérnd [H„den _Weg, 10, ““daß sul) em Vertrieb bekannt gewksen wäre, zu diesem slch nicht dteser Prokzukte [ur emen Wetkeren Kreis nur sehr Nrstanden haben. Mit Rccht hat es indessen schwer errexchen laßt. , ' das Berufungsgericht abgelehnt, einm so weit- Mxt ,vorstehsnder Yrodxxktwn „tm engsten Zu- gebendenSaH auf den vorliegenden Fall anzuwendxn, sammenysnge besmdex s1ch dre Mmexalöl- ynd Denn die Revifionskkägkrfn hat mcht zu ech'ixen Pgrqfs'tnrn'dustrte, von welchér letder auch mchts vermocht, daß objektiv ihre Forderung gcfäbrdct Eunskxgss berxch1et werden kann,_ da déesclbe chh war, als fie di? Ausliefekung der verkauften Waare tmmer unter exxtsm stark?",„Pkc'lSDkUlkA zu [LPM verhinderte. Die beiden Voxderrichter nehmen es 1791. Letztexer nzxrd vornehmltck) durch dt? amsnka- als er-viescn an, das; die Klägerin damals ein ihre n17che und !cbotttxcbeKonkurrenz Hkrvorgerusen, welche
Die Leder- und Schuhfabrikation hatte unter stßxkßr Konkurrenz zu leiden, mit AuZnabme dxr Mxhtaxledererzeugung, welche ein außerordent- ltch_ gunsjxges Ergebnis; erzielxe. Bedingt War da§1elbe_durch dle Umgestaltung in der Ausküstung :cH deut1chen Heeres, Welche im letzten Jahre in An- WFV genoane? wurdle. [ ck
(15 ie ozia po itis e Geseßgebun des Deutsckyen Reichs anbetrifft, wie s1e in derZ Krankenkassengesey vom 15. Juni 1883 und m dem UnfaUversickyerungMeseß vom 6. Juli 1884 zum Ausdruck kommt, so hat M), nach den u_t;s zugsgangenen Berichten zu urtheilen, für wette Kreise und fast in aÜen Branchen eine wohlthuende Wirkung desselben bemerkbar gemacht.
halt: Dänische Bier-Jndustrie. _ Hopfenbauverein Neutomtscbel, _ Facbgussteüung für Brauwesen in Stzxttgaxt. _ Ueber dre Feuerung der Maische- und Wyrzxpsannen. „_ Versucbs-Station für Kälte- quchmen. _ Em Feind der Gerste. _ Zum Narb- wus von Salpetersäure in Wässern und Boden- arterx. _ Dqucbe Allgemeine Ausstellung fürUnfaÜ- vexbutung xu! Jahre 1889. _ Ueber die Lage der Bt_cxbrauexex in Bulgarien. _ Bierexport nacb über- seeqchen Landern von Hamburg. _ Berichte von Akxtengxseüsghaften. _ HandelSregister. _ Als Ve- we1§ fu_r dte Ueberfüllung des Branfacbs. _ Kon- kurs-Eroffnung. _ Anfragen und Antworten. Vermtschtes. _ Geschafts- und ArbeitSmarkt.
Wenn fich auch, wie das bei so großartig angelegten DJs Deutsche Wollen-Gewerbe, (Grün- gxseßgeberischen Maßregeln nicbt anders sein kann, berg 1- Scbl-Z1 Nr. 67- *" JUÖUÜ: Handel und h:er und doxt Mängel zeigen, so werden dieselbsn, WMW 111 [kxandria. _ Die englische Baum-
Yasfiven um 140000 bis 150000 Fl. Übersteigendls ktivvermögen hatte; das Berufungéurjheil Hel)? über- dies ganz mit Recht hervor, es sei von der Beklagten nicht -einmalb2baap1et, daßdieKlägerin etwa fällig geondene Vcrbindlickokeiten nicht erfüllt habe. Und wenn auch Die Klägerin, wie Bekxagte behauptet, ihrem Haupt- gläubigsr zur Ueberwrndung der Krisis Sicherheit durch Verpfändangen in Höhe von 300000 Fl, “gegeben hat, so war gües dies kein Grund, den Einmal zug€sagten Kredit der Klägerin wieder zu mxzieben: agch_wexm anzunehmen ist. die Beklagte wurde das Gexchäst so mcht abgeschlossen haben. wezxn die später eingetretenen Verhältnisse bereits Be: keffen Abschluß vorgelegen hätten.“
„Dix Haydelskammer zu Halle a. d. S. scht_ckt tbxem Jahresbericht für 1887 folgende „Ernl-extung und Uebersicht“ voraus:
„Ve: emem _Rßckblick auf die allgemeine Lage von Handel, Fxxdustrte und Gekoérbe im Jahre 1887 kann xnan [teh der Wahrnehmung nicht verschließxn, dgß 71a“) fur dre genannten Erwerbsgcbiete mit exxngcn „„AukYnahmen und tkoß entgegenstehender Hmdexmme tm verfloffenen Berichtéabschnitte eine erfreuliche Hebung zuzn Besser:! voUzogen bat. Atzch hat es _den Anschem, als wenn fick) diese auf-
stezgcrzke Konjunktur, falls keine unerwarteten und p[„oletchén, Hemmungen eintreten, noch weiter ent- Wlckckn' wtrd x_md somit e_ine wohltbäiige Gestaltung des wtrthscbaxtlichm Gejammtlebens in fich birgt. Zu dsp Hindkrniffen, welche den geschäftlichen Ver- -€br m'. Ja'xre1887 namentlich im Anfange de:- se'lengxicht Vol] zur Gallun kommen ließen, sxnd dteKUengefürckpjungen zu re nen, welcbe das Gesußl der Unficherbeit und einen Mangel an Vert-ramn zn den festen Stand der Verhältnisse beroyrrtefen, xn w?[chcm (Mit: die eingegangenen Vkrpfttchtungen m x_egelrecbter Weiseabgkwickelt werden können, Jexoch Ut durch die Annahme der Seitens der Hohen Re1chs-
durch ihrs Maffenproduktion Und niedriges Angebot der deutschen Industrie den Weltuxarkt in starkem Maße streitig machen, wozu fie noch kexonders durch die vor- theilhaften Bedingungen, unter denen die hier in Frage kommenden Ländcr_arbeiteten, und durch den biÜigen Wasserweg begünstjgf wird. Die Preise find daher für Paraffin und Kerzen so gesunken, daß die Pro- duktion in unserem Bezirk an manchen SteÜen nicht im alten Umfange aufrecht erhalten chden konnte, sondern beträchtlich eingeschränkt Wexden mußte. Wann ein? Besserung der Lage, dieser sJZdusjri? eintreten kann, läßt fick) vorerst mcht ab- e en. Die Geschäft§1age für den Salinenbetr_ieb zeigt ebenfalls kein günstiges Bild, da auch in dieser Branche von einer Ueberproduftion gesprochen wexden muß. Es konnte nur bei stark gedrückxen Pre1sen gearbeitet werden. . ' Der Kupfersckziefer-Bergbau hatte an vex- fkoffencn Jahre ein relativ bejfrtcdigxndeSKErgebmß zu verzeichnen, obwohl auch d1_ePre1se fur Kupfer und Silber während der héer- m Frage komnteßden Bkrichtsperiode als unbefxiedtgt_ bez_e1chnet werden mußten. Tas verhälmißmaßig gunstigexe Gesammf- ergebnis; wurde durch Belegung m_etaliretchex (:Ztrehe, reiner Förderung und scharfen Klaubens ernlk. Dre am Schluß des Berichtsjabres hervorgetretenen starken PreiÖsteigcrungen für Rohkupferxonntc'n auf das Erträgniß desselben keinen nachha1ngen Emfluß mehr ausüben. ' _ _
Da die Baufbätigkeif in unserem Bezirk wahrend des Berichtéjabres eine sehr uxnfangretche war; 'so hatten auch die Ziegeleien eme lebhafte Thatxg- keit zu entfalten. Dieselben fanden be: alltxmkxltch steigenden Preisen einen so"lebhaften' Absaß Fur ihre Fabrikate, daß das GeschastSergebmß als em gutxs bezeichnet werden kann. Dasselbe findxt auck) darm seinen Ausdruck, daß mehrere Neuexnrzchtungen „ent- standen und in älteren Fabriken erhebltche Verstoße-
nachdem Erfahrungen „aus dem praktischen Leben ge- sammelt sein werden, bei einer späferen Revision der genannten Gesetze wobl Beseitigung finden können.
Ueber die Arbeiterverhälfnisse kann be- richtet werden, daß dieselben innerhalb unseres Bezirks fast durchweg befriedigende zu nxnnen waren; Wenn auch in einzelnen Orten schw1crige Verhältnisse und Trübungen bemerkbar wurden,_so ist unser Bezirk dock) von Störungen des Verhalt- niffes der Arbeitgköer zum Arbeitnehmer sowre' von ArbeitSeinsteUnnge-“j fast vollständig verschontgebl1eben, Im Allgemeinen staaten fick) die Beziehupgen vom Fabrikanten zum Arbeiter auf gegensertrges Ver- trauen.“
Nachdem „Deutschen HandelSarchiv“ waren die Jahre 1885 bis 1887 in Bezug alzf Handxl und Verkehr wohl die schlechtesten,_ die die Kolome Süd-Australien seit langer Zett durchzumachen hatte“. Seit Ende des Jahres 1887 bat fich der Handel jedoch etwas gehoben und bot auch gegründete Ausfickot auf Gedeihen und Emporblüben. Schuld an dem Rückgang im Handel waren vor Allem die ZablungNinsjeÜungen mehrerer großer Bankbäuser, die beträchtlich: Abnahme der Bevölkerung und das Heruntergehen der Preise der Hauptprodukte (Kupfer, Schafwolle, Weizen). Der Gksammthb der Ein- fuhr befrug in 1885 5 289 014 Pfd. Sterk, in 1886 4862 750 Pfd. Sterk, in 1887 5096293 Pfd. Stekl. Dkk Werth der Gesammtausfuhr belief fich in 1885 auf 4385 599 Pfd. Sterl., in 1886 auf 2822138 Pfd. Sterk, in 1887 auf 3 348 561 Pfd. Stekl. Obgleich Deutschland an „der Ein- und Ausfuhr mix verbältnißmäßig germgen Wertkzen betbciligt ist, so ist doch hervorzuheben, daß wah- rend der drei le ten besonders schlechten Jahre, wo der-Handel mit roßbritannien einen großen Rück ang zeigte, derjenige mit Deutschland von JaHr zu Fahr zunahm. Die Werthe der deutschen Einfuhr in den
rungen Vorgenommen worden sind.
regierung vkrlangten militärisckcn YPßnabmen das Vkrtkauen in dem früherén Umfang wieder hergksteÜt
Jahren 1885 bis 1887 smd foigende: in 1885
onindust'rie. _ Jndigo-Bau in China. _ Wollen- waaren m Spamen. _ UrsprungSzeugniffe für
Frankreich. _ Amerikanische Verfälschun s-Wi - 1chaft. _ Seidenwebschule in Zürich. g_ YFZ- sendungen nach überseeischen Ländern _ Was
Arheits-Einstellungen kosten. _ Aufschlag der Kohlen- prxtse. _ _Deutscbe Krayen-Fabrikation. 4. Kammmaschme ;mit Nadelkranz. (1 Zeichn? _ Spulenbank. (Flyer.) (1-Zeichn.) _ Mech.We stuhl fur Rohrgewebe. (1 Zexchn.) _ Deutsche Pafente. Analyfirung von Bindungen für Waaren mit 2 Kettx _und 2 Schußsystemen. (6 Zeichn.) _ Schlecht UechendesOle1n._ Marineblau auf farbige Lumpen. _ Marktberichte.
Der Ledermarkt. (Frankfurt a.M.) Nr. 66.
Inhalt: Wochen-Ueberficbt. _ Vom Berliner Markt. „ Vom Leipziger Markt. _ Vom Nürn- berger Hauxehandel, __ Siebente Generalversamm- lyng des wurttembergtfchen Gerbervereins. _ Prak- t1sche8 au_s der Soblledergerberei. _ Gerberei- mascbxnen tn,Englax1d.„_ AÜerlei Beachtenswerthes. _ thchenrxgtster=Etntrage. _ KonkurS-Zeitung. _ Lxdertndustrte-Berufsgenoffenschaft. _ Die Winter- rmden; _ Neue Firmeneinträge der deutschen und österretchischen HandelSregister.
Weinbau und Weinhandel. Wochenschrift für Weinhandel, Weinbau und KeÜertechnik. (Verlag von Philipp von Zabern in Mainz. Nr. 33. _ Dex Cognac-SÖwindel. Der ückgang des italtenischen Weinhandels. _ Ueber den Einfluß der Erziehungömethode des Weinstockes auf die Quan- titat. _ Zur Kontrole der Neuanlagen von Wein- bergen rn Hinficht auf die Verschleppung der Reb- laus. _ Oelkuchenmehl und Holzasche als Wein- bergsdüxkger. _ Berichte über Rebenstand ande! und Be ehr: Aus Rheinhe en; Aus dem Rhemgau; Von der Nahe; Von der ofel; Von her Haardt; Aus Frankreieö; Aus Italien, _ Vermtscöte Naeh-
Die Thonwaarcnindustrie Hatte ebenfaUs 38 956 Pfd.Ster1., in 1886 43986 Pfd. Stekl, richten. keine Ursache, sich über den Geschäftsgang zu be- in1887 44 706 Pfd. Sterk," der Werth der Aus-