1826 / 213 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Tue, 12 Sep 1826 18:00:01 GMT) scan diff

848 umgeben mit Gräbern unserer Vorfahren, die im A l l g e

„reuß-ische,“ Staats - Zeituüg.

der mit seiner Armee aus der Maina, wo er ei-

skelen, nach Tripoiiza zurückge-

nige Nachtheile erlitten hatte, kommen war. --

Inland.

Stargard in Pommern, 9. Sept. Se.Maj. der König sind am 7. d. im erwünschcesten Wohlsein, auf der Rt'wkreise aus Preußen hier eingetroffen. Aner- hdchscdicseiben wurden vor der Zhnevi bereitetxtieWoh- nung von des Kronprinzen K. H., der Generalitac, den Offizicr-Corps sämmtlichen: hier versammelten Truppen des 2. Armee-Corvs, so wie von Den Behörden _em- pfangen. Ihre Köwigl. Hoheit die Frau Kronprinjfin, welche den Tag vorher hier angekommen war, bewill- kommte S?. 53)?an im Innern Allerhöchsäihrer Woh- nutig. Se- Maj. geruhten die Generale uno Common. deure der Regimenter vor sich zu lassen. Bald nach Ailerhöchstihrsr Ankunft traf auch die Frau Fürstin von Liegnikz Durchl. hisr ein.

Gestern hatte das 2. ArMee-Corps große Parade, welchsr ein Corps-Manöacr solgce. Se. Maj, wa- ren mit dem Zustande dei“ Linien- und Landwehr- Txuppcn und tmc dcn ankgcsüßrtcn C'volxitiotien ZU; frieden, und gerukxten solches inden gnädigscen Aus- deückcn gcgen des Kronprinzen Königliche Hoheit auszukyreckzen, Mitt-xgs speisten "Lillerwöcbstdiexelben (zu F'Umchz und heute war großes CorpsaOIZan-Zver, bsi ivclchgm sämmtliche Truppen abermals die Zufriedenheit Sr. VNÜjLstäk erlangten. Mittaxzs war grsße Tafel bei des Kronprinzen K. H., zu der sämmrliche Generale und Scaabooffiziere des 2cet1ArmeeCorps und mehrere der hier anweßnden Gutsbefißeé der ProvinzPommern zugezogen waren.* Am Abend beehrcen Allerhöchskdiessl- ben auf karze Ziff, einen von der Stadt veranstalteten Ball, auf welchem auch J K. H. die anu Kionpx'jn- zsssin, die Frau Fürstin von Liegnikz Darchlauchr," und die Prinzen Wilhekxn, Aébi'echt, August UUd der Herzog von Cumberland KK. HH, zugegen wach. Morgsn wexdon Se. Msi. dz;- Soccesxieust dcs Armec-Coxps im Freien beiwohxren, und DMU am 11. dieses um,?) Berlin zurückkcßren.

Zorndorf b'ei Kriskrin. Nachdem viela Vorckck?!" des verewigten großen Königs Friedrich [[. in der Pro- dinz Neumark sich vereinigt Harten, anf dem SchTachcs seids von Zorndorf, und zwar grade auf der erhabene;- ren Steile, von welcher ()sxab der Königliche Feldhsrr die Schlachc'lcitece, Oi!! Denkmal von Granit zu er- ;riäzxew, und tin'solckzes zx". Scaxxide gekommen war, wurde dassside am 25. Angnsi, als sm Jahrestage der Schlacht, vor zahlreich vsxsaMtxrelmn Thsilncixmern, UU“ ter Aiifpsianzung der Fahne der Ki'xstiinxr SchiitzenZiWe, - eines Ms des gxoßc“ Friedriihs. Zeit [)LrßämnwndZ-xi, der Viii'gertugend HeiligxizZsiäzens, --_fe;*:'rlicy seithükic, uud Durnack) eine zwsitek,"hr“erzu verchxée und" adei cms- gepfianzte natiowalfärbigs Faßne "zam AUDOR _: am dé? Errichtung diej-xs Denkmals ssierltck) in die e von Zsriikorf «ebrach, nnd Sarin axifgesteiir.

Die Rede, welche bei dein Momixiusnr 'n Einen! der thäcich Beförderer dessslch gssi'xi'xc wxxrde, sind:?Z

Worte eines alten Soiöeten, bciCianHiiiig eiiies DeieknialsFauf dem Zorndorfer SchlacHtf-xiöe, am 25. August 1826.

„Dem venkkgsn, für disse Gegend eins? so verßäng- UißVLÜM Tage ein Denkmal weiyexid, siehen wir hier,

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für König und Vaterland gegen einen Feind foch von dem man selbst mit Ehren befiegc, und mit gr Ehre nur unbesegc aus dem Kampfe hervorgehen kon

Friedrich, welch ein großes Wort für . Friedrich, dieser Einzige in seiner Zeit, bedarf ke Denkmals, Die Geschichte ist sein ewiges Monum und so lange es noch Preußen giebt, wird der „K

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[ein Lob hören, der Greis seinen Ruhm verkünden.

Doch das Schicksal der Staaten, die harte E

rung unserer Väter lehrt es: Tritt die Feindschaft schen Fürsten, so trinkt sie das Blut ihrer Völker,

buf diesen Feldern schwelgce fie darin.

Wohl daher uns! Die Vorsehung segnete das

terland mit einem Herrscher, den seine Mitfürsten ben und ehren müssen, dessen Weisheit zwei fich früher feindlich und furchtbar gegenüberstehende R nen, durch gleich edele, als große Bande einigte, so das Gläak des Friedens seinem Volke sicherte.

meine

M

213.

Berlin, Dienstag, den 12cen September 1826.

Die Gottheit erhalte uns Unsern König! Und

ich noch einen Wunsch aussprechen darf: fie gew alle_s, was in Dessen guten und väterlichen Herzen unjer Glück noch liegt.

Es lebe der König! ZZ

_C'Lberfeld, 4. Sept. Fremde, die nur .. „Jahre unsre Stadt nicht gesehn haben, vermögen angenehme Ueberraschung nicht über die vortveil Aenderung zu bergen, die ihr in so mancher Hi geworden ist. UeberaU nichts als reges Leben und Menschen, deren Zufriedenheit aus dem muntern . lacht! Ueberall vor Allem eine Thätigkeit in Au rung neuer Bauten und andrer Aulagené, die mit wanderung erfüüt. Wendet man“ fiel) auf eine ; der Stadt, wohin man will, gelangt man an die ferncestsn und abgelegensren Straßen, überall wird neue, oft Paliäsien ähnliche Häuser, in ihrem © des freundlicHen Anstrichs, vollendet stehen, und Metige Arbeiter mit der Errichtung neuer Gebäud schäfcigt sehen. Ganze Straßen sind in dieser ' schon entstanden, und noch werden derselben ins ci'oten, und dennoch ist bis*l)eute durchaus noch MinHerunZ in der hohen ONiethe eingetreten, wa ein schlaßender Beweis von der stets zunehmenden völkerung und Industrie unsrer Stadt! Nach den m?,len ÖSV Stow: Elberfeld, die Hr. Oberbürgerm Brüuing von den Ereignissen des verflossenen Z izcrausZegcben hU- ist die Bevölkerung auch in d Zahye wteder um ein Bedenrendes gestiegen, un :äxzc "UU 26,514 Seelen, worunter 21625 Evangel 3:766 Katholiken, 12 Menoniren und 111 Juden. [ck den nechn Bauten (im Jahr 1825 76 Wohn im?) 28 Hintcrhäuser ausmachend), die die Stadt Oirekke angshen, ist, außer dem vor einigen Z [cyon entstandenen Krankenhause, das allgemeine 1112116665321 ekwähncii, das zwar noch nicht voii aber ii: seixxem schöns" Voranschreiten begriffe “JITSYe cs da".“in immer Wehr noch durch Sie bürge iiiirxkßxißxins befördert werden ,. zum Heile der

'Es iwc auch ein Bau gceigneter WWtiUngen

brikarkxitcr, ein sehr bedeutendes Unternehmen, 1 UM, deffcn Bedürjniß man seit Jahren „schwer 9 HNW. Cs gedeiizr durch Aktien, auf Betrieb der seycn-skkm hiesigen Fabrtkbcükzer. Dell Fabrikarbeitern nnd Hakidwexkkrn gceign-cc-z tmngcn Um eine mäßige Mische zn sichern.

Köxxiglicj)? Schauspiele."

“Moan, 11. September. Jm Schauspxelk) „McnsMnßaß und Reue,“ Sedallipid'l Ö"

von Kolxcdue. ('))?ad- Komicsä): Eulalie.)

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Gedruckr bei Feistcr Uni) Eisersdorff.

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Dok vacck davo n Senats.

" Professor Lüdke. 10) Kupferstecher» vom Professor

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Hoheit der General der Infanterie und kom- dirende General des Gakde-Corps, Herzog Carl Mecklenburg-Screliß, smd vonOtargard und Se. Durchl. dec Prinz Friedrich zu Hessen- sel, von Breslau hier eingetroffen.

Der “bisherige Oberlandesgerichts ; Referendarius : Muller ist zum Justizkommissarius bei dem tgerichre zu Breslau bestellt worden.

V e r z e i ck n i K orlesungen und praktischen UebUngen bei der Kö- Akaöemie der Künste, im Winrer-Halbanjahte vom Oktober 1826 bis Ende März 1827.

11. Baufächer. 1) Lehre von den Gebäuden al- nd neuer Zeit durch Cnrwickelung Und “Darstellung Constructionen, vorgetragen vom Professor Rabe. Wie Projectionen, die Lehre der Säu-lenordnungen

Vicruv nedst ihren Constructionen im inchnen geometrischen Schatten Construction, von den Pro- ren Hummel Und Zielcke. Z) Perspective und “k von denselben. 4) Zeichnen des menschlichen ers nach einem eignen Canon, vom Director Scha- . 5) Zeichnxn der Zierrathen nach Vorbildung "und sabgüssen, vom Professor Niedlich. -- 13. Fächer der bildenden Künste. 6) freies dzeiclmien in drei Klassen, gelehrt von den Profes- 1Daehling, Tollmann und Hampe, dem In- or Henne und dem Lehrer Berger. 7) 3. Ana-

isches ZLÖÖSU des menschlichen Körpers, vom Pro;-

:* Schumann. 1). Anatomie nach präparirten Ca- rn, vom Sraabsarzt im Königl. 11196icinischen uud rgischen FriedrichxWilhelms-Jnfticuc, Doctor G. ster. 8) Zeichnen und Modelliren nach dem leben-

?odell, von den ONitgliedern des akademi- 9) 'Landschaftstnen und Malen,

ck)orn. 11) Schrift; und Karteiistcchcken vomPro- r Mars. 12) Form- und Holzschneiden, vom Pro- r Gubikz. 13) Mythologie mit Rücksicht auf die

5 “LM “nßwerke des Alterthums, vom ProfessoYLevezow.

Metailcise_liren, vom akademischen Lehrer Coieé. -- (). MUUL. 15) Generalbaß, musikalische Com-

tltionen Und doppelten Contrapunkc, vom Professor ter.

Reducteur Zolmssl !) e n. _

16) Practisehec Unterricht im Singen, von

*

]). Bei der mir der Akademie verbunde- nxn Knnsi- und Gewerkschule. 17) Freies Hand- zeechnenz gelehrt von den Professoren Collmann, DaehiingUiid Hampe und dem Lehrer Berger. 18) Geometrikches und architectonisches Reißeti, von dxen Professoren Meinecke und Zielcke. 19)"Msdejz [tren nach Gipsmodellen, vom Professor Wichmann. -'-

Der Unterricht geht nach Beendigung der Kunst- ausstellung im Anfange des Novembers an. Für die U-nterrichtsgegenstände No. 1 bis 14 hat man sich zuvor zu meldou-beim Director Schadow jsden Mittwoch von 12Y bis 3 Uhr, im Akadetnie:(§5ebäude. Für die No, 15 und 16 bei dem Professor Zelter, neue Pack- ?ofJ-Ftrasixy Ro. 4.SF17r die No. 17 bis 19 bei dem zn pe or enne onnta-s von 10 bis 12 ' Akadxmie-Gebäude. H Uhr tm

_ “gez. Schadow, Director.

Das 1Zte Stück der Gesekz ammlun ausgegeben wird, enthält: unters 9, welches heute No, 1025. die Allerhöchste Kabinetsorder vom 28, Juni - d. J., betreffend die Grundsätze für die öf- - _ fe:1tliche:1|ädtische** Leib-"Anskalwn. Berlin, den 12. Septembsr 1.326. ' Debits-Komtoir.

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Awgekommen. Der General-Major und Kom- mandeur der 10tenKavallerie Brigade, von Wrangel, von Posen.

.Durcl)_gereist. Der Kaisers. Oesterreichische Ka- YetT-Kourier Niepperr, von Frankfurt a. M., nach » ws au.

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ZexicungS-Nächrichten. ? ,Ausland.

P. -. is, 5. März. Vorgestern ist auf dem März. felde ei Wettrennen nm di; königlichen Preise von 5000 u d 6000 Fr. in Gegénwart einer angeheuert: * Atxzahl von Znschauern abgehalten worden. Die beiden“ Pferde, welche den Sieg davon getxagen haben, haben die Rennbaön, eine Strecke von 2052 Klafrekn, in 5 Minuten 13 Sekunden, und 5 Minuten 40 Sekunden. durchlaufen. Nächsten Sonntag wird abermals ein Wettrennen um die Preise des Dauphins stattfinden“, wonach eine Poule gespielt werden “wird, deren-Einsakz 1000 J:“. ist. Der, dessen Pferd zuorsx das Ziel errei-

kchen wird, ivird die Pouke gewinnen.