Der durch seine Reisen so berühmt. geworpene Ca- pitain Parry befindet sick) gegxnwärng m Parts. .
Die unglückli-H-e Stadt Salins, o'der vcelmshr dee Trümmer derselben, ["um-abermals vou emer Feuer_s_brun| heimgesucht worden, welche jedoch glückltcherweeje nur eine Kirche in Asche gelxgc hat. ,
Der neuernannte noxdamertkanische Consul mLyon, H. James Fennimore Cooper ist derselbe, welchem ]eme Zeitgenossen, wegen der ausgezcichneten Schrtfcem- der Loocse, die Eroderung von Boston :c. den Namen des amerikanischen Walter Scott vetgcleg] haben. ,
Fünfprocencige Rente 100 Fr. 83) C. -- Dretproc. 66 Fr. 5 C. . “ .
London, 2. Septbr. Der (wre iKeretts gemel_dec worden) gestern erjcyie-xene Königliche Cabin_ccs-Pes_ehl wegen sofortiger Zulassunz von fremdeem HWT“- ,Ham- mahl, Roggen, Echsen und Bohnen fur dre mlänc-UM Consumtton, spricht sich Über den Grund dseser - d- uungen folgendermaßen aus: „Dtewecl aus Na _ ten, die Sr. Maj. deute vorgelegt wo_rden, erhcllrxxdax der Preis vom Hafer sowohl als Erb1en „noch tmGrcn gen ésk und die Hafererndte, wie auch NexEcndce von Erbsen und Bohnen vom gegenwärtigen Jahre bedeu- tend mißrathen smd, und daß auch eine Fehlerndt; v'pn Kartoffeln in einigen Theilen des Veretnlchu “.deng- reichs befürchtet wird; und Qieweil, wenn Ole. E::nsuyr zum inländischen Verbrauchs von Hafer und Hasexmcyl und von Roggen, Erbsen und Bohnen uich_t unverzüg- lich erlaubt würde, große Ursache ist, zu bckürclnen, daß viele Noch für alle Claffcn der Uncerchanexr Sr. Ma]. entstehen möchte. Und diewecl nach den Wacht; Akten kein ausländisches Getreide gedachcer Arken_, wee auch die verschie0enen Durchschuittspreise davon„1eyn mögen, zur Einfuhr zum inländijäxxn Yxrbrauct) vor dem 15. November gegenwärtigen _Jakzres zugélaffen Werden kann, wo der nächste vierteijähmge Durazxcvnxct, nachxrvelcle die Zulassung“1"olcl)en Eerrcioes gcmäß den Bejtizntjxug» gen besagter Akten zu regulsren, aufgetnacyc wnd; jo verordnen Se. Maj. :c. ' , .
Man sagt, der Herzog von Wellmgton werde eme Spezialmisston nach Madrid antre_ten. . ,
Die General-Dampfscl)ifffabrtcompagnje schetnt m diesem Jahre keine gute Gejchäfce gcmactx zu haben; denn ste hat nicht allein keine Dwidendß zur Yczahlung an die Accionaire exklärt, sondern .lelzcere muffen auch im Monat October _abermals 80,000 Pf. St. zrzr Lez- |ung von Verbindlichkeiten einschteßen, welche MKD:- rektorm bereits eingegangen smd »
Die Edinburger Btbelgesellschaft hat ajlle fernere Verbindungen mit der Londoner, der brimschen und der fremden Bibelgesellschafc aufgelöst. . “ * NachBerichce-n aus. Port au Prince vom 17. Zult
war daselbst ein Decrec zur Errichmng einer Natiotdml- garde, bestehend aus Infanterie, Cavallorie und Arttlle- rie erlasssn worden. .* * _
St. Petersburg, 2. Sept. _Sweben ist am neues Censur Reglement erfchieueu, das am 22. vergan- genen Zuni-IJeouats die-Alkerhöchste Sanxtion erhalten hat. Es besteht aus 19 Abscht1itcen„uud um aße auf 12 gedruckten Bogen 236 §§. Demselxben z_ [ge ist die General-Direktion des gesammten Confixx, ens im Reiche dem Minister des :,Öffentléchen Unterricl) 8, Ad- miral Schischkow, übertragen. Nächst ihm haben die Minister der auswärtigen Angelegenheeten und des Zu- nern Einfluß darauf. Als höchste Censurbchörde' im Reich: soll hier eine Obcr-Censur-Committee errichtet werden, die Unter den unmittelbaren Befehlen des Mi- nisters dss öffentlxchen Unterrichts stehen, und ihm bei der Leitung dieser Angelegenhsiten Hülfe leisten sol]. Außerdem werden bex'ondere Censur-Commicteen zu MUMM, Dorpat und Willna errichtet» Die Ober-
Censur-Commiccee besteht aus einem Präfidcncen, der
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bei besteht, und aus 6 Censoren, jeden mir 4000
Gehalt. Sie hat ihre desoudre Kanzlei, die der rektor der eignen Kanzlei des Ministers“, Fürst ?. rinsky Schachmatow, dirigirc. Die 3 andern Cem" Conmvicceen bestehen jede aus einem Präses mit!;
und 2 Sensoren mit 3000 R. Gehalt.“ Der Präü
der Ober-Censur-Commtctse erhält seiya Diknstan lung und Entlasszng nur durch Se. Nkaj. Er [ck die Censoren vor, welUJ-c 0er Mmister zu bestätigen Dte andern Cenjur-Commtcteen stehen unter den .C- toren der g-xlchxcen Bez'trke, von senen ste auch ( Bestätigung des Ministers) angoskeljc werden, und then die Minifteréal-Entjclxidungen zukommen la Der Jurisdtccion dieser Censur-Jnftanzen unterlj aUe im Innern des Reichs er;chetnsnde Bücher und rtodiycye Schriften m der Landes; und den frem Sprachen. "Außerdem soll dre bisherige Censur-C __mixree bei der Ober Postdjrekcion für die ausländis Flugschriften und Tagedlätter, so wie die Cens Committee beim Mcnijterio des Innern für die N [ton der aus dem Auslande kommenden Bücher _Schriften fortbestehcn. Die Ober-Censur-Commis empjä-Ugc nur Befehle von dem sie unmittelbar dir renden Minister, ['t-"hc l)ins1cht1ich ihres Gcschäftskre mic ksmer Buhörde. im Rckxde in Verbindung,
letter dieOperationen der übrigen Censurbehörden. ' tere haben ersterer alle wichtige Fälle, politische Erd rungen über die innern und auswärtigen Verhältnis: zur Revision und Ent]chc-idung vorzulegen. Ausgen men von der Censur dieser Behörden find 3) alle
giösen und kirchlichen Schriften über ngenstände
Synode, und der Commission der geéstlichen Sä)“ ovléegr. Theologische und dogmatische Schriften, wie auch Cacechtsmen der protestantischen Glauben nosssn, werden von der cyeologi|chen Fakultät Dor sonjtige-reäziöse Schriften der protestantischen Con son" aber von den Covststorial- Behörden cen b)Sämmtliche medicinische Schriften„welche derDu sicht der hier bestehenden medicozchirurgisckyn Akade und deren Abcheelung zu Moskau, imgleiclwn des dem Ministerio des Innern befindlichen medicinis- Conseils unterliegen. 0) Die auf den, dem Mini desöffeutltchey Unterrichts untergeordneten Untver ten, Akademien und hdyem Lehranstalten (wohin a die medico-chirurgische Akademie, die Maskausche theilung derselben und das medicinische Conseil b "Ministeréo des Innern zu rechnen smd), bei feierli- Versammlungen verlesenen Reden, Dissertationen = Schriften aller Art, die später zum Druck be 0ert Werden. .Die Herausgabe derselben muß je- im Namen der ganzen Universität und nicht in dem einzelnen Verfassers geschehen. &) Sämmrlickw von Univerütäxen, nach zuvor erfolgter Gettewmigung Minxsters des öffentlichen Unterrichts, [)erauszuqeb dk" PerioQischen Zeitschriften. 8) Das“.[0ur11a] (16
redigirce Zstcung, die Kriegszeirung (der Inv.:lide), bleiben, wie bisher, unter der Censur der Autorität unter deren Aufficht fie erscheinen. „f) Die in den* ses-Provinzen erscheinenden in- undausländiscbetsT
(wie dies schon eine Allerhöchste Bestimmung vom März 1825 anordnetc) unter der besondern Aufsichcv
General-Gouverneurs dieser Provinzen. --
L-yrauskglteu geprüft, sodann mit ihrer Genehmigu den Cetqur-Committeen Überqeben werden.
Frankfurt mM. den 24.2019. Die 25!“te SiS“
Landesreltgion, deren Durchschc, wie bisw'r, derh ,
ksWrsbourZ, die von der Akademie der Wiset1schas ,
gesdlätter, wie 'auch-periodischen Schriften verbleib
_ PäcaxZu-v der Provinz Minho, aus Tavira und Beira Mek)? Schriftem die die Unterweisung derZuge-WMO “ngen. Der Gouverneur von Alentejo "hat anqe-. bessere und gründiéchere Lehrmethoden zum Zweck habe "
müssen bei ihrer Erscheinung zuerst von den hööer
dießjävrige Schlussißung- indem in ihr dc: vcer- natltche Vertagung, vom 1-„September anfangend , die Wiedereröffnung der Ssßungen im Mona Za- -r 1827 beschlossen wurde. Außer tpeyrern m Se- rat..-p:-otocolien verhandelreq Gegennänoex kam nach öffentlichen Protocol] dre fernere gejanxdtxchchafn Mittheilung zum Vorxrage, wem): das kaijxrncs) :]"che Kabinet dem Deutjchen Bunde durch dieBun- -Versammlung als dessen Orßan über den nun av, rtheilcen Uncersuchungsprozeß zu 'Sc. Petersburg n die der hochverrächerijcheg Verbmdung und erz örung angeschuldigten' Perronetx gemacht hat. Es de, außer einer dankenden EklvlcdkkUUgß-IWte an F?. russischen Gesandter: Freiherrn von ärnecc zu- ) ein Glückwünschungsschreibeu an Seine Majestät Kaiser von Rußland dejchiossen, um OieTheein-ayme deucschen Bundes wegen der ebZn 1o weixexalxs glück. abgewandten Gefayr, womec Seme- Majcxcac cer er, die allerhöchste Kaiserlichs Fatm-lse, der Thxon das Russische Reich beoroyc waren, auszudrücken. Zn Beziehung auf die Forderungxn vecjcyieäener acs.Gläubiger an den ehemaligen Kurstaac Mainz die Bestßer Kurmainzischer Lanpesthetle ward von Kdnigliä; Sächsischen Hrn. Gexandcen die Auzetge .chc, daß die betreffenöen Acton nunmehr dem „zum xägal-Gerichte gewählten Königlicheax Appellauons- chte zu Dresden zugeferkigc worden |eyen., „ Auch wurde die neuerlich h_e_rau532kommene Schrrfc
önégl. Preuß. Geheimen Eommerzteurathö Wilie- „Von den Vorzügen des christlichen »Moralprin- nd seinem Einfluss auf Erziehung“ auf denWUUsch aerfafférs durch Oen Königl. Preuß. Bundestags- Iten der BundesVerd'ammlung Üderceichc. Djs mmlung beschloß, dieß Werk in ihre Büchersammz aufzunehmen, und dem Verfasser ihren Dank da-„ u erkennen zu geben.
“. ' adrid, 24. August.-
Der großbrittannische Ge- e, H. Lamb, bat sick) bald nach der Abreise des gs ebenfalls nach San Ildefonso begeben.
*die portugiestsche Regierung hat officiell von der en die Zurücksendung der verschiedenen Regimen-
fordert, die nach Spaniengefiüchtek ÜUÖ- Unsere rung soU hierauf erwiedert haben, daß sie diejeiben fern würde, wenn die portugiefische Regierung die ortugal anwesenden spanischen Liberalen„ Welche wörungen gegen ihr Vaterland anzstceln, von Gebiet verweisen woüte- Hierauf soll eine zweite des Cabinéts zu Ltssabonn eingegangen sein, worin en Leuten nicht die Rede ist, und wodurch bios caffen zurüchgeforderc werden, Welche den bewußten 1entern weggenommen worden smd. Nach einer hung im Ministerrakh hat H. v. Zambrano hier- 11 Befehl erlassen, diese Waffen, die zurC'mpfang- rtbeauftragten portugiesischen Commissarien auszuz
en. on vielen Seiten gehnKlagen über den schlechten
der diesjährigen Erndte ein. In Cadiz: ist der el an Lebensmitteln dadurch noch verqrößert wor- aß ein coflumbU'cher Corsar vor dieser Stadt kreuzt dem-Schcffe auflauert, welches versuchen möchte, '*Hafsn eitzzulaufen. * ]sabotin, 20. August. Der Gouverneur'“von * melder, daß in dieser Stadt Alles ruhig ist ß derbeße Geiß“ dort herrscht. Aehnliche Berichte
die Rebellen befänden sich, jedoch ohne Waffen, medr zu Almendral, und sie würden, wie man «* , dee Infanterie nach Cherena und die Cavallc- ck Troxil geschickc werden. Aus der Provinz
an Jahrgehalk, Tafel; und Quartiergsldcrn 7000 deutscben Bundesversammlung am 14. d. M. war Agenten der Rebelen verhaftet worden und; jeßtere
smd, ebenfalls entwaffnet, in Zamora.
Inland.
Berichte über den Gesundheitszustand aus dem Innern des Reichs vom Ende Juli. (SALW) ' 71,1. Sachsen. Magdeburg. In der er- sten Halfte des Juli traten die Krankheiten bei der anhaltenden Hihe mit besonderer Hefctgkeit hervor. Mxhrece, besonders alte Leute, wurden durch Schlag- ßuß- ohne alle Vorboten, Opfer des Todes, ehe die Kunst Hülfe leisten konnte. Bei Landleucen erzeugten fi FFW? 0er angestrengten Feldarbetcen bei der dau-
„, n HUS?- ruhrarccge Krankheiten und häufige Brech-
koltken. Ig der zweiten Hälfte. des M*onacs wurde bei wemgex g-letchmäßtger Wiccerung das reprodukctve Sy- stem ßaufiger ergriffen, besonders wurden mannigfache Uffexctonen gallwhter Natur beobachtet. Das SQU- l_achne0er_ zeigte silb bin und wieder; epidemische oder antagtöje „Krankheiten haben nicht geherrscht. Die _Scerbéichkaéc ist nicht ungewöhnlich gewesen. - Mer- !_evurg. Der allgemeine Gesundyetcszuskand erhielt nch während des Zultmonats gut, Ungeachtet der be- deutenden Hike. Bet der durch den hohen Héßegrad erzeugten mmoeren Achtsamkeit auf Luftzug, zu leichter Befle-idmxg und dem unvorstehtigen Flußbaden entstan- den mch“ häufig rheumansch-katharrhallsche Leiden, welche, mit Fteber gepaart, nichc seiten eine nervöse Grundlage annahmen. Friescln, falsche Blattern und dxrgleéchen Hautausschläge zeigten sie!) mehr als früher- yztr. In Passendorf bekam eine Löjahrige Frau, ohne “'ne. irge_nd aufzufindendé Gelegenheit zur Anstackang, dze Men]chenpochm; fie verliefen regelmäßig und gutem tig. Gegen die weitere Verbreitung des Uebels war das Nöcyige sofort" angeordnet. Erfurt. Der Gesundhetcszustand im Monat Juli war im Aljgemei- nen.gut, und die Seerdltcl)keic nicht außergewöl)nlich- Die außerordentliche Wärme- erzo'ugte sporadisch Dyssen- terien und Hamdrcyagten, und durch unvorstaguges Trinken bei quälendem Durst wurdcn Beschwerden der Verdauungswerkzeuge hervorgebracht. *
„7111. Westphalen. - Münster. Der Ge- 1uudheitszustand unter den Menscksen- war im Monat Juli im Angemetnen gut; die meisten Krankheixen nah- men “"en-entzündlichen Charakter an. Ansteckendé' Krank- heiten zez'gten steh nicht, außer zu Drensteinfurt, wo bösartige Nervenfieber herrschten, an welchen kurz him cereinander drei Frauen starben. Von den sogenannten Hollandsgängern kehrten sehr viele, krank an Fieber" m den hiesigen Regterungsbezirk-zurück. Zu Ncenborg und Schöpptngen_, Kruses Ahaus und im Kroiss Wa- rendorf kamen in „der lehren Hälfte des Monats fast täglich gayZe Fuhren solcher krankén Arbeitsrau. Durch die hiestge Stadt passirtenallein 32 dieser Fieberkran- ken. M'ehxéx-„e. smd bereits gestorben. -- Die Schuß“ blattern -Jak€§?fung hatte erfreulichen Fortgang und wurde in marichen Gegenden bereits'deendigc. -- Minden. Der vorherrschende allgemeine Krankheits- Charakter im Monat Juli war gastrisch, mitxheumatischer und em- zündlicher Komplikacrom Die tropische Temperatur ver- anlaßte tropische Krankheiten und Zustände, z.B. Le- ßer-Enczündungen in häufiger Anzahl, u. s.:v. -- Ein bösartiges Nervenfieber entwickelte sch in dechmeinde Eldagsen, Kreises Minden. Aae Maasregeln zur Hei- lung der Erkrankter: und gegen weitere Verbreitung des Ucbels *sind zw-cckmäßig und wie steh schon zeigt, mit
“('H-Montes meldet der Gouverneur, daß dort zwei
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L*“ s'.-
glückxichcm Erfolge angeordnet worden. In einigen Di-