Grste Beilage
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Auzeiger.
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Parlamentarisrhe Nachrichten.
Im weiteren Verlauf der gestrigen (4- 'Sißung des RÜchL-tages hielt der Staatssekretär des ZZc-ackxsschaßamtsz FWiherr von Malßakhn, über den Etatfollgetnidsxn Vdortba'gckz Meine crren! Der Etat, der Ihnen vorge P ,_w1r , Me 1 ÜUULHme, vinen von Ihnen in seinen Zahien uberrajchend gewesen sein. In der That find die Abschlußzablcn dtefes gegeanrtigen Etats sebr erheblich höher, als diejenigen des Etats des v_ortgen Jahres. ES richtet sich das Gesammtbild eines Etats ja zunachst nach den
r ' ä i feststehenden Ausxxabcn, ekz wird beein- Ziillxi«?MZZZM22223318 Ansagen, „„U-„ «, «„„»
Schäyungen erfolgen und der Naim;J derFDkixegreuzlaeY YZFYZÉ) ZZZ Es Wixd beeinflgßt, außerdem pon t Zlic eoleßteregKategorie einer? ver; MMW gegeanTkßtxZSFJT a?;létmdie Vskeuford-rungen sind scbr viel mßmaßtg g reinem Jahre voraussehen konnte. Die Prüfung erheblich r als man vo ' e ' "rd bei der Spezialberatbung erfolgen; auf ein- dteser Forderungen wt, „ i tt , we'i V [ f , zelne derselben riverdehtecb1 m1r gesa en, tm ieren er au e memrr Ausführungen ? "MS“ * . . * , . ber möchte ich gleich im Anfange meiner Aus- fübrvYTän [YeTnktbeTübFz-l' fSZRazi bZ-jzeYZTH in der lZeffefntlicbkeii,
' “ ' d ]: re e, 9 einer u u rung; we e ür jeden namentlich ?; Tn 5Yollständig sinnlos ist, nichtsdestoweniger aber doch denkkndenM fck auf einen großen Theil derjenigen Leute, weiche einem so langMiligen Gegenstande, wie ein Etat es ist, nur'ein gelegentliches vorübergehendes Interesse zuwenden, einen gewissen Eindruck nichi verfehlt. Ich meine nämlich diejenige Darsteiiunxzß als, obÉleen verbzihnldetcnstRreiZierFunTen ein ngiffTs ergnügen gewa re, rm 0 e zu wu en, a e or e-
n die Steuerkrafi des Landes zu stellen, und als ob es die Zungeneades Reichsta es sei, diesen Gelüsten der verbündxten Regis- .Lufgab g . rungen bei der EtatsxxüfurÉgoZntgsgknzYltketeY- HDJ? YUÜUÜUUL Fk - “wii mi misnenWo"aunamo'em1g*vo= stäanxmikkTIß Kd falscb- Lic Äßrbunxetetn ZFxgtFUifigeF haben
b niere e wie ie Neor'neenU te nor nungen, IZM TSL? FjeJKräftsx des Landes und seiner Bewohyer, MUM fie insbesondere an die Steuerkraft dek- Landes sjeÜcn, nicbt böhex (zn- zuspannen, als ihrer gewissenhaften Ueberzxugung nacb nothwendig ist. Wir haben keine Auögach in den Ctaf'chéHestsßlxlkt“ von er bwihr bim
' der verbündeten egterungen ni , ic '. einung ge at a "311, JWT ?otHYLTUbdig FJZÉYffYWMY" d'Es ' wtlrd JYrFZSack): sefin, b die em e cn U un ? UU xe emze nin n a e zu prii en U50! mit den Vertrektern der verbündeten Regicrnngen zu diskutiren. Was Ye ab? dbemr'ikxlchsi als_Fothwendig eFennÄthHWs iverdcanie in dkr usga eyew1 jgetx 11111 en, wie ja er ei skug in frii eren Sesfionen sick) dteser pairlonscben Pflicht auch nicht entzogen hat, wie er n(zmenLYiY tm Ldufe der letzten Jahre sehr erbebltcde Ausgaben fxii'stdte Stalxxurzkil'ukisZrTc Webiixast zu unserer gxoßen Freude fast em immrg ewt 15; a.
Dir: SÖäizungcn, auf denen ein Theik der Ansäße dieses wie aÜer_Etats bekubf, sind in ihren Resultaten in diesem Jahre, noch unsiwerer, (115116 _ck in „anderen Jahren zu sein pflegen; fie find noch ZnsiéltwrFi-Ü wet? die AussZetüung des dCiats zu einem H)xriiberen Zeit-
Unx () ende win ma 2, Wenn ?! gegenwärtige eichstag noch Ytsrexlhcnde ZZii Haben so'llte, ibn z-n bexati)en,_ als dies in anderen «Fabre» VLF Fall gewesen ist. Es ist die Aufjieüun des Etats im Kreise der Raicbsbeb-cvrden um 8911? vicr Wochen besZleunigt worden, Sie werden sclbst ermessen können, daß die Grundlagen einer jeden Sckyäßung dadurch um einen volicn Monat in ibrer Sicherheit ver- ZZTLTFTFMZ“chZLZ„Z“ÜUY"«ck QiikZZhah*sYr«“i'lié?"' W x??? “"f“
*" en eua üeren m werds, fick) eptsprexhend für diesen Etat vermindert. men
. BevaZerYtherzum Eittat'dis IaZées t1892491 Fende, strbeixe ich,
in ru ' (: „en, 111 ein gen or 11 ' v "t' Kiejenigeanthek; 8881789, diz»- LYthJ/ZZS jeßixe Ethtijxic'msoreir (Zintillisxsi? , „ (; rc un . imd-LFFU die VdeZbälttxiffe dITshJJhres 182?8/Zk9 habe!?) ich michs beich der
» . n “L VOUJLU a rk am . ovem kl" außge pro en. ZYTTÉZZZYÜJÉ' i've'lxbsc ichsT1TtalsdIher1t vonULdageZZYicéleElee'tY-IFTZ
' T'lgjiljk (Ul enen Ul , m er lk .A o UNIFIL dßßstätjßt worden. Ich habe damals geglaubt, daß das UMD br 1888/89 mit einem Fehlbetrage v_on xtwa'13ä Millionen thalxc-lßen wüide, Der Fehlbetrag, wi; Sie ihn in dem Etats- ab.ch1» für 1590/91 finden, Hat tbatsacblich nach der Ueberficbt, vprsthlag; ebenfalls bereits vorgelegt ist, 20 383 73,8 “M 53 “3 be- dte Ihnealso ruk'd 20 MiÜionen. Dieser erhebliche Unterschied trqaen- derjenigen Zah[, die ich vor cinem Jahre durch Schäßun9 Mische Hatte Und 2wischen derjenigen Zabl- WSU)? dkk„RLch"U"g§' gefandcn dcs (Wahresb exacben bat, beruht indessen KW" groß“" Theil abschlUß Rxxust'at der Verbrauchßabgabe für Zucker; WME“? ÖW“ aus“ déÉxatxcinsaö? um 6017 750 «;ck zit_rückgeblieben isi. Es dem die' Berechnungen, die wir: damals „zu Grund? JÄLSÄ YZF?! so amgeseßtz daß unter Yexucksichtégu'rfxfg t [YYY
“ 1“ 'der Fehlbetrag sLÖ nur auf LZÉ Millionew “1 "er “ck . ZFH 6" - . Etatsjahre1888/89 arxgksÖrleben fur Zu ?r- wurdi, M1 fi11d25110 FWW %, etwa 19 MjÜionen :::ehx, als'tm verbraUÖWsQM waren- Hatte bei meiner Schkxßung tm voxtlxzeri (Fiat WM «IMM da dir Etatsansaß Zim etwa 317 00? «MIT! Fre sJt'ahW aijbzcerrblHn düéfie. Wäre died“TMZschUeFITSSKZYLlfTichTYM afarst
iegen „ , e tna.me „
1838/89 mcht lm Wege ixbrrdérdie von_ mir vorgexommene cbazung- gnnz entzogen wordkn- so s 11 sein' es wurde M) das * “ des Fehlbetrages zUtxeffendek gewee [)' können. Es sind indessen- bältniß soaar nock) günsti-ger- YtJethha Fuer kaum ISMS"? WMW ?Das vor einem Jak"? b? drbend 23 MiÜionen über520 MFZW'HÜ eben konnte, von dtesel [aufenden Eia-sxahre - dttikt morden sodaß fi? Ust dem ' ist
ute kommcn: und hierdurch im WeseniÜÖM . des Jahres 1888/89 entstanden- md?" hai man aucb 1," der
Als zuerst diese Zahlen hekannk wt. icß habe damals bereits in W dieses„MMMM,»,MMJia„ W „„S, MH,?
er re e ie an ri lg?- , - “ en, m YF“ W(ZF/ZJkgzUY großen TSU“ “men rechnerlich 1888/89 be
e wen ara ier tra e. ' es für / , “ trifftWÉZak-ZMÉYZ"dTYeind-FsHÉÜHalst-ZÄZZÜnisZn Ctaios ÖÜHMFY
- eryn em et - - , " UU lk “ FTW" Ungebort * also denjenigen Tbets YFUYZT" werden maß '“- so habé WWU gxseßliY den (**Zinzelstaakex1 Un dahin abgegeben. daß ich glaubte TMZ]?! iaHTZe meiLeLYYx 1888 89 den EmlzLelstaatJn
. .*. renmaee (! eunga“ etwa 3 Mtütonen Mark weniguefr, als-man bei der EtatTaulfist find den Fnommen hatte, uberwiesen werden können. ThatsachangUmmmen hxiieliißxexi,sz,1MMMa7x debr/«sYZMMWM dx; M;;
, , un es 1 te * 1 en U erUÖHHabÉZbäi vom ULZrakaZvein und deFÖFUsÖzlYüYuebY-qu waren. vo e 1, onen ar nter dem An „ age ra e der Dieses günstige Resuliai ist im Wesentlichen dem ?Jxäbkßtel ge
olle zu verdanken, Die Zöüe haben die Schäßung “Schäßungen, taLSaufsteÜung zu Grunde la en, fie haben an dierunde legen
;»elche ich vor einem Jahre me nen BerecanWYkizÜonen fü: Zölle
“"We, Fehr wesentlich überstiegen: es find 37? d ich darf bereits Mkr en_1 ekkommen, ?[sd dezrp Ekitat erbersrchk unerwähnen, daß der
*: omme au en un no 3" "“
Berlin, Mittwoch, den 30. Oktober
Hayvtantbeil an diesen ZFH Millionen Mark denjenigen Zöllen zufallt, ' Wklche die P911t1on 9 unseres Zoiliarifs a_u8machen, das beißt den" Gxtretdezöllen. Es ist hieraus 1chM zu ersxöen, daß fur die Fmanzwiribschaft des Reichs, beziehungs- weise der Bundesstaaten, die Kornzölle ein sehr gutes Resultat ergeben Haben. Jeb Verzichte darauf, auf die Einzelbsiien der Rccbnuygßabschluffe des Jahres 1888/89 näher einzugebcn- D:? Ue'bexficht liegt Jbrzen bor, rind an dcr Hand diese: Ucbexficbi werden Sie X" der Lage sem, die Einzckheiten kennen zu lernen, soweit Sie es wunschen. '
ck) wende „micky zu den Verhältnissen des Jahres 1889/90, des laufenden Etatsjqbres. Ich muß aber hier, ehe ich Zahlen, und zwar heut? mtr rundc, Zahlen, „gebe, nochmals scharf hervorheben, daß die Srbaßungen, wie sie bereits tm'vorigen Jahre sich als nicht icher bexausgestelltbahen, wexm ste_tbrer Natur nach stets unsicher sein mussen, es, wie 1ch bereits erwahnt hab?, in diesEM Jahre weit mehr
als s§1ft 1xiolßk) sein WerddemO
' s te cn mir ie ktoberzablen noch nicht» zur Verfügung- dte Septemberzablen noch nicht voÜ; ick) kann also sicher rechnen bisher nur mii den Zahlen vom April bis zum August; Das influirt natürlich auf die Schä ung der Ein- nabmen des Reichs; es i_nfluirt aber auch auf die chäßung der Aquaben und der Verwaltungsresuliate, welche die einzelnen Ver- waliungsressorts axzfsteUen. Man kann iunerbalb des einzelnen Yerxvaliungstbres im Monat September, im Monat Oktober auch nicht mtt annahernder Genauigkeit sagen: vorausfichtlich wird gegen die Etatsforderung aus diesem oder jenem Titel so und so viel mehr yerbraucht werde_n, Man kann noch wsni er sagen: es wird bei den Zbertragbaren Titelxi so und so viel als Hestand in das nächste Jabr ubergeben. Das isi schon bei der Etatsberathung Ende NOVLUler, Anfang Dezember, eme sehr unfiÖere Scbä ung; sie ist es umsomehr heute. _ Ick) bitte also, AÜW, was ich then an Zahlenmaférial beute fur das laufende Jahr gebe, mit diesem Vorbehalt aufzunehmen. Auf Grund der von den einzelnen Verwaltungßrefforts mir gemachten
“Miiibeilungen "eh!"? ich heute an, daß die eigene Verwaltung der
Reichskaffe, also abxxescbexi von den Ueberweisungsposten, wie ich fie wObl kurz nennen dqrf, im laufenden Jahre ungefähr in Einnahme und AUsgabe balanztrend abschließt. Ich glaube kaum, daß wir ein Defizit za erwarien habextk ich glaube eher, daß man nach dem, was bis beuje be_ka'nnt und feststebcnd ist, auf einen Ueberschuß von zwei bis drei Millionen recimen darf.
Ick) wil] aber bei dieser Gclégenbeit nicbt verschweigeu, das; ich die Möglichkeit voraus1e[)e, daß dicser Ueberscbuß sick) doch im Laufe der nächsten Monate nock) vermindern wird. Ick) darf Sie nur daran erinnern, daß, wie schon in der Ocffenilichkeit ziemlich bekannt ist, die Kosten unserer osiafrikani1cben Expedition, Welche ja auf diesen Theil unseres Etats von Einfiuß sind, größere Mittel in_Anfbruch nehmen weiden, als man der Natur der Sache nach im vorigen Jahr Voraus- sehen konnte.“ SoÜte auf Grund dieser" oder auf Grund anderer zur Zeit noch mcbi Vorberzuschender Umstande eine Steigerung der Aus- gaben in einer oder der anderen Form eintreten, so würde fick) dadurch dieser Ueberschuß, der, wie ich Jhiien gesagt habe, auf 2 bis 3 Millio- nen geschätzt wird, vermindern. _
Gebe ich nun ans die einzeinen Zahlen ein, 10 nebme ici) an, daß eine Mebrauogabe iin Auéwäriigen Zimt von ctwa 300 000 „;ck in Aussicht steht; das Rcichsamt des Innern wird unter Gegenrecb- nung seiner Ersparnisse ungefähr mit dem Etatssoü abschließen; viel- leicht wird eine kleine Mchraußgabe von etwa 50 000 „;ck noch nötbig sein. Ziemlich erhebliche Mehrausgaben Werden dagegen voraussicht- lich im Gebiet der Verwaltung des Reichsheeres erforderlich werden; sie sind mir beziffert auf eine Zahl von etwa 7 bis 8 Millionen, einschließlich der Mehraußgaben bei den Ansäßen im Etat des AÜge- Zneznhen Pensionsfonds, soweit fie sich auf militärische Verhältnisse
ezte en,
„ ther den einzelnen Ansäsen, aus dencn diese Zahl resultirt, gxetfe ick) nur wenme' heraus. Die Brot- und Fourageverpflegung wird etwa 2 bis 3 Millionen mehr (hört! hört! links) als man im Vorigen Igbre annehmen konnte, in Anspruch nehmen, weil die Preise gestieZen 1211?" R'ck t ck
r. g. t er , i werde auf die en unkt in eine " Mizment meiner Ausführungen noch näherseianhen, da ich FUZZI??? Zwischenruf sehe, daß er Sie besonders interessirt und ich deSwegen annehme, dai; es Ihnen erwunscht ist, wenn der Punkt etwas genauer “MY Yk?“ [) ' d E is [
s : ann et em arn onverwa tun s- und Serviswe e MehrauSnabe von etwa 800 000 „M zu erwarJen. Darunter LMM sich eine Außgabe von 470 000 „M we en höherer Manöverkosten nach den Erfahrungen der [eßten Jahre. “er Ankauf der Remonten wird Höhere Mittel in Anspruch, nehmen, etwa 800-900 000 „FC- mit dem frübercn Durchschnittssaß für das einzelsie Remon'tepferd isb zurKFeit nicht mehr auszukommen, 111911" hat hohere Preise zahlen„m_u_ en. Diese höbcren Preiss sind der mlandzscbxn Pferdezucht,_der inlqndrkchen Landwirtbschaft, und zwar der Landw1rtb1chäft gerade eines Theiles von Deutschkand wesentlich zu , Nuße gekommen, der „sonst nach Be- hauptungen, denen man i!] der Oeffe'nilichxeit vrelfackz hege nxt, unfer der augenblicklichen Wirthscbaftspoliiik leiden soll, namlich ri- preußen. „ „ .. -
„, etwa 500 000 „ck Mehrkosten fur Reijekmien uiid Tage- ge[derC?nfieéwarten, Wesentlich um deswiklen, weil im dienstlichen Iii: iereffe der Truppentransporx zu den Uebungen mehr, ais frubZk (ZU den Eisenbabnen erfolgt ist„cm Verfahren, Welches lm Int€r€i1e„t ex Verminderung der Einquartierixngslasten des Landes, aucb,VsVwe„l de- fié) auf KavaÜerie und ArtiÜerte bezieht, im Interesse der „ TZI? “en rung der Gefahr der Verschlepwxng Vl?" Seuchen "Uk “JFG „HI. kann. Ick) bsfchränke UYU) auf dtese enmzelnen Zahler). bo 'thi1t'e nähere Auskunft übe?!l dtZsent PUFÜ wunschen, so bm lch erer , e e
, oiveit i e eu e ge en ann. , , „ zu geYbZSZi sdei: Mérineverwaltung erwarie 1ch em wLsMUZMSRAb' weichen von den Ansätzen des Etats nicbt, ebensowenig beim ech- nunJSHOf- 8 lt 5 sicb ur ' . rau51 tlichen Mebraußgabey bier [ZMF ? e " nm kFxriedIakxlTn, dsié ich bei ihrem verhaltnißmaßtg unbedeutenden
' mö te. , ' EinfiTFirTÉZUYWF findhzu erwartben bbldeÖTNZYFFllbsterYelttrYge ' etwa 50 000 „FC: ei er et björn BKZ? ZZZ: 2 Millionen Mark, sodaß, Wenn man die Mehr-
- , wir auf eine Und Mtnderauögaben gegen einander aufreYYZter- 6 Millionen
Mebraußgabe von „rund 5 is , b" den eignen
. Dre er MebrauSgabe „steht, er _ , YYMÄLW'vanleibenderT Einnahmen gegenuber eme voÉailissiMZiecZ? MMWM vo" Y-Yimonéi Mix, dÉUYFinFZYaÉUÉFM eine verwaltung, von 1é _! onen e twa 0000 “ck
' ' bei der Banknotensteuex von e
Fluß thkeerandlicclxthsck/iedenen VerwaltungöemnabmenWauch vierlLleriKrtl tanz über 1 Million an Mebreinnabxnen ergeben, enF Y: mpel- e Wad Erträ en der dem Reich verbleibenden Steuern un e . von en g s. w. ab et, bei welchen sich das zu er
abgaben, Rckersteuedr Weniger anßä ernd auSgleickien wird, und die
1889
waltung der 3502. de; Tabacksteuex, der Brannttvcin-Verbrau«abgabe, der Stempelabqab'efur Werthpaptexe, welche auf den Abschluß des Er- gebnisses des Reicpshausbalts keinen Einfluß haben, sondern den Einzelstaaten - bei den ZöÜer] in dem über ein geseßliähes Maß hinausgehenden Betrqge 7 znßt'eßen. _
Ehe ich auf dis Emzelbciien „dieses Haushaltszweiges eingebe, möcht? ich mich jcdoch_ noch mit einem Worte mit der Zuckertceuer beschäftigkn. Dic Ertrage dir Zuckersteuex des laufenden Jahres haben wir in folgendkr Weise voranscblagt. Wir haben genommen die Ist- einnahme im ersten Semester des [aixfcnden Etatsjabces, also in den Monaten Avril bis'September. Wir haben dann für die zweite Hälfte des Jahres die Isteinnabme de_s zweiten Semesters des vorigen Etatsjuhres genommen, Weil wir eine bessere Grundlage für die Schäßung nicbt harten. ' , '
Diese beiden Summen haben wir addirt; ww haben aber dann Hier wie bei den übrigen Steuern und den öÜen, bei denen dasselbe Verfahren beobachtet ist, die so gefundene ahl auf Grund verschie- dener Rückfichten berichtigt und de so zu der Zahl gekommen, die wir als voraussichtlicbes Enderge ntß angenotztmen Haben.
Die Jsteinnabme des ersten Semesters dieses Jahres Hat bei der Zuckersteuer betragen: bei der Materialsteuer rund UZ Millionen, bei der Verbrauckysabgabe 20 770000 «;ck uind. Ich komme durch eine längere Rechnung, die [cb.dei der Spezialberaibung der Steuer bereit bin Ihnen vorzulegen, die [ck auch heute bereit bin Ihnen vor- zule en, wenn es gsfordert wird, zu dkm Resuliate, daß ich glauben mö te, das; die Zucker-Materialsteuex und dte_ Zucker-Verbrauchs- abgabe in dem laufenden Jabrwfich in der Weis; dim Etat gegen- über kompensiren werden, daß _eme_be1 dcr Matectali'teuer zu erwar- tende geringe Mebreinnabme die bei der Vexbraucbßabgabe dem Etat gegenüber zu erwarxende Mindereinnahme mmdestens decken, vielleicht noch etwas überschreiten wird, _ * .
Wenn ich mich nun zu den Zöllen mende, so 1chaße ick), daß die Zölle ctwa dreißig bis vierzig Miilionen dM Einzelstaaten mehr zu- führen können, als bei dir Nbschä ung des Etats angenommen worden ist. Die Jsteinnahme im ersten LMLstLL' des laufenden Etatsjahres hat 158 MiÜionen rund betragen; ich bin aber sehr zweifelhaft, ob man für_das zweite Semester des laufenden Jahres hier auf eine solche Ctnnahmß wird rechnen können, wie fie im vorigen Jahre that- sächlich stattgefunden hat. Denn, wie ich bereits erwähnt habe, ist dtxse Mehreinnahme bei den ZöÜen wesentiick) verursacht durch die Einnahmen aus den sogenannten KornzöÜen- Die Einnabmc' cm ZöÜen aus den .Hauptartikeln der Position 9 des Zolltarifs haf im Liften Semester DLs Etatsjahres 1889/90 ein Plus von 23 Mil- [ionen Mgrk gegen“ das Vorjahr ergeben. Ich glaube aber, daß 111011 fu; den Winter kaum eine gieick) starke Einfuhr von Korn mird 1n1tS1cherlckeit erwarten können, wie sie im Vorjahre stati- gefundensbai', und'zwar aus zwei Gründen: die Ernte des Jahres 1888 blieb im weitaus größten Thiile von Deuischland binier einer
Miibeleknie'zurück und aus diesem Grunde mußte die Einiubr eine beriiaxkie sem, Äuck) in diciem Jabre ist aüerdinßs die Ernie nicbi aisKemc besonderdguie anzustben; nacb demjenigen, Was wir_ bisher daruber! aber wissen, wage ich beuie nock) nicbk auszuiprecben, daß wir tn'Deutsckzland im Durchschnitt eine ebenso schlechte Ernte wie im Vorigen Jahre haben. Ich weiß _zwar Pro- vinzen, zu denen meines Wissens nam2ntiich die östlichsten gehören, welche die Ernte dieses Jahres für noch schlechter als die Ernte des Vorjabres ansehen ; ich weiß aber auch Theile Deutschlands, welche in diesem Jahre eine sehr gute Ernte haben, Ick glaub? also schon deshalb. daß man auf einen ebenso starken Bedarf von ausländischem Korn für den inländischen Konsum wie im vorigkn Jahre mit Sicher- heit beute noÖ nichi rechnen kann.
Nun kommt aber ein zweites Moment hinzu Wie anen Allen, wenißstens Denjenigen, w:[che mit den ländlichen Ver- bälinissen bekannt find, gegenwärtig sein wird, ist die Vegetation in dem ' vexgangenen Sommer eine ungewöhnlich schnelle ge- wesen, die (Ernte ist in allen Theilen von Deutschland, über die ixb orientirt bin, bis zu vier Wochen früher erfolgt als gewöhn- lich, wenigstens "bis zu vier Wochen früher als im borigkn Jahre. Es hat demgemaßxxucb der Kornbandel in diesem Jahre früher als tg anderen Jahxen ubersehen können, wie [weh das Resultat der dies- jahrigen Ernte m Deutschland zu scheißen sein werde, und deshalb
wartende ebx un i Me rauögaben auf- übrigen Mebxemnabmen des Reichs nWegnsaFe, einb Ueberscbuß von
' A ZéZetÄFZsjlÜterndeaisilfcbfGrWickbekmjeßt bekannten Tbaisacben voraus-
sehenÉMiuch anders wird fich das Verhältniß gestalten bei der Ver-
vermuthe ich _ mehr als eine Vermutblm kann ich ja hier nicht ?YZFTZÖLZHÄZ daß in ,d?" Imporxzablen des Heptembers des Jahres Einfnkértexn MJ. YFU Emfübren mttenthalten_ ist, welche vorjährrgen ' Jabrép kßrsxn,ei11deerer)k(oxx:2ßusßätYf YF, YJZZULWZUM. lskichbi? Jstois "ti, " - . „e, ezexg a. «esankmtxxbx?atssieéixißßzaM-eswxMxxxx, F:chM?““8M“ M der ziveiten Hälfte des Vorjahres einstelxen wollt“ Ü HLF „j e HieraZÉf HiFi"? ck"" kbeckkenÉettt Abzug machen müssen. en, M MM t U te em Standpunk-e «.Fx„2?,§;,x,52„?5*M-?§ d;:HZHxaxki-x'xi 7?“ viel angefeindet worden sind, für die Oßeicbskasse __ 172th ob fieeir der Reichßkasse direkt verbleiben oder durch Hinüberleikun in dir; Kgffen der Einzekstaaten, denen'die Uebernahme der Reichsléxsten er- Msschiff (MW «Wa * «- Zahlen, wie sie uns hier vorliegen, also eine Einnahme von etwa 70-80 Millionen, sind soche; die in dexn Budget eines Gemeinwesens, wie das bYeutkslcik/H és)?_eich ist, etdn'exz LÉYHÜÖHM PodstenößfugxtxlxÉchz-UK ?“ w" den e en em, wenn teen mna men er en en „a en mixfr der andere?)?SZite eine bübärmzißige Belastung der Angehörigen d D t en si s aegenü er än e. _ es NetInscrbbeiß ich wohl, daß dies vielfach behauptet wird. Ick) habe vielfach die Aeußerung gefunden, auch mtt Bezug auf die Kornzölle, daß wir in einer Periode der Theue'rung leben.. Ickx kann ,dem egen- über nicht unterlassen, auch heute wieder wix ich es un vorléen abxe gethan Habe, darauf binzuweisen, daß diejenigen Preisx, „we che be“? : für Korn gezahlt werden, seslcibrl exchHlFZh anterwcdrenixleantnenYFtteeix 7: " n wel e in Deut an ru xt un YZZZFLHÖÉ im cL?c-bre 1880 beisYixlswÉise ngzla FWW“ zu einer . ' wo wir niedri ere oder gar eme orzzz e „. „ Zelt,Wenn ich anne me, dadß ausH dextb Yilesnn aßertdknEZZbeFxbaatJ -40 iliionen Wer en me : u e re e _ , FFF ZZ Taxochteuer Jaén!) einßn kl?inen MebrßkTTZteTMHckbneYanF 1 Million abwerfen. ir wer, en ernex W. l b ben Na bli en Mebrertrag bet den ':NetcHS-étempea ga . c? Yee? Äxteeriackien, die mir vorliegen, mochte icb_diesen Mehrbetragxu
ber ' ' veran lagen. Ick) glaube nicht, daß man sich u FMB JPYZTYFYJ vom LYolkseixiFthscthtleeZeZKFpuZiÉedjWZbYY ungetrübt freuen kann; enn 111 T ',l d ri Mm ' Steuern zum großen „hei e a n YMHMZÜNÜW dcéßiesexewiffe Kate orien der dieser Steuer unter- liegenden Gescbäfte in einem ungeunden Maße ausgedehnt worden
ranntiveinsteuer beirifft, so wird un laufenden LTJK 2lsgecisdex.)rie§LZZ13:brauchßabgabe und dem Zuschlag der Eiaißansaiz nicht erreicht werden. Die Schätzungen ne'bmen an,_daß das Schluß- resultat um etch 6-7 Millionen dahinter zuruckbleiben könne. Ebenso wird bei der Maischbotticb- und Branxikwänmaierialsteuer aucb eine Mindereinnabme von 4-41: Miüwnen etwa zu er- wWYLZZ glaube ich das Jahr 1889/90 verla en zu können, und
ich wende mich jest zu demjenigen Jahre, wel es uns eigeniliä) be-