Steüe foÜten nun die verbündeten _Regierungen treten. Dixfe haben aber in diesem Jahre nicht emmal etwas an demK ttel „chturalverpfle ungen“ geändert, was in früheren Ja ren wemgftens der ;akl war. In rationeÜ verwalteten _Staaten Mk?" [lets die naturgemäß steigenden Einna men d1e durch dre We1terentwickelung bedingten wachsenden UEggben, und nur in den seltensten ällen greift man zu Anxeth,en.e Wir [Wen seit Jahren die endung von der Selbsxßndrgkett dex N91chsfinanzen gehört. Dsr vorliegende Etat hatxe nurx hex- Uak]? in dieser Beziehung mit einem Minus von emer leüon
ges lo en. Die tei enden Jntraden hat ma_n den Emzel- tacHlthnsf Überwieseß, g und Steuern, wie 519 uckerstetÉYx, ÖlSPPEU sicb fortwährend durch den Retchs- tat. tr
ören kein Wort, daß diesem unerträglixhen ZUstMd? em Ende gemacht werden foÜ. Die ZuckYrsFeuer brmgt 61,7 MLÜWULU Vrlittoeinnahmen und nur 71/2 Mtanen Netxoemnahmen su? das Reick). Wird man diesén Spqtt ayf eme (FWF, 1"? endlich beseitigen? Die Exportprgmwn könn?" « "1“th .0 roß werden, daß für die Steuer Ubekhqklpt mchts MJB 1; Ng Jleibt Unter Umständen kann das Retck), 108917 "0. SWS ' - erhalten wrrd auch du'- kleme zuzahlen. N1chk MMM JU - dr de Ab Liebeßgabe an die kleinen Brenner sem, WU ? .? I' “ von Wedeg-Malshow bei der Berathqng des Pranntwemsteuey- - pro Hektoltter bxtragt. Ferner dte thwendigen LebenGmrttel, von denen der " Freude gesprochen Hat. heute diese Rede ' 'hab6, der einst gegen die Gstretxez'olle gehalten ,hat. Es hat mrr leid get an, daß tc!) ste geraYe *aus 'semem Munde habe hören mü _en. Ueber das, gegenwartrch Btld des Etats hat er alles Nöthge gesagt:, SUllstand der Emnahmey, bedeutende Vermehrung der Yrucksndsten St€uern auf dze Lebensmittel, ganz enorme Erh?hUUS der Schuldenlast -. wzr gehen mit diesem Etat bexetts m_de zwexte Mxüxard? hmsm __ Erhöhung der Matrxkuxarbettrage um _411/2 Mtllwnen, das ist da?: Bild des gsgenwsartxgen Etats. DLS Erhöhung der Matrikulaxbeiträge ist l)wrb€_1 Ulchk 'das Unxvchsentlrchste. Von dem Standpunkte des preuß1schsn Fmanz-Mxmsteré- vonSchylz müßxe aUeZ diesem Grunde der Etat emen ganz ex1tsch1edenen Nuck- schr111 dsr Finanzvérwaltung des MWS, und der Eimzelsjaaten bedeuten. Denn noch m dtesem „Jahre sprach dßrsäbe jm Abgeordnetenhause alH den, prrnzxp1€11€n Stanöpunkt der Reaisrung aus, daß dassftnanzxeüe _VLrhalt: nis; zwischen dsm Reick) Und Preußen keme che1ex1t11che V0!“- kümmerung erfahre- Preußey das, WW es Wk W"). RW!) bezjgjx aUck) fernerhin zu bxzxelxn habe, und neu? Beduxfmffe des Néick)? durch eigene E11mah1z1sn zu decken seren; mn der einen Hand ;_u nehmen, was 71111 der (MDSWU gsgevsn wird, würde ein Rückschmtt in des FmanzverwaUum; des ReichH und der Einzelst-xakem sein. DLL. Konsequ-an disses Stand- punkth wäre, daß die verhündeten RegierumgLn jsßt vor den Reichstag treten müßtsn 11111 d_er Forderung Neuer EinnahmsU, neuer Skeuern. DaB geht (WSL) Nicht. WW wsrden im Fe- bruar (Mr März- Roichßtagswahlexx vornéhmen, und da wäre dies eine 9-th u11anqenehme Mtngbe. Dsr gegcnwärtige Etat ist absr dLr Bélag dafür, daß diE Wrbündeten ngie- rungsn der Me'mung find - denn der FiNanzMinister [)at sick) positiv auf ihre Zustimmung bszogen -, daß in aÜer: nächstsr Zeit neue STEUER] zur Veftrsitung der Bedürfnisse “och Reishs und d&“ EinzslstaatzM 110111wendigseien. DiejertigMAusgaben, 1116 durch die milijärtschen Bewilligungen von 1887/88 nothwzndig waren, wären voÜkommSn gedeckt wordea durch eino Rßform der Zuckersteuer und durch die Reich§einkommenfteuer, wie wir fte vorgeschlagen; Der Ge- danke der Reichseinkommensteuer wird von der Tagesordnung nicht schwinden. Wenn dagegen dex Abg. Miquel erk[ärt hat, dringlichxr sei die Aufgabe, die höher Vermögenden mehr [)Zranzquhen, die Frage müsse in den Einzelstaaten gelöst WSWS", fc? mö t_e ich doch fragen, was in Preußen daraus ework'en 1st. lk woÜena'bwarten, ob Huyon Boetticher Recht hat, das; die stoxm der Einkommensteuer dte erste Vorlage an den Landtag sem wrrd. Nach
von jenem
die beste „Rede
d k YemNnJas wir irk; dssr PM:! Yehlért “ int mcm azU gar eme etgung zu a en. 11; a en ZYYUÉJW Ganugthuung, daß auch schon von der rechten Seite und auch von dem Cerztrum derßGedankesdYr Renk);- Einkommensieuer befürwortet wxry. Mr stnanzpolttxkx; GYorg Scha113 w€1chem dock) gewiß mehr 1rgendm21ch§fr§1stnnxgen Aanngen zuzuschreiben smd, xfx ebenfalls; fur die Retchs- Einkommknsteuer eingetreten. , Es M nach der_nGesggten UL!- wal)? daß die- Freifinnigezt „dw Aus aden bcwtklxgt hatten, 1316 ijxxxéxlmWU abec nicht bew1111gen wo tek)._ Daß tmr du», annnt- meinsteuer axmchmen, konnten SLS fre111ch mcht von 11,114 ver? [MILU- Jck) verweise ferner Yaran, daß Bayern U err KÜHÜM 24 MjÜ-[onen Ueberschuss? hat. (Staaxssekretar'vYn Z'JoetkiMr: Das fwd dn: Folgen,der N€1§)s:Finanzp01111'.). Ick bütc Herrn von Boett1cker, 111 dre arnxeren Famrlwn «) &, in deren HaUShalt zu 7el)€1z; „Ste verschkwßen “,'“ d' A11 en vor der Vektheusrung; etzxe ]ede Hausfrau aber 1191) LZH MÜ sage“ daß wir in einer Pertyde der Vextheueruyg Mrd 8 11. W;] fxeuen sick) über du; Uebexschuffe; LS, 112 [FM ' DWTchYxf-[er a wir ße haben. [[DWFKWMlhschastWrt a er LMS - au Ko ege 1que _m) vor1gen Yurstrschwe§xx1Z-LS YJZIZZFWÉ) Dass Steuerbeéxlykzen aF ZJZMMZUÜ zu einer irrathWM" W1rthschaf WW“ Der ZstemnäZkige Ekkizcth, so trayrxg sr„ "xft- ist UM so ÖM,“ * ejnénts, die in dem WhO engagirt. DLS S „ n YSÜZW verbüadeten Ns- MarineEmt steckt, konnen W9- berechnen. Schanz gisrungen noch die 'MLWWWM Grundlage unserer vezsichnet 111 einer Krttxk _dex ebenso wie die Finanzpolitik die MatrikularbettraFer und den funda- Ueberweisungspolitik als IMM“ W d' sie seien wuchtige mentalen Finanzprinzipien WWY-ksprechey 'mertsn Landeshaus- Schlä_g9, d1e den noch so sorgfalUg .ISZUT- die erste Voraus- ;)a m Feinen "Fugen erschütternMUß? Haß das Reick) und die Lßung emer geéunden FinanzPOUUk th die Grundsäße- die EWSMMW selbständig seien. Das sm Sie a gewichen W "UW pertreten haben und von dene? ] smd, se1tS1e es Über sich gewonnerz W W mit dieser HundertW von Millionen zu bewillth- KTW welcheftch Uebßrwexsungspolitik! Weg mit dieser FxnaxzpDas System der an 18111211 Brtef des Reichskanzlers anscthß- b11cklichWBedarf stültgung von großen Summen phne quglen er Marine- 1st der grqße Schaden unserer Finarzzentzmckc 11?th aber später Exat enthalt große Engagements i_ur dte ZUtltl Wißmann ha mrrd1nxan sagen, das haben wir mcht crwar ? sagt Herr von 2 Mtlüonen auf den Weg bekommen, be" 6 S EHM Sie sich Malßahn, das habe bei Weitem nicht Frelcht' chon bei der Be- eshalb mit Herrn Bamberger auSeinan er, der s
die Zukunft uns so
schon in seinen Ziffern '
zwei Millionen auf die doppelte Summe fixen woÜte. Für den jeßigen Marine-Etat kann man Caprivi nichtsals authentischen Zeugen anführen nach dem, was Zr vor wenigen Jahren hter entnnckelt hat. Früher wurden 111 fünf Jahren nicht so viel Schiffe gebaut, wie jeßt in einem. qu strebt jeßt nach einer AngNffsflotte, die die Mehrheit des Retchstages und ,des Volkes mcht gewoÜt hat. Konservative Politiker, wie Mitnster Luctusk, haben anerkannt, daß Deutschland niemals an ei_ne Angrxffsfwtte denken könnte. Die Lasten einer Offenswflotte auf_offenem Meere kann daS deutsche Volk nicht tragen. , Jm voxtgen Jahre sagte der Referent der Budget- kommjtsstonx' „Dux Opfer sind ja beträchtlich, aber bei der günsttgén Fmanzlage nicht unerschwinglich“. Man hat den Schngps theurer gemacht, und das nennt man nun eine günstxge Fxxxanzlage. Welche?; werden die finanzieüen Kon: sequenzen, fem? Glauben Sie, daß unsere DMS„ daß die Einfahrt m Wühelmshaven ausreichen werden für diese neuen Panzer? Jn wemgen Jahrexx wird man mit großen Forde- rungerz kommen,_ wenn auch dxe Marineverwaltung- jeßt sagt: das _ko'nnen'nnr noch nicht Übersehen. Deutschland muß alXerdmgs 1m Herzen Europas diese schwere Rüstung tragey, aber wozq _ yoch dre Kolonialpolitik und diese Angrxffsflotte? M*»[xtärs haben anerkannt, daß da- durch per Schwerpunkt unsexer Thätigkeit verrückt wird. Wo smd dle alten preußxséhen Grundsäße geblieben, nach de11en_nzan es früher für eine Verschwendung hielt, ein- ma11/2 MTÜWU Thalsr für eine neue Brücke auSzugeben? Grczf Behr hat noch manchmal solche Anwandlungen. Jm vormen Jahre sagte er: „Die Erhöhung von 25 Millionen inz Etgk tft doch ,bedenklich. Neue Steuern und 36119 können nnr mcht mehr emführen. Nun haben wir schon über eine Miüiarde; Schulden, diLse ewige Lawine vorwärts kann nicht gehen, nnr müssen sparen.“ Ich empfehle Ihnen diese kon: serpativen Fmanzgrundsäße gerade jeZt vor den Wahlen, Der Ermß des „Großen Kurfürs “ wurde jahrelang_verschoben. Weshalb soklen die 1th untergegangenen Schiffe wfort erseßt Werden? Welche Funktionen der neue Aviso für 41/2Mi11ionen haben M!, ck mir absolut nicht klar, auch nicht aus demTitel: „Aviso für größere Kommandoverbände.“ Unsere Kaiserlichen Wersten können aÜe diese Vautsn nicht bewältigen. Aber jeder Nagel soÜ deutsch sein, sagte Graf Monts, daher werden unsere Werften sick) vsrgrößern, die Arbeiter werden vermehrt wsrden, aber nicht für dausrnde Arbeit, und sind die Schiffe fertig, goht daß C'[end wieder los. Diese stoßweise Wirthschast kann das Volk nicht verxragen. Eine Flotte kann man nicht in Z bis 5 Jahren schafsen. Man soÜte ruhig erst die Entwickelung im Auslands abwarten. Es gehen dunkle Gerüchte, daß Deutschlaud ganz etwas Neues machen wilT; vor solchen Exp2ri1nenten habe ich großen Respekt. Lassen Sie das doch die reichen Engländer Und Franzoserx WWW, und uns dann das- Erprobte nehmen. „DUS Verhtenst, von Stosch und Caprivi war eis, daß ste mchk expsUmennrxsn. 11 Schiffe soUen fortgesetzt, 11 neu gxbaux wsxden DLS Summen für die angefangensn Bauten smd m dxesßm Jghre nicht ansge- gebsn worden. Vor 15 Jahren Ueß 'stä) die Marine- verwalxung auch forlwährend Gekd b2w1111gen und gab 22 nicht aus. DiSsLr Wirthschast haben wir ein, gründliches Ende gemacht. Dis Marineverwaltung VL'rzUckert Mrs Forderungen, indem sie vorläufig das Personal mchk vsrmehren will. Nach der Denkschrift zum EMK 1889/90 _soÜte daS Personal vor- läufig nicht vermehrt werden; 111 dtesem Jahre forderc man eine Vermehrung von 100 Köpfen. Da?- drei b;,s vier Mal reichere England kann das wohl unternehmen. Der Reichs- kanzler hat selbst esagt, die Anzahl thus es nicht, sondern der Geist in der rmee. Bei den Finanzen haben wir auck) ein Wörtchen mitzureden, die Herren von ihrem Ressortstandpunkt nehmen es damit nicht so genau. Der Reichskanzler sagte zu unserer BeruhiZung, er sei nicht Kolonialmenschx abex hat man in der olonialpolitik erst A gesagt„so 1st kexn Haltens mehr. Die Mehrforderungen- für Kolomalzwecke zexgen, daß wir immer tiefer hineinkommen. „Im vorigen Jahre w'arf der Reichskanzler dem Abg. Vam- berger vox, durch seme_Mittheilungen im Reichstage den Deutschen m SiZdWZst-Yfrtka das Geschäft verdorben zu haben. Nun, das Geschaft tst ]? t doch gemacht. Die englische Ge ell- schaft hat emen [o famo en Preis für das Land gezahlt aß dgs deutsche Kamtal gerettet ist. Auch auf der rechten Seite die noch heute die „Kreuzzeitung“ als ihr Organ verehrt, scheint s1_ch der Kolomalenthyfiasmus abgekühlt zu haben, Dié „Kreuzzettung“ sagt selbst, m Ost-Afrika sei es dahin gebra t, daß das Reich selbst emgreifen müsse, in Wim gehe MFS drunter und drüber, von Neu-Guinea sei seit Jahren nichts zu hören, nur wo das Reich selbst, die, _Hand axlege, scheine es noch zu“ gehen. Zu koloxtalpoltttschem Optimismus ist heute wster' Gruyd, als )x. Troß der wiederholten Erklärungen des rxßgs-Mxmsters bßtm Septennaj, daß in den Militärforderungen em SUÜstand emtreten, werde, hat man in jedem Jahre immer mehr geferert, a[s 111 dem vorhergehenden. Namentlich die _extraordmaxenÄoxperun en sind ins Riesige gewachsen. Smd denn _d1e estande er früheren BewiUigungc-„n wirklich schon so „wett aufgezehrt, da? wir Grund haben, diese neußn BLWLÜLJUPJM JU machey. Mir scheint das na den Mtttheckungen m der Denkschrtst über die An1eihe se r zweifelhzlft; Oder sokl, MM. EFW lauben daß die politische Nuckftcht den Kmegs-Mxmstßr Zestimm? habe, der nächste Reichsxag könnte mchk so „JUUÜLL zusammengesetzt sein wie der ]eßtge? Da? „kann 1ch„„d9ch nicht annehmen. Die Folgxn des" franzOftschen MÜÜÜU- geseßes hat man schon fruher“ , xtbersehen könzten, zmd doch liest man 1th 1m „Mxlxtar-Wochenblatt' „Yaxüber ganz andere Urtheile, als wir sie früher aus mxlrxartschen Kreisen ge ört haben. WU nxan slch gber Frankretck) zym Muster neZmen, warum denn rx1cht auch m ??UKÜWSWW" der Mehrforderung, in der Verkhrzxmg de_r m1[1tgr1schen Dteqst- eit? Die geplante Neuorgamsatton, d)?- EMÄÜUUL WU?? ermeeÖorps u. s, m. hat auch der fruhere Kr:eg§:thßer für wünschenswertk) gehalten ,und nzlr _aus Spgrsamkettsructk- sichten zurückgestelYt. and dxese NUÉÜÖW PFFIYJF entscheidend? Vet vxrschlsdenen 'Pofitwnen “"kfz n n Zei- kommission ohn§ Wetterdes AbstRÜÄYÉsYYÉ 111dee Kirchen- spielsweise be: ext Tor erunge d ß überha-upt Civil und bauten. Sind ww chM dage en, _a so mehr für einen Mi[itär getrennt, wexpey, 10 W dW "Y Die Ansäße Aufschub so unnothlger or eerg "Warum hat denn bei der Naturalvexpfksgun „„ Mb,?“ schß so emacht wie in der Bundesmtl) dxese An aße mcht 'e tendie Sktoberpreise zu rü eren Jahren? Warum h_at er mch „ , f(Hande gelegt?“ (StaatSsekrexak' FY,- vZn MWÜYÖOYWF Oktober noch mcht zu EU)? Ü) “ sehen
im Oktober. Jedenfalls hätte man dieSeptemberpretse nehmen
wiÜigung der
& Volkskreise sn?
können. Die „Einnahmen aus den ZölXen haben be- reits pie drethundxrt Millionen überschritten, welche der Retchskanzler bei dem Beginne der Steuerreform als d'as Jheal _semer Bestrebungen hinstellts. Zén diesem Etat smd hxe Emnahxney so__ vorsrxhtig in An chlag gebracht, daß ste wghrschemltch Uberschrttten werden. Wie wirken denn a1le dtese Steuern auf dte Steuerzahler und wie werden dieselben verwerxdet? Man Überweist in Preußen die Ge- treidezöüe -an dte Krßtsx. So [an e die Getreidezöüe für Preußen nur 171/2 M111wnen abwar?en, ließ sich kein Miß- brauch hefürchten. Jm v§rgaz1genexx Jahre sind aber bereits 30 Millwnen an dte Kretse Überwresen worden. Kann ein Reichstag es verantworte'n, Haß diefe Zölle an die preußischen Kreise gehen, die gar mcht m der Lage sind, diese Summen zu veraußgaben, o'hnedVerfchwendung Éu treiben? Das ist eine finanzieüe Mtßwwthschaft. Das olk weiß noch lange nicht, wie diese Dmge, 1Zzugehen. Sie können nicht in Abrede stellen, das; die KreLe 1th schon mehr Geld bekommen, als sie an Ste'uern' bezahlen. Ist pas eine Ueber- weisungépolitik, dje Ste vor Ihrem Gerqtffen verantworten können? WSJ? mit Her ganzen UeberwersungSpolitik, Ein: führung der eichS-Emkowmensteuer! Wer nicht glaubt, daß die Getreidezölle den Prets des Getrexdes er öhen, der [sse den Couerettel vom 18. Oktober. An de_r erliner Börse stand Roggen auf 166,25 „FH pro Tonne, 111 Amsterdam auf 108 „W pro Tonne. Zn dxeser Differenz kommt nach Abzug der Fracht und Spesen der'ZoU Juxn Ausdruck. Ich behaupte also, daß da:; Ausland seme Vevolkerurxg erheblich billiger ernährt; als das Julaxxd. An] Anfange hreß es von autorita- tiver Seite, nicht der emgefletschtefte Agrartex könne an einen ZoÜ von 3-5 «jk; denken. Je t 1ft es sowext gekommen, daß an der bayerischen, fäcbstj en xmd höhmischen Grenze am Sonntage ganze Zsage „ m1t „ Kmdern über die Grenze fahren, welche ]erxsetts b1111ges ' Brot kaufen. Hr. von Voettiéher hat be) der Kommtsswnsberathung des Jnvalidengeseßes die Erklarung angg€b€1x, _daß die Ge- treidezölle keine Finanz:, sondern Schußone seten, welche zur Erhöhung der Reichseinnahmen weder best1mmt, noch geeignet seien. Das könnte Hr._von Malßahn beachten, der heute die Millionen dafür einstre1_cht, während _Hr. _von Voetticher als Präsident der Zollkommtffion auch mcht xmmer dem obigen Gedanken Ausdruck gegeben hat. ,Das “Ministerium Man- teuffel, das schärfste Reaktions-Mmistermm, hat im Jahre 1849 gegen die Mahl- und Schlachtsteuex diefekben Gründe angeführt, die wir heute gegen die Getretdezöüe kehren, daß die unverhältnißmäßig belastßten ärmeren Volksklaffen er- leichtert werden WMW, daß sem Vertrauen'in die Gerechkigkeit und Unparteilichkeit der Steuervertheilung wieder her- gesteüt werde. Wie stehen heute Bi§marck und die ver- bündeten Regierungen dxe1em Gedgnken der Gerechtigkeitsliebe gegenüber? Der Etat zeigt 70 W,» Miüionen Einnahmen auI den Gekreidezöklen! WZ wir dxese ZöÜe beschlossen, sagte der Reichskanzler, Has Inland brancht das Außland nicht, denn es ist d& Produktmon gewachsen, besonders, wenn die Vedin: ungen für ein weitsreß Waäxser) derselben geschaffen werden. 2131 361531 sick), dUß du», mländxjäxe Produküon dem Konsum nicht gewachsen ist, de'nn gUch ww „nehmen den (Hang aüer Kulturstaaten, daß WW dxe Produktwn 1o1cher Lebensmittel den weniger entwickelten Völkexn Überlassen und dafür lohnendere Dinge produziren. WU: haberx bis August dieses o“ahres 2 Milüonen Doppelzenxne-r We1zen, 5 Miüionen oppelzentner Roggen und 11/2 M1l11one11 Doppelzentner Gerste mehr eingeführt als im vergangenen Jahre. Der Roggenzoll beträgt 45, der Schweinezoll 50 Proz. des Werthes der ver- oÜten Waare. Es zst nxcht bloß von freisinniger, Fondern soÜ auch von ,nan'nalUberaler Seite eine Herabseßung des Zoües auf Schwe1nefletsch gewünscht werden. Unser An- tra wirdder Remerung Gelegxnhelt geben, ihre Gründe für Au rechtbaltung der hohen ZoÜe darzulegen. Große Kreise im Lande, namentlich Handelskammern, stehen dem Einfuhr- verbot absolut ablehnend gegenüber. Die Erhöhung der Löhne in einzelnen Branchen ist dur aus kein Ausgleich für die allgemeine Vertheuerung der Le enSMittel. Eine ganze Reihe von Zweigxn weist nicht die geringste Lohnerhöhung auf. Man sprtcht bereits von Theuerungszulaqen für kchtne Beamte in Sachsen, für Eisenbahnbeamte m Preu en. Pte, Vert euertzngspolitik ist kein Hirngespinnst der ei- é'mmgen artxt, sondern eine Realität, mit der wir be- onders bei Emtretey eines strengen Winters, wo die Ver- theuerung noch werter_ gehen kann, rechnen müssen. Wir stehen quch durcYaus kemer gesunden Entwickelung in unserem exverblrchen Le_en gegenüber. An der gegenwärtigen au- tetgenden Enthckelung tt_ehmen alTe Staaten Theil au En land, das steh noch tmmer nicht an seinem Fréihandel ver lutet _hat. Der Außenhandel Englands hat slch in der- selben Ze1_t um 4, Proz.'erhöht in der der unserige herunter- gxgangen rst, tr haben 1886 ein Plus der Ausfu 1: über dre Emfuhr, 188730ng ein solches von 10 Millionen, agegen 1888 beretts die negattve Hanpelsbilanz: ein Minus von 84 bis 85 Millionen, das Ste mit Ihren hohen öllen nicht haben vexhindern können. Gerade in der sen- branche haben wir emen, erhebliehcq Ausfall der Außfuhr, und En land une Frankretch haben uns-
ie in er ebli Über ügelt. Die ahxen der Börseqstezxex Heizxen, dYß iK Uebri en eine kranhafte und „unnatürlrche Stei erung auf dem eltmarkte vorlxegt. Jn dtesem Sinne spri t sich der Bericht der Do'r'tmunder"Handelskammer aus Die Kriegsrüstungen der europäxscherx Vplker kommen darnach im Wesentlichen der Großindustrte, mdxrßkt auch dar Land- wirthschaft zu Gute. Da auch England xeßt bedeutenhe AUF- wendungen für die Flotte machx, Oesterrez, und Jtalten für ire Heere, so sei der Arbett'smarkt, u eraÜ _durch Joss? taaTSausträge belebt. Der Bertcht sprxcht, _da zu der a? durch die Geldstage nicht gel?1x1dert ser, dqre' Hqffnuntg au , daß er weiter in seiner aUSg etchenYep Thatxgkext for fahr? werde. Das NesulZatß Tiefer KThaxx keiläistxlrdunxmkünYig
' [S a er rjeg-_ _ „__ LZJWFersMZÜZe-Minister die eigentluLen _Arbetts-thter sein werden. Soll das eine esunhe ntwrckelung WWF
gewerblichen Industrie sein? rr tm Osten, haben n_1ch davon daß die Jndustriebezirke des Westens wexterprosperxre? wir nZüffen nur mitbezahlen. Und nun muß ul) den Haup - für ganz Europa zum 1. Oktober
büre,andenfi „ _ ' 418th eiere ?ntycheidende Kréfis knupst. Wenn Frankrexch dte
rträ e ni t erneuert, dann verlißren Mr_auch dw ZTÉZYYW gFran furter Fr'tedenx, dann gmebk e's keuze Kon- ventionabHandelSpolit'tk mehr! Dxeser Frag? müffen 1th aüe annehmen; der oükxxeg tm alten Europa ortdaue'cn zum audmm 'der _Amerxkansr. nach 1892 werden, wenn ww mchx Umkehr
dark nicht Was 1911