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zum Deutschen Reichs-Anzeiger uud Königlich Preußischen Staats-Llnzeiger.
M 259.
Zivexite Beilage
Berlin, Mittwoch, den 30. Oktober
1889.
Literatur. DLUtsche Rechtsgeschichte. Ein Lehrbuch
Ü ' !) Wiener Univerfität. ck Siegel, K.K. Hofrath und Professor an er Verlag von
Wer Heinrich Siegel's früher er-
weite durchgearöeitete Auflage. Berlin, 1889-
Vahlen, Mohrenstraße 13/14. -
- . E brecht nach den schienene Schrtften kennt. „Das deutsche rerwandtschaftsberechnung
i te des deutschen GSW chim gerichtlichen
. ' Re tsgang“, „Ueber Gefahr vor Gericht und 'm (- BerücksichtigUUJ
au,?[ken des Mittelalters“, „Die _germanischZV Mik besonderer Beziehung auf dle Erbfolge , . Gerichtsberfahrens“ „Die Erholung und Wandelun
€rfähren“, „Die den 0160 _juäiaiarjuxz des Gilbert von der ]IQQLSIjaßriaa rbewrjca“, „ MMZ. W k 1 bft V eingenomme neue 223 er mi e er or
kk vorliegenden Werkes erste AUYZUY vkkßleichf, wird finden, d J das " Maligen Erjckxeim'n einer so
Bremen mi
m.,
vor
m nenen, zum bei hervorgerufenen und die Sonderung der nötbig machten,
RechtSaufs'assunS »
fruheren
Das Versprechend aks Pßrpkfziétsungß- Eine germanistische SW » «..,-„ HUMMI-
dann
a durckyYeifendend Revifior? ysrtxterzogen Worden das; fast jedes neue Blatt puren Zvon au'wer . „' ' bn „zurn Ganzen ersch7emt bethattgt Bcrfaffers unaußgeseßxléstFL einzwischen vxröffentlichte Forschungen Ausführungen, welche die Einschaltung des neuen §. 81 " §§. 92, 151 und 162 in je zwei
wie ebenso sein ernstes Bemühen, volle Klarheit und u wathf tHatsäckZlick) file)!) bekdeeF in mehr als „ . - n, uäßen v er na eren aregungen. "MW BeNYYgYZZÜ-es aks „Lehrbuch der deutschen Recht§geschichte“
von Dr. Hein- Stoffplan durchblicken:
Franz .Aeußere Rechtßgeschichte“ _ der
Rechts-
fahrens behandelt. Soviel auch heißen. mit dieser
seinem aber-
Des wir dafür, daß und Richtwerk f
für die Methode
ist: zu einer Zeit, da nach glücklich
Der
umfaffend und „gründlich seinen Gegenstand behandelt, Verwtrkltckyung dieser Absicht läßt schon der großartige und doch liebte , „ _ die Gliederung des massenhaften Stoffes rst namlich tn der Weise durchgeführt, daß die sogenannte „ Gang der Reckytsbildung im sammxnhang mtt der Art der Rechtspflege - selbständig im 1. T eil uyd btervon abgesondert die sogenannte „Innere Rechtsgeschickte' - dre Entwick'ekung des Reckxfs _ in seinem Inhalte zur Anschauung glebracbx Wird. So „erschemt das Erstgebotene (Theil 1) fund und embeitlrch, das Zwettdargelegte (Theil 11) vierfach geschieden, und zwar so, dgß der erste"Abschnitt die Verfaffungßgeschicbte, der zw eite dre Gesch1chte des burgerlichen Rechts, des Kriminalrecbts und der vierte di
wkrdcn könnte: nach 13an Uxtbeil des Verfassers bat fie nacb Ergeb- mß einer langen Lebrthattgkettserfahrung die Probe der Zweckmäßi - kext bestanden. „_, Jm Uebe'rblick über das ganzeWerk und in Na - wirkung des getst1gen Gewmnes, dxn uns dasselbe eingetragen, halten es nicht bloß Rechtsgelebrten , "sondern nicht minder auch ein Licht- ur den Laien sein dürfte. „ . der Forschung der Gesichtspunkt maßgebend blerbxn, daß die, Rechtsgeschichte wie die Geschichte überhaupt um threr selbst wtllen zuvörderst für die Fachbetbeiligten zu behandeln
dxutsch? Volkßgeist cm der Verwirklichung der deutschen Rechts- etnbett arbettet, dürfte es nicht überßüsfig erscheinen, daß auch dem
Die beste dieses erkes. - Geschi
u-
de dritte die Geschichte e Öescküchte des Rechtsver- gegen diese Scheidung eingewendet
ein Quellwerk für den Magimmerhin man
errungener pokitiscber Einheit der
Ursprun . -- - - - - „ * 'n iertelxahrtausend zuruck auf xxnes Werk, xn welchem der schltchten'Rexchsburger dle Bedeutung, welche für unser Rechtsleben ZeeFüen'der der deutschen_ Rechtßgescbrchte, Polyhtstor; _Herwaqn das geschtcbtltcbe Wissen hat, die Kenntniß seiner Rechtsentwickelung, Conring unter dem Tttel „labsr 1111115 äs omes 3131115 aufginge. Und das kann ein Werk wie das vorliegende so nebenher Esrmanioi“ diesen Gchnstand zum ersten Maxe qUeUenmaßlg erbringen. So bqchintereffanteStücke, wie„Die ursprünglichen Rechts- hehandelte in Anlaß elner Frage, Wel'ckye die Herrschaft genossen“, „Dre (Gebiete der Skammrechte“, ,Die" Ent- Wch find Otto's römischen Rechts betraf, kad [LKZ d?mlk der Wlffcnsckxafk dé! stehung des Stadtrechtes“, „Von den großen Stadtbuchern“, “deutschen Rechtsgeschichte die crgenthumltxhe Bedeuturxg fxzr das .Der Sachsen- und , der Deutschenspicgel“, .Die Lehre Rechtsleben der GegeUWart und Zukunft ber: das Verbangntß, Von dcs Naturrechfs“, ,Dte nfänge einer nationalen Geseß-
V [k durch das in der Reihe der Weltbegeben- welchem das deutsche o die sogenannte Reception fremden zu lichten und endlich abzuwenden, wahre und mÉrceßtheimischem RWH
' "ck al nachzuspüren, Und m ? Ianwen ung un, UanseßsZÉLYg SPÖ tlaxs1ge wirksam und Wehrhaft zu ernbalten, brs dre hümlick) begangenen Gewalt ganz uberwunden sem
beiten einzig dastehendc Ercigniß,“ Rechts, Ostroffen worden w'gr, „19 daß fie Fähigkeit und Beduvfmß
' ' t JJYÉF elesnsroMem Geist heraus ist vorliegendes
Seine Fo rm, sein Inhalt und die Gliederung desselben Wurden durch
die Absicht bestimmt, in demselbsn Lin Lehrb uck) zu
sein? Stufen“, ,DieEntstebun
besondere dcr RechtssaÖ
Werk geboren. Sondereigenlbum“, .
lisfern, Welches
gebupg' u. a. (Theil ].), sowie ,Das rechtliche Verhältniß der ger- mantschen „Völkerschaften untereinander und die Verfassung der ein- zelnen Genzemwesen“, „Die Kaiserkrone im Karlingiscben Geschlechk*, .Der KönigsHof und dre Reichsverwaltung“, „Der Heerfcbild und , _ des Bürgerstandes', „Der Reichstag“, .Dte Gememschaft zwischen * eich und Kirche im Miltelalter, ins- der Glaubensfreiheit“, „Das RcÖT“, ,Das rautkauf, Verlobung und Bewidmung“, .Die Morgengabe“, „Das Recht der Rache und Sühne“ u.a. m. (Thei[11.) dürfen als Wissenssckxäße ,für Alle“ bezeichnet werden.
liegendes Buch wirken.
Ein gutes
_ ff
des Pommern-Apostels. ' bild aus der Epoche des Investiturkampfes und des beginnenden Streites der Staufen und Welfen. Dr. Georg Juritsck). ' (Preis 9 „M) -- Dex Jnvestxturkampf unter der Regierung der Kaiser Heinrich 17. und Hemrich 7. gehört zu „den interessantesten Kapiteln der deutschen Geschichte, und czklbekannt 1st die Scene von Canossa. In diese Episode fällt das Wtrken des Bischofs Otto 1. von Bam- berg, des ehemaligen Hofkaplans des gxbannten Kaisers Heinrich 17. Der Verfasser entwirft auf“ Grund emgehxnder, _Quelxenstudien ein Bild des verdienstvollen Btscbofs, das aletchzetttg .die Kultur der damaligen Zeit zur Anschauung brmgt. „Der Leser Wild an der Hand des Bamberger Bischofs ebenso gut_ 1n,d:e verwtxkelten Verhältnisse des Hof[ebens die Strömungen gn der„rötmschen Kutte und die Bestrebungen der deutscßen Reichsfürstxn eingefuhrt, in das deutsche und slavtsche Volkslebxn und das Wirken der Mönche hinter den stiUen Klostermauern geWabrt WerdZU. Romfahrten Otto's bilden einen seltsam'en, Kontrast zu den zwei Misstonsreisen nach dem damals yoch Hezdntscben Pommern, wohin sich den We durck) schauerlrche Walder und Sümpfe bahnen mußte, Von Nom is nachSchweden und Von dem Hoflager der Arpaden, zwischen Donau und Thetß, bt? zur „französischen Grenze erstreckte sich die Thätigkeit Otto's, der gle1chzeit1g de"n ersten kayfmännischen Ver- kehr zwisckpen Sachsen und Pommery eroffnete. N1cht minder groß. artig find seine zahlreichen Klostexgrundungen. _ Mehrfach ift Otto verflochten in den Bruderkampf im Hause der Premysliden, und zu wiederholten Malen wird der Leser, von Bamberg nach Prag geführt und lernt dort den Beginn des nationalen Haders kennen.
den erwählten Freunden "des bischöflichen Palastes. Kunst wird nicht Vernachlasfigt: Bauten, wklche als Wunderwerke der damaligen Zeit angestaunt_ werden, entstehen wie durch Zauberband. - Obwohl durcb Kaiserltcbe Gunst zum Hofkaplan und endlich auf den Blschofsfiß Bawbergs crhqben, folgte Otto immer seiner eigenen Uebyrzeugung m_xd brelt fick) frei von jedem exkremen Parxeistandpunkt. Gletchwohl myste er es erleben, daY pendirt und seme Diözese mit dem Injerdikt belegt wurde. - Vor-
Sachre§ster vervollständigt die Vortrefflichkeit uud Ersprießlichkeit
chte des Bischofs Otto 1. von Bamber , (1102-1139.) Ein Zeit- und Kulla?-
Naä) Quellen bearbeitet von
Gotha. Friedriä) Andreas Perthes. 1889.
wie ihm erbeÜende Einblicke
Die mehrmaligen
„ , Wichtiger Bestrebungen fur Verstellung wahrer Bildung. Nur
jene Kleriker scheinen ihm der Achtung Werth zu sein, die auf der Höhe des Wissens stehen. In Bamberg erblüht eine der berüHmtesten chulen des Deutschen Reichs, und der gelehrte Ekkehard zählt zu
Aber auch die
er: von seinem Erzbischofe sus-
wird auf jeden Leser anregend und unterrickptend
ck 1. Steckbriefe und UntersuÖungs-SaÖen.
2. ZwangSvolltreckungen, AufÖeboke, Vorladungen u. dergl. 3.
erkäufe, erpachtungen, erdingungen 2c.
4, Verloosung, ZinSzaHlung 2c. Von öffentlichen Papieren.
OeffentMlheP AYeiger.
5. 6. 7.
Kommandit-Geseü chasten auf Akkien u. Aktien-Gesekksch. Berufs-Genoffens ErWLrbs- und WirthsÖaftsGenossenschaften. 8. Wochey-AußWexse der deufschen Zettelbanken. 9. Versch1edene Bekanntmachungen.
aften.
2) anngsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungeu u, dgl.
[40750] ZWangsverstetgerung. Jm Wege der ZwangEVoÜstreckung soÜ das im FHTMUTYUM fyodn deZkJnvaliZenhÉFs-fParzZÜen €??xand 10 B.:“; (LU en UMLU er erau es aurer- meisters Baethge, Marie, geb. Wolff, bier eingetragene, Ful der SE'tzrc-ßed 1st1"1ä angeZl1ichDjeßt (?ckw1aHY-prYaße eegene run U am . ezem er , or- mittags 10,! Uhr, vor dem gntexzeiabneten Gericht _"an Gerichtssteüe - Neue Frwdrrchstxaße 13, Hof , YUM; ZädstZYKFF“ „anlejZZ; FÉIZIUMLYMZ 77asqm rweder zur Grundsteuer, noch zur Gebäude- steuer veranlagt. AuSzug aus der Steuercdlle, 13e- laubigfe Abschrift des Grundbuchblatts, "ettvaige bschäßun en und andere das Grundstuck be- Treffend e ?)TaÖwÜsUWU- sowte bcspndere Kauf: 5 dingungen können m der Gertchtsschre1berer be da lügel 1), Zimmer 41, emgesehen e enden, FUL Realberechtigten werden aufgefordert, F,? „F,: von elbst auf den rstebex uber- benden Anspxüx-Ze, deren Vorhandensenz oder B trag aus dem Grundbucbe zur ZUK der Eientragung des Versteigerungsvermerks mcht her- vorging insbesondere dexartrge Forderun en von Kapital, Zinsen, wrederkebrendext ebungeln oder Kdsten, spätestens tm Versteigerungstermm vor der Aufforderung zur Abgahe von Gebxxten anzumelden und, falLs der betretbende Glaubtger widerspricht, dem Gericht,? LlaU5hast 3“ “Zachen- widrigenfaüs dieselben bez FeststeÜUUI des ge?" te" Gebots nicht berückfichnat werden, und !?“ „er“ tbeilUng dcs Kaufgeldes gegen. die chckfi-Ölg' 1 Ansprüche im Range zurucktreten. „ Dtßjem- er,; welche das Eigenthum des Grundstuchss ÖM: gLrÜckwn Werden aufgefokdxrk- Wk (“SYM «&er éteigcrurégskekmws M Emstelkung elthuschlag herbeizuführen, widrigenfalls nach e osngÖ an die das Kaufgeld in BW an. den npU tb il über StéÜe des GMO ck s Wü.“ dDa3l2r1 eDeZem- die Ertbeilung des Uschlags W a *an oben-
her 1889, Nachmittags 42,31 «?Zen
bezZÖUleiter GerYtsftOelkxte hFrkJZZ " er n,“den 5- 9, ' ' . Königliches Amtsgencht 1- Abtheilung 52
____/
[49749] ZwanMrsteigerung.
das im Im Wege der Zwangsyollftkeckun so?] n Band 1Grundbucxye von den Inval'dmbaXHefWedees au-
r. 347 a der ' '
rermeisters BELL)??? YM, geb. olff, luer em: Letragene, an der Straße 111, angeblich Wk Schwarß. opfstraße, belegene Grundstück am 20“ Dezem ber 1§89 Vormittags 10T Uhr“ vor dem unterzetchneten Gericht _ an Gerichtssteue "“ Neue Friedrichstraße 13, Hof ügel (3.- 1961ka- Saal, 40, vexsteigert werden, , JS Grundstuck ist mrt elner Flacbe box! 5 a- 57 qm weder zur Grund- steuer noch zur Gebaudesteuer veranlagt. AUSFUTÜW der Steuerrylle, beglgubigte Abschrift des Grund "ck“ blgtts, etwaige Abs aßxmgen und andere das Grund- ßuck betreffende Na „Weisungen, sowie besondere KM“ edingungen können 111 der Gerickétsscbreiberei ebenda-
ügel 1)., Zimmer 41, einge eben werden. We
deren Vorhandensein oder Betrag aus dem_ Grund- buche zur Zeit der Einxragung des Verstetgerungs- vermerks nicht bervorgmg, insbesondere dLrarttge Forderungen von Kapital, Zinsen, WiederYehrenden
ebtzngcn oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- termm vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- boten anzumelden und, falls der betreibendeGläubiger widexspricht, dem Gerichte glaubha zu machen, widngenfalls dieselben bei estste ung des ge- rtygsten Gedotß nicht berü Ötigt Werden und bz: Vextbetlung des Kayfgeldes gegen die be- ruckfichttgten AnsprücHe tm Range zurücktreten, Dtejenigen, welche das Eizenthum des Grundstücks bean pxucben, werdxn aufgc-"ordert, vor Schluß des Ver txtgexungsterrxttns die S'insteüun des Verfahrens berbetzufyhren, _Wrdrigenfalls nach er olgtem Zuschlag das Kausgeld m Bezug auf den Anspruch an die Stelle; des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Erthcrlung des Zuschlags wird am 20. Dezember 1889, Nachmittags 12ck Uhr, an obenbezeich- neter Gerichtssteüe verkündet Werden. Berlin, den 23. Oktober 1889.
Königliches Amthericht ]. Abtheilung 52. »
[40755] In Sachen, betreffend die Zwatxgsversteigerun der dem Erbpäcbter I. Fokubl gehört_g gewesenen rb- pachthufe Nr. 2 zu Radegast wrrd hterdurcb zur Abnahme der RechnunÉ des Konkursverwalters, zur Erklärung über den berxungSplatx und _zur or- nahme der Vertheilung em Termm bestimmt an den 15. November 1889, Vormittags 11 Uhr. Der Theilungsplan und dre Rechnung des Kon_kurs- verwalters werden vom 4. k. M. ,ah auf der Gextchts- f(breiberei zur Einficht der Bethex'ltgter) berert [regen, Die dem Konkuröverwalter fur dlz; Verwaltung des Grundstücks zu k?ewäkuende Vergutung rst auf 250,44 est ese tryor en. Gadefbugsché3 den 26. Oktober 1889. Großherzogliches Amthencht. Schroeder.
61 Aufgebot. _ ' MYM ]an den Inhaber lautende, vyn der standtschxn Kommisfion für den Chauffexbag tm Wanzlebßn er Kreise, bestehend aus den Mttgltedern „von Lavtére, Lücke Seipke, R. Schaeper, Berglxng und Tb. Coqäi, am 1. Januar 1871 außgeferttgte und bei der Kreiskommunalkaffe zu Wgnzlebey zahlbareObli- gation des Wanzleben'er Kreises 111561. Nr. 131 111 Emission über 200 Thlr. Prexßtsxh Courant, wer'sinslich zu 40/9, welche zum 1. „511,11 1889 aus- eloost und deren leßter'zahlbarer,ZmScoupon an iZiesern Tage fäÜig war, ck angeblich verloren ge- angen und soÜ auf den Antrag des leßten bekannten
nhabers des GUTSbefißers Alfred Schulye zu Altenweddingen, aufgeboten werdey. „Es wird deshalb d r Inhaber der genannten Obligatwndufgefordert, seeine Ansprückye und Rechte spätestens m dem am 29 November 1890, Mittags 12 Uhr, icm; tb'nden Termin bei dem unterzeicbyetezr Gerch se 2melden“! und die aufgebotene'Obltgatton vorzu- MY widrigenfaüs auf Antrag die KrastloSerklärung derfelben erfOlgendeYtßdÉ. Oktober 1889.
WleebZFZigliches Amthericbt. 11.
Aufgebot.
[4Y514Untrag der Ehefrau des
Handelßmcmns Rob- uf geb. Wagner,
ealberechtigten werden auf efordert, di ni i „von selbst auf den Ersteher tzxxbcnrßehendene AinkUÖe-
kohl, Friederike, zu Heudeber, der
Ehefrau de's Landwirtbs Draesek, Louise, geb. Wagner, hter und der minorennen Kinder des Ttschlermetsters Friedrich Jahns, vertreten durch Men P eger, den Landwirtb Wilhelm Draese! hier, als, Er en der Wittwe des Gärtners Gottfried Voigtländer, Caroline, geb.BoÜmann, wird hiermit der Schuldscbein des Bankhauses G. Vogler zu Quedlinburg vom 3. Januar 1874 über ein von der Wittwe Voigtländer empfangenes Darlehn von 300 „M aufgeboten. „
Der Inhaber dieses Schuldscheins wtrd aufgefor- dert, spätestens in dem auf
den 19. Mai 1890, Vormittags 11 Uhr, vor dem bissigen Amtßgericht Zimmer Nr. 16, an- beraumten Termine seine Rechte anzumelden und den Schuldschein vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- [oSerklarung des leßteren erfolgen wird.
Quedlinburg, den 24. Oktober 1889.
Königliches Angericbt.
[33084] , Aufgebot. Wilhelmine Gohlicke zu
Die WiLWe Kie hat das Aufgebot des auf- ihren Namen lautenden par- kassenbuchs Nr. 2312 der hiesigen Stadtsparkasse
Fbe§498,1)9 «? xeaétrtagts. Där Inhaber der Ur- an er nur an ge or er , päte ens in dem an den 21. April1890, Vormittags 11 Uhr, vox: dem unterzeichneten (Gerichte anberaumten Aufgebots- termme seine_Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, wrdrigeztfalls die KraftloSerklärung der Urkunde erfolgen wird. Driesen, den 20. September 1889.
Königliches AmLSgericht.
2Y231S rk ss büc?)lufgebot.
te a a en er:
&. NZ) 1395 über 175,99 „sé, noch lautend auf die aufgelöste Sternberger Syarkaffe, außge- fertigt für die Dienstmagd lehelmine Kupke in Breescn, jeßt verwittwete Arbeiter Wegener in Trebow,
1). Nr. 2316 über 35,87 „M der Sparkasse des Kreises West-Sternberg 'zu Droffen, ausge- ferügt für Juliane Ramtsch in Droffen,
md angeblicb verloren e_gangerx und sollen auf den xlntrag der benannten tgentbumer derselben zum ZWecke der neuen Ausfertjgung aworttfirt werden. Es werden daher die etwargen Inhaber der Bücher aufgefordert, spätestens un Aufgebotstermme, am 6. Februar 1890, Vormitta s 9ler, bei dem unterzeichnefen Gerichte ib_re„Re te anzumelden und die Bücher vorzulegen wtdrzgenfalls die Kraft- loöerklärung derselben erfolgen wrrd.
en den 6. Jul! 1889. Dwff ' Königliches Amtsgerioht.
Au ebot. , " *?“sxerike ?PWZUTFÉZ i l-Amt ü row, a a
YxfiYZFbYWaNr. 5721 des hiesigen Vorschuß- vereins e. G., welches derselben am 20. Angus? 1879 außgestellt ist und am 1. Januar 1889 em Einlaß;- kapital nebstZin enrxonthx-ZHPÉC TÉMFÉFKÉWYÉ " ' i a (: en ,
LYYLLFYßiJr dasselbe, wie fie in der vorgeschrie-
l b aft gemacht hat, während, des in F:?eZTYJoJaZY auf den 21. Zum 1889 ? dem Armenkaten zu Kircb-Rofin, in dem fie ihre acher§ batte, stattgebabten Feuers abhanden gekommen un
seit der Brandnacht nie wieder gesehen worden
40768 [ Das] DienstmädÖe
Der Jnhaßex der Urkunde wird demzufolge auf- gefordert, ]patestens in dem auf Mittwoch, den 18, Dezembey 1889, Vormittags 11 Uhr, vor dem uyterzetÖnefen Gerichte anberaumten Auf- ebotstermme seineRxcbte anzumelden und die Ur- unde vorzulegen, kmdngenfaUs die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Güstrow, 23, Oktober 1889.
Großherzoglicbes Amthericht.
[407541 Aufgxebot.
Axxf Antrag dex Dicn'magd Marie Degwart aus Wemg-Waldiß wtrd das angeblich verloren e angene auf den Namen Marie Degwart zu e elsdork lautende Sparkaffenbuch Nr. 9019 der Löwenberg'er Sparkaffe'ubex 14426 41 «3 aufgeboten, und ergeht an aUe Dtejeméen, welche .an das gedachte Buch Rechte und An prüche zu haben vermetnen, die Auf- forderung, solche spätestens in dem am 20. Mai
90, Vormittags Nallhr, Zimmer Nr. 10, anstehenden Aufgebotstermme anzumelden, widrigen- faUs auf Antrag die Kraftloßerklärung“ des Buches
erfox en wird. L wenderY den„23. Oktober 1889. öniglubes Amtsgericht.
[40748] „ Au ebo Der Halbhöfner Wilfelm
t. weder hat- das 21 f GWF“ “" Gr“ Burg“
“ u gebot der :; ot ekenurku 14. September 1882 über eKepithrundbxxßee vv??? Gr. Burgwedel Band 1. Blatt 5 Abtheilung 3 Nr. 3 Zu Gunsten des, verstorbenen Bruders des Antrag- teUers Karl Hemriäö Konrad Grote in Riga einge- tragßne AbfindungsxForderung von 1000 Thaler ver- zinsktch mit 4% jahrlich beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Sonnabend, den 21. Juni 1890, Vormitta s 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht:, an :- raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, wtdrigenfalls die KraftloScrklärung der Urkunde erfolgen wird.
Burgwedel, den 22. Oktober 1889.
Königliches AmtSJertcht.
k-R
40752 '
Die ]Ehefrau des Gastwirths Hemricb Hellmund. Dorothee, geb. Lüttig, zu Nemstedt hat_ die Tydes- erklärung ihres Vaterbruders, _deß Bachermetsters Hermann Friedrich Christian Luftig aus Quedlin- burg, geboren am 24. März 1823 als Sohn des Leinewebers Johann Christian Andreas Luttig und dessen Ehefrau Marie Dorothee Eltsabetb Eleonore geb. Fricke, angeblitczh xo? läTgertals 30 IaHren na
k aus ewan er , ean rag .
AWZ Tc. LYttig sowie dessen unbekannte Erben und Crbnehmer, namentlich auch dessen Tochter Anrxa Lüttig, welcbe Anfangs Aprtl 1864 mit ihrer n Halberstadt am 27. Oktober 1880 verstorbeyen Mutter Friederike Lüttig, geb. LutYer, von Quedlin- burg nach Halberstadt verzogen it, werden aufge- fordert, fick) spätestens in dem auf den 15. Sep- tember 1890, Vormittags 11 Uhr, vor dem biefigen AmtSaericbt, Zimmer Nr. 16, anberaumten
' lden. TYWic-„Y 'J'iees seitens des :e. Lüttig nicht, so wird
ür todt erklärt werden. er :fO-uedlinburg, den 24, Oktober 1889.
Königliches Amtsgericht,