1873 / 10 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 11 Jan 1873 18:00:01 GMT) scan diff

Spamer's Buch

Nr. 184), dann der beiden Gesetze vom 7. Dezembck1858 (R. G. Bl. Nr. 230 und 237) zur Erwerbung de“; _ PrivilegimnD, Marken- oder I)iuster1ck1utzes eignet, kann für dCWLibcn von dem GeWal- Direktor der Welt-Au_s1t_el1ung 6i_n Schuß-(éertifikat erlangen.

Das dteSsalkige Ge1ucb _mu1; bei dem General-Diräktor längstens vo_r 116111 Zeitpunkte der Eröffnung der Nusstellung oder“ vor der auch- trag11chen Einbringung des Gegenstandes in der Ausstellung eingebracht werden,_ und mit einer genauen, von dem Einbringer zu-fertigejden B61chretb_ung des hetreffénden Gegenstandes und_, in 16111611 es zu deren Verdeutlichung erforderlich ist, mit den 6n1111rechenderrP|än6n oder Zetchnungen in zMi voukommen gleichlautenden Parken,. rücksichtlich 11111 z11)6i Parien der betreffenden Marke oder des betreffenden Makers

Praktische Erfolge genossenschaftlickyer Meliorati6n6n_ (_?lus dem Nach- trage zu der 1111 Ministerium für die 1and1p1r1lx1chastlrchxn Angelegen- heiten im November 1867 gefertigten Denk1_ckrist, [*etrkneno die V Wendung der Fonds für Landesmelioratwnen. Deutschlands Handel Kolonien. _ _ Ueber die Beschaffexhert nenter und periodi1cher Streu; _ _ agrikulkur-ch61ni1"ch6n Ver1uchS1tat1on 1n Augsburg. der Er“'nk)angen, Julienfelde 1. -- Vereins-Bermmmlungen.

Deutfcbland; mit Getreiße _ _ _ _ landwirthschastliche A1yl4Cernay xm El1a13. in StäÜen_ 1_mt perma- Vcn 1)r. Vollrath, Vl1fi1tent an der - Literatur:

- Vermischtes: v. Sauckeu-

Berlin,

v. I. eine Gedenktafel Man 1135111116 6111 18. Dezember,__ _ 1823 Zuerst ein „xfuck _V__M 111111 „.:-er _Ba____ __ [*cr-Jriiel“ 1111 Leepoldstadter Theater 111 Wien zur Ansuhrung kam, 911111566111 die KUUZZÜUIT urZ__x_l__einen

mter im “ranziskanerkloster vollständig renovirt 111111 )1113 1 auer Re 5 s Vorstandes M11 Yer,21111_1te[[1mg von 611111. Zeitung“ mel-

D anzig, 9. Januar.

im mit Genes mi ung de _ FAX? 111in Alterthiinierng begonnen. Wie die „_W det, sind 111 diesem Zweck dem Mmeum neuerdings 5 16[)r Werthvolie Gypsbüsten geschenkt worden. _

Aus dem Amte Tübingen, 8, Januar. Ja der Vergangenen Nacht wurde in hiefiger Gegend ein prachtvvlles Nordlicht be- obachtet.

KirckMeim, 8. Januar.

1116111611.

“71. 5 eteröburg 9, _ _ _ _ D11r§ganes der Ve,nus d11rch1 die SO]1_11L111([)(*1_['L_1111 Jahr618-4 bat die russische Regierung 70,000 R. 1111619616131. Cs MUM zu 51616111 Behufe 24 Expeditionen nail) wer1ch1eden611 Gegenden ent16ndet Werden.

Verkehrs-Anstalten. _ Karlsruhe, 9. Januar. I(nßerrrdentlickxr S_cbn 66111'[[ Hatte fünf Tage lang, bis zum 1. Jazmnr, Yen Verkehr 11_[*er _ _ hardt unmöglich gemacht upd_ kk111c _P01t Pa111ren las1en. Dre Post- 1'11111611 blieben theils 1111 „(9611313 t_l)e1ls _ __ egen; seit dem 31.1161611 die K1)_r1'61116ndenzex1__11ber _den Bern- der, Wenn auch mit Hindernimen, dych pa11irh_ar ist. _ Naä) einer [1111319Ü1'11 91611136- rung des Bundesratbs entbehrt die Nachricht, da1;_ d1e Direktwn der GotthardbaHn den Bau der 811116 Belltnzoxa-Magxi- dino-Pinr nicht ayézuführen 5661511151196, 16561 Begr__1_11_1?un_g, 11161- mebr 16[l dieselbe, 01.711101] 116 Hirekan d11?11_vertra_951na131g 11111111111- " * '“ n VOMMWM 11161 111r1 ange eg WOUM. PftlckMt M, vo 3 (VI TSB.) Das unterm 31. Juliv. J. erlassene Verbot der Einf111)r VENTOÖÜFÉ'Uél_UIDC1lk1_([)[_T-lnd ist durch einen in der „Amthzeitung“ heute vero11en111ck1enErla1Z1v1eder aufgehoben worden, Turin, 10. Januar.

Airolq li hardin, » B ern, 10. Januar.

Loud 611, 11. Januar.

gcsteilf.

oder Modelles i11_ gesonderten Umschlägen belegt sein. _IZU'TZ das _Gesuch durch einen Bevollmakbtggten eitigebrachß, so muß dTMft'WM nierdies die dem 1613111611 a11sge1tellte Vollmacht bei-

Kunst und Wiffensthaft. An deni Geburxsbansc Ferdinand inmunds in Wien (Marialéilferijraxx 14) _iit am 18_. Dezember zu Ehren ÖiULZ Velk§d1§hters enthuklt worden. weil an die1em Tage Hes Jahres routerermacher 11111 der Zau-

11. Januar.

_Das Sebuß-Certifikat wird von dem General-Direktc-r der Welt- Llu_§1_t_el[u_ng unter Mitwirkung und Gegenzeichnung 61an von dem Mm1116r1u1n der Länder der ungarischen Krone hierzu bcsti'mmten Or- ganes unentgeltlich ausgefertigt und sichert dem Erwerber von dem Farin 311_[*ezeichncnd6n Tage des Eintrittes des betreffi'nden Gegen- 11aydes 111 den thxöstcllungSrmtm, falls aber das Gesuch erst nach 6161em 3611111111116 6ing611racht worden sein 10016, von dem ebenfalls im (31111115-061111'1-1116 311 bezeichnenden Tage der Einbrinßung. des Gesuches ein bis LinickÜiNijh 31. Dezember 1873 dieselben Rechte, welche ihm 6111_1_1rdnu11g*.**111ä1;ig erworbenes Privilegium, rückstchtlicö die ordmmgs- 111111319 bewirkte Registrirung einer Marke, eines V]iu:schers oder '))io- _ _ _ Hiebei bleibt es demselben vorbehalten ,. sich f1_1r d6n1elben Gegenstand vor '.)lblauf obiger Schußfrist nur den Pri- v1legi11111s, eventuell um den Marken: oder Muiterscbutz im Sinne der Beitimmungen der im Dirt. 1 erwähnten Gesetze bei der kompe- tenten Behörde zu bewerben.

delles gewähren würde.

Ein [*[MÖCUÖC'Z Nord11ch1_ stand eitern 91111111 von 10 [*iI nach 1 U[)r_am mittewäcbtlichen_memei. FLH tHeilte sich gegen das Ende der Er1ch6111u11g 111 311161 LXC11€_A1IML, ZZ.“, VON der Höhe ÜUÖJLHMÖ, fick) gegen Nord und Nord-O1te11 er- _

Gegen die Verjveigerung 16111161: SÖuH-Certifrkate ist ein: Beru- fung oder Besch1verdefäbrung nicht zulässig. _ Wirh der Rechtsbestand von ertheilten Sebuß-Certifikatrn ange- 101111611, 10 111 die Entsxheidunq 11.111) den bestehenden Schutzgesetzen von den hierzu kompetenten Behörden zu 11611611

Beobachtung des

_ Ueber die diesfäsligen Gesuche und die hierüber erfolgte Er- 11161011111 vrnSrbuß : Certifikafc'n wird bei dem General-Direktor der Welt-LluS1tYlirx1g_6in eigenes Register in zwei Parien geführt. Wovon nach dem «111111116 der Ausstellung das eine sammt den gedachten (He- 11_1(l)_en 11115 einem Parc der mit denselben überreichten Beschreibungen, r11ck1i_ch111_11) Marken, Muster und Modellen dem K. K. Handels- Mmmtermm, das _endere sammt 6i116m Pure der oben erwiihnten Ge- suchsheleg6 dem Königli Ungarischen Ministerium für Ackerbau, In- dustrie und „Handel zu 1'i16rge116n ist.

den Gott-

im Schutzhaus und 1116115 in

(W. T. B.)

Qik ertbeisten Schulz - Certifikate Werden im österreichischen und ungarmchen 1511111611111116 Veröffentlicht. _ Die Einsicht des iiberdie Scßulz-Certi 116111 Jedermann _1161; die dazu gehörigen Beschreibungen, Plane, Mo- delle und dergleichen Werden jedoeh, wenn dies im Gesuche verlangt wird, geheim gehalten.

fikate gefiibrken __Negiiters

_Mit dem «Jollzuge diefes G616136ö ist der Handels-Minister

beauftragt.

Gödölsö, am 13. November 1872. Franz Joseph 1:11. 11.

Aueröperg 111.1).

Vollz11gsvor1chriftvom 15. November 1872,

In der Vergangenen Nacht bak bei Giove auf der Eisenbalck1ili1iieT11rin-_G61111116111371111116!"- Einsturz in der Länge von 1300 Meter 11a111161u11den; m Folge des1_611 ist der Eisenbahnverkehr z1vi1chen 2511161111] und Ponte-Deeimo ein-

(W. T. V.)

Bauhaus 111.1).

N e 11) -Y 1) r k, 10, Januar. Der HZmburger Dampfer „Ci m [1 r i a“ ist [161116 Morgen 6 Uhr Hier eingetrosen. , _ (55616136 vom 13. November 1872 über den zeitweiligen

mann.

Anfang halb 7 Uhr.

Im Schauspiekhause. (11. Abr)nnementH-Vorstellung.) Na- Dramatisches Gedicht in 5 Abtheisungen von Miktel-Preise. Im Opernhause.

than der Weise. G. E. Lesfing. Anfang halb 7 Uhr.

Montag, den 13. Januar. stel1ung.) Das Nackztkager von Granada. Mufik 13011 Kreußcr. “Hicrvuf: Tanz, Anfang halb 7 Uhr. Mittel-

lungen.

(181121. 2) (1111170116.

Preis 6.

Im Schauspielhause. Maria uud Magdalena. Anfang halb 7 Uhr.

Lindau.

Repertoire der 'Kö11ig[ichen Schauspiele 116111 12. bis Sonntag, den 12.2 Asrikanerin. Dienstag, den 14.: Mignon. Donnerstag, den 16.2 Maurer. Scl). Sennabend, den 18: Lo-

19. Januar 1873. Montag, den 13.: Nachtlager. MMWOÖ, den 15.: Holländer. bew. Mädchen.

bengrin.

Maria Magdalena. Woch, den 15,: Glas Wasser.

reitag, d6n17.: Pathe d Cardinals. Sonnabend , den ]9.: Ein Schritt vom Wege.

6ind.

Schuh der auf der Weltausstellung des Jahres 1873 in

Königliche Schauspiele. Wienzur Ausstellung gela11g6nden Gegenstände.

Sonntag, den 12. Januar. lung.) Die Afrikanerin. von Meyerbeer.

Jm Opernhause. (11. Vorstel- Oper in 5 Akten von Scribe. Selika: Frl. Ehnn, Ines: Frl. Leh- Nelusko: Hr. BeH.

3

Bevor 611103611111) 11111 Ausfolgung eines Scbuß-Ccrtifikates von dem Genergl-Dtrektyr der Weltaussteslung in die Amtshandlung über- nommen 11)1rd,_ 111 111 Gegenwart des Ueberreichenden zu untersuchen, ob Hasselbe Mit den vom 03616136 geforderten Beilagen, d. 1. mit zwei Pgrien _der Beschreibung des betreffenden Gegenstandes, rücksichtlick) 11111 zwei Parien der betreffendenMxrke oder des betreffenden Musters war in g61011d6rten Umschlägen, Worauf der Ge- _ _ (11116 des Bewerbers ersichtlich gemacht sein 1'0[l, un_d 1111 Falle d16 Ueberreichung durch einen Bevollmächtigten geschießt, Mit der dem 16 16r_en_ausg6"ellten Voklmacht versehen ist. _ dieSsalls ein Mangel, so ist das Gesuch, ohne es in 61116 Amtshapdlung zu nehmen, dem Ueberreiibenden unter Angabe des Grundes 611111111) zur _Ergänzung zurückzustellen. _ Auf Geweben l)1ngeg6n,_ Welche in obiger Beziehung in Ordnung _b_efu11d_6n Werdey 11_n_d da[)er 111 die Amtshandlung zu übernehmen smd, 111_ (1111 der ?lußen1eite Tag und Stunde der gefrbehenen Ueberreichung €r11chillch zu machen. 91111 61116111 Scbuß-Certifikate kann selbs1ve1'ständlics) stets nur eine 61311ch611 Schußes, n_ämlich entweder der Privilegiums _ arken- oder der Mutterschutz erwvrben werden, je nachdem ffende Gegenstand für eine oder die andere Art des

***. !*.-"***,. mt nach den Be-

Ballet von P. Taglioni. K. K. Kammersängerin (1116 Wien, als Gast. VUÖW de Gama: Hr. Niemann. Hohe Preise.

oder I)iodelles, und genstand und der 5.1“

(12. Vor- Oper in 2 Abthei- ]) ])as (16. Z) 111321111651.

(12. 91501111611161115 : Vorstellung.) Schauspiel in 4 AKM von Paul Mittel-Preise.

sich der [16116 Schutzes 6191161. __ Ob dteie fachliche Eignung vorhanden ist, kom 111m111ungen_der1_m Art. 1 citirten einzelnen Sebußgeseße, und zum:: was den PrivilegmmeschuP [16111 t, nach den Bestimmungen der §§. ], 2 und 5 des Geseßes vom 15. L_ugust 1852, (R. G. Bl. Nr. 184), was aber den Marken- und Murtc'rsckmß betrifft, nach den Bestim- und 3 der beiden Gefeße vom 7. Dezember 1858 230 und 237) zu beurtl)61l6n._

tung hat demnach eine Prüsung des Gegenstandes, prrc1)en_1vird_, stattzufinden, Wo- rtvilegiums1chu13 handelt, ,mit

Opernhaus.

Freitag, den 17.: F Sonntag, den 19: Unbestinunt.

Scbauwielbaus. Sonntag, den 12.: Naflzan. Montag, den 13.: Dienstag, den 14.: Dorf und Stadt. Donnerstag, den 16.: Don Carlos. Amer. Duell. Maria Magdalena.

mung n der § (R. G Bl. 5

für _welchen _ein Scbuß-Certifikat ange 1161 16doch, 111 10111611 es sich um den

Freund und

ollten, ist die Entscheidung des Handels-Ministers einzu

Aus dem Wolff'schen Telegraphen-Büreau.

Triest, 11. Iannar. Dcr Lloyddampfer „Jupiter“ istheute Morgen um _51 Uhr 11111 der oftü1disch=chinefisch6n Ueberlandpost aus Alexandrien hier eingetroffen.

Paris, 11. Januar.

_ anf_ d1_6 Bestimmung des §. 17 des Gesetzes vom 15. August 1852 _1ed6_ 11116 rmmer Jcartete Untersuchung“ über die NeuHeit oder die Ntißlick)_keit_d_es Gexxemtandes auSgefchlossen bleibt.

_Bei d1616r Prufung wird in beide Parien der Beschreibung rück- fichtlich der Ma ke, des Musters oder ModeÜeI, es mag die Geheim- haxtung angesucht 1vord111 sein oder nicht, Einsicht genommen, Worauf

Das IOMMU „Ordre ' Organ der siegelt überreicht wurden, 11111 136111 Amtsfiegel

Bonaparttstischen Partei, Veröffentlicht ein „Keine Entmuthigung“ betiteltes, von Granier de Caffagnac und DU 116 de Fauconnerie unterzeichnetes Manifest, welches das unges )wächte Vertrauen der Bonapartistischen Partei auf Wicderherstellung des Kaiser- reiches trotz des schweren Verlustes, der die PaÜei getroffen, ausspricht.

Paris, 11, Januar. Das „Journal officiel“ veröffentlicht die Ernennung des Grafen Corcelles zum Botschafter beim hei- * ligen Stuhle.

Chislehurst, 11. Januar. Napoleon und der.“; Kardinals Luzian Bonaparte wird stündkicl]

entgegengesehen.

111616111611, i111ofern fie ver Meder zu ver1_chli6ß6_n_ fin . Gelegentlich dte1er Einficht wird fich auch die U chen beiden Parien der erwähnten Belege die vom Ge- 16156 geforderte vyllkommene Uebereinstimmung vorhanden ist, und 1v1rd 1m Falle einer _wahrgenommenen Disparität, deren Behebung durch den Bewerber 1ofort und jedenfalls vor der betreffenden Schnß-Certifikates Veranlaßt.

_ Bebufs der entsprechenden Vornahme der ob _ 1v1rd sich der Herr (Hencral-Direktor der Weltausstell von Sachverstand1gen,_d6ren Bestimmun Yem Vertreter des Königlich ungarischen Ministerin u_berla1_16n bleibt,umgeben, in Wel em namentlich die I] i' die He1[-_und Arzneikunde, die 5 aft, die mechanische ebenso

61161" 611 an ver- schafft, obzwis z 1 g

Ausfertigung des

ßhnfen Prüfung _1t einem Komite invernehmen mit

treffenden Wahl _ an1k,dieC[)6mie, qukuxist, die Phyfik, die Landwirth- Wie die ch6m11che Technologie und die

1 - Yicvilk-giuins; . t . o ' l ' . . den arken- Schuß für die Zeit vom als dem Tage der Einbringung.

Der Ankunt des ' , ... ... . f Prinzen 1111 «1119111131161 31. Dezember 1873 erworben hat.

Ye

Mit Zizstimmun zuordnen, wre folgt:

A Jeder Jn- oder Ausländer, der auf der Welt-Austelkun des Jahres_1_873 in Wien einen Gegenstand ausstellt, Welchesr 9 den Be1t1mmungen des Geseßes vom 15. August 1852 (R, (H

aarerzkunde eine entsprechende Vertretung finden sollen. D1616 Sachverständigen find in ßeamte ohnehin in Eide-prlicbt 1l)r_6r diesxälligen Guwchten, sowie an D1r6ktor 1n (Eid zu nehmen und dem der betreffenden Eidesurkunren, Fur Gegenstände, welche bei obiger Priifung nach den

Wiener Welt-Ausstellun 13. Novem er 1872,

itweiligen S_ckxuß Her auf der Welt-Ausstellung des ahres 1873 111 W1en zur Ausstellung gelangenden

"16 1_11cht (1le 'K. K. Staats- d1e gew11 enhafte Abgabe _ _ tvomGeneral- _andels-Mimstcr, unter Vorlage namhaft zu machen.

G 61" 613 v o m Verfcknviegcnhe

Gegenstände. “oben citirien

des betreffenden Gegenstandes in diéelbe exft-nach dem Art. 2.

. . IU Bet GeZvaHrung der _Schuß-Certifikaw wird der GWaxl-Direktor der WelxauMelÜmxz 116113 111 engen1_Einver-11ehmen mit dem von dem: Mimstertum dcr Lander der ungari1ch6n Krone hierzu Destinunten Oo-

gane vorgeben.

Die SWCMifikaxe find von dem General-Direkkor der Welt- ausstellung unter Gegenzetchnung des gedaäjten Vertreters des Königlich1

ungariicl)6n_Ministeriums unentgeltlich nach dem beiliegenden Formu-

lar6*au-Zzu16111*i , Wonach 163613 SÖUL-Certifikat den Namen und- Wohnort des rwerbers, eventuell auch des Bevollmächkigten, durch-

welchen etwa das Gesuch eingeßracht wurde, die kurze Bezeichnung des betre et_1d_en Gegenstandes, die Art des Hiermit gewährten Schu1zes (ob 5__k1_111__[(g'1Ws- ob Marken- oder Mustch1chu133„ endlich den je nach der _diegsallig-en Alternative des Art. 2 zu“ bestimmenden Tag des BMLFUW _111_1_d den allgemein geltenden Tag-des Ablaufes desselben zu 611 611 1.1.

__ Allscxllige Gexuche, _womit sich die Besitzer solcher SÖUJ-Certifikafe Wahrend 1[)rer'Gulttgkeit__ir-1 Hinblicke auf den Schi'ußsaß des Art. 2 xvegen Erlangtmg des ordentlichen Privilegiums-, M'arken- oder Muster- 1ch1ÜZLI etwa an den GeneralxDirektor der Weltaussfekkung Wenden 16111611, 111615611 v_on leßterem nickyt zu übernehmen, sondern die Ueber- r61ch611den hterm1t an die naeh den betreffendrn Sp" ial-Schußgeietzen zu __d6r611_ Uebernahme beru1cn6n Behördrn uud rgane zu ver- 1v611611__16111. _

Enie (1111111116 «361'1vei111ng [iat hinffckzrlich aÜfälliger an den Ge- yernl-Dtrektor gelxzygenden Eingaben sfattzufinden ,. Womit BLsißkr 1olcher Schrß-Certifikate dritte_P6r1onen wegen Eingriffes in ihr er- koorbenes Schußrecht belangen 11101611, 11361156 Eingriffsklagen die M11 d111_betreff6111_16n Schuyge1eßen diesfalls kvmpetenkcn- Bekyörden zu ent- 1ch61den_ herusen imd.

_ D1616 Behörden Werden fich in 16165611 Fällku behufs der Konsta- tirung des Yachverl1a|16I mn Ueberko-mm1111s; eines Pare's der den., betreffenden HÖUH-Certtsikafen zu Grunde liegenden Beschreibungen,. Marken oder Mmter an dcn General-Direktor der Weltausstellung zu.-

1116115611 haben, y9111_1v_el_chem ihnen 5111161116 111116r Erwäsynung deS- Umstandes, ob (“16 Geheimhaltung verlangt wurde oder nicht, gegen,

nachzpalige Riickste_[[11ng mxd gkeichz6i1ig6 e1111prechende «Formerkung im Register (Art. 4) 1161?» anstandslos auszußolgen sein wird.

_ Zu Art. 3. B61ch1verden gegen die Verweigerung von Schuß-Certifikaten sind-

ge1'6__ßlich 111111111111111'1 und daher, falls sie dennoch vorkämen, unbedingi: zur11ckzu1vei1611.

Wird dagegen der Rec'htsbestand vr-n 6115610611Schuß-Mrtifikaten

angefochten, ___[o kommi die Entstheidung hierüber den narf) den im Art. ]. erwa

__ _)111611 Sibußgeselzen diesfalls kompetenten Behörde» zu. «01156 Klagen 1111d denmark), falls sie bei dem General-Direktor

der Weltausstellung 6i11gebracht werden 1116111611, von demselben nicht 11113111165111611, 1o1ider1_1_ die Ueberreichendeu hiermit an die kom etenten Behorden zn ver1v611e11._ Hinsichtlich der Ausfolgung der Ves )reibun- gen, Marken oder Muster, Welche den eine solche Anfechfung erfahren- de_*n_SchuL-Certi1ikaten zu Grunde liegen, an die Kur Entscheidung [Wernher ber111enen Behörden hat die zu Ark. 2 getrosi

ordnung zu gelten.

_ _ Zu Art. 4. _ Ueber d16 611116111611 Schulz-Certifikate und die d6n161'ßen 311 Grunde

[1eg611d611 Ge uche ist bei dem (Heueral-Direktor der Wekkausftellung 6111 LtgL11LZ_ egister in_ 311161 Parien zu 111111611, in Welches unter ort- laufenden Nummern 161165 ZLWÜHÜE Schuß-Certifikat vor dessen „[Us- folgung 11111 dem Datum 1einer Ertbeisung und den übrigen bereits 311 Art. 2_[)61vorgel*ok*6n6n Wesentlichen Daten einzutragen und über- d16s m einer Numerkyngsrubrik ersichtlich zu machen ist, ob in dem betreffenhen Gesuche die Geheimhaltung der Beschreibung, rücksichtlich des M1_11ters oder Modekles verlangt wurde oder nicht.

D16 Nummer, unter 11161 er die Eintragung in das Register er-

folgt, 111? sowohl auf dem S uß-Certifikate selbst als anch auf dem bctreffenden__(H_61ucl)_e [Md auf den Umsch1ägen beider Parien der B6- 1c_[)reibung r11ck_11cht_lich Her Marke oder des Musters anzuseßen und sind die 0561116116, 1ow16 beide Parien_der erwähnten Geiuckysbekege nach d161611Registernummern «1111111661611 georduet in VerWaHrUng zu halten.

Nach dem Schlusse der Aussteüung, und zwar längstens bis

15. November 1873 wird der General-Direkkor 6111 Parc des Regi- ters 1a_mmt _den betreffenden Gesuchén und einem Pure der mit dem- elben uberretchteti Befchrcidungen, rückffch1lich Marken, Muster und Modelle, dem Kaiserl. Kömgl. Handels-Vkinisterium, das andere Pare des Registers aber _stnnmt einem Parc der oben erwähnten Gesuchs- V6lege__d_11rch den Vertreter heTKöniglick) ungarischen Ministeriums dem Kon1gl1ch ungar11chen Ministerium für Ackerbau, Industrie und Handel bel)u1_=_sAufbewahr11ng in den beiderseitigen Privi'legien-Archiioen geordnet zu ubergeben hab6n.

Zu Art. 5. Jede Erkheilung eines Schuß-Ceüifikafs ist von dem General-

Direktyr der WeltagHsteliung unaufgehalten im letsblatte der „Wie- ner Ze1_tung“ zu veroffentlichen.

Die analoge Veröffentlichung im ungarischen Amtsblatte veran-

laßt der Vertreter des Königlich ungarischen Ministeriums.

Die Einficht in das über die ertöeilten Schuß-Certifikake zu füß-

rende Register ist J6dermann unbedingt die Einsicht in die ['S 11 li en Be1chr61bungem 5 läne, erster u. dgl. 11561" nur in sofern zu Zes?ak?6n, als 111 den betre enden G61uch611 mcht die Geheimhaltung derselben verlangt wurde.

Zu Art. 6. Ueber Anstände, 111616116 ungeachtet 1361“ vorstehenden Wei'un en ck l)111fich111ch der A111vendu119 des gegenwärtigen Geßßes eigelkien olen. _ _ Ban! ans, 111. . Register-Nr. ) Formula? Welt-Ausstellung des Jahres 1873. _ _ _Schuß-Cerxifikcxt. ' Die Gefertrgten [161111119611 htcrm1t, daß Herr (Frau) R. R. aus (Bevollmachtrgter) . . auf Grund und

iinter 'd61'1 Bedingungen des Gesetzes 115111" 13. November 1872 an des )()(117. ungarischen Geseß-ArtikelS vom Jalre 1872 für nachste73 [)end _bezeichneten, a_uf der Weltausstellung des F

ausgestellten Gegenstand, d. 1'. . . . . . .

ahres 1873 in Wien

Muster-

1611 (Un

Für das Kön"ig[.'§))?i11i1teriu111 der. Der" Kaisers. Köni [. Wirkkicbe

Länder der ungarischen Krone: Göheime Rath und eneral-Di- rektor der Weltausstellun

(Hier kommt ber Context des Geseßes vom 13. November 1872: ab-

zudrucken.)

YZFSNTJKM für die im ReichSrathe vertretenen Königreiche und r.

17111. Stück. AUSgegeben und ver endet am 28. 1872, Nr. 159.) 1 November

g beider Häuser des Reichskathes finde Ich an- Bestimmungen 161 betreffenden Specialgeselze Weder für das noch für k_6_n Musterschuß geeignet er- clmcz- Certinkat mr_ht_ crtbeilt werden, enden G61uch6 abweisllch zu erledigen. olne daß Weiter in eine

mums-, noch für den M kannt werden, kann auch ein und kommen_1onach dic betreff * Ebenso 1ollen, und zwar

8 " " die 1Achlichc Eignung der betre Prufung “hkk

enden Gegenstände eingegangen wird,

Reduction und Rendantur: Schwieger.

Berlin, Verlag der Expedition (Kessel). Druck: H. Heiberg.

__ Vier Beilagen. (61111chlie1;11ch der Börsm-Beilage.)

ßne Gesmhe um Ausfqlgang von SFW-Certifikakew einfach abge- 1me1cn _1v_6rIen, Welche er1t aarH dem fur- die Ueberreiehun 9 vom G6- fBe bestimmten Zeitpunkte, d'. 1. erst nach1dem Zeitpunkte dcr Eröff- nung dsr Ausstektung oder im Falle der:“ nachtragliW__C;inx_riZU7-g

_ _ _ _ _ _ _ 'ifpzmeieer nachtraglichen Einbringung bei dem MeralkDirektor Wucht Werden.

,lichen des Näheren entwickelt Worden ist, trifft auch für die Regelung

ene analoge An-

. auSgenommen, nur nach Vernehmung der betreffenden geistlichen B6-

zum Deutschen Reichs-Anze

„7141? 10.

, Landtags=Angelegenheitem

Berlin, 11. Januar. Die aUgemeinen Motive_ zu_ dem g ern mitgetheilten Entwurf einesZGeseßes, betreffend die k1rck_31- li «Diöziplinargewalt und die Errichtung des K_ömg li en Gerichtshofes für [kirchliche Angelegenhinten, lauten:

Durch“ den Entwurf eines (Heisses über die Gren en des Rechts zum Gebrauch kirchlicher Straf- und Zuchtmittel, wel er dem Land- tage auf Grund Allerböcbster Ermächtigung vom 8. November v. J. vorgelegt wvrden (Nr. 23 der Druck1achen Hes- Hayfes der Abgexrd- neten), ist die Diöziplinargewalt, welche die 1161111168611 Oheren uber die ihnen untergehenen kirchlichen Beamten und Re11gion§diener (x_us- üben, nicht berührt worden. Es i_s_t indeß nicht zWe1fe_lhast, daß 171616 Gewalt m mindestens ebenso ho em Grade dem Mtßbrauche unter- , liegen und fich mit den staatlichen Einrichtungen und den Landes-

6168611 in Widerspruch 16 en kann, wie die Mittel der Strafe und

Zucht, Welche gegen die 'rchlichen _Glieder in_t Allgemeinen gebraucht werden. .Die StaatSregierung mußte fich fur verpflichtet erachten, gleichzeitig auf die geseßliche Regelung der bezeichneten GeWalt B6- dacht zu nehmen. _ _

Der Staat darf nicht dulden, daß die Kir_ch6ngewalt Befugnisse in Anspruch nimmt, Welche mi_t den Staakögewßen in Widxriprqcb tehen. Vermöge der ihm oblzegenden Schußpfltcht hat er uberdies “eine Angehörigen gegen reYtswwrige Eingriffe und wiÜkürliche Be- drückungen zu fiebern. Au die kirchliche Diözi linar ewalt findet 111 den Hoheitsrechten des Staats _ _il)r6 selbstvers ändliZe Begrenzung.

Das gegenüber den Vorschriften der Verfassungs-Urkunde, insbe- sondere dem Art. 15 in Bezug auf die formekle Befugniß des Staats zur Ausübung eines Geießgebungßrechts in den Motiven zu dem Ent- wurf eines Geießes über die Vorbildung und Anstellung der Geist-

der in der Fegenwärtigen Vorlage behandelten Materie zu.

Die Lu1ficht des Staats uber die Hebung der kirchlichen Dis- ziplin hat fich in _den einYlm-T Lärxd6rn__ver1chieden berhäligt. Sie ist 16 nach dem wech1elnden * erhaltniß zw11chen Staat und Kirche bald von größerem, bald von geringerem Umfang geroesen. Während fich z. B. das franckösische R6_cht auf eine bloße Repression beschränkt und für die 6, in denen 6111 DisZiplinarverMHren zur Jnterdietion der geistlichen Avaerrichtungen fuhrt, wegen Formverleßung den Rekurs an den Staatskatl) (3111161. 601111116 ä'abUI) eröffne1, (Fried- berg: die Gren cn zwischen Staax und Kirche, Tüb. 1872 S. 521) hat di6_älter6 öit_6rr61chifch_e G61613gebung (vor 1848) ein System von Praventivnxaßregeln entwwkelt, welches selbst die geringeren Ver- gehen der Gei1tl1chen unter die Cognition 611161: gemischten Behörd6 von staatlichen und kirchlicxen Kogimiffarien stellte und die Verhän- gung aßer weltlichen Stra en, ein1ck1116ßlich der Absetzung und Tem- poraliemperre, den Staatsbehörden zuwies. (Rechberger: Handb. 11. österr. Kirchenr. 11. §. 284 ff. Friedberg _a. a. O. 183 11.)

Was die deutschen Staaten anlangf, 11) kommen in Betracht:

1. für Bayern: 3, das Edikt, die äußeren Religionsverhältniffe betreffend, _ vom 26. Mai 1818,

§. 40. „Die Kirchengewalt übt das rein geistliche Korrektions- recht nach geeigneten Stufen aus.“ _

§. 52. „Es steht . . . . den Genos 611 einer Kirchengesell1chaft, Welche .durä? Handlungen der geistlichen ewalt gegen die festge1eß16 Ordnun_g be_ chwert werden, die Befugniß zu, dagegen den Königlichen landesfurstlichen_Schu an urufen.“ - _

§. 53. „Cm sol 6r_ ekurs_ ge cn einen Mißbrauch der geistlichen Getyalt kann entweder bei der em1 lägigen Reg1erung§behi§rde, Welche daruber alsbgld Bericht an daxö Königliche Staatö-Ministerium des Innern zu erstatten hat, oder [161 Sr.Maje1tät dem Könige unmitt6l- bar angebracht Werden.“

§ 54. „D16 angebrachten Beschwerden wird das Königliche

.

Staat's-Ministerium des Innern untersuchen lassen und, eilige FäÜe

hörde das Geeignete darauf verfügen.“

§. 71. „Keinem kirchlichen Zwangsmittel wird irgend ein Ein- fluß auf dgs_g61e[11chaft[iche Leben und die biirgerlich611--Verhältnisse obne E1n1v1111gung der Stgathewalf in_1 Staat gestattet.“

§. 76. „Unter Gegenständen gemi1chter Natur werden diejenigen

verstanden, Welche zivar geistlich sind, aber die Religion 111ch11v61en111ch

betreffen und zugleich irgend eine Beziehung auf den Staat und das W6ltlich6_Wol)l d_er Einwylmer desselben haben. Dahin gehören . . . (1. or an11ch6 Be1xin1nxung6n über geistliche . , . . Strafgnstalten.“ Z. 77. „22361 di61611 G6 enständen dürfen von _der Kirchengewalf ohne Mitwirkung der weltli en Obrigkeit keine ein1eitigen Anordnun- gen 961611611611.“ _ §. . „Der Staatßgewalx 116111 die Befugniß zu, nicht nur yon aÜen Anordnungeri uber diese Gegenstände Einsicht zu nehmen, 1011- d6rn auch durch eigene Verordnun en dabei akles dasjenige zu hindern, was dem öffentlichen Wohl nachweilig sein könnte.“ 11) die Staats-Ministerial-Entschließung, den Volleg des Konkordaks betreffend, vom 8. April 1852.

Nr. 5. „In Fällen, Wo ein Priester suspendirt oder entla116n

Wire?) (ist), der Kreiöregierung und dem Tischtitelgeber Mittheilung zu ma 611.“

_ Nr._6. „Jedem Kirchenmitgliede steht gemäß §. 52 des Reli- g1ons-Ed1kts die Befugnis; zu, Wegen Handlungen der geistlichen G6- walt gegen" d1_6 festgeseßte Ordnung 16derzeit den [Judesfürstlichen Schuß anzurusen. Als Handlungen gegen die 1estg61eßte Ordnung

sind aber vornehmlich zu betrachten:

_:1. 1v6m_1 die Kirchenbehörde, ihren gcist1ichen Wirkungskreis über- ?chreüend, uber bürgerliche Verhältnisse _urtheilt und in die Rechts-

phäre des Stqates übergreift, _ b. Wenn dieselbe ein pofitiVes Staatsgewß verleßt,

6. Wenn selbe Behufs des Vollzugs ihrer Erkenntnisse s1ch äußerer

ZwangSmittel bedient,

(1.1venn sie die Bescheidung in geistlichen Sachen anßängiger Bezchwerden verzögert, den Jnstanzenzu behindert oder abandernde

Er etzxxtni se höherer Jnstan en nicHt in sollzug bringt.“ r.

. „Findet kein ekursweg'n Mißbrau s der geistlichen Geuxalt statt, 1_o bleibt der geistlichen Behörde, info ern fie d16 Gren- zen chr6r W1rk1amkert nicbt über1111ritt6n hat, der Schuß des Welt- ltéen Arms Hinsichtlich der Vollstreckuüg ihrer Diöziplinar-Erkennt-

11116 gesichert.“ 11. Für Württemberg: _ a) das Edikt vom 30. Januar 1830.

_ I? 36. „Den Geistlichen sowie den Weltli en bleibt, Wo immer em üßbrach) der gei1f11ch6n Gewalt „gegen sie tattfindet, der Rekurs

an die andesbehörden.“

10) das Gesetz, betreffenddie Regelung des Verhältnisses der Staats-

96Walt*2ur katholischen Kirche, vom 30. Januar 1862.

Art. 6. “„DiSziplmarftrafen gegen ka1lckolischeKirch6ndiener Wegen Y6c_fel)lungen 1m _Wandel oder in der Führung ihres kirchlichen Amts ur en von den k1rchlich6n Behörden nur auf Grund eines geordneten

prozeZtTZYchc-„n Verfahrens verhängt werden.

isziplinargewalt der kirchlichen Behörde kann niemals durch

Freiheitsentziehung geübt Werden.

Geldbußen dur16n denBetrag von 40 ., die Einberufung in

„ErsteBeitage _ iger und Königlich Preußischen Staats-Anzetger.

Sonnabend, den““ 11. Januar

Von jedem auf eine Geldbuße__ von mehr als 15 fl., auf Einhe- rufung in das Besserungs auß fur mehr als 14 Tage, ferner auf urucki ung oder Entlas kenntnisse ist der Staatsbehör e alshald Mitthei _ rt. 7. „Verfügungen und. Erkenntnisse der Kirchengewalt konn6_n Vermögen eines Angehörigen der katholi- en Kirche wider dessen Willen nur von der Staatsgewalt vouzogen

Die Staatsbebörde ist jedoch nur _Hann Hefugk, ihre_ M111v1rkun11 hierzu eintreten zu lassen, ,wenn der B11chof ,1hr_:u1_)or u_ber de_n_ Fal] die erforderlichen Aufklärungen gegeben unh sie hiernach die V6r1rxgung oder das Erkenntnis; Weder in forrpeller Hmsrcht noch auch vom 1taat- lichen Gesichtspunkt aus in materieller Bez) nden hat. Auch für die Führung einer _ktr _ ie Staatsbehörde auf Er1uch6n der K1rchenbehord6 nur unter der- selbm Voraussetzung mitwirken. _ _ _ Art. 10. DéSzipliyarstraßachen dur16_11 auch 1m Jnstanzenzuge nicht vor ein außerdquches kirchliches Gericht gezogen Werden.“

111, Für Baden. _ &) “Die Verordnung vom 30 Januar 1830.

„Den Geistlichen sowie den Weltlichen 1116th, 1170 immer ißbrauch der geistlichen Gewalt gegen 1i6 stattfindet, der Re- kurs an die Landesbehörden.“

b) Das (361613, die rechtlich6 Steklung der Kirchen und kirchlichen Vereine im Staate betreffend, vom 9. Oktober 1860. „Verfügungen und Erkenntyisse der_Kirchengewalt können egen die Freiheit oder das Vermögen emer Per1on W1d6r_d6r6n Wil- n nur von der Staatßgewalt und_ mzr unter der V_0rau§1_613ung voll- zogen W6rden, daß fie von der zustandigen Staatsbelwrde fur vollzugs-

reif erklärt worden sind.“ _ _ _

Auch im Gebiete d_6r preuß11chen Monarchie smd_vo1_1 )eher _Ga; rantien gegen_ eine mißbräuchlicbe Anwcndung der kirchlichen Diözi- plinargeWalt sür erforderlich erachtet wvrden._ _ __

1. Nach dem Migemeinen Landrecht gebubxte 1361 den _Evangel11ck16n den Konfistorien. bei den Katloliken den B11cho_16u_ das Recht der echts können fie pie ihnen untergeord- neten Geistlichen durcb Bußübungen, durch kleine, d6n_ Bexrag von 20 Thlr. nicht überstei 6nd6 Geldbußeii oder _auch'durch 61116 die Dauer von 4 Wochen nicht ü' ersteigende Gefangmßftrafe 311111 (Hehyrsam u_11d zur Beobachtung 1Hr6r Amtspfxichteg anhalten. Gescixxgznß von [an- gerer Dauer und andere körperliche Strafen find u11zu1a111g.

. 124, 125, 127,"[43, 530, 11.11. A. L R

ird die EUU'LZUUJ e_ines Geistlrchen vers urtheilten der Rekurs 1rei.

ung laufendem ung zu machen.“

Ton , Verießung,

égen die Person oder das

zu beanstanden ge- n Untersuchung darf

Kirchenzucht. Vermöge dieses

(igt, 10 steht dem _Ver- Die Berufung ging_ bei _6vangeli1chen Pfarrern an das Landes-Justiz-Koklegium der Provinz, bei katholqchen an das geistliche G6richt.

§§. 532-535 61. a. O. _ _

Seit der Kab-Ordre vom 12. Avrtl 1822_(G.S.S. 105) bildete das Ministerium der geistlichen Angelegenl)6_1_ten d16 Rekurs- Der Rekurs wurde bezügltch der katholqchen Gei1tlrch6n als 3,1)[181131310 1311111115111 3.1) 31111811 behandelt.

Min.-Erl. vom 22. Oktober 1829 (Nr. 1096). _ _ 2. Nach bannover1chem _Necht darf die Ctitlgffung der Dr- chendiener vom Amt eben1'o wie ihre St_tSpenston, _1016r11 damtf em Einbeßalten des Einkommens verbunden 111, im Diöziplmarperfahren nur auf Grund einer gehörigen Unter1uchung und nach Anhorung des (huldigten mit 1_e_inc_r Verth61 Bei Geistlichen 111 111 solchen

d' _ung erfolgen; _ _ _ 1111611 'd_i_6 Bestatigung d__6s_Urthetls durch den zuständigen DepartementsJMinUter oder 5611 Konig 6111311-

Daneben stel)t_d6m Angeickxuldigtcy die BescHWerde wegen Mis;- brach der Kirchengewalf an_d16 1VL[t[lche Behorde o_der 911 den _L dcsherm nnter der Vora1is1eßung zu, daß der k11ch11ch6 Jmtan-

nyd. - Verf. - (Hei. Vom 6. August 1840. §. 25. Gesetz vom 5. September 1848. _ _ 3) Das churheisiiche Recht erfordert 111 ÜÜLU 1chwer6r6n Dis- ziplinarfällen des katholischen Klerus, d. Susyenfion und" _ _ _ Dauer von drei Monaten die1taatlich6 B-é1tar_1gung dcs 111117611133 _ Wegen Mißbrauchs der Yimtögewalt bleibt der Rekars 1111116 Landesbehörden offen, sofern der _zmtändige Kirchenobere die Abhulse ver1agf oder Gefahr im Verzuge 11“1_ _ Regulativ VOM 31, Llugu1t „1829 - §, 135 6. Verf.-Urk. Voxn 5. Januar 1831. _ __ 4) Auch 1313 na11aui1che Recht gestattet g6gen ('MCUWYÜY- brauch der kirchlichen Amthe1valt__die Berufung 6111 den St_agt. Außerdem erkennt der leßtere die Pflicht des SYaßes an,_ we1111_1e1ne Hiilfe fiir die Vollziehung von D13311111nqr-Versugu11g6n_ 111 Lln1pruck) Einer desfallsigenR-xqu11ition sind 1316 Akien zur Einsicht und Prüfung des SachthaltI durch die Landeehörde bei-

zenzug eingehalten worden i1t. _ §§. 71, 73, 74.

bei Athntseßung,

Verwei1ung_ an Besskrunchort

genommen wird.

Verordnung vom 30. Januar 1830 §, 36. Verfügung vom 25. Mäi 1861. _ __ _ _

Nachdem durch den Art. 15 der V6cf.-Urk d_16 Unzulg1figk61t einer ofitiven Theilnahme d6s Staats an _der kirchlichen Verwaltung a_ls 611 insbewndere die Grundlage fur licher DiZzipl_inaren11cheiO_ungen er- chüttert worden, ist in der (He1eßgebung aus dem fraglichen G6- 1161 eine fühlbare Lücke entstanden. _ _ _ die Geießgebung kann aus dtefem W656, W113 aber auch zur zwetieüosen Ent1cheidung kommen, ob und 111 Wik? 111611 die aus dem ]“118 011163. 861018- abgeleiteten Aussicbts _ _ auch das negative Recht, Welches der «taux 1161161111661“ 861- k1rch1:ch6_11 DisZipliiiarge1Valt _geiibt, in Fo1g6 des verandertey Verhaltnisses zivi- 1ch6n Staat und Kirche eine E1n1chra11kung zu 6111131611 haben. hat z1var die VSXWJUUUJ czas Prinzip der ;211111)- nomie für die katholische Ktrche m_ 1hr6r damaligen Gestaltung (vgl. Motiv zu ?.M! Entwurf 61ncs_G biidung und Anstellung der 0561110611611) 1ofo_rt 111 _ _ eseßt und, mit der Einstellung _der Auspubung der wesentlichsten [u1ficht6r6chte, ja sogar der Oberausfi t, ((EU,-Erl. des Mini1t. v.

lche_r anerkannt u_nY in Folge 196 eine staatliche B61tat1gung kir

1116 und damit

Thatsächlich

6 ('Les ii_b6r Vor- irk1amkeit

_adenberg v. 6. Januar 1849 M. Bl. 1. d. i. V. 265, Er]. desselben Mini1t. v. 3. Zum reuß. Kirchenr. _1. 45) _ _ _ eine Einwirkung au1 die Lusübung der k1rch11chen Diziplmargewalt nicht erner eintreten lassen. _ _ ' des Ministersvon Ladenberg vom 16. Ayr1[_ 1849 (Beitr; ausdrückliches Gesetz ger_ec_h__tsertig__? 111 mdeß

er en

1850, Beitr, z.

Standpunkt nicht. Artikels 15 lä131_ denselben __ __ erkenn6n._ Eine nälere ge1eßl1ch6 Regeluyxx _111 demgemaß Won a_us 1ch6rheit als ein Bepurmtß an3111el)6n, zgmal 1111 die m den leßten Jahren 111 der katholqcherz Kirche em- Vor Allem abcr bedarf es_ der ustandes, wsl &, unter Wahrung des k1_rch_11ch6n Rechts, aum für seine obersthoheitlichen Pflichten

dem gegenwärtigen Geseßentwurf ist die __bezeichnete Regelung bezüglich der evangeli1chen und der rönxisch-kathqlnchen Kirche 111 Aus- sicht “genommen. Die1e Limitirung halt fich innerhalb der Grenzen

Grünßen der Rechts Hinblick a Herstellung eines

dem Staate

1873.

nannten, als privilegirte Korporationen c_1nerkannt6n Religioysgemein- schaften vor _allen übrigen im Stqate ermielémen, auch e_rhxxhteYuf- fich_t_?rech16 re1p. Garantien gegen einen M1ß*rauch, zur ©8118 stehen mu 611.

Was den Inhalt der Forlage betrifft, so find im ersten Ab-

schnitt die allgem6in6n Grenzlinien gezygen, mnerhalh deren diE k1r_ch- liche DisZiplinargerichtsbarkeit ihre 1r61_6 Uebung bel)qlt.MDer zw6_1t6 Abschnitt behandelt die Fälle, in Welchem die (Staatsbehorde befugt ist, ausschreitende Ent1cheidungen d6r_ KirchenZewalt zuruckzu- W6116n und ihrer praktischen Durchführung 11111 den Mitteln der _staat- lichen Exekutive entgegenzutreten. Die B61t1mmung6n det? drttxen Abschnitts sichern das Interesse, Welches der Stagt an _61ner Wirk- samen Uebung der kirchlichen Disziplin [):11, und 161611 fur den Fail der Nichtbetbätigung ein 1u_büdiäres staatliYes V-xrfa r6n vor. Ueber den zur Entfcheidung beru1en6n Gerichtsho

näHeren Anordnungen.

trifft Abschnitt 17. die

- Die allgemeinen Motive zu dem Entwurf eines

Geseßes über die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen haben folgenden Wortlaut:

Das ältere 2116651 des preußischen Staats sicherte der Staats-

gewalt bei der AnsteÜung Der Geistlichen 6111611 (Zinsius, der nicht_ nur vor dem Eindringen stnathefäHrlicher E(ement_e__1n den _gec1tl1cZen Stand 115111516, sendern 116111 Staqt guch zur EHLÖSMUJ 1611161: teresien eine einflu reiche positive Mitwwkung gewaHrte.

€-

Nach den Bestimmungen des A(lgemeinen Landrechts darf

Niemand zu einem geistlichen 2111116 _olme vyxbergegaygene genaue

Prüfung seiner Kenntnisse 11111) 1611163 51_5_l)er g61ulyrten 213111111616 zuge-

lassen Werden. Die Zulasmng zur P_r111u_ng, welche (1111116511161) der evangelischen Kandidaten den Konfistyrrexi uhertrngen worden, 1e1zt_d16 Ablegung des Abiturienwnexamens, _1_011)16 die Absolyirnng des 111611- njum aoaäßmjoum voraus. Die PrUsungen der katholi1chen Kand1daten Seitens der bischöflichen Behörden unterka en_ der 2111111651 der Ober- Präfidenfen undleiztere 1varexz_besug1, diLKaydidqten, 11161ch6_11ur Zeug- nisse auZländischer Univeriitafen un_d «611111111r16n_be13ub_ring6n yer- mochten, 111 Bezichung au1 allgemem W1116n1cha11[1ch6 V11dung einer bcsonderen Prüfung zu unterwerfen. _ _ _ _ __ _

Landeszuntertbanen waves un16r1agt, die Ord1n_a110n zu 11611111- lichen Llemfern bei auswärttgen Behörden 11ach3111uch611 oder _von i[)n611 anzunehmen. Liusländey bed1_1_r11_en z11_1l)r6r Lln11611ung_61116r besonderen Genehmigung und d16 ge11tltch6n Oberetxwaren auIHr11_ck_l1ch Mrpfsichtet, so oft ihnen _die ELuenyung Yes Pfarrers anheimxaÜt, ivegm '.)luswabl eines 1111191160811 "Hubjek_t_§3 die aligemeinen JUEYLÖLU Vorschriften zu beachten. Endlich war 1_1_1r_die Faxle, WV_DLM “(;-xaaxe nieht selbstdas Recht der Crnezunxng Hes Gélstllchcn zu1tan6, ?ck B 61ta11- g ung vorbehalt6n, wel_ch6 ur1pr11ngl1ch d6n_ Reg1erungep, water 1_11 Betreff der evangelischen (5531111115611 den- ._Kon1i1tor16n und m Betreff der ka- tholischen (3611111111611 den Ober-Prastdenten ubertrggen wurde.

Allggnx Landrecht T[)_ U. “(lb. ]], §§. 60 11. und 402 ff. Ju- struktion für die Regierungen von 23._ Oktober 1817 _§._18; Jn struktion für die Konsi1torie_1_1 Vom _gleich6n Tage 1.2[_[*1chmtt'_V6r- ordnung, betreffend die Re116rtverhaltn11ie der_ Prorinzialbeßorden für das evang6111ch6 Kirchemr61en vom 27. Zum 1845 und Verord- nung vom gleichen Tage 116111111111) der kathoüschen K_irÖen-Angelegen- heiten (Gei.-S. (16 1817 S. 248 und 237, 116 1845 (9. 440 11115443) bezüglich des Priifungswe1611s _]OWON [)m_fichf[1ch der evangek11ch6n als auch hinsichtlich der katl16111chen Kand1date11_ find zu verg161ch6n die in Vogts KircH-cn- u11d__El)erech1 zusammengestellten Verordnungen uud Verfügungen, S. 91 11. 11111) 127 ff. _ _

Auf die Stellung, welcbe [)1ernnch der Staat 311 _ren Kirchen 1n Betreff der Ausbildung und 9111116011119 der (5361111115611 6111nal1_m, blieben die Bestimmungen der V611a11u11gs-Urkunde mehr obne Em- wirkun .

DZr Artikel 15 gewäl1r1eistet nämlich_ 6611 beide11_ök'i_ent[ich aner- kan111611 Kirchen und den andern 316091011115 - (3361ell1ck1111ten _die selbständige Ordnung und Ver1vnltung _ ihrer ?l11gelege11heiten und Artiki'l 18 [).11 _das Ernennungs-, Vök1ck11IJZ-, Wahl- und B6- 1tätigu11gsrech1 bei B.;1e131111g kirchlicher Stellen,_1ow:it es dem_Staate 311116111 und nicht 11111 136111 Peztronxit oder be1rndern_R-:chtst1teln b_6- rnbt, aufgehoben. Dai; 111661; be_1 Erlaß d161ex Be1t1mmungex1 die 2111111111 lediglich dahin g6g_.111g6n 111, das _dem 311.116 bis dJliin zuz 9611111116116 Recht einer 116111111611 Theilnahme, 1eweit es mcht auf speziellen Rechtstitel beruht, a11_1_1_ugeben, mcbi aber auch dem 111 den Hobeitörecbten des *Stantä bcgr111§nen tiegat1ven 31611116 der U_e__[*er- wachung des kirch11ch1ch11 9161111611119611'116 und der Abwehr 1taa1sge1ghr- lieber Icrleibungen zu 611111111611, i1t in den CrlauterUW-en DIZ “Ministers won Ladenberg zu den Bestimmungen des Artikel 11 11. der Verfassung?- Urkunde vom 5. Dezember 1848 auIdrücklics) hervorgehoben. Es heißt daielbst (Seite 8) zum Artikel_12, 16131 15,_1J[16: _ _

„Der Entwurf der Ver1a11u11gs-Ke1nxn11ßon_ 611111ng im Art. 19 die allgemeine Bestimmung, daß jede Religwns-Gc1eli1ckyast in Betreff ihrer inneren Angelegenbeiten _u11_d der _Veerlkqng 11)16Z_V6rmög_en_s der S1aats16walt 1369611111161 1r61 11110 1615161116111 _16111 16116. _D_1616 Bestimmung ist offenbar 61116 ungeeigtiete, 111611 ch_(_5)1'LnZL_ zw11chen den äußeren und inneren L_lngele 611[)6116n _nirgends seit beitimmt 111, und Weil es ein11eg1111ves§6cht giebt,_au1 Welches der Staat gegenüber den Re_ligio_nsg_61ell_1cha[1_en niemgls verzichten kann, wenn er 1111) 1116191161511g_61a[)rd6n_1111[l. Deshalb Hat die VersassungSurkunde 111 Ueber61n111mmung mrt den Von der Frankfurter er1amml_ung gefaßten, auch_ von der C611tral- Abtheilung augenomm-xnexi_B61ch1u_sse,_ den prakti1chen G6_1ichtspu11kt festgehalten und den Rel1gions-(He16111chaft6n das Re 1,__ 111176 Ange- so3-*.“.L;:ZT-“n 1elbitändig zu ordnxn und zu verwalten Vi'kMLZCU, wonach. künftig eine positive TheilnahnU von Seiten der Staathewalf nicht melzr startfind6n_W1td.“ _

Zu .[rtikel 15, [chi 18, bemerken aber 'ene Erlauferizngen, daß die Vorfthriften dieses Artikels.? nur eine not w_endig6_Kon1equenz_des i11 Llrt1k61 12 (16131 15) a_nge1prochenen Grundwßes» 111611. Cc" 1tcht mithin außer jedem Z1196i1el, daß auch die Bedeutung des Llr11161s18 keine andere ist, als 111113 der Staat, abg_616[)6n von den 1111 '.)lrttk6l 18 selbst angegebenen LluSnahmen, bei Y_UCZUUJ der k1rch11chen L_lemter keine positive Mitwirkung mehr in ?[nwruch nehmen wo_[[te, dax; aber "nichts ferner lag, als zugleich auch das dem SW_ÜL zustehende Re? der Oberaufficht und der Abwehr auf5ugeben, wre es denn auch a s ein unveräußerliches Hoheitsrecht nicbt aysgegebcn werden kynnte.

- Richter, Lehrbuch des Kirchenrechts, 6. Ansla e,_An- merkung 1 zu §. 100 von Rönne's Staats-Recht, 3. u1lage, 1. Band, §. 91. _ _ _ _

Ist Tiernacb der Sinn und die T_ragw6116_ der Bestimmungen in Artikel 1 und Artikel 18 zu beurtYeilerx, 111 fragt 11ch, Welche prak- tische Entwickelung seither Hie Verhaltmße genoxnmen l)_abe_n.

In dieser Bezielwng 111 zu1_1ach1t zu kon1tattren,_daZ_d16 Stellung des Staats zur evangeli1chex1 Kirche 61111 dem brer 111 ' ede [teheuden G biete in Folge jener V6r1a11ungsbestimrnu11gen eine w_616ntliche Aen- derung bisher nicht erfahren hat. Scho_n 111 ch Erxauterungctx des Ministers *von Ladenberg isx bemerkt daß es_ 111 _B6ziel)u_ng _au1 die evangelische Kirck)? fich „VM WWU DÜW)? 113111 die g61ch1ch1l1ch _en_t- wickelte, 1161) an den «taal anlehnende Bersastung d_er161ben,_mü in auch die Wirk'amkeit der derma1_1gen Y_ehorden fortbe teben 11111116, 153 ein anderer echtszustand begxundet 16111 werde. eingemaß gelten die ältern, vor Erlaß d_6r V6rsassungsurkunde wegen der Vorwildung und Anst611ung der Geistliiben ergangenen Bestimmungen in der evan-

das Besserutzgshaus der Diözese darf die auer von sechs Wochen

nicht überstetgen.

des Bedürfnisses. Ihre Rechtfertigung liegt in der Erwä ung, daß dem besonderen Schuß und der bevorzugten Stellung, wel e die ge-

gelischen Landeskirche dcr ältern Provinzen unverändert fort und ganz