1873 / 10 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 11 Jan 1873 18:00:01 GMT) scan diff

gleichartig ist daS" Verhältniß des Staaks 311 den evangelischen Kirche11

der neuen Provinzen. _ Dagegen hat bezüglich der _katholifxben Kirche die tbatsächbche

Entwickelung eine ganz mtgegengUeßte R1chtung genommen. Dte ka-

tholische Kirche war vcrmö e ihrer Verfassung in der Lage, sich in"

den vollen Besi der ihr 013161136060 Fr6ihciten zu 168611 ohne die Aus- einanderseßung ßmit dcr Staatchwalt tm Woge 011 6161603601100 ab- zuwartm. Die Folge [11610011 _11t gewesen, da 016 kath_0[1f_che_Ktrcke nicht allein sofort thatsächlich„m den Befiß 00 er Selb t_andtgk61t txat, sondern daß zugleich die dem Staate verbl1ebene0, au? emem Hoheits- rechte entspringenden Befugnisse der Ober-Aufstxht 10 0611 wcchngsten B6 iehuugcn nicht zur Ausübung_ gclan_gten. D161e Entwickelung wurde Iveéentlich dadurch begünstigt, daß das_ alt_ere Rech1,_we_lches 661 Staats- email eine 0011006 und direkte Emzvirkung au1dte Besorgung der irchlichen Angelegenheiten gcwäl)rte,_die nunnzehr in den Vordergrund tretenden negativen Hoheitsrechte nicbt ent1_01ckelt _haxte und es 001161 an näheren Bestimmungen über il)r6_B611)ätrgung 101016 an 0611 051111- gen Schußmittcln zu ihxer Dgxcbfuhrung fcblte. (R1cht61, dte__Ent- wickclung des Verl)_ältnis16s 3101161160 dem Staat und d6r katholnchen Kirche 10 Prcu'en 1611 061 VMasszmgc-yrkunde vom 5. Dezember 1848, abgedruckt in 40060 Zeitschrift fur Kirch6nrecht, 1. Jahrg., S. 100.) Im Einzelnen ist die Folge die1er Entwickelung 96106160, daß der Staat 1) keine Kontrolc über die Außbildung des Klerus zur Zeit aus- übt. Die Bischöfe bestimmen allein über die Vorbildung der Gcist-

lichen, fie 010060 005 PrüfungZWesen 1100 061113611 10 den Kaubew-

Seminarcn, Knabenkonvikten 101016 den Klerikal- und Priesterseminarcn, deren Vorsteher und Lehrer_fie ohne jede Mitwirkung des Staats annehmen, 2101101160, mit Hulfe deren fie nicht nur die wissenschaft- liche und theologi1che Bildung, sondern auch die ganze Erziehung 1100 Charakterbildung 06sberaUWach1enden_Klerus bcherrschcn, ohne daß 000 dem St_aate 161011 nur uber 016 kirchlichen Erziehungs- und Untmichtsan1taltcn eine Auffi t geübt Wurde, 610 Zustand, 00 offen- bar mit den Vorschr1ften der §, 1 bis 5, Tit. 12. Th. 11. Allgem. Landre??? und Artikel 23 der VerfassungSurkunde nicht im Ein- ang 1 611.

2) Bei Verleihung von geistlich§n Acmfern Hetheiligt fich gegen- wärtig der Staat nur da, wo 106316116 Rechkstttel vorlie' 60. Die Bischöfe find daher in der Lage, _Per10nen, Welche durch 1 re Wirk- samkeit das Wohl des Staates (101 0136 Sch106rsxe 311 1606101960 geeig- net find, in geistliche Aemier zu 116111160. _Selb1t 016 Ansteklung von Ausländern kann der Staat nicbt 1111106111:_ 1100 bleibt nur die Mög- lichkeit, sie eventuell (1003111061160. Fur das 111 den Allge'meincn Hoheits- rcchten begründete 0116th6 Recht 060 Staates 061911310601 staathefälyr- licher Verleihung6n 16111 zur 3611 ]Cde_ praktt1che_Anwcndung. Dcr Stqa_t ist lediglich auf den guten 281660 der geistlichen Obern an- gew1e en. _ _ _ _ _ __ _

3 Die nahezu 00101016 Abhangigkert der 0111101111060 (5361100060 0011 i 160 Ob6rcn 10110 dadurch 11011) erhöhet, daß es, wo nicht Pa- tronatrechte in “rage _kommen,_ 10 dem 236116060 des Bischofs steht, ob er ein Pfarr 1encfizrum 0611011100061, um den Inhaber 011 0010101 1111101711161 zu halten, 0111 mtertm_11ti1ch besetzen 10111. In einzelnen Diözesen wird_ 000_ dte1er_Fakultqt reichlich Gebrauch gemacht und dadurch künstl1ch_ 610 11101361 T_hetx des Klerus abkeß'bar und darum auch in seiner äußern 03110603 10 61061 völligcn Ab)ängigkeit von sei- nen Oberen gelaf 611. -

- Ein Eins reiten der Geseßgebung erscheint hiernach unerläßlich. SÜbstverstänchh kann es jedoch 01101 2101911061210, zu dem_System des Landrechts, welches dsr damalig6n texrttormlistijchcn A01chauung folgte, zurückzukchren u_n_d_ dem Staate 171616010611 Besugniffe zu 16101- diren, Welche _begriffSma131_g als Ausfluß der 31116060961le anzusehen find, und auf deren Außuöung der Staat deshalb durch die Bestim- mungen der Verfaffungsurkunde 0613110160 041. Vielmehr ist es als fesxstebendes Ziel 10 betrachten, 0002300011011; von Staat und Ki_rch6 aus dem hier in 9606 1160611060 Gebrete 10 F1?! oxdnen, daß 6106116115 den Kirchen die 10060 061161156116 pofitive irk1amkeit bekassen, an- dercr1cits aber das 006110006111006 Nuffichtsrecht des Staates zu voÜer Anerkezmurxg und Geltung gebracht 106106.

Wenn 01610111 dcr Rahmen 06361 net_1st, 100611)an dessen das zu 6110116006 ©6163 fick) _zu 0600611 12111, 0 111 bezüglich 1610611 (86110an- bexctchcs “1010 ZUZUJSZTLHM, 06113 L_M unmittelbares praktisches Bedürf- 0113 mit _uckficht 011 060 Versaßungßzustand dcr 6000961116060 Kirche gegenwärtig nu_r 116311911611 der kat_holt_1_ch6n Kirche vorliegt. Gleiéßwvls 111 es_ erforderlich, auch 016 Verhaltnqsc 061 evangelischen Kirche ofort 11111 m Betracht zu ziehc'_n_ un_d demgemäß für die beiden christlichen Kirchen dieselben ermd1atze 16_stzustellcn,_ thsils um zum klaren Aus- dr_uck zu brzngcn, da? auch 016 6000116111106 Kirche bei weiterer E01- wrckelung tl)r_6r er assungsvxrhälmisß die glelchc Stellung dem Staate gegenubcr 6101161111160 1011, 1116110 um bestimmt erkennbar zu machen, daß ?? sxch um 016 011031111606 Ordnung des Auf 1chtSrechts des Staat? b6zug11ch de_r Vorbildung und Anstellung der eistlichen 11000611, die eine 1100116661000 zwi1chen den K0nfcsfionen ausschließt und 6106 streng 0111111101636 B6 711001111113 bedingt.

_Dagcgen 10111 061 Cntwurf_aus die christlichen Kirch60_ zu "06- sch_ra0ken, da 6111871611?) 111 Betreff der 11011 611 Relig101109616l11ckyaft60, m0g6n _fi_6 (11161) 1016 016_Juden 11. A; mit 0rporations16chten auSge- stattet 1610, 16060 00.611676 Bedurfniß 161111 und 1100616116110 061 Rege- lung der 00111 Staate 11661 die R61191005g616ll1' (11160 zu 11060060 Au"- üchxsrxchte dle Stqung_mcht unberucksichtigt b 61060 kann, 10616116 016 0611ch1606060 Relrgtonßgc16kl1chaft6n und 06160 Religionédiener 1111 Staats- 16060 6101161)n1_6_n._ Gcradc abcr dr_6_ bcv0rzugte und bcd6ut1'a1ne Stcllung, welche das gei1tl1che_2_[mt dcr 1111111111060 5110060 im Leben des Staates und _des Volkes 9601600 [1611100061 606010 das Bedürfnis; 1016 die Be- 16cht1§mg 061 (1616151111160 _Regelung.__ _

_ _ (10 961111006 211111" 10 den (011111111760 Kirchen trägt vermöge der Prwilegu'n und des [*UOUÖLM Rcch1s1chußes, mit 101-[ck60 der Staat 130116106 ausgestgtxet 001, den Charakter eines öffentlich 611 Amts. Die G61st11ch611 8611161381! 011 Rechte_der Beamten des Staats; die 130111100 111168 061 von 111060 gesuhrten Ktrchenbücher 0110061 daraus angesteÜtcn ZeuZmsse _dauert fort; 1016 A111tshandlung60 1161160 110161: 1161011061601 11161 rech111_ch60__Schuß und Prwatkla 60 gegen 0166le aus ihrem A1nt_sverl_)altm13_ 110060 1101 1016 g6g6_0 taatsdicner statt. Sie [16111360 endltck) eme R6106_0e1_100_11_cher Privilegien in Bezug auf das Ab abe- 106160 und d_16 M111tarp1l1cht, _und zur Einziehung ihres Dicnßtcin- komm_ens 10110 111060106110 dre admini1tr_at106 Exekution, theils ein abge_ku_rzkc_s_91eck)1s0erfal)re_n (Mandqxsyrozeß) gcjvährt. Ja der Staat betLatiFt 16106 Furwr 6 fu1_: 000 961111006 Amt 161011 so weit, daß 61, 011 0 06 1660111606 erpfl_1chtung, da mit 161060 Mitteln helfend ein- Ü'ltt, wv 016 Gemeinden d_16 600x100 nicht aufzubringen vermögen.

_ Der 1n_achtige_ Emskuß, den 016 Geistlichen als Lehrer und Führer ihrer G6mekaen_ubcn 1100 der 161011 dann unvermindert bleiben wird, 106011 die Gctstlx cn 016 staatlichen Funktionen, mit denen 16 1th 1161161061 md, 01 _t mehr wahrzunehmen Haben, beruht 01 1 zum kletnßen 0611 901 _der 060013119160 Stcklung, welche der Staat ÖLM gxistlichen 21.1111 _1m 0ff60t11chen chen eingeräumt hat und die Wesent- ltc_h dazu 06111091, 000 Anselm und die Autorität der Geistlichen zu starkxn. D__61 Stgat ist dahex e_benso_ _bcrcchti 1 als verpflichtet, Ga- ra_0t160 dafur zu ordern, daß 10_ 01616 Ste en, die der Staat selbst mrt so großen _ _0rrec_hten auSg61tattct at, nicht Männer beruf6n Werden, die 1610 eigenes Lehen geÖahrden. “' Vloße Repvksfiv- maßreg_eln sm_d _aber au_f _01616111 cbiete vöÜig unzureichend, denn 1716 T atigk61_t der (1361111111160 10 der Seelsorge und im Beicht- stuhl 601316 1 fich 1eder öffentlichen Kognition. Demgemäß muß der Staat voxbxugende V_e_ra_n1taltungen treffen._welche i[)m die Bürgschaft geben, daß 10 den get1t_ltchen Stand nur Manner au'genommen Werden, von d_enen der Staat eine Gefährdung seiner Aufga en und ZWecke an sich nicht zu befurchten hat.

steÜeFuvdxsZm (8an Ja? 061 Staat besti_1_nmte Yedingnchn aufzu-

-o 6116016110110 um ei 1611 mte a. "'

machen ___ s! 6 z 0 1 ck )angtg zu

ALS solche ergeben sich:

1) D_€r_Befiv der Eigens aft als Deui'cber. Der Jndigenat ist gls unerlaßliches Exforderniß 'r die „Jula ung zum geistlichen Amt :uberall und allgemein anerkannt.

2) Der Nachmeis eiuer genügenden allgemeinen wiff'mfihaftlichm-

Bildung, wie ein solcher ._für jeden Beruf, der eine gelehrte Bildung erfordext, vom Staate verlangt wird und insbesondere der Bedeutung des getstlichcxn Amis entspricht. -

3) Es 111 dem Staat das Recht zu 111th0, Personux fern zu halten, welche nach der bürgerlichen oder pol1t11chen Serke hm Anstoß erregen. -

_?aß in dem*oberhoheitlicken Aufsiclxtskecht des Staats die Be- fu 0113 begründet ist, diese Bedmgungeu für dte Zul_assung 1101 96111- liiZen Amt zu stellen und daß hierin auch da, wo 1116 Seletandtgxett der Kirchen i_n der Ordnung und Verwaltung_ ihrer Apgelx eyhexten verfassungSmäßig garantirt worden, ein unzulaffiger (311an 10 0118 eigene Lebenögebiet der Kirchen nicht zu erblicken l_st, dcxß vtelmehr dte Autonomie der Kirchen auf der einen Seite und em mit den uöthigen Schußmittcln umgebenes Auffichtörecht des Staats auf der andern

Seite, nothwendige Correlate bilden, ift sowohl von der Wissenschaft-

anerkannt, als a_uch durch die neuere Gesc gebung der Staatetx, w6lche glsicb dem preußischen Staate den Grund von der Selbstandjgkeit der Kirchen in ck16 Verfassung aufgenommen. haben, zur praktischen Geltung ebracht. _ . _

R1 ter spricht dies positiv aus in IFeinem Lehrbucbe des Krrchen- rechts (Aufl. 6) §. 100, und 106161! in etreff des Rechts des Sta_a- tcs zur Rekufirung mißfälliger 6110060 bebt er hervor (§. 181 Sxtte 496), daß „dies der_ Preis für den Verzicßt auf das Placet 961061611, daß die glteren Ge1eße erforderten.“

Glctche _Grundjäß6 entwickelt _

Blunt1ckli 10 1einem _ngemeinen Staatörecht_, 2. _ Alissag, Band 11._ Seite 313 ff., 106061000616 Seite 321 1001611111 er 1agt:

„Bet _der engen und notthdigen Wech1elbezie)ung des Staqts und der Kirche und da 016 Beamten der anerkannten Kirchen zuglerch das Recht und den Rang 0011 Staatsbeamten exhalten und im Sxaate 6106 611101116 Autorität und Bedeutung haben, 10 3161111 6s_dcr Kirche, kemen Per1onen kirchliche Aemter anzuve'rtrauen, uxelche mcht zugleich de_m Staate genehm find und mag d_er Staat fordern, daß vor__ der 101_rkl1cben Cmseßung 111 das Amt d1e Erwählten zur Guthetßuug prasmtirt werden.“

2110!) Zöpfe erkennt an, daß das Auffichtsrccbt des Staats sich auf dre Vorwa'tung der Kirchenämter _erstrecke _und 1060610110616 der Staat den Llysprucl) zu 6111606011006, 1016116 Per10060 000 den Ktrxben- amtern gusZmchließen, deren Ausstellung für 610611 geW1ss_en kircbl1ch6n Kosten 111 staatlicher Hinsicht bedenklich 6116116106. (Dcut1ches Staats- 5 6101; 4. Aufl. Th. U„ S. 832 und 838). _ _

_ ok. auch von Mohl, über das Verhältniß des Staats zur Kirche, 10 061160 Staats- und Völkkrrecht Tbcil 11 Politik, Bd. 1 S. 171 Z. tpsbewndere S. 219 ff. und Walter, Kirchenrechk 10. Aufl. S. 99

., insbesondere N10. 111. und 17111 101116111, der den Grundsatz wcxr ebextfalls anerkennt, jedoch in inkonfequenter Weise ihn nur an? 016 Amteslung der Kirchenobern anwendsn 10111. _

Was_ aber _die Lage der Geseßgebung in den Deuüchen Staaten anlangt, 10 bestimmt 1111 Bayern dte V6rordnun 00111 8. Aprtl 1852

untex Nr. 8_: daß zur Erlangung von ir en-, nanxentltcb Pfqrxvfrunden außer dem Jndigenaf erforderlicl) fin ,_ 'bürgexxtch und 1101111111) 1006110161 Wandel, 1060109116126 und seelsorgeri1ch6Bxfahtgung,

16 der 581161101 zu erproben bat, und Kmntnisse 1111 0170611110611 Ver- fassunqß- und _Vcrwaltungsreäht. _

Die Prüfungsbehöxde 10110 aus StJats- und Kirchendienern nach Benehmen mit dem Bi1ch01 zu1ammenge1eßt; und

11016: _N . 9: 0013 016 2361161011011 0011 geistljchen Pfründen durch die B11chö16 die Königliche Gcn6hmigung 0016001601 und nur 116150- 113.8 ,?131116 beliehen werden dürfen.

J1t 01610101) das [acet 001061101160, 10 ist dagegen in Baden und Württember das Ierhältniß streng nach 060 0060 angedeuteten 6511100151060 gebt net worden.

_ Das BadijcheGeseß über die 1660111106 Sfcllung der Kirchen und 111156116060 Veretne tm Staafe vom 9. Oktober 1860 bestimmt im An- YYY _an 016 bezüglichen Vorschriften der 0160131160611 Verfassunng-

n e 10

§._7„ die vereinigte evang6111ch-protesta1ch11che und die römisch- katl10111ch16 Kirche ordnen und 0611010160 ihre Angelegenheiken frei und selbständ1g, 11110 *

§. 8., 016 Kirckxenämter werden durch _016 Kirchen selbst 0611161160, unßeschadet dcr (1111 öff6ntl1chen 0061 11111P_rivatrcchkstifeln wie 1115- 061000616 dem atronatc beruhenden 2561090113.

2111401111106 er 06r0rd11et

_ §. 9., 016__K11.060ämker können nur an solche vergabt 1061060,

Welche das 0110116116 Staatsbürgerrccht befißcn 0061 61100960 und nicht 0011 061 Staatsregixrung untcr 3210111106060 Grundes als ihr in bür- gerlicbe'r 0061 011111110761 Beziehung mrßsäklig erklärt 1061060.

_Diz: Zulassung zu einem Kirchxnamt ist 1696110111319 durch den

Nachweis einer aklgemein wifsen1chastlichen Vorbildung bedingt.

Der Umfang derselben und die Art des Nach106116s 10610611 durch 6106 Ver0rdnung bestit_11mt. _

Zum Vollzug 016161 [6151610 Vorschrift erging 00161111 6. Septem- 061' 1867 die 236101011009, die allgemeine wissenscha1tlich6 Vorbildung der G6111l1ch60 0606116110, welche neuerdings durch Vcrordnung 00111 2. 910061111161 0. J. in einigen Punktcn modifizirt worden.

Das Württembergische Gesetz vom 30. Januar 1862, [*6116ffend *

die 8169611101] 060 _Vcrhälxnisses dcr Staatsgetht zur kath0_li1 60 Kirche',bc1timmt im engsten Anschluß an Art. 18 061 Preußis cn Verfassung und zwar in __ _

Axt; 2; da?; Erne0nung§reét_des Staates zu katlck0li1ch60 Kirchen- stellen 111, 1010611 65 n1cht_auf 161000610 Rechtstifeln, 1016 namentlich dem Patronat bgrubt, ausgehoben.

Auf _die Anstellung 000 G6_1stlichcn 06110 Miütär und an öffent- lichen 911111111160, findet diese Bestimmung k6ine Anw6ndu0g, fügt dann aber die Art. 3 und 4 hinzu, welche lauten:

A_rt. 3. Di_6 Zulassung zu 61:16:11 Kirchenamte 111011111) den Vcfiß 066 Wurttembergnchen Stcxatsbürgerrechts, 101016 011111) den Nach1veis Liner Foxx Staate für 6011131610600 erkannten wiffcmchaftlichen Vorbil-

ung 6 mg .

_Art. 4_. Die Kirchenämter, 1061616 nicht 0011 der Staatöregicrung 1611111 abYangen, k_önnen nur als 101106 verliehen Werden, Welche nicbt 0011 Yer StaatSregtcrung 1111161" Anfybrung 0011 Thatsachen als ihr 1011111le161161 0061: politi1cher 236316511011 mißsällig erklärt Werden.

W160ben 0616110 an edeutet, find d1616 Vcstimmungen nach AUSWeis dcr Motrve resp. dex ammerverhandl_un_gen in der 0610013160 Ueber- zeugung «lasset;Q 01113 fie keinen EinJin m die gleichzeitig zum Voll- zug gebrachte S6lb1tändigk6it de_r trchen in ihren “eigenen Angelc- g611061t6n, 1000610 0111 die Llusge1talkung dcs daneben bestehen geblie- benen staxxtlichcn Ausfi t-Zrechts enthalten.

_ Badnxhes Staats irchcnrecht _000 Georg Spohn S. 15 ff; _- D_16 9616811606 Regelung des Verhaltptsses de_s Staats zur katholi1chen Ktrche m Wurtxemberg, in Dove's 361116131111 1ür Kirchenre t, 11, Jahr-

ang S. 71 bis 75 und S. 80 ff._Hauber, die kirchenrc tlichen Ver- LanZlYYgen auf dem württembergnchen Landtag von 1861; 1111116111

Indem d_61 vorliegende Gefeßentwurf diefen Gmndsäßen streng f0_lgt, kann em begründeter Zwet el darüber nicht bestelcn, daß 61 161061 Tendenz und Richlun ua als ein sol er beim tet werden muß, der _den 000 0er Wisßxxschgft und der es ßgebung anderer Staatxn aufgestellten richtigen ' 1030060 über das VerlFaltniß von Staat und Ktrche, als dem Verfassungrechte des preußischen Staats entspricht. Dagegen _kötznxn ZwZifel erhoben Werden, ob ein dem Grunde dtefer mezwien umgebautes Gesc sich überall im Einklange mit den Bemmmungen der_Verfassungsur de, insbesondere der Artikel 15 und 18, befindet. Dtese Weife[_lassen ich namentlich an ein elnen Spezialbesitxnmungen des anrses, Wel 6 den gegenwärtigen 6110- stand der Ktrche b_erübren, anknüpfen. Auch 11? anzuerkennen, daß d1e StaatSregierung _sett_ mehr als 20 Jahren bei usfuhrung _und and- haburzg der_V011chr1ften der VerfassungSuxkunde dcr katholi1chen it 6 ßegemzber eme Praxis _geübt hat, _1velche in wesentlichen Stuckm 01 t tÉn __(ZuÉlaZi? _steht mit den Grund1äßen, denen der vorliegende Gesetz-

0 u o g. -

Indessen ist 11 6110619611 daß jene Praxis ohne ernsieG ä rdung

staatlicher InteresKen möglicÖ war, so lange dem Staate eietsehkatho-

lische Kirche mit einem selbständigen Episkopate gegenübexstaud. Sie würde aber nicht haben ca 413110611, we_1m vorayözufeßen gavesxu wäre, daß die VerfassmL der kaxhol11cheu Ktrche, wre durch dte_v_at1. kanischen Beschlüsse ges eben, eme fundamentale Aendexung erluden und alle Macht, sowohl die des Rxgtmcnts, als auch d_1e dex Geseh- gebung auf das für unfehlbar e_rk_lartc Oberhaupt_ der Ktrche m Rom übertragen werden? würden. Dte1_er Verfassungsgnderuug der katho- lischen Kirche gegenüber ist unzuxetfelhaft auZ dle Staatögewalt so berechti t als v flichtct, ihre S_tellun zur trcbe neu_ zu ordnen und namentkich eine MaltangSpraxts au ugeben, wel 6 _11116 Entstehung nicht mehr utreffeuden Voransfeßun en verdankt._ trd do_ch 1elbft der von ver1chiedener Seite aufgewokgfenen Frage _dte _Be_rechnguug_ der Erörterung nicht versagt werden können, 0!) die romtfch-katholrs 6 Kirche in ihrer jeßigen Gestaltun _und EntMckelung 0011) 1610611331211 Zäßlich für diejenige 'katboltfcbe trche z_u erachten 16016160 '_ te- ungen zum Staate, insbesondere auch 111 Bezug au dte Dotations- frage, früher Regelung erfahren haben. _ _

Gleichwohl ist, wie 0060 angedeutet, zuzugesxehen, _daß ux Be- ziehung auf verschiedene Vxstimmungen des Entwurss 31061161 bestehen können, 00 fie den Grundsaßen genau entsprechen,_ welche LQ gas der Verfassungs-Urkunde, zumal bet der Allgememhert 10161 6111111111110- gen, entwickeln lassen. Es ist_ daher die Frage als mcht urxberchgt u bezeichnen, ob der Enbvurs überall nur den_ Charaktxx emes s- ?ülwungsgeseßes trage, oder ob & zuglxich dt_e_Grund1ase der___V_er- fassung, indem er ste theils deklarirt, thxils ausmhrt, auch modmcrre.

Um diesen Zwäfeln von vorn bereut zu begegnen, empfiehlt es fick), den Gefeßentwurf einer Behandlung u_unterwerf60,_ 1016 101 6 durch Artikel 107 für Abänderungen er 6r1assung vorge1chrreben 11, also nach Ablauf eines Zeitraums v_ Wenigstens 21 __Tagen nach der ersten Abstimmun eine zweite Absttxnumzi m den Hansertx des Land- tags eintreten zn affen. Jedenfalls ist 01 _er M0_dus der Embri0 ung eines besondern Verfassunas-leänderqngs-Gest cs 1ch00 000 0161111? en Gründen vorzuziehen, Da die 610161110960 60 Besttmmungen der Verfaffun s-Urkunde, - insbesonderx 016 des Artikels 15, nicht 10100111 estimmte pofitive Vor1_chrift6n 611101111611, als viel- mehr allgemeige Grundsätze auswrcchen, 1o_ wurde auch ein Abänderungs-GNH nur ganz allgem6in gefaßt 10610611 können, und es würden alsdann bei der fpezieslen Geseßgebun _ 1016061 gleiche oder ähnliche Zweifxl über die Tra weite einer solZUBestimmung en tehen, als fich 1eßt_ an _die Vo chxiften der Verfas1ungs-U1_kunde sel st knüpfen. Ueberd1eß 111 die vorg61chlagene Behandlungsweüe be- reits 0011 den Häus6rn des Landtags 061 den Verfassungsänderun 611, welche die Preu1311che_ Verfassungs-kaunde durch_A1mahme der 61- faffung des Norddeut chen Bund6_s ersahren hat, emgeschlagen wvrden. Auch entspricht diesel 6 dem _V611ahren, 1061ch60 für Verfassungsändg. rungen Seitens der inchsgewßgebung aus Grund des Artikels 78 der Reichsverfassuxig besteht. _

Nach 016160 _allgemeincn Exörterungen 11061 die Tendenz des Ge- 16tzentwurfs und 1610 Verhältniß zur Verfassungsurkunde ist_nunmehr zur Motivirung des Entwurfs 1elbst und 1611161 einzelnen Bestimmun- gen uberzugchen. _

Der Entwurf theilt |ck seiner Aufgabe gemäß in 5 Abschnitte und enthält in Abschnitt 1. die allqeuxeinen Bestimmung-m über die Zulaffimg zum geistlickyen Amt, 111 210160010 11. und 111. die 106301160 _Vorsch_riften über die Vorbildung_und die Anstellung der Gentlicben, m Ab1ch_nitt 17, die zur Durch1ührux1g des Geseßcs erforderlichen Strafbestimmungen, und endlich in 211111110111 7. die Uebergangs- und Schlußbestimmungen.

_ *- Dem Hause der Akgcorhneten liegt folgender Entwurf ernes Gesetzes, betreffend die Abänderung und Ergän- zung des_Hannoverschen GefeßeS«00m 8. November 1856 uber Aushebung 000 Weiderechten vor:

Wir Wilhxxm, von 650660 Gyaden König von Preußen 2c. 0610100611 1011 Zu111mmung beider Häu1er des Landtags 11016161 M0- narcbie 1ur die Provinz .Hßnnover, was folgt:

§._ 1. Das 3300000611106 ©6168 0001 8. November _1856, betref- fend_ dle Aufhebung 0011 Wéiderékhtén, wird durch nach1olgende Vor- 1ch11ftcn 601510311100 abgeändext, _

§. 2. Das1clbe 1111061 aus 016 Ab1tcklungs0lchcr Weid6rechtc keine 911110600009, Welche aus (bestandenen und 0006110006060) Forstgmnd- stucken ruhen. _

§. 3. Die §§. 4, 5_und 6 065 (86161568 10610611 aufgehoben,

§. 4. Der [6 t6 AÜW; des §. 14 und de_s §. 15 werden aufge- 1101360; (m_ 106 Stele der1elben 116160 die Vor1chriften der §§.5 bis 8 016160 GLWZLI. _

Dem Berechtigken wird an Stelle 161066 9101111096160th nach er- foxgt6r erths6rmittelung eine angemessene Ahfindung an Grum- stucken, fe_1ter _Geldrente 0061 Kapital Ü[*CNV1€1M_. Vereinbarungen d§§_Parte1en uber eine andere Rente, als 6106 16116 (861016016, find 01 lg.

_§. 6 9316 Ab"ndung erfolgt 10 der Regel_ durch Abtretung 0011 06rhalt0113mä131960 «LULU 060 [161611161611 Grundttücks 0d6r durch an- 06160 dazu gexignetes Land, 106110 1011060 00111 Verpflichtctcn angebo-

- 160 wird. Das abzutretcnde Grundstnck muß 61060 Ertra Ewert!) ha-

ben, wélchcr dem ermittelten jährlichen (5560006111) 061 6r6ch11gung gleichkommt. _

§. 7. Flächen, Welche 0611111386 _061: 2361100010606 ihre's Unter- grundes (Stein- 0061 Braunkohlen u. 1. 10.) oder _0crmöge ihrer ört- lich611 Lage oder aus (1006160 9111111160160 61090 0610006160 Wcrtk) für den Eigentl)ümer haben, sind nach dem Ermeffxn der Theilungsbchörde, 1010611 thunlich, 000 der Abtretung auszuschließen.

. 8. _Kann eine Landabtretung nach dem Erxncssen dcr Theilnngs- behörde auf Grund 061" Gutachten der Sachverständigen zweckmäßig nicht geschkhcn, 10 10013 016 2101111011119 ganz oder 106111708116 10 einer dem 6101106060 Jahreswerthe der Berechtigung gleichkommenden festen Geldre0te gegeben und ange'nommetx 10610611.

_ Dre AbfindungSthen find 001 0611211111119 sowohl des Berech- 113160 als des Verpflichteten, naxhckzuvoriger 1echsmonatiger Kündigung durch Baarzczhlung de_s zwanzigsa „1611 Betrages der Rente ablösbar. Dem Verpflichteten ist es gestattet, das KapitJl in vier aufeinandex folgenden 61njährig6n Terminep, von dem Ablause der Kündi ungsfri1t an 1310111061, 30 gleichen Thcilen abzufragen, doch 111 der Jerechtigte 0111101016 Tlxerlzahlungen anzunehmen verbunden, 101-[che mindestens Emhundert Thaler betragen. _ _ _Der jedeSmalige Rückstand 111 mit fünf Prozent jährlich zu 061310160. _ Eine Vereinigung_ der 236106111ng über einen anderen Ablö1ungs- 1111110110 hierdurch 01 t auSgc1chlo11cn, der_leßtere 0011 160011) den 2510ch60_Bekrag _der__ 6111160161116 01ch1 übersteigen. Verabreduygen, Welch61_d161er Vor1chr11t zu1vtder_lausen, haben die Wirkung, “0013 dcr Berechtigte daraus nur den 251achen Betrag der Jahresrente zu for- d6rn 06 1191 ist. _ _ _ FZ 9. O_er §. 21 erha[t_ am Schlusse 101260060 301110: - _ ie Kaprtalza lung 0011; dem 201114360 „etrage dcs ermittelten jährltchen GelHWert s der Berechtigung Zleichkommen. §. 10. _ Findet der 1161011616_Eigent1111m61 einzelne Ver6chtigte ab, 10 ist er 0611191, 01161 Verbaltmß des T[)eilnel)mungSrechts 061 5211196- fundenen _emen _nöth1g6n FWT 000 _der Auseinanndßungsbehörde unter Berucksichtigung _der wirth1chastlrchen Interessen beider Parteien zu l_xestimmenden T_hetl des belasteten Grundstück:? der Mitbenutzung der ubrigen, noch mcht aßgefundenen _Berecbtigten zu entziehen. §. 11,_ Weidebercchttgungcn, aus we_lche das Geskß vom 8. No- 0embe_r 1856 210106000119 HEIDE, können 10- ukunft nur durch einen 0011 emem Gen te odcr ytar beurkundeten ertrag errichtet werden, also auch durch rfißxmg xucht entstehen._ Es 1011 edoch eme m_Bctreff 061161060 bereits begonnene Cr- sißung durch ykrafttreten d1616s 656161360 111 t unterbrochen 1061060. _ §. 12._ D16 Alxfindung der auf Gememxiten ha' enden 16101111- Y 611 Weideberechtigungen findet gl_e1chfal!s nach orschrift dich _ eßes statt. Der 5. 22 des (5361613613 0001 8. November 18 - dte AufbebunZ) der Wetderexhte betreTeud, wird aufgehoben. __§. 13. er §. 40 Mrd aufge oben und durch folge'nde Vor- schrtst er1eßt:

Die Kosten des AuseitxgnderseFugsvxrfahrens _werden untex alle Theiluehmer nach Verhältmß des prtbuls yerthetlt, _xvelchec jedem Emzelnen aus der Abstellung_her Wetdebexerxgungxrwachst. _ Das ungefähre Verhältmß di 65 Port ils wrr_d_ von der Thm- luugs-Behörde ermessen und der Ko tenpunkt demgemaß estßeseßt. Auögenommen sind jedoch die Kosten der etwa erfor erltcheu Ver- messung und Bonitirun des _belasteteu_Grundstücks, welche von a_llen Theilnehmern nach Ver 111111111 der Thetlnehmungsrechte _111 tragen smd. Auch hat in der W er Theilnehmer dre osten der auf Leinen Antrag eingeleiteten,“ die“ Geltendmachung feines _Recbts oder einm besonderen Nutzen bezielenden Verhandlungen allem zu tragen; es bleibt jedoch dem Ermessen der'ThUlungsbehörde vorbeHalten, unter Umständen die et1va vorhandene Gegenvgrtei um Ersaße dersexlben zu verpflichten. In Rekursfällen find d1e Kokten dem unterltcgenden Thetle zur Last zu [ en. ' _ _ _ §. 14. Das GRW vom 8. Novembcr1856 _1011'd mti den 10 diesem Gesetze enfhalkenen Abänderungen und Ergan ungen auf den Benvaltungsbezirk der vormaligen Berghauptmanns aft Clausthal

außgedebnt.

F 15, Ayf Sachen, in Welchen ein rechts_kräftiges Sthtnehmig- keits- rkenntui vor Erlaß dieses Gesetzes beretts ergangen 11t, findet leßteres keine uwendung.

U 6 b e 111 ck t der in den Diözesen des preußischen Staates vorhandenen katholischenPriefter-, Klerikal-Seminare, Konvikte und Knaben-Seminare.

Cöln, Erzdiözsfe. Prieter-, KlerikalZSemiuare: _ __ Erzbischöfliches Prie er-Seminar m Cölu. Der Prafes 111930111- kapitular und [)1'. 1511601, der Subregqns ist'Dr. 111801. und Prtester. Die 4 Lehrcr smd Priester, der 6106 ist Domkapttular_und 1)1. „101. can., der andere ist Domkapitular und 1)_1. 111601, per 011116 Dr, 11160], 61: 111111, der vierte Lehrer 111 Kuratprtester. **Dte Verivaltung des Seminars liegt einem Kuratprtester ob. Konvikte: a) Katholis 4060109111010 Konviktorium in Bonn, Der In- 106ka it 1)1. 111601. und Pricstcr, die 3 916061601611 find ])1'. 111001. und Kuratpriester. D6r Oekonom _ist Priester._ b) ErzbisJ-Zfliches Knabcn-Konvikt zur 1); Mgrta m Neuß. Drei riester der Lazaristen -Kongregat100 10 Cöln haben die 8611009 und Beauffichtigxmg. _ _ 0) Erzbischöfliches Knab6n-Konvikt zum h_. Joseph in Mynster- eifel. Wie oben 3 Priester der Lazartsten-Kongxegatwn. ä) Erébifchöfliches Knaben-Konvikt zum [). 211001110111 Opladen. 1 Rektor und 5 Lehrer, welche Weltgei1tl1che sind.

Trier, Bisthum. Priester:, Klerikal-Scminare: _ Bischöfliches Priester-Seminar in Trier. Der 9169606 und 1316 7 Professoren sind riest6r, unter leßteren befinden fich 5 ])r. 1311601. Subr6gcns ist Pro . ])1. Henk6._ Jm VerwaltunZSratk) fist dex Gx- neral-Vikar, der Regens und Justiz-Rath [)r. Euler. _Ren_dant 111610 Landrentmcister und Rechnungs-Ratl). Der Oekonom 111 610 Prrester.

Konvikte:

Bischöfliches Knaben-Konvikt in Trier, Die 2 Voxste'hex: 11012 Priester. Die Mitglieder des VLrWaltunngraths_find P1161ter bts _au1 einen Gymnafial-Direktor. Die Oekonomie wrrd 000 barmlxerztgen Schw6stern 000 der Kongregation des 1). Carl 000 Borromaus ge- führk. 190 Zöglinge. " Pgderborn', BLstbum.

Pric1t6r-, Klerikal-S6minaret a) Bischöfliches Pricster-Scminar zu 3136106100111. Subrcgsns, R606_1601_ und Prokurator find Pmcjter. b) Bischöfliche philo1opi1ch-k[)el)log11§heLkhranstalf. (8601103110111 ([*11601101100010.) Der Präskkt 111 ])1 131180]. und Pxosessor der Kirchengc1chichte und Apologetik; Die 7 Professoren 1361: Theologie resp. 061 Phtlowphie 101016 der R6ndant find 1ämmtlich Priester. B ck [ck [ 1 ck KvaiktF 11' ö'i es 1)» ogis es 0001 . Priester. ZZR“ Rendant ist Domvikar, Knaben-Seminare : 11) Bischöfliches Knaben-Scminar (8611110611010 1111101130010) ' zu Padcrborn. Zu den 4 Kuratoren 96060 der Semingr-

Dirckwr Schmidt, die übrigen sind Priester, der P1ä1es

und 061 Rendant sind Priester.

b) Bischöfliches Knaßen-Seminar (8610103110111 8001136100010) zu Heiligenstadt. Zu den 5 Kuratoren gehört 061 Gymna- fial-Oberlehrer Waldmann, die übrigen find 5131161161. Der

Regens,

Präses 11111) 916061601 find

Präses ist Priester, der Rendanf JommiffariatZ-Sekrctär. **

Münster, Diözese, Priesterz, Kscrikal-Scmiuare:

a) Bischöfliches Pri61ter-S6minar 111 Mützster. Dex" Weil)- bifch0f und ein Domkapitular 011060 016 Kommi1100 für innere Angclcgenheifcn. Der Regens, Subrsgens, 6061601, O6konom und (_Hesanglebrer find Priester.. _Von 0611 Alum- 0611 find 32 Priester, 3 Diakonen, 24 Subdmkonen, 3 ohne Ordinatiqn. _ _ _ _ _

b) Hülfspriester-Semmar 10 Gaesdonk. Dcr 51301160 1115131161161.

* Konviktet

a) Bischöflich6s Konvikt für Kaydidatcn der T[)60_[0916 (00110- 9310111 1301101006001) in Münster; Der Wkil)bi1chof und ein Domkapitular [111060 die Komm1ssion für die inneren Auge- lcgen_heitcn. Der Direktor, Repetent und Rendant find

rie ter. *

b) 0116Z10111 1110611630010 zn_ Sf. Ykauriß, Konvikk für THW- [0360 die sich _311 Weltyriegterp fur lecxika 0001111060. Der D1re 01: ist Psarrer, 016 116119603 _Vor1tandsmitglieder find Priester und gehören der Psarrgeqtlrchkeit von St. Mauriß b6i Münster an.

Knaben-Seminare: _ 3) Bischöfliches Knaben-Semitxar (0011133110111 1100116030001) in ünster. Der Weihbischo1 und 6111 Domkapitular 011060 die Kommisfion_für die innern Angelcgmhetien_. Der Prases, dcr Skudienpräfekt und der Rendant sjnd Priester;

b) Bischöfliches Knabcn-Seminar (00116g1010 140J_08111_1011111)zu Gacsdonk im Dekanate Clevx. Komm11fi_0n fur dre _mnern Angelegenheiten: der Weihbüchof und 6111 Domkapttular. Der Rektor und 016 12 Lehrer find Prwst-xr; der Rektor und 5. Lehrer find 130600160 111111.

Breslau, * _ _

Bisthum und dessen Delegatur-Bezirk (Preuß. Anthctl).

Pricster-, Klerika_l-S611_110are: Fürstbischöfliches Klerikal-Semmar m 251661110. Der Rektor, Spirrkual, Subregens, die beiden Senioren find Priester. Konvikte: _ _ Fürstbischöftiches Konviktorium für Theologie_ -Stud116006 _m Breslau, Wei Kuratoren mxd 0er Repetent sind P11estex. Der drttte Kurator, ittrich, ist Konfistorml-Ratl) und Ober-Genchts-Assesfor.

68 Konviktorcn, _ Knaben-Semmare: _ _

Für tbifcböfliéxs Knaben-Seminar, verbunden m1t dem Hospttgl 1111 801. 0811118111 nr 8 Singknaben, Der rokurator_ und der Pkg- fekt find Priester. In der Anstalt sind 100 Hglinge, sammtli S_chu- [er des katholischen Gymnasiums, sowie zwet Studenten als razep- toren.

_ Ermland. . Pmcster-, Klerikal-Scminare:

8610111011010 (1106668600111 ]310081161g6086. Die beiden 600561-

73170168, der 16g6110 und der subr6g606 smd Priester. Die 601156170- torsa sind 611011011161 1101116111111, der Regens tft 01. 111601, der Sus- regens Dr. jur, 6811. 16 Alumnen und zwar 1 616116118 und 15 19.1

Kulm, DiÉese. Priestcr-, Klerikal- eminare:

L11136011316 3610100111101 616116010111 (1106668311001. Der Regens, die 11111 Professoren der Präzeptoc nnd der Prokurator find Priester, unter 1 neu smd 3 Doktoren der Theologie,

Knaben-Seminare:

15111860 316 8611110311001 111161010111 (110666830010_ (()0116J10111 Ya- rianuw). er Rektor und die 9 Präzevtoren find ordinirt. Außer diZeu Personen sind noch 2 0136661110165 inf. 01-11. angestellt, welche ni t Priester find.

Posen und Gnesen, Erzbisthum, Priester:, Klerikal-Seminare;

8611110311010 „4161110106668. k080311161186„ ZWei 111071150168 81? (16- 1101311 6, 6311117010 U61101)., zWei (161101511171 0 61610, sieben 1110f63§016§ 61; wasiskri, von [eßteren find 5 ordiuirt, die beiden anderen find als ])11', 86111, 110611. UFJ. 1'0611 . resp. als UFJ. cant. bezeichnet,. Der Prokurator ist Priester. 75 lumnen.'_'

8610111011010 416010106666800111 (1106806056 1111161160111, 31061 1110- 71801611 001111113131 3 6618161111110 1311106. Zwei (1611015311 0. 6011115010 U10 131011., zwei 116110151111 6. 61610, fünf 111016880168 61“- magjsbri, von denen nur Gybskt, Uag. cant. nicht ordinirt ist, und unter denen sich 61001.

11. 1111". befindet. Hi1desbeim, Vistbnm. Priester-, KLerikal-Seminare,

8610111311001 0101100111111 0111800111116. Nch1Priester, 0011 denen drei Doktoren der Theologie und einer Professor jur. 0:10. Außerdem zwei YUUUÜ kaIbF't-Skj- welche Priester sind, und ein 1110111005 5011111360008, von MWM nicht angegeben, ob er ordinirt ist.

Limburg, Bistbum. __ __ Priester:, Klerikal-Seminare. _ _ 11chösstches Klerikal-Seminar. Vorstand ist „Professor August Munzenberger, R6g6ns“, 4 Alumncn.

__ Knabeu-Seminare : _ _ 3) B11 öftiches Knaben -Seminar zu Hadamar. Dte 061060

Vyx teher find Priester. 62 Alumnen. b) B11chö111ches Knaben-Seminar -zu Montabaur. Ein Sub- regens als Vorsteher. Derselbe ist Priester. 51 Alumnen.

O_Malvrück, Bisthum. Prie1ter-, Klerikal-Seminaxe. 8610100110111 6161". 0303111“. Der Regens i1t ordinirk. 5 Alumnen. Konvikte : 5,51.- 3) 0007161011010 08U3b1'. Der Präses ist ordinirk. 11) 0007161011010 1116111161156. Der Präses und der Präceptor sind ordinirt. Fulda, Btstbum. _ riester-, Klerikal-Seminare Bi1chöflich6s Prtester-Seminar in Fulda. Sieben Lehrer, 000 denen einer 3160609, ein anderer zugleich Subrcgens und Präfekt 111, Von den Lehrern find vier Dompräbendate, 61061 Domkapitular, 016 Übrigen beiden smd der Lehrer der 0116010016060 prachen u. 1. 10. 1)1.Gutberlet und der Lehrer der Philosophie 1302061111010. Mit der Oekonomie ist ein Domdechant, ein Domkapitular und ein Dom- präbendat betraut. Administrator _ist dsr Probator FröHlich. Im Seminar find 5 barmherzige Sch1061tern.

Freiburg, Erzbisthum, Priester-, Klerikal-Siminare, m- _ 5Y_riestex-Seminar: 10 St. Peter. Der Regens, der Subregens, 016 061060 Repetitoren und 061 Spiritual find Priester. _ Knaben-Semingre: , _ _ St ?rzbishöftiches Knaben-Scminar 1111 Aspiranten des ge1stl1che0 an LS: 11) Höhere kirchliche BildungS-Anstalf in Altbreisach; der Di- __1ektor und die drei Professoren smd Priester. b)'Knabe_n-S6m10ar 011 813. 001116110111 in Constanz; der Prä- fekt 111 3"1161161. _ _ _ 0) Knabcn-Seminar in Freiburg; 061" Präfekt i1_t P1161161. _ ä) Knaben-Scminar in Tauberbi1ch01§heim (10llt6 im 801116 des Jahres 1871 eröffnet werden). 8) Knaben-Semimar 1111 81. 1711161811! 1111111171. in Sigmaringen. Der Präses ist Geijtlicher Rath, P10161101 und Nachpr6dig61, der Präfekt ist Priester; Das Verwgltnngskomite besteht aus dem genannten Prä1es, einem (5561101611611 Raths, Walcher Pfarrer in Bingen ist, einem Gymnafiumsrektor, einem Professor, einem KreiSrichter und einem Buchdrucker.

Statistische Nachrichtem

“Nach einer Aufstellung des handclsstatistüchxn Burcaus 10 Hamburg belief fick) dic_Zn[[_ 061 _1m Jahre 1872 in Hamburg angekommenen S661chi11e _aus 5872 (darunter 2749 Dampf- schiffe) mit einer LadungSsäbigkcxt von 918,000 Kom. 86111 3_ 6000 Pfund. In den 001061961160060 Jahren stellte fick) der bczuglrcbe Schiffsverkeßr folgendermaßen: 1871: 5439 S_ck). 000 838,891 L., 1870: 4144 Sek). von 617,684 L., 1869: 5192 S . von 712,805 L., 1868: 5297 S . von 681,185 L., 1867: 5055 S . 0011 636,037 L., 1866: 5185 S . von 590,077 L„ 1865: 5186 Sch. 000 543,735_Last. Der Verkehr l)at_1_)16rnach im abgelmzßnen _JaHre 10100111 [36119100 1761 Zahl 061 Schi 6, wie der LgdungZsahigkeit 6106 Höhe 61161 0,1016 nie zuvor. Vergleicht man 016 11"1_r_ 1865 und 1872 _a0g6geb6ncn Zis- fern mit einander, 10 6191601 slch 1111 leßtercs Jahr 6106 Zunahme der Schiffszal)l um 14,0 % und 061 Lastxxxzahl um 67,974 . Von den im Jahre 1872 6105300016060 Sch11160 waren b6lah_6_n 5185 000 ca, 868,000 Kommer*-Last gegen 4687 Sch1116 und 793,823 L. 10 1871, 3653 S . und 579,330 L. in 1870, 4514 Sch. und 658,610 L. in 1869, 4597 Sch. und 625,480 L. 111 1868, 4387 Sch. und 581,993 L. in 1867, 4354 Scl). und 526084 _L. _111 1866 und 4509 Sch. und 498,185 L. _m 1865. CT 1,1111 110) 1001103 1:1 1872 die Zahl der mit Ladung xtngclaufenen Schr": egen 1865 um 15,0% und deren Tragfähichit um 74,2 % verme rt. _Nach der Nationaliiat Waren von den in 1872 a_11g6k0mmenen Scbtffen u. a. preußische 1371 (1865: 1321), HamkxurgUche 862 (1865: 719), bre- misch)e 152 (1865: 142), mecklenburgtsche 30 (1865: 46),___0ldenbur- gisch 126 (1865: 97), 011011036 129 (1865: 54),_fran§o111ch6 103 (1865: 171), großbritannische 2388 (1865; 2000), mederla0d_1_1che 353 (1865: 343), norwegische 203 (1865: 117) sch106011che 90 (1865:56),_00rdamerikamsch6 36 (1865:37)._ Öam011ch1110061kch1 fand l)aupt1ächlich mit ngbrttaanen Hafen statt; es [lesen 11. a. ein 0011 London 3" (1865:242), von O_ull 210 (1865: 189), 000 Hartlepool 132 (1865: 108) 0011 Newcastle und Shwlds

476 (1865: 177), von Leith, 162 (1865: 127), von Grimsby127,

(1865: 113), von Grangemoutl) 46 (1865: 32), 000_Suuderland 366 (1865: 134), von Liverpool 47 (1865: 2), von Card1ff 33 (1865: 0), 0011 Mddlesbro 63 (1865: 1), _000 9006160 611911110120 Hgfen 76 (1865: 5). Aus europäichen Hasen ltefen Dampfschiffe 6111 aus: Am terdam 66 (1865: 6 ), Rotterdam 48 (1865: 42) Belg1en 56 (18 : 46), Fanzösiscßen Häsen 101 (1865: 108), VorWegen 104 (1865: 56), 1611160, Oldenburg, _Ost ri_6_sland 50(1865:_ 47), Schles- wig-Holstein 8 (1865: 2). Von nb eei1chen Landern gmgen Dampf- sch1ffe ein von“. Bahia, Santos 26. 15 (1865: 1), ?avanng 15 (186511), New-York und New-Orleans 61 (1865: 27), Ilrgentma 3 (1865: 0).

Wien, 9. Januar. Cholera in Mähren: „Im Laufe der

*Die „Brünner eitung“ meldet über die _ oche 00n 22. bis 29. De- ember1872 sind zu den in Mähren beretts ausgewwsenetx 25 Cho_lera-

pidemie-Orten 10611616 10 Orte zugewach1cn, 1111031091: 011 Gödmger Bezirke die Gemeinden Robateß, 841106001 000 TU_MZ, tm ermfierxr Bezirke die Gemeinden Billan und Kokor, 1m M1ftecker Bezirke dre

Getxleindey Markt Paskau und Klein-ChraboWa ,'1m Neutitfchcinez Bez_1_rk_6 dre Gemeinden Gro -_Pet_crswald und Kattendorf und, im Wetßknchner Bezirke die zu 61001! gehßrigc Kolonie Neuhof. Mit _Schl_u der Vorwoche find in 14 Epidemxeorten 97 Cholera-Kranke in arztl1 er Behandluxrg verblieben, zu Ylesexn _kametx im Laufe der Wo 6 137 Zuwäch1e und es wurden 10m1t 10 016161 Woche 234 in 27 1061111601160 vertheilte Cholera-Kranke beobachtet. V0n dieser Kran enzahl find 118_ genesen, 57 e_storben und die restlichcn 59, welche sich auf 12 Eptdemieorte vert eilen, sind in weitcrer Heilpflc e verblieben. Jm Vergleiche mit der onvoche sind in der letzten Wocße 106 Cholera-Kranke Weniger zugewachsex und 77 weniger behandelt 10010611; ferner smd 22 Individuen wemger gestorben und 38 weniger 10 Behandlung verblieben.“

Getverbe und Handel.

De_m 3011160561111)th Handelskammer zu Lübeck entneh- men 1011 uber den Umfang und die Richtung des lübeckischen Handels und der Schiffahrt im Jabre1871 Folgendes:

Im Jahre 1870 10111 in Folge des Krieges mit Frankreich der _Verkehr zur See und _zu Lande in den meisten Zweigen geringer, als m 060 [8811311 00rherge_)6nden Jahren; im Jahre 1871 dagegen zeigte fich_ 111 Folge _des erdererryngcnen Friedens, und da die Lücken der vo_r1g1ahr1gen E10fuhx auSJufchn waren, 101016 anderer günstiger Um-

a_nde 106960 _6106 _10 er e_bltche 300111106 060 lübeckisckyen Handels, ds_rbß 06116016 6106 „Jobe erretchkc, wie 1611 langer Zeit nicht. Es läßt fi _dlkfts an der ahl dcr angekoxnmenen Schiffe nachwästn. Leider fehle_n 1100616 Zalcklen1ngabcn 11116 111106161 9,60 gänzlich, 61116 Zusam- 1116011611009 der Einfußrßndet fich erst_1'eit1844. Dag6gen liegen uber 016 Zahl der angekommencn Schiffe 11600 1010616 1006111111196 Angaben vor, 1825 0611113 deren Zahl 880, 1831 _ 772, 1834 - 846, 1840 _ 831, 1846 - 813, 1850 -* 1152, 1852 - 1022, 1860 _“ 1151, 1865 _- 1765, 1870 _ 1694 (100,27021 Last), 1871 - 2260 (147 342 81111), darunter 1562 S6_g6[1ch1ff6 (79,529 Last) und 698 DampffcÖiffe (67,813 Last). Die Einfuhr “111 S66 War fast 000 allen 81100610, die für 060 hiesigen Verkebr 000 3606011109 11110, 00061 als JOWÖHUÜÉ und machte fick) demnach eine gleichmäßige ZMahme beinahe 10 a 60 RichtungM bemerkbar.

Von Schseswig-Holttein wurde freilich statt 11,7 Millicnen Pfd. im Jahre 18700111 10,7 MiÜionen Pfd. im Jahrc 1871 eingeführt, und von_Dä06mark nur 16,8 Millionen Pfd. im Jahre 1871 statt 23,7 M11110060 Pfd. im Jahre 1870, 100611611 die Einfuhr 10.11 1870 aus 016160 061060 8500610 in_ Folge der großen Getrcide-Bezickmmgm 00110011 auch 0011 ganz außergewöhnlicher Höhe 96106160, 11110 die Einfuhr des JUNI 1871 0061111111 016 miktlere Einfuhr selbst der leßtcn Jahre bei Weitem. Die Einfuhr aus Mecklenburg in Scßiffen betrug im Jahr6 1871-nur 0,8 Miüiynen Psd. statt 1,2 Miklionen im Jahre 1870. D161e Abnahme der Einfuhr zur See aus 911611160- burg 111 eine Folge dLr Eröffnung der Lübeck-chinen E116nbahn und der dadurch 060109160 gering6160 Benutzung 061 Schiffs-Transporte. Wird die Landeinfubr mit in 23610001 96309811 10 zeigt sich auch im Verkehr mit Mecklenburg eine Steigerung. 12,16 Einfuhr zur See aus Oldenbuxg 111 111 060 1613160 Jachren (1001106100 von gleicher Höhe 136106160. Die Einmbr zur See aus Norwegen ist im Jahre 1871 auf 320,000 Pfd. gefunkcn, während 116 1870 noch 544,000 z"fd, 1869 - 734,000 Pfd. und 1868 _ 740,000 Pfd. 0611119. Au 016 Cinmhr zur See aus 060 Niederlandcn 111 in den [eßten Jalircn ge- 1unk60. Tie 106060 1161111110160 Lä006r1100 100611601111 0611 1110611116660 Handel 016171 0011 h6xv0rxage0der Bedeutung. In 016161 Beziehung

ommen vielmehr 0111561: 0611 1ch00_€rwä[)nten Dänemark 000 SMI- wig-Holsteitx, die (1006111 gr01360 O111ecländ6r (“.;-10106060, Rußland und Finnland, 101016 Prx111360 in Betracht, und 6108610016061 Ostsee 016 161060 (10061611 Han161tä016 Hamburg 1100 Brcmcn, 101016 England, Franerich und Nordmmrika, und der Verkehr 0111 111160 016160 Län- dern ist im Jahr? 1871 ganz cr06011ch_g6wach160. Was zunächst Schweden 06111111, 10 steigerte sich die Einfuhr zur S6e 000 89,6 Mil- lionen Pfund, im Jahre 1870 auf fast 0123 001106116 Qusn- tum, auf 172,6 Millionen im Juhre 1871. Aus Rußwnd und Finnland 101110611 im Jahre 1871 154 Millionen Pfund eingc- führt und im “Jahre 1870 war 01616 Einfuhr gleich der aus Schwe060 ungewöhnlich niedrig, nämlich 001100,79)11010060 Pfd. Aus P16ußen mit der Provinz 5910110061 0006 SchleSwig-Holstein ist die Einfuhr in den' leisten Jahren 1601 gestiegen, 1868 bctrug 116 001 8,2 Millioncn, 1869-6,4 Miklionen Psd , 01106060 1870 _10 Folge der (5561161065100- junkfurcn 29,9 111101871-38M11110060_P10. Aus den 1100610 1161060 Hansestädten geben inLübeck die 111611160 Waaren zu Lande 610, 65 hat indessen auch die 0310111111: zur S66 0011 dort 1111 Jahre 1871 1161) höher als JSWSHUÜÖ gLstkÜk. Die Einsubr__aus Großbritannien be- trug im Jahre 1871 _ 88,8 Mikliorzcn Pfd., 1870 _ 63,8 Mil- 110060 und 1869 - 66,7 Millionen Psd. Von Frankrcxich kamen zur See an 1871 _ 2,6 Millionen, 1870_- 1,6 Millionen, 1869 “- 3,3 Millionen, 1868 _ 0,4 511111110060 Psd. Ans Amerika 0611119 die Einfuhr 1868 _ 985,000 PP., 1869 _- 1,7 IMillionkkn, 1870 _ 1,2 Millionen und 1871 _ 3 M1llionen Psd.

Die G610101111=E10100r zur S6e beziffert sich im Jahre 1871 auf 488,8 Millioncn Pfd., gegen 325 Mtüioncn 101 Jahre 1870, 370,5 Millionen im Jahre 1869 11110 351,6 231111100611 im Jasck161868. Im Jahre 1849 wurde 016 (8111111171 zur See zu 149 Millionen Pfd. bc- re 1161,

ck Hand 10 Hand mit 016161: gcstcigerfcxxCÜFuhr 3111 Sce_ 116171 016 gesteigerte Einfuhr zu Lande_. Ans dcn E11enbahncn kamen 1111 “Fabre 1871 _ 175,6 Miklionen Psd. an, gegen 140,5 110J01)16_ 1870, 127,2 Millionen Pfd. im Jahre 1869 und 140,3 M11l10060 Psd. im Jahre 1868. Neben den auf 061 (8116000011 ankommenden Gütern sind die durch Frachtfubren und durch 016 P011 angebrachten Quantitäten, 10- wie aueh die auf dem S161111115-Kanal und auf dcr Obertravc und Wakeniß (109601061160 Quautttyten kaum zu 11600611. Eine 9111011111006 macht nur das 00m 811006 auf “Fuhren 0011601061116 Gctreixe, welches im Fabre 1871 die erhebliche _Höhe 0011 24,5 9311111011611 3)10. 611611016 und 1870 fast 2791116100611 P10._betrug. Uebxr d_ie (011.3 ._1960 11. 1.10. angebrachten sonstigen Erzeugmf16 der 8000101110110111 11. 1. 10. 16111611 statistische Angaben._ _ _ _ _ _ _ _ __

Rechnet man 016 Emmhr zur See 111 S661ch1ff60, 161061 016010- 1“::1,. ::af 060 Eisenbahnen 11110 1110061) days durch Frachtsuhren 01196- brachie (556116106 zusammen, namlich m P1un_dcn: Einfubr zur “"aus“ 060 aus Fracht-

See. Eisenbahnen. fuhren. 351,597,000. 127,195,000. 33,162,000. 370,472,00(). 140,359,000. 26,372,000. _ 1870 : 325,054,000. 140,466,000. 27,033,000. 492,553,000. 1871: 488 845,000. 175,610,000. 24-473-900- _688,928,000. 10 ist die erßebliche Zunahme der Gesammt-Exnle leicht 6101011111). 416 Einfuhr Lübecks zur See 0110 311 L_ande im 31016 1849 wurde 1611161 Zeit auf 204 Millionen Psd. ge1chaßt.

Total, 51],954,000.

1868: 537,203,000.

1869:

Verkehrs-Anstalten.

_ Das Coursbuch der Deutschen Rejchs-PosivCr, Walfang für 010 Monat Januar 1873, [. 2101115111109, e_11tHajt9nd die Eisenbahnverbindungcn in Deutschland_und der Ojtcrrclch11ch-ungx- rischen Monarchie Fund Ucberfickyt dc_*r 0611606110611 Rundrcne-Toyxcn mit Angabe der 2511161016116, 0601061161 1111 _Coursbuxeau dcs Ka11ex. lichen Genekal-Postamts, Verhzg 061“ K001gl1ch Geheimen Oßex-Hox. buchdruckerei (R. 0. Decker), 111 1960611 _angegehen und u1n1a13101e bis zum 1. Januar eingetretenen resp. 1011 061016111611 Tagx 6101161611- den Aenderungen in dem Gang? der_ Enenbahnzuge. __Dte Abthex- lung U.. Januar-Februax, enthalt die bedegtendcren EUklxbahnxouten in Europa, außkr Dcuuchland und Oesterxeich, ferner Pqßvxxbmdxxn. gen in Deutschland_und den angrenzenden Landern. Damp11ch1xxk_9ux_1§; Reisetouren 310110960 mehreren 1310111011611 _Europas, _Tartr sur Kourier- und Extrap_osten, Wege1n_aße,Munzvcr [“etchungs- Tabelle, Zusammenstellung der Bestimmungext über Y_nußung der Telegrapbenlinien und Gebubrentarrx :e. Bctgkgcbcn sind

2 Karten.