1873 / 24 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 27 Jan 1873 18:00:01 GMT) scan diff

wie man fie unker dem Wort ew-ZHnlick) vexstclxt, nichtgesvwchemsondern nu_rvon dem Uebermaß dcr Gc_chäste, die ans m1r1asten; Dissonanzen dic nnch zum Ausscheiden veraylaßtcn, habep gar nicht stattgefunden. Ich Habe mich innerhalb des Ministeriums bx: den' lcßten _durch Abstimmung zur Entscheidung gebrachten Fragen ]kdchelf, wie ich glaube, auf Sei-

ten dcr Ma'orität befundkn, und es i“t auch nicht der Grund, das; ich -

irgendwo ü erstimmt wvrden wäre„ Beschlüsse, die mir zuwider wären, gefaßt wärxn, wenn'aua) vtelletcht_ich nicht Mos _durchseßen konnte, wa_5 fck Wuny'chte_tch bm Farin vtcllqicht auch zu 1anguinisch und zu ra7ch _ megstcns "„lcht mit dem Auswayde von Mitteln, die mir bei meincr soustggen Thangketx als Uebe'rfckyuß verbleiben.

Ob cö_nüt3[1ch_ lst, dcm rcußi1chen Staate eine andere Verfastung, auch in dicxer Bezxebung me r der engli1chen ähnlich, zu geben? _ ich glaub); der Herr 5ZZorr-cdner erstrebt eincn sol en Zustand, wir find demzclben mxch naher gekommen, wenn ich an nicht glaube, daß wir ganz zu denx1elben gelangen Werdxn, dazu sind die Nationen in ihrer ganzen Z„u1an1men1c8ung 'zu vcrsthieden. Es_ kann ja sein, daß man es fur x_vnnschenswertl) l)a_lt, daß das preußische Ministerium anycrs orgamsixt werde, da); un1er Staatsrecht geändkrt wche, daß unyerem Minixter-Präsidenten mindcstc'ns die Befugnisse, wie fie etwa dcr Präsident cines Regicrxmgs-Kollcgimns hat, das Jnhibiren, das Vezto auf Kßniglichx Entjcheiduug hin bcigclcgt wird. Das Mes 1s2,_abex btsher mcht vorhanden, und ich kann so rasch die Dtpgc ntcht andern„ wie mein? Kräfte Verbraucht Werden, ich muß mcmc'Aczydenmgen richten nach dcn Dingen, wie sie bis jeßt liegen. Der rtchtrge Ausdruck dex jßßigxn Sachlage wäre eigentlicky der, daß man _den T_ttxl des M.tm'stcr-Präsidcntcn, der nichts Weiter bedeutet, ganz sgklsn 118߀11110l€dlg11ch nach dsm Prinzip ginge, das; von gleich- berechttgten acht thstern ]edsrzsit der älteste dsn Vorsitz führt. Soll aher der Titel des_ .V.]Zinistcr-Präsidcntcn irgcnd etwas sich der Idee, die man, sich von 1cmcnx Ansehen und seinem Einfluss macht, Näheru- des gcwmnen, dann crsorderf es nach der Heutigen Lags cinen folchen Aufryan_d von faux-krajs gn Arbeiten und BoeinflUssen und Uebkrreden dxr Ubrrgcn Ressorts, da); derjenige. der Minister-Präfident ist, gar zuchts Andcrss 11c_bcn1)cr tme kaxm, und immsr nach dem Ende ein-ss jeden Tages fich" 1agexx 1nu);,__ da); er hinter den Aufgaben, die er fick) gestellt [»at, zurnckgcblxel'cn Ut. So gcring sind die Mittel: man muß cthedex dre kollkgtcxle Verantwvrtliehkeit rein fcsthalte'n und M) n1cht_ daran kcbrcq, Wer Ministxr-Präsidcnk ist, und dtxfem xncht das Gernmstc an größcrkr «Ferantwortlichkeit, kame bölxerx Vrrantwvrtlicbksix zuvoeiscn, als Äcdem andern Staats-Mmqter, odcr man mux; diesen, Wknn man thn stärker als 01? andern znr Berantwvrtung 3165611 [PM, also nsbkn dem jedesma- ltgcch'fforxmimster „in crster Linie, mik andern Mitteln ausstatten, wvxntt'xch1„mmcr mchk behaupten will, daß einer auf die Dauer g!erchzcttr„g_ dle Stellungen (11-3 RckcHLkanzlcr und als prsußischer Mi- mstcr-Prafidcnt zu seiner eigcnsn Befriedigung vkrseHen wird.

' Dcr, erx Vorredncr hat bedankrt, das; das Ministerium nzcht ['N _dxcyer GclegenbeiY eine Modifikation und Vervollstän- drgung crsaHrexzx' hat. _Meme Herren , ich glaube, das wäre sehr, unzweckmaßtg chech, und ick) habe nach Kräften zu verhmdcrn glFucht, da); eine Acndcrung einkräte. Dkk Herr Vorredner zumute, es War? eine ganz gewaltig einschneidende Aenderung, _ dann 1st_meme Arbcrt dcr_c'rst€n 14 Tagc nnch mcinsr Rückkehr verfehlt gc- wY1_en. Ick) habe 1ntch bemu1t, Davin zu wirkc-n, daß Womöglich gar YU"? Aenderung stattfinxe. *cr jeßigc Ministcr-Prcisident ist mein

al'textcr K'ollsgx, ixt so sern, als ('r'vor _mir in dem Ministerium be- retts pour, cx Ut gm Frkund von mcmcr frühesten Jugend her, zwischen ugs _1st "volle Offenbcit und gegenseitige?- Vertrauen. Ick) b;“n voÜ- stapdxg_„ubsrzeugt, daß er seinerscéits das Minister-Präsidium nicht wcxktexcksuhrsn möchke, wenn _er die Wcitsrführung um dcn Preis eines Polltr) )cn Bruches mik nm: crkaufc'n sollte, _ Kas volle Vertrauen [)abe' 1ch zn 1[)t_n,' diyß hab? ick) zu_wcnigen andsrcn Leuten _ außerhalb des 1clztgcn F.))Txmstcrmms, 11101116 Herrsn. Ich glaubte, es handele sich um VorvvÜständignng von außcrHalb HU“,

" Tehmcn Sie also an, Sc. Majestäf [)ätte eincn MUM Minister- Prasidcnten _von außen [)er ernannt, ict) wüßfe nich?, Wer das aus den- 1et1igcnKrr116n, “mi“x denen ich ÜHsrlMupt [*ichr Habe Enger zusammen leben könnxxx, sern 101118, 66 müßte nvthchdrg ein mehr oder Weniger Fremdcr )em, und dann war ich nicht ficher, 1916 die Dinge weiter gxführt' Wordxn wären. Nchznkn Sie einmal an, daß in dteéer Pe- riode, m der tc!) zu dcn Gc1ckpäftpn zurückkehrte, einer von den isheri- gen Mitgliederp dcs Münstcriums ausgsfchicdc'n wäre, _ der Minister der 1andwirth1ckaftlichkn Angeke'gxnhciten hat 65 aus Gcsundhcitsrück- fichten gethan, “_ néhmen „Ste an, da]; Ismand aus politischen Rückfickxtcn , dre maxx cmcm andern viéllcickyt doch immer xmtergeWoben [)absn wurde, mzsscbic-dc, _so Würde es immer den An-

Lchein gehabt [)(-15er), als ob, dxcscs 9l11s1ck)eiden Eine Zensur des Ver- )altens dsr Kämgktchcn chxsxung U_nd der darin [*[eibendc'n übrigen Kollegan _cntbie'lte, _ sei ge1v1ssernmßan ein Protest mit Abreise, mit dem Auösthxidcn Mrslxunden. chg nicht in [solchem stummen Protest cntivedcr cry" Zcugmß gegen drs zurückblc'i'knden Koklsgcn oder ein

Symvtvm “sm_r die_ anz Utzbcreckßigtex Vorausscßung, daß Se. Majestät

in Bc ug aus geW1s?e Regterungsmaßrsgeln andsren Smncs geworden sei?- Beides könnte man mgnehmcn, _je nachdem auf der einen Seite cin Austritt aus dem Kabmct stattfand.

Ick) habs es da[)er_ für meine angslegentlithste Aufgabe gehalten, den jeßigcn Personalbejtgnd dcs Kabjnets über diese Krisis hinüber- zuführen, so daß aus e_!11_1cm AYHUÖUÖLU kcLKe Rückschlüsse auf Mei- nungsvsrschi€_dcnl)€it'€n, 1e1 es ZW11chcn_Sr. Majestät und den Räthen der Krons, 191 es mncrhaW dcleYinijtcriuzns, gemacht Werdsn konn- tcn. Gerade Angesichts der zvxchtrgen Ausgaben, die Ihnen, meine Flyerren, vorljegen, 1chten_ es nnr von der [)öxhßcn Wichiigkeit, das bis- )crige Ministerium dißwn Llungben in möglichster Geschlossenheik entge erxzuführen, und [ck laude, wir Werden die Wirkun davon in den ezultatcn bei den ?lbétimmungen nicht zu "bereuen ba cn.

Dl? VerVOÜständigung des Mtyisteriums aus der_Majorität der Kammer, 1a Meme Herren, das _ck W:: viel [cichtcr ge1agt als gethan. Unx „pas zu thun muß man eme mcHr oder Weniger konstante Ma- jorztat haben. _Wo liegt die Majorit'ät, dieses Arkanum des konsti- tutwneUcn Systems“? Das War in England "ehr [Licht zu sshen; so lange es nur FWU Parteren ga, Whigs und -orics, War es ein ein- xaches Reichencxempex: man zah1te nach, und jyer die McÉyrität Hatte, eßte fich1r_1_den Bcstß der Verwgltmxg. .Das ist auch in 'n land nicht mehr t?nnltch, 1an das, l)a1te 1ch'fur das Wessntliche Motw, warum dre cn [sche Regierung 111 M59 mneren VerWaltung nichtmehr die- Bb? onÉantx Enxrgxe nack; besttmrxtien Richtungen verfolgen kann wie ruher. S_gtebt ]eJt wemgstens unf Fraktionen, mit denen erechnet wexden muß, von "enen man 7 ok] dte Vertreter mehrer zu ammen- reifen znuZ, xtm uberhaupx zx: emcr Majorität zu gelangen, eine ZNaxoritat, te 1chxvankend wird, mdem gewöhnlich nur einc, oft auch keine dieser Fraktionen mxt dem ganzen Bestande des Ministeriums von Herzen emvxrstanden 1st._ Man kommt sehr viel leichter an die Grenze des gememfamen Terrttortums auf dem fich ein 1olcles Koa- litions-Ministerium überlzmxpt nur be. auptcn kann; das Ge iet wird ein sehr viel engeres. „Ltr smd xn'emes' Erachtens bisher überhaupt ' nicht in der Lage, ein Parter-thstertunx ber uns in Preußen bil- den zu können; Das Ministerium myß emen vorwiegend gouverne- mentalen _ geKtatten Sie mrr nac!) memer ganz-n„HerzenSauffassung den Außdruck: öniglichen Charakter tragen. Sylvie wir in Partei- Ministerien hineingeratben, so nxcrden dte_ Gegensäße gc- schä . Der König allein und dte Emayatron, dze von ihm uxtd einer politischen AuFassung ausgeht, bleibt parteilos, und in dteser Stcklung über den arteien, aus dieser Hö? der Krone, mu , mechHerren,dieRegierung in Preußen gehalten tyer en. Es kamz not)- wendtg [ein, nach dem gouvernemsntalen Gefuhl Sr. Mchstat und deer Regierung, mit einer Partei zu gehen und in anderen gllen mit ezner andxryn. In England wird ein solcher Wechsel gewöhnlich durch emen Mmtfterwechsex charakterisirt. Sollen reaktionäre Maßregeln getroffengverdxn, so ubernimmt die liberale Partei das Ryder,„aus der xjchttgetx Vorausseßuyg, daß sie. die nöthtgen Grenzen mcht ubxr- schrecken xvtrd; Folien lrberale Maßregeln getroffen werden, so tritt vorzugsttse die „konservative Partei ans Ruder aus der- sxlben Rnckficht. _BU uns sind meines „Erachtens die Parteigegen- saße noch zu_ schroff, xmd „das [taatltche Ge "hl, das Gefühl, da jedes Jndtvrduum fur dte chterung und "r gute Regierung

des Staaxs, auch Wenn fie,außerl)alb uud unabhängig von der eigenen Pgrxet erfolgt, verantwoxtltch bletbt,_das ist bisher mcht in dem Maße, Me 111 England,_auchbtldct uxeurz ich auch nicbt league, da wir in den leßxen zwanztg Jahrgn ßterm tmmense Fortschritte gema t haben und daß wrr auf dem besten Wege find, daß Niemand unter uns mehr

[agt: es soll nach meiner Meinung geschehn, ob auch der Staat dar- _

nher zu Grunde geht. Jeder fängt an, der Nothwendigkeit der Fort- extstenz der geordnetechgierung des Staats Rechnung zu tragen, wenn er mchtetwa xmer Parte; angeböü', die grundsätzlich diesen Staat, wie er, ncgtrt, Wetl _er nach thrcr Memmxg überhaupt nicht existiren sollte. Ich muß nun, obschon ich nnch durchx'den Herrn Vorredner habe vexletten lassen, langer zu reden, als ich glaubte, noch eine Frage er- 117ahnen,__1ckte cr _bcxührt hat, nämlich die "rage des Adlakus, was er eme ruxst1chk Emrrchtung nannte, was (1 er doch hier nicht zutrifft. Ich mußte deux Herrn Vorrcdner _längere Zeit zuhören, bis ich mich ub-xrzeugtc, daß mein Vsrhältnix; zu dem Herrn Präsidenten dos RetchZkanzlcr - Amtes in dieser Natur aufgefaßt wurde. Ich glaubte, es Ware Hur von der neuen Einrichtung im Kriegs - Ministerium die Rede, ÖW eben _darin ihren Grund hat, daß Jemand außerhalk: der Ge1ckäfte des Minister - Yräfidiums ein so uxnfaxxgreicbcs Ressort nicht “bewältigen kann, Was aber mein Ver- haltm); zum Herrn Minister Delbrück bctrifft und die Erlaubniß, die :ck dyrch AÜerH-Zchste Ermächtigung erhalten habe, mich auch in meiner _Absttmmung uytex Umständcn durch ihn vertreten zu lassen, so kann teh erst vyraus1chtck2m daß ich glaube in der Lage zu sein, Alles, was dicseymcm Kollege für mich etwa abstimmsn sollte, zu ratihabiren, aber 1elbst, j'vcnrz [ck das nicht thätc, so ist ja die Abstimmung im Staats-Mmrstxrtunx noc!) gar nicht der entscheidende und definitive Akt, dnrch w'elxhkn stck) emMinister an eine Maßregel bindet, das ist erst die Konxrastgnatur. Wenn im Staats-Ministerium 5 gegen 8 ab estimmt ist und es 1st zu Protokokl gsnommcn, und dieses Protoko ist von 2111611 xmt'er'schrxcben, so bkeibt nichtSdestoWeniger 'edes Mittelgkied der Ma- ?orltatsm der La e, seine Kollcgcnx von cuexn zu berufen und zu

agen, lch'habc mx hamals gc'irrt, ich Habe Hiews oder Fuss 1107111111 erfahre» [ck l)„abe diews oder 161165 nicht gewußt, meine * bstimmung nehnxe 1ch zuruck, sie gilt nicht, und ich kann den Akt, der aus dieser Abstnnmung heryyrgel)eu wird, nicht kontrafigniren. Erst wenn er leßterez gethan Hat, rvcnn_ cr skiUL Unterschrift zu der _Sr. Majestät des Kontgs gsscxzt [Tat, erst dann ist der verfassurtJSmäßige Akt voll- zogen," erst dgnn ubernimmt dcr Minister seine Verantwortlichkeit. Es wnrde azxßxrordentsick) unbequem sein, Wenn irgend ein Minister emen zu haufigm Gebrauch votx diesem formellen Recht machte, und dre gndcxn würden schließkicl) sagen: wir wüusckxen eine Aendérung m d_tes€m GcscbästZgang oder in dieser Person. Aber _das Recht kann memes Erchtens keinem Minister verrvehrt werden, daß er vor der antrasignatur sagt: an diese Abstimmung wil], ick) nicht ge- bunden ['[leep- Durch Welches Mrttel ick) nun meine Abstimmun aßgebe, hat. ergentlrcb _mit der Uebernahtne der Verantwvrtlichkcif dur dry KontraFrgnqtur Nrchts zu tHun, ich könnte es ja schriftlich thun, uztr smi? nxcht m dEr Lage, einsn ASWLsenden zu pxäk'ludircn, Wenn em schrxftltches Vqtum vorscgt; es würde Nichts [)e'lfcn, er würde sagen, [ck „kontrgsjgnrrc mcht, _ das xst keine Anforderung, zu der Jemand kypperück) gezWungen Werden kann. Und so würde m den 1e[_t„enen „Fall'cn, Wenn der zu meiner _Vertrefung ermächtigte und nnt “uur rm vollstt?) „Einverständniß und im Bkfiß meines Wüsten Vertraueps befi: Olsche Kollege, Wenn der _ in einer wichtigen Sache Wird „es mcht vorkommen _ in einer unwichtigen sich zu etwas yexstandxn Hatte,“ chs ich Tn keiner Weiße verantworten könnte, so Wurde d1€_ MHgltckat ja gar nicht ange chlossén win, daß ich vor der Untex1chrtst sagte, das kann ich nicht ratihabiren. Indessen, das kommt mcht vor, DLUU_ Zewöhn'lick) sind die Dinge, auf die man Werth legt, doch vyrher vollstandig m Frage formulirt, und man hat sein Ja 0er NLM'ZU sagen, und ,wenn Meinungsverfchiedcnheit zwsthen uns war?, zwßchsrz Herrn Mxnister Dellbrück und mir, 11) würde ich chh z1vexscxhaft scm, ol- ex dlL Sache nicht besser verstanden Hat als 11:1), und wurdc untßr Umstandxn feinem Urtheil mich fügen.

, J'ch kann nur zum Schlxzß wiederholen, daß der Herr Vorrednsr dre erkuztgcn dcr Yersonalyerandkrung die stattgefunden hat, überfcbäßt Hax, Urzd 1ch ergreife „gern dresq Gelegeyheit, meinerseits dahin zu wirken, daß dtchr chcrschaizxmg nicht We'ttx-r Raum gegeben wird, da namentlich _Yrc jvunyerlxcbcn Sachen in den Zeitungen, als wenn i das Opfcr 1rge'nd cmer JntrYUL gean und hinaus- gedrängt wäre, wprrlegt Mrdxm'Jck) [)aHeSe. Maje tät den König sehr lange bitten mtxssxn, cHe xmr dicse Erleichterung gewährt Wurde; ich [mbc den jetzigen Mlxnstcr-Prafidcnten sebr langc bitten müssen, daß er sein Abscßichgesuck) zuritckna[)1n, und Se. Ma'ejtät dcr König hat durch ('in Wort, das auf „cinxn Soldaxcn _nje Heinen Eindruck verfehlt, diese meine Bitte verwwklxchk, 11er tch bm [)erzlicb erfrcuk, daß er sich dazu vorstandcn Hat,. dme arbeits- und mühevolle und, wie ich" fürchte, auf die Dauer Wemg daykbaxc StcÜung in [einem Alter zu übsrnebmen, nnd icb möchte SLLUÖÜFLU, diE Ynterlstußung, die Sie dem Ministerium unter memcm Prafidmm gewahrt )aben, ihm auch unter dem jcßigcn Prä- fidium mcht zu versagen; denn es ist in der That kein anderes,

_ In de_r Diskusswn über den Instizetat sprach der Abg. ]))". Windthorst' (Meppen) gegen die von dem Nbg. Lasker vor- geschla ene Resolution rückfichtlich der GerichtSorganisation. Hier-

auf er lärte der Iustiz-Minister ])r. Leonhardt: „» ?ck. , ckck UMeine Herren !_ Ich kann mit dem Herrn legeordne en für eppen “juckt verkexnnet], daß dte Ihnen vorgchschlagene Resolution unnötbig ist ZFund praktisch 1rgend wckcheJylgexx mcht haben wrrd. Ick wikl jedoch *anich auch mcht gegen die, R€1olutton erklären, Wenn Sie Gewicht auf Tdteselbe legen, zumal da trgend welcher Vorwurf gegen die Königliche

Regierung xmd syeziekl gegen mich alxs preußjscher Justiz-Minister in der Resolutton mcht zu'finden sezn xvrrd. Pte Königliche Regierung soll zuvördcrft dahin wirken, daß die (Hertchtsorganifation für das Deutsche NEUF)“ ohne Verzug ins Leben gerufen Werde. Damit bin ich enxverstanden, 1e13e jedoch natürlich vorgus, das; „ohne Verzug“ soviel [)eZszt, alH: „xhne Verzug, Welcher mcht, in der Sache ltcgt“, Ich Wurde mrch ube'r diesen Punkt nicht Wetter äußern, jvex'n nicht der Lexx ng. Lasker als Berichter takter auf eine Erklärung von meiner

“Elte, Uher Verzögerungen, Wel e die Sache erfahren, provozirt hätte. Rr ttg _1st mzn aÜerdYngs soviel daß die Angelegenl Tit der Reform der N? tsps[ege.1m Deuthcn Reick; Verzögeruxxgen eréahrcn [)at. Diese [tegen aber 111 der Sa e, ganz besonders m dem bereits hervorgeho- benen Umstande, daß die Reform für den Norddeutschen Bund be- gonnen wuxdc und daß sie fortgeseßt Werden „mußte und beendigt wer- den must fur das Deutsche Reich. Zn Uebrtgen haben irgend Welche Verzögxrungexx nicht stattgefunden.,

Die große Arbeit'der Organxsatiop„ verbunden mit der Prozedu- ren, tst zmr als preußrschcm Ju ttz-Mmtster von dem Herrn Bundes- kanzler ubertragen und mit a er Kraft in Angriff genomnwn. Die Sache hatte gryße Schwierigkeiten, „besorxderH mit RückstcHt auf den em_genomxnenen étandpunkt. Ick „bm namlich davon auSgegangen, da ' es drmgend Wunsck enswertl) fer, ezn umfa sendes Gerichtsverfassun s- gx 213 zu xntwerfcn, aléo nicht etwa em Geri tsvérfasfungsgeseß, tvel es 1 auf dte Materten beschränkt deren Regelung not! wendig gebotcn wxrd uxch dteProzedurordnyngen. Sodann bot dix Ar eit aber auch in der Nr tung große SchW1xrtgkeiten dar, das; dre GcrichtSverfassung mit den) rozepurordnungen m engstem Zusgmmenbang gebrachtWerden outen.

Es tft Ihnen nun „bekannt, meme erren, aus den Rei stags- verkqndlupgen des _vorrgen Jahres, "da der württember ische Herr Ju t1z-M1mster darubex Beschwerdß fuhrte, daß die BcarZeitunq der

ache„ganz vorzggSu-ene- m den (Fanden des preußischen Justiz-Mini- YM lage 1an dxe Yrbert vor fi gehe, ohne da[; den übrigen Bun- esstaatcn ernch_E1x11vtrkung zugestanden Werde. Wenn ich damals nicht aus Gesnndhettsxucksichtm in detx Hochalpen geweilt hätte sondem tn dem Parlamentöhause; der Leipztgerstraße, _so würde ia) gegen diese Bemexkung ProteLt eingelegt haben; denn dex preußische Iusttz-Mim- Her 1st_ von gera e entgegmgeseßten (d?mndsaßen aUSgegangen bei der

earbettxng„ der Entwürfe, dte_ 1hm übertragen waren. Es geht namltcl) aus den angxmxmen Motiven zum Entwurfe des Strafgeseßbuches hervor, da!"; ich xs vyn vorn herein für wün- schenSWertb era tet. habe, daß aber dre jvtchtigeren Prinzi ien des Strafrechthora eme V tändiguug mit den ubri eu deut en Re- gterungen emtrete, so wie emer, daß die deutschen egierungen über

dre Hauptprmzipien hes Entwurfs auch ihre Erkläruu en abgegeben haben. J:) _ganz glxtcber Weise rst bei der Strafvroze ordnuu ver- fahren, ,frmltch „zu. emer Zett, als die süddeutschen Staaten dem, eiche noch nicht bexgetrexext Waren. Damals ist auch von mehreren deutschen Iusttz-Mmtstern für wünschenswert!) und geboten er- ach_tet, d'aß bet den Beratbungen über die Gerichtsyer- fassung Hte hedeutenderen Staaten vorab betheiligt würden. Da naturhcb kern Grund vqua , diesem Wun che entgegen zu ireten, so [)Jben ,1n_ der neuesten Zext onferenzen me)rerer bier anwesender Justtz-Muztster stattgefundxn. Ich bin zu meinem Bedauery nicht in dxr Lage, ubc'r das Ergebnis; der Besprechungen mich zu äußern, Weil d'ese vextrmzltcb geWesen find; Die Besprechungen haben stattgefunden, es [MMW m Fylge Hessen „die NothWendigkeit hsrausgestellt, den im preußnchen Jmttz-thstermxn bearbeiteten vorläufigen Entumrf der Gertchtherfassung „umzuaröexten. Diese Umarbeitung ist bereits er- folgt, der uxngearbettete Entwurf ist mitgetheilt Worden, und es wer- den nun Wettexc Konfexenzen st.,attfinden. Hieraus ist, glaube ich zu entnehmen, daß vor] keinexr Seite Verzögerungen stattgefunden [ckaéen

_ ' Was nun die Rewlution unter 11). anlangt, so find die- 1emgen deankey, _Welche in diesem T[)ei[ der Resolution ent- halten find,_ dtexemgcn, 311. denen ich mich seit mehreren InL- rexn aucb erderholt in dtejem Saale, bekannt habe. Ich ba e Z)tefen_ Gedankyn guch praktische Bedeutung beigelegt, indem [ck mrck) „durch sie lettxn ließ bei der Regelung des Grundbucbweseus, ferner bet der Bxarbeitung von Entwürfen über das Vormundscßaftß- und Depofitak1ve1en, welcbe, wenn auch nicht in dieser Session, doch sehr bald die Aufnterk1an1kett der Landesvertretung auf sich zisben Wer- ?en. Vor_ AÜcm thuf uns noth, meine Hkrren, eine starke aber ein- saxthertchtherfassung. Eine solche Gerichtßverfassung wird es er- moglichen, daß die Rechtspflcge mit verhältnißmä ig geringer Raza [ votx Richtern und richterlichen Hülfsbeamten gchan habt wird und d e Mcttxl gqunnen werden, um Richtern und richtexlichen Hülfsbeamten ems [hren 1ptrklichen Bedürfnissen entspreckZende Be1oldung zu gewähren. In Me; jvcxt nun dieses praktisch durchge ührt Werden kgnn, hängf ganz wesentlich (113 von ,der Reichsgeseßgebuyg über die Verfassung der Ge- rrchtc und chr dle Prozeduren. Daß für die Bearbeitung der Pro- zedursordnungch der Gedanke der Resolution mit maßgebend gelvefen 1st, xst wohl Uher allen Zweifel erhaben. O1) fie mm den Gedanken der Resolutwn m der Fassung der Budgetkommiffion oxer in der pes Herrn Nbg; Bashr anuelzmen Wollen, ist praktisclx Vollständig gletch, dsnn so Vlkl Versteht sich ja ganz von [TUM, da); die Vermindcrung der Richter und der richterlichen Hüifs eamten in dem Interesse der Rechtspflege einc nakürlichc Schranke findet.

' Ueber die Resolution, die Vereinigung beider hwhften Ge- r1chtshöf9 betreffend, äußerte der Iuftiz-Minister:

Ich „möchte in Kürzs mich Über diese Resolution erklären. Be- kanntltck) rst ixn Jalr€ 1867 von der Königlichen Staatsregierung dem Herrenhause em GcZetzkntwurf vorgclegt, welcher die Verexnigunq des Ober-Llppellqtionögcrichts mit dem Ober-Tribunal bezweckt. Dieser Geseßentwurs Wurde von ' dem Herrenhauée ohne We'itercs zurückge- wwsmt, und zwar aus» sachlxcben Gründen, eineSWegs allein oder auch nur vorzungeise aus Rückfichten des Etats. Ich muß nun bekennen dgß ich bei Gelegenheit fast jeder ncusn Session geschwankt Habe, 0 em Gkseßmtwurf von Neusm vorzulegen sei oder nicht. Es wird er- k1är1ich sein, Wenn ich von der Einbringung eines solchen in der nä? sten Session Abstand genommen habe; die Gründe der Able - nung dauertsn fort, und es kann einem Minister doch nicht angenehm _sein, „Wenn ein Gesetzentwurf von der Schwelle dcs Hames zurückgewiesen „wird. Später kam aber ein wichtiger Momsnt in Betracht, nämlich die Emcbtung des Bundes- Obcrl)andelsgerichts. Dieser Umstand war für diese Frage in der doppelten Richtung von Bedeutun . Einmal insofern, als die Er- richtung cims obersten Bundczgxri ts in Leipzig, Wenn auch vielleichk nicht den Bnchsta_k)en der Versajsungs-Urkunde, so doch den Sinn der- selchn veclcßt. (Es ist auch k1ar, daß der Gedanke des Art. 92 der Verfassung gar nicht wieder dadurch zur Wahrheit wird, daß eine Vereinigung des Ober-AppeklationSgerichtH mit dem Ober-TrilUmal eintritt. Es bcstebsn auch dann _ freiltch kann man sagen, nicht in Prenßsn, wohl aber für Preußen _ zvoei oberste Gsrichtsl)öfc: das Ober-Tribuna1 und das R§ichs-Ober[)andelsgericht. Sodann kam aswe'r für mich in Betracht, daß _ wie ich wenigstens angknommen habe _ dis Errichtung eines _ Reichsgerichts für Handelssachen mit 11otHchdiger legislativcr Konjequenz zur Errtchtung eines obersten Rcixbö = Gerichtshofes mit unbeschränkter Kompetenz führen mußlc; Dieser Erwägung gcgenüber scl)ien kein dringendes Ve- dürfnir; vorzulicge'n, die Vereinigung sofork eintreten zu lassen. In ganz neusstkr Zert bin ick) wieder schwankcud gewesen, ob nicht die Vereinigung zu beantragen sci m't Riicksicht aus_ den Um tand, daß die Heiden obersten Goricksc m Preußen über ver1chiedene 5 unkke des Strafrechts in unerfreulichsr Weise differiven. Ick) babe dennoch von der Vorlage eincs Entwurfs abgesLk)en, Weil ich nicht gem der Ar]- nahme Raum gcben wollte, als hege die Königliche ngierung Mi - trauen gkgcn die Relch§gc1eßgehung Wenn das Hohe „Tuns erhe - liches wajcht darauf legt, da); eine Vereinigungßer bci en obersten Gerichtshöse jetzt cintrßtt, welche in vxrhältnißmäßig knrzer Zcit Fock) 'edenfalls einfrstcn max:, so Werde ich mcinerseits nach Kräften bere'cf Hein, dcn Wünschen nachzukommen.

_ In der Sißung des Hauses der Abgeordneten am 24. d. M. stand der Geseßentmurs, betreffend die Abstelxung der auf den Forsten haftenden Berechtigungen und die Schei- dung hgemejinschaftlioher Forsten für die Provinz Hannover zur Berat ung.

Ein zu §. 11 gestelltes Amendement des Abgeordneten Lauenstein, die Grandsäße dieses Paragraphen auch auf die Ab- findung der Bauholzberechtigung anzuwenden, wurde von Ab- geordneten der Provinz Hannover befürwortet. Der Regierungs- Kommiffar Gel). Ober-Regierungs-Ratk) Marcard erklärte hier- über nach dem Abgeordneten Schellin

Jm ngcnsaß zu dem geehrten Herrn *orrcdnex bin ich_zunächst der Ansicht, dg); die Achnabme, die in dem § 11hineinge1chobenijt, jcdeufaÜs keine größere Tragweite haben_ wird. Meine Herren! Der Fall, daß Realgemcinden oder GenosseYchaften sich im Besitze von Vaubolzbe- recht1gungen, und Mac yon erechtigungen olchen Umfangs befinden, dax; dic1er Paragraph überhaupt Amvendung finden kann, ist nach meiner Meinung überhaupt etwas außerordxntlich Sel- tenes. Insbesondere Bin ich der. Ucberzcugung, da); der Ja!], Wo" eine Real emeinde oder eme _ Geyofsenschafk als solche Trager ejner auholzbereckxigung fxtr dic einzelnen Mitglieder der meemde oder der Geno senschaft tft, fast gar nicht vorkommt. SoWett meine Erkundigungen re1chxn, hat man mir nirgends nach- Weisen können, daß ein solches hm und „wieder behauptetes Re ts- verhältniß durch chhterspruch' anerkannt ser. Ich bin daher der 9 ei- nung, da , wie man im Uebrtgen auch dre Sache auffassen mag, diese Außnahme Praktisch keine, gxoße Bedeutung haben wxrd. Auf der an- dern Seite sietht die Könxgltche StaaZSregierun in dieser Frage ein Yrinzip; fix nt der Meinung dz: fux eme auholzberechttgung die [bfindung 'm besxandxner Forktflq e eme durchaus unzWLckmäßige und unrichtig? _1st, rverl dje Realxexnemde und Genossens asten as “nie im Stande 1em werdey, FLF) au ihrer §2_l1*findung selbstz auho zzu ziehen;- und war schot) mxt uckficbt ayf dle langc'Umtriebszeit.

, agegen rst dle S_taatSrcglerung der Ansicht, daß gerade Klier bet der Bauholzberexhttgung Geld meistens das einzig richtige b- findungßnnttel sch wxrd, we„1[_der Bauholzberechtigte dadurch in den Stani) gesetzt wxxh, dlc Bedursm e seines Gebäudes auf die einfa ste und btPgste che ficb u bes affen. Wenn der gex'hrte Herr or- redner rn Ausfichkgextellt _at, dg); die Gemeinden, sobald fte mit bestau- dezu'r Forst abgefun ex! sem Wurden, die Abgabe von Bauholz für die Emzelnen auf eben wurden._ so deutxt er damit nur an daß eine Ab- fiydung vyn 5 qubolzberechttgungen m bestandener Forsé in der That mchts werter sem wurde, als eme verschleiernde Geldabfindung.

Ich [telle „daher, dem Hohen ;HaYe anheim, den Antra, der darauf gertchtet tft dxe Worte: „mtt uSnahme jedoch des eza es von Bauholz“ zg ftrxrcben, abzulehnen und dem Entwurf der Stanste- Regieruna auch m dtesem Punkte zuzustimmen. '

Iuserateu-Exxedition dex Beuts-hen Kei z-Ruzeigtr5

Verl n, Wilhelm-Straße Nr. 32.

Steckbriefe und Untersnchungs-Sacken.

Steckbrlex. Gegen den Commis Gustav Linveuheim ist die gerichtliche „Fat Wegen Unterschlagun in den Akten l.“- 63 (10 1.873 Comm. ll eschlosscn Worden. Die erhaftung Hat nzcht ausgefuhrt werden können. Es wird ersucht, den pp. Lindenheim tm Betretungs- falle festzunehmen- und mix allen bei ihm fich vorsindchnderx Gegen- ständen und Geldern an dre KöniÉiche Stadtvoigtet-Dtxektron [)xcr- selbst abzuliefern. Berlin- den 23, Januar 1873. Könzgltches Stad)- ericbt, Abtheilung für Uutersuchungssachen. Kommxfion 11. fur Yßoruntersuchungen. Beschreibung. Alter:. 20 Jahr. . aare: dunkel. Augenbrauen: dunkel. Mund: gewöhnhcb. Gesichtsfarbe: Zefund. Gestalt: schlank. Geburtsort: Briesen _m _Westpxeußen. Große: 5 YßtZckZoÜ. Augen: [*raun. Nase: ngöhnlch. Zahne: gut. Sprache eu ).

[U- M] Gcfahrltckxer Du'b.

Wir Haben cinen 35_40 Jahre alten Mann pon mittkerer Größe, schlanker Gestalt, dunkelbraunen Haqren, bart1o1em blassem Gesteht und rauen Augen Wegen [ck1veren Diebstahls m V9x1)aft gerxommen.

erselbe gtebt an, daß er George Shepherdhexße, vecheuatheter Schneider aus Saratoga _ Springs (Staat Nezv-York) set und erst im November v. J. mit einem nick)? naher, [Jezeichnetcxt P'o tdamyfcr in _amburg angekommen sei. Dieser äußerst gefahrlt )e" Dr_eb, wel cr schon mittelst Durchbrechens der Mauer _aus dem Gefangmsse zu entkommen suchte, macht ganz den Eindruxk" emcs„aus emer Straf- anstalt entronnenen Sträflings. Wir bitten 1_amrz1tlrche Behördey um Au'sÖluf; über dicksePerson und bemerken, da[; Wir. sobakd uns trgend We che Anhaltspun te geboten Werde'n, der betreffendxn Bclöxde sofort unter Anschlu der Photographie des Verhafteten, nahrere Nttfh-Ztlung zukommen las en Werden. *

Pforzhe m, den 22. Januar 1873. Großh. YZd.kk2[mthericht. e .

Oeffentliche Ladung. _Auf Antrag dewKönichHen Staats- Anwaltschaft ist durch Beschluß des uufsrzeicbqßtcn Gertckgts vom heu- tigen Tage gegen folgende Per1_011en: 1) Schrrstseßcr Wilhe'lm Fried- rich Ludwig Wms aus Stra11und geh. zu Rrchtenberg de'n ]. No- vember 1849, 2) Franz Friedrich Chrtytoph Alten aus chbtcnberg, es). den 26. Mai 1849, 3) Matrosc Carl Adam Gottlieb Christian ZZaas aus Stralsund, geb. den 17. Januar 1849, 4),August Friedriék) Heinrich Bartels aus Franzburg, geb. den 11. Ayrrl_1852, 5) Ma- trose Johann Joachim C[)ris„1_o_pl)Bcl)m„ aus ngst geb. den 7. April1849, 6) Matrose Christian Martm Johann erkxndc-r aus

ranzburg, geb. den 25. April 1849, 7) Matrme Albert Carl Chri- tian Brandy aus Langenhanshagcy, gel). _zn V9icr§hagcn _de 17. Syptembcr 1849, 8) Knecht Fricdrtcb Hetnrtch Elras Burmci1t€r aus a!mzin, geb. den 29. Januar 1852, 9) Matrose Johann Theodor erdinand Däbn aus Pruchten, geb. den 15. Januar 1849, 10) riedrich Joachim Ludxvtg Dobbertin aus Frgnzburg, geln zu Ober- of den 13. Januar 1852, 11) Knecht Joachim Frredrtch Christo [) Drubn aus Ncubaubof, geb. zu Nienhagen den 19. August 18 1, 12 Maler Ludwig Robert Egm'r, gon. O_lböter aus Stralxund, e . dcn 29. De*€1n[*cr 1849, 13) Ma'mqe Carl Heinrich Jy- Yämn Falck aus ingsF, Job. „den 28, April 1849, 14) Matrox obert Heinrich (,Hristian lebclm Gramkow _aus Zingst, gen zu Stralsund den 23. Februar 1849, 15) Kupferfchmrdt' cmrrcb Frted- rich Theodor Grundmann aus StralUmd, geb. den 27. Oktober 1840, 16) Wilkxelm Christian Theodor Haase aus Mauks, geb. den 28._De- zember 1849, 17) Eduard Karl Wilhelm „ZUSmann aus Stralmnd eb. den 2. Januar 1849, 18) Matro1c thhelm August Friedri Teufel aus Barth, geb. znPanteLiß den 10, Januar 1849. 19) Ma- trose Robert Heinrich Holtz aus ngst, geb. den 21, Julr 1849, 20) Matrose Johann Carl Frisdricl) Kadow aus Skra'lUmd, geb. dkn 15. Januar 1849, 21) Mafrofe Carl Wilbklm _Ludwig Kamerax aus Stralsund, geb. den 7. März 1849, '22) Matrow Heinrich Cbrtstops) Kraeft aus Prerow, geb. zn Brescxvrß den 13. April 1849, 23) Jo- hann Friedrich Hormanu Kröger_ aus Yuchholz, geb. dcn 7. Februar 1852, 24) Maurer Carl Friodrtch Kruger aus Stralsund, ch. zu Alt-TeÜin den 26. Seytexnbcr 1849, 25) Glasex Louis Frikdricl) Wil- helm Misch aus Stral11md, 991). dcn_15. Zum 1849, 26) Matrose Ludwig Jaachim Theodor Mullcmverti), axis Bartl), gcb de_n 16. No- yember 1848, 27) Knecht THcodar Chrtstmn Martin Mun); aus Bis- dorf, 9913. den 1, Novembsr 1851, 28) Matrose Frommhold Neumann aus Stral'und, geb. den 7. Septenxbcr 1849, 29) Matrose Friedriök) Ludwig )eodor Peters aus Stralwnd, geb. zn Röbel den 29. Sep-

tembsr 1849,: 30) Matrose Johann Friedrich Gottfried RöHr aus,

Zingst, geb. den 17. Mai 1849, 31) Natrosc Johann Carl (Huséav Rohde aus Barth, geb. zu Faxxrenkamv dkn 29. September 1849, 32) Matrose Car! «( einrich Chrqtows) Schich' aus Bartl), geb. dm

12. Februar 1849, 3) Matrose Jobann .Öcinricb Christops) Schlüter

aus Damgarten, geb. dcn 27.311341 1849, 34) Tischlcr Franz Wilhelm Theodor Schöning aus Stralmnd, gcy; den 27. Oktob€r_ 1849, 35) Matrose Axel Fronnnbold Frisdrick) Schrödcr ans Barhöst, geb. den 25. Januar 1849 36) Matrose Wilhelm ReinHold Schütt aus

ingft, geb. den 16. I ovember 1849, 37) Matrose Zeinrich Johann

Ludwig Schütz aus Skralsund, geb. zu Gruel den"] Januar 1849, 38) Matrose Johann Carl Markku Schult aus Ludershagkn (Dorf), geb. zu TrmWiUerShagen den 2. Januar 1849, 39) Matrose Johann

Friedrich Christoph Schukt aus Bahrensbagen, geb. zu Jahnkendorf den 16. März 1849, 40) Zimmermann Johann Carl erhelm Sckywie- mann aus Stralsund, geb. der_1 2. Januar 1849, 41) Hermann Frie- drich Ludwis Selig aus Sfra'lmnd, geb. den 17. Mar 1851, 42) Knecht Carl Friedrt Martin Sinnig aus Grux1„geb. zu PruSdorf den 2. Juni 184 , 43) Matrose Joachim Frtedrtch Stubbe *aus Saal (Dorf) geb. zu Duskow den 4. Mai 1849, 44) Johann Andreas_(§arl Stüdtmann aus Stralsund, geb. den 3. Januar 1850, 45) Tlschchr Wilhelm riedrich C?xistopl) Sund aus Semlow, geb. den 4. Aprtl )ann einrick) Ludwig Tabel aus S_traljund, geb. zn

YroSnéßden 21.November1 49, 47)MatxZseJol)annFrtedrjcb (Gotthard redup aus Langendamm, geb. den 15. SYtemf'er 1849, 48) Matrose ingft, geb. den 5. Septem-

ber 1849, 49) Hausknecbt Johann Christoph Theodor Völker "aus Spoldershagen, geb. zu Granzin den 15. November 1849, 50) Backy:: Albert Johann Heinrich Wicdk*r€c?t aus ranzburg, geb; zu Oebeltß den 25. Deember 1849, 51) Ticbker ilhelm Hemrrch Magnus Stralsund, geb. zu Saßniß “den 19. Dezember 1849,

52) Matrose Christian Ernst Friedrich Wrtienborn aus BarthFZcb. au ar-

tenshagen, geb. den 10. uni 1849," 54) Ernst Gustav Zldolf Ram- pold aus Carnin, geb. den 18. Marz 1849, 55) Seefasrex Johann Carl Friedrich Peters aus Neu Zarrendorf, geb. zu NM ktlßow den 26. Juni 1847, 56) Seefahrer Carl Christian Theodor Maaß aus Brandshagen es). zu SpandoMrl agctz den 6. September 1849, Hinrxcbs aus GremersdorfzIt geb.

1852," 46) atrose Jo

Arnold Heinrich Theodor Treumann aus

Witt aus den 9. Mai 1849, 53) 'ohann Carl Friedrich Zakowsk

57) Knecht [) ann Carl Theodor den24 Mai 1852 58) Knecht Carl Friedrich Johann Schul

ohne ÉrlaubnY das Gebiet des Deutschen dadurch dem

. Quni 1873

Oeffentlicher Anzeiger.

. Verloosung, Amortisation, Zinkzahlung u. s. w. von öffmtlichen Papieren. . Industrielle Etabliffements, Fabriken und Groß-

. _ . . . Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. nnd Söni ua) Prenßtsthen Staat:“: Anzeigers. , _- . HandeWRegistW

, Konkurse, Subhastationen, Ilufgebote, Vor-

Juserate nimmt ar) die autorifirte Annoncen-Cxpeditiou von

Rudolf Muffe m Berlin, Leipzig, Hamburg, Frank-

furt a. M., Breslau, Halle, Prag, Wien, Münthen, Nürnberg, Straßburg, Iürith und Stuttgart.

ladungen u. dergl.

_ erschießene Bekanntmachungew . Verkaufe, Verpachtungen, Submissionen xc. '

: Literarische Anzetgen.

uns so zeitig vor dem Termine anzuzeigen, daß fie noch zu demsel- bez! herbeigeschafft Werden können. Im Falle ihres Ausbleibens sol! mrt der Untersuchung und Entscheidung in oontumaajam verfahren werden. Stral und, den 14. Januar 1873.

önigliches Kreiögericht. . Durch unser_ rechtskräftiges Erkxnntniß vom 13, Dezember 1871 smd: 1) Kasimtr Joseph Dobber1chüß aus Gollmütz, 2) Franz Wilhekm Karge aus Striche, fas) aus Lezec,

]. Abtheilung.

Brozka aus 4) Jakoxp Sokolowski aus Wierz 6) Mortß Bock, HandengeHilfe aus Zirke, 7) Ja iel Happck aus . Zirke, 9) Kark August Pohl aus Kokuo, , obann Rerche aus Wierzebaum, 11) Zacharms Zickel, Handels- gel)1lfe aus Lcssa, 31119131 in Birybaum wohnhaft, auf Grund des . 140 des DeyUcch RcichI-Strargeseßbuchs ein chLr zu einer Geld- aße" vorx_funfzrg Thach, 1velch2r im Unvxrmögezxsfalle Ein Monak Gefangtzq; unterstcllt ist, vcrnrfhcilf. ;Da 1[)r Nnsgnthalt Bisher nicht zu ermrttcln xvar, so wchen die Gertchte crgebemt erfuch tretungsfalle dlese Strafey zu vollstrecken und uns davon ge nachrtchttgep zu w'oll-xn, 1ämmtltch€ Behörden aber, Ml 6 diese sonen ermrktxln, dem nächsten Gerichte und uns von i)rem L]. baltSorte gefäkxigst Nachricht zu gcbcn. 1873. Kömglttßcs Krcngerichk.

3) Friedri , «MM, 5) Pau1

Zirke 8) Jfidor J1rael aus

fkälligst be-

Birnbaum, am 21. Januar 1. Abthcckung.

Handels-Negister.

HandelSregister des Köyrglkchcn Stadtgarichts zu Berlin. _ Jn unser_(Y_Ssellnhastsragistor, Wose'lbst unter Nr. 944 die hie- ftge HandcngNeMchaft in Firma: „_ A. Kögler & Co.

vermerkk steht, 111 ctngctragen:

_Der Fabrikant Albert Wilhelm Ferdinand Kögler

1st'am 1. Januar 1873 aus _dcr HandengeseÜfcha

schieden. Der Fabrikanf Gustav _Gürndl zu Berlin ist am

1. Jamzar 1873 als HandengestMchafter eingetreten.

Die Firma ist in: Haacke & Co.

Zn unser fosl'lschaft-Zregister, wosslbst unter Nr. 2503 die hie- fige HandelsgeseÜWast in '

Vermerkt steht, ist Lingctragsn: Der" Kaufmann Jonas Polla der HandelsgefesUchaft angeschiedcn.

' ollak & Klein

k ist am 15.Jax1uar1873 aus Die Firma ist in:

In unser GeseÜ ftsregistkr, Wochst unter Nr. 2548 die [) Handelögcsellscbaft i Expedition des Sonntags - Blattes

„_ Franz Duncker & Ernst Raeb

Vermerkt steht, Ut emg'etragcn: Dcr Buchhändlkr Ernst Heinriä) Raeb_ zu Berlin ist am 1. Januar 1873 aus der Handesgesellsthast ausgescHicden. DQ? Buchhandler Carl Ferdinand Lisszetreu zu Berlin ist _ qm ]. 'Za'nuar 1873 als Handelögese111chaftcr eingetreten. Die Firma Ut m: Expedition des Sonntagsblattes Franz Duncker & C. F. Liebetren

In un'cr GcfeÜschaftsrkgister, wwsslbst 11111613 Nr. 3338 die hiesige

Aktiengesell _ Berliner Makler-Bank vermerkt steht, ist: eingetragen: Der Kaufmann Hermann Friedmann zu Berlin ist in den

Vorstand eingetreten.

ZZZ Die GefcÜchaftcr der bierselbst untcr Firma: H. Rosmxes & C9, am 1. Januax 1873 hcgyündcten Handelngells aft (jeßrgas Gexchästslokal: Neue Friedr: sstraße 39) find die Kaufleute: 1) Heinrich Rojanes, 2) Samuel Jauowcr,

[) Zur Vertretung der Geseüschast ist nur der Kaufmann Heinrich Rosaneß bßfugt. „„ Dres Ut in unser Gesellxshnftsregtstcr unter Nr. 4243 eingetragen

In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 4713 die hiesrge

I. I. Lehmann Vermerkt steht, ist Eingetragkn: Der Kaufmaxm Sally. Lehmann zu Berlin ist in das Handclögsschäst des Kaufmanns Jacob Isaac Lehmann zu - erlin als Handelsgcsellchafter eingetreten und die nun- _ . , * J. Lehmann bestehende Handels- gc1ckl1chaft unter Nr. 4244 des GeseslschaftSregisters ein-

Die Geseü?chaftex der [)icrselbst nnker der Firma: J I. Lehmann cn Handelsgeseüschaft find die Kauf-

Handlung in Firma:

mehr unter der J

am 1. Januxr 1873 bcgrüädet

1) Jacob Isaac Lehmann, 2) Sasy Lehmann,

[ Dies ist in unser Gcscllschaft5rcgist€r unter Nr. 4244 eingetra- gen Wordcn. _ . , Die dem SaÜy Lehmann für dic1e Ftrma erFHeilte Prokura tst erloschen und deren Löschung in unser Prokurcnrcgtster Nr. 2089 er-

u n . Ju nuss): GcerscbaftsregistLr Nr. 23 tft hektte bei der Firma: Aktieu-Zucker-Jabrik Ließan 001. 4 folgende. Eintragung,

Nach dem Inhalt des Protokoüs der GeneralVLrsaxnmlung vom 20. Juni 1872 sind zu Direktionsmitgliedern gewahlt worden:

In uyser Firmenregister, wvselbst unter Nr. 5026 die hiefige

Peters & Co. vermerkt steht, ist eingetragen: Kaufmann Carl Sievers zu Berlm xst m das Handengcschäft des K_aufxnamxs OEcar Theydor M Tillich als HandelögcseMchaster eingetreten und dte nunmehr eters & Co. bestehende Handenge-

Lellscbaft unter Nr. 4“ 45 des Gesellschaftöregisters einge- ragen. _

Die Gesellschafter der bierselbst unter der Ftrma:

W. Peters & Co. .

am 1. Januar 1873 begründeten Handelögesellsthaft find dle Kauf-

1) OScar Theodor Max Tillich- 2) Carl Sievers,

Dies ist in unser Gesenfchaftsregifter unter Nr. 4245 eingetragen

Handlung m F

unter der Firma: W.

aus Tecßlin geb. den 27.0kkobcr 1852, die UnteKnéhung erö et, Weil sie eiches vcrla sen und tch

intritt in den Dienst des stehenden Heeres resp. er lotte zu entziehen gesucht haben. Zur Verhandlung der Anklage und ntsÖeidung der Sache Werden dteselben geladen 111 bsrmino den 13 Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten G?- r1chte zur festgesetzten Starzde zu erschemen und die zu threr Vert?» dtguug dienenden Vervewmtttel mit zur Stelle zu brmgen, oder so che

Die Gesellschafter der hiersclbst unter der Firma:

Aug. Kraus & Co

am 1. Januar 1873 begründeten HandelIgeséllfchaft

(jetziges Geschäftslokal: Tiefstraße 21)

find die Kaufleute: 1) Johann Chrjstian August Kraus, 2) Adolph Kömgsbergcr,

beide hier.

Dies ist in unser Gesellschaftsrcgister unfek Nr. 4246 einge'tragen

In unsex (HesküschastSregistLr, woselbst unter Nr. 3025 die hiefige Handelögesekl1chast in Firma:

Apel & Schroeder

vermerkt steht, ist ciztgetragcn: _ Der Kaufmann August Wilhelm Emil Car[ Schroeder ist aus der Handelsgswllschast ausgeschieden, Der Kaufman Johann Traugott Hcrmann ?(le zu Berliy 1“th das Han- delögeftbäst untcr der Firma H. AW for?. Vergleiche Nr. 7221 des Firmenregisters.

Dcmnachst [| in unser Firmenregistsr unter Nr. 7221 die

'H Apel

nnd al?) de_ren Fußabcr der “Kaufmann Johann Traugott Hsrmann Apel [71er smgc-tragkn wordcn. Berlin, den 24. Januar 1873,

Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachcn.

_* *x/ „_...

In unser GenossensÖastsregistcr ist bei Nr. 3 Konsum- verein ; ortschritt zu Bernau, Eingetragene Genoffensthaft, erfügung vom 17. d. Mrs. Folgendes eingefragen:

An Stskle des Vorstandsmitgkiedcs Webermeistcrs Wilßelm Reichelt ist der Seidenwirkermeister August Büttner zu Bernau als Beisitzer gcfrcten.

Alt-LandSberg, den 18. Januar 1873.

Kdnig1ich2 Kreisgerichts-Dcputation. B ekanntmackxung,

Ju unser GesellschaftSregistcr ist heute Unter Nr. 244 déi der Gesell1chaft in Firma

George Weber & Comp.

folgender Vermcrk eYngktragcn Horden: _ Der Kaufmann Loms_ Anton Trapp ist am 18. Januar 1873 aus der Gcsell1chaft außgefchredcn. Der Kaufmann Car1 George Weber setzt das Geschäft untex der bisherigen Firma untsr Uchcrnahmc der Aktiva und Pa1fiva allein fort. Gleichzeitig ist die Firma *

George Weber & Comp.

unter Nr. 911 des Firmenregisters xmd ,als deren Inhaber der Kauf- mann Car1 George cher zu Danzrg emgetragcn wvrdcn. DMK» den 21. Januar 1873.

önigliches Kommerz- und Admiralitäts-Kollegium. ?Vekanntm'ackju

, R g. Ju unstx Gesellschstsrcgister ist heute unter Nr. 230 Bei der Handc1§gesell1chaft in Firma

Böttther & Schroeder

folgender Vermerk eingetragen:

DLL“ Kaufmann Victor Julius Böttcher, jetzt zu Berlin, ist c]scif dem 14. Dczembcr 1872 aus der Gesellschaft aus- es )iLdCU. _ Der Kaufmann Paul Julius S weder zu &anzig führt das Geschäft unter der bisherigen ! irma un- tér Uebernahme dcr Aktiva und PaffWa allein for?.

Gleichzeitig ist die Firma

Böttcher & Schroeder

unter Nr. 910 des Jirmcnregistcrs und axs Juhabsr derselben der Kaufmann Pau1 Julius Schroeder zu Danzig cmgetragen wvrden. Dan ig, den 22. Januar 1873.

*öniglickxs Kommerz- und Admiralitäts-Kollegium.

Bekjattntmaehun

In die Handelöregistcr dcs Kreisgexiclxts ??aukehmez; ist zufolge Verfügun-z vom 17. Januar 1873 am namlrchen Tage cmgotragen:

Nr, 5.

3.111 das GescllschaftSregister:

T. und J. Fisckxel. _ Kaukehmen. Die (Hesellshaftcrßnd: 1) Tl)_eodor Fi (bel, 2) INM) Fi,] 291. berdxx m Kaukebmen. Die Gesellschaft Hat im Oktober 1872 begonnen,

1). in das Register über Ausschließung der Güter-

gemeinschaft:

Tr. 12. Kaufmann Theodor YscZel ans Kaukehmen, Tbeilhaber

der Firma T. und , i tlxel in Kaukebmen, hat für seine Ehe 1mt der Goldme tik aus Tilsit durch gericht- lichen Vertrag Vom 3. Dezember 1872 die Gemeinscbast der Güter und des Exmerbes ausgeschlossen und dem Ver- Znizgeln ?er EHefrau dle Nakur des gesetzlich Vorbehaltenen ve1ge eg .

Kaukehmen, den 17. Januar 1873,

Königliches Kre'ngericbt. 1. Abtheilung. V e k a n u t m a ck) ewirkt

1) der Befixer G. Zielm zu Damexau, 2) der Kan mann C. tobbe zu Zethxndorf, 3) der Besißer Tl). Tornier zu Gr. Lichtenau.

Als stellvc'rtrctendes Mitglied funZirt der Besißer Ad. KluZe Barendt, cingetragcn zufolchcrfugung vom 22. Januar 187 .

Marienbur?„den 22. Januar 1873. m

K gliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.

Handelöregister.

Die Gesellschafter der in Stettin unter der Firma:

Brunner & Welt

am 22. Januar 1873 errichteten Handengesellschaft sind:

1) der Kaufmann Robert Emil Brumzer zn Stettin 2) der Kaufmann Carl Theodor Ferdman-d Welt eÖenda,

Dies ist in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 477 heute

ein etra en. ;; Stßttin, den 23. Januar 1873.

Königliches See- und Handelsseriéht. Handelkregifter. "

Jn MBA? Firmenregister ist unter Nr. 1241

er Kaufmann ermauu Ignaz Benjamin Roderich Gru- now zu Stef u,