1873 / 48 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 22 Feb 1873 18:00:01 GMT) scan diff

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]. Eine oberflächliche Ueberschau zeigt, daß die Berge Ober- Bauerns, ihre Thälcr und das Land vor ihnen zu den ältesten Kulturgebietcn gehören; finden fick) dock) beinahe überall Spuren in Menge und wären es nur noch die erhaltenen, wenn auch verändxrten OrtMamen, daß auf diesem Gebiete die Römer fick) sehr heimisch und fest niedergelassen hatten, in ihrem Norikum und den beiden Rhätien. kreuzen fick) die

Durch die Berge

Spuren und Reste der unverwüstlichen Straßen, welche

die Herren der Siebenhügelstadt ihren Legionen bauten,

von einer roßen Niederlassung zur andern, links und reckts, ch festen Lagern behütci, von aufeinander blickcnch

und Vorlandc

von zahlrei Wartthürmcn bewacbf. So läßt sick] noc!) jest der Zug der von Verona nach Augsburg führenden Heerstraße bei den alten Sta- tionen zu Schorni , Mittenwald und Partenkirchen, durch den Ammergau, bis 11er Diesen und Andechs [Knaus verfosgen: so streicht durch die Fichten der Münchener Hochebene die andere Straße, welche von Salzburg her nach Augsburg über den Inn zog; und wer die, seit dem Bau der Eisenbahn etwas verödetc Hauptstraße 11011) Rosenheim dahin wandert, dcnkt wohl kaum daran, daß eine ziemliche Strecke der- selben bci Aibling auf der alten Römcrstraßc da[)in läuft. Auch an chigtcn-Kastells und nmwallten Lagern feljlt es nicht, und wer an [e rwähntcr Stelle innehciltcnd um fick] schaut, der mag wohl gewahren, daß von der sogenannten Bixgschanzc, an ders 011 er- wähnten, gewaltsam abbcugenden Mangfall-Ecke, es sehr lei twar, die ganze Mangfall-Ebene bis zu dem Hiigelzuge vou Aibling zu überschaUen und mit dem Thurm des dort gestandenen Kastells “u korrespondiren, der vor nicht langer Zeit zum Zweck der Er- auung eines neuen Landgerichwgebäudes demolirt und wegen seiner außerordentlichen Festigkeit mit Pulver gesprengt wurde,

Hatte der Wächter an der Mangfall ein Zeichen ge eben, so zeigte wohl im nämlichen Augenbxxick das auf dem „Kastell von Eigilinga aufladernde Feuer, daß sein Signal bemerkt wor- den war: nur wenige Sekunden spä'xcr mußte auch der Wart des riesigen Thurmes von Neubeuern die Losung

gewahr worden sein und die Fcuerzcicch brannten dann den Inn aufwärts auf den Thiirtnen des Falkensteins und der_Auerburg, stromabwäNs an der Innbriicke bei Pfuncn ([)0118 02111) und weiter. Auch tiefer hinein in den Ver en Juden fick) Spuren römischer Befestigungen, wie am Scl; icrsee in den baldvcrschwundencn Ruinen der Burg Waldeck 111) an einem Theile dcs Gomäucrs, an den Quadcrn, jene wu stigen Ausbuchtungen erkennbap smd, welche als ein Kenn- zei en römischer Bauart gelten. Wie schon erwähnt, lebt auch no ) in manchen Ortsnamen ein Anklang von dcr Tiber fort, und man irrt wohl nicht, wenn man in Valoz das lateinische UZULZ, in Willing cin 1711111, in Wiechs das alte 710.118 Wieder zu finden glaubt.

Nicht minder richtig deutet das Wort Wal oder Walch, das in so vielen Namenszusammenseßungen vorkommt und der alten Landesbevölkernng die Bezeinmng abgab für Alles wm“, wallischcn, wälsclzen, d. l). römischen rsprungs ist (Walche11see, Walgan und Andere), an solche Entxtehung zurück, wenn auch dahinge- stellt bleiben um , ob nach er Behauptung von Sachkundigen die Bewohner einzelner Thäler, wie zum Beispiel dU'er von Partenkirchen oder von der Ramsau, wirklich von vcrsprcngtcn Römern abstammen, die sich vor dem Völkersturm in abgelegenere Gegenden flüchteten und deren jeßigcu Bewoh- nern in körperlicher Eléchcinung und Lebensweise eine Art Merkzeichcn hinterlassen aben sollen. Reicher der Zahl nach smd die geschichtlichen Denkmäler aus den Tagen er- halten, als der Strom der Völkermanderungen verbraust war und wie eme Ueberschwemmung in den Niederun- 1 11 einen Theil sciner 751th zu ruhigem Beharren abgelagert Flite. So waren um 'die Mitte des sechsten Jahrhunderts in den Berglanden die Bojer odcr Bojuvarier seßhast geworden, unter der Verwaltung von Grafßn stehend, die den einzelnen Gauen vorgescßt waren, und regiert oder im Kriege angeführt von Königen oder Herzogen aux: dem Geschlechte der Agilolfingcr, denen fünf andere Dynaftenstamme an Rang 1'11d Bedeutung beinahe gleichstanden.

Einer davon, die Fageni, hatte seinen Siß an Mangfall, im so benannten Sundergciu, wo der 5iamc des Schlosses Vagen noch an sie erinnert; „ein anderer, die Hurfisr, in dem westlich anstoßendcn nach ihm genann-

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ten Gau, der das Land am Angcr und Loisack) um- faßte. Der Walchengau erstreckte fich auf die Gegend von Partenkirchen bis über Schorniy hinein in das chi 6 Tirol; wo Eltal liegen und Ammergau, da war der „?lmbcrgo -- es gab deren noch mehrere größere und kleinere" hier find nur die von Betracht, welche in unseren Bergbezirk iallcn. Jenseits des Inns erstreckte fick dcr Chiemgau, neben ihm ein weiterer, der nach der Salza benannt war. Die Gaugrafen machten sich später immer selbständiger und wurden zucht von ursprünglichen Beamten “aus eigener Macht oder [elnsweise gebictcnde Herren -- die Herzoglichen Gauc wurdcn Gra schaften. Eine solche bestand zunachst aus den welfischen Landen im Ammergan; die Grafen von Werdenfels und Eschenlol) waltetcn an der Loisack), die von Wolfrathshausen an der Iser, während am Mangfall und Inn die gewaltigen Herren von Falkenstein geboten.

An diese gränztc die Herrschaft derer von Waldeck und siidlicl] fick] nnreihend bis 1111 don Cbicmscc jene der Dimastcn von Marquartstein. Zahlreich find die noch vorhandenen Dcnkmälsr aus dieser fernen Zcit, zahlreich besonders aus den Tagen des lcßicn Thaifilo, mit welchem das selbständige Bauern endete und zu einer Provinz des Frankenreich wurde. Ihm verdan- ken ihren Ursprung dm“- cinst bedeutsame Stift Polling, das niclit minder angesehene Wcffobrunn, wo die berühmte Schreibcrin Dicmund lebte, sowie die Klöster auf den beiden Eilanden dcs Chiemsee, des Herren: und des Frauen-Wörth. Rgilolfingiscbc Verwandte haben Benediktbeuern und Tegernsee gegründet. Nock) dariiber zuriick reicht die Entstehung von SYlicrsec, durch fünf Waldrckiscbc Brüder gestiftet, und von S Zlehdorf mn Kochelsce, dessen Abt schon im Anfang des neunten Iasthunderts einem in Reisdorf abgehaltenen Konzilium bei: moljnte. Kirche und Stift zu Sankt Zeno in Reichen- hall kommen auch schon unter Karl dem Großen vor, während im zehnten Jahrhundert Andechs, im elften Beuernberg, Wegern und Berchtesgaden crwucl) On und als einc der jüngsten, abcr auch1ncrkwürdigsten chöpfun- gcn dicser Art Kaiser Ludwigs des Bayern Wunderbares Stift zu Ettal die Reihe in diesen Gegenden bedeutsam abschließen mag.

Seit der 1801; vollzogenen Aufhebung find einzelne Klöster zu Edelböch geworden, wie Bernried, oder zum Six; fürst- licher Muße umgestaltet, wie das anniuthigc Tegernsee, wo Warinhcr, der berühmte Pergamcntmalcr, lebte, Walter von der Vogelweide als Gast weilte und dann Max Joseph, der erste König des Landes, seine prächtige und doch einfach leutselige Hofhaltung fiihrte.

Die Burgen waren minder zahlreich in den Bergthälcrn als gegen das offene Land zu und an den Strömen, wie denn am Inn und Mangfail kaum ein Dorf zu finden ist, in jvclcin'm nicbt einst eine Burg stand oder ein adeliger Ansiß, die jetzt zu Bauernbäuicrn geworden und nur hie und da noch in den Urbcrrestcn cines» Grabens erkcnnbar sind. Jin Ijargcbict bci Wolfrathyanien ragt das in altem Style WWDC]; l)crgestc1ltc Schloß (Turasburg, ['inst dcr Silz dcr Zrins- burgcr, gcbictcrijcl) in die „Lando; im einsamen Läugqricsertlmle sä)a11t dic Hohenburg anf dcn Strom nnd seine Vcrgwäldcr [)erab, cbcnfallö prachtboll crhaltcn und 1'1'c1)tgc1*iguct, dort über das nachzudenken, was blcibt und was vergänglich ist fie ist in neuester Zeit Eigentlmm des früheren Herzogs von Nassau gewordkn. Im Partenkirchcncr Thale ragen die Burgtrümmcr von Werdenfels empor, cin be'dcutsamcr Schmuck der Ge- gend. Sie erzählen drm Kundigcn von den vielen Hunder- ien, die in den Kerkern derselben, als die Herrschaft an den Bi: schaf von Freising gelangt war, als Hexen gksangen lagen und gerichtet wurden, oder fie erinnern 1111 den baqcriscben Herzog Ferdinand, der Maria Pctenbcck, dic säibne Pflegerstock]: ter vom Haag, freitc, deren Abkömmlinge als Grafen von Werden: fcls lange bliihtc'n. Jm Chiemgau ragen an der Prien dic mächtigen Mauern von Hohcnasäynr, 1111 der ?lcbcn die 11011 Marquartstein empor, bcidc uralt und mit dem Vcrfallc kiimpfcnd, ]cncs seit langer Zcit und bis 5111th den 8131'1'11fii1gcrn _qchörend, dieses Weiland ein Six; der Grafen von Ortenburg. Zur Zeit sind beide nicht viel mehr als eine malerische Zierde und Eine sagenhafte Erinncrnng der Bande, iiber die fie einst Gewalt gehabt, Die Schlösser und Ruinen mn Schlierack), Mangfall nud Inn hängen geschichtlich z1tsamm1n - - es ist da- her wohl geeignet, im Folgenden ein Bild des chens zu ent: rollen, das in ihnen gemaltet.

Herm. Schmidt und Karl Stieler. Stuttgart, Verlag vvn Kröner.

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Besondere Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzcigcr. NÖ: 8 vom 22. Februar 1873.

Inhalts - Vcrzcichnifz:

Oktobcr 1872 bis Anfang 1873. 1.1. --

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Chronik des Deutschc11Reichs. 2.Fcbr1mr. Die zwischen dem D'cutsMn Kaiser und König von Preußen und dcm Großherzog von Mecklenburg- Scbrvsrin unterm 19, Dezember 1872 abgeschlossene Militär- Konvcntimr wird ratifizirt. Nack) derselben ist das Großheron lick) mccklcnburg-sckWerinsckyc Kontingent vom 1. Januar d. «. ab in den Etat nnd die Verwaltung der Königlick) Preußischen Armee, und zwar speziell des 131. Armcc-(Torps getreten, ivo- gcgcn dic nach dem Reichs:Militär-(État 3111" Unterhaltung des Großbcrzoglici) mccklcnburg-jcl)wcrinicbcn Kontingents bestimm- ten Beiträge DU" Königlich Preußischen Militär-Vchaltung zur Vcrfiignng gestellt sind. 18. Febrnar. Schluß des Landtags.“; Anhalt. 1(;. Jcbrnar. Der Landtag des Großherzogthums Sachsen tritt zn cincr a11ßcrordc11t1ichcn Session zusammen. 1.7.Febr11ar. Die Kommisfion zur Berathung dcs Ent- ;vnrfs eincr Militärstrafgcrickits:Ordmmg tritt in Berlin zu- MUMOK.

Der Landtag des Herzogthnms Gotha versammelt sick] in Gotha.

* An die Stelle der Bancmvälirnim tritt im Gebiete der Freien Hansestadt Hamburg dic Reichsiniinzwährnng.

19. Februar. Dic zivcite' Kammer dcs Landtages dcs Groß- bcrzogtbumö Hoffen beginnt in Darmstadt ihre Siimmgcn.

*- Jcior der 40()jäl)rigcn Wiederkehr des Gebmistagcs dcs ?lstrmmmcn Nikolaus" Kopernikus in Thorn.

des Herzogthums

3111“ Geschichte dcs brandcnburgisch-preußiscl]cn Staatshaushalt“) Vcrgl. Besondere" Bc'ilagc Nr. 7 Vom 15. Februar 1873.) 11.

König Friedrich Wilhelm [, begründete die preußische Kriegs- macbt zuerst auf regelmäßige Einkünfte des eigenen Staats. Denn znr Vcrpflcgnng seines bcdcutcnd vergrößerten Heeres nahm der König weder zu Anleihen, noch zu Kopfstcuern seine Zuflucbt, noch hatte er dem 9111911111139 Zuschüsse, wie fie seinen Vorfahren zugcfloffcn waren, zu verdanken. Es war vielmehr lediglich der zunclzmcndc Ertrag der Domänencinkünfie und regel- 1näßigerKricgsgefällc (Kontributiomn, chcisc, Stcmpclabgaben 2c.), wodurch der Armee ihc Unterhalt gewährt wurde. Die Ein: nahme der Gknkrnl:Kriegskaffe an [“cytcrcn betrug im Rechnungs- jabre 1739/40 : 3,6111272 Thlr., denen noch ein Zuschuß von etwaö iiber 1 Million Txlmlcr an*; den Domäncncinkiinftcn bin- zutrat. E13 ergiebt fick] “l)icrnacl) fiir das Reclmungsjahr 1739/40 eine Gcsammt-.*)ici11ci1111111)mc det.“; Staats 11011 (;,!)17,1é)2 Thlr., UM Wklkben 914,411; Thlr. zam Staatssckmßc znrückgclcgt We'r- dcn konnten.

König Friedrich 11. behielt bis“ zum Ende des siebenjähri- gen Krieges dic bcmährtcn Fiimnzcinriclztungcn scincs Vaters unverändert bei. Im Bereiche der Dontäncuvcrmaltung erwar- tete der König eine Erhöhung ihres Ertrages vorzüglich von einer verbesserten Wirtl)scl)(1ft«3fii[]r1mg und höheren Landeskultur, dercn Erwirkung cr sick) iinßcrst angricgen sein ließ. Im Be- rcichc dcr chalim machte cr vorzüglich dic Zölle zu Wasser nnd zu Lande 511111 Gegenstande neuer Regelung, abcr nicbt um einc Ekböbllng dcr Zollsäßc damit zu erzielen, sondern um ste fiir dM Blkkt'hk mindcr lästig zu machen. Dnrck) weise Spar- samkeit war es möglich, alljährlich einen Theil der Domänen: Einkünfte in den StaatHsclmß znriickzulcgcn, dcsscn Bestand beim Antritt der Rogicrxtng Friedrich 1]. 8,700,000 Thlr. betrag,

_*„)_ Miichnnßung von „“Il. F. I)iicdcl, dcr [*1'a11dc11b111'giscb; 1110111111111? *winaisbanslxilt in den [*cikcn 1111th Jalylancrtcn. (Berlin 181311)

Chronik des Deut ck61! Reichs. «- Zur Geschichte des brandenburg-prsu Systematische Uebersicht dcr Entf )cidun cn :c. auf dem Gebiete des gesammten deutschen Handclö- und ie Bergscblösscr des Bayerischen Hochlandcö. [.

ßischcu Staats ausbalts. 11. -- echselrechts vom

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die aber durch die beiden ersten schlefischen Kriege aufgezehrt wurden. Nack] Beendigung des zweiten schlcsischenKriegcs wurde aber sofort wieder mit Verstärkung des Schaßes begonnen und stiegen dcffcn Bestände bis zum Jahre 1756 wieder auf ca. „18 Mil- lionen Thaler, die aber in diesem und dem nächsten Jahre für Kriegszwecke vollständig ausgeZebc-n werden mußten.

Dic Finanzpolitik dcs . önigs nach dem siebenjährigen Kriege war eine entschieden andere, wie vorlser. Die Finanznoth der Kriegszeit, der nur durch das Aufgebot äußerster Mittel batte Abbiilfc geschafft werden können, 'die als nothwendig er- kannte Aufrechthaltung und Verstärkung der Heeresmacht, die Herstellung eines Staatssebaßes, der für Kriegsereigniffc länger ausreiche, als der frühere; dazu die Kosten großariiger Pläne für Landeskultur und vacrbsentwickelung -- dies Lilies ließ ihm als dringend nothwendig ersckjcinxn, die bisher wenig go- 1vachstncn Einkünfte des Staates angemessen zu erhöhen. Zu- nächst suchte der König dnrcl) Verbesserung der Beniebocinrich- tungen die Erträge der Forsten, sowie der Berg- nnd Hütten- werke zu steigern und durch Einführung neuer Finanzeinrich- tungen (Lotterie, TabakSmonopol, Regie der Weise, Zölle und Posten, Münzregal oc.) die Einkünfte des Staats zu vor- mchrcn.

Das Schlußcrgebniß dcr Staatshanshaltnng des Königs Friedrich 1]. war, daß in seinen [osten Lebensjahren ein reines Einkommen von beinahe 20 Millionen Thaler erreicht wurde, welchem Betrage auch die Ausaabe entspricht. Grundsäßlicl) wurdcn nber “2-8 Millionen aus den laustnden Einkimftcn erübrigt und in den Schatz zurückgelegt, kapitalifirt oder sonst für einen be anders wichtigen Zweck verwendet, wenn keine außerordentli en Umstände davon abzmvcichen nöthigteu. Der Staatsschaß, den Friedrich 11.1)intcrlicß, belief sich auf circa 55 Millionen Thaler.

Sein Nachfolger, König Friedrich Wilhelm 11, welcher für alle finanziellen und gewei'blicljen Fragen eingehendes Verständ- nis; besaß, kehrte im Bereiche der Finanzverwaltung zu der frü- bkren Einfachheit der Organisation zurück, indem er alle Zweige dcs Finanzwcscns wieder unter dem General - Direktorium vcr- einigte und die Regie der ?lcciscn und Zölle, sowie das Tabaks- Mondpol nnd die Beschränkungen des Kaffeebandele5 vollständig aufhob. Es waren als zeitgemäß anerkannte? Grundsbßc der Befreiung des Verkehrs und dchilderung dcr öffciitlickzanastcn, wclche der König mit sich zur Herrschaft erhob. Wenn gleich- wohl unter der Regierung des Königs für den Staatshaushalt ein besseres Ergebmß, Wie es fick) schließlich licransstcllti', nicht erreicht worden ist, so smd hierbei die politischen Verhält- nisse maßgebend gcnu's-sn, welchc den König dcn größicn Tlieil seiner Regierung hindurch zn Kricgörüstnngen und Feldzügen zwangen.“ Im Ucbrigcn fclxlto es im Staatshausbach auch in diescr chicrnngsprriodc kcinchcgo 1111 guter Oekonomie; zur Errxicljung dcr lcßtxrcn wurde 11. A. der Ober : Rochcnkammcr eine umfassendeKontrolle dcs Staatshaushalts iibertragen, welclie bisher gerade bezüglich der Hauptkaffcn, dchc1101'411:K1'icgö: und der Gcncmi:Doniänenkaffe niclit geübt worden 111111". »“ Blickt man im Ganzen auf die Regierungszeit König Friedrich Wil- helms [|. zuriick, so kann für die meisten 33111111 derselben das reine Einkommen des" Staates 11111'1111f18bis 1k1211i11i011c11T11a1o1' angenommen worden. Im ?)icclmnngojaln'c [797-418 belief fiel) die ganze keine Staatscinnalnm' anf 2(),4!)T),;18;1 Thlr.

König Friedrich Wilhelm !!!. sal) in den politischen Verhältnissen, nnter denen er den Thron bestieg, eine dringende Vluffordcmmg, alle Hülfsqncllcn des Staats sorgfältig wahr- znncbmcu nnd 1111111) strenge Sparsmnkcii die Mittel wieder zu sammeln, um nötbigcnfallö emol] die außerordentlich! Kosten von Kricgscrcigniffcn bestreiten zu können. Zunächst zog er dic von seinem „Vorgänger ncncrworbcnen Lande zum Mittrngcn dcr Lasten des Staats mehr 11cm", als dies bis dahin geschehen 111111". Unter den Quellen der Staatscinki'mfte, riickstchtlich dercn der König Veriinderungen 1191111111111, find zuvördcrst dik *.*lccise- und Zollcinkiinfic licrvoi'znlxbcn, dercn Erjrag sub jedoch

untcr diesen Vcriindcrnngcn, da den Eriiöhungcn gleich:

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