1873 / 84 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 05 Apr 1873 18:00:01 GMT) scan diff

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rungen gemacht hat, das Wok „soweit als thunlicb“ _beiynen dürfen. Man hat hier neben vielen anderen m der That unt einem _aktox „m rechnen, gegen Welchen nach dem Worte des Dichtcrs „selbst die Gottcc vergebens kämpfen“, und ich glaube, es liegt außerhalb“ der Mncht einer jeden GeießFebung, Leute, die nun einmal ibr (Held _los 1cm wollen, daran zu „indem. Der ganze Ernst. den dsr Gegenstand er- beischt, wird der weiteren Behandlung der Sache zugrwenket wsrden.

LaudtagS-Augelegenbeiteu.

Berlin, 5. April, In der gestrigen Sißung des Hexren: haus es erwiderte dcr Finanz-Minifter Camphausen in der Diskussion über den Gesetzentwurf, betreffend die Dotation der Provinzial: und KreiSverbände dem Grafen von Kraffow:

Es scheint mir. daß eine solche Erklärung, wie fie der Herr Vor: redner vinkuiirt hat, einen schr gsringen Wert!) besitzen würds; ich würde auch Bedenken fragen müssen, nacbdcm die Staatsregierung anen die gegenwärtig? Vorlage gemacht 17.11, und nachdem fie bs-

votirt hätte. Die ' 11, welcher die Regierung in der- Kammer begegnet, richtet fick) nicht gegen die Mahlfteuer selbex, deren Unentbehrlickzkeit man einfieht, bekämpft aber die Art, mie dieselbe gehandhabt wird. Das gegenwärtige System, die Zahl der Umdrehungen des Mühlfteins zur Grundlage der Schäßung zu machen, bisher keinen Vertheidiger gefunden, Man wikl die Zählmaschine dur eine andere mechanische Vorrichtung zum Wiegen oder Me en des Material?; erseßen, oder auch das für die römische *Pwvinz geltende Syftem, welches dem preußischen ähnlich ist, auf das ganze Land ausdehnen.

_ 4. April. (W. T. B.) Der König hat fick) heute zum Besuch der Prinzessm Clotilde und der erzogin von Aosta nach Turin begeben. _ Der seitherigeiialieni che Gesandte in Madrid, Graf de Varral, ist hier eingetroffen. _ Im Befinden des Papstes ist Besserung eingetreten.

von_500,000 Thlr. für die Beschädigben zu gewähren und dem: gemaß den §. 2 des Gesehentwurfs zu modtfi'ziren. Graf Kras sow beantragte, an der Unterftüßungssumme von 250,000 Thlrn; auch die ernctnden theilnehmen zu (affen. _ An der Diskusfion bethetltgten fich die Herren Graf Malßan, als Referent, von Thaden, ,Graf Kraffow, l)r. Vaumstark, Graf Behr-Negendank, forme der Finanz-Minister Campbausen und der RegternngS-Kommiffnr, Geheimer Ober-Regierungé-Rath Wulfshctm. Hieranf wurden die beiden Anträge abgelehnt und der Geseßeniwurf m der von dem anderen Hause beschlossenen Fassung angenoznmcn. Es folgte als dritter “Gegenstand der Tagesordnung die Schlußbcrathung über den Antrag der Herren v. Bernutl), Gxaf 'Rttiberg, Herzog v. Ratibor, obrecht und Genossen, zu beichlteßxn: unter Aufhebung des Beéchluffes vom 19. Februar d. I. die Vorberat ung der vier kirchengese : lichen Vorlagen nn ganzen aufe vorzunehmen, über wele

Großbritannien und Irland. London, 2. April_ .

. Die Königin kam gestern, begleitei von der Pxinzesfin Beatrice Morchutt ter di - e msyfern, als der Abgeordnete , , und ihrem gesammten Hofßaate, von Windsor nach London und nisteriu _un _e_ser Bxdingu11g sqmmtliche WU) Staals-Mi- empfinL? im Buckingham-Palast den perfischen Gesandten, der Aus ahm "" geuZL-m'ckwftlwhe" Etat “"geßknts." Elnnahme: und sein bberufungssthreiben überreichte. Hierauf ertheilte Ihre aberg MOF“)- . W Abgeordneten Berlet, MUULY UUd Wermr Majestät Mirza Malcom Khan Nazem oul Moulk, außer: .e , dWT *?[lemgm Zmehmlgt haben wollten, fur welche schon ordentlichem Gesandten und bevollmäcthem Minister des Schahs ]xZ-sther Ch? “"IssYluffel """-dreX Zehntel und sieben Zehntel von Perfien, der seine Akkreditive " erreichte, eine Audienz. z [ ITU [oturg un „Gotha MBM) Play greift. “" Nachmittags fand im Thronsaale des Buckingham-Palastes ein Einn n .eH YrHFZeztehung WWI“? xs fich,namentlich um die DrWing-Room (Empfang von Damen und Herren), der-zweiie er thmx- U :legabepoften fur 'die Beziehungen der beiden in dieser Saison, statt, der sehr zahlreiche Betheiligung hatte; Die ÉchazftsgchumZ zu[ em _Deutschxn Reich, welche zu etW'-'*9911U?iti: Königin erschien, umgeben von der Prinzessin von WalercmH-srzog Mrd 1 Zenk „"I? ?Jenhklt. erklart sind, und es waltete in Ab: von Edinburgh und den übrigen Mitgliedern der Königlichen Jie Ze en ?Nsen. “.dée Befurchiung Oba als Uk? auf solchem Wege Familie. Das diplomatische Corps war sehr zahlreich vertreten. a 9 me ventrlute Frage der: Union Wischen Coburg Und Der griechische Gesandte, der portugiesische Gesandte und der

_in Aussicht genomnien wissen wollten und sokche als Bed“ * für ihre desfallfige Verwill' un 1) 65 ' m ung " verschiedener Meimmg Warte?! on “443 Thaler aufße '

Feiex des 25jährigen Regierun E:subiläums desG - herzogs in Berath'img zu treter? ' roß-

Mecklenburg. Schwerin 3. April ' Die bereits er- wähnte Pexordnung über die Gemeindever ältni* e und C' il d : verhaltmffe der Juden vom 26. v. M,hlautes!: w stan S

_ §. 1. Die Juden, Welche fich, an einem Orte Uneres Lan mede_rlassen, Zoo keine“ jsxdifebe Gemeindc besteht, smd verbfsichtc't, ZF der oxtlich nachsten judnchen'Gemeinde Unseres Landes anzuschließen, uud _licgt es der Ortßobrigkett ob, die Erfüklung dieser Vsrbindlichkeit zu „iibsribaibm, wwx'e M „Zweifelsfällen die Entscheidung Unseres Ju1tiz-Mmtsteriumß uber dlc den betreffenden Juden zum Zwecke ihres Anschlusses I bezercbnendsn Gemeinde zu eiuz-irken, - 5. 2. Gemeinden haben

'e Vorstände der einzelnen jüdischen nach Maßgabe der Verordnung vom 9. Januar 1797 O" ielles chbenblati 1834, Stück 44) ein Civilstands-Register für (all!?fiéxlnge- vorigen der Gemeinde zu fuhren und darin die in der Gemeinde vor-

die Diskussion bei Schluß des Blattes noch andauerte.

_ Bis „zum 15. _März 1). J. waren in den Münzstätten des Deuischen Reichs in Zwanzigmarkstücken 406,309,000 Mark und m Zehnmarkftücken 124,899,270 Mark auSgcprägt mo_rden; In deroWoche vom 16. bis 22. März smd ferner ge: pragt m Zwanzigmarkftücken: in Berlin 5,213,040 Mark, in Hannbver 2,091,540 Mark, in Frankfurt a. M. 2,634,760 Mark, m Munchen 1,279,240 Mark und in Dresden 821,600 Mark; ferner in Zkhnmarkstücken: in Darmstadt 378,500 Mark. Die Gesammt-Aucöprägung stellt fick] daher bis 22. März d. I. auf

§. 3. chn fi

die nzeigen über die an dem

jüdischen Einwvhner des Ortes zugewieien stnd.

kommenden Eheschlie'uugen, Geburten und Todesfälle 11 ver ei nen . 41133" die Zall dex Juden an einem OTK mYbrF an wxlcbcm mxch keme_1ndxsche„_den1emde besteht, so kann mit Geneh- ungung Unjeres Jmtiz-anieriums die Einrichtung getroffen werden, daß. ein von „den Juden „dcs Ortsmznwäblender und von der Orts- obri keit etdlicb zu verpflnhtender uxkischer (kEimvobner beauftragt wird, _ „_ e vor ommcnden 'üdi" en & 1chlte ungen, Geburten“ imd Todesfälle entgegenzunehmHn 1112?!) 717111)? dem Forstaude der judtschen Gemeinde zu übersenden, welcher die

_§.-4. cher Jude ist verpflichtet, die im Krei' dc ' abhangigen Mitglieder seincr Familie und unter seinkntjeüdJän?113612?xk

Gotha unmerklich zu einer Lösung ebra t werden te

WH gestern ber Landtag die LJTUHJabep-Jsition vor?) 60000 Thalern an Mairtkularbeiirägen genehmigt'hatte, steUte der *Ab- geordnete Mqrchutt den Antrag, die erzogliche Staatsregierung zu_ er1Uchen, 1m„BnndeSrathe wie bis er unauSgeseHi darauf zu dringen, daß moglichst dsr Gesammtbedarf der Altsgaben für das Reick) durck) Reichssteuern aufgebracht werde. Der Antrag wurde von der Versammlung angenommen,

Schtvx: szurg=Sondershausen S o n d e r s a u .“) 9- „' “K ' . ' e , .». ;“iplll. YSL,“ L a n d t a g 1st nack) Erledigung seiner hGescLäZe

Deutsche Geschäftsträger waren

terer wegen des Hinscheidcns des Grafen Bernstorff. Im diplo- matischen Circle wurden der Königin

vorgestellt: durch die Gräfin G com Khan, Gema

schaft in Paris.

_ Der Prinz von Wales hat fick] nach Melton Mom: Besuch bon Lord (Harington begeben. _ Mirza Malcom Khan, der außerordentliche Gssandte

brah zu einem mehrtägigen

[in des neuen öfterreichisch-ungartschen Botschafter _ Oberst-Lieutenaut von Kodoliisch, militärischer Attache der österreichisch:ungarischen Bot:

am Erscheinen verhindert, [91.3-

folgende Persönlichkeiien

ranvillc _ die Prinzessin Mas: persischen Gesandten; durch den

_ In der heutigen Si ung“ der Deputirienkammer legte der Jinanz:Minifter Se (: die Gesetzentwürfe, betreffend die Deckung der Mehrsrforderniffe des Kriegsbudgets und die Er: höhung der Beamtengehalte, vor. Die Kammer veriagte fick) darauf bis zum 22. d. M. . -

Griechenland. Athen, 4. April. (W. T. B.) Der König hat mit seiner Familie und dem Prinzen von Holstein: Glücksburg eine Rundreis e nach den griechischen Inseln an:

getreien. _ . Dänemark. Kopenhagen,'4. April. (W T. B.“). In der Antwort des Kbmch auf die Yldreffo daß dieselbe nus

wird

reiiwillig auch Die Wünsche des anderen Hausos, die nicht auf eine

VWTl)UlUJ, sondern nur an

gericbtet sind, nunmehr

glaube, daß; bei der Sache koch Wesentliib in

daß nicht die M-inung "dahin

einer solchen _böheren “S_umme

Zervesen itt, für die Ansingö

den späteren dausrndcn Jabxksbsirag binnu-Zg banden Betrag 2,151: fügung zu haben und das; die Unterstälung nicbt Platz greift,

man davon achgech dürfi',

messene böbere SumMe erforderlich ' _ _ , Hinsicht bringen kann, _das vermogcn wxr Alle mch 1 111 auch nicht zu übsricben,

wieder darüber hinausgehen zu sollen.

wer Dann

.

f eine Fonds

Ick Bärachi xu ziehen ist, gkgangkn ist, es werd? für die Dausr bedürfen, iondkrn da!"; es die Absicht Einricknungkn eincn iiber Vér-

das; es werde alljährlich eine so bock) bc: " Was die Zukunft in dikier zu cxmeffen. Es die Viraniworiiichkcit für dic

andere Dinonirung dsr

zu ireffcndcn

icin.

bis zum Herbste vertagt worden. In den le ten Si un en w dxr Antragnuf Erlaß (eines Gescßes, die GchähruZZig gvon Ye?! thZ-zuiagen m_r die unmittelbaren Staatsbeamten betreffend so- wxe eines Geießes, dre Erhebung der Kommunalbraumalzfieuer YxckYxinfluhxsteueran AZsfiZhrveerütung betreffend, angenommen, em ru erer an in ' ' ' ' ' ' PerrZTM Fund; FMM l)hneg Wix YZFYZZZFJDFMYYÜ schifmd er Fit seiner Gemahlin, der PriöxzesfinPYkalcomGKZM- un te ürfti e Staatsre ieru ' '“ au em rawnin :Room im Backing" am: a ast. e“ern den Kirchen: resp. den Genncirxidelkcits1sxxn,d TickZaYllxleé ZeZYTFYZÉsTF speisten die persiscth Gäste bei dem Kaiserlich Königlich österr.: Fungllegtt hatt?) , stellte ein Abgeordneter in diesem Landtage MYÜMM Yotschaften (*??an BWÜÉ) Md [YUM (?ZmlerstW) en nra i . , . ie inen aron von outer eit iner, "ei wc em «U “IL" .. ...I... Fiimswil" 2... PKW ...,... L?HYLLLLUJWZTT ZMF?! 911?in EZI'ZebatuichstMer an .SteUe ber in der TZI ELKE) MxxgkxnleoXsktZdnünYeexlkWZZTKZZZUYHZYY?UYU ...,-.. ?,. LYJLZYFFZMMY“5.13. «. B... ) S...... .. ...-s.... W...... WW" i" mit dem Zufaßantrage deH Abg. Reinhardt, nach déisi die:, Nuß: MMU“ Md bkgikbt fich alsdann nach Aftrachan, um TVU dl?

nießer für Uebernalme djécx V ' - - Ankunft seines Souvernns zu erwaxten. Nack] erfolgtkr Rück: soUen. ) 1“ Erpflichtung entscbndigt werden kehr des Schabs von Europa verbleibt Malcom Khan als Ge:

sandtex Und bevollmächtigter Ministsr ersiens am Hose von St. James in *London.

_ Die Kommiffärc für dieRe'dukiion der Miional: schuld zeigen an, daß die Summe von 1,623,969 Pfd. Sterk. 16 511. 2 ä., das ist ein Vicrte[ des Ueberschuscs dcr Staatsz- Einnahmen über die Aitsgaben fiir das Kalenderjahr 1872 im

genossen vorkommenden Eheicbließungen, Geburten und odr " nntkr Angabe der" er ordc'rxic'hxn Nxmen und Daten, demTVothsYrYé 1er nnch §._ 1 zustandxgenxubnckxen Gemeindebeziehungsweise dsm nach Z 3 Bcanstragten spatestens' binnen 14 Tagen bei einer polizeilichen rdnungsstrafe von 24 Schillingen miizutbeilcn. Sachsen-Weimar:Eisenach Weimar“ 3 A * ' . ' . , . Ul. Hxnie Mittag find die Prinzen Hermann und Wilhxlni Wieder von hier abgereist.

Oldenburg, 2. April. Am 30. U. M. fand die erste Vexsammlung des durch das kürzlich publizirte Hansseseß errichtxten Famxltenraihes des Großherzoglichen Hau: ses. statt, 111 welchch das Hausgesetz unterzeichnet und die Di: rekt-wn des nen begrundeien Hausfideikommiffes konstituiri wurde. Dxr Herzog Elimar und die volljährigen Söhne des durch Krank: heit verhmdcxten Prmzen Peter waren dazu von Berlin und Petersburg emgetrqffen.

- _ Der Landtag hat gestern den Eniwn eines Mark 6 e es und _die Geseßenimürfe, betr. Aenderung Derrf Gebührenthxx Jer Anwalts und Bevollmachngten, in zweiter Lesung angenommen, tn Betreff dex Anwaltstaxe jedoch mit der Aenderung, daß, wenn es 111 einem Prozéffe znr Bewsi-Znnfnahme dnrch- Urkun- den, Zeugen u. _s. w. kommt, der Anwalt stets die volle Arrha noch einmal erhalt, wahrend er nach den Beschlüssen dcr ersten

543,626,950 Mark, wovon 418,349,180 Mark in Zanzigmark: ftucken und 125,277,770 Mark in Zehnmarkftücken bestehen.

_ Mit dem 1. Aprik c. wird auf dem Ba n o e u Rit- ter aufen bei E(berfe'ld eine mit Niederlage ?)?Ybifmbzene Kö: mgli yrcnßzsckx Sieucx-Expcdition in Wirksamkeit tréten. Der: Zelben ist die Bcfugmß zu Abfertigungen nach Maßgabe der

des Schabs von Perfien, traf vor einigen Tagen in London ein und ist mit seiner Gemahlin und seinem zahlreichen Gefolge ge: genwärtig der Gast des Baron von Reuter. Am Dienstag wurde der Gesandte von der Königin in einer Privataudienz empfangen, in welcher er seine Nccreditive überreichte, und Nachmittags cr:

* WWW 'L'Lr (Heiibäiie haben wird. Das; 66 bei jnir'an dem guien Wiuxn niemals icbien wird, die Durchsnbrung dex Kreisordnnng aucb ?ont finanzieücr Seite zu ermöglichcn, denen bitte ich sicb verncberi zu )ai sn.

Aus dem Wolff'sthen Telegraphen-Bureau.

Wien, Sonnabend, 5, April. Der Gemeinderat!) hat ein: stimmig den Antrag angenommen, ans Veranlassung dsr Sanktionirung des Wahlreformgestych, den Dank der Bevölke- rung an den Stufen des Thrones niederznlcgen.

Rom, Frkiing, 4. April Der Deputirtcnkammcc wurden heute vom Finanz : Ministsr Sella dic Gcscizi'niwürfc Über die Gewerbesteusr, sowic betreffs einiger Nbänd-Zrnngcn dcr Gcseßc Übcr dic Einregistrirnngs: nnd Sinnpckstkucr vorgclcgi. Von der Kammer wurde der Anikag, daß die Bestimmung der Ge: schäftsbrdnnng, nach welcher dic? Kammer ach Komiie bcrathcn kann, aufgehoben werde, in Ertvägnng gczogcn.

Belgrad, Sonnabend, 5. April. Dcr VKinister-Präfideni Général Blaznawaiz ist in der letzten Nacht an der Diphisritis gcftorbcn. -

Vcrsnillss, Sonnabend, 5.91pril, Inder Hsuiigchor: mitingNSißnng dsr Nationalvcrsnmmlnng iib?i“11n[)m Vnffct das Präsidium und sprach in cincr [ängércn Ll'nn'iit-Zrcdc dcr VSL"-

dch Folkeihings hervorgehoben,

einem Verkennen der verfassungsmäßigcn Grundgeseßc hervorgegangen sei; nach der Ueberzeugung des Königs babe dies Vsrkenncn die wesentki e Veranlassung dazu gegeben, das; die Hoffnung auf ein frucht arch Zusammenwirken zwischen Rc: gierung nnd Lmidesvertretung getäuscht worden sti. Der König habe den festen Wiljen, die ruhige Entwicklung des Landes zu wahren. Mit der Adresse des Lanchthings erklärt der König sein Einverständniß und giebt der Hoffnung Aanruck daß das Werk der Geseßgebung durch ein cntgcgenkonimcndks _ usammen: wirken beider Häuser der LandeSvertretung gkfördcrt werden moge.

. 65, 66_69 und. 71 _des VcreinH-Zollgeseßcs, sowie zur Er: e igung voangicttsthetnen über vereinsländischcs Salz und von Uebergangsschemen beigelegt worden.

_ Dein Konxglick) snchfiichen Uniersteneramtc Wurzen, Zaupiamisbczirk Grimma, ist die Befugniß zur Erledigung von egleüscbemen ]. und 11. des Salzsteueramtes zu Staßfnrt bei: gelegt worden.

_ L_"Oer Gxneral-Feldmanall von der Armee Herwartl) von Bittenseld, ist von Bonn bier eingetroffen und im British Hotel abgestiegen. ' _ Der Spezial-Kommiffarius, Regierun t;:Rnt Gl [ tn Creuzbnrg, ift als,;HülfSarbeiter in das Kolglxxgiumhder KYL- lrchen General-Kommnfion zu Breslau berufen.

Altona, 4. April. Gestern Morgen wurde die St. Io: hamitS-Kircbe (Nordergemeinde) feierlich eingeweiht. Der

Reichstags=Angelegenheiten. Berlin, 5. April. In der gestrigen Sitzung des Reich?;- tach kritifirte der Abgeordnete Lasker bei Bsgründung seiner Jnterpsllation die Handhabung der EWE Über das Akticnwsscn und sprach schließlich seine Ansicht da " er aus, wie das Gesetz zu vervonommncn sei: Es müßte der Verwaltnngörntl) ver: antwortlich sein für die: volle Einzahlung der Akiicn, nicht blos mit der allgemeinen Form, vollen Sehndcnecsaiz zn [eiiien denn oft sei 3. V. bei falschen Dividenden, der Schadkn garnicht uncl]: znweiskn. Es müßte die Pflicht zum vollen Eriaxze festgestcllt

.Waldeck. Aroksen, 1. April. Dns ü (

RegxerungÉBlantt veröffentlicht ein Gescy, fibebuLYit PFIZ- Wegeban tm Furstenihnm Waldeck vom 24. Februar d. I. und eme Vérordnnng dec; Konsistoriums, die den Mitgliedern der

Kreissynoden und der Krois-Synodalvorständc zu gcwährenden wcrden.

kommandirende General v. Manstein, der Ober: räident v. S ce : Pleffen, der Konfi1torial:Präfideni M0mmsen,PGc*1stliche vonchAk: iona, Hainburg nnd Ottensen 20., der Bürgermeister, Mitglieder des Magistrais, bes Siadtverordneten-Kolleginch, dic Spißcn verschiedener Vehordken u.af. .w. wohnten dem Festaktus bei. Das Innere ber Kirche _111 mit FreskomalerLien von Professor Welier aus Dnffelborf Ze1chmückt. Se. Majestät der Kaiser und Konig haben fur die Kirchc ein Glasfenster gestiftet.

. Bayern. München, 3. April. Der Köni ai ' : ßnmni, daß die Feier .de-.“: St. Georg-Riiterfgefthes YZ: Komgltckzen Hofe 'am dixsmnligen Georgitage zu unterbleiben YYY?“ mdnste' Zeit Ldn: JZZf : FestFchkeiten zut*Feier de un 0 Unzen co 0 mit * * ' ' staüfiYn ZUEN- ) p ei Erzhcrzogm Gisela iirttemberg. Stuttgart,3, LT ril. Wieder *- f. W.“ meldet,. soll der _an das Ablebcn dex Königin: M?N?r von dem ObßrZYofprcdtgcr' Prälaten von Gerok verfaßtc und von Sr. Maxeftai genchnngte Lebeiisqbriß der Hohen Verstorbe- ne_n nm nachsten Sonntag, den 6. d. MS., in den Kirchen ver: le1en werden, unnnitclbar vor dsm besonderen Kirchengebetc welches sodann (in_dtescmxage zum chien Malo gesprochen ULD, damit den Abschluß denkirclzlickxn Trnncrfeier bilden werde. _ _ Ain 1. d. M ist „im. neuen Postgebände hicrselbft cine 1nternaitonale Konrmtision von Postbeamten zm: Er: nuttelung dcr Prozcniantheile an gemeinschaftlichsn Ein: nahmen zusammengetxethn. Die Kommission ist nach Maßgabe der bxznglickzen Vkrtragsbcstimmungen ans Vertretern der Reickxs : Postverwalmng, an?- den Post: verwaltungen von Ociterreick) : Ungarn, Bayorn und Würt- temberg zusammengcsxßt. Von Seiten der württcmbergischc'n Verwaltung, welch? die KLMMisfiOU zu leiten hat, find bsi dera? selben Postaffeffor v. Hon als Vorsteher und die Postrebisorkn Drefcber Und_ Lauber verwendet. Zu den Tmirungedeschäften hat die bansmsche Postvembaltung drei, die ösicrreiéhiiché Post- verwaltung zwei, die ungarnche Postverwaltung einen, die deutsche RetebS-Postvexwaliung zwölf Beamte abgeordnet; an dcr Spitze der leßiercn steht der Geheime expcd. Sekretär des Kaiserliöbsn GenexaMoftamt-Z, Hagemann aus Berlin. *

Baden. Karlsruhe, 3. April. Heute Rn miti

3 Uhr wurde das !tadtnche Vierardt-BUJ in AmKsenhY dcc5_ Groß'herzbgß und der Großherzogin, sowie der th'nzk'ssin Wilhelm, ferner der Mitglieder des Staats: Ministeriums, de;; kommandirendcn Gencrakx'z des M. Armee: JWÉZUGYUZMQZZB Indfanxkeriss ck1). Werder, der Familie Vierordt

icin era un us u es und ' " , Eingeladencn feierlich eröffnet. ) ff zahlreicher sonstiger

Hessen. Darmstadt, 4.'April. Dax; ente «- - bene Großherzogliche Regierungsblatt Nr, 14 Ulibält YYY?- snmmenfterth_ de'r Ergebnisse der Staaissäzuld'én: ttlgungska]1en-Rcchnung für 1870. Die Einnahme ist 7,943„817 fl. 171,4 kr. _ Die Aitsgabe beträgt 7,017,884 fl. 51 kr. Zst chrratl) 925,932 fl. 261/4 kr. Die definitive über: wiesenexé-„taatMchulb zU"Ende 1870 ist 15,367,712 fl. 2434 kr. Diese «311111118 theilt nch; 3. in unverzinéliche Kapiiakien 3,321,3_17 st.,! 1). ,in Kapitalien €;. 3 pCt. 715,450 fl. 9 kr. 0. m 1olche 3_ 37.2 pCt._ 517.300 fl., (1. in solche & 4pCiT 1,753,211f1. 553/4 (“F., S, m solche 55 pCt. 1,000,433 fl. 20 kr. f. m 1olchc a 6pét. 700,000 fl., J. den planmäßigen Kapitalwerth, des zn Ende 1870 verbliebenen Rothschild'schen Anlehens von 6-1 Millionen Gnlbxn mn 7,360,000 fs. Eine Vergleichung der Aktiven und Pamven der Großherzoglichen Staatsschulden: Tilgunchkaffe zu Ende 1870 ergiebt einen Betrag des ersteren von 15,202,971f1. 21 fr., c.:inen solchen der Passiven von 15,524,278 „sl. 521 kr. Verglichen bleibt Stand der Passiven oder eigentlichen Stanissthuld zu Ende 1870 321,307 sl. 50 kr.

_ Mkainz, 2. L_lpril. Auf Veranlaffung der hiesiqen Bürger: FTM werdcn nei) am nächsjen Freitag die Vo'rftände 'der

Lesung die Axxha FWU?“ von der Hälfte bis zum vollen Saße ]e nach der Schm18rigkett und Weitläufigkeit des BemeiÉ-vcrfab: rens, berechneinkonnte. Mit dem Neubau eine?; Gymnasiums in Oldenburg erklarte'der Landtag fick) einverstanden. Die zur Her: 1tellung"der durch die Sturmflutl) im November 1). I. im" Fürstsn: thum Lubeck verursachtxn Beschädigungen an Bauwerken, Wegen xe. vom Landtage bereits nn Dezember vorigen Jahres bewilligtkn 9000 Thaler „haben fick) sur die in AuGficbt genommenen Repa- raturen als mcht ausreichend herauSgeftellt, und wurden daher KUMCZZÉTI der hStchtth-reYeruiÖg n§ch 4200 Thaler nnchbewilligt. ene m e er an ' " * - ??FD, die g H tag die Geießennvurfe, be- e ei Güterrecht-mtö ' Uebergaan-Betimmun en ieru ' zweiter Lesung in wes ntlick) derselFen chffung, Zn Zeickéer, 111? (Lis ebster 'L'ciung hcxvorgegangen waren. Darauf erklärte der ©1aaie5-Mnnster v. Rosfing den Landtag für geschlossen.

Braunschtveig, 4. April. In der etri en Si un d L an d e s b e r s n m m_! u n g wurde die Prinzipigensfragge zum Z(thraZT gebracht, ob die zwnckzen der Kirchenregierung und der Landes: synode vcrcmbarien Ktrchengeseße zu ihrer gese§1ichen Gültigkeit auch noch, der, Znstnnmung der Lnnde-Zversammkung bedürfen ober ob-dre Miiimxknng der Faktoren der staatlichen Geseßgebunq inchi er'soxduerltck) 191. _Nach vierstündigcr Debatte entschied fick] ZteZKKajor'itat dlkr Vcr1nm5nllnngsdahin, daß die Zustimmung der cn C“.)VLL amm ung ersor eri ei und ra ' ' der Staat über der Kirche sich. sp ch damn aus, daß

(W. T. B.) Die dem Herz:) dnr eine De u: tattbn dcr LaiideÉ-vexsninmlitiig überreichgte L cTYress e WKZLU ?(b1chl_uffech5 einer Militarkonvcntion mit reußcn schließt nach sm_drmglicher Darlegung des Wunsches dcr Landesversamm: lung mit folgenden Worten:

, „Wir Hoffen endlich, das; durch den Ab [us eines N' Wir Wir ilxn Ew. Hobeii ebrkrbieiigst anheimgesbckcZn, 3Ew. HÜFLFMZY dern Lande ngvnncxx und erhalten Werden Wird, was obne diess?) zu erreichkn, unncher nt _ wu: nieincn die Freude in den hoffentlich 1ange _d.1_uerndcn, Zeiten des Friedens_ unsere gesammten Truppen in ihrer Heimnih, in UMA?!) Mitte zu ichen und die vollständigere und dau2rndere Llusrxchtcrbnlinng der Erinnerungen, wclche E1v.Hobcit Truppcn nls bie murdigcn Nachfolger Dorer erscheincn lassen, 21er [*.-ren Fnhxer xmstZer bocbielige Vater Ew. „Hoheit, dcr unvergeßliche chrzog klkd_rlch Wilhelm, den Kampf der Erhebung gcgen den Unter- druckcx „yxuiichiands begonnen hat. Solches zu errkicbcn wird Ew Hoheit mit uns das zu brmgcnde Opfer nicht zu hoch érachten.“ .

Sachfra-MeiningemHilbbur hau en. Meinin * 2._Apri[. Der Gebiirtstag des ngrzoLs Georg LÜK gestern Abend mit einer Serenade vor dem Rcsidenzschloffe und bern Palais dec? erzogs Bernhard und einem großen Zapfen: 1treickx, [)euie mn einer Militärreveiüe. mit Schulfeierlichkeiten in den offentbchen Schnlanstalten und mit einem festlichen Diner in de_ér Militnr:Knserne gefeiert. Zahlreiche öffentliche und Privat: Hanser zeigten sich im festlichen Schmuck.

Sachsen : Coburg - Gotha. Cobur , 3 ? ril Dcr gemeinschaftliche Landtag beschäftigize sich geliYern nnd [)euic mxt dsm StaatSkaffen-Etat für die gemeinschaftlichen Einnahmen „und Aquaben beider Herzogibümer auf die Zeit vojm 1. Juli 1873 bis 30. Juni 1877. Die Gothaischen Mit: glieder der uni der Vorberathung dieser EtaiSvorlage betrauten Fmanz-Kommisfibn hatten auf die Bexkthung derselben einzugehen und sie nnteZ bestimmten Modifikationen zu genehmigen bean: tragt; die (_xoburgisckxn Mitglieder dagegen onten, d'aß der Lnndiag aux die; Berathnng zur Zeit nicht einginge und sie so 21? bis Beschlußfassung nberhaupt bis nach der Bcrathung dcs TJTJtathat-ZLauFtseHen xtitioélxe. Dieser Coburgische Antrag wurde vm ana m eneen' " «'

abgelehnt. g g g die Coburgnchen Stimmen _ Auch unter den gothaisckzen Mit [jedem dsr Ko '

bestand bezfiglich ihres Antrags noch3 eine Spaltungléinstth waren fie darin, daß fie für alle im NuSgabeetat für das Stants-Mi:

eren Städt? deH Landes in Frankfurt vers _ . . . . _ ammeln, um uber die Einleitungen zu emer gemeinsamen und umfassenden

nisterium noch über die vom Staaté-Ministerium schon selbft

Weilbarkeit Zr Grundbestßungen, das Erbrecht, das '

Tageögcbühren und u ver ütend * ' 26.“ März d. I. 3 g en Reisekosten betreffend,. vom

Oesterreich-Ungarn. Wien, 4. A ril Der Kai hat am 31. März d. I. dem mährischen LaLdesgeseHe über sdeire Schonung des Wildes die Sanktion ertheilt,

_ Dcr. ben DeleZZtionen vorgelegte Voranschlag für den gemeiniamcn Staatshaushalt für das Jahr 1874 went folgende Klchgnben auf: 1) Ministerium des Acußern 4,432,190 _G. 2) HrngH-Minifterium 115,547,064 G. (davon sub bie KrtßgH-Mnrine12,744,240G.) 3) Gemeinsames Finanz: Mnnftermm 1,855867 G. 4) Rech11ungc3-Kontwle 128,855 G. Zusammen 121963676 G. (davon 107,031,062 G. ordentliche 14,932,614 G. a11139r0rdcntliche Ylii-Zgaben). Nach Abzug der, Bedeckung Non 5,612,083 G. bleibt ein Erfordernis; von 116,351,593 G., wovon der reine ZoUgefäUH-Ueberschuß 15,666,100. G. decki. Yon den dann noch verbleibenden 100,685,493 G. _ßnd zunachst 2,013,709 G. (2 Prozent) zu Lasten des ungarnchen Staatsschaizks abzuziéhen und von dem Reste (98671783 G.) cntfaUen auf die im ReichSraih vertre- tenen Lanber 70KProzent mit 69,070,248 G., auf die Länder der ungarnchen Krone _30 Prozent mit 29,601,534 G.

Der Voranschlag nir das KriegH-Ministerium schließt nach Abzug der eigenen Einnahmen mit 98,608,663 G., gegen 93,315,675 G. sm: 1873. Die Titel: Fuhrtvcseiis:Materia[: dcpqts und Untexqffiztcrs=Dienstechrämien smd mit 1873 gleich: geblieben „imb bet" den zwei Titeln: VersorgungSwesen und Nulltar-Sirasanstalten find Ersparnisse im Betrage von 46,132 G, erzieli _iborden. An der Mehrforderung von 2,959202 G. _parnziptren alle Übrigen Titel, unter wclcben die drei: Naturabenverpslegung, Mannschaftsrvesen nnd Montur: und Bettemvejen den Betrag von 1,605,000 G. beanspruchen, der nbex, wenn von der Preissteigerung der Naturalien abge- sehen Wird, nicht höher ist, als im Jahre 1873.

. _ (W. T. B.) T_as Herrenhaus nahm Heute die Mittheilungy von 1121“ _ersolgten Sanktion des Wahlrcform: gesetzes ebenxalls _mn cinem dreimaligen Hoch auf den Kaiser entgegen. Darum wurde das Finanzgeseß für 1873 On 19100 angenommen.

Prag, 4. Aprik. beffert sick) fortwährend.

Schmeix. Bern, 4. April. (W. T. B) Der Bun: besrath [)J einstimmig beschlossen, den Rekurs der Pfarrgeist- [ichen von Zolothurn gegen das Geseß' über ihre Wiedenvahl als uCrzibegrundet zu verwerfen.

_ ,. ens, 4. April. (W. T. B.) Ein hier ers ienener car: [ 1ft11cher Agent „ist, da die spanische Republik mc)? der Schweiz anerkant worden 11T, _auf Befehl des BundeSrathes au-de- Wiesen worden. Dericlbe befand sich im Beßße einer Summe von 250,000 Francs.

Niederlande. Haag, 4. April. (W. T. B. n r hxuttgen Sißnng der Zweiien Kammer antwortete YerIKoY: mal.:Mrmste'r Fransen van de Putte auf eine Anfrage des De- punxten N_ier]traß, _dcr Krieg sei Seitens der Niederlande an Atckxm erklart worden, weil der König von Atchin Rüstungen betrieben nnd _dcm niederländischen RegierungS-Kommiffar gegen- uber zufmedenftxüende Erklärungen verweigert habe. Uebrigens sprach der_ Mtnryster die Ueberzeugung aus, daß genügende Land- und "Sixxftreitkraß zur Stelle seien und fügte hinzu, daß die anöwartigen _Machté, denen die Sachlage genau bekannt sei, die zufriedemtellendften Erklärungen an die Regierung hätten ' gelangen la en. Von der Kammer wnrde hiernächst der Ge: seßentwurf, nacb welohem bis zum 1. November die Au-x-prä- gung neuer Mciallmunzen auSgeseßt wird, mit 55 gegen 1 Stimme angenommen. '

Belgien. Br11s1c1, 1. April. Der neue KriegeZ-Ministet General Jhröbctuxd legte gestern der Kammer einen Geis : entwnrf uber die Einquartirung der Truppen auf dem Mars

und m den Kantonmrungen vor. Derselbe wird auch eine Er-

Das Befinden des Kaiseré- Ferdinand

darin vorgenommenen Einschränkungen noch weitere Ersparnisse

höhung des Militärbudgets beantragen. .

Betrage von 6,495,879 Pfd.

30. Juni 1873 endenden Quartal zur Tilgung der National: schuld zur Vc-Uvendung kommen wird.

_ »Die offizielke „London

laut eines am 5. Februar zwischen G r o [3 b ritann'i en un d

"Italien abgeschlossenen Ausliefcrnng von Verbrechern. _ 4. April.

Herr von Leffeps britannisn wegen Abgabe fiir die den

und demselben vorgeworfen habe,

fichien des Suezkanal:11nicrn ,„Times“ führt mm aus, an die Pforte gcrichtcicn Note Suezkanal : Gesellschaft zu kehre, da die von derselben

ohne Genehmigung des Souveräns erfolgt, nngeseizlich .und will: Gesellschaft, ihrs Abgnbcnfordernng in Migemeffencr Weise und so zu erhöhen, daß dieselbe mii offen: barem Vortheil bestehen könne,

kürlick) seien. Das Recht déi?

deten Note nncxrkannt worden;

fahrt dürften nicks .in nngebiihrlicber Italien und Oesterreich []äitcn in g(eichem Sinne Noten bei

der Pforte überreichen (affen, erfolgt. *

Frankreich. Par 1 s ,

der Kommission für die Knpitulntionen mitthcilic, hat der „“Kricgs:Minister erüärt, daß Bazaine vor

gericht kommon werde. _ Ein halbes Baiaiklo Bordeaux nach der spanisch

bereits mshrero Infanterie-Batniklone abmarschirt find.

Versailkes, 4. April.

versammlung hat heute den pilität von Lyon mit 401 gegen Zu Mitgliedern der Permanenszmüisfion wurden die Dcputirien

gewählt, über welche man fick) geeinigt hatte. Endlich wurde der Ferien den Gescßentwurf, und an die von den deutschen tements zu gewährende Entsck)

Die Versammlung wird zu dem und Abends Sitzungen abhalten. _ Rechten, ist mit 304 Stimmen gegen zum Präsidenten

Martek fie[M, gewähli worden.

Italien. dem 27. d. M. vorzugézweise beschäftigt, welche mit einer Mahlsteumx und des Modus Ueber den nämlichen Gegensta

8 Stimmen

der Generaldirektion der Mahlfteuer ausgegeben. _ folge hat die Steuer vom Jahre 1869, in wclch2m fie eingeführt

ward, bis zum Jahre 1872 1

die Erhebungskosten 11,464,481 Lire betragen. lieferte die Steuer 59,109,999 Lire, beträchtlich höher gestellt habsn würde, wenn die vom Ministerium vorgeschlagenen Maßregeln gegen den Betrug

Baudenkmäler in Jerusalem.

Im Saale des Llrchitektenvereins hat der Pro f es 1“ o r A dler iu: Laufe der beiden leßten Wochen zwei gehalten. In der ersten Vorlesung hob der daß die Ausfü rung der monumentalen Beschaffenhe1tPalästinas übeöhaupt,

denkmäler in Jerusalem“ Vortragende unächst hervor, Bauten Ieru?alems von der sowie von der eigenihümlichen L rusalems bedingt erscheint.

(W. T. V.) gramm aus Konstantinopel vom gestrigen Tage, 'in den iürkischen Zeitung?,n wisderhblt Groß:“ seiner Haltung in der Frage der Tonnengeld: Suezkanak pnsfirendcn Schiffe angegriffen daß die britische Regierung in einsr

dem früheren Abgabensystem zurück:

betreffend die an die Stadt Paris

Rom, 30. März.

Sterk. 4 811. 9 (1. in 136111 nm

Gazette“ veröffentlicht dcn Wort:

Vertrages für die grgcnskiiige Die „Times“ enthält ein Telc- nach welchem

daß es aufs Neue di? NWZ- ehmens zu zerstören suche. Die

Lediglich verlangt habe, daß die bslicbten Abänderungen desselben

ssi in der von England abgesen- aber der .? andcl und die Schiff: eise bedrückt Mrden.

cine Enischcidung sei noch nicht

3. April. Wie Chaney heute in Das Krieg?:-

11 Infanterie wnrde gestern von en Gränze nbgksnndt, wo hin

.(W. T. B.) Die National: Gescßcniwurf über die Munizi- 173 Stimnien angenommen.

in einer vorher aufgesteUtcn Lifte beschloffcn, noch vor dem Beginn

Heeren beseßi gewesenen Dépar- ädigung in Bernthung zn Uchmen. Ende morgen Vormittags und Buffet, der Kandidat der 285 Stimmen, welche auf der Naiionalvcrsammlung waren ungültig. -, ' Die Kammer hai fick) seit mit dem Borichte der Kommission Untersuchung der Ergebnisse der ihrer Erhebung bcanftragt war. ud ward jüngst der sechste Bericht Diesem zu:

48,235,404 Lire ergeben, während Im Jahre 1872

welche Summe fick) noch Kammer die

Vorträge über „Bau:

age und den B0denvchältni en Ie:

Tie Vemvaltungsräthe miiffen verantwortlich gcmackn werden auch für groben Mißbrauch, wegen Unvorfichtigkeit bei Ausübung ihres Amtes, für alle FäUe, wo ein Delikt begangen ist. Dann müßte: auch die kriminalrechtlick]? V2rantwort1ichkeii inVetracbt gezogen werden, mindestenH sci Jeder, der sick] from: dLr Geschäfte annimmt, vcrpfiichtet, so vi9[ Sorgfalt darauf zu verwenden, wie auf seine eigenen. Dann müßte vor A(lcm die Macht der Packziung dcr Gexwralversnmmlnngen aufhören. Das Gesetz müßte das Stimmrecht reguliren, wäkxi'end cs jsizt den G8s61lschnstsveriretern überlassen ist. Es müßte mii Kriminak:

sammlnng scinkn Tank für d

: dic Schwikrigkeiten der ihm Nachfolger von GWV!) hervor, dcffcn Verdicnstc er die vollstc Ansrkcmmng 301118 und erklärte,

Parteien die Bitte,

strafen verboten Wkrden, daß die Aktien verliehen werden. Vor allen Dingen sei es nothwendig, daß die Genernkversammlung zUm Herrn dex Materie werde, und das; (1119 die Rechte, welch? die Ansicht:“: und Verwaltungsräthe verantwortlich mnchsn, auch den einzelnen Aktionären zukommen. Um wirksam zu sein, müßten die Rochte dcr Dccharge-Ertheilung, der Verfolgung von Privat: Und Kriminakrcchien nicht indie Mehrhcii dcr Gyne- ralversammlung verlegt werden, sondern überall, wo es fick) um die Delikte handelt, müßte die Mehrheit odsr auch der einzelne Aktionär das Recht haben, seine For: derungen in dieser Beziehung gegen die oder den Verwaltunchraih geltend zu mnchen. Die von dem Aktiengeseß Ukrlangtc vollständige Pitbiiziiät für das ganze Nkiicnwcsen erschkink in der That als das größte Heil: mittek gcgen aUe möglichenBeschädigungen. Aber während hier cin glücklicher Anfang dakin gemacht sei, daß die Staniien no: „taricll odcr gcricht1ich abgkscksoffen werden müßten, daß der Nach- weis fiir die 13906 Einzahlung der 10 Prozént gerichtlich odcr notariell vor der Gcncralvcrsammlnng geschoben, _ daß alle dicse Punkte beim Handelsrickncr angemeldet werden müßtsn, bleiben die meisten Punkte dock) Sckxin, weil fie abgeschwächt werden durch Nebenvcrträge und Scheinmanipnlationen. Solche Ver: iräge müßten, sobald si? die Effeniialicn der GesoUsthafi betreffen und nicht notariell oder gerichtlich abgeschlossen und der Genernk: versammlung miigcthsilt smd, nichiig sein. Die WUstc Ocffcni: lichkeit soUte auch am geeignetsten sein, den Griindcrlohn aueZzu- schließen. Dann müßten dis Gründer auc!) in die civil: und strafrechtliche Vcrantwortlicszkeit hineingezogen werden. In allen diesen Punkten sei Redner nicht abgewichen von dem GLZÜL ch geltenden Aktiengeseßcs. für so schwierig nicht, und meine, bei gutem Willen würde im Laufe dieser Session oder in einer eventuellen Herbstsession sich dieselbe bewirken laffen.

Hierauf exwiderte dsr Präsident bes ReicheZkanzlcr-Amis, Staats:Ministcr D e l b r 11 ck:

Meine HAIKU! Es hat dem ReiÖLkanzler-Ami, so wenig wi? wobl irgend Jemandem in diesern Hause entgehen _könnkn, daß aus dem Gebiete dss Aktieuwescns in usueier Zeit bcmsrkenstba Uebel- stände hervorgetreten find. Der Herr Vorredner ie1bst hat die wescni- lichsten davvn [)ervorgebobcn. Es ist die Absicht des Reichskanzler- Amis, Welches seinerseits ebenso wie dxr Herr Vorredner die Ver- antworilichkeif scheut, ive'lche mit der 1ofortigcn Llusarbeiinng eines beziigliclxcn Gesetzentwurfs vxrbunden sein würde. die sämmtlichen BundeSrcgierungen zu einer Mittheilung 111181: Ansichten“ sowohl über die hervorgetretenen Ucbeliiände, wie in Beziehung auf dic Richtung, wie Abhfilfe m gewähren sei, zu ersuchen und auf Grund des so gc- wonncnen Materials, in ähnlicher Wsiie, wie das (8591613 vbn 1870 zu Stande gekommen ist, die Sache legislativ in die Hand zu nehmen. Daß das Bcstrsben daher darauf gkrichtut skin wird, den Ucbelitänden, die hervorgetrcien find, ioWeit wie ibunlich Abhülfe zu vcrschaffyn, liegt in dcr Nana der Sache; indessen glaube ich auch in diesem Stadium schon gegcnüber den sehr dankenßweribenAndeutungen, die der Herr Vorredner in Beziehung aui die Tendenz gesetzlicher Aende-

pbisches und geschichtliches Bild der Stadt in knrzen Umriffen gegeben, ging er zu den Bauten deHKönigH David axf dem Berge Morini) und zu dem Baue des Tempels, wie ihn der König Salomo durch phönizische Bauleute ausführen ließ, über. Als charakteristisch für dieses Bauwerk "trat im Innern deffelben der orientalische Wappenftyl hervor, wahrend sich am!) an tl)_m zeigj, daß das jüdische Volk, wie überhanpt keine cigenthumlicl) entwickelte Kunst, so auch keinen nationalen Baufix]! batte.

Nachdem der Redner ein topogra-

Dagegen smd Einflüsse babylonisch-affyrischm Ursprungs auch

f

Verwaltung ,

Er [Wie die Veränderung dos Gestich *

serer Aufgabe

eifriges Bestrebsn zählen, Achtung zn Theil wcrden

cntgcgengcnommen.

was dnzn nngetban sci, seine [amcntaristhcn chiernng nnr nachibci1ig sein könnk. Ter Prä- fidexui iclzloß mit den Wortsn: ' mit Hülfe Republik vollendet; sin anderer blkibt uns nämlich dem Lande dauernde Einrichinngon zn sammlung kann auf meins nnbsdingtc Hingcbnng und mein

der Rechten und vom Centrum

ic auf Um gcfaUan Wahl aus. Er [)ob zugofnllcncn Anfgnbk, insbesondere ab.":

daß die' Oblic'genhoiten eines

Vorfiizcndcn dcr Versammlung ]cdc Partei:Vorcingcnommenheii zum Schweigen bringen müßten. Buffet richtete darauf an (1118 ihm ihr Verirnncn zu ickwnken,

da Alles, ?[nwritäi zu schwächen, der par:

Wir babcn einen Theil un: erhabenen Präfidcnten der noch zu erfiiUen Übrig, gcbcn. Die Ver:

dcs

ihren Rechten iiberall dic gebührende zn (affen. _ Die Rede wnrde von mit lcbbnsten Beifallsäußernngen

Königl

theilungen mit Tanz von Leonore: Frl. Lehmann. Hk. Krblop. Barbarino:

Preise. Im Schauspielhause. Der .leyte Brief.

Preise. Montag,

in 3

Romantische Oper Venus :

v. Voggcnhnbcr. mann.

Im Schauspielhause. Maria und Magdalena. Lindau. Anfang halb 7

fteilnng.) des Herrn Pollini, unter in 5 Akten. halb 7 Uhr. Hohe Aschenbrbdkl, Schauspic Elfriede: Preise.

Avril 1873. Opornb nus.

st-cllung. - _ den 10.: Sinfonie. den 12: (d)“cstblosstn.

Schauspielhaus. _ Montag, den 7.: Maria bködkl. schlossen. Sonntag, den

Freitag, dcn ] ].:

richtige Vorstellung, imposantes monumentales den zweiten Tempelbau,

ei. Um so interessanter als die ältesten nns erhalt

Sonntag, den 6. April. stellung.) Alessandro Stradella.

nach einer Melodie Ludwigs )(111.

Lnstspiel in 3 Akten, frei bearbeitet von Th. Gaßmann.

den 7. April. ftelbmg.) Tannhäuser und der Sängerkrieg auf dsr Wartburg. ?lktkn von R. Wagner.

Wolfram: Hr. Bey. halb 7 Uhr. Miiiel-Preise.

Dienstag, den 8. April. Ylchtes Gastspiel der italienischen

Kapellmeister Signr. Goula. Musik von Verdi. reise. Jm Schauspiel aufe.

Fr. Niemann:Rnabe, als Gast.

Moning den 7.: Tannhäuser. 133.110 in mascbsrz, Freitag, den 11.2 (Hoicknosscn. Sonntag, den 13: Sonntag, und Magdalena. Miiiwvch, dc119.: Eine Familie.

in der äußeren Bauart nicht zu verkennen. fich unter dem salomoiiischen Tempel ein

nach p[önizischem Vorbilde, fen äu erlich mit großer Einfachheii ausgeführt. In Bezug auf nach der Rückkehr aus der babyloni- schen Gefangenschaft, bemerkic der Voitagende, daß wenig bekanni

iche Schauspiele,

Jm Opernhause. (84. Vor: Romäntiiche Oper in 3 Ab: Friedrich. Musik von F. v. Flotow. Stradella: Hr. Sckwti. Malvolio:

Hr. Formes. Hierauf : Gnvotte, Tanz

Anfang 7 Uhr. Mittel:

Abonnements : Vorstellung.) nach dem Französischen Mittel:

(95. Anfang 7 Uhr. Im Opernhause. (85. Vor: Elisabeilz: Jr.

Tannhäuser: Hr. Nie: Anfang

Frl. Grossi. Landgraf: Hr. Fricke.

(96. Abonnements : Vorstellung. ) Sckxnnspivl in 4 Akten von Paul Uhr. Mittel-Preise. Jm Opernhause. (86. Vor: Opern : Gesellschaft Mitwirkung der Mad. Déstré Artzt. Ein MaIkenbaU. Große Oper Ballet vnn Taglioni. Anfang

"( 97. Abonnements : Vorstellung. ) 4 Abthsilungcn von R. Venedix. Anfang 7 Uhr. Mittel:

[ in

Repertoire der Königlichc11Sck)nniPicle vom 6. bis 13.

Sonntag, den 6: Stradella. _vaotie. Dienstag, den 8: Jtalieni1chc Vor- Mittwocb, den 9.2 Rimzi. Donnerstag, _ Sonnabend, Joicpl), Gsburtsmg. April; Der leßte Brixf. Dienstag, den 8.2 Richen- Donncmtag, dcn 10.: Ge- Sonnabend, den 12: Ge-

den 6.

Gcscblpsscn.

13. : Don Caylos.

Es wäre eine un:

Werk zu denken; derselbe war zwar aber nach unseren heutigen Begrif-

seien die Prachtgräber um Jerusalem enen Baudenkmäler Palästina's, deren