chemischen Produkten an und ließ den Sohn, der hiezu schon üb
lebhafte Neigung zeigte, an diesen Arbeiten ihcilnebmen. Wieftder
Knabe Mozart u_nt_ den Tasten des Klaviers, so machte
fich der Knabe Liebig bereits früh mit Retorten und Cyron-
vettc_n vertraut,_ Bald _gesellie fich zu den Experimenten au chemische kakure, wohci er die reiche Ausxvahl chemischer Wer 6, welche
dl,? Dari_nstadier Hofbibliotbek be1aß, bcuüßte. S0weit es ihm
seine Mitiel erlaubten, suchte er die darm beschriebenen Ver-
Yzchc zu wiederholen. Da er fich aus des Vaters Geschäft das meiste
_1ezu Nöthzge verschaffen konnte so war es keine kleine Anzahl Eka'
nmente, die er ichox1 als Ktia e anstellte. Er entwickeln so seine
ma_nuel1e_ GeWandtheit und _sem Beobgcbtun s-Taleni, während er fick) gleichzeitig, vvn einem erfi_l1chen Gedachtnis e uuterstühi, einen reichen
Schgy che1m1cher _Ken_ntmf-e 111 einem Alter sammelte. Ja sylcber
Weue gelangte, wre emNekrolvg der „„Neuen freiev Presse“ ausrührt, er zu _dem Cptsthlufse, dem )en: Vater beistimmte, sich ganz der
_henite zu Widmen._ Da es damals noch kaum ein andxres leicht zu-
ganglichcs Laboratorium als das des Apothekers gab, 10 wählte er
den Weg_Sche_cle's und trat 1818 Bei einem Apotheker zu Heppenheim a1s_Lel)rlm_g em; Aber schon nach thnmonailtcber Lehrzeit erkannte er, daß er bier fur seine Hohen wissemchaftlichen Ziele nicht genug ör- deuzng finde. Er verließ die Apotheke m_td kehrte nach Darm tadt zyruck, um | für den Beiuch ciner Hochicbule vorzubereiten. Nack) emxm _balben ahre ging er nach Bonn und von da nach Erlangen, th_eifernem Fleiße holte er die Sprachstudien nacb, Welche der
emtichc Laborant auf dem Gymnasium vernachlässigt hatte. Der
_atur-Philosophie Schellmßs 9911 er fich eine zeitlang mit großem
Eifér hm,c_1bcr nur, um ste_bald aus 1mmer_zu fliehen. .Die deutsche Natur-
Pk)_tlFophn-,:“ sagte er dr_e1Jabrz_ehnie_spater a_uf ScheÜiugZ Katheder zu
Mun en, wir__ sehsn ans fie zu_ruch w_1e auf emen abgestorbenen Baum,
der_ das schonst? Laub, _ die praZiigstcn Blüthen, aber keine
quchte trug.“ Er_ demetx fi wieder anz den Natur-
Msfcnscbaften m_td studiriq insbeiondere theoreii che hemie, für welche
er an Kastner emen_inchtigen chrc'r fand. " ur selbständigen vr-
sch_ung m der (5.116er boisn die deutschen Hochschulen in jcner eit beinahe keine Hilfsmßiel dar._ Uzn so ehrenvoller ist es, daß er sich dock) sch0_n dur_ch Arbxtien, _wie uber das Verhalten des Knallsilbers zn Alkalixn, iiber die Bereitung mehrerer als Farbcmateriale dienen- de_n Verbmdyngen Ic. bekannt machte. In Bonn und in Erlangen stiftete _cr unter den _Siudcnfcn Vereine für Chemie und Physik, in denen die neuen Foriichriite erörtert wurdkn. Von Einfluß auf die Jortnvoyenduxig, unt w_e_lcher er später wissenschaftliche Resultate in allgemein saßlicher WU)? darstellte, dürfte der innige Umgang mik dem Dichter Grafen Platon geivcsen sein, 11_1it Welchem er noch nach der S_tydicnzxit lchhaftey BriefWechscl_ unterhielt.
_ _Cm -Rei1c-Stipend1u'm des erßerzogL Ludwig 1. setzte Liebig m 131081138, voxn Hcrdste 1822 an_1eme chemiichen21rbcitcn in Paris fortzuyeizcn. Hicr lernte er G. Rost), Runge, Mitscherlich kennen, be- sgchtc die Voxxesungen von__Dulong, Tbenard, Gay-Lussac und holte die ningatUchen Kenntntjse nach, deren Vernachlässigung ibm em- pfindlich zu 1v_c__rden _bkgann._ Indem er für sich_ ülxer die Verbindun- gen_ der Knall1aure wrxarbcitcte,_gelangte er zu )0 1chönen Resultaisn, da); er sie der Akademw der Wissenschaften vorzulegen wagen durfte. H1erdurchzog er die Auxmerkmxnke'it Alexander von Humboldts, dcr fick) damals m Paris befand, anf fich- Die Verdienste, Welche sick) qubvldt durch Schuß und Jördermig junger Talente um die dcutfthe Wisfepschaft erwarb, kann man kaum hoch genug veranschlagenz-auch fur Liebigs Leben War es von epochemachendcr Bedeutung, daß er das Wohlwollen Humboldts _gewvnnen_ batte. Zunächst führte er ihn bei Gav-Lusac cm _und betvirkie, _ da); sich ihm dessen sonst nichtx leiahi ugavgltxbes Privat-LZhoraiorium_öffxiete; Liebig vollendete "hier die
_[rbsit 11er die_ Knaanure getueinichaftlicl) mit Gay-Lussac und machte sich zuglciä) m_ix dessen auSJezcichneten Untersuchungs-Methoden und Verkabrungsten bekannt.
Auf umboldt's Veranlgffung Wendeie fick) Liebig dem Lesxrfache zu. Dur des_ _Ersteren Einfluß wurden die .HindernYe be)etiigi, xvelcbe der Habintatwn an der Universität seines engeren aterlandes 1111_Wkge standen. _Cr Hatte nämlich die Vorschrift nicht beachiei, daß Jeder, der als Umverfiiäts-Lebre'r austrcten wil], die Landes- Umvc'riiiat [1xsucht_11nd von ihr den Dockvrgrad erhglten [)aben muß. Nach einem in Gießen abgelegten Exame_n wurde 1cin_ in Erlangen erlangter Doctorgrad aperkannß und er )elbst zum außerordentlichen Professor der Chexxue in Gießen erxmtmt. 21 JaHre alt betrat er den Lehrstuhl und WM zwei Jahre )pätcr erlangte er die ordentliche Professur der Cbemie.
_ Von 1824 dix) 1852 wirkt'eLicbig in Gisßen. Sein Ruf Wurde “(val)rend dl_L1kr Zeit _em europäi)cher; von ibm und seinem Laborato- rium ging ]ener Auf) wung der Chemie in Deutschland aus, in Folge dessen England _und rgnkreick) bqld srreichi, ja iibextroffen wurden. Durch dyn von ihm_ xrxvnzienexxAxvarat zur orggni'chen Elementar- Yualy1e machte yr d1e1e_sruher 1_o chivicrige Unterm ung zu “einer in 1edem Laboratorium leich? ausffihrbaren. Hand in Hand mit der vkrvollkommneixn 511281130170 gingcn die zahlreichen Bestimmungen der Elßmeniarkoxistiiuiton _wxganiichcr Substanzßn, die in seinem Labora- tvrium cht] ibm 11_nd )cmen Schülern angestellt wurden. Namcnilick) dte orggm1chcn Saurcn_1vurdcn genauer und in größerer Anzahl von 1bm exsoricht, als v_0_n irgend Jemandsm vor iHm. _ Thatsachen und Theorien d_e_r_ org_an1)chc»n CHemre crfuhren die großartigste Erweite- ryng, und fur seine sigen€_§zcniale Anwcndung derselben auf dem Ge- bieie_des Ackerbaxtes, ?iir 1e_me unsterbliche Schöpfung: die Agrikultur- chemie, Wurdyn die Vorbedingungen gewonnen. JmJabre 1839 warde ' dem unter 1ein_e_r Lcitung L_tehenden Laboratorium zu Gießen eine be- deutende Vcrgrvßerung zu T )eil,1_111d nun wurde Es Gegenstand aÜgem-inster Aufmerksamkcitund das Musxcr sur alle ähnlichen Anstalien. Schüler aÜer Ngtionen wandkrtennack) Gießsy,_un_ifich unter der Leitung dcs großen Cl)?- mxkers auszubilden,_und anderer_1etis1uck)_te man in Gießen Lehrer der Ehe- m_1e, und zwar_ nicht nur fyx Dcut)ch[and, sondern auch für andere Lander._ Zn semem Laboratorium unterstützten ihn nicht weniger als drxi A1fistenten. Morgens von 11_bis 12_Uk)r _Lislt er seine von zahk- xeichen schönen Experimenten beglettefe Öffentli e Vorlesung; in den ubrigen_T_ngesstunden überWachte er die Arlxeiten seiner Schüler in dcn verichiedenxn“ Laboratorien oder machte 1e1bst in seinem Privat- Laboraivrium jene Versuche, die ihm um ihrer Wichkigkeit wiÜen, die Hand des Meisters zu ersordery schienen. So geräumig die Anstalf dvar, so genügte_ ste doch x_1icht für alle Schüler. Liebig erbaute desvalb cms eigene_n Mitikln ein stattliches Fans, dessen Räume als Filial- Lakxoraiorium dienien und _worin nfängex ihre Bildung empfingen. Sctt 1845 benüßte Liebig zy1eiuen wissenschaftlichen Zivecken noch ein an-* de_res Befißihum. Im Osten dcr Stadt Gießen erhebt sicb eine An- bobe an dere_n Abhang der meeinderath [bm ein Areal von etWa 15 Morgen upskuchibaren Sandb_odeus überließ. Dieses wurde zum Gartey umgeichaffen und zu Vermchen zur Forderung der Agricultur- Cbemrc verwendet.
Jydem Liehig 28 Jahre zu Gießen wirkte und jede Berufung an gro er_en Universitäten ablehnie, hatte er die kleine Univerfität zum Mittelpunkte des chemi1cheu Studiums gemacht. Nun- mebv xolgte er_ dem ehrenvollen Rufe, Welchen König Max von Bayern a_n :hn e_rgehen ließ. Dieser hatte fick) ebenso di:“! För- dxrung der Wissemckpast zum Lebepsziele geéeßi, wie 1eit_1 Vater Ludwig die der Kumi. Und er fand darm an Lie ig cinen aü1eitig gkbildeten, von großartigen Gefichtspupkten geleitcten Rathgeber.
In Munchen hielt Liebig 1853 Vorträge über die Natur der ngtye, uber Koßlxnstvff und KohlerYJäure vor einem Kreise, in dem
ttgl1_cd_ex dcs_Ko_mglichen Hauses, iplomaten und Minister mit Notabilixaten in Kunst und__Wiffenschast, sowie Herren mit Damen und Personen au? alle_n Standen untereinander in bunter Reihe ge- ,mz1ch_t _waren._ Hterxmrkxe er nun i_nit dem Worte im gleichen Sinne w_1e sruhex mit der «christ durcb 1eme chemischen Briefe: er _)uchte die Chemre zum (Hememgutx aller Gebildeten zu ma en. O schon er_1elbft abcr_deren praktische Verwendung im höchten Maße ge- foxdert hattZ, 10 WWE er doch n_1cht, daß die Chemie nur um dieyer willen ges_chgßt und bewzmdert Wurde. Dagegen verwahrte er sich auf dgs mvchixdenste in_1t den _WoriZn: _ „Unser .Juptzwcck ist nicht die Nußlichkeit, wndem dle W;)femchafi; die issxnschaft ist
*Organisation der Jury für die temporären AussteUungen des Garten-
und so weiter.
Fall der Verhinderung eines Jurv-Mitgliedes zu ernennen. Sol_lie sojvohl ein Juror als aucb de_ssen Ersatzmann verhinderx Werden, fxme Theilnahme an den Jury-Ver1ammlungen fortzusetzen, 10 wird erfor- d_erltchen FaÜes Se. Kaisexliche Hoheit der Herr Präsident der Kaiser- lichen Ausstellungs-Kommijfion die vakante Stelle wieder beseßen.
Jury find, als Experte deizieben.
Vexsammlixng der Jury von einem Mitglisde vder dem Vertreter des General-Direktors vorzuschlagen und müssen mrt absoluter Majorität gewählt werden.
tor vcröffentlicht.
tigk sind, sich an dyn Jury-Verhandlungen mit dem endet Stimme zu betheiligen.
tigi, entrveder persönlich oder durch einen Dclegirten sich an den Jury- Verhaudlungcn mit beraihender Stimme zu herbeiligen.
fißc des von Sr. Kaiserliéhen Ho eit dem HLMiPrcifidcnten der Welt- außstelluna ernannten Präsidenten, nach de_n im Anhangs zusammen- gextellten Blumen- und Pflanzengattungen, m Sektionen.
Mitie einen Voxsßenden, eincn SteÜVertreter und einen oder mehrere Bert terstaftcr.
fünf__ ordxntliche Mixglieder zählt. Wir _ erreicht, 10 Werden die Arbeiten der Sektion durch den Prasidenten an eine andere Sektion vertheilt.
xreffende SeYtivv cingerei sung die_Pramirrnng zu beantragen.
vorzulegen.
beruft die Mitglieder 11 den Versammlungen, leitet _die _Verhand- lungen, übertvacht die intragung der Anträge und Beichlüise, 1owie der Motiviruug derselben in das Sißuxxgs-Protokoll durch den Bcricht- erstatter. Das ProtokoÜ wird nach erfolgter Verifikation dem Gene- ral-Dircktor vorgelcgt.
die Hälfte der sämmtlichen Mitglicder anwc end 1ein.
im alle_ der Stimmengleiclxheit giebt die Stimme des Vorsißendcn den 3lus1cblag.
völlig auf die Preisbewer'bung, Experte jedoch nur für die betreffende Sékiion. Diese Vcrzichileistung darf an den AussteÜungs-Objckten er- sichtlich gemacht Werden.
ausstellenden Firmen. '
lung der Juxy zu enlzieben; es muß 2xdock) diesex W110)" des Ausstellers aus dem “ragebogen mit den 0rten_ „außer Preis ewer- bung“ ausdrücklich er lärt Wcrdcn. UnterklerbY die Erklärung, ob ein Aussteller [*cuxtheilt skin will oder m_chi, so wird der erste Fall ange- nommen und 1eine Expvfitic-n beurtheiit.
beurtheilt und haben )iefür die früheretz Bestimmungen volle Geltung. Wenn jedoch einzelne Theilnehmer an einer sol_chen Aussteklung einzeln 'beurtheilt sein ivoÜen, so haben fie dies schon in der Anmeldung aus- drücklich zu bemerken.
_Ausstellungen des Gartenbaues _am Tage des Be innens derselben zu- ]ammen nnd beendigt ihre Arbeitcn iu 3111er, hoch)3
nach beendigter Beurtheilung durch die Jury bekannt gegeben und an den auSgeiteÜten Objekten erfichtlich Jemacht.
geniiber den 1 riti'e durch neue Erfindungen, Einführungen neuer Pftanzen und
ihre Amprüche dur'ch außerordentl' e Kultizr von Pftanzen, Hebung des Pflanzenhandels, Umfang der roduktton Eröffnung neuer Ab- 1a§we_ge,_Gebrauch verbesserier Wer euge und Maschinen und Preis- WUrdigkett des Produktes geltend ma en.
die blubende Pflanzen Weise ausstellen.
bestimmt, die von Seite der L_lusstellex als Obergärtner, Geschäfts- leiter,_Zeichner oder sonst als HulfSarbexicr w-zgen ihres wesentlichen Antheilcs an den Vorzügen der roduktion und Kultur oder an der
immer nüßlicb, dmn jede Art von Kenntnissen erhöht un)crc Kräfte,
AUdelmung des Absatzes namha gemacht rvexden,
die geißigen odex die körperlichen. Wir studireu eine Natur-Erschei- nung, !) ue nacb _1brem Nutzen zu fragen; nicht jede _ist im Leben an- Wendbar'_ und m_lßlicb. Der Negenbogeq, der in semer überirdischen Schönheit tröstltche Exnvfindungen in jedes Menschen Brust erweckt, bringt dem Menschen kemen direkten Nutzen; er rst ebensogut Gegenstand de_r Naturforschung als die Aufsuchung eines Mittels, um das Seewasser trmkbar zu machen oder die Butter vor dem Ranzichrdm zu schüßen.“
,
Weltausstellung 1873 in Wien.
baues und des Obstbaues mit HmWeisung auf das AussieÜungs- _ _ Programm. _
1) Die O_bjekte der temporären AussteUungen des Garten))aues und des Gemnie- und Obstbaues werden durch eine internationale Jury beurxheilt.
2) Die _Juxv-Mitglieder der im österreichischen Reichskatbe ver- tretenen Kömgvetcbe und Länder werden von Sr. Kaiserlichen Hoheit der_n Herrn Prafidenteu der Kaiserlichsn Ausstellungs-Kommisfion be- ru en. _ Die Art der _Berufuzig der Iury-Miiglieder dkk Länder de_r unga- rischen _Krone [Jestmzmt die Königlich ungarische Regierung, beziehungs- Weise die von tbr _emgeseßie Ausstellungs-Kommrssion. -
3)_D1e ayslandtschen Ausstellungs-Kommisfionen werden einge- laden, die auf ihr Land entfallende Anzahl von Jury-Mitgliedcrn in der ihnen _ neeignet erscheinendkn Weise zu berufxn und die Namen de_r1elben dem Gmeral-Direktor recbizeitig einzu1enden.
_ 4)_ Fux jede der funf temporären 5.)Zusstellungen des Gartenbaues Wird eme internationale Jury neu berufen. _ 5) Die 3th dsr aus Oestxrxeich-Un arn, sowie auf jeden expo- mrenden auSWartigxn Sicxat entfallenden Yury-Mitglieder wächst mit der Zahl der Aussteller 1edes einzelnen iaaies, Wié aus folgender Tabelle ersichilrch wird. Es entfallen m_:f ] bis 20 Aussteller ein Jury-Mitglied, „ 21 „ 40 „ zwei Jury-Mitglieder, „ 41 „ 60 „ eri „ „ 61 „ 80 „ vier „
Jeder exponirende Staat wird eingeladen, Ersaßmänncr für den
6) Die Jury kann Sachverständige, welche keine Mitglieder der Die Sachverständigen (Experte) find in einer beschlußfähigen
Dis Namen der Zewählten Experten Werden vvm General-Direk-
7) Der Gsneral-Direktor wird Delegiric bezeichn , Welche berech- 8) Die Gencras-Kommiffäre der auswärtigen Staaten sind berech-
9) Die berufenen Jury-Mit [ieder theilen fich, unter dem Vor-
10) Jkde Sektions-Jury wählt bei ihrer Konstituirung aus ihrer
ine Sektions-Jury kann fich konLtituirxn, w_enn fie Wenigstens die)e Mitgliederzahl nicht
Jsde Sektioxis-Jurv lat die Objekte zu prüfen, Welche in die be- st sind und nach denn Ergebnisse der Prii-
Die1e Anträge find dem Plenum der Jury zur Genchmigung 11) Dkk Präsident oder in dessen Verhinderung der Steklvevtreier
12) Zur Bkschlußfähigkeit muß außer dem Vyrsißcnden Wenigstens Die Beschlüsse der Jury Werden mit a soluier Majoriiät gefaßt;
13) Aussteller, Welche als Jury-Miiglieder fungiren, verzichten
Diese Bestimmung gilt auch für die Theilnehmer und Leitsr der 14) Es steht jedem Ausstener frei,_sei_*,1e Exposition der Bcurtbei-
15) Kollektiv-Ausétellungen Werden in der Regel als ein Ganzes
16) Die internationale Jury tritt béi jeder der fünf temporären
tens drei Tagen. Die den Ausstellern zuerkannten Außzeichnungen werden jedeSmal
Von der Jury wxrdxn folgende [uSzeichnungen zuerkannt:
die ??Mchriüsmedaille;
. die 5'erdienstryedaille;
die Medaille [ür Men Gxschmack;
die Medaille für iiarbetier;
_ _ das Anerkennungsdiplom. _
Auxérde'm wird die Jury jene Geldpreise zuexkennen, Welche die
K. _, artenbaugestllschgst m Wien zur Dispvfikwn gestellt hat,
17) Grundsätze der Zuerkenmxng der AuLzetchnungcn:
1) Die Forischrittömxdgillx ist für AussteÜer bestimmt, die ge- eistungen der früheren Weltausstellungen namhafte Fort-
5» „».-= v“.»
inricbtungen xc. _nacbrveistn. 2) Die Verdienstmedaille kann Aussteuern zuerkannt werden, die
3) Die Medaille Kür guten Geschmack ist für Aussteller bestimmt, ammlungen oder Gruppen in hervorragender
4) Die Medaiüe für Mitarbeiter ist für jene Persönlichkeiten
Schönheit oder Eigenthümli keit i pentheö, Cephaloius, Saracenia, Drosera-Arten xc.
wie: Lycopodium- und SelagineÜa-Artcn
ausdauernde, Sammlungen von Agave-, 211,08- und Dasfyltrion-Arten, Cacteen 2c.
5) Das Anerkennunss-Diplom_ kann Ausstellern zuerkannt iverden' die verdienftliche Leistungen nachweisxn, jedoch nicht in dem Grade, daß Luer: die Fortschritts- oder Verdtenstmedaille zugesprochen Werden
nn e.
19) Alle auf die Konftiiuiruug, die L_lrbeiteu und Verbandlungen der Jury bezügltchen Agenden und Geschafft, sowie die Evideuzhal- tung derselben Werden durch das Ceniral-Bureau der Jury (fiche §. ZFU]. des rogrammes Nr. 76) besorgt.
42, Prater traße. März 1873_
Wten. Der Präsident der Kaiserlichen Kommisfion: . Der General-Direktor: eiherr v on Schwarz-Senbo_rn.
_ _ _ n a n g. _ _ _ Die Jury theilt fich fur d?e Beurtheilung der Gegenstande der
]. temporären Ausstellung in folgende Sektionen:
/
Sektion 8. Zixrpflgnzen in Töpfen odor im freien Lande. 1) Neu emgexyhrte, noch gar nicht oder erst kürzlich in Handel geseßte außereuropaische Pftanzen. * Sammlungen techmsch-wichtiger und officineuer Pflanzen des
Warm- und Kalthauses mit Angabe ihrer Verwendung.
3) Sammlungen von Pflanzen aus verschiedenen “Ordnungen,
in Welchen jedes einzelne Exemplar sich dur Grö e und Kulm uiand (als eigentliche Schaupflanze) auszeichnet. ck F rz s
4) Sammlungen von P anzen deren Arien fich durch besondere Örer Formen auszeichnen, als: Re-
5) Sammlungen von Warmhauspflanzen in Blüthe, als: Orchi-
deen, Bromeliacecn, Amarynideen Geöneracccn 2c.
6) Sammlungen nicht in lüthe stehender Wannhauöpflanzeu,
sogenannter Blatipflanzen, als: Scitamincen, Araliaceen, Aroideen, Crotoneen :c.
7) Sammlungen dekorativer Schlingpflanzen aller Arten. * 8) Sammlungen von Dekorationspflanzen, welche fich zur Kultur
im Zimmer eignen, wie gewisse Palmen, Dracaenen, Pandanus 2c.
' 9) Sammlungen von Dekorationspflanzen, geeignet zur Aufstel-
lung im__Frei€n, auf Rasenparterre wic aufPostamenten und Basen :c. PaarWeije außgestelli.
10) Sammlungen von Wasserpflanzen in Aquarien. 11) Sammlungen von Palmen mit besonderer Berücksichtigung
ihrer Schönheit.
12) Sammlungm von Baumfarrn, Warm: und Kalthausfarrn Farrnkrauier im Freien
13) Darstellung der im Gartenbau angemeldeten neuen Kulturen. 14) Sammlungen von Arten und Spielarten, welche sich durch
Fäxbung ibrcx_Bl1s11hen oder Blätter auszeichnen, als: Begonien, Ca- ladten, buniblattcrtge Pflanzen des Warmhauses.
15) Sammlungen von Kalibauövflanzen in Blüthe als: Ericaeen,
(?paccidecn, Rutacesn. Myriaceen, Papilionaceen, Cameklien, Acacicn, Mßodvraceen IC.
16) Sammkuxgcn nicht in Blütbe stehender Kalthauspflanzen,
sogenannter Blaiipfsanzen cus: sountblätterig-z5 lan en des F*alik au" 6 in Sammlungen, 1111011138, japonica und deseanZ z 1 ) 18
_ _ axietätcn. 17) Sammlungen gut kultivirter ?arktpflanzen iu Blüthe,
KoUckttv-Sammlzmgxn oder solche von Arten und Varietäien einzelner Genera, xiaiiientlick) solcher die zu Hunderten in Handel kommen, als: Pelargomum (englische, Odtex, Scarlet, gefüllt und einfach blühende) Aza_lea-, Rl)0dt_)dend1_1_011-, Ericas-, Dracana-Varietäten, Orangen, in Blutbc oder mrt Frachten. Granaten (91111509. Sranaiwi) in Blüthe,
Reseda Rosen in Sammlungen, loch tämmi (: und niedere in i Blükhkx 710111 brjcojor und 0301-3153? 21.21, 9 re cher
18) Sammlungen von Alpenpflanzen natürlich gruppirt. 19) Sammlungen von Teppichpflanzén, in Form eines Blumen-
beeies au_Sg_esteÜi mit Berücksichtigung aücr dazu veandbarcn Arten und Varietaten von Teppiéhpflanzen.
20) Sammlungen von Santua mit besonderer Berücksichtigung
der (3311013 (109011116115 in hochstämmigen Exemplaren.
21) Ein oder jncbrére durch direkte künstliche Befruchtung er-
ze_Ugie Pflanzenformen, blühend oder nicht Blühend, mit Angabe der hierzu vertvendeien Cliernpfsanzen.
22) Neue Vermehrung- oder Veredelungöjveiseu, nachgewiesen an
lebenden Pflanzen mit Angabe der Methode und der Unterlage.
23) Neue durch Veredelung erzeugte bemerkenSwertbe Verände-
rungen a_n Pflanzen, mit Angabe der Unterlage des Edelrei es oder der aufgeieiztsn Knospe. (Mit HiUWeis auf Abutilon Thxmpsoni und der durch Veredlung entitandenen buntblättrigen Varietäten.)
24) Neue Formen von Blumenbeeten, besetzt mit dazu geeigneten
Pflanzen.
25) Smnmlungen von Hyacinihen, Tulpen, Narzissen; iiberhanpt
blühende Zwiesxcl- und Knollengswächse.
26) Diver1e Sammlungen, oben nicht erwähnte, von Calccdola-
rien kraut- und strauchariige in Bliiilx, Cyclamc-narim in Blüt e Pcéonierarten in Blütbe 2c. h“
Sektion 13. Bäume und Sträucher, Obstbäume, Trauerbäume, Forst- und _ Waldgehölze. 27) Sammlungen von Bäumen und Sträuchern neuer und neue-
ster Einführung für das fxcie Land,
28) Sammlungcn von Zierbäumén und Sträuchern mit gelben,
bunten oder nglißien Blättern.
29) Sammlungen von Trxcuerbägmsn, inklusive Trauerrosen. 30) Sammlungen von Vaumcn fiir Parkanlagen, nicht über acht
JaHre alt. Sämlinge odcr Veredluugm.
31) Sammlungen von Obstbäumcn als:_ hvchstämmige Pyramiden
und Zwerg mii besondc'rer Berücksichtigung )ch_1_5ner Formen.
32) Sammlungen von Fcrmbc'cumcn als: Spaliere, Cordon oblique,
Kesselfvrm W.
„K-
33) Sammlungen von Fruchtsträuchkrn als: Himbeeren, Staché1-
beercn, Johannisbéeren 11“.
34) Sammlun en von ein- bis dreijährigen Sämlingen von Ko-
nifereYÖ Forst- uni * aldgehölzen.
) Sammlungen von Koniferen für den freien Grund und für
_ _ _ _ Sektion 0. , * Nbge1chmttene sr1sche_ und getrocknete Blüthen, zu Dekorations-
Glashäuser.
Wecken verwendet; Gemäß", Schwämme, getriebenes und Überwintertes
bst, exotische frische Früchte. _ _ Sektion 1). Plane, Zeichnungen und Modelle :c.
-- an Anschluß an das in Nr. 93 und 94 d. Bl. mitgeéheilie
Verzeichniß_stellen wir noch die deutsches Recht 20 beire ende V - lesun en aufder Univerfität Halle-Wittcnberg zusctmffmisn:n or
eutsche Rechtögescbichte, Prof. Dr. Meier. Erklärung des
Sachsenspiegels 1)r. Lustig. Deutsches und msi" ck St ts t, _ro_f. ])r. Meixx. Gemeiner und preu'isÖerpCivßlÉozeß, Zßoféle. lftm_g_. Preuß11che_s Landrecht, Geh. uitiz-Rath rof. ])1', Witte. reußisches Familien- und Erbrecht, Prof. Dr, Dochow. Deutsche
eschichte von 1500 bis zum Westfälischen Frieden 1648, Prof. Dr.
Leo. Ueber die _gbtbif e Spraché, ro", 1)r. ott. A [" Grammatik, Prof. ])r. 80. KyrsoriPe sErklärYng des "He sachsische ;_iedeT, Y_Yf. YKFYUÜ Ddeékklx (LZH
er eu cn eeja 1re*e. "t d
Literckitur von Gottsched 11 ckckck) e er neueren NRWM
_ _ ibelungcn- rammatck, dcr1elbe. Uebungen
is auf die Gegenwart, Prof. 131“. Haym.
Redaktion und Rendantur: Schwieger.
Beriin, Verlag d?!" Expedition (Kessel). Druck: H. Heiberg.
Drei Beilagen (einschlicßlikj der Vörsm-Beilage).
Königreich Preußen.
wegen Auögabe auf Saarbrücken zum Bo 111 15, F ebruar 1873.
oikes Gnaden König von Preußen W. er und die Stadiverordneten- V 7 anaetragxn baben,_ Wasserleitung, sonne ungen, die An undert Tau
den Inhaber laufender Obli-
Prkvxleslum Bettage von 100,000 Thaicrn.
sationen der Skadi
Wir Wilhelm, von G eribeilen, _nacbdsm sammlung von _ _Sktarbrückerx, behujs
ü)rung an erer gememnu Darlehns von 100,000 Thl Ausstellung von nur 1) Talons versehenen diesem Anfrage im Interesse “[oWo nichts zu erinnern
dcr Bürgermeist Saarbrücken dargu Herstellung einer tziger Untexnehm_ ., geschrieben eml) den Jnhaleer laute Obligationen zu _ hl der Sfadtgememd gefunden hat Juni 1833 wcgen
nahme eines end T_halern, nden und mrt Z
gestatten, und bet e als; auch der mäßheit des Ausstellung von Pa- tung an jeden Inhaber enthßlfen, herrliche Genehmigung ter nachstehenden Be-
zu 500 Thlr. . “* 44,000 THW„ „[ZJiÖLWNUGst-Tblrd.
n m't ün rv ent ja1ri verzm _uu_ de l f f PKHOezember von der sladii- Rückgabe der anögcfertig-
coupons un
Gläubiger fixk) §. 2 des chcßks vom 17. pieren, welche el_ne Zahl)") durch gegxnwärtkges Pr1v1 zur'Emiffion der gedachten dingungen:
5. 1. Es Werden ausgxgeh : 48.000 Thlr., 220 Obligationen jede 80 O_LligaQtiKicn_jcde zu ]
.die 3 * iga ionen Wer _ jährlich am 1. Juli und 3 Saarbrücken wegen
1) wird jährlick) ei Obligationen ue gleichen Summe vervoen vom Jahre nach d_er K jedoch der chiemdx vor- arken, um _ d1e_ Ruckzah- Den Obliganrik-Jriba- meinde zu. _ ung und T_ilgung wird _eme be- rmciiter m_id welche von die-
egium Unsexe landes Obligationen un
en: 96 Obligationen jede 8000 Thlr
die Zinsen [_yalb schen Gemeindekasse zu ten Coupons zezablt.
* Zur Tilgung der Schul piialbctragc der ausgxgehxnen östen Obligatconcn_ _ ld in acht und dreißig Jahren, bine cm getilgt _fem Wird bleich, den Tilgungsfonds zu _ver Schuld dadurch zu beschleumgen. bern stebt kein Küydtgungöre
§. 2. Zur Leitung der, der auözugebcndxn Obligcz Kommqsivn aebi italiedern der Stadiverordn ser leiztercn zu wal)l_ _ ligatwnen We die Obligationenvon 500 Thlr. m Tblr. mit 1111512. 13. Nr. 97-316, von Nc. 317-396 vexsehen.
' Dic Obligationey und von dem Gexn_cm_ dicses Prtvikxgi . Den Obliga Kinßcoupons und Talonß na Ablauf dieser und jeder __ Bekanntmachuyg (Z. 10) neu dtiiche Gemein
11 Prozent von dem Ka- bst einer den Zinsen der
schon eingel det, so das; die
cbt gegen die Stadfge_ die Ausstellung, Ver_zm_s betreffenden Ge1chafte [det, bestehend aus dem V :ien-Versammlung,
it Dibb. Ü.
Denselben ist ein
öffentlicher __ durch die sta wenn letztere ahhaxiden g: zeiger dcr O_bltgatwncn an den Obligationen vermerkt.
__Die Zoupan
em cmem e- und . . Von dem Verfallta Zinscoupons der Bet meindekaffc chz lungcn an die in thuYg _augeno 6 re . in con on _ p ck der_ VerfaÜzeit z ie dafiir außgeßßien Fonds v
dekaffe an die sein soklxen,_ _ 6gereicht und daß dies geschehen, Wird auf und Talons werden_ von der Kommission (§. 2) Saarbrücken, dcn Einnehmer unierschrrebxn. : “ab Wird gegen _ en an ch VÉt-zeigers ?u_rch)__d1e__G_e_- __ ie fä i en oupon 121 0 en a - „ - e-Einuelmer. _ . :frichtung der Kommunal- Dcr ((YJLiYTlrndCoupon )wird ungültig und werxhlos, Wenn desseix Betrag - * * in fünf Jahren nach Ablauf des Jahres, 111 welchem er faÜig ge- 5 werden ungültig und wcrihloH, Wenxt worden, nicht erhoben ist.)
ur Zahlung nicht pxa- erfaÜen zum Vortheile Rheinprovinz.
rag derfel auch werden d _ namentlich bei E
fie binnen _fünf Ja entirf wer1 en. _ Yer- städtischeu Gemeindekasse. §. 7. Die Nummern ck durch das Lovs
Zablun Hiermine v * ie Verloo _ die Komm11fion_(§. 2) n Blatter zur_ 0 _ chem das Publtkum ZutUit haf. d ein von dem
estimmt und wenigstens drei Monate vor Saarbrücker Stadt-Obljgatjon 1,3, „ _ _ entlich bekannt gem ch _
in einem 14 Tage vorher durch
meisters dur ffentlichen Kenntniß zu brin- «x_Sxardrücken, dcn .
die im §.
& in „ . genden Term Burgermetster und den
* Wir x " , xrloosung fion zu unterzeichnendes Protokoa BermF-nlung.
iibrigen Mitgliedern der Kommi)"
Ä. aufgenvmmen- looften Obligationen e 0th Der Gcmeinde-Einnehmek-
em Nominalwsrthe dur . „ „ „ Vorzeiger der OMWÜM IWM (Die Aushändigung der_ Coupons 1316151»th zum Nachw_eis-der * Empfangsberechtignng ausgeießt, wen_n der Inhadcx der Obligcztron MMK" TWS hökk di? Verzinsung den Talon als verloren gegangcn anzeig1__und rechtzeitig gegsn die _.lus- Mit leßteren sind zugleich die bändi ung der Coupons _an den Praxenianten des Talons bet der ZjUSCWpodng qu- städii chen Behörde protesttrt.) __ (“ck __ __ __ ckck M ou- Auf den Bericht vom 31. März d. J. wi 5 ier_ur_ ge- iefer COWON ' ll des le'ten Sa Ls dcs ,. 4 des Primlegiums ___ (___ _ _ nebmigen, daß an Sie e i: I __ §_______________5_______?_ad_ ten ni znr 'inöung vor- „ " ' von 100000 “? alern, vom . e*ruar de,r Bestimmung unt? §____7 S1arbr11ckcn 1m Betrage , »
ge 1rc1 .
. zahlung der ausge an den hierzu bßstimmten städtische Gemeindekasse an Auslieferung derselben.
Mit dem zur A der außgclvosten au6gereichten,_ na _ liefern; gefch1eht dies_ pons von dem Kapi
Die Nummern de_r ausge'loo i ten Obligationen werden 111 d zu erlassenden_Bchanntm erden _ die Obligationen,
ungeaxbtet, mcht [Zinnen
Einlömng vvrgczeigi, au hast der Erthet det, so sollen na
Gemeindekasse anbeimfillen. Die Ramme angekauftcn und die im §____ 13 aug
die
uözahxung besti Obligationen auf. _ cb dem Zahxungsiermme nicht, 10 wxrd der _ _ tal gekürzt und zur Em osung
a an wieder in Erinnerung ck ;; ederholten Bekannt _ ck)" dem ZahluZJZÉermme ur
[ n oder verni e zum e- . . 3_ als ver o;e________ dieser Frist,ang:mel- Berlin, den 5" April 187
Jahren na
Obligationen _ ck deren Ubsansdie Obliz dafür depomrten Kapi
lung neuer ialbeträge der S.".arbrückcr
der etwa ans_freier Hand v [vosten Obligczttonen soUen eb eführten Blätter publizzrt we d . . die Verzinsung _und Tilgung tgemeinde Saarbrücken unt ihrexn nd kann, wxmz die cht zur rechten Zett geza gern gerichtlich verfolgt me 1) Dse in den §§. 4, 7 8 n erfolgen drxrcl) ems v lichen Blatter, durch Königlichen R eiehs- mcd Preußis . In Ansehung der ve Obligationeii oder ZmScoup und deren ZMScouvons Bezug vom 6. Juni 1819 lorener oder vern den nähereu_ Bes - s. dimm § _ _ _ im §. 2 dicses Privilegt ' Dieser werden axle Weltbe nach der (m_gef kommen; gegen die_ Rekurs an die ch1erung zu T b. das im 5. 5 dem Landgerichte, wozu 6. die in den §§, 6
ei und ihren gesamm- ten Einkünften
den Gläubi §
-kanntmachung_e_ erscheinendcrx offent lichen Auzet e Deutsäxen
§ 14.
[LULU] zu Trier und durch den en Staats-AuzeiFer. r oren geaangxnen v er v den die auf “dix Staatsscs babeuden Vorschrift Aufgebots mt chieier Staatsvapiere §§. 1 immungen Anwendung:
„1 jener Verordnung vorge i genannten _ diejenigen Gescba rien Verordnung erfügungxn der
wegen des
schriebene Anzeige muß der Wiesbaden, bei "eder anderen Königliäxen Regierungs-
macht werden. s (zsse zuBerlm, bei der öni -
- - ' M. 11 der K"n' li en Steuerka e kfunmsse beigelegt, ltchen Kreiskasse zu Frankfurt ck B iTTks-HauÜkYffeF zu Hannover.
Komxrxisüoß STL)
se un _ . . . " " . . dd .Kömluben _ _ _
de'" SÖW'MWMW *" 1.31.1133 staZL'ück oeYen Rückche dcr Patttai-Okltgatwmn und
den dazu gehörigen ("rstPnach7 den; L_. AY _usÉ 1_873 _fa_[_lig Zv;r_d_e_;1dcu 2
x' “ *“ 1. .r, 1111 ne aon ewe en_ o .
e Aufgebot erfolgt [U ZinchYoYelFbeelilreag der etwa fehlenden ZinScoupons Wird von dem
iebenen Bekannk- Nominalbejrage der Obligationen zurückbehalten, **
Kommisswn findet jedoch der
erordnung gedgcbt die Stadt Saqrbruckm ge , 9 und 12 derielben vorg chr
'Erste Beilage
zum Deutschen Reickjs-Anzeiger und
„M 96-
_ _ . Dienstag, den mach1mgen sollen durch die im §. 13 dieses Privilegii angeführten BlatxérachbeYt'elle der im §. 7 der Vervrdnung erwähnten sechs Zinözahlungstermine sollen vier, _und an die _Stesle des tm §. 8 er- wähnten achten ZinSzahluugStermms sou der funfte treten.
22. April
ihrer _ _ _ bewilligen oder (hren Dritter zu prajudrmeu.
. „ v r 1873. Gegeben Yerkm, den 15 Je rua Wilhelm.
Rheinprovinz. Regierungsbezirk Trier.
Saarbrücker Skads-Obligation UW. . . . . Nr. . (Stadistempel)
über __
Thaler Preu isch Courant,
"bescheinixien," an die Stadtgemeinde Saarbrücken zu fordern hat.
Priviélzcgimgt _e_1_11hal_ien. aar1ruen,ea . . . . . . „__ Die städtische _Kommtsnvn.
*" 'G'emeindé-E'imiebmer- ., Der (Auf der RückiklkeL)
15. Februar 1873. (Abdruck des Privilegiums.)
den von der Kommission (§. 2) unterzsichnet Serie 1111811. _ _ _ Nr. _ _ de-Einnehmer konirafignirt.
ums beizufügen. _ -_ _ tionen werdcn fur die na _ dem beigefügten S ema beigegehen. [genden Peri
Rheinprovinz. Regierungsbezirk Trier. . _zur . - Saarkrücker Stadt-Oblrgatron 111136: . . . Nr. . . . sten funf Jahre Zinsx€upons 11 er ode werden nach vorheriger ' _ _ _ _ _ Thaler Courani. _ _ Zinßcvupons und Talons Inhaber dic_1'es empfängt am_ ._ . ._ . _die Zinsen d_er (LWF;- Vorzeiger d": TJ,]?UZ- “xd“ nannten Saarbrucker Stadt - Obligation fur dtc _Z91t__vom . „5011 r dem rechtzeitigen BN“ 18 . . bis 31. Dezember 18 . . aus der 1tadtnchgz Gemeinde- kasse zu Saarbrücken mit . . . Thaler . . . Silbergroschen Courani. ' 18
. . ten . . . . Die städtische Kommission.
Auslieferung der Der Bürgermeistxr. ' Die Kommittirten _Zer SfadtverYrdneten.
*-
Talon. _ der JU tilgenden Obligationen Werden Inhaber dicies Talons empfängt gegen chFi Ruckgabe zu________ . . . Tlaler Courant die _ te Serie; Zinscoupous für dem VRML des Bürger: die Jahre 18 .) . bis 18 . . bei der Gemeindekasse zu Saar- Drücken.
D ._1811__.__ „K. .__38 .
ie täxi )e omm1wn. Der Bürgermeister. Die Kommittirten der Siadiverordncten-
Wegen Aussabe auf den Inhaber lautender O
1873 folgende Bestimmung trete: „Die Coupons
meinde-Einnehmers.“ W i l h e l m.
ationen als getilgtangesehen li . Graf Eulenburz Cümp[)au1“_en. A" dérZJfäFjs eer" “ir HHMdel- Gchrbe UND öffentliche Arbeiten, des on der Stadt Innern und der Finanzen.
_enfalls durch
gräflicl) hc1fi chen, bei dem 3
l. I. bestimmt worden:
10 „d 11 „We„hriebenm Be. Nr. 31. 62. 78. 84. 89. 104, 105. 124. 127. 153. 163. 180.194
der mehrere der m Saärb_rüchen und 198 „ „ (_ _ 7000 _ : 4000 T [__ _ Sgr- __ Pf- d“) AMMM "de" de“ offent“ NY FZZUF,“«,5Y ?,1'2843, 11,253, (1, 9, 2443) b, s, (1, e, 2593,
b, 6, ä, 6, 2753, b. c:, (1, €. 299 a, b, 0, (1, 0
' = 30 Stück 1 100 Fl. : 3000 “1. : '714 Thlr. 8 Sgr. 7 f. OZFFHTZ (“'m Ganzen: 44 Stück :_ 10,000. l,_ : 5714 Thlr. 8_Sgr. 7 Ff. erordnung ie Inhaber dieser _Pmttax-Oblmgtionen_ wchezi htervon nut Amortisation ver- dem Bemerkenb benachric_l_1__11?_k, __d_c_1_j_3___ ssxctYienéKéchWZFertageÖci dem __ ' ' - ' ' 's u a ,_ . - M 13, Mt nachstehen zmmng nur 1 ?xmbei dier Königlichen_Regierungs- auvika e 311
auptka e, bet
nannten Bankbau der Königlichen Staatsschulden-Tilaunz
Königliéh Preußischkn Siaats-Axtz-kiJcr.
1 kn 1) d' 1 s und ur Sicherheit_der Gläubiger h_abcu_W_ir das Z)Zttéxgrenxxc'crtjige llecxkidesherrzliclw _Pxivilegium AÜerhvchsxeigenhandig vollzogen und unter Unserem Königlichen JusxegcY auSsevtigen _lassen, ohne Ydoch dadurch den Inhabern der Obligationen m An1ebung
L_ 73.
“___-„*** . ____-_-__-_----_.-.____-__« . . -
- R e ft a n t e 11
aus dem VerZovZsißnägs-Termine pr, 1. August 1871: Nr. 2193. 21 0, 1 , _ _ _ _ auts dem Verloosungs-Termine pr. 1. August 1872: Nr. 295 a, 2951), 295 0, 2956, 295 €,_ _
Die Inhaber dieser Partial-Obligationcn werdcn wxedcrholf zu
deren Einlö'jung aufgefordert.
Wi svadcn den 9. April 1873. __ e , Der Regierungs-Praiideni. vo n Wurmb,
efriediguZZ eine Gewährleistung vvn Seiten des Staates zu e
[„ . _ Graf vo:(1 Jß)enpliß. Graf zu Eulenburg. Camphauicn.
'e Endckzuvier'zcicßne'tcn, durch das _llcrhöchfte Privilegium vom 15, Fllruar 1873 hierzu ausdrücklnh ermach_tigt,_ beurxunden und be- kennen Hiermit, das; der Inhaber dieser Obligation d1e Summe von
. Thaler Courant, deren Empfang als Darlehen fie
D': auf ünf rvzent jährlich festgesetzten Zinsen find a_m 131111 und 31éD:zetT1beer)eden Jahres m1t1edeSmal , _. . Thlr. failtg, werden aber nur gegen Rückgabe der außgegebenen Zinscoupons gezahlt. Die näheren Bedingungen smd in dem umstehend abgedruckten
Der Bürgcrmeister. Die Kommittirten der Stadtverordnkten. * U" R' b f F1" d d' CÄ'x s ' 1 ["du . cige üg 111 ie ouwn RYWÜWSM KIT? W ck. 8011: 1. Nr. 1 bis 10 nebst Talons.
' ' ' * “ Obli- Prwtlegmm wegen .'lgsgabx auf den Inhaber lautendex rden unter fortlaufenden Nummern gationen der Stadt Saarbrucken tm Betrage von 100,000 Thlr. vom Nr. 1-96, 100 Thlr. mit 1.111. 0.
Regierungsbezirk Trier-
und Talons erhalten die faksimilirten Unter- machung schriften der Kommission (§. 2) und die Konirafignatur des Gc-
Bci der unterm 8. l. M. stattgefundenen Ziehung der im lau-
der Schuld haftef die fenden Jahre MMMMDMZYYYFZYSYYW L_FF11_1_1_r__11_1_c_i_l_s_Z_a§i___ 2
" ' 11 (1. - ' ' tn ne ocnrten prozentigen Staatsanlchns von 150,000 Fl. . )llxsJerxxJ dd_1_e3c_1_1_1_?_?_e_l__oo!__§__ IZM 1859 sind durch das Loos zur Ruckzahlung auf den 1. An
deren Ver-
ReichStagSangelegenheiten. Berlin, 22. April. Bei der Berathung ch Postkax-
Ge 6 ,es na m in der gestrigen Sißung des Reichstages der GenferZL-PostdiLe-kwr Stephan über das Aznendeznent des Abg. 0. 1111171113,“ rückfickztlick) der Versteherungsgebuhc die Regcernngs- Vorlage wiederherzustellen, nach dem genannten Abgeordneten das Work:
Meine Herren! Ich wollte mir erlauben, das Amendemcni eben-
falls noch zu befürworten.
Hr.vcn11nrub(Magdcburg) [)at bereits ausgefi'ilUi, daß eine
ldiZiarität mit dem Saße fiir rekvmmandirie Briefe 1101 crgebxu Fürdfe. Nun tritt dem noch hinzu, daß b_er de_r Ermaßxgngxnr Geldbricfe, welches das_Amendemxnt zum_ (Hesvlge [)at, auxjy dj_e .in- chdung der Postanweimngen_1_3eemirachtigt tvird 1xnd da); 11110 ge- wisermaszcn eine Prämie Lasur Fewahrt Wird, d:c Ccrkukaiwn der ' en (: enc eine von cncn _ _ FY RedeKer, snhcch Hu Vermehren. Außerdem Wird das _ortv nach dxm Amendemeni, wiec6m31veiter Lemng angciiommen tft, nr ezxie gewisse Kategorie von Geldbriesey. sogar uvch biUiger, aks es 1eßt 111r_ge1visse Entfsrnungen festsescßt ist: z. B. in dcr Zope von_5-_-10 M;:ilcn und für Wcrihstndungen von 50-100 Thlr. Eizi Gslxhricf mir 80 Thlr. bak auf eine Enfernung von 8 Meilen bisher 3 Silber- erickzcn gekostef und würde nach dem Amendemeni, nur
“reits in dcr früheren Berathung
r. ko ten“ er würde also noch billiger wikxdcn, als 93 111€)Her dcr
YKSZM, Tvähirend die Erfahrung doch beWetjt, _dqß dre Salze von Für die kkeinen Entfernungen bereitz [116 an die außxrste Greuze_ de Möglichkxit gelangt find. Es schemt nzivaber. a[*ge1el)en von Menu einzelnen Punkten, vor Aüem die Erwagung 1e_l)r duxckxschlagend zu sein, daß durä) jenes Amcndement die Einheit dieses Gewßxs M16)"- lich beeinträchtigt wird. Mai; kamx den Charakter des Gcikßxs v_icl- leicsvt 1'0 darstellen, daß man 1041, 111 dem Kampfe, weichen dre Kul- tureniwickclnng im 19. Jabxsxunderk ausgenvmmcnjyatxnitdcmRa_111nc, mit der Entfernung, in dieißm Kaxnvfe 11t cs eme einzßlne Epixode. ein Vorstoß. Wir haben diesen _erstoß auF dem_Gebiete_ d'r Ber- fichemns§gcbübr mit al_lsr Enixrgre durchgefubxiß mdem m de_r ux- sprünglichen Vorlage die Enisernyng beim Werthporw vvüjtandig beseitigtwar, während bei dcrxxGewuhkspvrto m_)ch etne Lokalzone fest- ehalten War. Dieser Erfolg 111 dur_ch das 111 zweiter _Lesung angsnviymcne Z(mendcment wicht in Frage ge]tellt wvrden; _].1, _er wmrds m_ der That vereitelt jvérden, Wenn das Amendemcnt n_1cht m _der 3. Lemng wieder hsrausge'bracht würde_. Es hat_ nur - ich muß es bkkxmien - das Rcsultaf der Abjttmmung Uher das _Amendcmxnd bci de_r 2. Lesung auch nicht WM in dcr Koniequenz ltegend ge1chxcnc_n mit den vorhergegangenen Abstimmungen. Ich glaube, 1ch dars dies 1111- beschadet dsr Achtung, _1v2[che den_Be1chluffen des chen Hames gc- bükxi, um io mehr 1agen, a1§ 1ch i_nxcv dabei sel1st a_nklagen m_uß, indem ish vor der Abstimmung_ 11er dj_eics Amendemcnt m der zweiten Berathung nichf mit der Atzs_subrl_ichkeit das Worf_ genommcxi 11.11“, Wie es unbedingt geschehen 1e1n_ wurd?) Wenn ich_ em solches .)Te1uliat der Abstimmung hätte vorauswhxn konnen. Meme Herren, dak? Ve- wus;tsein des Rechtes, jeder in1 zum Worte vcrjtattex _w_cr_10n z_11 dürfen, legt andcrkrseits cine inxiickßaliung imGebrauchedic1e9Kcchi_., auf die Sie gcwis; natürlich _sindev w_crdc_n_. und das mar «_llcm deÄGrnnd, Warum ich damals nicht wezielch auf den Gegenstand eingin . Ick) hase mir deshalb erlaubt, dies beute naxl)51;l)v_l_cn, uiid bitte Sie, jene Dissonanz, welche duxch das mxhr €rw_11[)l_1_16 ;[11161116- ment in das Gcseß hineingekonm:en_1_st, u_nd_d_10 um Lo 111161: 11111131, als fie deu Hauprsnß dcr Koinpviitioy 1ch_lixxzt, an» dem (L_)M'dk wieder berauSzubringcn, indem ii: ihr die au7101cndc Konjonanz svlgcn lassen und das Amendemenk von Unrnl) annehmen. _ _ _ _ Auf die Gegenbemerknngea des Abg. Paravacim emudcrje
“ : 0 direktor: _ __ _
der CDzYexxßcl'bYeßHerr Abg. Paravxcini bat die Frage de_H niianzicsicn Resultais bcriibri. ch Hüfte_dekäktig€_BLJUJÜÜHMOFÖUDKYÄ) Heute vermieden, um 111ich nuyt mit_den WoirSJraben der Stanitik, tvie_sie der Herr Abg. Dornburg neulich bezcichner Hat, zu_ pmgeben, m der Hoffnung dem geehrten Herrn Avgevrdneten_ und 1cmcn Gximnuygs- genosscn ,die Annäherung zu e_xleichterxi._91achchn abcx ]eizt diezicr
unkt zur Sprache g_ekommen Ut, 1111113 1ch__d0ch a_uch die numexißche Yeite der Sache bernbren, .Der _Aquasl wurde_ nicht 118,000 T l_r. betragen, sondém nur 90,000 Thlr.; und es zxigk fich daduvck),F wxe Wenig "bedeutend andererseits die Vcrkxlxserleichterung VdS]; _(„rma- ßigung ist, die dem Publikum durch das Amendemmt zu THM WS_k- den soll, die Sache ist in der That kmzm der Rede wertf);__auch bil- det der Finanzpunkt gar nicht da_s entjcbcidcnde Moment x_ur dic «h_- lehncndc Haltung der Regierung, 1vndxrn vrclmeßr der Umstand, _daß durch Annahme dieses Antrages der__0,[)arakter des Geßßchexanwrt, die bcberrschendc Idee desselben _vErkuinm-crt, und_- der_ Jortixhrztt, _der gemaäjt Werden soll, beeinträchtigt Wlkd durch dZo W'ederhmcmtmgen des Momentes der Entfernung und d(s Ranmev.
- ** ei sta it der Haupt-Ciak dcr Zcrwaliung des ReiOcÖquhJeTeZs faürsdas Jabs 1874 vorgelegt wvrdcn._ Der- selbe ichticßk mik 90,693,213 Tl)[r_._ (31111101):an _ und Yavgabcn, 127719 Thlr. mehr als der Ciax mc 1873. Außxrdem_11110 noch 79 793 Thlr. Einnahme der Mikitarv_ec_wal-tung (+ ?_058 Thlr.) vor- ba'ndcn, welche in die Reichskasfe _flreßen. _Durch _„zMiUhiung der Artillerie um 2369 Mann und d1e_Forv_11a110n _31_v_cwr_ xieucr Tra_1_m_- Compagnisn (225 Mann) hat sich die Frwdcnß-Jrawnzytarkx der ._11- mce um 2594 Mann erhöht, iva-Zdzidurch _wzedex 9115g9911chen Mrd, daß 11. A. der Etat der 311 preußnxhea L_iiiicn-;§nx_aiitcric- uxd der 13 preußischen Jäger-Bxxtaillvne u_m 12 8 Mann vcrrmgert worxen ist. Die Fricdenöefatsstärke des deutsherx Hecxcs stellt sich pro 1874_ auf 17 033 Offiziere, 401,659 V)"cann1chafte_n_ (incl; 48,073 Unteroffiziere), 1679 Aerzte, 681 Zabereisxer, 604 Rosarzte, 087 Buchstnmacher und ' ' 96,15 erden. _ - _ _ 93 YYJÖTFZ der NTYLZUL smd die Spezialctais fur das Jahr 1874 vorgelegt worden. _ _ _ Breslau 21. April. (W. T. ZB) Die morgen erscheinenden Zeitungen veröFcntliÖen feigendm Aysrui: .
An die Wä [er! Die Un_terze1chnetcn find_l)ente zusaxnmcnge- kreten“ um die Wa1)ler der Provinz Sch1csien be dxn bevoritehendm Landécigs- und Reichsiag81vah1cn a_ur die der Gckhztbestimmung des prreußiscbcn Staates und der CnUvickelung de? Deutichen Rc1che_6 von Seiten der ftaaiö- und rcichöfei_ndltchen Paxicien _ drohxnden chabzm aufmerksam u machen und, auszufordZm, "ck ohne Rycksichi aus Pax- „teiv "cbicden eiten zur WaYl von Mauncvn *u _vcrcmxgcn, wxlck)? die Bürs (baff IEWÜRM, die Staats: und die _eiOSregicrnng m_ _11)rcr Politik gegen feindliche Uebergxtffe und Anwrucbx' zn 1111icr11111_zxn_ Es handelt sich nicht um Parieuntcresscu, es handelt fick) um die „zy-
tcresscn des Staates und des Vaterlandes. Halten wir zummmen 1
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