_ Im weiteren Verkauf der Ggeeftrjgxn *Sißgng des " Herrenhauses, sprachen in der neraldtskusfion uber den Geseßentwurf , betreffend die Aufhebung der Ma [: un_d Schlachtsteuer, noch die Herren Hasselbach, v. Vo , Gobbm und v. Kleist-Reßow. Auch der Jmanz-“thfter Cgmphausen, sowie der Regierungs-Kommiffar, thetme Ober-Fmanz-Rath Burghart, griffen in die Diskusfion em. (S. unter Landtags- angelegenheiten.) Ein von dem Herrn v. Voß Zestellter Antrag, welcher einen voUständigen Gesxßentxvurf enthtelt", wurde von diesem vor Eintritt in die Spezml-Dtskusfion zuruckgezogen. _ Zu §. 1, welcher lautet: " _
„In allen mabl- und schlachtsteucrpflichtigen Stadten w_trd von dem 1. Januar 1874 an die Mahl: und Schlachtstcucr ausgehoben und die Klasfcnstcuer eingefübrk.“
beantragte Herr v. Kemniß: Jm §. 1 statt: „von de"m 1. Januar 1874“ zu seßen: „von dem ]. Iauaar 1875“; wahrend Herr Selke hierzu folgenden Antrag ste_lltekx „ „ ,
„In allen mahl- und schlachtsteucrpflrchttgen Städten Mrd von dem 1. Januar 1877 an die Mahl- und Schlqchtsteuxr gufgchobyn und die Klassensteuer eingeführt. Durch, GomemdeWchlu" kann m jeder mahl- und fchlackztsteuch ichtigcn Stadt auch cm fruZerer Ter- min für die stueruu-1wandung festgcseßt werdcn. Em" solcher Gcmsindebeschluß bedarf jedoch der Zusttmmung dsr Mnmter dcs mem und der Fiuanzsn.“ „ _,
Von Herrn Hasselbach wurde_ 31006 der Antrag [)mzugefugt, daß es den Kommunen gestaüet 1121, auch frxzher als am 1. Ja- nuar 1875 die Aufhebung des Geseßes emtreten zu lasset). An der Diskussion betheiligten fick) außcr dém Referenten dw Herren von Kcmniß, Hasselbach, Se[ke, Gobbm und Hobrecht. Bei der Abstimmung wurde der Antrag Selke verworfen nnd die Anträge Kemniß und Hasselbach angenoxnmen. Ferner wurde das Prinzip des Kemnißschen AnTrages fur das ganz,? Gesey angenommen. Die §§. 2_4 Und 6 nach- 1191) Besch'luffen dcs
aases der Abgeordneten und der §. 5 mrt" emer germg9_n Ab- änderung des Herrn Hasselbach gxnchn1igt, uber wclche m dex Nächsten Sixzung nochmals abgestimmt werdsn soll, 1110 auch dre Schlußabstimmung über das gauze Geseß vorgenommen wer- den wird. ,
DUH Haus verwarf Hieranf das vom Hause der Abgeord- neten auf Antrag des Abg. Bernards angenommxne Gesey, be- Treffend die Aufhebung der Kalender: und Zettungsstem- pelsteuer, nachdem zuvor die .Herren ,1)1'. Yaumftarkkör. Tell- kampff und 111“. Becker(D0rt1nund) stel) fur und dle crxen Freiherr von Manteuffel (Crossen), Graf Kraffow, Graf ruhk und von Kleist-Reßow fick) gegen dle Annaßme des Geseßes aus-
9 rocken atten.
9 sp EZ- fohlgte demnächst der mündliche B(Zrickzt der Budget- Kommisfion über die allgemeine Rechnung uber den Staats- haushalt des Jahres 1868. Der, Berichterstatter, Graf von der Schulenburg-Angern, beaanagte Namens der Kom- misswn: Das Herrenhaus wolle besckzltcßen: ' _ . ' '
1. Nachstehcnde EtatS-Uebexschrextungcn cht _dem Mmrstcrtum für Handel, kaerßeund öffentlichk Arbettcn, .51'ap1t6160, und zwar: Hz, Titel“ 2. 2000 Thlr. und 1301 Thlr. 7 Sgr., b. Tttcl 4. 1298 Tblr. 3 Sgr. 8 Pf., 0. Titel 8. 1260 Thlr. 18 Sgr.7 Pf.," 0; Txfel 11. 10,000 Thlr. und 4207 Thlr. 22 SP: Z Ps- nachtraglexh zu qen-xbmigsn. 11, Die eqlastung dcr Kontgltchen Stac1tSrc910r11rzg Zn Bszug auf die allgemeine Recknung des IMMI 1868, 105916 111 Bszug auf die Vcrwaltung dss Staats1chaßes fur dasselbe Jahr, aus-
:: sc en. _ „ . JMZUS Haus trat dem Nutrage ohne ]ede D1Skusst0n bet.
Der auf der Tageßordang stehende mündliche Beruht der Aqrar-Kommisfion Übkk die Petition des Matthes KUbaÜa aus K'ranowiß wurde wegen Abwesenheit des Referénten von der Tages- ordnung abgeseßt und über die Petition des Ober-Stabs-Apothe- keys Kleist in S*ettin auf Antxag des Referenten Hrn. 1). Le Coq znr Tage-x'wrdnung übergegangen. Dann wurde die Stßung nm 41,“2 Uhr geschlossen.
_ In der heutigen (25.) Sißung des Herrenkxauses, welche vom Präsidenten Grafen Otto zu Sxolberg-Wermgewde um 10.“ Uhr eröffnet wurde und der 'der PrafidcnYdeY Staats- Ministeriuch Graf von Raon, der Minxster der ausw'axtth 2111ge- [)eiken Fürst von BiEMaxck, sowre d1e StaatY-Mmrster'Camy- "hausen, 1)1*. Leonhardt, 111“. Falk und GrafKox'rtgsmarck, sonne mehrere Kommissare der Staatsregierung benvoh11te11, wnrde zn- u'ächft nochmals in die Disknsfion über den Geseßeytwurf, he- Freffend die Aufhebung der Mahl-kund Schlachtfteuer em: gafreten. Nachdem sick) Hr."00n Klerst-Reßyw geger),'Hr„ Hassel- back) für die Vorlage erkkark und Her eranz:Mtntster Camp: Hansen gleichfalls in die DiSkussxon eingegriffen hatte, “wnrde der Gesetzentwurf in der gcstepn beychloffencn Fassung unt der von «Hrn. Beckkr (Hallwrstadt) beantragten'Resolntwn angexzommen.
Demnächst trat das 3“ aus in „dre Vorberafhung uber den GeseßenUvurf, bLtreffend dre _BorbMdgng und“ Anstellxxng der Geistlichen. Der Prafident 1138111 dem Yausßzmmchst mit, daß von dem Grafen Landsberg Protest gegcn dre neUcr- dings vom Hause beschlossene Behandlung der Vorlage crhylzen sei, und fügte dieser Mitthetlnng hmzu, daß er dtejen Protest für unbegründet halte; er werde. dxnxselben daher keine Folge geben. Hicraxzf Trat das Haus m dx? Gene- raldiskusfion der Vorlage. Bet dcrselbezx sprachen 11123 zum Schlusse des Blattes die Herren 0010281005011, Freiherr von Manteuffel (Crossen), Graf Skorzewskr, von Gruner und Grgf Kraffow gegen, Graf zu Münster, "vom, RUD ,und Gobbm für die Vorlage. Auch der Mintfter fur „dlc gcrstlxchen, Unter- richts- 20. Angelegenheiten nahm in der Diskusfion das Wort.
_ Se. Majestät der Kaiskr und König habexx der_n Komike, welches fick] die Aufgabe gestel1t hat, zun) Gedachtmß Wilßelms von Oranien ein Monunzent tz1 Gestalt emes auf der Ruine zu DiÜenburg, Regierungsbezkrk,Wtesbaden, zu erbauenden Schloßthurmes, zu errichten, emen Bettrag von 3000 Thkr. zu- stchern zu lassen geruht.
_ In ol 8 einer Verfügung vom 27. Jul; 1871 ist die früher angeoédete Einziehung der 0011 1750 W mcl. 1816 auf freien Stempeln geprägten preußxschcn Thaler. emgesteUt worden. Es ist beschlossen worden, dtxse Maßrxgel ]th wxedxr zur Ausführung zu bringen und JUJ'lUch auf die von 1817 bis incl. 1822 im Ringe geprägten pren tschen'Thalc'r auszudehnen, welche auf der einen Seite das Brustbild'zn Umform und auf der anderen Seite den Ad1er auf Tropßaen zeigen und nach diesen Merkmalen ebenfalls unschwer„heraUSzufindxn finh.
Beide Sorten find von den Speztalkaffen 011 die Regrexungs- Hauptkaffen abzuführen, von Leyteren aber emftwecken 815 auf weitere Bestimmnng, beide Sorten abgesondert, zu affermren.
Ha'nnover, 23.263111. Der Ober-Präfident Gras zu _Eu- (enburg ist heute Nacht, von Berlin kommend, hter Wieder eingetroffen. _
Frankfurt a. M., 23. April. (W, T. B,) Die
Monts kehren heute .um 3 „Uhr nqchxMainz zurüxk, die beiden Bckkafüone _a , Homburg - und ;Wiésbaden verbleibetz yaxkäufig TWO!) MUTQ «““"?TKÜ* “HW:“ ' ' " «* ..“-“M
. ' __- . . -*-'-“ * ' ““““-UK 47:27“; “***-“"*“"“ZPÉWÜÜ-“WWUWFIYMJ . . , „ „ „_ "7.
...-“Bayern. München, 22. April. In Betreff Her Hof feste zu Ehren des rinzen und der Prttxzesstn Leo- pold meldet die „A g. Ztg.“, daß das Banket mrt großem Cere- moniell am 30, d. M. im Fsftsaalbau der Refidx11z FMH,. fick) demselben anschließend, am Abend Festvorftellung 1m qugückzen Hoftheater, 1110860 paré, stattfindet, und_ daß am 2. Mm Abetxds ein HofkanzertZwird abgehalten werdenLFY „. ...-«„.» LENZ
_ Prinz Luitpold wird mit der Prtnzessrn The- rese und dem Prinzen Arnulf chrgen' Nachts aus. Wten wieder hier eintreffen, der Prinz un?) die Prmzxsstn Ludwrg aber, wekche fick] zunächft zum Besuche chrer Famrlte nch) Gmun'de begaben, werden wohl erst Ende der Woche hterher zuruck- kehren.
_ Aus dem Königlichen Absckßed (ür dcm Landrath bon Oberfranken geht hervor, daß eine Reviston des Lan_drat[)s- geseßes vom 28. Mai 1852 in Ausficky _genorxxmen rst, chnn es soll hierbei der Antrag: „eine zertgemaße Erhohung der Rßtse- und Taggebühren der Mitglieder des Landraths baldihunlwhst herbeizufüeren,“ in Erwägung gezogen werden." Nach hem der- maligen Geseß betragen die Diäten der Landrathe dre: Gulden täglich. .
_ Der oberste Schulratl), von de_ffen 8 Mitgltedern bekanntlich sechs ihren ständigen Wohnst? t1xMuychex1habext, versammekt sul), wie dre „Allg. ng.“ m1Ztthth, 'wxeubtsher, m jeder Woche mindestens einmal an emem hterfur 0111 fur-„ajclemal festgesetzten Tag unter dem Vorftß dcs"L_]nterr1chts_-Mt111stcrs, zur Erledigung der ihm verordnungSmasNg' zugcw19senen Ge- schäftÉ-gegenftände, sodaß es also emer spezteUen Einberufung nicht bedarf. ZU den kurz vor Oftertx abgehaltenen besonderé? wichtigen Schulrath-Zfijzungen, welche eme D'auer_ von fast zwe: Wochen in Anspruch nahmen, waren auch die beiden auswarts wohnenden Mitglieder des Kollegiums et11berufen„1md so[ck)e Pkenarfiyungen des obersten Schulrathch, welche dre betreffeyde Korrespondenz ausschließlich im Auge gehabt zu [)gben scheißt, Werden im Laufe des Jahres yock) öfter, vermuthltck) anck) tm Augnft oder September, fick) wxederholen.
Sachsen. DreHden, 23. April. „*Der Kronxrmz, welcher im Jahre 1828 geboren wurde, ferert [)euxe sem G.?- burjs est, der Prinz Georg seinen Namenstag. Bex Ihren K?- nigli en Majestäten findet zu _Ehren des _“ÖTßageF .»..le .WWWH Nachmittags Familientafel statt.__-5 „“;-F.;«YYÉMW _...»-
_„„_._„_„„---..,._-7«..-:„;,
-“"?;':?!)(“É* 'My-«KHW%"ÉRMÉx-HMÉMMZMM-W- F")“,W? - WWMW'
Braunfehtveig, 23.Apr1[. DteLandxsversammlung
ist mittc'lst höchsten Reskripts aufxden 6. Mar zusammenberuferx - . * ' “ZZ .- -
;, -_., _ , ... 1.1 , ....ka- , * „4 _ck,“ . . * _ ,.... „__. -. ,-7 Z..“ ““ «s,...k“! LV or en" .*" ! *I',;.*.“.44o._„b.*i* )'ÉQÉ Ua"): »qu “. _ ,.2... .«2,.- m» w. 2 !, ““Y“-'“Y'WUÖZH
Sachfen=Coburg=Gotha. Gotha, 22. Apxrl. DW Geseßsammlung für das Herzogthum Gotha veroffentlicht eme Verordmmg, die Abhaltung der Fsuerschau außerhalb der Städte Gotha, Ohrdruf und _. _quxershausenM Expeffxmd,
4- April 1873812101 .«UÄSÉJ.*KW.W ZFUWWWYZZ , * Waldeck. Arols en , 22. April, Dgs Reg.-B[. öffentlichk eine Bekanntmachung des_ Landes-DtrektorH, nac!) wel- cher österreichische uud ungarische Stlb erguld en bet den offent-
lichen Kaffen nicht mehr i11*§ahlung angenommen werden.
Lippe. Die Nr. 3 der:„GeseHsamm[ung fur das Fursten- thurn Lippe“ enthält die nachstehende Vexorkxnyng:
„Von Goffcs Gnaden Wir Paul Frwdrtch (Emtchopold u. s.w. verordnen [)icrmif auf Grund dez? Z. 3 des (He1eß_es vom 8. Dczémbsr 1867, vorbeHalUicl) dcr nachträgltcbcn Genchungung des Latxdtags, was folgf: F. 1. Den Clementarlchxery des Lande?; 1vexd€n 'f„ur 'das laufendc Jakyr ThcueruugsZUlagM chtÜtgt, 1v§lche_ m xtcrtxlxalyxtßett Raten an die Lehrer, deren Gehalt400Thlr. jabrltcb "nicht Ubélkstklgk, aus den Lokalsckyulkassen ausZzuzalUcn „sind., §. 2. Fuyßmsn Neben- lesvrer beträgt die Zulage 20 THW, fur emen'Hauptlehrcr aus dem LM»: 40 Thlr. und für eincn Hauptlehrer xn der Stadt 50 Thlr. „8. 3. Zulagen, Wekche einzelne Schmgcjpcmden thren Leßrcxn bejxckltgt Zaben, sind dabei in Anr€chnung zu bringen, §. 4. Drexemgen Schul-
gemeinden, wckchc zur Bestreitung iHre'r Schulbcdürfnisxe auf die Er-
Lebnn won Steuern angewiesen sind,'l)a[*€n die für die e Thsuerungé- (Zulage? erfordkrlicbcn Geld?? zur Hälfte nach d_em Grunßsteuerfnße und zur ande'ren Hälfte naxb dem Klasscknstsncrfuße aufzubrmgcn. Detmold, 10. Apri[ 1873, " ' Leopold, Furst zur prpc. v. Flottwell.“
Lauenburg. Raßeburg, 22; April. Das: Herzogthum Lauenburg [)aÉ jeßt zwei Budgets, well das Land 111 zryet Ver- waltungen getrennf ist: in die StZat-ZZVerwal'tung, dre zmter Leitung des Landrathes, und die saudische, dre unter Lernzng des Landschasts-Kollegiums steht. Das Staats-Budget schl10ßt mit 173,000 Thlr., daes ständische mlt 262,800 Thlr. ah, bcxzde gleichen fick) aus ohne Ueber- und Unterschuß, obwohl bctm stczn- dischen ein Uebersckguß von 4307 Thlr. stck) [)xxausstekl't, deny d1ese Summe ist zur Ausagleichuug am Schlusse fur mog11che,__mck]t zu bestimmende Ausxzaben auSgeworfcn; zusammen betragt also Einnahme und Aue.".gabe 435,500 Thlr.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 23. April. Die gesammte konsolidirte Staatsschuld der im ReichNath vertretenen Kö- nigreiche und Länder betrug Ende Dezember 1872 2,589,093,241 G., 18,866,947 G. mehr als Ende 1871. Me schwebende, Schuld betrug Ende 1872 41,667,350 G., 2,736,117 G. wemger als Ende 1871, die Gesammtschuld (xmt Htszurechnung von 14,114,682 G. Entschädigungsccnten m Kaxetal veranschlagt) 2,644,875,274 G., 16,126,217 G. mehr als Ende 1871.
Die gemeinsame schwebende, Schuld betrug Ende 1872 375,991,886 G., 868,627 G. wemger als Ende 1871.
_ Die Prinzen Luitpold, „Arnulf und Ludwig, und die Prinzessinnen Marte Jud Therese vpn Bayern find heute nach München zuruck geretstzv der Katstr und Erzhsrzog Albrecht gaben denselben das Gelert nach dem Ba n 0 e.
hZfDas Herrenhaus nahm gestern das (Heseß, betreffend die Eisenbahnen RakoniH-Pilsen, Falkenau-Graslrß unchonau- Odcrkanal, an. _ Bezüglich der Aufhebung des Lxgaltfirungs- zwanges wurde nach längerer Debatte der Kommrsfionsantxag angénommen. Der Geseßentmurj, betreffend dre Staa'tsvorschuffe für Joachimsthak wurde dem FinanzaUSsckxuffe zygewxesen. Jm Herrenhause wurde [)eut die Berathung sgmmtltcher brsher noch nicht erledigter Gesetzentwürfe zu Ende gefuhrt.
beide-n gestern hier eingetroffenen Bataillone des 87. Regi-
_ In der heutigen Si?ung deSAbgcordnctenhaus-Zs nahm der neuernannte Miniter Ziemralkowsk'i zum ersten Male
'auf der Ministerbank Pkaß; das Haus nahm die Wahl der
,Delegirten für Gali ien vor und erledigte auch die übrigen
Punkte der TageSor nung. In seinerkSchlt'zßredx gab der Pra- sident Hopfen eine Ueberstcht über , dte Than kext des Retchs- rathes, wies auf das künftige aus. dtrekten Wa len hervorgeheqde Abgeordnetenhaus hin, welches dte parkamentarisckzen Rechte tm Namen des Gesammtreiches und für dgffelhe aySuben werde unh schloß mit dem Ausdrucke treuer Anhangltchkett und Dankbarkett für den Kaiser, dem ein dreifaches Hock) „ausgebracht Wurde, _
_ In der ungarischen DeleggttonYeantwortete gestern der Sektionchath Mercer; die Interpellattojz Wahrrxtanns dahm, paß die gemeinsamen Aktiven ein ungethexlFeS Etgenthurxt betder Staatsgebiete bilden und nicht iq das Retchshudgex gehorerx, 'da- her die Verwaltung derselben mcht dem Retchs-Fmanz-Mmtster obliegt.
_ 24. April. (W. T. B.) Der Retchsrath rst soeben vom Kais er mit folgender Thronrede geschlossen worden:
„Geelrte Herren von beiden Häusern dßskRetcbsrgthesY Als ich Sie *ei dem _Beginne Ihrer vqrfassqngsmaßtgcn Thattgkxtt um mcinen Thron ver1ammelte, verkündrgte lch „Il)ncy dre gxoßc'n und umfassenden Aufgaben, zu derxn Erfüllung 1ch meme Yegterung und Sie berufen hatte. Mit Bcfriekztgung vermagltch es am Schlusse IZM Thätigkeit auIzuspreéhen, daß dlc Mxhrzabl hteser A'ufgabxn „durch“ [zr einträchti es Zusammenwirken mit meiner Regtxrnng ezne gluckllcheLokung gefunden at. Mittcls Zhrer patriotischen Mxtw rrYung zst es gelungen, durch unmittelbare „Bildung der Reichsvertretung m_ einer den' gegebenen Verhältnissen sich anschließenden Weise dem Rerchsrathe dle erforder- liche Unabhängigkeit zu Verleihen und'daduccl) unbeschadet der Selbst- ständigkeik der Länder die Einheit des R€tchcs zum entsprechenden"A11sdrucke zu bringen. Auf diesem Boden, mögen fick) nun alle Volksstamme yud Partein versammeln, um im Gerste der Versöhnung und m edlem Wetterfer an der Größe und Ehre des Gesamjzxtvaterlandes L_md a:) der aeYeth- [ichen Fortbildung des vcrfasstmgSmäßtgen" Lebens mix vcremxen Kxasten zu arbeitsn. MGMT Hoffnungen ,und Wunsche verbindet) stel) Mit den Ihren, das; diescs Werk Osstkrrctck) zum dauernden Hexle xu1d Segen gereichen möge. Die Bemühungen, dem KVUlgrLlch_ Ga- lizien eine mit dcr Einhett und Mfacht' de? Ge1ammt- staates verträgliche ErWLiterung dxr Autononne exnzuraumetx, haben nicht zu dem angestrebten Ziele gefyhrx. In. der Berufung emos dem Lande Galizicn angehörenden Mrtgltedc's _m den Rath "de_r Krone wird jedoch dieses Königreich einen Bs1vets_sortda1ternd9r Fur1orgc cr- kenncn. Auf dem Gebiete der Justtz-Ge]eßgebung smd d11rch_Jhre eifrige Mitwirkung wichtige Resultate erzielt worden. Nach1a[)re- lanaer Arbeit ist es gelungcn, die Reform des Strafv-erfahrens zum Abschlusse zu bringen und dabei dem Geschworencpgextchte un'ter Wahryng des ihm durch das StaathrundgesexZ zugewwjencn Wirkungskretfcs cine seinen Fortbestand verbürgende Cmrlchtuug zu gexbenx Durch eine Reihe anderer Gcfeße Werdetz [ang empfundcne V§duxfmsse auf dem Gebiete der RCÖkÖ'ftLJL befrtcdtgt. In voller Wurdtgung der B?- deutung dcr Hochs 111611 für die Pflege der Wtsjenscbaft, habxn Sw bci Einrichtung dcr UnivcrfitäkSNböar nytc der'Organrsatton dcr Hochschulen für Tochnik und Bodenkultur xbre Zu txmmuyg dazu er- Milt. Mit patriotischem Sixme' hahen [“e dre Hebung der Wehrkrast der Monarchie 101er 'd'W Aushtlduun x_md Ent- wickelung der LandWeHr gefördert.. _Cnx „großer THM Ihrer Thätigksit war der Pflege der volköw:rch1chaftl1cl)en uztd Berkshrsinter- esskn gewidmet. Insbesondere sind durch Ihre Mißvtrkung Mittel und Wege geschaffen Worden, um neue Schlenenvsxbmdungsn [)erzy- stellen und alle Ländkr des Reiches dsr Wol)1tl)at diefes, Vcrkcbrsmrt- 1616 11.900.018 wkrdsn zu lasscn. Du:?!) eme Rexhc mtxrnafionaler Verträge [)atderPost-, Tclcgraphcn- uud Handelszrkehr rnit dem Aus- lande einewexentlickx Förderung exsabren. Der Aufschwung des yylkswxrth- schaftlichen Le'bsns und die stelrge Zunaßme dcs „Stqatskredttes geben gkgründcfc Hoffnung auf die baldtge und vollstandrgZRegelung des StaatßhauShalts, Die zur Vexbcséerung dLr_ pxkumxrrey Lage dxs Beamtenstandes erforderlichcn Mitt? „l)ahet] S_te n"n rezchltchen Maße gcwährt und mit wiederholter Bercttxv1k11gkext fuLdte Vermehrung der Einkünfte der niedkren GYtsürchkcxt Sorge gctragetx, Mit dankbarsm Herzcn gcdknke tch dezr Thcxluahn'te, w:)tmt Sie in angestammter Trey?“ uud, Anhangltchkctt _dte schmerz- lichen und frkudigen Ereigniße m memem Hause_ begleitet haben. _ Nur wenige Tags trsnnkn uns nock) von dem großarttgen Schauspiele der Eufa'ltung asker Kräfte und Bestrebungen dsr Jndustyie und Kul- tur. Ihrer Unterstützung ist es zu„danken, daß Ocsterrxtch im fried- lichcn Wsttstreite aller Kulturvolker der "Erye eme Jvürd'ige Stätte zu [Weiten wcrmochte, untcr g1_1nstrgen Verhaltnissen tritt das große Unterneßmcn ins Leben: der FMV,? Europaß ist unge- trübt und Oestc-rreicl) nach aÜext Richtungcy hm rn erFreultchcm Auf- sch1vung [*cgriffe'n. Mit dem frohen Ausblnke auf dlc gesicheyte und gcdcibliche Forfcntwickklung 111116er- theuren Vaterlandes und mit dsm crucusrteu Ausdruck meines Kaqerlickx'n Dankes und Wohlwollenß erkläre ich die Session dcs Rsichsratßes geschlossen, und entlasse Sie in iHre Heitnatl).
Pefth, 22. April Graf Zieh!) ist zum ungarischen Oberst- Truchseß, Graf Miko zum ungarischen Oberft-Mundschenk, Graf Alm as s 13 zum ungarischen Ober-Thürsteher ernannt worden.
Niederlande. Haag, 23. April. (W. T. B) Der Staats- regierung ist, wie von gut unterrichteter Seite gemeldet wird, keinerlei Nachricht zugegangen, durch welche das gestrige Lon- doner Telegramm aus Penang bestätigt Würde. Wie der „Staaté-courant“ bereits am 20. und 21. d, anzeigte, wurde Padang zur Mikitärstalion ausersehxn, von wslcher aus zwei Dampfer die Verbindung mit Atchtn unterhalten solYten, und dürfte dieser Umstand zu der Nachricht von dem Rückzug der Truppen nach Padang und zu den anderen daraus gezogenen Vermuthungen Veranlaffung gegeben habxn.'
_ Das Hauptkomite des 11iederlandtschen rothen Kreu- zes hat dem Beschluss des Vereinskomites in Rotterdam, dem Centrakkomite in Batavia eine Summe von 10,000 Gulden für die verwundeten Militärs bei der Expedition nach Atchin zu übersenden, Genehmigung erjheilt.
Belgien. Brüssel, 23. April. (W. T. B.) Die Repräsentantenkammer nahm'heute den Gejeßentwurf, betreffend 'die Aufnahme einer Anleihe von 240 Mtlltonen mtt 74 gegen 10 Stimmen an.
Großbritannien“ und Irland. London, 22. Aprik. Der Prinz von Wales ist gestern von Sandringham in Mgrl- borough-House eingetroffen. Am Donnerstag, den 24. d., begtebt fiel) der Prinz über Brüssel und Stuttgart nach WM), um der "Eröffnung der dortigen internationalen Ausstelkung betzmpohnen. Prinz Arthur tritt am gedachten Tage ebenfalls dte Reise nach Wien an. '
_ Die Korporation der City von London beab- fichtigt, den Schal) von Persien wä rend seines Besuches in 'der Hauptstadt ein Bankett in der Guil Hal] zu geben.
_ General Mohsin Khan, der frühere perfische Gesandte in London, hat fich, wie dem „Reutersohen Bureau“ geMtZldek Wird, am 22. d. von Paris nach Konstantinopel auf [emen neuen Posten als Botschafter des Schahs von Persien bet der Pforte begeben.
_ Aus Toronto in Canada werden unterm 21. 5. einige ministeriekke Veränderungen gemeldet. Hßrr Joseph Howe hat auf seinen Siy im Kabinet als Staatssekretar fur dte
Provinzen reßgnirt, und wird zum Nachfolger des General-Lieu-
tmants Sir C. H. Doyle als Gouverneur von Neuschottland Herr M'Donald, der Abgeordnete für Neu- . Pro- vinzen werden. Die Regierung der Prinz Edmard-Insel hat
ernannt werden.
“schottland, wird an Stelle Howe's Staatssekretär für die
ihre Funktionen niedergelegt.
Frankreich. Paris, 22. April. Der General-Sekretär
des Rhone-Departements ist nach Paris berufen worden. . _ Heute versammelte sah das Vertheidigungs-Ko- m1te unter dem Vorfiße des Präsidenten Thiers im Elysée. Gegenstand der Besprechung waren die Befestigungen von Paris. _ 24. April. (W. T. B.) Gambetta hat am Dienstag Abend in Menil-Montant eine Ansprache an die Wähler der radikalen Partei gerichtet. Er erinnerte zunä | daran, daß er in seiner zu Bordeaux gehaltenen Rede empfo len habe, die frühere systematische und kampfbereite Oppofition aufzugeben und anstatt deren eine legale und konstitutionelle Haktung an- zunehmen. Gambetta betonte dann, daß seine Partei seit 1871 stets diese gemäßigte und weise Politik innegehalten und der Regierung des Präfidenten Thiers ihre Unterstü ung geliehen habe, ohne welche jene fich nicht würde haben Falten können. "Auch ferner müsse die Partei die Regierung unterstüßen, da diese 'die Republik repräsentire, durck] welche allein die Wieder- herstellung Frankreichs bewerkstelligt werden könne. Nack) eini- gen Bemerkungen gegen die gemäßigten Republikaner, welche augenblicklich die Kandidatnr Rémusats aufr9cht erhalten, hob Gambetta hervor, daß das Land die drei großen von demselben begehrten Reformen, nämlicl die Einführung des unentgeltlichen und obkigatorischen Unterricäts durck) weltliche Lehrer, die Re- form des Heeres und die Umänderung des gesammten Abgaben- systems bisher noch nicht habe erlangen können. Er wies end- lich auf seine Grenobler Rede über das Herannahen neuer ge: seÜfchaftlicher Entmickelungen hin und sprach schließlich Über die gegenwärtige gkänzende Entfaltung der Demokratie seine Befrie: digung aus. “
Spanien. Madrid, 23, April. (W. T. B.) Die Permanenz-Kommission der Nationalversammlung und das “Ministerium find zu einer Sißnng versammelt. Man hofft auf eine Einigung. Das SiYungslokal ist von einer Menge Neugieriger umgeben. Die Stadt ist W[[kommen ruhig die Läden find geöffnet, Die wichtigsten Punkte find von der Nationalgarde beseßt. _ Der General : Kapitän von Madrid, Pavia, hat seine Entkassung genommen.
_ Ein Telegramm aus Perpignan vom 23. April meldet das Gerüchj, daß der General-Kapiätn von Katalonien, Velarde, seine Entlassung zu geben gedenke, weik von der Regierung seine Zroße Strenge gegen die Insubordination der Truppen gemiß- illigt werde.
Italien. Rom, 20. April. Der Voranschlag der Staat?:ausgaben für das Jahr 1874 ist auf 1,283,526,188 Frcs. berechnet, nämlich 724,251,912 Frcs. für das Finanz-Ministerium: Verzinsung der Staatsschuld, Garan- tien und Dotationen, 16,980,000 Frcs. Kirchendomäne und Re- servefonds, 96,159,993 Frcs. Verwaktungskosten, 171,622,237 Jrcs. Kriegs-Ministerium, ]24,228,469 Frcs. Oeffentliche Arbeiten, 50,370,764 Frcs. Ministerium des Innern, 35,649,995 Frcs. Marine-Ministerium, 29,955,342 FWS. Iustiz-Ministerium, 20,246,963 Frcs. OeTentlicher Unterricht, 8,792,788 Frets. Handel, Gewerbe und Acker an und 5,733,500 Frcs. Ministerium des Aeußern.
_ Der Kriegs-Minister betreibt die Reorganisations- arbeiten mit allem Eifer, damit seine Pläne sofort aUedeführt werden können, wenn fie die Genehmigung des Senats und die Sanktion des Königs erhalten haben. Die Resultate der Ver- besserungen soklen noch in den diesjährigen großen Manövern beobachtet werden welche die Uebungen in den Instruktionslagern beschließen wcrden.
_ Der rusfische Admiral Bontakoff ist am Bord einer Korvette in Neapek angekommen und sofort nach Sorrent weiter- ,gereist. Ein rusftsches Geschwader, welches für das Mittesmeer bestimmk ist, wird ihm bald nachfolgen.
_ Der General-Sekretär des Ministers für Handel, Ge- werbe und Ackerbau, Com. Lezatti ist gestern Nack) Florenz gereist, um mit dem dortigen General-Steucr-Direkwr über den Zolltarif zu verhandeln und Stoff für die Unterhandlungen Über den neuen Handel?:vertrag mit Frankreich zu sammeln.
_ 24. April. (W.T. B.) Ueber dieReise desKönigs nach Wien find, wie die „Opinione“ meldet, bisher keine de- fmitiven Bestimmungen getroffen; dock) gikt als feststeHend, daß, wenn die Reise nach Wien zur Ansführung käme, der König auch noch Berlin besuchen Würde.
Neapel, 23. April. (W. T. B.) Eine rusfische Korvette ist von hier nach Ragusa auSgelaufen, um den Fürsten von Montenegro abzuholen, welcher der rUsfischen Kaiserin in Sorrent einen Besuck) zu machen gedenkt.
Griechenland. Athen, 12. April. In der Kammer smd die Debatten über die Verifikation der Wahken, die vor 9 Tagen eröffnet wurden, gestern beendigt worden. Dieselben waren sehr lebhaft und eimge Male sogar stürmisch. Durck) die Wahlen, welche für nichtig erklärt wurden, verkiert die Regie- rung 13 Stimmen, und da sie im Anfange 86 gegen 93 hatte, beläuft fick) ihre jeHige Stärke auf 73 gegen 93 Stimmen. Da die Regierung die Mehrheit nicht hat, der König sick) aber von seinem Ministerinm nicht trennen will, ist die Kammer durch ein in der heutigen Sißung verlesenes Dekret auf 40 Tage vertagt worden.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 23. April. Am nächsten Donnerstag wird hier die feierliche Einweihung einer neuen katholischen Metropolitankirche staftfinden.
Amerika. New-York, 23. April. (W. T. B.) Sei- tens der Modoc-Indianer wurde am Sonntag ein Angriff auf MunitionStran-Zporte gemacht; die Truppen der Vereinigten Staaten erkitten dabei einen Verlust von einem Mann, die Modoc-Indianer wurden schkießlick) durck] Geschüßfeuer zurück- gewiesen. _ Die Regierung hat eine Untersuchung über die bei der Geschäftsführung der Kommissare für die Wiener Welt- ausstellung vorgekommenen Unregelmäßigkeiten angeordnet. _ Nack) Berichten aus avanna ist ein Dekret erlassen worden, _wodurch die der Regterung anhänglich gesnmten Ehefrauen der- jenigen Insurgenten, deren Güter eingezogen sind, wieder in den Bestß dieser Güter geseßt werden.
„ _ New-Yorker Zeitungen veröffentlichen Nachrichten aus Havanna, welche die daselbst erfolgte Ankunft des neuen _ eneral-Kapitxäns Pulxain melden. Die Bevölkerung empfing thn mit tiefem Schweigen. In seiner Proklamation fordert der Gxneral-Kapitän die Soldaten, die Bevölkerung und die Frei- erigen auf, eine energische und entschlossene Anstrengung zur
Frßre Sklaverei in MUant und Macula unterzexchnet. _ Einem Wiener Telegramm der „Daily News“ zu-
folge ,hat Persien gegen das Dekret, welches Perser mit otto- nxannxschen U:“.terthanen asstmilirt, Protest eingelegt und gedroht, dre diplomatischen Beziehungen mit der Pforte zu sUSpendiren, falls [eßtere ihre Entscheidung aufrechthält. . _ Wie der „Köln. Ztg.“ aus Hongkong geschrieben wrrd, hax der junge Kaiser von China, Tung tschi, am 23. o. M. dre Reichsregierung selbständig übernommen. Die Kai- serzettung macht bekannt, daß nach diesem Tage nur eine Karte vgn denen abzugeben sei, welche Audienz Heim Kaistr haben, wahrend bisher deren drei abgegeben werden mußten: eine für de_n Kaiser, eine für des Kaisers Mutter und eine für die ver- Wtttwete Kaiserin. Die chinesischen Kriegsschiffe, zogen ihren Flaggenschmuck auf; die Bevökkerung verhielt fick) überaU ziem- ltcl) theilnahmkos-1J .Mi-„"IW ML] Afrika. Nachrichten vom Cap der guten Hoffnnng melhen, daß in der Capstadt eine Bewegung zu Gunsten einer Untversität für die Kokonien begonnsn hat. Das Projekt findet den Beifall der verschiedenen wissenschaftlichen Körper- schaften in der Kolonie. _ Nack] in London am 24. April eingegangenen telegraphi- schen Mittheilungen aus Alexandrien und Kharwnm be- finden fick) Samuek Baker und seine Gemahlin bei Fa- tookra in Sicherheit.
, Nr. 33 _dxr „Annalen der Landwirthschaft in den König- [_th Preyßtchetz Staaten“ hat folgenden Jnhcckt. Preußen: Er- laß des Fmayz-Mmisters, betreffend die Zsitdausr der akademischen Kachstudxen sur orstbeamke des Staatxs. _ Verzeichnis; der im
ghre 1873 beHu s des Rcmontc-Ankaufs anberaumten Märkte. _ Dre Kanalbauken zur Wie1enbewässerung auf den jütländifchen Haiden, De1xtsch von W. Finn. _ Gcneralyersammlun des d€111schcn Fischerei- v€r€t_ns am 7. April 1873, Ueber emey nsuen pparat zum Speisen der Dre1chtxommel yon Dampfdrcschmafchmen. _ Aus dem HerzogtHUML An- halt. _Lrtcratur; Prof. 131". Kaerirnbaums Gcorgika. _- Studien zur Entwrckexlungöge1chichte des Schafes; Von M. von Neidscbütz. _ Bason- derx Beilage zum „Deutschen Rstchs-Anzeiger.“ Vermischtes: Mit- thexlungen aus dsm ersten Bande des 08118118 01' (1311303, _ Vereins- ver1ammlungen. _ Marktbericht. Biehpreise. Stärkspreise.
_ Die negeste Entscheidu_ng des Reichs-Ober-Han- d-ZWgertchFs tn LeiFing betrifft Lotteriegewinn: Berechtigung, keme Verpflrchtnng zum eiterspielen in der folgendkn Klasse. Bestim- mungen des Mans cesfiren 1391 anderweiten Vcrcinbarnngsn. Reten- ttonsrecht dks (Sollecteurs bex Nichtsendung der Einlegsgelder, aber daran) mch kein Recht, einseitig vom Vertrage abzugehkn _ ohne zuvortge Frtstgswährung nach Art. 356 des HWGB Dcr Collecteur hgndelt arglistig, wenn ('r sich in die Lage verfeßt, das Resulkat der Ziehung abzuw.1rten_ und je nachdem vom Vertrage abzugeben odcr ck11 zu halten. Dcsten Anzeigepflicht vom Resultat der Ziehung.
Statistische Nachrichten.
_Die Zummmeysteüungen, wekche die Vorstelyer Her. Stettiner Kazlfmanmcbafx aus" Grmxd dsr von der dorfigen Packhossbychhaltcrci gelaefortsxt Nottzm uber die im Jahre 1872 in Stettin jecwärts e_i'n- re1p. vdn den auSgegangenen Waaren Waisen bei* der Cmsubr von 140 Pofxtionen bei 88 eine Mchr-, bci 52 eine Mindßr- cjnfuhr cgen das Jahr 1871_an. Am erleblichsten war die Mehr- emfuhr et Roh- und Brucheixcn 557,089 tr., _roben geschmiedeten Eixenwaach 241,017 Str., Weizen 223,699 z1.-Schff[., Roggen 1,992,085 N.-Schsf[., Schmalz 119,372 Str., Steinen 121,800 Gtr., Mankr- und Dachziegeln 150,050 Ctr. Die Mindersinfuhr War am bedeutendstexx bei Gerste„ Hüljensrücktten und Mais. 120,634 N.-Schffl., und bei Stemkohlen „und Koks 1,487,275 Ctr. BLi der Ausfuhr er- gaben [MZ 127 Positroncn 85 eipeMeHr- und 42 eine Minderausfubr. Am stärkjten War die Mxhraussuhr von Gyps und andcrcn Erden 217,123 Ckr. und Kartoffeln (324,236 Ctr, Ausfuhr); Minderaaöfuhr ergabxn befotxderé: Weizen 698,784 N,-Schff[., Roggcn 137,218 N.- Skhfsl, _Gerste 217,633 N.-Schrr(., Hafer 101,28] N.-Schffl., Raps und Rülqen 131,873 CW„ Kraftmcl)1 und Mühlensabrikate 117,518 Ctr. Unter zollamtlicher Kontrolle gxngen im Jahre 1872 2672 Schiffe, 314 Weniger, als im Jahre 1871 cm; 2194 Schiffe, 43 mehr als im Jahre 1871, [icfcn aus.
Bremen, 22. April, Das Jahrbuch für die amtliche Statistik, betreffend dsn Schifsalgrts- und WaarenMrkchr Bremens im Jahre 1872, ist 10 «(W erschtcuen. Die Tabeklcn iklustrircn hen. großartigen AUfschlvung, Welchsn Bremens Handel und _Schiff- fahrt im vorigen Jahre genommen hat. Der Werth der Ge7ammt- Einqur Bremens war im vorigen Jahre 496,197,211 Mk, ca. 30 Mill. Mk. mehr als im Vorjahre.“ Der Wértl) der Gssammtausfuhr War 471,168,197 Mk., ca. 50 MM. _Mk. mehr als im Vorjahre. Yie Schifffahrtsbcwegung bezxichnet) solgends Daten: Es kamen 3638 Seeschiffe mit einsr Ladungsfahtgkert von 567,764 Lgstcn Q 2000 Kilo an. Es gingen ab 3568 Seeschrffe mit 543,937 Last,
Kunst und Wissenschaft.
Berlin, _24. April: Am 19. d. M'. Wurde Hier im Bibliythkk- lokal_ der (HeseMchaft für Erdkundx dre Afrikanische (5381611- scbast xzegründet durch die geographtsshen Vereéne Deutschlands, vvn denen Letpzig, Dresden, Halle, Hamburg, Munchen durch Dekcgirtc vertreten waren.
_ Köln, 16. leril._ Das Metropxlitan;Domcapitel" hat behufs Bc1chaffung emcs GeWmmelancs (_Ür dre Ausstattung des tnnerxn DVMLs eine [»Uchränkks Konkurreq ansgcscbrisbcn und sixben m der kirchlchcn Baukunst bewahrte Met?ter_zur Vstheiligung eingeladen. „Die Gegsnstände der Konkurrenz find solgönde: 1) Ein Plan zu emsm nenen Hochaltar; 2)„P1c„me zu einem erzbischöf- lichen THrone von Holz an der Evangeltemctte und zu Scdilien fiir das, Hychamt, ebenfalls von Holz, denxlezron'gcg-enüber an der Eptstel1ettc. 3) Pläne zu einem Chorakqchluß zlv_11chcn den Pfeilern, Welche dsn Clhor von Yer K_rWzviexung trcmxcn, „m _Form eines Lett- n_ers. Der C)orabschluj; muß möghchft duxchstchtlgt 1cm und namcnt- [(ck den Andä tigen, Welche im Ktrchcnschlffe stch befinden, den freien Bltck auf den ochaltar und die dork Yorgenoxtzmetxen feierlichen Funk“- twnengestattcnz 4) Pläne zu Beichtstuhlen sur dre Cborkapellen und has Kirchenschiff; 5) Einen Plan zu cmcr Kanlzel an der Stelle und tu dxr Höh? der jcßtgen. An der Kopkurrenz )aben vier Architekten Thetl genommen, deren Entwürfe in etnem Saale der e*rzbischoflichcn Wohnung ausgestellt sind.
_ _ Ju Göttingen tagte vom, 16.-18. April die erste Ver- 1amxnlung deuts er Mathemattker. _Außer den zahlreichen Thetknehmern, „Wel 2 aus allen Theilen DLUUMMÖT sicb Lingefunden Hatten," war eme Anzahl von [)ervorragendqn auswartigen Gelehrten aus Danemark Ungarn 2c. erschienen, um (h_r lebhafws Interesse an der deut? en Wissenschaft zu bekunden. In einer untkr „dem Vorst c des Pro e or Stern abgehaltenen Sißuug, welche durchleme Anspr.) e von Profe for Brill eröffnet Wurde, beschloß man, dux nächste Ver- ammlung in einer süddeutschén Stadt, und zwar zu Ostern 1875, in « ürzburg abzuhalten.
„München, 21. April. In Folge des Ablebens des Frhrn.
Unterdrückung des Aufstandes zu machen. Er kündigte an, daß
jene Insurgenten, die fich ergeben, mitpffenen Armen empfangen tverden würden, daß er aber unaufhörlich gegen Jene kämpfen werde, welche dabei beharren, dieZFeindseligkeiten fortzuseßen.§
Afien. Bombay, 23.203176. (W.T.B.) Sir Barkle hat Verträge wegen ganzlicher Abschaffung der
Leitung der Geschäfte des Präsidiums der Akademie eiustWeilen uhemommexx, _ Der außerordentlicYL Professor Dr. J. Berchtold Zleksklbst, Ut zum ordentichen Pro essor des Kirchenrecbts und der
eutschen Reichs- und Rkchfögeschickte an ÖM Universität München er- nannt worden.
_ Laut tclegrap[)ischer Nackyricht ausStnttgxrk ist dort c'teru der Schriftstechr Wolfgang Menzel im Alter von 74 Jabrgen! ge-„ storben. Derse1be_ war am 21.Juni 1798 zu Waldenburg in Schlefien geboren,)nackse hte B;:frctungskrixge mit und ließ fich im Jahre 1825 als kr1111cher Mxtarberter, dcs Cotta'chen „Morgenblatfes“ in Stutt- gart nieder. chr „arbextete er in den Jahren 1825-1848 und 1852_1869 am ,Ltteraturblath und gab außerdem „Die Deutsche lexratux_ beranH, dxssen Po„[c'mr]_cher Theil Heftige Angriffe [)?rvorrief; spatenr folgte'sem letZrar-Hxstomches Wsrk: „Deutsche Dichtung von der alkxsten [us auf dre neueste Zeik“ (3 Bde. Stuttgart1858_1859). Yon fern0n [)chorragenderen [)i1torifcbe'n Werken find zu erwähnen zu- nachst scme_ „„Geschichte dsr Deutschen“ (5. Aufl, 1855, 5 Bde.); ferper: „Geychtchte Europas von 1789_1815“ (2. Aufl. 1866), „Go- fchlchte dcr_ l'etzten 40 Jahre“ (I,IlUsl. 1854), „Die [6131011 120Jabre dxr Weltge1ch1chte von 1740-4860“ (1860, 6 Bde.), Förtseßung 1860 Öls, 1866 (1869, 2 Bde.), 1866_1870 (1871), „AÜgemcine Weltge- schxébtc“ (1862_1863, 12 Bde.), „Der Deutsche Krieg 1866" (1867). Als Dichxér hat sixl) Menzel durch die beiden geist- und phantasterelchen Marchen „Rubezahk“ und „Narzissus“ sowie durch den Roman „Furore“ bekannt gemacht. „ Darmstadt, 22.210111. Die_„Darmst. Ztg.“ erklärt die Nach- richt, Wonach dsr Dxrektor des Großherzogljchen_Hostheaters Hofrat!) Dr. Wey ther Entflassung gefordsrt hätte, für erfunden, Herr Wertber erstens stck) nach Me vor dcs Allerl)öchsten Woblxvollcns.
W'ien, 21. Apxib Jn_der Nacht vom 19, auf dM 20. April starb [)xer der LHCMÜUJL Prosessox der Staatswisscnschafton nnd Hof- rath betm Oöerstcn Rechnungshof, Plzilipp yon Escheriäx
0 London, 22. April. Am 20. 1). stark [)ier [)r. H. Bsnon Jones, cm beruhmfer Arzt und Cijksr. Als Biographist Fara- days und Hquusgeber mcswrcrer wissen1chaftltchcr Werke [Tat er fich auch um dre Ltteratur verdient gemacht. *
Paris, den 18. April] Gestern verstarben 1115 aris Ösr Dicktter Albert Glatigny im Alter von 34 Jahren und 4ckckck 0123 Verfasser Von Sce-Nomanetx m Wetteren Kreisen bekannte Schriftsteller Ful- gence G€_rgrd tm Alter von63 Jahren und vor einigen Tagen 261“ Schauypteler Lafont.
_. __ Außeinenz Fxldc b_e*i Concordia, im Vcnekianischen, YkßcnKlrbxtkeertxrzltch Henn SandaYSJraben auf eine heidnische ' egrabnrßs_t_atte, wclche der größtc'n Bsachtung Werts) ist. Bis ZM fitxd ungesaHr fxgjfzrxz Umcn _aus _Bruch1tein aufgcdcckk, und aus 811 aus Yxn-e1ben henndlxxbcn Jmchrixten geht bcrvor, das; ihr Ur- sprung blI ["ns _kake, hochstexts zivette JahrHunderk christlicher Zeil- rechnung 31tr11_ckretch_t. „Jm wettsrxn Verfolg der Ilusgrabungen fand man auch 'Wie «6 WWW, den Anfang dm:Umfassungsmauern und EM Schnkckc'nftkegs vor, dre wohl den Eingang zur Bcgräbnißstätfc gsbil- dßt [)abén m_ag, 1velche cine Oberflächs von (3ka1 311101 Feldrutlysn Lin- nxmmk. Aus vtchn de_r [*[osgclegten anen, deren Länge zwifchén 1,90 [118 2 Mkter bctragk, sixzhcn fi_ch auffallend schöne Sculptureu. BL- syndsrs „bexnerkchcrth Ut, daß sie, mit ?lUsnaHmc des Deckels, aus crnc'm 6111319911 großsn Sketnblocke geschnitten sind.
_ Kopenhaget), 20. April. _„Dagbladct“ zufolge [zielt das Ko- mxtc der „nordrxcben' Jndugtic- und Kunstausstellung in Lx) Penhggen 1872“ xm Gebaudc dcs Jndustrievsreins seine [eßke Hxßnng, m M10 er u. A. mitgetheilt wurde, das; die Einnabmcn si tm Ganzen aux“47,314211d1., dis Auögabcn dagegsn auf 168,129 Rd. chlauFen haben; der fich ergebende Ueberschuß fäÜt dem Industrie-
ersm zu.
Sk. P etersburg, 23. April". Seit drei Tagen ist anlmltender Schneefall, '
LandWirthfchaft.
" Dxr ge? äsfsxührende Ausschuß dcs Deutschen Veroins [andltchßr „ rbkrtgeber ladet die ländlichen Arbeitgeber Deutsch- lgnkxs, sonne alle and_cren _MätZUer, Wcche eiu berufsmäßiges oder per- sonliches thccefsk fxxx dl? 1and1iche Arbeiterfrage haben, mmentlich also auch dxe Landgexjtlichen, zu der am 16. und 17. Max 1873 statt- finkdcndZ'n Generalver1ammlung des deutschen Vereins ländlicbsr Arbeit- gwer em,
Die Vcrsanwxlung wird in Berlin im Saale de'? Arcbitckten- vereins (Wilhclmsjtraxze 118) ÜÖZCHÜÜLU und Frsikag, den 16. Mai c., Vormittags 1111013 eröffnex 1ver_dcn. Auf der Tagesordnung der- selben befiydcn fich solgxndc Gcgsnttänds: ]) Definitive Konstituirung dcs VeremS. 2) Die Nuswgndemngsfrage. 3) Die Schulfrage. 4) Di? Lobnartcn NY landwirtwckyaftlichen GeMrbc. Als Referenten Werden fungiren: Für die A1ä§zvanderuz1gsfrage: Hsrr Rc ierungs- Präfidcnt _a. D. Graf von K_raxww, Mitglied des Herrcnßauyes. Für die Schu_lsrage; Herr Gutsbcfiyer Ferd. Knaucr-Gröbers, Mitglied des dcut1chen Landwirtbjchafts-Rathcs Und des preuß. Land-"s-Oeko- nomie-KoÜegigms. Für die Lohnarten sm landw. (Hejvcrbe: Herr ?owcsfo-r Gust, Ricßter-Tharand, - Titglied ch Rutschen Landwrrth- chasts-Ratl)cs.
Danzig, 22; April, Die Lungenscuche untcr_ dem Rindvick) in Sobbowzß rst ngcachtct Her Impfung dcs Vichbesfandes noch nicht als crloxchen 6113111131)an „DW Königliche Regierung hat für den Ort Sobbowiß daher eme 1anttätspolizeiliche Verordnung erkasssn, um eins Miters Verbrkikung zu vcrhüten.
_ ch Königl. chisrung veröffentlicht jeßxk dcn Erlaß dsr Ministcr für _ c?:).xndel, Gswerhe und öffkntliche Arbeiten und für die landwirthg )astlicHLn Nngelegenhaiten, Wonach anchmigt wird, das; die Abba tung dc's Wo[[markts in Elbing fortan eingéstcllt, dagegen am 22. und 23. Juni zunächst in den Jahren 1873, 74 und 75 in der. Stadt Osterode ein Wollmarft abgcbnltsn werde,
Gewerbe und Handel.
Dic Nummxrn 14, 15 und 16 der Zeitschrift „Kunst und G e w e r b e “, Wochenschrift zur Förderung deut1cher Kunst und Industrie, haben folgenden Inhalt: „
Nr. 14. Barock, Rococo un? Ztops, yon _A. von Zahn. _ Mün- ch€nr Nachbildungey eiuer ponLYxxamscben _VNe. _ Nurnbcxg: Baye- rxsches Geiperbcmmeum. _ ten: Glas1p1nn_crer.“_ Erklarung zur Beilage (Gefäße). _ Aus dem Buchhandel. _ Fur dle Werkstatt, Notizen, Anzcigen. , _ Nr. 15. Barock, Rococo mzd Zopf, von A. v. Zabxt (Schluß). _ Nürnberg: Aus dem German1schcn'Museuxn. _ chrlm: Die Fa- brikation von Bronzewaaren. Wien: Dte eretmgten Staaten Nordamerikas auf Yer Weltausstslxung. _ Erklarung zur Beilage (Auf emalte Llltarni)chemvand-Bckletdung). _ Aus de1x1_ Buchbande! xc.
Lkr. 16. Die Vorbilderjammlung des Bayermchcn GeWerbe- Museums zu Nürnbérq, von ])1'. C. Stegxnann. _ Berlin, Ausstel- lung der Königlichen Staatsdruckerei. _ Munchen; Dcr Kunstgewerbe- Verein. _ Nurnberg: Das Hans-Sachs-Dcnxmal. __ Cyburg: Die kcranische Musteraussteüung'. _ Wrap; Spanten aus__der Weltausstel- lung. _ Erklärung zur Beilage (Jmtlalen aus römt1chen Urkunden). _ Aus dem Buchhandel 2c. “
_ DL): Bcrlßner Bankverein qrbeitcteseit dem 31. Oktober Z, nut deux _vyÜemgezahlfen Grundkaprtal von 6 Millionen Thlr. » ie Vank_rtcs tm Jahre 1872 den Bankverein in Hamburg und in Breslau dre Seblefijclye Vereinsbank ins Leben m_td betheiligte fich bei der Gründung _anderer Banken. Die Gesammtum1äßc des Jahreß 1872 beliefen sic? aus 1,540,487,183 Thlr. Hiervon waren Kasscn-Ummß im Eingang 1 8,301,786 Thlr., im AuSgang 117296565 Thlr., Bestand am 31. Dezembcr 1872 1,005,221 Thlr. Konto-Korrentumsaß nn Debet
v. Liebig Hat Professor ])r. v. Prantl, der Sekxetär der philo- sophisch-philolongen Klasse der Akademie der Wrssenschaften, die
262325207 Thlr., im Kredit 261,263,019 Thlr., blieb Saldo der DeÖitoren am 31. Dezemberx1872 1,062,188 Thlr. RepM, Effekten