Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 200 vom 28. August 1935. S. 2
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Vorläufig keine Fernsehvorführuitgen bei den
öffentlichen Fernsehfielsen der Deutschen Reichs-
post. D sch Da durch den Brand der Halle 1? der 12. Großen eut_ cn Rn11dfnnkau§stcllung die Fernsehsendcanlg e der De_utschen Retchs- mst zerstört xvordcn ist, können die'_ Vorfußrup en 111 d_en 8 Fern; keystcllcn der Deutschen Reichspost z. Z. 711 )t stattfmdcn. Ev handelt sick) dabei um die Fcrnschstcllcn: _ _ _ 1. REichspostministcrimn (im Rcich§postmintstcrmm, LAP- “i er Ecke Mancr“tr.), _ _ 2. kYrd (Postfuhx'an'tt, Oranienburgr Str. 35/30), *. West (Postmnt W 30, Geisbergstr. 7/9), . Charlottenbnrg (Postamt Berlm-Charlottenburg ], Ber- lixtkr Str. (52/64), „ _ . Steglixz (Postamt Verlin-Oteglrtz ], Bergstr. 1),
FSTAV, dw am Sonnabend in Halle ?begonnen hatte, erreichte in Leipng i)rcn Höhcpnnkt. ?lncl) das_r WZrtscl)-_aftsb;eauftragt*e des Führers, Keppler, tvohnte der Srßung bet.
Nack) Begrüßnngsw-ort-cn des (Ha-n-wirtschaftsbexatex_s Müller sprack) Wiktsck/ÜFTÖZUÄUZÜLL Lenk im Namen- der 1äch*s_1_1c_l)-en _R-e- aickmxg seine Fchdc dariiber ans, daß die_ Kommtffroy xhre TOMMY] gerade in »dck M-csscstadt L-eiP-3ig a-bschlreße. Dre Lexpzt,g:cx MLM sei in dex" ganzen Welt als die bedeutendste anerkannt und dcmznfoége 51:1“ Tcutschsn Reichsmesse erk-lär1 Worden. Um () not- wendiger se“: 25, daß wir uns dée ihr gegebenen Mögli -keiten
51111an ULUCHEU. Ter Minister gab dann interessantes Zahlen-
mmtchgl Übe“. OZ“: 1vir1Zchajt1ichc Struktur des Landes Sachsen.
C5 liege in don besonderen Vcrhältniss-en Sachsens begvünßet, dss; dic muxrgcn: 1de qxtalitätsmäßig hoch ent-Tvickelte Pr-oduktrozt Sacßscns ?ldsaßgsbicte suchen und finden müsse. Sachsen sei unt an einem Drittel am gesamten deutschen Export beteiligt. Die «www:: *Tachhc, “Daß die sächsische Produktion zw-angsläufig auf den ?lnßcnbandcl eingestellt ist,?abe aber zugleich auch die besondere
* “„er Minister belegte diese Notlage im cinchnen müt Z:;hlcn nnd bat um Mithilfe "bsi dem V-cstrelben,
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Notlage «?ctxxcns 5411“ Folgo.
si-e zn Überwinden.
'Im weiteren Verlauf der Tagung sprach der Präsident _der Tcutjchcn Afadsmie, Professor Karl Haushofer, Über „Wtrt- schaftspolitischo Kanfströme in Nordeuropa“. Die Völker Nord- europas sind nicht, so sagte er, wie manche meinen, selbstzufrxeden und sslbstgcniigsam. Gerade bente erhebt sich unter all den Völkern des Nordens eine starke Bechnng, die auch wirtschafts- politiscbc Wirknngcu aUÉlöst. Es tritt wieder ein nordisches Selbst- bewußtsein [)chyr. In Schweden hat man nicht Vergessen, daß man _ WLUU am!) mit ungeheurer Ueberanstrengung des Weiten Und erzrcichcn, aber mcnschcnarmcn Landes » einst eine Groß- macht gcwwscn War, Und das mannhafte Volk der Finnen hat
dem fnrchtbaren Trnck der russischen Faust erfolgreichen Wider- stand geleistet. Aber das Veivußtsein, in einer Zeik gejvaltiger Vojvegung unzulänglich gerüstet zu gehen, persönliY wie sachlich, en Menschen.
Man fühlt das bsi den glänZendstcn Geistern Schjvedcns und Nor- wegens von Weltruf und Weltrang, man fühlt das bei den Js- 1ändern, die auf unseren Schulen lernen, betm Ringen der hei- mischcn Sprachen um die Ostsee und auch, Wenn ein Däne scharf sein' LUU-d gegen die Vertvclschung dnrch Intellektuelle Verteidigt. Gcradü das Dritte Reich hat nicht nur ein massen: und kultur- politischcs Interesse an einem starken, in fick) verfestigten Nord- cnropa, sondern auch ein sehr Weitgehéndes wirtschaftliches Inter- esse. Allo Znsammcnarbsit bedeutet aber Nehnnzn und Geben, ein MiMrdisncn/asssn! Ic klarer Verständigungcn, wie die über das F191tcmvcr!)ältnis zwischkn Briten und Deutschen, als redliche Frißdcxwxiclc mitten nnt-Zr einem Gejvoge von politischer Heuchelei in der Welt hervortreten, de'sto hemmungsfreier werden sich auch _ÜWÄÉUÜUFKM wirtsckwftspolitisckye Strömu11gen in Bejvcgnng um- chzcn [amen nnd erhöhten GiiteranStauscl) herbeiführen. Ein neues, „acmxndks Znsammenwirken der Nordvölker um Oßsee und Nord- . . . . tsein wird sich
(mch 111 91112 xrewrc Wirtsch-aftspolitik umseßen, die sich reichlich bcznblt 11mcht_ Einstmals hat der Wirtschaftsraum der Nordvölker Von U0ndon_1md Briig, e bis an das Weiße Meer und die Wolga- q11€l1on_gcrs1cht, Von ,crgen, Stockholm und Helsingfors bis zu [1911 großen dcntschyn Welthandelsstädkkn im Voralpéngybiet. Man
W
Neue WeltWirtschast. Kundgebung der Kommission für Wirtschaftspolitit der NSDAP.
und dessen Wert für feste und erfolgversprechende Wirtschafts- beziehungen sehr Wohl, nämlich da könne, was bezahlt werden könne. Die Rede des Führer?- und Reichskanzlers vom 21. Mai sei mit besonderer Befriedigung Von vielen englischen GeWerbetreibenden gelesen Worden, Weil sie aus alter Erfahrung und Tradition den_ Wert politischer Klärung ätzten. Aus den Erfahrungen langer Jah er Redner, wissen Wir auch, wie nüßlich die dem Britischen Reich und Deuts land sein können. Sir George Holden erinnerte in diesem Zu ammenhan h_undert Jahren, als die industrielle Entwi lun dre“ wirtschaftlichen Möglichkeiten und NotWendt keiten Deutsch- lankzs bewirkten, daß beide Länder in neue und e onders aktive Bezrehungen traten. Der Fortschritt in den ehungen bedeute für jeden interessierten ehnnng__des wirtschaftlichen Wirkungs- und Leistungsraumes. ZWangslaufig diene ab_er der persönliche Vorteil nicht nur dem etnzelnen, sondern anch dessen Land. hielt Direktor Brinkmann i'éber das cThesma „Behandlung des Außenmarktes“ na „Wenn wir zu einer sachlichen Außextm-arktes kommen Wollen "so können wir seine Laage und die Vorgange qyf i-hm n1icht ge ondert [) thn 1-m GeWe des gesamten welbwirt s reich_t nicht aus, Krixik zu ü'b-en an vorhandenen Mängeln m_1d Störun, en, die im Ü-bri_-en nich? auf Deutschland beschränkt smd, vielme. r swllte es Au ga-be fern„ auf Grund der u arbeiten,
ist der Wunde Punkt des politisch denkenden nordis
sec finöot Namn, Ein gemeinsames Rassenbejvu
__ Jm Nlemen dcr Leipziqer Messe veranstaltete die Kommission fur Wirtschaftholitik der NSDAP. als Abschluß i re'c Herbst- Wgnng am Dienstagabend in der Alberthalle zu cipzig eine große .UnUdngUng, die nnter dem Thema „Neue Weltwirts aft“ sm_d. nglsitsr nnd Reichsstajtlwlter Mutschmann, der [_ächische Wrrtfchustsxninister Lenk, der Wirtschaftsbeanftragte des Führers „&Expplcr, Vertreter ausländischer Staaten, ferner Vertreter der Tvehxnmckzt nnd anderer Parteigliedcrnngen und schließlich zal)!-
roiche WirfstthllLr [wohnten der Kundegebuug bei.
Als crstcr Redner spkack) S i r G e o r g e H o l d ? " , Li" Ochorragxxtdey Englischer Tsxtilindustrieller, der die englische Ab- ordnung mr dxe Verhandlungen zum englisch-deutschen Zahlun_gch-
abkommen Von 1934 führte, über die Fortentwicklung der deut
englechen Beziehungen. Es Werde unmöglich sein, so führte er aus, e_me Weltwirtschaft wieder herznstellen, die der Vorkriegszeit enxjprtclxt. Vcrirauen, die Grundlc1_e aller internationalen Ge- scHafTFbezrclxnngen, könne nur dur beständige politische Ver- hanTUsse ge1chkqfen Werden. Er sei sehr glücklich, in den Ge chäfts- bczwhungen zwischen Deutschland und England die Wie erke r Y_es Vextraucns feststellen zu können. Das englisch-deuts e Zzäblnngsabkommcn von 1934 habe bewiesen, daß eine vernünftige Y_nerkcnynyg gegenseitiger Notrvendigkeitcn die beste Grundlage fur befrxßdtgxnde und beständige Verbindungen sei. Als privater SPKZLM _sxmcH _Landes und besonders als Wortführer der MAZUMU Y_xxtxlwtrtsckmft könne er die Versicherung abgeben, die thtercntiylcklnng Und den Ausbau der neuen Beziehungen zwischcn C_nglm1d_und TLUtschland zu wünsclen. Bet seinem l),?UtlgLn Bc1n_cl)e 13) Deutschland habe er sich avon überzeugen WMW, ch d1e_Mogl_1chkeiten hierfür durchaus gegeben seien und daß besonders dre Werterentwicklung der perZönlichen BYiehungen _ _ _ or [ci e znternattqztalcr chmien hätten nur einen Wert, Wenn s[??ntIr 1l)n_en Mannxxr nut Entschlnßkraft und Einsaßbereitschaft stehen. Mkr GAZUAÜUUW k)(1_b_e er zur Kenntnis genommen, daß die deut- sck)e_n Wrrtscl)c1ft§p_ol1t1ker davon überzeugt seien, daß ein inter- nattonales Dnmpmg allc1t_am Welthandel beteiligten Volkswirt- schaftßn zuxn Schaden geretcben _müsse. Die englischen Geschäfts- leute verstandmt den Grundsatz, der deutschen Wirtschaftßpolitik
den größten Erfolg eintragen Werde. Wo [gemeinte
6. Lichtenberg (Postamt Berlin-Lichtenberg 1, Dottistraße
erlin-Neukölln 1, Richardstr.119/120), 1 Am Kanal 16/18). __ ßrungen “Wird rechtze1t1g
Nr. 12/16), 7. Neukölln (PostamtB 8. Potsdam (Po Die Wiederaufna bekanntgegeben Werden.
Reichspoftflagge an Flugzeugen. »
Reichspostminister hat, __xvie U47, ahrt angeordnet, daß d1_e Flug- ststrecken emgeseßt und zWar eitlich n einer Größe von 35 mal Zen). der Strecken m1t
tamt Potsdam __ me der Vorfu
Jm Einvernehmen mit dem meldet der ReichSminister der Luftf _ _ zeuge er Deutschen Lufthansa, die__auf Re1ch§po Werden, die Reichsp ge zu fuhren haben, auf dem Rumpf der Andere Flugzeuge, ins esonyere Flugzeuge gemischtem Dienst, sind von dteser Anordnung ausgenommen.
Handelsieil.
Kundgebung der Kommission für Wirtschaftspolitik der NSDAP. in Leipzig.
Die Tagung der Kontmiffion für Wirrschastspolitik der chlag in Gent und
ien und Krakau, in Bergen. Hiex: Wieder die ftlichen Austausches zu schlagen ist eme Anfg-abé, Ehrgeiz des handelnden und WagenDen Kaufmannes
r der Wirt chafts-
nternehmer“. Ueber 75% des tionalwirtschaften der Welt ssen getätigt. Die durch eingetretene Zer- chtet sich infol__e- t ein BMW.? ur
örte den gleichen wirtschaftspolitischen
traßburg, in Augsbur Riga und Dorp Brücken wirts die Wohl den
Schließlich sprach Otto Sack , der Leite gruppe Maschinenbau und der B uber das Thema: „Der Exportu chen den einzelnen Na ur dte Völker der Weißen Ra die schwere Wirtschaftskrise in der ganzen Welt_ seitigen Warenaustausches rx gen die Weiße Rasse. EH 1s chen Exportfabrckanten uud Expor- eres privaten AuZlands- privaten ausländischen nZdiktate do lieferung der Der Rückgang unseres ere Devisenschwierigketten ondern durch die S Devisenrestriktionen,
g und seit 1933 Dyllarabvzertung zusammen brachte emen Rnxkgang Halb- und FertigWaren von 12% Mrll1_arden ich. Die Durchführung d2s__W1eder- Zregierung verlangt die außersten t nur den bisherigen zielbejvußter Z die Ausfuhr st. Hierfür ist Deutsch- besonderen Begabung fiir_ die chnisch-Wissenschaftlicher Probleme und dank ferner aft. Angesichts der Bedeutun xport nicht mehr ironale Angelegenhett, [Hmpia“ der
und Nürnberg
mir einer [chr gut besuchten Sivnng am Dienstagnachmittag wckholm und
ezirkSgruppe
Umtausck es wis
störung des gegen dessen vorzugHWeise e die große Le1stung teure, daß es 113013 der Beschlagnahme uns kapitals und der Vernichtung unseren;
Niederlassungen durch Krieg un_d_Fr1ede einen solchen Anteil an der gegensexttgen Be Wirtschaften der Welt wied Exportumsaßes und damit un nicht durch eigenes Versagen,
Welthandels, erhöhungen, Pfundabwertun hervorgerufen, eres Exports in 4 Milliakden RM mit bauprogramms der Rei _ Anstrengungen jedes Unternehmens, mch _ Exportanteil der letzten Jahre zu halxetx, sondern 111 Arbeit zu erWeitern. Das Charaktertstrj octhrtiger Qualitätsprodukte ges befähigt dank seiner
er zu erringen.
Alles dies
nd besonders Bewältigung te rvoragenden Facharbeitersch _ xports für unsere Devisenversorgung rst E des ein elnen, sondern eine allgememe na t um den Weltmarkt, dem „O _ Volk siegen, das diebeste Mannschaftsletstuyg em Ringen um das gemeinsame deutsche_ Ztel liche gegenseitige Konkurrenz der einzelnen Ftrmen untergeordnet Werden. Deutsche Ware als Produkt Her deu tmöglichen Bedingungen und Pxetsen ver _ en im Exportgeschäft sind ntcht mehr eme es des einzelnen, sondern chmälerung des Devisen- stoffversorgung. Bei der sich jeder darüber klar deutsche Mensch, tab für dre
In die em Wettstrei Wirtschaft, wird da hervorbringt.
muß die natür
Leistung muß zu bes Werden. Unterbietun Frage des privaten __ bedeuten gegebenenfalls eine unnotige aufkommens und damit auch der Roh Bearbeitung des Exportqeschäftes muß _ in, daß sojvohl jede deutsche Ware als auch jeder Berührung tritt, einen Maßs _ Beurteilung darstellt, die das Ausland Deutschland zuterl Werden Jed€s gute deutsche Erzeugnis, das zum Export kommt, wirbt für Deutschland und dient der Erjveiterung uns Es ist eine der Wesentlichsten _ echblichen Wirtschaft, ihre Mitglieder zu emer andsmarktes zusammen zu meinsame Tätigkeit hinzujm tatistik dazu die notWendigen Hilfsmittel _ Deutsche, der im Ausland w_irkt, 1st mcht me r Einzelmen sondern Repräsentant der Natron.
ußens oder Verb
er mit dem Ausland 111
eres Exports. Aufgaben der Organisation der Pflege des Aus- brmgen, auf Verständigung _und rken und durch den Aquau emer u liefern.
ß nur das eingeführt Werden
r underte, so erklärte eziehungen Wischen
an die Zeit vor England?; und
reunds aftlichen Be- aufmann eine Aus-
ehende Ansprache: des deutschen
“an*deln, s-on-dern “wüss-en aftlichen Geschehens be-
ihre UrsacZen ierbei gefunden__en r- ängel und Storungen Z-l)er getan hat, k-o_mmt mir so Dor, _ zwar die Krankhett wwhrgenomm2n uwd bedauert w'ir-d, ryan 1edgch YaWuf verz1chtet, den- Erreger f-estzustenen und zu sem-er Bekampsung _ sinnlos, daß die einzelnen Vo-l- vrwürfe erhxben und eme Maßnahme na treffen, “Von der- sie stch unter d augenblicklichen Notrven-digkett
u untersuche enntnisse pra zu besetti-gen. Was m*a__n als Wenn an einem Kovper
beizutragen. Ich halte es kSWtrts aften gegen- der anderen em Eindruck _ isse Vorteile versprechen, die“
ha_n:ge zu sto'ren ode7c*z -ar_ zu_ zer-störqn und damit letzten Endes mtt all-em Unie en au d1e etgene Wtrtschaft Wieder zurückfallen,
Aus d_er genWarF erau_s allein l_assen sich die Wa-hren Ursachen f-ur das_weltxvtrks fthche Durcheinan-per nicht erkennen- und_verstshen. Dre Y_rs-achen smr die Weltw-irtxchaftliche Proible- m_attk un“ ere_r Ta e konn-en nux dann aufgefunden werden, Wenn er d_en eg ver o'lgen, den die Entwicklung 'von der Vorkriegs- z_e1t bls zur__Gege1rWart eyomnxen hat. Ohne die Welt-Wirtschaft- lichen Vorgange der Vor rtGgszert als Ideal hinstellen zu moüen, xv-urzde der Gegenwart schon w-esxntlicl) geholfen sein, Wenn die m 1-hrem Kern esuxtden GrundWY-z einer pfleg-lichen Behand- lung der Hunde ZhezreHungen __ und die hochentwickelten Mittel, deren man__1ch zu ohrer Durchfuhxunq bedjente, meHr zur Geltung Abra t Wurden. Ich verkenne m-jkt, daß das Wirk1ch-aftsp-olitisch-e ZaydeM der Vorkmegszeit m “emen Ueberspannungen n-ach
bxektxvterung der Wtr?chaft, d. .__nach einem Wirtschaften um der WWU aft Willen, _orrekturbed-urftig g-ervorden wäre, auch Wenn es einen _Weltkrteg gegeben hätte, und es 'bedarf k-eines besonderen Veiver/es daß, Wie es in der Gegen'w-art mehr oder weniler Von allen _Völkern angestrebt wird, die Subjektivierung der irtschaft, a'l-po das Wirtschaften - um des arbeitenden Menschen_ Willen, volle Be_re ttgxzwg hat. Richten wir also nun- mehr un'1eren Blick auf dre ustande der Vorkriegszeit.
Damals hatten Wir nach dem Gold ausgerichtete und damit in einem festen Verhältnis zueinander stehende Währun en. Wir lebten in einer Zeit, in der die Vokahel „DevisenbeWZrt chaftung“ noch nicht zu dem Wort_schaß der Völker gekxörte. Die Waren- beWegnngen ersol ten an der Basis „eines re ativ gut eordneten internationalen eldWesens. Ihre Finanzierung War urch eine
roßzügige Handhabun des internattonalen Finanz- und Waren- reditapparates sicherge tcllt.
Die Warenströme nahmen überjviegend ihre Richtun nach den natürlichen Vorbedin ungen der einzelnen VolkZWirts aften. Die Handelstätigkeit bern te auf privattmrtschaftlicher Überlegung unter nur eringfügiger Einflußnahme der Regierungen. Die Handelsbezie ungen wickelten sich ab Von Handelshaus zu Han- delshaus auf Grund von in jahrelanger Zusammenarbeit erwvr- benen persönlichen freundschaftlichen __Veziehungen und Waren nahezu unbeschjvert durch politische Rucksichtnahme. Im großen und ganzen folgte die WarenpreiseptwicklUUg der Konjunktur, und zroar kaum beeinflußt durch Währungsbejvergen. Durch ungestörten Warenumschlag Wuchs allmählich die ufnahmefahig- keit des einen für die Waren des anderen. _ _
Die so gearteten Handelsbeziehungden der Völker zuemander erschnitt der Krieg. Er zWan dazu, aß einmal bei_ den Krieg kührenden Völkern die bis da ,in privat geführte Wtrtschaft zu einer -staatlich geführten Wirtsxhaft Wurde und daß andererseits der Wirtschaftsaufbau aller Völker soWohl im Innern als nach außen von Grund auf eine Anderun erfuhr. Jm Innern erzeugte der Mangel an Gütern das treben, den Bedarf aus vorhandenen oder neu zu erschließenden eigenen Quellen zu decken tro der dabei stark empsundenen Unzulanglichkeit eines solchen Zutandes. Die auswärttgen Handelsbe iehun en Wurderx unter dem Druck der gegebenen Verhältnisse nith melZ'r nach naturlichen Wirtschaftlichen Gesichtspunkten bestnnmt, sondern ver_la_ exten sich mehr oder weniger nach kriegswirtschaftlxchen und polttt chen Not- tvendiqkeiten. So Wurden Agrarländer mehr oder_ Weniger auch "ndustrieländer, Die Staatshaushalte der Kr1eg fuhr_enden
änder gerieten aus dem Gleichgewicht und entzogen dam1t der
Stabilität der Währungen je länger_je_ mehr den Boden. Aux Gkäubigerländeru Wurden Schuldnerländer und umgekehrt._ Wte tiefgehend die Wirkung des Krieges (_mf den Welthandel War, erkennt dan daran deutlich, paß er bis_ auf d_en heuttgen Tag Wesentlich dessen Merkmale trägt. Wir fmden ste als Wurzel des Übels soWohl auf der Geld- als auch auf der Warensmte des Welthandels. _ _
Die Währungen sind zerrüttet, in .wertem,11mfange ?mFman dazu über, Devisen in BewirtschaftUUg zu nehmen. A s- _olge- erscheinung des gestörten Welthand-txls traten Kaufkraftmmde- rungen und Kaufkraftverschiebungen e-m, Waren WurYen nunmehr in der ZWangsjacke von Kontin 2111211 und S_chußzqüen bekvegt, mehr oder mm.der verstricken si 1th alle Volker_m Autarkte- bestrebungen, und Verlagerungen der Handeleeéxehungen-der Volkswirtschaften untereinander sind dauernd im u . _
Wir kommen also zu der -klaren_Feststel11x_n , a dre an der Weltwirtschaft interessierten und bete1ktgt_e_n Vol er noch _heutx auf dem ihnen vom Kriege gewiesenen unnaturlichen Wege_str_td, 1a o-
ar an ihm fortschreiten u_nd da_bei b_ereit__s in so schwwrxges e-_ änxde eraten sind, daß Hie thr Ztel, dtx Forderung der Wohxfahrt ihrer lZLZHllker, nicht me r errejchen konnen, Wenn mgn xedoch iebt, daß man sich verlaufen hat, und man kennt den Ruckfpeg, so ollte man ihn auch gehen. Oder fühlt sich der Kaufmann 173 dem Dornengestrüpp der Devisenverordnungen und Clearmgvertrage so wohl, daß er auch seinen Söhnen diesen Maß als dauernden Wo n- siß empfehlen möchte? An Clearmgvertragen, Vor denen Deut ch- land von Anfang an geWarnt hat, erlebte, nne nunmehr guck) dre Erfahrung ezeigt hat, Weder das S uldner- noch_ das Glaubtger- land reine rende. Beide haben Wa ryehmen mussen,_daß, Wenn die Beitreibung von Schulden der naturlnben Vorbedingung des Handels vorangestellt wird, der Handel verkümmern myß und has
nkasso mißlingt. Es ist offenbar geWord__en, dgß der vtel_gestaltrge „andelsverkehr nicht über die schmale Brycke emes Clearmgkontos geleitet Werden kann. * __ _ _
Die unter den angegebenen Umstanßen forthhrettende Schwa- chung unseres Devisenbestandes und dre zu_x1e menden Devtsen- [_chwteri keiten einer roßen Zahl _anderer Lander_ zwangen" dazu,
a die eutsche Einfu rware unmtttelbar aus denjemgen Latzdexn e auft Wurde, Welche die deutsche Ausfuhr aufnahmen. Wievtel
orwürfe hat nicht allein die eben estretste Maßnahme Deu_tsch- lands, sondern me r oder Weniger a es, w__as Deutschland demjen- und handelspolitis tut, schon ertragen myssen! Wer d__en Wahren Ursachen nachgeht, wird nur zu Hem Urtetl xo_mmen- konnen, daß die Aktivität, .die Deutschland Mrtschgftspolxttsch entfaltete, de1_n entsprach, Was unter gegebenßn Verhaltnniffey zu tun War. Dre Tributpolitik und die daran?? sich zwangslaußg ergeb_ende unWtrt- schaftliche Verschuldung haben nicht wir erfunden. Wtr haben au_ch nicht Pate Bestanden, als man WahrunßsentWertun er) _als_ Allhexl- mittel ür risenbekämpfung aus der aufe hob.__ lexetztgerx, dre an der eutschen Einkaufspolitik Anstoß nehmen, durfen nzcht uber- sehen, daß dies nur eine unausbleiblichx Foxße der X_ertschafts- ma nahmen des Auslandes ist. Das gletcbe Y_t mch fur _DeutsY lan s Verkaufspolitik. Unter geordneten Ver altmssen Wurde_s1 die AusfuhrWare des einen Land s mit der Ausfuthare emZI anderen Landes im WettbeWerb nur zu messen haben nach Prets und Qualität. _ __ _ - Dabei war dann die Höhe des Preises" Ausdruck fur wwt- x_chaftliche Leistungsfähigkeit. Vor dem_ Wahxung-Zzexjaxl iparen ie Faktoren, aus denen die wirtschaftliche Letstungsfahtgxett der Betrtebe in den verschiedenen Ländern reLultierte, gegenemander ausgeWogen, da Lie sich im Laufe der Jet innerhalb der Welt- Wirtschaft or ani ch entwickelt hatten. InfolgedYsen konnte _der- jenige mit rfolg in WettbeWerb treten, der rohuxte gl_etcher Qualität auf Grund niedrigerer Gestehzmgskoxten btlltger ltejern konnte. Das wirtschaftliche Leistnanprmztp d e_nte so 111 gletchxr Weise dem Käufer wie dem Verkaufer, Preis und Y_Qualttat eben aber heute nicht mehr allein d_en Ausschlaß, Wurde der Jlbsaß der Waren an den Auslandsmäxkten auch ente noch von ihnen bestimmt Werden, o befänden tch Außen- und erzten- märkte in einer besseren erfgssung, axt OY aber dazu ube__r, stabile Währun en, w.elche_ eme Wesentltxhe orauZsZßung _fur eine natürl1che reisbildung Waren, aus_ 1hre_m ParttthVerhalt- nis zu lösen, und man bemühte Yi? mcht exnmal, dre gelosten Währungen wieder zu verankern, e ieß ste vtelmßhr in dauern- den Schkoanknngen nnd entzog damit dxnt internatwnalxn Handel den festen Boden, auf dem & stehen mußte. Dxcdurckx burdet man dem Handel ungewöhnliche Risiken auf, zEvmgt 1hn zur Be-
Den awderen erfolgen, nur dazu
R1ücksicht.au _ _ großen Linien der Mrtsch-aftltchen Zusammen-
jedoch, dc1_si-e ohne angetan smd, die
schränkung in der Lagerhaltung, gibt der Spekulation breiten
Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 200 vom 28. Angus 1935. S. 3
Raum ynd führt ihn zu unnatürlichem Wettbewerb Wenn ' uns l_vetter vor Augen halten, daß darüber Yinaus der zwischW [tcz_atltche Hanlestkehr außerordentlich star von politis en Er- wggungep abhangzg gemacht Worden tft, so sehen wir entlich n_)te mexng ent_sche1dend m der Je tzeit die natürli e wirtcha t; 1_:che Le1st_ung 1m_We*ttben_Jerb der ölker geivorden it. Es Bürkle 1edoch_ kem ZWetfe_l_daruber beziehen, daß das internationale Geschaft durch Pole und_ Spe ulation nicht ständig beeinflußt blxrben kann und __daß Prets uxzd Qualität ihre alte Bedeutung 1v1eda_?r crhqlten mussen._ _Es ware nur zu wünschen, daß die an dkx Weltjvtrtschaxt Vexetltgten sich zu einer solchen Erkenntnis moglxchst schnell_ urchrmgen möchten. Da kein Volk es auf sich nchxnen kann, slch __vom_1nternationalen Markt, Wenn auch nur vornhergehend,__z1trz1ckzuztehen,_ ist es unsere Aufgabe, unter den gegxbenen ungunxttgen Verhaltnissen Wenigstens soviel an das Anvland zu ver aufen, als wir Fur Inganghaltnng unserer etgezzen ertschaft vom Ausxand zu aufen gezjvungen smd. Wenn _daruber_ hmaus unserx Glaubigerländer Wieder m den Genuß 1hrer Yrysen u_nd Kapttaxsordernngen kommen Wollen, so müssen ste_ au chrersetts das Mogxiche tun, um die Handelsbeziehungen nut 111176; zu pflegerz, Wrr smd, wie wir oft genug betont haben nqch jvze vor berett, unseren Geiverbefleiß zur Erreichung die e).( Zrele emznseßen, Wenn xngn _uns die Möglichkeit dazu qibt. 200: haben mxsexe Ausfxthrtattgkxtt troß unserer Notlage r*tur inner- halb __yolksjmrtschafÉltch Vernunftiger Grenzen ausgeübt und Wer- ZIM“ 1es (1le m Zukunft_tun. Der immer Wieder auftauchende ovaxrf, „entschland trtßbe auf den ausländischen Märkten Dumpmicé, entbeyrt daher zeder sachlichen Grundlage. Die Me- th_oden,_ ere_n nnr u__ns bedtenen, Werden nach wie vor diejenigen UF, dxe W1r_ zu fruherer Zeit immer zur Antvendung gebracht aben und_d1e der deutschen Ware ihren guten Ruf emgetra en _a e1_1. Ww tverden_a_lso bestrebt sein, zu unserem Teile an kYer dechn1chen_ Jortentlvtcklung m _der Welt Weiter mitzuarbeiten Zn _Yal1tats_gedanken_nach Wre vor beizubehalten auch Wem; . naxtatsarbett zur Zeit nicht so hoch im Kurse stéht.
erner w_i_rrd* es auch im Aus» r e. ät un * _b*lenbe“n,___alle uberxwmqn-then vertrax1i2h§nscherrflithan-thLngYT d-cxrkgroßtE-n SDVL'MÜ Uan-h'qlten. Das Staldwum der A*bsaß- n1-_a te und das Exnxgekxen a-u-f lhre besonderen Eigenheiten Werden LdVW un§_»_auch rpoxtevhm_angel-egen sein lassen. „Ww geben uns
ex HZf'snUNZV hm __Huß dre Anmen-dung Dies-er tvaT-ition-ellW Oan- RTZMYTZ Y_Y_Yche ZersPflege Zdes unerläßlichen Vertraaxens- *! L L . ' *- ; " '
AÖU'FWLU _________ U1ch r Lteferfrxnm und au,.law-“Nschem __ . 1erz_u tragen Messevera-nsta-ltu'ngcn Wes-entki bei S' - Jhrxn em aMcha-ubche-Z V1kd_von den AnstrenguYgen, d-ie HELL T1r2_*_]_c_l)_ctf1 _UUch d2m_ Ztele__eme_r Hoch-l-eistxu-ng hin unternimmt. _-aru--_er htzta-ns bm-wg-exz 1_1e wxed-er Verkäußer und Känfer in dre not-W-endl-g-e_en 1e p_Lrsonlrche Verbind-u-ng: Erfahrungen Werkven gFgetwuösckyt, dre ezte'hu-nJ Von Me-n's-cl) zu M-en-sch vertieft sich u r _d'e11_ nnzchterxven Geschafts-vprg-an-q hinaus, man begreift sich ge1gen1e'1t1g tn ferne.n_ Sorgen uwd Wünkschen. Der Ausländer [Fhltk sdas nyathre Gestcht des u-ner-m-Wdlich strében-dsn deutschen ___1_)_ -e. Dxe Hoffnuxyg. exW*ach_t, daß außer der Wirtschafftsß _,xhung das a-[lgemxm-e Vérßatt'dnis der Völker untereinander 1222112,“ Dann WWP e1nxe_ Gemxxmsch-aft der w-irtschaftsverbundenen ___.o_de_r etxZsteh-en, d-1e Maßver'sta-ndni_sse, sMveit sie vorhanden sind, ___x__.____1_1____s_1__) zerstreu'en un-d g-Lxgen-sLttrgés- Vkrtw-UM Mrd wisd-er
_ *Abschlioß-en-d sprach -d-er L-e-it-er “der K-omnv-s ion iir Wirkck * Q polttr-r er NSDAP., Bernhard Köhkle17sc, üxxer das ißZlel-esHa „Jéeue Welxtvtrt'schafx“. __ Ex kennzwichnete den Sinn der Kund-
„h-mz d-a-ht-n, den etnm'uttgen Will-en repräsentativer Kräfte des __ M1 aftslebejxs zwm Aus'hruck zu bvingM. Sodann dankte er Tv?) Stellen„ d-xe zu:m Gektqusn der Veranstaltung beigetragen !) en, n-crmentltch dom en-gl-1q-ch_en Gast Sir George Holdue-n det Fenn er cx-uch mcht WW amtltch-er Sprecher seines LankdeÉ- ge; nnmen _se1, uns doch als- _maßgebewder und vorbildlicher Ver- txeter keines Y_olk-es un-d _semer Auffassung von den Auxfga-beN, dl-L__UU eren Vokkern_ gemetwsam und zum beöd-ersQitig-en Vorteil obkxegen, gelt_e. _Sezne Daxlequwg-en ließen erkennen, daß die Auqfaffung, dte w": m Deut/chW-nxd von dem Aufbau einer neuen Wletrtschaft _lxeg-xm guck) _1m Briti'schen Reich Gem-eingut der fuhxenden_ Pemoy-l-tchkette'n 1f_t. Bernhard Köhler führte d-amt u. a. we1ter_ aus: _Wenn *w1r von einer Wuen Weltwirtschaft Lprechen, so ztelen w:); beWußt auf etwas anderes, als uns unter _1_esem N_amen andxrthalb Jahrzehnte empfohlen Wurden ist, Daß [xtr daher gegen dt? Juteresen einer bestimmten internationalen (Körupße vexstoßen, 1st nns mcht unbekannt. Disse Gruppe kämpft ?_ente 11chtlxch 1_n der ganzen Welt einen Kampf gegen die natür- 1ch_en Bedurfntss? der_ Volker. Ist es nicht außerordentlich auf- s_ck)-ußr€tch, daß dre Wtrtsckmstspolitik asker hochentwickelten Staaten s1ch gegen Storungext jveh're_n muß, die bald 'Von kommunistischen Heßern, ba!d von __mternattonalen Finanzspekulanten ausgehen u1_1_d daß d1e_se Storungen in allen Fällen die Gesundunq der, Volkéérs u___t_d jhßerGWirtschaften verhindern? *
_ 1 eye emeingut aller einsi ti_en olitiker und * pr_akt1schen ZLtrtscbaftler in allen VölkYnk] dak“;lz eine neue BTZ? jvtrtschaft nur guf_ gefunden, in sich ausgeWogenen lebenskräftiqen 1tn__d threr naturltchen Kaufkraft sicheren Volkswirtschaften äus- gs aut Werden kann. Der__ Weg _bis n diesem Ziel ist allerdinqs _m)ch lang_ Fast alle_. Volker smd ie unbewußten Opfer d'er Itxtschaftltchen VerWrrrmxg geWorden, die die Welt seit dem
rjegsenhx beherrscht. Wte wenig noch bis vor kurzem die u- sammenhange erk_an_nt Zvurden, zeigt die Tatsache, daß zur e! Hebung der Schwtertgkeaten, die aus einer festgefahrenen Verschul-
ung entstanden waren, neue S_chu-ldenanfnahmen und Darlehns- ?_ewahrungen _empfoblxn wurden. Um natürliche Kapital-
_eWegnnaen zW1schen Volkern zu erreichen, ist es notWendig, zunächst emmal WaxenbeWegutxgen herzustellen. Diese sind die Voraus- sehyngen, mch_t aber dre Folgen von Kapitalbewegungen. Inter- xzéxttqnale _Ftnmxzoperatwnen, Währungsmanipulationen und a)nltche M1tt__el, 1nsbe__sondere Pläne zur KreditauZWeitung oder gar Kredttschopfung konnen einen solchen neuen Warenaustausch
nicht schaffen. .sondern ert d - Kreditmöglichkeiten. f er Warenaustausch selbst schafft neue
__ Die Arbeitßéchlacht des doutfcl)e*n V-ol'kes at die ei iae ?))kog-lrchkett verwirklrckzt, neues Geld im JnlarZze entstebeyt'z'Zu K_ssen, d. h. _anch nexte Kaufkraft und neuen „Kredit. Ebenso ent- When auch 1nter1mtron_ale Zahlungsmittel und neue Kreditmög- __r „)kextsn m_tr duxch_entxchlosvxne Anbahnung des Aust-auéchs neuer lrb-Nt. _Dt: Avbezt d_er Volker kann aber nicht richtig ango- Wandt _fem, Wenn ste et es_eyt Wird, n-ur um das Gold von einer «_ngd m dre_ awdere 'zu rmg.e_n. Gold ist nicht um seiner „selbst €Ztllen da, ]ondern_ um Arbett.in VWe-gun_ setzen zu helfen. _Zollte es mckZt gelt_ngen das Gold dieser AALHJUBL wieder zuzu- f11hren,_ so__Wurde es_ auf__die Dauer aus* schaltetß _ _Wtr komxen u_njere ubertxommencn erpflichtungen einlösen, submd man dtx Letsxungen unzerer Aribeit als Zahlung annimmt. Jedenfalxs ware e_me Steigerung unserer Ausfuhr zu diesem Zkveck-e__em_ _sehr _qeergnetes Mittel, um in absehbarer Zeit Wie1der Y_nanxrltcxzen KanfkrafWerhältntsfen in der Welt zu kommen. ___1r Wuxden dann auch bal_-_d_in der Lage ein, im Austausch __xe Arber: dcr e_nxgen Y_n-gehortgen fremder ölker aufzunehmen, 019 hentc_ ar extslos stnd. Dre Freiheit zur iwtern-ation-alen JFFstUUK tft aber noch Utzl-erb-undext; sie dur Avbeit für den T_mnen-xn-ar: zu _erscZzzen, rst qr-und1ätzlich denk ar. Das deutsche ___ol_k_1mrd dx11_*be3c_hr1tten_en Weg_ weiterqelxn und sich durch keine „_Uv/llbrschlV10xlgkxilez hxnderp offen, die Arkheit seiner Volks- gaqssen vortenhast xur_s1ch em-zu-se'ßen. Wir wünschen nicht, ge- Wyngcn zu ssxn, dabet den_ Verkehr mit anderen Wirtscha-fden JU? das notWexxdxgste und emen kläßlickx-en R-e-st seines fvüheren V'Uongs *(xcschrzmkt zu sehen, aber dc-s Recht auf Arbeit für j*e;den “Vlkanosicn, 'em Recht auf Anwi! am gesamten ArWeits-ertrag
un_-d Btldmtg eigenen Wo hett des Welthandels ei Es_rst gxuntdsäßlich mö er zu glejcher Weise ver noch k_emes der _ internationale ebxn dt_e allgemeine Abschließu tvqre dte Storung des welnvir Ww sehen nicht ei tt_nuße machen wo Ayer; Arbeit und seq'ner Wirts ch§1fttgung hat auch den Beda tetgern lassen. _ da_rf zu ermögich-en, tm eigenen Lande uch queyaustausches w_erl ste auch die Au naher bringt.
hlständs wird dur keine U v Uk - ngeschränkt Werdenc.h n o MMM lich und denkbar, da
alle andéren - ren. Es ist aber si
__ r, daß damit n Probleme gelost wäre, sondern ng volxendet würde, tschaftltchZn Gleichg andere Volker sich den Vorteil nicht *eutschland durch d1'e Zugangs Das Steigen der Be- rf nach__ gejvoh_nten Auslandsgütern Welt zoqert, dre Befriedi esto nxehr muß Deutschlan Dre EWNterung hes internati Umständen vordringlich, _u [o_ckern, der Lösung te dre internationale n Wohlstand, sondern
u_nd_ gl€ichzeitig ew: * ' 11 Warum ck Z verkrmgt.
chaft bietet.
2 län er die
1t dahex unter allen „gabe _dte alten Schul _ man?; aber rv" d
Kaufkraft_Wte-der-herstellen und nicht 1112? He auch den mmxren Frieden der Völker n-eu be
_sckmmenhang er ckaftl1chen Wr-eder Wpaganda und durch die Wähkun spekulanken _ besonders be t umd Arhett auf Leistung begründet ist, ess-e daran, xen__en internationalen Parasitkn In den Wahruw en der Staaten ist die _aben die Völker auch tschenstaatliche Verein- 111, Wenn sie von Volk _ _ n-al-e Konsortien geführt Werden. mternatxonaler Kaufkraft und ihres natiir- rehung mit den Währungs- _ Um __so wichtiger ist d1e gengWartigen Schw-is- Schr1tte zu einer neuen __ e dteser neuen Beziehun- lung des Kan ers mit dem Verkäufer, t und Nachfyage einander begegnen WU müs en uns auf die
_ In d1'esem tischen und wir muni tische va__ter .andslo Volker, deren Wirtsch-a haben das größte Inter das HandWerk u legen Aribetx der V__ö ker repräf selbst 1hre_Wahrung zu bes
en xn dreser Rtchtung haben nur
_ k_, mcht aber über internutio
_1e Wre-derherstellun l1chez1 Gleichgewichts t“ v-xrembaxungen, die wir anzustreöen dze Yrb-ett allxr derer, die es verstehen, rtgk-ettßn zu uberwinden und die erste Welüvrrtjchaft z_u machen. Die Grundlag- t dre unmxttelbare F
und sich e*ina Erfahrung und das
cheinen die Störungen des poli- anfbaues der Völker durch kom- sg-efährdungyn
timmen, und
eht in enger Ve
leichen können. _ _ rgche_n unserer Väter un“ mxten, d1e v_om Boden polmsch unabhängiger und seid euhe au.? chte Aufgabe draußen in der We gelost haben. Da-hei _er :tbt sich für jeden, der an der Wich- b_e neu_er auslgndrs er Handelsbeziehungen mitarbeiten dltcht, s1ch mutxg zur GegenWart zu bekennen. __ ix getyohnte Teilung in Rohstof - und Jndutrie- [ander tft nacht f1zr alle Zeiten fest. Hier lfte en Möglichkseiien n_euer AuZtauchBezrehungen, denn auf dem gxbt es kem Monopol außer der besten Leistung. mcht dar_um hande_ln, daß die Völker durch s1_ch um dte leßten Reste einer über kraft _tretten, son-dexn nur darum, neue Kaufkraft zus affen. Dre deutsch? Wtrtjchaftspolitik hat den Anfang au_tono__me-n Wredexauxfrichtamg S1e h_atte vom erstetx Tage an auch neuen WeltWtrtschaft den großten Dienst erWeisen können, Wenn
lt in persönli em
erti Warenmarkt ?» kann sich genseitige Unter- zerstörten Kauf-
_ ema t mit der er enen em Ausbau einer
Im Rahmen der Lei i eine, Verkehrswirts pz des Seminars für fessor Dr. Wolff, dqrauf hm, daß der Y_erkxhr biSher im Rahmen der Wirtschafts- n_nssenschaten das Sttefktnd War. emem ge chlossenen Aufbau der wirt chaftswüsenschaftlichen Be- trachtung des Verkehrs noch weit ent ernt. Nur der Nachrichten- verkehr erlebte dn__rch Professor Kgrl Bücher, Leiszig, einen Auf- Ab-er fur den ganzen_ ubrigen Verkehr, den Personen- :: m ihren zahlreichen Verästlu außerordentich Wenig geschc en. offverkehr anf der einen Seite der“ anderen Seite Ziel einer eWorden, Der richtig betriebene Verkehr, f Weiter aus, br_ingt die Ware näher an
Die Helfer für die Beförderung sind “bt es keinen Güterverkehr. Ware auf. Die Ferng- r nicht in so gejvaltigen
olff wies
seien wir von
verkehr und den Güterverke nach Arten und ZWeigen, Jm besonderen sei Weder der Ro noch der Fertigtoarenver-kehr au aufhguenden so fuhrte Pr d_en leyxen Ver dl? Spyditeure. Ohne Spedition Dre Letpziger Messe baut auf der ware br1_ngt es mit sich, daß sie im Massen m Erscheinung tritt wie die Rohstoffe, Troßdem geht es um H-uwderttausen-de von Stücken, die zur Mustermesse ge- bracht un-d abtransportiert Werden. eben sich Wohl fast 2 Millionen Stücke, die „ __ _ inzu kommt der Transport Otucke, dre auf Grund der Besteüungen auf der Leipziger Messe von den Produktionsstätten unmittelbar zum Versand gebracht in u tritt aber noch der Pevsonenverkehr. Zu dem e r kommt noch der Nachri tenverkehr. edeutung für das Volksw en wird er am meisten unterschäYt. Seine bekannten großen Arbeits ebiete, hen, des Telaphons, des Rundfun s, der o ne die Zeitung) ostenersaß aus- _ wie die Gütertransporte von Etsenbahn un-d Binnens iffahrt zu/sammewaufbringen. Die e- samten VevkehrsaUSgaBen des deutschen Volkes umfa en an er den_ 2 Millßarden für den Nachrichtenverke Retchsmark für den Güterverkehr auf E _ _ raße nock den iibrigen GüterverEchr mit etWa 1% Mrllrar-den Verkehrskosten, weiter die An sonenverkehr auf der Elsenbahn mit et-w1a ] und aus anderen Verkehrsmitteln mit mindestens 1% Mrd.RM usw. mit etWa % Milliavde Reichs- hr als 8% Milliarde Reichsmark aus- Gesamteinkommen des 11 ReichH-mark im J Die volkswirkschaft-li
Bei 8000 bis 9000 Aus-
Güterz un rsonenverk Jn ferner Wirtschaftlichen der_ Paß, .des Telegr Zejtung, vollbringen 2 Milliarden Reichsmark etWa eben oviel,
erkehrsleistungen, die ( im Jahre lösen, d.h.
i enbahn und Wasser-
ben für den Per- - illiarde Reichsm-ark
sowie dte Hotelin-dustrie mark, Was zusammen me Dieser Betrag stellt bei einem deut chen Volkes" von etWa 50 Milliarde rund 17% des Volkseinkommens dar. _ mit Verkehrsausgaben wird noch besser st_chtbar Wenn vergegenwärtigt, daß die motorxschxn Krafte, in Deutchland zur Verfugung stehen, Deutschland ausmachen. hrsausgaben ist es er- der Verkehrskostenanteil
Verkehrsvorgänge aller motorischen Bei einem so hohen Anteil der Berke wünscht, da , Wenn irgend mögltch,
Herabdrücken nehmungen le Lei ziger Mes e it d me e; sie bringt. ew Bruchteil der dtese Schau
vermindert Verkehrsunter- ten Endes (tber nur Verlustbetriebe sein. ' eShalb mit gutem Grunde eine Muster- ut in diesen Mustern nur einen kleinen en Erzeugun illionen und Wieder __ und nur direkt von den Produktionsstatten eine große Entlastun Hierin best
ur Schau. _ ionen Stücke verkanft zu den Abnehmern auf der Seite der u die ei entlichc ustermese, tchen. Grade eine Verkehrsar teUer und Einkäufer dient. everkehrs erst dann voll und es Verke rsproblems anfrollt. die großen Waren- ahren des 19. Jahr-
befördert Werden,
tliche Berecht t zu einem er die dem HanDel-zjvischen versteht die Bedeutung des __ nz, wenn man die Totalitat nz allgemein ist darauf hinzuweisen, da reisverbtlligungen, die in den letzten 25
Meßamt i
"nd das Recht des deutschen Volkes auf eine volltätige Wirtschaft
underts eintraten, in großem AuSmaß auf VerkehrsWrbesse-
;-
die Länder deren Rohstoffe wir 5 “ __ , _ _ _ zur Bexbollsommnun HuterumlqufH an eigenen Land? brauchen, entschlossen dFL FHF pffnung e1_nes_neue1_1 Marktes fu?" ihre Erzengnisse ausgcnaßt hatten. Dte, dtx uns _wegext d_er Jmanzierunq der Arbeit51chlacht m_nmer nexxe Wahrzmgsschrmengerten voraU-Zsczqen wünschcn mit dicsenx _W1r_t]chaftl1chen Gxeuelmärchen Unsiclöerléeit in un/ere Géschastsbeztehnngen zu_ bxlngen und auf diesé Weise den Auf- bau dexwdeutschen"Volkxzrmrtschaft zu hindern. Eine Gefahr für u_nse_re Jm-arzzen konnt_e nur dann entstehen, Wenn wir uns darauf JJZHTZYÜWFNL _YemgFr zu arb_eiten, und damij den Staat der erau en, ur r K“ ' ' * gcn Jzudecken. ck eae Ltnnahmen dre Voxbcrertun- _ _ enn die deutsche Wirtschaftspolitik rcimüti beken ste e_tne_umfa11ende quebung ihres eigenefn HandIls wüxx/ijtdassoz __[t sxe 1n her Lage, fur_ das, Was sie erjvartet, auch etWas, zu teten_. _Wtr kommen n1cht als Hilfesuchende. Die Zeitsn jind vqrbxt, 1_n_ denen _man_ hem deutschen Volke einreden konnte es set emsemg guf_dre Hils? der Weltwirtschaft oder auf die (Made des Weltkapttals angermesen. Eine Weltwirtschaft, Von der wir etxvas annehmen sollen, kann nur unter unserer freien Mit- 1v1xkux1g_gebxld_et sem. Zn i_ztesen ernsten Ta_ en drohender neuer K_rregskmrrexx 1st eZ_n01W?ndlg festznstellcn, da jene Geschäftgleute xncht_am Wrederauxbgu etycr ULULU Weltwirtschaft mitwirken die m emem neuen Kr1_cg eme neue Konjunktur und damit ,eine Belebung der Wextwtrtjchast sehén. Ein Krieg ist zu ernst, zu Lurthhar unL hexHK, als daß er als Mittel zur Förderung wirt- chatl1cher «nter; en ang_e1ehen oder“ gar verbrecherischerWeise ge_nuß_t Werden _durfte; _Ww nennen das neue Zeitalter, in das wir etytrsten, em soz1ql1st1fchcs, Weil wir überzeugt sind daß es em Zetta_lter per Arbxxt und des natürlichen RecHtes deZ Arbei- teniyen sen] Wr_rd._ Dxe Einmischnn einer unerwünschten Inter- nattonale m dre et e_xxen Y_ngelcgen e_iten der Völker muß bkendet Serben. Gesmxde olkar 1_tnd stark genug, aus eigener KWft die rdnung_z1_x fr_nden, dre thren arbeitenden VolkSgenossen Recht urxd Frethett sxchert. Der deutsche Arbeiter jedenfalls braucht kerne Internattonale mehx, denn er hat für alle eiten ein Vgterland qervynnen. Dr? Hoffnung ist vergeblich, da wir uns m1t_dem _ele_1steten zufrteden eben und neue Keime der Un- xxfrtedenhett m unserem _Vole entstehen lassen würdén. Der uhrer hat unter her ste_ydrgen Zustimmung seines Volkes mehr- ac_h betontö daZ eme _WUrdtge ebenshaltung des deutschen Ar- kzetters zu en oraus_1e13_ungen gehört, die für ein glückliches und [1che_res Deutsche? Retch dquerrxd zu schaffen "sind. Und hierzu besttmmt tt_ns mcht nur _dte Einsicht, daß der politische Bestand unseres Reiches der Zufrtehenheit aller ehrlich schaffenden Volks- anossen b_edarf, _sondern dre tiefst gefühlte Verantwortung, daß xese xxfrtedenhexx das Recht des deutschen Arbeiters und somit d_t_e P ltcht der Fuhruxtg des deutschen Volkes ist, Wir brauchen fur unsere__ Arbeit kerne Theorien und Systeme. Die Verant- Woxtung fur unser_ Volk und der Glaube an seine ungebrochenen „Krafte tft u_ns L_extstxxn genug. Die Zeit der Systeme ist vor- uber, 1_md dre Zett mannltchen Handelns ist angebrochen. Die alte WeltWtrts_chaf_t 1st zerbrochen, Weil die Völker ihr Recht vergessen hatten, fur stch_ zu arbetten, und Weil sie der Freiheit beraubt wgren, 1hre Letstun en quZzutauschen. Die neue Weltwirtschaft wrxd tm Recht auf rbett und in der Freiheit zur Leistung be- grundet sem. - *
Verkehrsivirtschastliche Tagung auf der Leipziger Herbstmesse.
Herbstmesse [and am Mitthch ung statt, dre von dem Leiter erkethWesen an der Univer eroffnet tvurde.
rxxngen beruhen, indem z.B. dj_e Fahrzeit ür den TranSport von Gutem anßexordentkch verkurzt, dte achrichtenübermittlung [bark belchleuntgt Wurde, daß_ Weiter die Sicherheit des Verkehrs Warenerhqltend und demgemäß verbilli_end gekoirkt hat und daß, um an em bekanytes Vejspiel im Ue erseeverkehr u erinnern,- dte Frachtraten fur amertöanisches Getreide durch ie Einrich- tung der_ Tankdampfer de1_1_ Wethbetverb des deutchen Weizens guf englischem Boden unmoglich gemacht haben. an sieht also uherall,_Wo der_ Han_del auftritt, daß er ohne den Verkehr _ r n_tcht eYstenx sem Wurde_. Die Leipziger Herbxtmesse ist bei aYn dtesen _organgen nnr em_ Teil; abex er ist :) wichtig, daß ihn der Met spropagandqmimster Dr. Goebbels im Frühjahr 1934 m_: Bei SmeJe erklart hat; Awf diese Weise obliegen dem evpzjger Me amt große nationale Wirtsckxastsaufgaben, die in sehr erhebltchem Maße Verkehrsfr-agen sind. Auf _der Veranstaltung sprach Weiterhin Prof, Dr. Mo t, der Vorstßende des Sonderausschusses „Eisenbahn und Kraxt- Wagen? bet der Internationalen Handelskammer über „Stellung von Eisenbahn und KraftWagen im Ferti_WarenVerkehr des Aus- landes“. Das" Problem Eisenbahn-KraßtWagen wie es sich in allen Kulturlandern herausgebildet hat, spißt ich naturgemäß, [_o bexontx er, vor_allem im FertigWarenverkehr zu. Er ist es, __er dte stgrkste Anzxehux) skraft auf die KraftWagenexpansion aus- ubt. __Semen Bedurfnrs?en vor allem ist die dem KraftWagen gegenuber a__nderer_x Verkehrsmitteln eignende Elastizität gemäß. Der durch ubermaßtgen WettbeWerb des KraftWagens eiwa be- drohte tt_uktxxrelle Grundgedanke der egenwärtigen Eisnbahn- tart_f_e s lt_eßltch (Staffelung nach der „ ragfähigkeit“ des Gutes) de_xuhrt dte FerngWaxen vor allem deshalb mehr als andere Gutergruppen, wetl fur ihre Selbstkotenbildung nicht nur die eigenen Transportkosten, sondern auch iejenigen der im Produkt eythaltenen R_o stoffe, Haxbfabrikate, Hilfsmittel usw. eine Wesent- [tche Rolle spre en. Das 1st die Gesamtlage im Jn- und AuZland. Im einzelnen aber e_rgeben sich mancherlei Verschiedenheiten: je nach der Art d_er Ferttgwaren selb t, der Herkunft ihrer Rohstoffe, dem_Radms threr Verteilun, ementkprechend ist zwar die Fertxnge, ebenso x_vie dj_e ü riqe Wirt chaft, überall an einem ve_rnunf_ttgen Ang[e_1ch zW1schen Eisenbahn und Krafttvaqen inter- esstert; 1hr _Wunsch_b1ld her praktischen Lösung im einzelnen aber _muß versch1eden_setn, mcht nur von Land zu Land, sondern auc? n_merh_alb der _emzelnxn Volkswirtschaft. Darüber hinaus wir dre R1chtxmg_dr_eser_Losun sversuche, unbeschadet akler internatio- n_alen Etnhettlzchkett M _en maßgeblichen Grundtatsachen. be- sttmmt Hurch dte gesqmtwtrtschaftliche Struktur, die geographische LaZe, dre_verkehrswzrtschaftliche Or anisation, die staatsideen- maßrge Emstelkung jedes einzelnen andes. Gerade die Unter- szchtxngen dxr Internationalen Handelskammer haben einerseits te mternattonale, anderer eits die stark naLional bedingte Seite des Problems heraus este t. - Die britische Gesetzgebung zeigt den Staat m der Ro e d?_s_ fairen Schiedsrichters zwischen .Wei WettbeWerbern. Dre franzosts e steht im Gesamtgefitge dcr aß- nahmen zur Samerung der taatsfinanzen. Dem neuen deut- kchen__.§k_raftfernverkehrs _eseß hat der Wille zur Motorisierung die endgulttge Gestalt verjehen. - Auf der anzen Erde sind die Dinge _noch tm Fluß. In der SchWeiz ik as beabsichtigte Ver- kehxstetlungsge eß trotz vorheri er freund chaftlicher Vrständigung zw_rsch_e_n Ecsen ghn_ und Kraft ahrwesen m der Volksabstimmung mtt ubxr ZWetdrtttelmchrheit verWorfen Worden. Ein neues ÜchechosloWaktéches Gese_ß at,__im Gegensatz zu jeder bisherigen e elxmg, be onders dre ekampfnng des sonst allgemein mi- be_ elltgt gelassenen -W_erkverkehrs zum Ziele. Auch anderwärts ?exgt d_te verkehr_spolinsche Linie gelegentlich merkwürdige Ein- e1trgketten. Es rst ein besonderer Vorzug des Deutschen Güter- fernderkehrsgesxxzes Porn 26. Juyi 1935, daß es, aufs Ganze ge- seßen mcbt kuns_tlrcher Beschränkung und Hemmung, sondern gexxnbem Anglerch na_ allen Seiten hin zustrebt: zwischen Schtene und Straße, zw_1chen_Staats.- und Privatnutcrnchmung, zW1s_chen Groß- un?) Klen1_be_tr1eb. Wenn es den Dnrchfjihrungs- bestxmmuxtgen gelmgt, emrge im Gesetz selbst noch gele ene Unebenhxtten zu _besettYen, so jvird au die?- wiederum vor (1 cm der Fert1g1vare, 1hrer rzengung und erteilung zugute kommen.