1935 / 219 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 19 Sep 1935 18:00:01 GMT) scan diff

Reichs: und Stnaiöanzeiger Nr. 219 vom 19. September 1935. S. 2

Handelsnil.

Die Zunahme des deutschen Volkseinkommens im Jahre 1934.

" Dic Verich1e über das Arbeitseinkommen im Jahre 1934 ließen bcrcits darauf schließen, daß buch das gesamte Vo'lkSeiu- kommen wieder in starkem Ansteigen begriffen ist. Durch 013, vor- liiiifigcn Bcrccbnuiigcn des Volksemkommens, die vom Statist1schx11 R€ich511nlt 1111111110111: im neuen Heft Von „Wirtschaft und Statistik_“ Vcröffentlicht Werben, wird dies bestätigt. Tanach War 1112 Summe des Volkseinkommens 1934 mit 52,5 Milliarden RM um rund 6 910110110011 RM oder 12,9 % höher als 1933. . .

Ticiß Zunahme ist im Verhältnis 110111111 so groß W1e die im 9111000011110 11011 1926 bis 1927. Während aber damals die ÖWUUg dcs Woblstands iiberwie_end der Privatinitiativb, „ent- sprang, ist sie diesmal 011111) das p?an111äßi_qe Handeln der Reichs- regierung herbeigeführt morden. Die Z1111abme des 9101119111- kbmmens 111111 1934 fast ebenso groß wie die des Nominalem- kommens, da die Preise nur Wenig gestiegen sind.

Besonders wichtig ist die veränderte Zusammensetzung d_es Vbikscinkbnmiciis, Das Einkommen aus produktiVLr Arbeit ist nämlich 1000-stiirker gestiegen, als man der Erhöhung der Volks- eink0111111011s1'11n1me entnehmen kann, da die Rentbneinkomnien wieder erbcblick) znriickgsgangen sind, Unter den produktiven Em- kommen bat dasjanige aus „and- und Forstwirtschaft 1934 um ein rcicblicbcs Fünftel zugenommen und damit bereits den Stand von 1930 wieder überschritten, Weit geringer War die Zunahme

Ls Einkbmmbns nns 6121110100 und Handel, da dem GeWerbe keine 110111ienswcrte Preiserböbnng zagu'te kam und auch ber Rückgang des Außenhandels die Gswimimöglichkciten bier beem- trächtigte.

Das Einkommen aus Lohn 11110 Gehalt, auf das rund 7/10 des Volkseinkommens cntfallen, hat dank der Weiter steigenden Be- schäftigung und infolge der nun auch Wachsenden Verdienstmög- lichkeiten des einicliien Arbeitnbbmcrs um fast 14 % zugenomnicn.

Unter den chtenkinkommeu sind diejenigen aus Kapital- vermögén 11110 aus Vermietung und Verpachtung soWie die Sozial- “rcnten geringfiigig gestiegen, während die Arbeitslosen: und Wohlfahrtsunterstüßungen um nicbt Weniger als 900 Mil]. RM zurückgegangen sind.

Die Beschäftigung Anfang Herbst 1935.

In scincm neucsten Wochenbericht gibt das Institut fiir Kon- ?unkturforscbung eine umiassende Darsteüung der Beschäftigungs- *age am Sommcrausgang, um dann die Frage nach der mutmaß- lichen Entwicklung in den kommenden Monaten zu stellen.

In den Sommermonaten bat fick) die Beschäftigung erneut erhöht. Von Ende März bis Ende Juli 1935 ist die „reguläre“ 11110 „zusätzlicbe“ Beschäftigung um 1,37 Mill. gestiegen. In der gleichcn Zoit des Vbrgangenen Jahres ist sib dagegen nur um 0,85 Mil]. gewiicbieii, Anfang August 1935 standen fast 17 Mil]. Arbeiter und Angcstsüte „regulär“ und „zusäßlick)“ in Arbeit. - Das sind rd. 5,2 Mill. n12hr als Ende Januar 1933. - Fiir Ende Angnst 1935 [129011 noch keine Beschäftigungszablen vor. Nach den Meldungen dEr Arbeitsämter ist jedoch die Arbeitslosigkeit bis zu diesem Zeitpunkt erneut gesunken. Im Verlauf des August hat die Zahl der Arbeitslosen 11111 48 000 abgonommen, iie be- trägt gegenwärtig nur noch 1,7 Mill. Man kann daher annehmen, daß die Zahl der Beschäftigten entsprechend steigen wird.

Ein Ausblixk iiber die Entwicklung der nächstcn Zcit muß be- rücksichtigen, daß die Zahl der Beschäftigten bereits einen schr hohen Stand erreicht bat, und daß umgekeiLYt die vacitslosigkeit zum größten Teil bestitigt ist. In einer erartigen Lage ist xs gan? natiirlich, wenn die Z111iabme dcr Beschäftigung von 3011- WLi igen Swcknngen und Schwimknngen unterbrochen wird. Hinzu kommx, daß der Winter mit seinem unver1iiei-dlichen Riick- gang der Bcichäfrignng 001 dcr Tiir steht. Gegenwärtig scheint culli'i'diiigs dor k011j1111kturoiie Antrieb 001" Beschäftignn-g noch so stark 511 sein, daß die Zahl der Beschäftigten in den nächsten Monaten nur dann zurückgeben wird, 1021111 sich das Wetter sehr vericblcckitkrt.

Fxcilici) 1111111- ebenso wie in den letzten Monaten der Schiffbaii so stark 0111121ng Wurde, daß in den wichtigsten Pro- diiktionsitä1tcii ein Mangel an Facharbeitern entstand _ aucb umgeksbrt bbs Ende spezieUer Arbeiten in einzelnen Branchen zu zeitnwiligen SPÜUUUUILU führen. So muß es sich zeigen, wie Weit z. B. im Baugewerbe die private Bautätigkeit ausreicht, um den Zustrom an Baiiarbeitern aufzufangen, der dadurch ent- steht, daß zum Ende des Herbstes bin ein großer Teil der öffent- lichcn 2110111190 91100191 ist.

Günstige Enttvicklung der Eisenderbände im August.

Ueber die gegenwärtige Marktlage der Eisenberbände (Stahl- WerksVerband, Röhrenverband, Trahwerband und deutsche Walz- Werke) wird folgender Bericht ausgegeben: Die Robstablerzeugung im August hat noch eine leichte Steigerung erfahren. Der Absatz nach dem Inland und Ausland bet den vom Statherks- Verband erfaßten Erzeugnissen: Halbzeug, Formeisen, Eisenbahn- oberbaustoffe, Stabeiyen, Grow, Mittel- und Finbleche, Univer- saleiien und Bandeisen wurde im bisherigen mfanÉle aufrecht- erhalten. In einzelnen Erzeugnissen War der bsaß noch eTWas besser.

In dei: Wolzdrabtindustrie bat die Besserung des Inlands- gescbiiitks während des Monats August angehalwn. Ter Walz- drahtabsas im Inland ist etWas gestiegen. In der bisherigen Enrwickliing 002“. _qsringfiigigßn Aiisi0iidsgcschäftes ist eine ALUÖEYUUQ nicht eingetreten.

In 021“ Trabiverieincrungsindustrie War der Inlandsabsatz des Monats Angust e1was geringer als im Vormonat. Gegen- über dem gleichen Monat des Vorjahres ist 10doch die Versand: menge gestiegen. Der Aushandsveriand hat im Vergleich z11111 Monat JUli etwas zugenommen. Gegenuber dem Versand 1m Monai August des Vorjahres ist keine Aenderung zu bei:-

zeichnen, Tas Röbrengcichäft auf dem Inlandsmarkt hat sich Weiterhin in allen Sorten auf dem ünstigen Stand der Vornionate ge- [kW. Die AufWärtsentMcklung im Auslandsgeschqaft macht _brtschritte, Nachfrage und Auftragseingang Waren, im August esonders rege und haben zu einer Weiteren Steigerung der

Um70131iffern geführt.

Die Holzbedarssdeckung im kommenden Winter. Eingehende Beratung im Reichsforstamt.

11111121 dem Vorsitz des zuständigen Stellvertreters des Reichs- forstmeisters (351111 , Generalsorstmeister Dr. von Keudell, fanden heute im RLickWfoKtamt unter Beteiligung der Leiter der„deut- schen Landssioriibexivaltungen und der Regierungsforstamter Preußens und Bayerns eingehende Beratungen über die Weitere zukünftige Ausgestaltung unserer Forstwirtschaft statt. „Den Hauptteil der Verhandlungen nahmen zunächst die Besprechun- gen iiber die Bedarfsdccknng unserer Wirtschaft mit dem Bau- und Wcrkstoffholz in Anspruch. Um die Befriedigung dieses

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Bedarfs durch den Anfall unserer kommenden saisonméißig be- dingten Holzernte in Weitestem Ausmaße sicherzustellen, smd em- gehende marktpolitische nnd betriebstechnisckie Maßnahmenbe- laut, die der Leiter der holzmarktpolitischeu Abteilung des Reichs- xorstamts, Ministerialrat Parcbmann, im ei11zel11e11 daxlegte. Es ist in Kürze auf Grund dieser Verhandlungen mu einex Reihe von Beiztimmungen auf diesem Gebiet zu rechnen. D1e ortlichen Notiveniigkeiten, durch die- Leiter der einzelnen. Landesforst- verWaltungen begründet, Werden dabei Berucksichtigung finden.

Um auch allen berechtigten Anforderungen der Holzbex- braiicberschaft möglichst gerecht Werden zu können, wird man m den Staatswaldungcn in Anlehnung an den tatsächlichen Bedarf wiederum bis zu 150% des Normalhiebsaßes ei1isck)iaxie11,_11m durch eine kommende Markordnung den Ausgleich zwischen Ge- bieten mit Holzmangel und solchen Gegenden, die erhöhten Holz- bedarf [)ÜÖLU, herbeizuführen. Dabei wird (111 der bereits er- reichten Stabilisation der Preise unbedingt festgehalten 1ve1den. Für diejenigen Sortimente, die im Inland nicht in ausretchxn- dem Ausmaße anfallen, Werden bei begründetem Bedarf zu-saß- liche Mengen, auf dem EinfuhrWege aus verschiedenen Holz- ausfubrländern bezogen, bereitgestellt Werden.

Ausben Beratungen ging hervor, daß soivobl die seit erigezi holzmarktpolitischen Maßnahmen, wie chisfests0131111ge11, erth't- lung des Anfalls obne Versteigerungen, Tarifsestseßungen fur Bedarfsgebiete usw., sich voll bewährt haben, aber aur!) die u- künftig zu treffenden Weiteren Einrichtungen auf dem Gebiet er Holzniarkwkdnung eine giinstige Fortentwicklung unserer Holz- versorgung geWäbrleistet.

Die Verhandlungen werden am Donnerstag fortgeseßt.

Der Kraftfahrzeugbestand im Deutschen Reich am 1. Juli_1935.

Von den am 1. Juli 1935 zum Verkehr zugelassenen 2 157 811 Kraftfahrzeu en Waren, wie das Statistische Reichsamt im neuen Fest von irischaft und Statistik“ mitteilt, 809 927 Personen- raftiva en, 244 258 LastkraftWagen 1058 656 Krafträder, 36130 Zugma chinen und 9040 Zonstiée Kraftfabrizeuge. Der Gesamt- bestand 1001 um 13 % er a s im Vorja)re. Am stärksten ist die ahl der Personenkraf-twagen estiegen, nämlich um 18,7 %. Die astkraftWa en und die Krafxiräder haben um etWa 10% zugenommen. n Zugmaschinen Wurden knapp 13 % mehr ge*äblt als im Vorjahre. Unter den sonsti en Kraftfahrcéeugen er übte sich die Zahl der Kraftwagen für euerlöschzive 2 um 10,2% und die der Straße1ireinigungsmaschinen um 17,2 %. Von 0211 ein elnén Größenklassen der Krafträder und Personen- kraftivagen 1301 die Zahl der Kleinfahr enge am stärkßten zu- Jenommen. Inszbeson ere setzte sich be1 en Personenkra Uvagen ie Entwicklung zum Kleinivagen deutlich ort. So Wurden in der Klasse 1 Ltr. Hubraum 40,4 %, in der lasse mit 1-1,5 Ltr. Hubraum 30,3% und in der Masse mit 1,5-2 Ltr. Hubraum 14,4 % mebr Pe11'onenwggcn festgestellt als im Vorjahre. Auch bei den Lastkraftwagen haben die kleinsten Fahrzeuge den größten An- teil an der Bestandsvermehrung gehabt, doch haben sich die Be- standszablen der Mitt-elklassen und der ganz schiVer-en Wagen eben- falls beachtlich erhöht. Die Entwickbung des Kraftfahrzeugbestan-des in den einzelnen Ländern und Landesteilen hat sich ge enüber den beiden letzten Jahren nicht Wesentlich geändert. tärkere Fortschritte machte die Motorisierun in einigen landwirtschaft- 1ichen Bezirken, vor allem in Ostpreu en, Pommern und'Mecklen- burg. Von den anderen Bezirken sind insbesondere He sen-Nassau, Berlin, Lübeck und Anhalt mit iiberdurckyschnittlickzen rhöhungen ihrer Bestandszahlen hervorzuheben.

Wiederanstieg der Ausfuhr von landwirtschaftlichen Maschinen.

Das Auslandsgeschäft in landwirtschaftlicben Maschinen, das namentlich in den Jahren 1933 und 1934 in AusWirkung der bekannten, den internationalen Handel hemmenden Erscheinun en außerordentlich zusammengeschrumpft War, zeigte im Laufe es Jahrcs1935 wieder eine beachtensWerte Besserung, die bei einigen Maschinensortcn sogar recht bedeutend ist und berechtigte Hoffnungen fiir eine Weitere günstige Entwicklung eriveckt. In den nachstehend aufgefiihrten hauptsächlichen Gat- tungen landwirtscbatlicber Maschinen stieg die Ausfu 1 von Januar bis einschlie lick) Juli 1934 von 17 429 Stiick au 18 641

tück im gleichen Zettraum dieses Jahres. Die genaue Entwick- lung zeigt folgende Aufstellung:

an.-Juli 1934 Jan.-Iuli 1935

(m Stück in T0.) (in Stück in To.)

Pflüge, Mähmaschinen . . . 8364 4119 9212 4646 Milckzentrahmungsmaschinen . 4329 190 4048 234 Dreschmaschinen 672 918 572 1 090 Sämaschinen ....... . 1355 456 1987 364 Heu- und Strobpressen u, a. . 525 558 298 310 Reinigungsmasckyinen für Ge-

treide u. Hülsenfrüchte, Reis,

Oelfrüchte ..... . . . 334 882 413

Zusammen . . . 17429 7 185 18 641 7652

Welchen Einluß die Ausfuhr in landwirtschaftlichen M0- Ychinen auf die ktivseite unserer Handelsbilanz ausübt, kommt adurch zum Ausdruck, daß in den vorgenannten Maschinen- attun en der Wertmäßi e „Auslandsbersand Während der ersten Lieben onate dieses Ja res 5,68 Miu. RM betrug. Angesichts es bei einer Reihe von Abnehmerländern zu “verzeichnenden Kaufinteresses ist auch in Zukunft eine 228785812 Pflege des Aus- fubrgescbäfts in iandwirtschaftlichen aYinen erforderlich i_venn naturgemäß auch die vorgeschrittene Ja reszeit, namentlicb m den europäis en Staaten, gegenwärtig eine gew1sse Bedarfs- verminderung be ingt.

Der Stand des holländischen Verrechnungs- verkehrs mit Deutschland.

. Amsterdam 18. September„ Am 15. September 1935 beliefen st , wie das Niederländische Clearinqkinstitut mitteilt die Em- za lungen auf das Deutchlandkonto er Niederländicben Bank auf 153 79 gegen 150,21 ill. fl am 8. Seytember 935. „Von diesem Betrag Waren 23,70 (23 0).füt rückstandige Forderungxn, 17,38 (16,55) für den insendienst der DaWes- und Bonn -Axile1he xoWi-e für den Stillha tedienst 6,15 I38,00) ur freien erfugUn er Reicthank und 106,56 (104,45) 111 hä. Kr neue unter da Clearing fallende Forderungen“ bestimmt. „_ [letztere Beirag verringert sich durch Aus ahlungen des Niederlandischen Clearing- instituts um 104,86 (102, 8) Mill. hfl. , Die Einzahlungen bet der Deutschen VerreYUMgskasse auH neue unter das Clearing fallende ForderunM etrugen_1442 (141,97) Mill. hfl., Wovon“ 1394100 “(1352 ) Vermuti1ch ur deutsche Reisezwecke in Holland auFbsecZahlt Wurden. Die lthe 1

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Berliner Börse am 19. September.

Stärkere Rückgänge.

Die le ten Nachrichten aus dem Mittelmeer, die auf eine neue VersLärfung im Abessinienkonlikt hinWeisen, haben im Yutigen Berliner Börsenverkehr die timmung stark beei11flußt_

011 Anfang an kam Ware heraus, wäklrend andererseits Kauf. neig11ng,ka11m vorhanden War. Die Um aßtätigkeit ivar lebhafter als an den Vortagen, und namentlich die (Kulisse zeigte größere Abgabeneignng. Die Tendenz War ziemlich schw_ach, uiid Wenn sich auch vorubergehend für einzelne Papiere eme [217013 Er- Ylun bemerkbar machte, ergaben sich jedoch dlikkl)s(l)1lili[ich

ückgänge von 1% bis 2% %. Erst gegen Schluß konnte man eine kleine Erholung feststellen. Die Tendenz War jedoch 11101101:- hin schwach.

. Unter den Montanwerten gingen Klöckner 11111 2 %, Mannes- mann um 1 % und Buderus sogar 11m,2% % nacb unten. Brann- koblerwerte Waren bis zu 1% % niedriger, desgleichen 311111100110 Jm Vbrlauf Waren J. 05. Farben besonders stark angeboten (J- 2), auch KoksWerke büßten 2% % ein. Am Elektromarkt wakcii

iemens, nach einem anfänglichen Kursverlust von 2% spätcr wieder erhblt. Den größten Kursverlust hatten hier Cbade aui zurveisen (- 3%), aber auch Schuckert gingen um 2% %, 0015

leichen Hamburger ElektrizitätsWerke, Lieferiin eu, Felten 1111?) ZZUilleaume jowie Gessürel, zurück.. Das karikite Angebot 119. merkte man uberZaupt 111 Spezialpapiere11._ o verloren Dentxche Linoleum 4%, 01111 Gummi 3% %, Reichsbank, BMW. und Deutscher Eisenhandel je 3 %, Junghans, Holzmann und Schalt, heiß ]e 2% %. :

Auch am Kassamarkt War eine ziemlich schjbaxlx Tendenz zu bemerken. Großbankaktien lagen bis zu 2_% medrtger und von den Rentenwerten Jndustrieobligationen b1s zu % %. „Tages. eld War zu 3 bis 3% % reichlich vorhanden. Am miernatwnalen

evisenmarkt lag der holländische Gnlden etWas erholt, der Dollar stellte sichin Berlm auf 2,488 (2,487), das Pfund auf 12,27 (12,27%) RM.

Die Welthandelöflotte Mitte 1935.

Die Welthandelsflotte hatte nach xiner Mitsteilung in „Wirtschaft und Sta-istik“ Mitte.,1931 mit 70,1 M111._ Brustb- Registertonnen ihren bisher hochsten „Umfang erre1cht,_ Bis Mitte 1934 also im Verlauf von drei Jabxen, bai sie 11111 4,6 Mill. Br.-R.-T. abgenommen. DiZse Ruxkent101ckluzig 1st nach Ueberwindun des Weltwirtschaftlichen Tiefstands in den letzten Monaten fat zum StillLtand gekommen; von Mitte 1934 bis Mitte 1935 ist der Welt estand nur um knapp 700000 Br.-R.-T. zurückge migen. Troy dieser Schrumpfung war die Welthan-delsflotte och noch um 32% (15,8 Mtll, Br.-R.-T,) größer als bei Ausbruch des Weltkrieges. Damals nahm die deutsche Handelsflotte mit 5,5 Mill. Br.-R.ZT. und einem Anteil 0011 11,1 % am Weltbyxtan-d den zWeiten Play unter den Handel?;- Ychiffabrt treibenden ationen ein. Mitte 1935 UmfaßteKdio eutsche Handelslotte nur 3,7 Mill. B'r.-_R.-T. (5,7% dch Wolt- floite); sie stehtTYeute an fünfter St_elie hmter den HJndelsilbttsn des Britischen - eltreichs, der Vereinigtéi) Staaten, .;apans und NorWegens. BemerkensWert_ ist, daß du». deutsche Fiotte Von Mitte“ 1934 bis Mitte 1935 Wieder um 12 700 Br-R.-T, gcivachs2n ist, nachdem sie sich noch ein Jahr vorher um 210 000 Vr.-R.-T. verringert hatte.

Die aufliegende Weltonnage.

Hambur_ 18. September. Die aufgelegte Tonnage erfuhr seit Anfang qÖktober 1932 bis zum Stande mm 1. Oktober 1935 einen Rückgang von 99 Mill. t. E? lagen 111 der anzen Welt an Schiffen am 1. Oktober 1935 (m 1000 B.-R.- .) auf 5344 egen 7431 am 1. Oktober 1934 uwd 15 238 am 1. Oktober _1932. &? aufgele te Timna, e beträgt deinnaYnnmer noch 5,3 Mili. ;, Wobei auf nglarid ( ablen 111 V.-R.- .) 962, auf USA. 2380, Japan 16, Norwegen 198 und Deutschland' 150 t entfallen. «111 Prozenten ausgedriickt, ist Deutschland 11111 4% dex Handbls- flotte, England mit 5,5 %, die USA. 11111235 %, «apart 1n1t 04 % nnd Norivegen mit 5 % darqii beteiligt. Der Weltdnrcb- [1111110 der aufgelegten Tonnage betragt 8,6 %, so daß Deutschland

demgegenüber einen verhältnismäßig günstigkn Stand aufweist,

Wirtschaft des Anstandes.

Schätzung der französischen Getreideernfe.

Paris 18. September. Von bekannten Sachverstäqdigen 10111) die di-esjäbrige fvanzösische Getrei-deern-te auf 75 M10. 02 ge- schäßt, von denen 5% zur Vermablizng untauglich seren, Amt- liche Angaben l'ie-gen bisher „11011; nicht 1101. Im vergangenen Jahr betrug die amtliche Schaßung 92 Mill. 112.

36,8 Mill. hfl. Goldverluste der holländischen Notenbank.

Amsterdam, 18. September. „Der Golddorrat der NiLdék- ländischen Bank hat sich, Wie aus dem am 17. 9. ab eschlosscnen Wochen-ausw-eis herborgekY, in de_rbergangenen Wo 2 um 3 ,8 auf 562,9 Millionen Gul en verringert.

Die Auswirkungen der Guldenbezmruhigung an! den Wochenausweis der Niederländischen Vanl-

Amsterdam, 18. September. _- Der neue Wochenausweis der Niederländischen Bank läßt deutlich diz», Spuren der starken Span- nun erkennen, die in der weiten__Halfte der vergangenen Wb ? mit €iBezug auf die holländiLche Wahrung entstanden War. (M1??- laufend mit den bereits gemeldeten GobDVer-lusten von 36,8_Mlj; lionen hfl. trat eine stärkere annspruchngbme des Notemnstltu durch inländische Kreditnehmer_1n Ersche1nu11§2_ Tas Lomba r konto erhöhte sich um 27,1 M10. auf 170,7 ill. bil. 11110 del. Bestand an inländischen Wechseln um 10,4 Mill, auf 57,5 M10. Da andererseits der Banknotenumlauf uzn 11 auf 792,7 Mill. n estie en ist, sind die €Tzesamten ofort kgndbaren' VerpflichtunF) es oteninstituts (83 ,2 gegen 9,8 M10, hfl. m der Vorwo xb zur Zeit zu 67,33 % gegenuber 71,48 % 111 'der Vorwoche dUk Gold gedeckt. s b t nen

insichtlich der Schrumpfung des Goldvbrrats' i_t zu 80 ;

daß ?11 dem jeßi en WochenausWeis _nocb mcht diejen_1 en G0 ab oben berücksi tigt Warden XW, die _erst Anfang d_1e er Wo,"- er olgten. In holländischen inanzkxersen Werden die (5101then bu en, die das holländische Noteninstitut als oige des 1112112111)a S wächeanfalls des Gulden erlitten b_at,„au _msgeézamt een- 60 Mill. hfl. geschätzt. Bemerke1iswert 1st_1n „1esem _ 117111111117)es

han , daß sich in dem neuen WochenausWe1s eme Steiger11119 Aus ansdswe sel orteeuilles von 36500 bil. auf,1,07 Mill. uf; er ibt. Diee rbö ung der Devisenbestande, dix besbalb ade? F1 en muß, Weil die Niederländische Bank bekanntltxh naeh iht ufhebung des englischen Goldstandards ani Grund 0er von rte-

ihr Txlnsla1_11)sWe1*k)s€lPUbar euil1e atte, mkdct ihre Erklarung ML"

11 dem aBeiztreben des Noteninstituts, in einer «Krisenzeit w'?

femachtetz ??ZunasJdeYuérHahrunßen

Auszahlun snu1'11mer des Niederlän en Clearinginstituts War 110 635 (1 8777),

. , . . - 11 gegenwärtigen auf dem Devrienmarkt jederzen inteicvemelks"z

Nkichs= und Siaatöanzeiser Nr. 219 vom 19. September 1935. S. 3

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können. thsächlicb ist die Niederländische Bank an d ' - damrr Deyijenmarkt 111 den vergangenen Tagen auchf ÉYPAYYZY von kfrqnzosischxtsx Fraszetn hervorgetreten, * Ban emen gro eren e rag pon französischen ra k andcrcndtTJlisZzt Yer „ntocb dmcthzuZ StüyungJiesnÖiiiFeYdiuY-Z „010.111 , 1_ - 1ens ag er * ru * : “_ [171110 gekommen 1st. auf den Gulden zum SUU“

Auftegtxtgk» emer italienischen Inlandsanleihe. Rom, . Sepxember. Ter wichtiqte Vc" [ : ' Min:]tcrrqts beiriyt die A11flegu11g eiiiesr innLinlßAZixihéMbiYii E?xxag, nne es,1n_ 2111 am111chen Conmnuniqué 00th für 012 Ver- texdngUS der tialienischen Kolonien bereitgestellt ind. Die An- leib§„WLkd zum Kurie von 95% ansgegcben und ist mit oinem ijxgxgy Von 5% _ausgestattet._ Ten Besitzern der Vor 11/- 0171191211 «(1191129161130 %igexi KynVerswnsanleihe 0011 rund 60 Milliarden leeLVlkd die Moglichkxit 311111 Kauf dsrxneuen Staaxstitebdurch Einigzung dcr Konderans'anleiba 6001211, deren STücke zum 57011011 80 % auf dtc neue Anisi 2 0211215081 10215211 können „: 31111ißbctr§1_ von 15 Lire wird 111 drbi Raten von 6 Uiré («.der Unierzci )nung, 621_re nach vier Monaten und 3 Lire 11011) „111101011 v_1e1 _Moan 70019. Das Tatmn der Anileqimq und 3,05. .ziblusies 1111: die Ixichnungsliste wird noch 011111) einc "007011- ch karordnung dss ,xinqiizniinisters bekgnntqegeben. * ?[ugerdem_?at dsr Ministerrat „um Ausgieich der zu ermut- xendczi_1111t§rb11111-z_ 1111 laufenden echn11nquahr die Erhöhnn W Gc7chaitsk111nxgtzjteucr 11110 der Vermögensstener sowie eine Er? hohnngbcr 201111: der Eiiénbabn- 11110 Lastkraftwimentransporte gcncbmigt. * -

Die Berstarkung der italienischen Oelbafis im Irak.

Rom, 18; September. Zn Vestätiqnn und EL“ 511“ ' kürzixcb verof[e__n111ch1e_n Londoner Meldimggbericbtet Jer),u§gtioebrréx hemc 111 021011101.“ Aiznimchung, daß Italien sich die absolute Kon- trollcbcs ;;rak, 100111111) des Tigris, gesichert habe. Nach einer Iiachrxcht_dcs Vthes hat_ die Allgem-Iine Italienische Petroleum- GÉLLYWÜ". (AGIP) die Kontrolle der beiden Gesellschaften Vi'itiib ._Til DWelopnxezit Mossui 11110 Tiifields C0. 211130101211. Die englische Gruppe___1e1 aus dieien beiden Geseüichaiten ausge- trxtsn. Ter_neue_Zlu11„_1chtsrat gmfaffe fiinf Italiener, einen Frän- 01211Ui'11id eincn Y.?utjcben. Dix in Frage kommende Petroleum- 01138111011 WurdZ_von dem veriiorbencn König Faisal fiir eine Zeitdmier von 143 Jahren gemabrt; Der Vertrag Wurde 1932 111112132-1xchne1. „2er _throleumgejellichaft ist eine Zeitspanne Von sieben Jabxengugebilligt, um die giinstigsten Pläße fiir die Aus- 5011111119 bes Yxis 311 11110811. Tie friihere Ge,:ellséhaft bestand zu 41157, aus 2119111ch:1talien11ch211_1 Kapital und zu 24% aus fran- zoitichi Kapital; nunmehr 121 die Kapitalmehrheit italienisch.

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Oesterreichisckx-italienische Vereinbarungen über dce künftige Subventionierung der Donau-Dampf?

381211, 18. 321110105212. Zu der bereits gem-sldeten italieniicben Vetciiiguxrg an der_Tonau-Tampfscbiffabrts-(Heieilicbaft berichtet ÖMZ? da:; Neue Wiener Tagblatt, da" gewiffe Vereinbamngen 511111111211 Yesterrreicb" 11110 Italien 011 11er die künfti e Zub- vemiomexung dsr Gßxekljcbaft getroffen wcrdkn sollen. ZZie das Viaiiiyetxer _mxldet, imd zivei 1000-to-Warenboote in der Werft der 0101911110071mch-rnßuburg ferti_ estellt; zWei weitere werden demnachst aus Stapel gelegt. Has Weitere Investitions- Yrbgrxnm enthcilt den Bau von neuen Motorichiffen und die *erbkxierung des vorhandenen Schiffsvarks durck) Umbau auf Robblieuerun , Wodurch eine Rationalisierung erzielt wird und auch bedeuten e Betriebsersparniffe ermöglicht Werden,

Offensichtlich hat die-

Schweizer 8 Mill. Fr.-Arbeitöbeschaffungskredit.

Basel, 18. September. Ter schwäzeriscbe Nationalrat e- YeYigtebn seiner Mitt'xvocbsißung einen Weiteren Kredit DJM E“ ill. Fr.'zur.Un11-.rstußung pxoduktiver Arbeitslosenfiirforge. 5 [)und-eit _itch hierbei _um Zuschüsse für das Hereinbringen VM Exportauiiragen, um die Geibahrung von Krediten (111 indu- strielle Unternehmungen usw.

Sparmaßnahmen der spanischen Regierung.

Mabmd, 18. Septembezc. 311 Spanien steht zur Zeit das Ein- s arungsgeseß," mit dem 11ch eme aus drei Ministern bestebsnbe ommmion Wahrßnd der Parlamentsferien befaßt hat, im Mitwi- pu1_1kt _des Jntereffes. Tie Arbsiten iiber die AnWendun des Geießes ]ind_ nach Airssage dex Minister nunmehr abgei [offen Worden'; T1e_ Ausjiihrungsbestimmungen sol1en in dem für Donnerstag Lmberusenen aiißerordentlichen Ministerrat verlesen imd 0111 23. September, Cilio xinen Tag vor WiedereröffnUng des ]pan11chen Parlameiits, im [panischen Staatsanzeiger “verkündet 10910011. Ten Aysfubrnngsbe]ti1nmungcn des Einsparungsgßseßes Wird besonders m den Kreiien der Béamten mit Unruhe ent- gegengesehßn, da 117011 11015 der Veriprecbun en der Minister, die Versonalfrage .,schonend“ zu behandeln, Ge,alts- und Personal- abbau erivartet.

Der tschechoslo1vakische Staatshaushalts für das Jahr 1934. -

Prag, 18. SepZZmber. Ter Vom Tbsrstén Rechnuanfontrokl- amt [ert1gge11e012 Staatsrecbnungsabicbluß iiber das Jahr 1934 siellt rest, .daß/xdie VechiltungsaUsgabM im Jahre 1934 8029 Mil- l„1011€_11, die Staatseinnohmen 7771 Millionen betrugen, so daß sicb ein Verxvaltungsséhlbétrag von 255 Millionen Kronen ergibt. Außerdem Und nach dem Staatsreckznungsabschluß an nicht vor- e_sebenen Ausgaben_ 775 Millionen und an nicht vorgesehenen mnabmen 689 Millicren ausgéwixien, so daß sich aus dem Voranjchkiig ein Fehlbetrag 0011 85 Miilionen ergibt. Der Fehl- betrag des Vertvaltungshausbalts erreicht somit rund 340 Mil- MMZ Kroxien 11115 1st erheblich günstiger als im Jcabre 1933. 212 Staatsstbuid die zu Beginn des Jahres 1934 mit 37 324 Mil- lionZn absgeMeien wurde, ist bis Ende des Jahres 1934 auf 38101 Mrs.!xbnexibngestiygen.

xv-

Türkische Gaswhle für Ungarn.

Vudabejt, 18. September. Jm jiin sten türkiscb-ungarischen WareZagstauschabkbmmen w_urde verein art, da Ungarn gegen eine...“:te1geriznstse1ner induitrieilsn Ausfuhr na der TÜkkLi die Bezuge 0n_tu111cher Gaskoble und Korinthen entsprechend erhöht. Taxmt 111121111 die letzte Moglichkeit für die Wiederaufnahme yon Gaskoblebezugen aus den Litrauer Gruben weiter verringert,

Japanische Ziveifel in der Durchführbarkeit finanzieller Hilfe für Chéna.

_London, 18. Sepiembxr. Der Korrespondent der „Times“ in Toka meldet: Ter [111111102 Finanzsachverständige Sir Frederic LeitZ-Rbß, der 0111 Dienstag vom Kaiser empfangen Wurde, reiste am euiigen Mittwa nacb China Weiter, Miniiter und Beamte h_aben 11ch__l)1ns1ch111 __ der Durchführbarkeit eines Planes finan- 75181161] Beistczndes fiir China freimütig und freundlich, aber ikxvmch geaußxxt. S1? haben daranf hingewiesen, daß 7111011512112 Hilfe, Wenn S1e Wirkiam werden solle, ausländiicbe Aufsicht be-

dinge, daß; aber die Cbinesezi gegen ausländische Kontrolle ieien, und daß 2 Japmer Verstandnis für dieien Staydpunkt hätten.

Wagengeftenngxiür Noble, Koks und Briketts im 171111120101: 21111 18.3M1cmber 1935: Gestein 21821 Wagen.

* Tie Elektrolytknpfexnotierung der Vereinigung für deutsche Eiertrletkuviernottz [teilte nch laut Berliner Meidung des „D. N. B.“ M18. Teptember (1111 49,50 .„16 (0111 18. September 0117 49.50 .“) fiir

„() *I.

_ “.“-311111, 18.Seytember. Preisuotierungen für Nahrungs- nnttel. (Einkunfsvpreise des Lebensmitteleinzel- bande ( s _xur 100 „9110 frei Haus Berlin in Lriginalpackungen.) V0011211._11)eiße, mittel 31,00 bis 32,00 .“, Langbohnen, Weiße, bandv. 42,00 bis 43,00 „ck. Linien, kleine, käferirei, 1934: 41,00 bis 43,00 „is, -Lm1en, mitteL, käierfrei, 1934: 47.00 bis 49,00 „46. Linien, 9k98€,_ faxerfiei. 1934: 52,00 bis 70,00 .“, Speiseerbien, Viktoria, 1121580300 bis 56,00 „jz, Geschl. glai. gelbe Erbsen 11, 10111). 67,00 bis 05.00 .I. Reis, nur fur Speisezwicke notim, und zroar: Rangoon- Reis, unngiiert 31,00 bis 32,00 :“, Moulm. Reis, unglasiert -,- bis ".J .F. Ziani Vama-Reis, giafiett -,-- bis -,- .“, Italiener- Reis, chznert 35,00 bis 36,00 .“, Teuticber Volksreis, glasiert “.7 bis -,-- «(s, Gerstengraupen, grob 34,00 bis 35,00 .“, mexxxgraupen, 11111121 36,00 bis 37,00 ,s, Getitengrüße 28,00 bk: 29,00 .“, Haierflock2n 37,00 bis 38,00 .“, Haiergiüse. 8e- scxnxxis 41,00 _bis 42,00 .“, Noggeümehl, Type 997 24,35 vis 20.00.14, Wetzmmebl Type 790 31.00 bis 32,50 «M, Weizen- mehl,. Type 405 36,50 bis 38,50 „10, Weizengtieß, Tvve 405 38.01 Ns 40,50 „0, Kartoffeimcbl, superior 36,83 012 37,29 „16, 31,140. 2100; 70,05 bis 71,05 „0 (Aufschläge nach Sorten- taxb“ _RVZ'ÜVMSU. glaffm, in Säckxn 31,00 bis 33,00 «17,

51175929 glasiert, in Säcken 32,50 bis 36,00 .ké, Mal:,kaffee, 111121122. 111 Säcken 41,00 bis 46,00 .14, Rohkaffee, Braiil SMrior *"- ??tra Prime 314,00 bis 350,00 «71, Robfafiee, Zentral- aJincri-077n gut: An 340,00 bis 472,00 „46, Röftkaffee. Brasil ßUVLsÜOk bis Extra Prime MNT) bis 420.00 o“- R'5'5'ÜÜÜ'W- Gxikxlarzxerüansr (1661 2111 420,00 bis 501,00 «“„ Kakao, 71011 Ysoii 100,60 bis 180,00 „16, Kakao, leicht 211101: 172,00 bis „M*- -.-x. Tee, chinej. 810,00 bis 880,00 „0, Tee, indisch 900,00 23; 140000 .“. 3111195pr amerikan. extra (0in 230,00 bis ---s“-'.“,Px'1m1men 4050 iu aisxm 102,00 1:1; 100.00 „75, FWWktnén Kn» Cambumu Auslese ; Küken“ 40,00 bis 54,00%,

"MWM chmee_ Amalias 54,00 bis 60,00 .“, Mandeln, fußt, ba W. 481100: 155,00 015 165,00 .“. Mandeln. bittere, «“ck-sw., x Kisten_ 102,00 bis 200,00 ..0, Kunsthonig in & kx- b__ch0110en "11,00 b1s 73,00 „14, Braunschmalz in Tiems 194,90 15 3960001, Vcatenschmalz in Kübeln 194,00 01; 190.00 .0, UFD 111 Tisrces, nordamerif. -,- bis -,- „44, Berlin;! Ws0700101; 184,00 bis 196,00 .“, Speck, ink., ger., 150,00 k"? MW“) .“, Narkenbuüer in Tonnen 286,00 bis 290,00 .“, f"(12.7.0021 g2packt 292,00 bés 296.00 ..ck, feine Molkeretbmm 284, e_xz 282,00 bis 286,00 „0, fem: Molkernb' utter gepackt “"ß“-“ 1:15 ck80!) .“, Molkereibuner in Tonnen 276,00 bis ZZZ“ *- Moieneümem «pa::- 278,00 bis 200,00 ..ck-, Land- JT, 311 _Tomxea 202,00 bis 266,00 .“, Landbutter gepackt 266.00 b;;RL'-«?.-0 «2, 2310111114: in Tonnen -,- bis -,- .“, Koeh- 111 “.Es-kackt -,- bis -.- «. Aggäuer Stangen 207-- 92-00 Go 3000 .“, Tilsiter 200, kein 152,00 bis 166,00 .- , eeYt-r ;.U'ZI 4“) “73-5 172,00 bis 164,00 .“, echter Ebamer 40% 17,00 “7 [.*-4 90 «“, erbte: Emmentaler (0007er!) 192.09 515 22990 ““-

UÜÜU'ZL R 9). - -4„ _ s „e m NUcbÉ-wMzW 20 ). 112,00 1315 124,10 .“. (Preis

Berichte von auswärtigen Devisen- und

Wertpapiermärkten. Devisen.

Danzig, 18. Seprember. (D. N. B.) iAUes in Danziger Gulden.] 280115101211: Polnische 2010 100 Zloty 99,75 G., 100,15 B., 100 Tentiche Reichsmark -,-- B., Amerikaxiiicbe (0- bis 100-Stucke) -,- G., , V. Schecks: 201172011 -,- G., -,- B. - Auszahlungen: Waricbau 100 Zloty 99,75 G., 100,15 B. Telegrapbiicbe: Limbon 26,15 G., 26,25 23., Paris 34,91 G., 35,05 "B., New York 5,2970 G., 5,3180 B., BerLin 212,98 G., 213,82 V.

. Wien, 18.?21110111681. (D NV.) (EmittelieTurckischnitiskurie 1111 VnWtciearing. Briefs. Auszabl.,k Amstetdam ZW,70, Berlin 214,68, Vrüiiel 90,00, Budapest --,-, Bukarest -,-, Kopen- hagen 117,41, London 26,38, Madrid 69,23, Mailabd 43,52, New

ock 533,48. „Tsw 132,17, Paris 35,26, Prag 21,92, Sofia -,-, «wckbolm 135,67. Warschau 100,52, Zürich 173,26.

Prag , 18 September. (DMV,) Ami1erdcm1 16,371, Berlin 973,50, Zurich 786,25, „Tslo 602,50, Kopenhagen 53650, Landau 119,85, Madrid 331,00, Mailand 197,50, New York 24,24, Baris 159.50, Stockholm 618,50. Wien 569,90, Makknoten 745,60 (1211- Weiie Zuteilung), Polnische Noten 460,00. Belgrad 55,5116, Danzig 457,00 nom., WarichM 456,37.

Budapest, 18. Seprember (D.N.V.) kAUes in Vengöch Wien 80,454, Berlin 13 ,30, Zürich 111.224, Belgrad 7,85.

London, 19.?201ember. (D*.NB.) New York 4935715, VMs 74,84. Amsterdam 729.50, Brüssel 29,21, Italien 60,31, Berlin 12,244, Schweiz 15,201. Spanien 36,12j, Liiiabon 110,15, 12013211- bagsn 22,40, Wisn 26,09, Jixcmbul 615,00, Warichau 26,18, Buenos Aires in L 15,00, Rio de Janeiro 412,00.

Paris, 18. September. (T.N.B.) ZSckxlquuxie, amtlich.) Deutschland -,-, 20110011 74,90, 52210 orf 15,17, BeTbién 256,00, Sbanien 207,25, Italien 123 90, S weiz 4923"? KOVEUHQJM 222505000111) 102500, „*:-sw --,-, Stockholm 3072553100 62,80, anänien -,--, Wien -,--, Belgrad -,--, Warichau --,--.

Varis,18.September„ (D.KV.) ZAnFMg-snotierungen, Frei- verkehr.) Teuticbiemd -,-, Bukareit --,-, Pra) -,-, ien Amem'ka 15,172, England 74,89, Be!gien 2560, Hokkcmd

_,-

,

102450, Italien 123,70, Schweiz 492,25, Spamen 207,25, Warschau --,-, Kopenhagsn --,-*, Oslo -,-, Stockholm -,-, Belgrad

Amsterdam, 18. September. (DFZ. V.) [Amüiehi Berlin 59,65, London 7,31 , NewYork1481/„ VMI 9,76é, Brüssel 25,00, Schweiz 48,06, » ien 12,10, Mud 20,25. Oslo 36,75, KopenZaZeZZZLNU, Stockholm 37,72k, Wien -,-, Vudapeft -,-,

1-, .

Zürich,19.SePtember. B.NV.) 11,40Uhr.! WWII London 15,21, 12-10 York 3000, Brüsi 52,05, Maiwnd 25,16, Madrid 42,10, Berlm 124,10, Wien (Roten) 57,35. Istanbul 245,00.

Kopen hagen, 13. September. (21). NV.) London 22,40, New York «35,25, Berlin 182,65, Paris 30,10, Autwnvm 76,8),

“ch 147,60, Nom 37,25, Amsterdam MIZ, Stockholm 115,65, BY; 112.701 Helsmgfors 9.95 Prag 18,95. Wien --,-. Barschau S ! ock b o l m , 18. September. (DRB) London 19,40, Berlin

153,50, Paris 25,95, Drüse! 66,75. 2151054 BUK «,L-7), Amsterdam M,“), Kopen?“ 83-85. LM 97,77], _ ' 3947-71- MWF"; ZM! W M M "ij Wü" _,"- WMW 74,25.

Y_-

In Berlin festgestellte Notierungen und telegrav is e Auözahlung, ausländische Geldsorten und Banknhotén.

Telegravbiséb'e Aussablung.

Geld

12,555 0,670

41,90

0,139

3,017

2,469 54,73 46,81 12,205

68,43 „5,403

10,375 2,333

AegvthkWexandrien und. 0110 ..... 15 t. d. ArFatinien (Busnbse W M

1106) ....... 11 0 .:5 e. Belgién (Bxüssel u.] P 13 Ns

Ankwervxn) . . . . i 100 Belga Brafilixn (Rio de

Janeiro) ...... 1 Milkeis Bulgarien (Sofia) . 1001511130 anaba (M*Mneal) ., 1 k.1nab.T-.*ki. Danemarkbchenbg.) 100 21011211 (DHanlztgdeanzig) . . 1007511110120 *110, 011 “0110011 . . 1“ 11110 Estiand ) M

“(Rébal/Talinn) . . 1002710171“. 7711111111110 (HS]siUgf.) ** 1000111114117. Franreick) (Paris?. . 10077103. (5511815211100?) (At 211)? 100 Drachm. HOUand (Amsterdams

11110 Rottérkam) . . ' 100 ke0111731311 Islabb (;118bkiabif) . : 100121511“. Jtalrén (:)ibm imb '

Ma'iand] ..... * 100 Lire 20,30 JapaxUTofio u.K0be) , 1 Yen 0,719 Jugbilawien (Bebi

grab 11110 Zagreb). ; 1003711101 Lettland (Riga) . . . ; 1008-1110 Launen (wanb/Kau- i

nas) ........ ; 100 Litas Nbegsn (Oslo) . .: 100217011911 OesterreiCb (Wien) . k 100Zch1l1111ch1 Polen (Warschau,

Kattowixz (Posen) . , 100 Zloty Portiigal (2171313011) . ; 1001101110 Rumanien (Bukarest) i 100 Lei SÖwcksmStbckb01m !

11115 (501013010) . .,100K1'011611 Schwei; (301110,

Basel 11110 Bern). ! 100 FrankSn Spanién (Madrid u.?

Barcejonax . . . . 1 1007118561911 Tichechmicxw. (Prag) ? 100 21011211 TUTkSl (3113110111) . . i 1 1171le11111 Ungarn (VudaPEsti . i 100 Pengö 1111101111) (Montevid); 1 (510110610 Verein. Staatsn 01:11;

AmerikaLIiéw York) _1 Dollar

167,98 55,09

5,051 80,02

41,33 61,34

48,95

46,81 11,11 2,488

“sl 3,1.)

80,60

33,95 10,27 1,971

1,039

2,4236

Ausländische Geldibrien und Banknoten.

19. September

Vries 12,585 0,674 42,05 0,1 41,

3,053 2,473 54,753 46,91 12,252“)

€J,57 5,417) 10,415

YYY?

168,32 00,21

20,34 0,721

5,666 81,05 41,61 61,66 49,05

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1,041

2, 494,

Geld

12,56 0,670

4] ,94

0,139

3,047

2,470 54,75 46,81 12,20"

68,43 5,405

16,373 2,303

Y

18. September

Brief 12,59 0,674 42,02 0,141 3,053 2,474 54,515 40,91 12,29 65,37 (),-115

16,415 2,337

168,07

00,2.“-

20,34 0,722

5,076 61,05

41,61 61,09 43,05 46,91 1 1 ,]4 2,492 63,34 50,79 34,01 10,29 1,975 1,041

2,489

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20,35

16,16 4,1573

NOK; für i 1 Txäck

1 Dollar

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1 Pab.-Peio 100 Belga

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1 kanak. Doki.

Scbkreixms. . . . . . 20 Francs-Stücke . . Gcid-Tbliais Amerikaniscbxl 1000-5 TUM. . 2 und 1 TOUJY. . Argentinische . Belgische. . . . . . . Brasilianische . . . .* Bukxanixbs . . . . . CasäkischS ' o o e o . Tänilcbe . . . . . . „1100 2150611 Danziger . . . . . . „i 1*)01_,55.:i:211 Engiixcbe: große . . . ä 1engi.'-Q!“1111: ] ;6 11. 1311111161; 1121135225187. Eiini'sch . , ., 100 27:21. Kk. ZinniW-Z . . .' 100 51-111. M 7313015"?ka . . . . . 100 FL. TbUäbxi-"Ée ..... ; 103151111211 JtaiixniWs: groß? .; 100 Lire 100 Tir? 11. 22111111. , 100 LT:? JUW'izwäée . . . 100 Tirixr Lettiänkiiépe . . . . . 100 2311-3- Litauiicbe. . . . . . , 10020122 Nomeßiséxe . . . . . 100 71:0.“211 221121131511: 910732. . 100 ?ckinan 100 Schill. 0. dar., 100 205111111; Poiniicbe ....... i 100 31010 NamäniWs: 117.0) 881 1111“: neue 500" "Ze1 109 221 1111121 500 Lei . . . 100221 SÖweciicbe . . . . . 1003101211 Sckkweizer: große . , 100 213. 100 212. u. darum. 100 7716. 100 Peieien

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17,454

5,63 41 ,65 61,65

L 2 l o, 18.Sch1ember. (D. N. B.; London 19,90, EKU.“ 163,25,

Paris 26,80, „cen:- ? orf 015,7), Aknsierdam 273,75,

Helüngibrs 8,90, 111713273211 69.00,

ZU (ieh

Stockholba 102,85,

132,00,

Kopen-

hagen 89,25. Rom 3,30, "26ng 16,90, Wien -,-. Warschau 77,00.

M 0 s k a u , 13. ZkMémber.

(D. N. B.)

(In Tfcherwonzewj

17110 en Pfund MZH G., 571,09 V., 1000 TOUR 115,32 G.,

115,67

., 1000 Reich§mark 46,21 G., 46,53

Lonbon, 18. September. 12.37. B.) 211521 Barren Nompt 299.4, Silber fein prompt 31,50, Sikbn auf Lieferung Barren 29,1“, Stlber auf Lieferung fein 310, Gold 140.11.

Wertpapiere.

Frankfurt a. M., 18.Sep1smber. (D. N. B.) "äußert Gold11,00, 44 '),/., .'"Jkregmion 7,00, 54,79 Tamaul. S. 1 abg.

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59- Léftm- WWK 1934759, Heften Teilausgabe 90,10,