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./“ Cavaliere Pestalo a ist das Exequatur für das Schußgebiet
Éökißkiä'jsn Kronen-Orden dritter „Klass “Dem Kau' ?“ M*“ («ck *
' Klasse,
Dauvix im Kreise Nerenvm-g O.-L. den Adler der Inhaber des Koniglichen Haus- rdens von Hohenzoüern,
““Lebus, dem Schmiedemeister Wilhelm Sepplx) zu Amt Lebus desselben Kreises, dem Eisenbahn-Lokomotrvfuhrer a. D.
*.*-Keil
* * im Mansfelder
/ zum Konsul in Rio Grande do Sul (Brasilien) zu ernennen
]“Ikland vom 30. „30. dieses Monats an er Kraft getreten,
__ .,./orm er; oopi en aut
ngen, “ (Geheimepnh Regierun s - Rath ddem Pfarrer, Konästorial-Nath ])r. orgius den Rothen Adler-Ordené pHßerNYgsse mit der
„zemeritierten; Pastor Braeß “zk _Gyßlar' a. Harz,? zz! Münftedt im Kreise Peine, den RoFljeÜ Adler-Orden
, lasse,“ _ m Geheimen Kanzlei-Rath Lange zu Berlin, btsher im Fterium des Innern, den Königlichen Kronen-Orden
ter Kla e, . dem anitäts-Rath Dr. Hartmann zu Lmtorf den
e
_ em Stadt- aupthx en-Rendanten Weckwxrth zu 5Yosxn, „Jem Eisen _h _, t ,) enten a., D. „,Chxxst Lu Letp .rg, , ' , xz.- “ckckck“ 'zu Pysen un dem: - “Ineinde-VokfkeheTIWE-EGW ,' i'év Friedrtch Jaenickx zu Schlettau im Saakkreise den Koniglichen Kronen-Orden merter
dem emeritierten Hauptlehrer und Kantor Ka ble zu dem Gemeinde-Vorsteher Lins e zu Kiehnwerder im Kreise
_ u Kottbus; dem Eisenba n - Weichensteller a. D. Karl alle zu Sangerhausen, en Bahnxvärtem_ a. D. Andreas Braunß u Zscherben im Saalkrexse, Frxehrich Hildebrandt zu ansleben, bisher zu Oberroblmgen Seekreise, und Karl „Sprechert zu Sandow bei Kottbus, dem Eisenbabn-Vora_rberter August Kühn zuKaUe a. d. Saale, dem Oberarbe1ter Wilhqlm Koch 1: agdeburg, dem Waldwärter a. D. Gottfrted Lauch ?iädt zu Kielc ewo im Kreise Kosten, bisher i„n Herren- walde desselben Kreies, dem Oberküfer Adolf Htldmann uErbach im Nheingaukreise, dem früheren Vorarbetter osepl) leschmer und dem Vorarbeiter thann K umm, beide zu Eltville desselben Kreises, dem htsherigxn Kutscher Christoph Matschech zu Wöltingerode tm Kreise Goslgr, dem Arbeiter Gottfried Schumann zu Amt Lebus tm Kreise Lebus und dem Viehfütterer K'arl Kuppxr zu Jakobs- ?to desselben Kreises das Allgememe Ehrenzetchen zu ver- ei en. .
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: dem Königlich wüxttembergischen Hauptmann z. „D. Staengel, Bezirks-Offt ier beim Lgndwehrbezirk Ladungs- burg, dem Profe or an er Univerfttät in Stena C esaxe Civoli, bisher echtskonsulent des General,: Konsulats m Genua, den Brand-Direktoren, Stadtbaumerster Wilhelm Stoll zu Hagenau! und Fabrikant Peter Schlumberger zu Mülhausen im Elsaß den Rothen Adler-Orden „vierter Kla e, , . ffdcm General-Konsul ])r._ Stübel zu Shanghar den Königlichen Kronen:Orden zwe1ter Klasse, ' , dem Direktor des städtischen Hospttals m Ylexandrxen ])r. Sch i eß Ve den Königlichen Kronen-Orden drttter Klasse, dem KöniqliZ bayerischen Vremier-Lieutenant Leuze rm 1. Schweren Reiter-Rcaimenf Prinz Karl von Bayern, dxm Dolmetscher-Eleven bci Allerhöchstihrer (Hesqndtschaft m Pekmg Krebs und dem Kaufmann Karl ,Schm1dt zu Shanghat den Köni lichen Kronen:Orden vierter Klasse, dem nter-Büchsenma chimmermann von dxr Schuß- truppe, für Kamerun das ** iiuär=Verdiex1stkreuz, forme ' dem Salzsteuer-Aufseher a. D. Katnz zU _C ambrey tm Kreise Ctheau-Salins das Allgemeine Ehrenzet en zu ver-
leihen. '
Seine Majestät det Kaiser und König haben Aller: gnädigst geruht:
dem Korvetten-Kapitän Pohl, Vorstand der Zentral- AbtheilUng des Reichs-Marineamts, „und denx Korvetten- Kapitän 3. D. Ferber, Naviaations-Drrektox bet deyWerft in Kiel, die Erlaubniß zur Anlegung der 1hnen verltehenen nichtpreußischen Insignien zu ertheilcn, un?) zmgr ersteremf: des Kommandeurkreuzes zweiter Klasse, des Komglrck) noxweqrschsn St. Olaf-Ordens, lcßterem: des Nrtterkrcuch erster Klasse des- selben Ordens.
Deutsches Reich.
Seine Majestät der Kaiser haben im Namen des Reichs den Kaufmann Gustav Voq ck an Stelle 7399 auf seinen Antrag auSgeschiedencn bisherigen Konsuls Nteckele
geruht.
Dem Königlich italienischen General-Konsul in Sansibar, ?- von Deutsch-Ostafrikza namens des Reichs ertheilt worden.
Bekanntmachung,
betreffend das Außerkrafttreten des andels- vertrags zwischen dem Deutschen Zollveretn und Großbritannien.
Vom 31. Juli 1898.
Der andelsvertrag zwis en dem Deutschen Zollverein und dem * ereini ten Köni re che von (Großbritannien und ai 1865 Ft infolge seiner Kündi ung durch die' Königlich großbritannische Regierung mit dem blaufe des .?" MZ... . „ er e, s anz er. Im Auftra e: ““ Freiherr von Ri thofen.
Berlin, den 31.
Bekanntmachung.
A | d.,I. wird im Bezirk der Königli en
SöternundTürki-smühle erm
“ , Ober:Verwaltungsgerichts-Rath, sowie
Mey '
ür den er onenverke r*o ne» epäckabferti Zu ' Und „» ' f am €Fz5.sAuguft d.!) J. him Be ick der YMglicben Eisen- bahn-Direktion Köni sberg die _1 ,941x111 lgnge ellstrecke Zinten- i_ldexxHofx her Nexenhqhn therx- otfließ nxitxden St .'LMYÉÉ?“ „xn eilt,» San nüten und ledenhy für“ dxtt „„ _agénläd" ijkgßßßberöeßkebr orö .net werden*. '
* te an der“ 'Wie“ Gera-Weischliß der _Königlich fächsi chen Staatseisenbahnen (Zelegene Haltestelle Dolau hat die enennung „Dölau bei retz“ erhalten. ' Berlin, den 31. Juli 1898. Der Präfident des Reichs-Eisenbahnamis. In Vertretung: Kraefft.
LandeSpolizeiliche Anordnung.
Behufs Abwehr und UnterdrückunÖ der bei den Schweinen auftretenden Seuchen ordne ich auf rund der 17,19 ff. des Reichs-Viehseuchengeseßes vom 23. Juni 1880 1. Mexx 1894 (N.:G.-Bl. 1880 S. 153 ff./1894 S. 409 ff.) in Verbmduxg mit § 1 des preußischen AusführungSgeseßes vom 12. Marz 1881 (G.:S.1881 S. 128) und § 1 der Bundeßrgtbs-Iy- struktion vom 27. Juni 1895 (R-G-Bl." 1895 S. 357) mxt Genehmigung des Herrn Ministers fur Landxmrthschaft, Domänen und Forsten hiermit Folgendes an: ' § 1. Sofern in den für den Hausixrhandel mrt Schweinen gesperrten Kreisen des Bezirks dyr Handel mitSchweinen von festen Verkaufsstätth aus stattfmden soll, ist der Orts-Polizeibehörde von der Err1chtung einer éolchen Verkaufsstätte vor Beginn des Verkaufs _An eige zu er tatxen. Bei jeder Neueinfüerung pon Schweinen 111 ie Verxqufsstatte ist der Orts-Polizei ehörde das Kontrolbuch zur Remston vor- ulegen. Von der Aufgabe der Yerkaufsßätke nach exfolgter YJUYWI ist der Orts-Polizeibehorde gleichfalls Anzeige zu er tat en. _ Als feste Verkaufsstätten im Sinne der vorstehenden Vor- Ychriften sind nur solche Verkaufsstätten zugelassen, welche von an Schwarzviehhändlern ni t lediglich zum Zweck des Absaßes vereinzelter Transporte, son ern auf längere Dauer 111 Be- nußung genommen werden. _ _ . Die in der Verkaufsstätte (§ 1) befindltchen Schweinebestände smd wöchentlich einmal durch den beamteten, oder den in seiner Behinderung vom Landrats; beauftragten Thierarzt auf ihren Gesundheitszuftand zu untersuchen. Der- selbe hat über die stattgehabte Untersuchung und _den Befund einen Vermerk in das Kontrolbuck), welche?- ihm wre ,der Orts- Polizeibehörde jederzeit auf Verlangen vorzulege'n _xst, einzu- tragen. Die Bestimmung im § 6 der landesPoltzetltchen An- ordnung zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche vom 18. Januar 1898 (R.-A.=Bl. S. 49) findet axxf dte'm den Vchaussstätten (§ 1) befindlichen Schwcrnebestande keine An- wen ung. ' „ § 3. Die in eine Verkaufsstätxe (J 1) emgcfuhrten Schweine dürfen nicht in eine andere uberfixhrt oder vor dem Verkauf aus derselben entfernt werden. § 4. Die von einer festen Verkaufsstätte (Z, 1) aus ver- kauften Schweine dürfen nach ihrem neuen chmmuygsortc nicht getrieben werden. _ § 5. Die Vorschriften dcr Poltzei:Verordnung, betreffend die Reinigung der Gastställe, Fatterkrippen und_ Staklutenfilten, vom 12. März 1883 (R.-A.-Bl. S. 84), der Poltzer-Verordnuyg, betreffend die Instandssßung und Desinfektton der zuxn Em? stellen von Handelvaek) benußtcn Staüungcn, vom 20. Juli 1896 (R.-A.-Bl. S. 301/302) bezw. des § 15 der lanpeö- polizeilichen Anordnung, betroffend Maßregeln gegcn_Sch1pcmc- scuchen, vom 18. Januar 1898 (N.-A.-Bl. S. 52/03) fmden auf die festen Verkaufsstätten (§ 1) entsprechsnde Anwendzmg. § 6. Zuwiderhandlungen gegen vorsteheUdc Vorschrrfxen Mérdcn, soweit nicht den bestehenden Strafgxsxßen zufoi e _cme höhere Strafe vsrwirkt ist, gemäß Z' 66 thser 4 dcs - Lick)??- Viehseuchcngesetzes bestraft. ' _
7. Diese Anordnung tritt mtt dem Tage tyres Er- schcinens im NegicrungsAmtsblaLt in „Kraft. Breslau, den 13. Juli 1898.
Der RexxicrunqS-Präfidcnt. Dr. von Heydebrand und der Lasa.
Die von Heute ab zur Außgabe gelangende Nummer 35 ch „Rcichs-(Heseßblatts“ enthält unterr Nr. 2504 die Bekanntmachung, betrcffend das Atzßec- krafttrcten dcs ?andclsvertrags zwischen „dem Démsckxn Zoll-
verein und (Hro britannien, vom 31. Iult 1898.
Berlin W., dcn 1. August 1898. Kaiserliches Vost-Zettungs-Amt. In Vertrcturxg: Bath.
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst gcruht: den Obcr-chicrungs:Ratb (Große zu OppeLu zum
den bisherigen außerordmtlicben Professor 1012 Willy Kükenthal zuxn ordentlichen Profcffor m der phtlosoph1schen Fakultät der Universität zu Breslau zu ernennen.
Au Allerhöchsten Spezial:.Befebl Snexne'r Majestht des K:Tisers und Königs legt der Komgltcbe; Hof fur Seine Durchlaucht den Fürsten vgn Btsmarck, Herzog von Lauenburg, von heute ab dte Trauer auf zehn Tage an.
Berlin, den 1. August 1898. .
. Der Ober-Zeremomcnmeister. Graf A. Eukenburg.
Finanz-Ministerium.
Der Geheime Ober-Finanz-Ratk) Lehnert ist in seiner Eigenschaft als Mitglied der Hauptverwaltung der Staats-
Gck-Ukaxtzfe n»“ «Ma
_, ßgYe §“»9 deSG 'ekezs "Zbin 24 '*Feöruar “1850 Ge .- . S. 57) und des des Geseßes vom' 29. Januar 879 (Ges.-S. S. 10) verei igt worden.
"Ministerium der gei tlichen, Unterrichts: und Medizingl- ngelegenheiten.
, .Am Schullehrer-Seminar zu Kreuzburg O.-S. ist der btsherige Seminar-Hilfslehrer Fehni er aus Münsterberg als ordentltcher Seminarlehrer angefte t worden.
Ministerium für Landwirthschaft, Domänen und Forsten.
Thierärztliche Hochschule in Berlin.
Bekanntmachung.
Auf Grund des § 13 der Vorschriéten über die Prüfung der Thterärzte vom 13. Juli 1889 Centr.-Vl. f. d. D. R. S. 421) bringe i hierdurch zur Kenntniß, daß mit der Ab- haltung der th erärztlichen Fachprüfung am Sonn- abend, den 15. Oktober_ d. I., begonnen wird. Die Meldungen zu dieser Prüfung smd spätestens den 10. Oktober 5. J. an mich einzureichen.
Berli?5 NZZ 2k't7. Iduli FW." "“ck H chsch [
er e or er )rerarz 1 en o u c. ])r. Dieckerhoff.
Abgereist: der Präfident der Hauptverwaltung dkr Staatsschulden von Hoffmann, auf Urlaub; der Ministerial-Direktor im Ministerium der 5 entlichen Arbeiten, Wirkliche Geheime Ober-Negierungs -Ra1) Kirch- hoff, nach Lohme auf Rügen.
Angekommen:
der Ministerial-Dircktor im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Ober:Baudirektoc Schroeder, vom Urlaub.
YicßtamtlicheS.
Deutsckzes Reich. Preußen. Berlin, 1. August. '
Seine Majestät der Kaiser und König befahlyn, wie „W. T. B.“ aus Bergen meldet, gestern, früh, beim Em- treffen der Nachricht von dem Dahinschetden des Fürsten von Viswarck die sofortige Rückkehr der Yacht „,?ohenzollern“ nach Deutschland und gedenken heute Abend in Kte emzutreffen.
Dsr Präsident des Staats-Ministeriums, Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe Hat sich heuteNachmittag mittels Extra- uges nach Frisdrichsrul) begeben, um namens des Sxaats-
inistcriums der Trauer um den Heimgang des Fursten Binnarck dessen Familie gegenüber Ausdruck zu geben und einen Kranz an dem Stcrbelager dcs Vercwigten niederznlcgen.
Ueber die lcßten Lebensstanden Seiner Durchlaucht des Fürsten von BiEmarck theilen die „Hamburger Nachrichten“ Folgendes mit: Am Donnerstag Nbxnd war in dem Bcftndqn dcs Fürsten BiIUtarck, auf Verschl1mm2rungc_n folgend, wxe sie seit dem Oktober vorigen Jahres wxsdcrholt statt- gefunden hatten, eine Bcsscxunq eingetreten, wxlchc dem Fürsten erlaubt batte, ber_ Tische zu crschewcn und lebhaft an der Unterhaltung tlwrlzunehmcn. ,Das Befindcn war derart befriedigend, daß dex Geheime Medizinal-Rath Professor Schwcninger, nachdem src!) der Furs: zur Ruhe bcgebcn hatkc, FriedrichSrub v2rlasfen konnte, um erst am, Sonyabcnd wieder dorthin zurückzukehren. Der Zustand bllkb wahrend des Freitags relativ befriedigenp. Am Sonnabend'Morgen sprach der Fürst noch über Polttrk und genoß ach) 1xn Layfc des Vormittags Speise und Trank. _Da jrgt ploßltch eme Verschlimmerung “durch akutes Lyngenodem em. Im Latzfe des Nachmittags verlor der Fuxst häufig das chpußßfem. In der (23th Zeit hatte der Furst nebc_n den gewohnltchen lichten Momenten mehr oder weniger_ soporose Zustande gehabt, aus denen er entweder in einen lgngeren, 11?an und wohl- thuenden Schlaf gerietk), oder zu vollkgem, frtschem Erwachey gelan te. In den Abendstunden dos Sonnabends nahmen dre bedeUJLichen Erscheinungen zu. Der Tod trat letcht' und schmerzlos gegen 11 Uhrxin. 'Der Professor Schwenmger, welchsr erst kurz zuvor Wieder eingetroffen war, suchte dem Sterbenden noch durck) Linderung der Ythnmngsbeschweryen ilfe zu leisten. Die lehren Worte des Fursten _waren'an sezne Lochter, die (Gräfin Rantzau, gerichtet, welxhe thm dte Stirn getrocknet hatte, wofür er seinen Dank gysdruckte. Am Sterbe- lagcr war die ganze Fürstliche Famtlte ver ammelt. Außer dem Professor Schweninger ,und dkm 1“. Chrysander waren noch Baron und Baronm Merck zuge xn. Nachdem der Professor Schwenin er während dre: * muten keinen Albemzug und keinen ZFUW nzehr wahrgexommen [m_tte, erklärte er, daß der Tod cmgetreten „set. Der Furst liegt, wie er zu schlafen pflegte, leicht mrt dem Ko f USZ links geneigt. Der Gcstchtsau§dr1t§k ist mixd und rtedlr verklärt. Seinem Wunsche gemaß_wrrdvder Furst auf er dem Schlosse gegenüber liegenden Anhohe bergeseßt werden. ' Gestern Nachmittag traf von Altona ZitZe Kompagme des Infanterie-Regiments Graf Bose (1. ThurtygifLes Nr. 31 in Friedrichßrul) ein, welche die Ehrenposten rm ch osse stellt. Heute früh kam ein Kommando von Unterofftzieren des Kürassier-Regiments von Seidltß (MagdeburgischeS) Nr. 7 da- elbt an. s s"Um 41/2 Uhr kam der Staatssekretär des Innern Graf von Pofadowskt) mit den Geheimen „Ober-Regierungs- Rüthen von ?onquiéres und Haus; in Fmdrichöruh an und reiste nach urzem Aufenthalt nach „Hamburg und von dort
„nach Berlm weiter.
schulden in der öÉkentlichen Sitzun des Ferien-Senats des
St- „ « nny Saar drücken der an er Üt-ÉYYsmühle“ zwischen den Stationen
Königlichen Ober: *erwaltungsgeri ts am 25. v. M. nach
Bersin aden 'die Köni li ckund“ kin lieben Palais, alle oIfjfxntlickzen ux?!) zahlreiche AyritéutßebäuY di? Flaggen auf Zalbmast gehißt, Der Ma 51 Kai und ie Stadtverordneten von
erlin ' pra en dem Fütrlten „Herbert von Bismarck" ihr inniges eile d anläßlich des Hinscheidens des großen Ehren- bürgers der Reichshauptstadt aus.
Von außerhalb liegen „W. T. B.“ vor:
'In Hamburg erschienen gestern sämmtliche Morgenblätter mit Trauerrand und brachten warm empfundene Nachrufe, die den gro en Verlust, welchen Deutschland erlitten, und die Verdienste des Fürten BiSmarck um das Vaterland hervorheben. Das Natbbaus, die Börse, die Banken und die öffentlichen sowie zahlreiche Privatgebäude und fast sämmtliche im Hafen liegenden Schiffe haben die Flaggen auf Halbmast gebißt.
Aus München wird berichtet, daß aus Anlaß des Todes des Fürsten Wißmarck, des Ehrenbürgers der Stadt Müncken, die dortigen tädtiscbyn Gebäude große Trauerflaggen tragen. Mor en werden beide städtische KoUegien eine gemeinsame Trauerfißuna ab alten. Die meisten bayerischen Zeitungen kündigten den Tod des ürsten B19marck durch _Extrablätter mit Trauerrand an. Ueberall gie t fich die größte Tbeilnavme kund.
folgende Meldungen des
Obwohl die Nachricht von dem Tode des Fürsten Wißmarck in“
Wien erst in später Nachtstunde bekannt wurde, brachten gestern fast sämmtliche Blätter ausführliche Nekrologe Die „WienerZeitung“ schreibt: Sein Nam? werde unvergänqlich bleiben. seine Grabstätte der WaÜfabrtSort sein für künftige Gßschlechter, besonders aber für (111 die Millionen, die in dem,von tbm „geschaffenen Reiche den Segen seinks Schaffens gemefxsn. Sammtlicbe ungarische Blätter widmen gleichfaüs dem Fürsten Bisvlarck an erster SteUe sebr warme Nachrufe und geben in ergreifenden Worten der Tbeilnahme der ungarischen Nation an dem schweren Verluste Ausdruck. Welchen nicht nur Deutschland,“ sondern auch die ganze zivilifierte Welt durch das Hinseheiden des größten Staatömannes des Jahrhunderts erlitten habe. Die Blätter beben insbesondere auch die warmen Sympathien hervor, wcklche Fürst Bismarck für Ungarn gebeat bak und welche durch dic' Freundschaft mit dem Grafen Andraffy als Mitschöpfer des Dreibundes noch inniger gestaltet wuxden.
Anek) die englischen Blätter widmen dem Andenken des Fürsten BisMarck lange Artikel mit ausführlichen Biographien.
In dm Besprechungen der rufsis (17611 Blätter über hey Tod dss ürsten BiSmarck wird auSnabmelos die eminente Gßnialttat und Grö e des Dahinqegangenkn anerkannt. Die „Nowoxe Wremja“ nennt ihn einen wahrhaft großen Mann, den genialsten Diplomaten aÜer Zeitcn. dessen Name nie aus der Geschichte verschwinden Werde. Uneingeschränkte Bewunderung und“ Verehrung zollt die dsutscbe „St. Petersburger Zeitung“ dem Fürsten BWmarck als Politiker und Menschen und betont sein Bestrebtn, gute Beziehungen zu dem russischen Nachbarn zu unterhalten. Auth der „Swjet“ erkennt die Größe des Dabingegangenen rübmend an.
In Italien hat der Tod des ürsten Wißmarck einen tief schmerzlichén Eindruck, hervorgerufen. eine Ma'estät der König Humber! richtete em Beileidstelechamm an eine Majestät depDcutschen Kaxsex. Der Miniser-Präfident Pelloux und der MmisteYdes Auswarttgen CaneVaro sandten' Beileidsdepesrben ab. Bx: der deutschen Botschaft und der preußischen Ge- sandtschaft w'urden x_ablrercbe Karten mit BeileidSbezeugungen ab- Ygeben. Dre Blatter widmen dem Andenken des Fürsten
ZSmarck ebxenVoUe Nachrufe. Die „Jtalie“ sagt: der Name Btsmarck's werde noch dur Jahrhunderte verehrt werden als der des Begründers der deuts en Einheit, der stärksten politischen und sozialen Organisation unserer Epoche. Die .Opinione“ bemerkt: Italien schließe fiel; der Trauer Deutschlands an, denn es werde nie Vergessen, daß die Politik Bi§marck's eines der Grund- elc-jnént: seines eigenen Glückes bildete und daß VZLMarck ein wirk- samxr Mitarbeiter an der Herbeiführung der Einheit Italiens War.
Dre schweizer Blätter konstatieren übereinstimmxnd, daß Dxutscbland dmc!) das raxsche, unexwartete Hinscbeide'n des Fürsten Btsmarck seinen grö ten Staatkmann verliere. Die Erinnerung an den gewaltigen Meiter dsr Staatskunst werde für die ganze Welt ein bleibendes Beüytbeil sein.
Im Haag hielt gestern der Pastor Freimanek in der dortigen dcytjcven Kirche einen Trauergottesdienst zum (Gedächtniß des Fürsten BMnarck, des Begründxrs_dsr EinbsitDeutschlands, ab. Die deutsche Gesandtschaft und das Kurhaus und die Hotels in Scheyeningen Haben Fahnen auf Halbmast gebißt.
Am 30. Juli ist der vortragcnde Rat!) im Reich;?)- Eisen: bahnamt, „(Hck-cime Oßer : Ncgterungs-Ratl) Gimbel im 63. chensxahrc einem langen, schweren Leiden erlegen.
Nack) _abgclcgter Baumeistcrprüfung wurde der jexzt Vcr- storbenc fett dem Jahre 1867 unäcbst in dcr Eisenbahn-Abthei: lung dxs damaligen Handels: Ministeriums beschäfti t; später war er im Reichsamt für die Verwaltung der Ncichß-EKenbahnen als RegierungS-Ratb und ständiger HÜZsakbkikek angestellt. 1881 erfolgte seine Bkrufung in das Rei s-Eisenbahnamt als vyrtragender Rath und Geheimer Regierungs:Nath und 1887 dte Errzennung zum Geheimen Obcr-Regierungs-Rath; 1893 wurde 1hm dcr Rothe Adler-Orden zweiter Klasse mit Eichen- laub verliehen.
_ Neben einer umfassenden allgemeinen Bildung besaß (thrxbel aUSgczeichnetc mathematische Kenntnisse. Auf dem (Hekztctc der technischen Mechanik und ihrer Anwendung auf den Bruckenbau galt er als eine Autorität und hatte bei der M Reichs : „Eisenbahnamt geführten Kontrole über den Zustand der etscrnen Brücken der deutschen Eisenbahnen ein wettcs Fe„ld für die thhätigung seines Wissens. Vor allem aber stchern ihnx sem lauterer Charakter und seine Zlnsxrukchslose Liebenswurdigkeit ein dauerndes ehrenvolles
11 en en.
"Kn Hem in Nr._ 172 _des „Reichs: und Staats-Anzeigers“ vero entltchxen Bettcht uber den Unfall, welcher fich am 18. v. M. an Gott ardschacht des der Gräfin Schaffgotsck)
gehörigen S_teinkoh enbergwerks kons. Paulus-Hohen- zollern bet OrzeTow in Oberschlesien ereignet hat, ist mit- getheiltwordcn, daß ie Föderkörbe in der auptförderabtheilung des S achtes, in welcher s1ch das Unglü bei der Einfahrt der Belegs aft zugetragen hat, an eisernen Schachtleitun en geführt werden und mit op e'kcher Tangvorrichtung versehen kFind. Nack) ei_ner, weiteren itt ei un es zuständigen Revierbeamten war dte tm (Hotthardschacht er ?enannten Grube am 18. Juli d. J. abßesxurzte “Fordx cha e mit der alten Hop e'schen Fangbrem e m obe les1s er Ausführun verse en, als?) mcht mit der neuesten, xve entljch veränderten o pe' chen Fangvor- richtung, wie ste tm Katser-Friedrich-Scha t derselben Grube in Anwendung ist.
Der Staats-Minister,Staatséekretär des Innern ])r. Graf von P-oßadowsky-Wehner it vom Urlaub zurückgekehrt und hat ie Amtheschäfte übernommen.
.:“ OLYZKa-iserliche Gesandte in- Bel rab, Wirkli e Geheime Rath .?QeiYerr von- Waecker-Gottxr hat einenchihm Aller- kochst ew [ligten Urlaub angetreten. Während der Abwesen-
eix desselben WWW“ der etatsmäßige Legations-Sekretär der
.thzzj'exlichen Gesa tschaft Graf von Schwer in als Geschäfts- ra e .
Der Königliche Gesandte in Dresden, Wirkliche Geheime Rath Graf von Dönhoff hat einen ihm Allerhöchst be- w1lligten leaub angetreten. Während der Abwesenhext des- selben Ingtert der etatSmäßige Legations-Sekretär der König- lichen esandtschaft Graf von Wedel als Geschäftsträger.
Der_ hxefige Kaiserlich japanis e Gesandte Katsunocxuke Inou € rst nach Berlin zurückge ehrt und bat die Ges äfte der Ge?andtschaft wieder übernommen. *
' Der Direktor des Köni lichen StatistisYen Bureaus, Ge- hezme Ober-NegierungsMatZ Blenck hat tch zu einem fünf- wochigen Aufenthalt nach Lohme (Rügen) begeben.
' _Der Wirkliche Geheime Ober-RegierunIS-Rath im thsterium der getftlrchen, Unterrichts- un Medizinal- Arkxgkxlxxgenheiten 1). 131“. Schneider ist vom Urlaub zurück- ge e r .
“Der Bwollmächtigte zum BundeSratH, Großherzoglich sächfische Wirkliche Geheime Rath 131“. von Heerwart ist von Berlin abgereist.
Dem ReqierpngS=Affessor von Beckerath in Düffeldorf ist die komnzissarrsche Verwaltung des LandrathSamts im Dill- kreifF (in Dtllenburg), Regierungsbezirk Wiesbaden, übertragen wor en.
Der RegierungH-Affeffor Spieß zu Königsberg i. Br. ist der Konigl1chez1 Regierung zu Erfurt zur weiteren dienstlichen Verwendung uberwresen worden.
Großbritannien und Irland.
Der Prinz von Wales hat in Begleitung feiner Ge- mahlin am Sonnabend Marlborough House in einem Am- bulanzwagcn verlassen und s_ich nach der Station Paddington begeben, um nach Comes, Überzufiedeln. n einem zweiten Wagen _fol te die Prinzessm Victoria von ales, ferner die Prinzefftn arie und der Prinz Nikolaus von Griechenland.
Das Unterhaus genehmigte vorgestern mit 133 gegen 29 Stimmen die dritte Lesung der Zmpfgeseßnovelle.
Frankreich.
Der Brigade-(Heneral de Lannes ist an Stelle des Divisrons-(Henerals (House zum Unter-Chef im Generalstab der Armee ernannt worden.
, Die_ gestrigen Neuwahlen zu den Generalräthen smd ruhxg vor steh gegangct); eine Aenderung in der Zusammen- seßung derselben hat sie nicht ergeben.
Rußland.
_ Vorgestern fand, wie „W. T. B.“ aus Kraßnoje Sselo bertchtct, große Parade vor dem König von Rumänien statt,. Der Weg nach d_em Lager mag: mit rumänischen und russtschen Flaggen sowre Triumphbogen prächtig geschmückt. Dre Kaiserin fuhr mit der Königin von (Griechenland m einem Ü- 13 Daumont bespannten Wagen an. Der Kais er und der König fol ten. Der Kaiser trug das Groß- kreuz des Sterns von umänien, während der König und der Frinz Fcrdmand von Rumänien die Insignien des Andreas-
rdenß angelegt_ hatten. Nach dem Abreiten der Front scßte stck) der Hauer an die Spiße der (Garden und führte, mdem Allerhochstdemselben sämmtliche nicht in der Front stehenden _(Hroßfurstcn „folgten, dem König die Truppen vor. Den Schkuß btldete der ?schstkommandxerende des St. Petersburger Milttärbezirks, Gro fürst Wladimrr. Nach der Parade wurde tm, Lager _das Fxühstück eingenommen, nach dessen Be- endigung dle Majestäten, von der großen versammelten Menschenmenge lebhaft bcgrüßt, nach Peterhof zurückkehrten. Am Absnd fand im (Großen Palais cin Familien- dmer'statt.' Alsdann" begaben fich der Kaiser und die Kaiserrn mtt dem KMU und dem Prinzen Ferdinand n'ack) dem oberen Park, wo auf der OYa-Jnsel im Freien exn Ga_la:Ba[lct auf eführt wurde. Der orstellung wohnten sa'mmtltche Großfürten und (Großfürstinnen, die Königin von Griechenland, alle Botschafter und Gesandten mit (Hemahlinnen und „etwa 200 Würdenträger bei. Nach der Vorstellun begaben srck) dcr Katser und dieKatserin mit den Gästen nach der arizin:Insel,_wo Allerhöchsjdieselben den Thee ein- nahmen" und bis nach Mrtternacht verweilten. Gestern wohnten der Koni und der Prinz Ferdinand dcm orthodoxen Gottesdient an Bord d_er KaiserliÉen Yacht „Alexandria“ bei und nahmen dre Vorste ung der Deputation pes Wologdafchen Regiments entgegen. Sodann olgte tm" Weißen Saale ch Peterhofer Schlosses ein ala- fruhstück. Um 3 Uhr Nachm1ttags reisten der König und der Zrinz Ferdinand nach Moskau ab. Der Kaiser, sämmtliche
roßfürsten und zahlreiche hohe Würdenträger waren zur Verabschiedung auf dem Bahnhof erschienen. Der Leibkonvoi des Kaisers hatte auf dem Perron Aufstellung genommen. Beim Abschied umarmten stch der Kaiser und der König wiederholt auf das herzlichste.
Italien.
Die leßten aus Anlaß der Ruhestörungen einberufenen Mannschaften, nämlich die Jahresklaffe 1874 der Alpen'äger und diejenige von 1872 der Carabinieri, sind, dem „WEB “ zufolge, nunmehr entl'assen worden.
Spanien.
„ Wie dem „Temps“ aus Madrid gemeldet wird; befindet ftck) der König auf dem Wege der Genesung. Dre Nächte verlaufen ruhig und ohne Fieber.
Dem elben Blatts wird erner aus Madrid berichtet: es sei augen cheinli , daß alle elt fick) leicht dazu verste en uzerde, d e von er amerikanischen Regierung esteUten & dtpgungen an unehmen. Djs einßige Frage, welÉe Schwierig- ketten verursa en könnte set die er cubanischen chuld, deren Lasten die Vereini ten Étaaten nicht übernehmen wollten.
. Der Minister- räsident Sagasta hat, wie „W. T. B.“ ßertchtet, ,das Ger cht für unbegründet erklärt, daß er beab- stchtige, steh im Augenblick der Unterzeichnung des Friedens
m das Pxivatleben zurückzukie?en. Ebenso bezeichnete Sagasta die Nachrtcht von einer carl sti chen Erhebung als unbegründet.
Die_Meldung über die in A:“: x!“ genommene N, „ foxmatton Yer Cadres für 171. ave-„(ErksaßHßz tarllone bertchtigt das Wiener „K. K. elsgr-KokresßT-Z Bureau“ dahin, daß dieselben nur auf dem europäischen Gée“ btete des _?zveiten und dritten Korps (Adrian ' und Salam) errichtet würden. Zu der bedeut- Kamen Verstgrkung _der Kriegsformationen habe außer . en ForZschrtxten bet den Armeen der Balkanstaaten " Zayptsachltch dxe Erkenntnis; Anlaß gegeben, daß die Streit- afte der beiden Korpsbereiche (das erste Korps in Kon- stantinopel gilt als „mcht verfügbar , welche nur 108 Nizam-
56 Redif-Batgrüone'cFählten, ei plö lich hereinbrechenden kr egerjsckxenEret mssen m tgenügten, die eranziehung anderer, kleinastatrscher edif - Bataillone zu langsam geschehen und qußerdem der TryppentraUSport zur See leicht durch feind- lrxhe Flytten Zestqrt werden könne. Wie bereits gemeldet, hatten dte Vor eryrtungsarbeiten für die Aufstellung be onnen. Mannschaftsmaterral solle genügend vorhanden sem, agegen ständen, der Aufstellun her 170 Ilave-Bataiilone aus nur 56 Nedtf-Bezirken, wel e emen Theil der Offiziere und alle Unter- 9ffi1ere ltefern sollten, andere Schwierigkeiten, beispielswei e tn [banken solch; lokaler Natur, entgegen, sodaß die vo - kommene Durchfuhrun der Maßregel nicht zu erwarten sei. Was den Werth der _lave-Bataillone betreffe, so dürften die- selben der Kriegsformanon der Nedif-Bataillone nicht wesentli?
nachste en; anderersxits würden aber die europäischen Redi - Bgtai one _durch dle großezt Abgaben stark geschwächt un
zmndexwerthtg. Außerdemsergeplant, verzchiedenen Divisionen xe dre: neu aufzustellxnde Batterien zuzut eilen.
Aus Zanea erfahrt „W. T. B.“, daß die italienische Artillerte _vyrgxstern Kreta verlassen hat.
Nach m_tlxtärtschen Berichten, die aus emen in Kon- stantmopel emgetroffen smd, haben die Auf tändischen auf dem Wege von odeida nach Sana eine Niederla e erlitten, wobet lhnexz gro e Verluste beigebracht worden eien. Der Aufstand ser cht auf das Gebiet von Ghuwin beschränkt.
Dänemark.
Die Kaiserin:Wiitwe von Rußland ist, wie „_W. T. B.“ meldet, vorgestern Nachmittag in „Kopen agen emgetrrzffen xmd von dem_Köni und den Mitglie ern der Konigltchen Familte empkfIangen worden.
Amerika.
Der Staaxsjekretär Dat) hatte, wie „W. T. B.“ berichtet, a_n dxn franzostschen Botschafter Cambon eine in sehr ver- bmdlrchem Tone gehalterxe Note esandt, in welcher er ihn ersuchte, nach hem Wxtßen Hau?e zu kommen, um die Antwort, auf dxe spamsche Note in Empfang zu nehmen. In der mfolge dreses Schreibens vor estern abgehaltenen Kon- Zerenz", an welcher der Präsident cKinlet), der Staats- ekxetar Day und Her französischen Botschafter Cambon thetlnahmen, wurde dxe vorläufige ermdlage für den Frieden festgeseßt, welcbe nur noch der Ratiftkation seitens Spaniens bedarf. Nachdem von Cambon gewichtige Argumente vorgebracht warep, stxmmten McKinley und Dar) der Modifikation der gmertkamscben Frtedensbedingun en in einem Punkte zu, der mdeLen noch mcht hekannt ist. iese Modifikation be icht fich Zepo weder auf dte Forderung der unbedin ten Una hängi -
ett Cubas, noch _auf die Abtretung Porto R cos, noch auf d e
Yrderung hinxetchender Kohlenstationen im Stillen Ozean. te_ beruhrt U„bcrhaupt keinen der wesentlichen Punkte der
Bxdmgungen fur Herstellung des Friedens. Cambon über-
Müde“; dxe Ergebmffe der Konferenz zur Genehmigung nach a rt .
Nach einer xveiteren Meldung desselben Bureaus wäre betreffs der Philtppinerz-Frage beschlossen worden, dieselbe solle offep bleiben und spater durch eine spanisch-amerikanische Kommrsston geregelt werden. anYchen sollten die Ver- e1mgten Staaten die Jurisdiktion über anila und dessen nächste [xm ebung xmsüben. Betreffs der übrigen, in die vor- lau gen FrxedensverhandlunYen einbezogenen ra en eien folgeyd'e Bedmgungen durch as Kabinet endgülttg estgexeßt: 1) volltge Abtretung aller panischen Inseln Westmdiens mit Ausnahme vpn CubaZ 2) ufgabe der Oberhoheit Spaniens auf Cuba; Hie Yereimgten Staaten üben die Kontrole über die Insel auI,th eme dauerhafte Regierung eingerichtet ist; 3 Ab- tretun emer L'adronen-Jnsel. als Kohlenstation und vie eicht auchoe ner _zrpetten Kohlenstatton auf den Karolinen-Jnseln; 4T?) dre Vcrermgten Staaten .lehnen die Uebernahme der Staats- s uld Cuhas und Porto Pixos ab; 5? die Vereinigten Staaten werdxn kxme Kriengnxschad: ung ver ungen; 6) eme spanisch- amxrrkamscbe Konxm1ssxon so beauftragt werden, die Friedens- bedm xmgenpolLstandxg festzuscsen, unter der Bedingungjedoch, daß amnztltche“span1schen Truppen unverzüglich Cuba und quto . Rtxo rau„men. Dte_ Vereini ten Staaten werden späterhnx s1ch daxuber entschetden, wel e von den Ladronen- Inseln sxe annektteren wollen. Die Antwort auf die spanische Note thexlt Spanien formell mit, daß über die Bedin un en, welche dte Aufgabe der Oberhoheit Spaniens in Weéjinßien un) die Wa [ einer Ladroneninsel betreffen, eine weitere Dtskusfion _mcht mehr stattfinden könne. Eine bindende
usage daxuber ab ugeben, was seitens der Vereinigten Staatxn m_ Betre Cubas geschehen werde, vermw;det- Axnertka. Em Telegrgmm des Admirals Dewey, welches wahrend der Kgbmetsßßung eintrmf- habe wesentlich zur Ent- schetdung der dre Philtppinen betreffenden Punkte bei etragen. In_dcm Telegramm herße es, es seien am ,'tbafte nzeicben dafur voxhanden, daß ein Kampf mit den Au“ständischen noth- wendig [em werde, und daß in diesem Falle 150000 Mann crfprderltch sein würden, um den Aufständischen auf den ver- schtedenen Inseln gegenüberzutrcten. .
Der ener_al Sbafter giebt in einem vorgestern in » Wakhtngton eingetroffenen Bericht die ahl der Kranken in einem Heere am 28. Juli auf 79 an, darunker 3406 Fieberkranke. Die Zahl der neuen Fieberfälle bu- trage 687 , geheilt seien 590 ieberkranke; ein neuer Todesfall set vorgekommen. Der he des Sanitätsdienstes, General Sternberg hält die Lage f r sehr ernst und UM 111 Eile weitere Aerzte und Pflegerinnen nach Cuba entf Unter den _Txuppen i_n Florida, besonders ikn Miami, wo 7500 Freiwültge kampteren sind akszlreicbe TuphUSfä-ae vw Ykommen. Dre Lage in Miami ißt o ernst, daß der, KW: ekretär Alger angeordnet hat, die dort stationierten “ nach Jacksonville zu bringen.
Em in Madnd eingetro enes Telegramm aus Han“ “ theilt mit daß Calixto arcia den Oberb “[ ?" ' Aufständischen in der ProvinzSantiago ni '
nach Chamaguey abgereist s .
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