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Die leßten aus Madrid eingegangenen Briefe mel- den, daß die Aufrßhrer in der Gegend. der Brücken von Prado und Barca geschlggen worden snd. Eine große Anzahl von Gefangenen und mehrere Kanonen snd bei dieser Gelegenheit in die Hände der Trappcn der Regierung gefallen. .
In der Nacht vom 9. auf den 10. dieses Monats hat in Barcelona ein fürchterlicher Sturm gewachst. “Mehr als vierzig Schiffe sind allein im Hafen zertrüm- mert worden; der Verlust, der erlitten worden ist, wird sich erst später berechnen lassen, er ist sehr groß; und was am meisten Bestürzung hervorgebracht hat, ist, daß über hundert Perkonen dabei ums Leben gekommen find. Die Briefpost von Valencia und von Frankreich fehlten seit mehreren Tagen, und da man nichts von ihnen ge- hört hatte, so besorgt m'a'n“, daß fie unterweges umge- kommen sein möchten. -
, Vor einigen Tagen hat das hiestge Asfise'ngericht in einer Duellsache eit1"hjer merkwürdiges Urtheil ge- fällt. Nach einem Streit beim Biliardspiel zwischen zwei jungen Leuten war nämlich eine Ausforderung und ein Zweikampf erfolgt, in welchem der eine, wel- cher sich stets bereit gezeigchatte, die Sache gütlich bei- zulegen, seinen Gegner beim ersten Schuß todt nieder- skreckce. Die Untersuchrmg wnrde eingeleitet und Cie Sache vor das Gericht gebracht. Hier sagte der Ge- neral-Advokat, Hr. v. Vaufreland, das Duell sei zwar, der Moral und der Religion nach, höchst strafbar, auch' [)be *es früher Gesekze gegeben, wodurch es verboten gewesen sei; er glaube aber, das jeßc geltende peinliche Geseßbuch enthalte keine Bestimmung, welche hierauf anwendbar sei, und trage daher darauf an, den Beklagten freizusprechen. Der Gerichtshof war indessen anderer Meinung und erkannte, daß der Angeklagte (welcher conrmwzx war) des freiwilligen;Todcschlags, jedoch ohne Prämedikation, schuldig zu achten sei. Hier- nach ist er zu lebenswieriger Zwangsarbeit veruétheilt nxorde'n. _- Dieses U"rcheil ist darum mcrkwürdig, weil dxe Gerichre bisher in allen solchen Fällen die Angeklag- ten, aus den vom General-Advokaten angeführten-Grün- den, freigesprochen hatten. '
Fünfprocentige Rente 101 Fr. 25 C. -- Dxeiproc. 68 Fr. 85T. *
London, 19. Febr. (über Paris.) Der Graf von Liverpool hat am Sonnabend Vormittag einen sehr'be- deutenden Anfall von Schlagfiuß gehabt. Man fand ihn in seinem Zimmer bewußtios am Boden liegend. Sein gewöhnlicher Arzt, Dr. Driver, der augenblicklich herbeikam, leistete ihm die erste Hülfe, jieß jedoch auch die Aerzte Sir Henry Halford und Sir Aftlcy Cooper zuholen. Man hat den Grafen zur Ader gelassen und Blucigel gesetzt, er blieb jedoch sprachlos bis Sonntag Nachmittags 4 Uhr; seine ganze rechte Seite ist ge- lähmt. Man glaubt nicht, daß irgend Hoffnung zu sei- ner Herstellung vorhanden sey, wenigstens nicht so weit, daß er die Geschäfte wieder Übernehmen könnte. Unsere Blättec lassen stchs unter diesen Umständen natürlich schon sehr angelegen sein, einen Nachfolger für"ihn aus- findig zu machen. Man bezeachnet den Staats-Sekre- _ tair Peel, den Herzog von Wellington, Lord Konowby,
besonders aber Hrn. Canning.
Den Times zufolge besteht unsere Landmacht jekzc, mit Ausnahme der Garden, an Kavallerie in Europa, aus 19 Regimenter, zasammen 5909 Mann Berittenen, und 1005 Unberittenen, an Infanterie aber, sowohl für den inländischen Dienst, als für die Koloniesn, aus 66 Bataillons Linien-Jnfanterie, ZBacaillons FIfiliere, QBat. Schotteu, 7 .Bar. leichte Infanterie und 4 Bar. Karabéniere; im Ganzen an Liniencruppen 61,420 M. Die Gardexananterie bett'äa't 5104 M. und somit das gesammte Fußvolk 66,524 Mann. Ueberdem smd jedoch]
in Indien 20 Bataillons zu 1000 Mann, die Und ostindiscbcn Compagnie unterhalten werden.
Bekanntlich hatte unsre Regierung eine Commissio in_ Sierra Leone errichtet, um über die Uebertrchng des Negerhandels *zu entschefden. Da aber die Mee busen von Benin und Biafra, die Hauptshe dies schändlichen Handels, zu entfxrnt davon liegen, so so die Kommissaon nach der Insel S. Fernando bei P verlegt werden, die steh eines fruchtbaren Bodens," tre licher Landuugsplälze und eines gesunden Klima's er freut. Wahrscheinlich werden die Engländer auch ei Militair-Scation dorc errichren. Die Insel wurde b kanntléch von den Portugiesen entdeckt, die sie bis „zu Jahre 1778, wo see dieselbe an Spanten abtracen, inn hatten. Die Spanier beseßten sie, aber verließen ? sehr bald wieder. "
Der Geldmarkt war heute anfänglich in sehr [5 ,wegtem Zustande und Console; gingen auf 79737, ja, w'
sEinige behaupten wollen, sogar bis auf 79 hinab; a!-
mähltg trat- indeß mehr Ruhe in den Geschäften un zugleich ein Steigen der-Fondsein; NachmittagsLU standen Consols auf 80-F- -:-.
-- vc- .1 20. Febr. Ueber das Befinden des Grafe von Liverpool lauten die heutigen Nachrichc'en'nicht vi besser als die gestrßgen. Sir Aftley Cooper hac heut früh, vor einer, über den- Zustanddes Patienten abzu haltenden Consulcacä...1 2 Stund“;- bei jhm zugebrach Der Graf hatte die Nacht etwas ruhiger zugebracht al dj_c vorhergehende und konnte einig.: Worte berausbri gen. Nach abgehaltener ärztlicher Consultation ward folgendes Bulletin bekannt gemachtYLord Liverpool ya den ersten Theil der Nacht xisnilich g'uc verbracht; ; beßndet stch so ziemlich wie "_, skorn.
Allem Anschein nach ist“ für gewiß anzunehmen, daß der Graf von Liverpool das Portefeuille néchc wie- der wird übernehmen können; unsere Blätter smd da hero fortwährend mit dem ihm zu gebenden Nachfolg “beschäftigt. Dem Globe zufolge, ist“ davon die Rede, daß Hr, Canning den Vorsitz im Geheimen Rath erhal ten und im Unterhause bleiben, der Kanzler der Seh“? kammer aber das Departement der auswärtigen Ange legenheiien übernehmen und statt seiner Hr. Huskissou zum Kanzler der Schatzkammer solle ernannt werden. Die Times wollen wissen, daß der Herzog von Welling con mit der größten Thätigkeit stch um die Stelle des Premieerinisters bewerbe. Im Uebrigen hält dies Blatt es für gewiß, daß, wenn schon Hr. Canning durch „die Krankheit des Grafen von Ltverpool eines persön- lichen warmen Freundes und Bewunderxers seiner Ta- lente, so wie eines mächtigen Beißandes beraubcwerde- diesejb; doch die Folge haben werde, den Triumph de Princtpien zu s1chern, 1velche Hr. Canning als Staats-
sein lasse.
In der City ging heute früh das Gerücht, daß 1,0,(ZJO Mann Hannoversche Truppen fich nach Portugal
eg en.
. Consols stiegen heute Vormittag von 81 auf 81:2“- ?- gmgen sodann auf81t _? zurück, standen aber Nachmit- tags halb 3 Uhr wieder auf 81§ €“- Auch die fremden Fonds stiegen.
Der Globe meldet, das Steigen der Fonds hab- seinen Grund in der Nachricht, welche sich in der Ci") verbreitet, daß Hr. Canning die Sthe eines ersten Lords der Schakzkammer mit dem Ministerium der aus- wärtigen Angelegenheiten verbinden und weiter keine Veränderung im Kabinet statt finden werde.
St. Petersburg, 20. Febr. Se. Kaiserl. Hoh- dxr Czarewitscb und Großfürst Consxantin ist am 16. d- hter eingetxoffen. “
Se. Maj. der Kaiser haben den General-Adjmau-
ten Grafen Tzschernyscheff zum Gehülfen des Generals
mann mehr und mehr gelten zu machen, fich „angelegenx
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:: Infanterie, Grafen Tolstoy, in der Leitung des Ge- “eralftabes ernannt. »
Nach Inhalt eines-unterm 2. (14.)_ d. M. an den irigireuden Senat ergangenen kaisyrltchen Ukas, ist eorgien nebst der kaukasischen Provtnz und dem Lande er Kosacken am schwarzen Meexe, wevgen dxr gegen dersien gerichteten Mélxrairoperatsonen m Krcegsstand rklärt, und dem Milicairarrondiffement des detaschtrcen .mac-Corps vom Kaukasus zugerheilc worden. _ .
Mittels Ukas vom, 27. „Jan. haben So. Ma]. emer „zahl höherer und niederer Offizßere wegen der in den chlachten von Schamhora und Elisabecypol bewährten apferkeit verschiedene Orden und Ehrenzeichen verlcehn.
Vorige Woche starb hier der wirkliche Geh. Rath nd Mitglied des Staatsraths, Graf Markow, im 5skenIayre seines Lebens, “der bekanntlich während der ßcen Regierungsjabre des Kaisers Paul und dex cr- en des Kaisers Alexander die wichtigstendiplomatijchen
endungen im Auslande bekleid'ete. _ .
Ein am 10. December v.I. allerhöehsk genehmigter onsens der hiesgen Sibirischen Committee verordnet, 1 den zu Ostfibirien gehörenden Bezirksstädten Wer?). eudinsk, Nischneuoinskund Nertschinsk Aséoeicsyäujer r die Verbannten anzulegen. *
Nachrichten aus Ödeffa vom 21. Januar zufolge, daselbst derHandelsverkehr, namentlich mitGeckajde, . lebhaftem Forcgavge. ") , --Scocholm 16. Febr. 2011 13. d. wohnten Z. : . diexKönigin und JJ. KK. HH. der Kronprinz und ie Kronprinzsffin einem glänzenden Ball, den der Graf on Wettersteoc gab; bei. An demselbenAbend brach in er Stadt eine Feuersbrunst aus, zu deren ba1dcgen ämvsung die GegenwartHes Kronprinzen und dcevon r. K. H. angeordneten zweckSienlichen Maaßregelu icrugen. «. ' „ . -
Heute wurde angezeigt, daßI. K. H dse Frau ronprinzessin fich wieder in gesegjnecenLeadesymständey ßnden. Nächsten Sonntag begmnen in besden Ret- en die desfaäfigen Kirchengebece. ' '
. K. H. die Prinzessin Sophce Albertine :| von n Folgen ihres Fallxs gänzlich wieder hergestellt.
Der sehr hier versammelte Gencralstgb der Amme steht aus 80 Regimentö-Chefs und Regtments,BevoU- ächtigeen, nebst 12 Generalen.
Die Regierung hat zueinem zu erbauendey Zucht- * d Arbeitshause 50,000 Rthlr. Beo. angewiejxn.
Die. hiefige 'Griechetr-Committee hac kürzltch aber- als 6000 Fr. an „ die Committee in Paris übersandt.
Wir haben bereits strengen Winter. _Dem qngeach) c sind viele Personen an einem seit eimger Zett gra]- cnden böSartigen Fieber gestorben. „
Gegenwärtig erscheinen hier in Allem 16 Zestungep.
Kopenhagen, 20. Febr. Mittwoch ward dre ngstgeborne Prinzestin des Prinzen Wilhelm „und der rinzessm Charlotte von Hessen, im Bexsem “Ihrer
ajestäcen, sämmtlicher Prinzen und Prmzessmneu, r Staatsminister und des ganzen_Hofstaats y. s. w. tauft, 3.202. die Königin hob dtejelve aus der Taufe. ie Prinzessin erhielt die Namen Sophia thhelmine uguska Elisabeth. _ * _
Da die im vorigen Jahr an manchen Orten des önigreéchs nicht günstig ausgefalxene Erndte, so wie ck die später so sehr gestiegenen Kornpreise uicht "? Grund einen möglichen Kornmangel, vorzüglich l' die unbemétcelcen Landbewohner, befürchten lassen, den Se. Maj. die Rentekammer autoristrr, mittelst irculars die Amtmännér aufzufordern, dafür Sorge tragen, daß die größeren und mehr beméttelcenLand- es ein im Verhältniß zu der dürftigenMeUge stehen- 3 Quantum Saat und Brodkorn zurücklegen, um sel- ges zu den gangbaren Preisen an selbige im Noch. [[ verabfolgen zu lassen, und zur besseren Erreichung
_";xx K.;;
“a) an Straßen
dieses Zwecks den sich dazu Verbindenden sogar Zinezt verhälrnißmäßigen Ausstand" mit der Steuer; WKW!!- gung versiactet. _,
. Vor kurzem hat das Eis im Liimfjord in detx Bu- sen “bei Scham eine so großk'Masse Helt-"Lachs (3311710 ]UWWWZ-Linn.) zusammengesehroben, daß die Bewoh- ner der benachbarten Kirchspielezvenigftens 20,000 Seuck derselben fingen; ein wahres Phänomen in der dorngen
Fischerei.
Inlaxnd.
Minden, 20. Febr. Die Baufälligkeit der hiesi- gen. Simeons- Kirche, in welcher auch unsre Garnison in verschiedenen Abtheilungen mir der Civil-Getpems sich zum"gemeiuschafclichen sonntägigen GotteSdlenstk
_verqinigxt, machte eine bedeutende Reparatur nothwem
dig, zu deren Vollendung weder die Kirchenwirt“, "?ck eine diesfalls vexanscalcece freiwilxige Beihülfs ausre_tch- ten. „Zu dieser Verlegenheit wandte fick) der PWM)": jener Gemeine, Konßsrorialrath [)x- Hanff- M Sk M' den König, mic Vertrauen auf allerhöcvsk dels?" hüls- reiche Malve. Der edle Monarch hat dissem VSUWU'" huidreich entsprochen und zur, Wiederherstsuung [ener Kirche Drejhunderc Thaler alanadengesMnk zu b“ wiliigen geruht. Diese Nachricht verbreitete unter der Gemeine und den hiesigen Einwohnern die reinste dan'k- erfüllte Freude, als bei der Feier des Gottesdienstes "1 der durch die Königliche Beihülfe wieder hergxsk-ZUÜU, Kirche der Huld des Monarchen nach Z'“ chU|ÜchM Fürbitte für dessen geheilégce Pekson und für AUSkhWst dessen baldige „gänzliche Wiederherstellung gedachx WWU" -„ Gott erhalte den König, der sein Vokk tmc treuer nie ermüdender Vaterliebe umfaßt. . ,. ' T rie r. Die Prämien, welcbe MSHMWUU 1?WWU“. _ gen Schullehrern, die sich umIdieObskbaUMdUcht '" dem_ hiesigen Regierungsbezirke besonders verdient gemacht haben, xu Theil geworden sind, verbUnden mit den öffent- lichen Belodungen und den rühmtichen Bemühungen der Lokal-Behörden, scheénen ihrem, Zwecke “entsprechend- dée Neigung für diesen nicht unwichtigen Landeskultur: zweig allgemein anzuregen. Am Schluss? des Jahres 1826 war der Beßand an. . wilden [vereochn sonstegen Usbek- “ Obstbäumen Bäumen haupt
a)inBaumschu- len . . . . . b) auf öffentli- chen Plätzen und Gemein; [ de : Grund- srüsken . . .
“5,569 302,324
210,433 86,322
01,724
169.434 “[ 533,482 '
„11,189 38,983
184707 55,712 306,329 181,017
und Wegen
zusammen Ende 1825- be. trug die Zahl der vorhande- nen Stämme
derBestandvoWJ Zahre1825er- hielt hiernach den bedeuten den Zuwachs von ..... Stämmchen. * __ . Hierbei find die hin und wieder bestehendeu-_Pk" vatbaumschulen nichr gezählt, welche ebenfalls mit jedem Jahre bedeutender werden. „Bis jetzt zeichnet s'“) d“
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