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um Gehaltzulagen'unb'Pensionen, um Aenderungen, im Lootsen und Handwerkswesen, und Vorschläge vom Geseß-Ausschusse über das Bergwerks- und Handwerks- wesen, theilß an die betreffenden Ausschüsse, theils an das Odelsthmg verwiesen. -- Hiernächst wurde Sißung im lekzceren gehalten. Staatsrath Krogh legte 13 K- Vorschläge vor, betreffend Aufhebung der Verbrauchsab- gaben, ausgenommen vom Branntwein; Erlaubniß für, nach Norwxgen kommmde Schiffer, die Clariruugen ih- rer Schiffe und Waaren, nebst Frachc-C'incassirung, sekbst, ohne Hülfe von JNaklern, betreiben zu dürfen; die Vexmehrung der Scheidemünze mit 100,000 Spe- cies;_ die Vermehrung des Silberfonds der Bank durch freierige Einschi'isse bis zur Summe von500,000 Spe; cies gegen. Accien auf nicht weniger ats 100 Species, und njntbtsn der Zectelmasse um eine Million, so wie daß die Zinsen von den, „nach dem Gese'ße vom 13. Au- „gust 1818 § 13. bewilligken Siiber-Depofic'o:Anleihen, Welche bis 1th 3 pCt. gewesen, auf 2 pCt. herabgeseßr wurden; und daß der Bankcours, "bisher nach Gescß vom 20.zJuliB1_82k4 ausl135 pCt. herabgeseßt, bis wei- ter von er an ocrwa tun , bis 125 . -
werd“? dürfe u. m. a. g pCt hexabgeseßt
openhagen, 27. Febr. Unterm 31. v. M." a, den Se.M_aj.zu resolviren geruht, daß diejenigen Shol, daten, welche, nachdem sie zwei Jahre oder länger bei dem stehenden Heere gedient, einen Bauerhof in Pacht (Fäste) oder: auch eigenthümlich erhalten, gegen eine, „im Verhälxmß zur annoch übrigen Dienstzeit stehende größere err kleinere Rekognition von höchstens 50 Rbthrn. an den Landmtliz-Fonds, vom Dienste bei ven Linien- truppleln entchssen kwerßen dürfen.
. _ncer rote tion des Prin en Chri ian “red j| hcexilbst ein Conservatorium dezr Musik ßrrichkéc weokx-k den, in 1velchem zwölf für die Bühne bestimmte Zög- lingeJnnYrichceclwerden sollen.
m "ecreidewndel herrscht völiiqe Stille do a -, ten die Preise (ich. Vom 12. bis 17. d. wu,rdeuchla?1dl- wärts 6284 Tonnen _Kdrn eingeführt.
Im, vorigen Jahre find von der Zollstätte Band, holm bci Mariebo„56,975 Tonnen, von Oureby bei Saxkiöving 22,396, von Nykiöbiuq auf Falster 45,702, und von Scubvekiöbing auf-dersélbenInsel43,330 Ton- nen Korn ausgeführt worden. , -
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I n l a n, d.
Einer in den Amtsblättern der Königlichen riingen enthaltenen Bekanntmachung des Ch9fs des Mi nisterii der auswärtigen Angelegenheiten zufolge, ist AUerhdchsten Orts bestimmt worden: daß, obwohl die Wahl unte_r den für die diplomatische Laufbahn sich meldenden ]ungen Lenken nach wie vor dem jedesmaligen Chef des gedachten Miniskerii lediglich anheim gestellt
Regie
der vorzüglichsten Handels-cheressen des Vaterlan
besitzen.
Stettin, 27. Febr. Am 24. d. M. wurde . der 2te Provinzial-Laudtag für das Herzogthum Po mern uno Fürstenrhum Rügen geschlossen, der mit * 14. o. M. reinen Anfang genommen und mirAUerh 'in-Genehmigung auf 6 Wochen verlängert war. ' feierliche Schließung desselven geichah vorschriftsmä durch den Königl. Landrags-Commissarius, den wie chen Geheimen Nach und Oder-Prajioence'n Dr. S Excellenz, in einer kurzen Rede, welche Se..“Duxchl. Hr. Fürst zu Putbus, als Landtags; Maricyau, er- deccen und worauf desen Stellvertreter, der Hr. La ratl) vo Schöning, die Handlung mit einer passen Dankrei. „beschloß. Se. Durchlquchc hatten dann 11 am folg_enden Abend sämmtliche Aogeocdnecen und ersten Eivil- und Milicaic-Personen bei sich versam Und da derselbe mir den geiammcen ScäudenNeu-u' Pommerns unsern Ort für jetzt verlassen, dagegen Abgeordneten Alt-Pommerns zu dem mit dem 1. k. ansangenden CommunabLandcage für diese Landwih noch hier verbleiben; so hatte der Hr. Landtags-C mtssarius noch am gestrigen Tage sowohl die avge den Neu-Vor-PommujMn Abgeordneten, als von hier bleibenden Alc-Pommerscyen zum Abicyiede z Mitcagsmahle *bei, sich vereinigt.
* Gumbinnen. Nach der von dem Landskaamei _von Burgsdorff mitgetheilten Abfohlungs- uno Bes laingstabells sind im Jahre 1825 in dem] hiesigen gierungs-DepacceMenc 67-43 ' im Königsdergis 1070, zusammen 8413 .Sui' ». cch Landgestücsbes l_er, und außerdem im Erstem" 19, in Leßrerm 3, sammen 222, durch Hauptgeßücsbeschäler und Prob hengste; überhaupt 8635 Scucen „tragend gewor Von diesen sind noch 7105 Füllen am Leben und h von “treffen 5734 auf den'Oieslgen und 1371 auf Königsberger Verwaltungsvezirk. Im Jahre 1826 „'
"im hiesigen Regierungsbezirk durch 182 Landgestüt
schäler auf 82 Stationen, 9782 Stuten und im Be Fer Körngsvergicyeu Régieru-ig durch 68'2Landgeftai ]chäler ciuf 51 S'catiourii 3200, überhaUp'c' 12,982 S ten gedeckt worden. Außerdem aber sind noxy 285€)
bleibt, diese in Zukunft doch aus*chlie lj .
Isolciie deividuen fallen solle, die Z1achßzuéücxjgl2riegchnf dreijährigen akademischen Studien und bestandener ver- fassungsmäßigsr“Prüfung Ei1131l3r bei einer Provin- zial*_Zuskrz- und ein Zweites bei einer Landes-Admmj, skxationsteWrde gearbeitet, und Hmsxch ihrer „„ langcen 'Sejchäfcs-Kenntniß hinreichende Amts Zeugnisse a'UfoWklien (_)aben. .Der etatsmäßigen Ai!skoung“sol- LL.M, zum Disnsts im Ministerio der auswärtigen An- gelegenheitßn unter obigen Bedingungen zugelasssnen Persoiieii [qll' außerdem noch in Zukunft jedesmal eine im Mentßerio selbsi zu bewirkende schriftliche und münd- *!*-([Ae PrUfung der resp. Belverber vorangehen, und bei d.;eier „aiich tnshesondere wir darauf gesehen werden: daß “dieielben die gehörige Kenntniß der innern Ver-
cen durch Hauptgestücsvejchäler unchd-bieryengste gede Minden. Dic Strenge der Witterung hat mehreren Kommunen außerordentliche ,Hülfsmittei veiicht, um die Armen mic Feuerung uno wärmere: kleidung zu veriehen, und fast überall ,ist ein [_ck Wohlthacigkeitsjinn diesem Bedürfniß bereitwiüig en gen gekommen. -- Derim Kreise Wiedenbrück seit 2 re:: bestandene Kommunal-Verein zur Verbesserung Pferdezucht, erweitert und organistrt sich immer m und besser durch Thätigkeit des dortigen Kreislandrai Er ist im Besth von fünf eigenen Beschäleru edle“: kunft, wovon zwei jedoch erst im künftigen und nä folgenden „Jahre das zur Bedeckung erforderliche ?! erreichen. Die drei andern haben bereits Füllen vorzüglicher Güte geliefert, auf deren Konservation - gut": Pfiege der Verein durch Prämien hinzuwirken absichtigc und, bei bereits gewonnenem Interesse meisten Pferdebesitzer für das nützliche Unterneh Überhaupt, gewiß nach 8 bis 10 Jahren bedeuten Riszmate seiner Wirksamkeit sich zu erfreuen [) wir . “
waltung, dcs Cultur. und gewerblichen Zustandes und
Königliche Schauspiele. Mittwoch, 7. März. Jm Schauspielhause: „* Schule der Alten,“ Lustspiel in 5 Abtheilungen, 11 dem Franz., von I. F Niosel. Hierauf zum Erik male: „Das Heirathögesnch,“ Lokal-Posse mic Gesa
[in 2 Abtheilungeu.
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Gedruckt bei Feister und Eisersdorff-
Redacteur I o h "' . ?Y
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Allgemeine"
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reußische Staats -Zeiti1ng.
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57.
Berlin, Dont.. ;“éag,
Amtliche Nachrichten.
Krynik des TH-ges.
Berlin,. den 8. März.
Der vorgestern Mittag um 2 Uhrhierangekommene ßberzoglich Mecklenburg-Schwerinscbe Kammexherr Obsk-Forstmeister von Bülow" hac Sr. Majestät
Könige die hdchskcrfreuliche Nachricht überbrachd 3“ K- H- die Frau „Erb-Großderzogin vonMecklen- giSchwerin am 5,_„:_';, es_Aben_ds um _6 Uhr, Von em Prinzen glück -- fbunden worden smd; J. H. und der_ueugektie"Prinz befinden fich in dem ünsßhtesten Wohlsein.
Seine Königliche Majestät haben die erledigte Land- hsstelle des "Kreises Schwetz, im Regierungs-Bezirk rienwcrder, dem Land. und Stadtgerichts-Directoi n Schwanenfeld, zu Cuim allergnädigsk zu verlet ! geruhet. '
"Jm Bezirk der Königl. Regierung Minden ist dem bisherigen Pf9rrer zu Schnat- ['i/Volkenitig, die erste evangeliictze Pfarrstelle zu cersloh Verliehen; . ' ,
zu Münster ist der bisherige Vicar Franz Joseph iron Weße-ndorf als Pfarrer zu Dülmen angestellt *rdcn.
“sei dem König!. OMvLandesgeriM zu Naumburg der Kammergerichts-Referendarius Christian August tro Sch midt zum Obcr-Latidesgerichts-Assessor er- nnt und der Auscul-rator Ernst Johann Orco Bauer n Bauern zum Refekendarius befördert worden.
Angekommen. Der Großherzogl. Mecklenburg- ochwerinsche Ober-Forstmeister von Bülow, als Kou- er von Ludwigslust. '
Abgereist. Se. Exc. der General-Lieutenant, hef der Gendarmerie Und Kommandant von „Berlin, on Tippelskirch,'nach Magdeburg.
.Zeitungs-NachrWten.
Ausland.
Paris, 14. Februar. Vorgestern w&urde in der eputirten-Kammer die Berathung über die Bestim-
abgabe, fortgesetzt.
religiösen Dingen handeln, beschränkt werden
den “8cen März 1827.
Zuerst wurde über ein Amendement des Hrn. v. Maq u illé debattlicrlt, wodurcfixl'idcxes; F)"? ' ' ri cen we e von o.: i e stimmung auf die Scl) f , ) P fonte. Hl“- v. Sc. Chamans Uixterfit'xtzte'es. Dieses Amendemenc hat, sagte er, keine-fiskaliWe Tendenz, es zieichqhin, zu verhindern, daß die Lüge und Verderdcdeit zu den niedrigsten Preisen verkauft werde. Man bedenke, auf welchem Wege das sanxcesteVolk zumiohesten geworden ist (Gemurre: Sie insultiren die Nation)“. Es versteht fich; daßicl) von 1793 spreche. (Das “Gemurre dauert fort). Es genügt daran, zu erinnern, weis Marats Flugblätter hervorgebracht haben. Es wuröe darm dem Volke zugerufen, man verschw_öre sichgegen daselbe, und es müsse, um fich zu retten, _ieine Feinde tödten. Jetzt sagen die Zeitungen dem Volke nicht mehr: man well Euch vernichten; wohl aber: man will Euch in Ketten schlagen. Es ist gut,_daß man das Volk lesen lehre; alsdann aber muß man die verderblichen Bücher_von ihm entfernxn. Man muß zu deri nied-ern Classen nichts gelangen lassen, was ihnen schädlich sem könnte. Maii wendet ein', die Bestimmungen des Amendements wür; den die güten, wie die bösen Lchren t-ökten; de|o__bes- ser, nieine Herren (Gelächter), desto bxsser (angemetnßs GciäQter.) Man muß vermeiden, die Discusstyn m die niedern' Classen überzucragen: die guten politischen Lehren, wie die guten religiösen Contraversen schaden _“ den niedern Classen (erneuerces Gelächter). In Bezug auf Politik wie auf Religion, muß man die gesetzmäßi- gen Behörden aufs Wort glauben. Hr. Bacoc v.Ro- mans und Hr. Descordes sprachen ferner übex ,das Ameude'menc, wonach der Berichterstatter der Commission, Hr. Bonnet, das Wort nahm, und bfemerkce, es habe eine große Unordnung in der Beratoung geherrscht, man habe über die Amendements, über denStempel ze. kurz, Über Alles gesprochen, anstatt sich auf das V-oriie- gende zu beschränken. Das Ameiidxmziic der Cothssion ist, bemerkte er, zwar nicht kehr ivirkiam. Der Artikel der Regierpng ist aber, nach Aiistchc der CotUMissiotZ, ungerecht, weil er die guten Schriften e“b_eneso-harc wre die schlechten trifft. Die COMUUss-ion ist ubrigens ge- neigt, auf das Amendement des Hrn. v. Roncheroi- les einzugehn. Hieran wurde über die andern» Dimen- dements und über den Artikel des Entwurfs abgestimmt, und dieselben verworfen. Hiernächsr sollte das Amende- ment des Hrn. v. R. zur Sprache kommeiiz es lauter, wiefoigc: DieGeldbußen undanderekorrekcioneücnStra-
fen, welche eine Schrift nach sich gezogeii haben ward, dür- fen, wenn die Schrift in eiiiem kleinern Format als Oktodez gedruckt ist, nicht geringer als das Doppelte des Minimums sein. Der Siegelbewahrer bemerkte in,-
dessen, daß dieses Ameudemenc hier gar nicht an seiner
Ung'des neuen Preßgesekzes, hinfichtlich der Stempel-'
Stelle sei, da es in das Capital der Strasbeftimmun-