.,
258 "
“Preise des Gekreidesunö der Kartoffeln
in den fiir die' Preußische Monarchie bedeutendsten Marktstädten
nach einem zwdlfmonatltchen Durchschni
Namen der Städ te.
Königsberg . . Memel. . . . . Tilsit. . . . Insterburg. Rastenburg Neidenburg Danzig . . . Elbing. . . . Konitz ..... - Grauoenz . Thorn . . .
DurclUcynirc- Preise der 11 Preyß. Stäww
Posen.....
Bromberg . . . Frauskadc . . . Rawitsck) . . . Kempen“. . . .
Durchschmtc- Preise 0015230- senschen Städto
Berlin ..... Brandexxburg . "Koxcbus. . . .
' 0 . o .
Frankfurt *a. O. L&ndsberg 0.213.
Stetiin . . . . S:ra|s31id. . . Kolberg . . . . Stolpe . . . .
- DurMchnicc- Preise der 9 Brandenburgi- schen und Pom-
mersci). Städte“
Breslau,. . . . Grünberg . . . Glogau . . . . Liegnifx . . . . Görlikz. . . . . Hiisuhverg. . .
Weizen (gelber)
Scbs'l. 331/3
271/2 30 271/3 375.16 37 5/6“ 341/4 4214. ,445/(1 377/12
[355/12
35 [ [Fr 2 331/6 37 2/3 «565.16 361/4
36
42 5/6 ZMB? 447/12 427/12 “373/54 877/12 34"/., 412/3
581/2
40 331/2 40 7/12 35 5/'12 “351 1Fr 2 487/12 511/3
361/12
___
Rog- gen
Schfs.
281/4 211/6 235/12 22 5/12 251/3 28 3/4 251/2 321/2 29 1/12 261/"6
| [261/3
251/2 275/6 242/3 241/3 247/12
341/6 32 1/6 27134. 29 1.16 271/3 33 1/4 281/2 343/14 29 2/3
303/4 275 “6 26 / 26
26
27 2/3 305/6
26 2/3"211/3
__
Gerste (grOLe und kleine)
Sebfl.
21 16 165/6 181/6 191/11 227/12 201/2 212/3 231/12
Hafer
Sebfi.
175/12 185/12 [»IT-7.12 133 4 15 135/6 17 5/12 151/2 181/12 177/12
201/"6
201/12] 191/3 203/4 20 2/_3 211/3
|255_/12|207/12
| 23 1/4
| |
20 2/3
272/3 25 3/4 22 3/4 23 7./_12 201/2 24 211/3 22 5/6 20 2/3
187/12 231/12 201/12 201/12 21! 1“kt :*
22 7/12
i m ' J a' h r e _ , tte, in Prénßischen Silbergroschen und nach Preußischem Maaß ' Gewicht angegeben.
Kar- coffeln.
S_cbfl. 171/2 125/12 75/6 7 3/4 82/3 73/4- 151/3 15 5/6 121/12 10* “1.-
16
161/12
151 /3 153/4
14*'*/,. .
161.46 161/4
22 2/3 [L* [F.. 19 ' 191/4 |55_/j|2 193/21 181/6 15**1„i 155/11
185/12
171 3 17 / 17 165.112 161/6
12 1/4
|112/3
11 81/6 23/74 81/2
|152N | 9"),-
155/12 147/12 14 „ 11 1/6 121/12 117/12 101/32 121/16 75/12
123/4
181/3 125/12 111/„4 18 5.112 141/3
181/3
151/3
Königliche Schauspiele.
Freitag, 16. März.
Spontini.
. . Jm OperUhÜUse: „Oljtnyia/U große Oper in 3 Abtheilungen, mit Tanz. Musik von
Sonnabciid, 17. März. Jm Sclhanspielhausc: Zum Erstenmale w:oderholc: „Poftwagenabenthcuer, Possein
*Glaz. .
ZHÜUS oas-
141/4
1826
Namen der Städte.
Schweidniß . . Neisse . . : : : Leobjchüß . . .
Durchschnitt- Preise der 10 Schief. Städte
*))?agdedurg . Stendal. . . Halbxrstadt . “Nordhausen . Erfurt . . . .
.
.
, . . . .
Ybrgau . . .
Weizen (gelber)
Sch 43 2/3 345,16 35 2 /3
34173 |
|39 5/12 341/4 341/4- 313/4 29 3/4 31- ! [Fr2
Rog- gen.
Scbft Schfl. ?chfi.
271/2 247/12 27 265/12
27
28 1/2
28
351/3 [36 7/12
“Gerste (große und kleine.)
195.46 192/43 [Zl t/xx 17! [.,-[ 2
|2_01/4 |162/3 „285/6 22'5/“6 181/6 23-14. 181/12 295/12 211/4 167/12 252/3 20M- 171/12 : 241/4 201/2 15“ 251*,.. 193/4 16-*7„ 201/2 165/12
Hafer.
161/11 151/12 161/„5
165/12 '
Dajrcl)[ch1ritc- Preise der 7 Sächs. Städte
0121161111 . _. Minden . . Paderborn. Dortmund
Du'échscvnitt Preise der 4 W1stoH.Städte
Köln ...... Elberfeld. . . . Düss-lvorf. . F?refeld . . . YZcsel ; . . . . Klevs . . . . . ?laclyen. . . . . IKalmedy . . . Triex' ...... Saarbrück. . . Kreuznach . Simmern . . . Koblenz . . . . WéßlkW . . .
D11r11)sct)11itc-* Preise der 14 Rheinländischen Städte
[33 5/12| 39 7/12 37 5/_6' 36 1/2 39 | ,. | 39 7/12 461/6 43 ' 457/12 437/12 47 7/12 44 1,14 495,16 43516 401/4 37 2/3 48 5/0 (545/6
„ 352/3
|
271/4 | 32-1 .. 291/6 28 3/4 321/2
305/6
341/2 41 7/ 12
351/71 33 7/12 34 5/6 40 7_ / 12
37
40 5/-_12 333.14 33 1/4 _ 36 2/3
3811'k12'
31l'11, 2
441/6
215/12|16"/1*- 292/3 '
26 / 231 12 245/"6
25111..|201/4
25 1/2 365/12 27! xe 2 281/53 27 5/6 27
262 3 „30 7
205/12 332/23 245/12 2501... 292/35 235/12
361/4 281/4 [201-4...
3 Abtheilnngen, nach Picard's: 16. 001111181111,
17874
211/3 191/2 171/3 22 3/4
191/4 . 355/12 . 221/12 245/122.“- 213/4 1“ 193/4 171 233/4 1 181/4
172/43 177/12 1514. 191*_,. 192/3 *
(1111Z81108 (].8 ]onnz», bearbeitet von C. Lebrün
auf:
Koszsbue. Und:
Gedruakt bei Feister und Eiscrsdorff-
„Das Gestömdniß,“ Lusksvéel in 1 Ausz
„Das Heiratbsgasuch,“ Lokal mit Gesang, in 1“A11fzug. Die Ouvertüve ist 111 0011111 11110 die Gesangsiücke arangirc vom Kön! peümeiscer Herrn Schneider.
Redacteur I “
“"*"" „“*“-"“ “""“
211191
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65.
Berlin, Sonnabend,
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages. B*Jin den 17 März. . “M. die Kööigin von Bayxrn, sowie IJFKK. die, Prinzessinnen Maria Und Ludowika von Bay- nd Gellert! Abend bier angekgmmen S. K. H. der prinz und J. K. H. die Kronprinzessin waren Z. is Potsdam entgegen gefahren und trafen mit Al- ch|denselben zugleich wieder ein. J.M-hatten 11111 jedenieierlichen Empfang verboten uudtvttrden"'?.i- ur von der König!. Familie und den versammelcenHof- en auf demKöuigl. Schlosse erwartet und„in die, fÜrAl-
chstdieselben in bereitschaft geseßcenZimmergeführt.
Angekommen. Der König!. Portugiefische G8- „Konsul Andrade, von “Hamburg. -
Zeitungs - Nachrichten.
„ A u s l a n d. Paris, 10. März. Vorgestern wurde in der De- rten-Kammer die Berarhschlaguug über den Artikel Preßgeseßcs, betreffsnd die Bekanntmachungen über Wangen des Privatlebens, fortgeseßt. Hr.“ Par- us schlug eine Redaktion des Artikels vor, wonach
Bekanntmachungen straffällig sein sollen, die eWege des Drucks statt finden; diese Abänderung
ds genehmigt; dagegen aber ein Amendemeut des .Mestadier, des Inhalts, das; das öffentliche iiskerium nur unter-Zustimmung der betheiligten Par- zur Verfolgung befugt sein fonte, verworfen. Hr. cot v. R omaus sprach gegen den Artikel selbst, sagte, er zerstöre auch die Arbcirdes Geschichtschrei- ; man würde alsdann z. 2). jetzt noch nicht einmal
die Zeit Ludwigs )(7. frei sprechen können, denn bten noch viele Personen, welche einen vertrauten ang mit diesem Monarchen gepfiogen hätten. Hr.
erier: Wiewohl ich das Gescfz'nichc im minde- guc heiße, so will ich doch wenigstens keine Redak- sfehler darin dulden. So heißt es in, dem vorlie- en Artikel: „_Obige Bestimmung wird aufhören, sam zu sein, wenn die betheiligte Person, vor dem nntnisse, die Bekanntmachung genehmigt oder gar ißen haben wird. Nan giebt es aber viele Sachen, man weder genehmigen, noch gut heißen kann, und 1chtlich deren man gern schweiqt. Wenn z. 23. Je- .eincn Artikel über Meine Frau bekammt macht; um soll mich das Gesklz zwingen, demselben meine [iimmung zu geben oder üezu verweigern (Gelächter). an selze also lieber: '„Nicbxsdestoweniger wird diese
stimmung nicht in Wirksamkeit treten, wenn die be- iligte Person sich vor erfolgtem Unheile der Verfol-
wird.“ Dieses Awenr-emcuc
den 17ten Märzx1827.
*sch*!ag von,einem Mitgliede der'Opposi-Hon kam, die
Versammlung zu belxstegen schien. Hr. Leclerc von Beaufieu schlu ferner ein “Amendement des Inhalts vor: „Die in'tere irre Person Muß, bevor die Verfol- gung stattfinden kann, davon benachrichtéßc werhen.“ Dieses Amendemenc wurde gleichfaüs genehmigr.-*Der
"Art. 20 des Gesetzes, welcher nunmehr an die Reiße
kam, laatet folgendermaßen: „Jedes durch den Druck begangene Vergxhen der Schmähung gegen Privaten kann auf Anstehn oder mit Zustimmung der be- thciligtenPartei von Amts wegetiv_erfo|gc werden. Jedenfalls wird die Verhandlung bei verjchiossenen Thü“ » ren statt finden; das Urtheil *aber_ öffentlichyesprochen werden.“ Hr. v. Mnrtignac hielt in Betreff-dkeseö Artikels Und gegen die in denunrerstrichenen Stelle ent- haltenen Beskimmung eine eben so gründliche als ge- mäßigte Rede; worin er ausführte, die Schmähung sei
* . ein Vergeyn; die Verfolgung jedes Vergehens stehe der
öffentlichen Behörde zu, weil ein Vergehen eine Beein- trächtiqung nicht bloß Einzelner, sondern der gesammten Ceseüschaft sei; es sei nicht consequent, daß, wenn _das Gesetz- irgend eine Handlung zum Vergehn stempele, es dem Einzelnen die „Besikgniß gebe, die Thätigkeit der öffentlichen "Behörde zu fördern oderezupemmen. Er (oer Redner) kenne sehr wohl die gewachtegen Gründe, die Man ihm entgegen setze, namentlich, daß" die sonst vielleicht verborgen gebliebene Lästerung recht eigentlich aus Licht gefördert, recht öffentlich gemacht würde; die
"Gegner seiner Anfich't beachteten aber nicht, daß ein
strengeres Geselz das Vérgehxn seltener n1achen würye; daß das Interesse Aller erheijche, daß der Einzelne mehr beunruhigt werde: daß, wenn man eine Klage abw__arcen wolle, der Lästerer stets skraftos bleiben würde; dar; die weise Verfügung, daß der Prozeß bei versch|0ffenen Thu- ren verhandelt werden müsse, dem Uebel einer widrigen Publicitäc abhelfe; daß man endlich entweder aufhören müsse, die Schmähuag ein Vergehn zu nennen, oder dulden müsse, das; man sage: es gtebcin FrankreichYer- gehn, welche das Gesetz zwar bestraft, aber nie erreicht. -- Der Redner schloß unter allgemeinen Beifallsbezei- gungen. Seine Ansicht ging jedoch nicht durch; som 0ern die Kammer genehmigte die obenerwädnte Redak- tion der Commission. „ , ' Hr. Kerarry, ehemaliges Mitglied der Deputirten- Kammer, hat in .tnehreren Journalen die Erklärimg ein- rt'tckcn lasséir, daß er der Verfasser_des in] Courier skan- §1is vom 4. März enthaltenen Aufdakzes kei,“ wexgen wel; (des der verantivortliche Herauszzeber 012118 Journals vor Gericht geiaoen worden ist, und Hk; Keratry ver- langt dcmnacl), daß er selbst deshalb zur Verantwortung gezogen werde. Er bemexkt, dax; er släxlfrsue, Gelq-den- heit zu finden, um in 11111121: Vercicke1diq1111g zu zeigen, wie der umvioerru
"g widerseßt haben
fliche Wille des verstorbenen Königs _ * rde einstimmig angenommen; welches,weilderV-1r- *