gewidmet hatte.
Man spricht davon, daß die zu Fürstenfeld beste- hende Veteranet1:Anstalt und die Königl. Forstschule in
Aschaffenburg nac!) Landshut veksetzt werken würden.
Der König!. Hautröversche Bundestags - Gesundes, Baron v. Strahlenveim, ist von S:“. Maj. dem Könige von Großbrittannieu und Hannover auch zu Ihrem Gesandten beim Senat der freien Stadt Frankfuxc er-
nannt worden. „
Wien, 16. März. Se. K. K. Majestät haben Al: lerhöchstéhrem Gesandteü' am Königl. stcmamschen Hofe zu Neapel, General Grafen von Ficquelmont, in Aner- kennungseiuer, während der Anwesenheit der K. K. Truppen in dem gedachten Königreiche geleisteten guten Diensie, den Orden der eisernen Krone erster Klasse, zu
verleihen geruht.
„ Das Intelligenz-Blate zur Wiener Zeitung vom 10. v. M. enthält _die Anzeige und die Bedmgunaen eines Wettrennens, welches zwischen dem 10. und 20. fünfei- gen Monats Mai au_f der Simmeringer Heede statt Was diejem Rennen noch ein besonderes Interesse verleiht, ist der Umstand, daß der Königlich Großbrittanjsche außerordentliche Gesandte Und bevou. mächtigce Minister am Brafitianischen Hofe, Hon. Ro- bert Gordon (früher in-gletcber Eigenschafcam K. K. Hofe beglaubiget) für dieses Wettrennen als Preis, ei- nen in England verfectégten Becher von 1000 Fi. CM. an Werth, eingesendet hae, dessen Aufschrift folgender,
finden soll.
maßen lautet: „Gesendet durch den
terthanen gewidmet.“
Aus der Schweiz, 21. “März. Der große Rath des Kantons _Bern hat am 14. März inForcseßung der Diskussion über die neuen 'Zivilgeseße eine bedeutende
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ronzow-Daschkow, welcher ber'it? am 8. März wieder in München eingetroffen, hatte am 10. .die Ehre, Sr. Maj. dem Könige von Baiern in seinerEigenschafc. als Kaiser!» rufftscherGesaudcer und bevolWächtigterMiui- ster am dafigen Hofe, zum ersten Male wieder seine Aufwartung zu machen. -- Am 20. März verstarb zu München nach einer langwierigen Krankheit an Alters- schwäche der Königl. wirkliche Staatsrqch- im außeror- dentlichen Dienste, Hr. Joh. Nepom. Frhr. v. Käser, Kommandeur des Verdienst-Ordens der baier. Krone, im 79sten Jahre seines Lebens, das er seit einer langen Reihe von Jahren dem Dienste des Königl. Hauses
. Honourable Robert Gordon, als ein Zeichen seiner Unhänglichkeic für Wien. Eine!!! im Jahre 1827 auf der Simmeringer Heide zu halten- den Rennen von in der Oesterreichischen Monarchie ge“ zogenen Pferden, dem Eigenthum Oesterreichischer Un-
Veränderung, nicht sowohl des Entwurfs als des alten Rechtssystems, beschlofsen, indem er die Freiung (Frei, sprechung) der Weibspersonen zur Testamencshanolung aufhob und dieselben in dieser Hinfichc den Männern gleicdsteücc. Bis dahin durften nur solche Weibsperso- nen cestixen, welche auf ihr persönliches Nachsachen die Erlaubyiß des Untergericbts dazu erhalten hatten. Un- geachtet nun diese Erlaubniß keiner Weidsperson abge- schlagen werden durfte, die nicht in unbedingter Ehe lebte und keine unabgetheilten Kinder hatte, so konnte
manche Frauensperson sich jedoch nie dazu entschließen, persönlich vor Gerichz zu erscheinen, um ihre Freispre- chung nachzusuchen, und so unterblieben dann vieleWei- ber-Testamente, die künftigtzin 'nicht mehr ausbleiben werdxn.x * .
. . Aus Baseterhält man folgenden Beitrag zur Sea- testek der Landscbulen" dieses Kantons. Die reformirten Landbeztrke désselben snd seit Kurzem in sechs Schu|m: jpektoraxe abgetbetlt. "Nach den amtlichen Angaben" der LSchdusY-rsloektorxz belief [Ick die Gesammezahl aller diese 'an n cn, an der a ! be]: enden '! ' Oezcmber 1826 auf 4285.Z h “ ' ck K“ d“ 'm
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Kosten des öffentlichen Schatzes errichtet werden.
In) Durchschnitt kommen also auf eine Schule Schulkmher. Nimmt man als wahrscheinliche Bev rung der reformirten Landbezirke gegenwärtig 30, SeeZen an, so findet sich, daß wenigstens der sieb Thul die Schulxn besucht, oder auf 100 Einwo kommen genau, 14 Schulkinder. -
Die Regieruag des Kantons Basel hat unter März angeordnet, daß die Geburcs-, Trauungs :e. geßer, deren Führung bisher den Pfarrern in den memden anvertraut war, in Zukunft, Behufs der tt_olle, doppejc geführt werden sollen. Eines dieser gaster soll, wte bisher, an den Händen der Pfarrer -ben, das andere aber von den Municipalitäcen ge werden. Man verüchert, sagt die Zeitung von Laus daß am Kanton Graubünden eben dieselbe Einrich getroffen werden wird, jedoch aus anderen Bewegg den. Da nämlichkdie katholcscheu Pfarrer für gemi Ehen, derxn Ejtmxgnung von der Regierung anbefo wor'den, dae Taufjcheine verweigern,“ so ist man- w' schemc, aus den ganz einfachen Gedanken gekommen, Fahrang der „Geburtsq Trauungs :c. Register Civ amten zu übertragen. '
_ Madrßd, 13. März. 'Es sind seit einigen T dze bxunruhchndsten Gerüchte hier in'Umlauf ge Es hteß, der Krieg sei beschlossen, die Armee des «. r_als Sarsfield werde den 25. „in Portugal einrück s. w. Wähxend die Uebelgefinnten bemüht waren, fglschen-Gerüchte zu verbreiten, kamen glücklicher b.:? beretts bekannt gemachten Nachrichten von der [tschen Greyze, wonach 30130“ Aufrührer entwaffnet den smd, heer an, und machten den Besorgnissen, agel) den etwa gehegten'Hoffnungen ein Ende. Es settdem umständlickzere Nachrichten hier eingetro Montrealegroj, Magessi und Telloz-Zvrdao stndnach ladolsd geschickt worden; und auch Chavez ist, aber [ein, und nachdem er das Commando bereits nicht - führte, in Castilien angekommen.
Es schxint gewiß zu sein, daß der Graf OF“ bipnen wemgen Tagen, nach England abgehen wird, sem Amt als Botschafter anzutreten. '
Der General-Capitain Blake ist, nachdem die tersuchung lange gedauert hatte, gegenwärtig purifi
worden. Der Graf von Cunha
'- meriea. EIn Schreiben aus Caraccas vom aFrkaT-(im Londoner Courier) enthält, außer den "bekannten) nähern Angaben „über das erste Zu, entreffén des Präsidenten Bolwar und des Ge Paez, zur Erklärung des schonen_den Verfahrens rßeren Folgendes: In Hinschx semes (Bolcoars) *.mens gegen'Paez' muß man mxhr außer Acht lad aß der'Ausstand, zu dessen sichtbarem Hauyte der : gemachc worden, ni_chc auf grandiosen Bezchwew eruht. Die Entlegenheic der Central-Regteruyg, erzug und ungünstige Ersoy, welchen dte gn jel- gerichteten Anträge zu erl'etden hatten und dte Ver- ffigung, mit welcher dieses" .Depaxtement behandelt erden schien, waren große und wejemliclw Beschwer- Das Departement war unter den) üblen Emsluß Verhältnisse“ Mehr im Rück- "als am Voxschreccet1 en. Bolivar erkannte dies alles, und mdem er "ck die frühern werxhvolleq Dienste des _Paez iu cht zog, konnte er, als Weiber und bedächttger-Ord- icht anden; handeln a'ls geschehen. 4
-(J
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Infant).
'; resla u , “_25. Mäx'z. Heute ward, hier, m' der ;Pcedjgc der drei Haupt-Kirchen em jeterltches opfer für, die Wiedergeuesung Sr. Malsskäk, d s “5 dargebracht, Naa)" einem von pen Predtgern ochencn fei'erticlnn Gebete wurde zum Beschxuß vas „Nun danket all,: Gott,“ von den zahjretch ver- elten Gemeinden mit tiefer Rührung gejanqen. Merseburg. Das in Naumburg sert 1744 de- en: Waisenhaus wurde am, 1. April 1826 ausge,- und befanden fich damals in demselbejn 12 Wat- die dortKost, Pfiege und Erziehung erhalten. Bei "uns der Statt dessen eingerichteten neuen Vcr- ungs- Und Erziebuug8an|alt wurden sofort 6 an- Waisen und im Laufe des vorigen „Jahres nach nach immer mehrere Waisen aufgenommen, so daß Zahl am Schlusse desvorigen Jahres 13 Zub;- n betrug. Der Gewinn der Waijenversqrgung in lien hat sich, der öffentlich darüber ausgesprochenen me gemäß, augenfällig da:"getvan. Engeln: der er gehören“ zu den Ausgezeichneten der du Schule -enden Kinder und keine „einzige Klage Über_Schul- umniß Uk laut geworden. Auch der _physijche Zy- * 'der Kinder bot gegen sonst ein günstsges Resulta] Die wenigen Waisen im vorigen Waisenhauje " im Durchschnitt 7 Thlr 16 Sgr. 6 Pk. an M.:- in "einem Jahre gebraucht und für die 43 sind an abgewichenen Jahre nur 2 Thlr. 1? Sgr. 9 Pf. derlich gewesen, wobei zu bemerkenTst, daß em " sehr schwächlicbe Kinder h_aupcsächltch der ärztli- Öülfe bedurfc haben und ohne fie„dec Aufwand ger gewesen sein würde. Die Wacsenpfieger und Serinnen wetteifern, ihren Pflegebefoblenen Alles dSihl?" zu lassen, was ste bei ihren Lehrern und rinnen nur zu empfehlen vermag, und suchen den “ zum Guten auf alle Weise in den ihnen anver- ten Kindern zu wecken.
Lissabon, 7. März. it) der PairsKammer darauf angetragen, daß die gterupg befragt werde, warum die gefangen genomme Offiztere, welche an der Empörung Theil genom hatten, und die übrigenMitschuldigen des Marquis Chaves noch nicht vor Gericht gestellt worden wä Der Antrag wurde aber verworfen.
Am 3. ist die Kammer als Gerichtshof zusam- gekommen, um über den“ Deputirten *“Masraran welcdxr beschuldigt ist, er habe den Infanten Don gael m Tavira zum König ausrufm lassqn, Gericht balken. . Nachdem er vom Präßdenten und von m ren Patrs vernommen worden war, wurde ihm, den Antrag des Erzbischofs von Elvas, eine Frist 5 Tagen bewilligt, um seine Vertheidigung vorzub ten, wobei er sich auch des Beistand“ von Advok bedienen darf.
Die Deputirten - Kammer hat das ihr" wieder“ gelegte Gejeß, betreffend die Dotation der König!“ Familie, mit den von der Kammer der Pairs gem ten Amendements- angenommen. Am 6. hat der putirte Borges Carneiro den Vorschlag gemacht, D Pedro 17. ein Denkmal zu errichten. Bei dieser G genheit habsn mehrere Mitglieder der Kammer zu “3 ren dieses Monarchen Reden gehalten. Einer derselb Hr. Sarmenco, schug vor", daß die Kosten 025 DM ments durch freiwilltge Beiträge beschafft werden [ ten; die Kammer entschied aber, das, Denkmal solles
klebte über den Gesukndheitszuskand
! dem Innern des Reichs vom Ende Februar.
[* Ostpreußen. -- Königsberg. Der Gesund-
buftand unter den Menschen ist während „des Mo-
" Februar nicht ungewöhnlich gewann"; dte Sterb-
M War jedoch größer, als in dem Monat Januar;
Kdoch außer Gefahr.
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denn es find bier in-KöüjgÜerg 51 Persoyen und in- Braunsberg 15 Personen mHhr gestorben, als sax Monate
ar.“ , - IWZL. Westpreußen, -_,- Marienwerder. Der
Gesundheitszustaud der Menschen ist im Allgemeinen .
n' 0 km i ewesen, als in den vorigen Monaten, UWYH hgat iftn'gFßlge dessen die St„exbléchkeit aller Or- ten zugenommen, dergéskalt, daß das Ynzth Hex Ster-
befälle derjenigéu der- Geburten überstxtgt. _Dte Krank-
beetsarten waren übrigens sehr manmgfaltteg, doch smd Necvenfieber, Masern und Schgrlach _am OWÜZLSU vor- gekommen." Die Masern herr1chen m'gryßer Frequenz fast überall epi*demisch- und schreiten m ehrer Ausbxen tung noch gegenwärtig fort. „Indessen sind ste mcht bösartig uncx'bei guter Pflege der Krankean-lccn tödz- lich. Obgleich das Recvenßeber hézusiz fich zetgce, so ,ist dasselbe doch nur in einigen, bernts mehrmals erwähn- ten Ortschaften des Schloehauer Kretsxs epidemcscl); scheint indeß auch hier, den leßcen Beruht“) zufolge, dem, gänzlichen Aufhörxn nahe zu sein. Das Pocket; sind in Deutsch-Crone mehrfach vorgekommen, auch sm , in Deucsch-Eyl,au 2 undbitf1 l?akrzewod,tFlacower Kreises, ' 9 "ener davon e a en wor er. .“
em ?lrléaZ'randenburg.- Pscsdam. Orc Arten und der Charakter der Krankheiten, welche an Mona'c Februar statt hatten, waren denen des vorhergegangy-K nen Monats ziemlich gleich. Am [)ä_ufi4|en wtxrden rheumatische uud Katharrhal; auch Wechjeifieber, Br une, Hals- Brust- und AngewEntzündungenx heftiges Koyfx, rcißen :c. bemerkt. Das Scharlachfieber„ har ]owypl em Niederbarnimschen als im Angermünce|ch€n Kr'eUeSsast- ganz aufgehört, herrscht aber n'och forcwßhreud un Ruy pinjchen Kreise und fand fich hm und wceder im Prenz- lowischen Kreise und in der Scapt Potsdam von neuen; ein. Fréesqlu und Röchcln grasstrten in der Umgegxn
von Teltow und in mehreren Döxfert1 des „Westprceg- nihschen Kreises, ste eren aber mehr bösarng und der
lau re elmä i . - _ .
Fxxankxe ing Potßdgam ein wander_nder Handwerkögeselle und starb daran. Dasselbe-Schtchsal hatte der Sohn
*eines'Schneidermeisters zu Baruth. Bald darauf wur-
den an die :ebenzehnjährige Schwester (Yes Lekzxern und diechvierzethährige ?chweLtefr lldes dYtetigdeensézzdean: rau e_ic ea en. , müüers von dieser KAußZrdem wurden in Ratheyow einige Menschen Opfer der Blattern, welche durch une-n Fremden dorthin gebracht waren. -- Frankfurt. Dök- Krankheiten während des Monats Februar waren .gr 3- tentheilö entzündlichen und rheumauscl):katharrhalcschen Charakters. Husten, Augen- und Brust-Entzündungen, Hämorrhoidal- Beschwerden und ;Leberlxideu, katharrha- lische und rheumatische Ficher mtc hesttgen Kopfschmek; zen, Giiederreißen, gichti1che Affektionen wurden. ba ; vorherrschend bemerkt. Einzeln kamen “nervöse "FZZ ex formen, vbne Bösartigkeit, Metzscheupßcken ynd ar - cel1en vor. Die Sterblichkeit verblteb mdeß m den ge-
- l' n Grän en. _ wWYRMPommzekn. - Stettin. Dre dem Winter
d d r un ewö nljchen Kälte eigene infiamnzacortjchen „Yankßetteng unk? mehrere unerwartete „Todesfa'lje “trace:: ein, smd indeß nicht als ungewdh11l1chejErxthtlese 21- bezeichnen. Leider fanden sich akber ausgebcldece _cker fieber, und Scharlach kamen an mehreren Ortstk)“sind des Saaziger'Kreises vor. Im Dorfe Großfilver b r “30 Personen, von denen 7 geßorbeu, am Scharl§chfiéks , und im Dorfe Bal] 23 “])-Wonen“, von denen ges or- ben, am Nervenfieber, und 18 Kauder,.wovon 1 FUL":- ben, am Scharlachfieber erkrankt. Dre PJct-Ucvcn a,; tern brachen im Regenwaldeschen Kretsx-und 111. IZM!b bei Stettin, von neuem aus. -- Lösl'cn. DMK Sma; lichkeit unter den Menschen war am Taufe des ze ru
gewöhnlich. Scharlachßeber, Rötheln un-d Majern -- .
An den natürlichen Blattern