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der kereits mit so allgemeinem Beifall und so einwen- dungslos in Bezug auf das Heer angenommenen Ver- waltungsgrundsäbe, auf die theuersten Interessen des „Reichs erscheinen wird. Das Abtreten des Lords Mel- ville war ein Ereigniß, welches von dem “publikum, wenn auch nicht mcc dem größten Bedauern, doch mit der größten Verwunderung aufgenommen wurde. Der Vater _des Lordtwar der erste miuisterieüe Verfechter der katholischen Ansprüche, und man war stets der Meinung, daß er viel dazu beigetragen habe, Hrn. Pitt zu derselben Ansicht zu bringen. Sein Sohn, der jeßige Lord, ist zu allen Zeiten in die väterlichen „Fußstapfen getreten und hat sowohl im Unter- als im _ Oberhause stets für die Katholtken gestimmt; man durfte d'a-her, aus politischen Gründen, keineswegserwarten, daß er gemeine Sache mit protestannschenKnbinetsglie- dern. machen werde, welche (wie wir zwar gewiß glau- ben,“;mit Unrecht, aber vielleicht nichtunnatürlicherweise) ahgeneigt sein mochten, einen Unterstüher der katholi
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Das Ausscheiden Sr. Herr!:chkeit [chem den Refigtm ! . tionen im Ganzen einen anderen Charakter zu geben, ' als der Fall gewesen sein würde, Wenn blos Pt'oteßau ten dabei gewesen wären, und es scheint einen Versuch: zu begründen, daß einige persönliche Beweggründe bei dem plötzlichen Abfall von nicht minder als 7 Glie- - dem des vormaligen Kabine“ im Spiele gewesen. Wie dem aber auch sein mag, und bei aller Achtung gegen Lord Melville, so können wir nur die (Glückwünsche gegen das Land wiederholen, daß die freiwellige Resignation Sr. Herrlichkeit der Ernennung des Herzogs von Cla- rence Bahn gemacht hat, eine Ernennung, die unter alien dieselbe begleitenden Umständen, freudig begrüßt werden wird, von der Marine, aLs Einführung eines Systems, das sach bereits für das Heer so wohlthäcig . erwiesen hat, und von demPublijm überhaupt als em ZZZ Baums sowohl des festen Encschlusses Sr. Majx, seine Admimstratton aufrech: zu halten, als des Verlangens, in der wohlchuendften und verfassungsmäßigsteu Weise die Königl. FaMtlie dem Dienste des Souverains und der Nztion zu vereinbaren.. “ „_ Y,)?ädl'id, 10. April. Die hier anwesenden spani- schen Grand'en, welche als frühere Anhänger der Consti- tution lich j-cszt selten auf dem Schlosse sehn lassen, smd aufgefordert worden, S. M. bet den Pcozexßonen der stellen W911)? zu begleiten. Andere Grunden, die aus derselben [[ck-Wc stck) im A.:slande aurhalten, und be- reits Mehreremale vergebens zur Räckkchr mc!) Spanien aufqeforderc worden find, erhalten gegemuärch diesch Wcmmg, wobei fie damit bedroht werden, daß ihnen die Einkünfte, Welche sie aus emjgen Zweigen der Ver waltung genießen, entzogen werden sollen. Dteje schon früher geschehene Drohtmq ist bereits gegen den Grafen Oaare, der bedcurecxde Einkünfte aus dem Ertrage der Posts" beziekjr, in ?luzführunq gebracht, und Oje Be- zahlung der Rückstände seit 1820 bis dahin aufgeschoben worden, daß er nach Spanien zurückkehrt. Der Oberbefehlshabsr der Byodachtun§xsarmee hatte (wie die deutsche pariser Zeitlang meldet) in aller Eile drei außerordentliche Courcere gesch)ichr, worauf die 9321- niscer plößlxcl) znxannnenberufen wurOcnz nachher fer tigte man eben so gesahwind einen Courier an den Gc- ::.-ml Sas'sfield ab. Dwser Vorfall «lebt zu manchen Vermuetwn :,cn Anlaß. Der General soll eine Verschzod rung emtwchc “l)abcn, die mit der in Catalonien verzweigt “sex, UUÖ dieresus jollen zwei des drci Rogtmenter, die Sabri tmc cm Sowie gewcssn, sich nach Porrnqal ge fixalztet haben, Nach einer andern Sage :| ein Theil des Armee in zwei Parcheien gecyetlc, nämlich die eine
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-. schen Ansprüche an der Spike der Regiermvg zu setzen.“
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Gedruckr bei Feisrer und Eisersdorff.
für König Ferdinand, und die andere für den "Don Carlos“, Etwas vernünftiger: Menschen der Mangel an Geld bei der Armee, der Engländer an die Grenzen sou den General ». laßt haben, die Regierung davon zu benachxjchu Mit der nächsten gerböhulachen Post aus Estram“ werden wir ohne Zweifel das Nähere erfahren.
Z n l a n *d. Königsberg, 21. Avril. Nach dem in der gen Zeitung heute enthaltener: MonatsberichrvomM smd in diesem Zeitra-u in Ptllau 10 Schtffe „ laufen,“ 9 mit Ballast, und 1 mit Stüxkguc; ausge
Insu: glau oder das Vorra
rcußischl Staats- Zeitung-
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.I? 100.
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gen sind 8 mit Stückgüter und 1 mit Getreide. Memel kam_en au 49“ Schiffe mit Ballast und? Kohlen; ausgelaufen daselbst smd 8 Schiffe, nä
Beriin,“ Mdurag, den 30|en“April_1827.
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4 mit Saat," 3 mit Holz und 1 mit Hafer. Wxarenumsaß war während des akZeavichetdetr
nats sehr gering und die günstigen Ausstchten zu tk lebhaften Verkehr mit Großbrittanien sind auch gesch. den, seitdem auf keine günstige Abänderung kerK bxll und auf eine Herabsetzung,.xer Holzeingaugs-A den zu rechnen ist. Di": Getreidepreise erhalten fich duxch den inländischen Bedarf und durch die ms pßxgung der Truppen und zur Unterstüßmrq derer Unterthaneu verordneteü Ankäufe. Am 24. Nacho"! . geriecl) das von Hull mit Ballast beladene, auf M bestimmte Englische Sch'ff, genannt Brothers achat geführt vom Knpitain Rtchxrdson, bei sehr dlcket. ltchcer, mic vielem Schnee begleiteter Luft, beim kommen „unweit dem Lcuchtthurme, auf den St: Die Schiffsmannschaft bac stch durcb eigne Bör- Land gebracht, auch hoffe man, das Schiff selbß Lande abzubrjnqen.
Königliche Schauspteie. Sonnabend, 28. April. Jm Schausp1elhause:„ mann und Dorethea,“ idyllisches Familiengtmäloe ' Abtheilungen, vomDr. C. Töpfer. Vorher: „Mag Quadrat,?“ Lustspiel m 1 Aufzug. Zu dieser Vorstellung werden Schauspielhaus- lets verkauft, welche mit Soynrag bezeichnet sind. Wxgen eingetretener Hindxruisse, kann die „Die Hochzeit ces Gatnacho,“ an diesem Tage nicht
es Schul1ebrer Seminare zu iratve bei der Regierung zu
bündig zu vouzieden geruhr.
Se. K. H. der Prinz Carl Weimar hier angekommen. _
mar. Adgegangen.
“ßen.
Amtli'cheRachrichten.
Kronik. d es Tages. „Des „Königs Majestät haben-
Und das desfallstge Patent für penselbm Allerhöchst-
Deo'Königs Majestät haben dem bei der Justiz- * er zu Schwedt angestellten Assessor Müller den um als Iusizrnth zu 'ertheilen gecuhet.
Angekommen. Der_Großherzogl. Sachsxn-Wei- !che General-Major, Freiherr v. Egloffstein, von
Se. Exc. der Obe'r-Erb-Kämmerer erzogthum Schießen, Graf v. Maltzadn, nach
täglichen Verlämydungen. eine unverzeihliche Schwäche, und es "sei durehaus nothwendig, diesem Unwesen ein Ziel zu se'ßen. Hr. Agier sagte,' der Vorschlag hätte, wie das Preßgeseß, zurückgenommen werden „sollen, wo- von es nur ein"An'fang war. Der Graf Rougé ver- theidigte nachdrücklich den Vorschlag; er bemerkte, die Angrtffe auf die gegenwärtige Kammer fänden besonders mit Rüäficht auf die bevorstehenden „neuen Wahlen statt; _um so ndthiger sei es, daß die jeßigen Mitglieder nichc täg|ich verläumdex, unh die, Aeußerung ihrer Ansichten verunstaltet, um so nothwendiger also, “daß Maaßregeln ergriffen würden, um dieses zu verhüten. - Vorgestern wurde, nachoem noch med_rere Redner gehört worden waren, die Verhandlung über das Ganze geschlossen. An demselben Tage wurde die ZulaFUng des Herrn Laf- fttte entschieden, und fand eine Vereidigung statt.
Fünfprocentége Rente 190 Fr. 55 C. - Dreiproc. . 71 r - *-
Loudon, 20. April. Dix Ernennung Sr. „K. H. des Herzogs von Clarence" zum Groß- Admiral ist nun- mehr in der Hofzettung erschienen. Se. K, H. wird dem Vernehmen nach im Admiralitätsgebäude residireu. ' Emige Morgenbläccer hatten gemeldet, daß Depe- schen an Se. K. H. den Herzog von Cambridge nach Hannover abgegangen wären, worin demselben der Po-
den seitherigen Dink » Cöslib, Runge, zum Bromberg zu emu,»-
von Preußen and
geben werden; die dazu bereits gekauften, mit S abend bezeichneten Schauspielhaus- Billers, stud meyro für Sonntag gülrtg; auch werden die zuk Oper noch zu verkaufenden „Ballets, ebenfalls mit abend bezeichnet sejn. ' Sonntag, 29. April. Ins Schauspülhause: Erstenmale: „Die Hochzeit des Camacho,“ kom Oocr in 2 Abtwetlungeu, mit Ballet; dem Roman Cervantes: Don Qakxote de la Mancha, ua.!)geb Zn Mustk gesetzt von Felix “Mendelswhn-Bart FÜr die Kömqlecve Bühne umgearbeitet und in 5 gesetzt vom Regisseur Hrn. Baron v.Ltchteustein. [ec von dem Kdmgl. Balletmmster Herrn Tells. Z-4 dicser Oper werden Schausptelyaus Billers kauft, avelche mic Sonnabend bez :ck:th smd. Jm Opernhause: Auf Begehren: „Kabale Liebe“ Trauerspiel in 5 Abtheilmrgen, vou Scham Wkontag Z0.April. Jm Sclmuspielyame: „ von Varnhelm,“ oder: „Das Soldatenglück,“ LU en 5 Abtheilungen, von Lessing. (Herr „Julius: )* von Tchetm, als letzte Gastrolle.) „ Fr-ncog, 4. *Mai. Jm Opernhause: „Olémp' große Oper in 3 Abtl)eil., mic Ballets, von Spo" Dcr Beljec-Verkauf zu dieser Opec, ward Mittwoch früh anfangen.
Pa r is, 23. April.
bewies, daß eine solche gar res behauptexe, oder sick) lächerlich machen; ,aUe Tagsbläcter Und ZettUng
ziatdlärrer ausdehnen, sonst t der Strafloüqkeic genießen; de se unnüß oder,
R d cc ur Zo!) ' Wäre U? fernere o e a e “
Zeitungs-Rachricbten. A u sl a n d.
In der-Sißung der Deputir. mmer vom 20. wurde über den Vorschlag des Hrn. aBoisscere, wegen Niederseßung einer Commission Beauislchcégung del öffentlichen Blätter, rückstcvtlich Berichte Über die Kammerfißunqen, berathen. Met)- Mitglieder suchten die ganze Debatte durch Beru : auf eine an_gcb1iche Verleßung des Reglements zu ertreiben, der Präsident ert-vieeerr- aber nnchdrüchlech
auf denn die Berakhung begann. die niederzusehende Commisston- de nothwendig Quälereien und Zänkereéen veranlas-
' en streng durchzusehn, dre etwan vorkommenden Unrichtigkeiten aufzustdbern ; echquisjcton müsse stel) Übrigens auch auf die Pro- würden diese das Vor- unter allen Umständen . wie es frühere perMauenre Com- ionen schon geWesen, gefährlich sein. amens vertheidigce den Vorschlag. Nachsteht der Kammer gegen die
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steu als Overvefeylshaber des H„eeres angeboten werde. Wir snd, sagt der vo_rge|rcge Courier, in den Stand gewlzt', dem zu wsderoprecheu; die Leitung der Armee ward in derselben Weise fortgeführt werden, wie es in früheren Fällen, wo kein Oberbefehlshaber, ernannt war, geschehen ask. „
Zn gewöhnlichen Zecken (sagt der gestrige Courier) gehört ein Mnnsterial-Dmer nur zu den gewöhnlichen Gastereien des Tages; oder izr einem Augenbltcke, wie der jetzige, wird es gewissermaßen eine Anzeige von dem, was M und was wohl werden könnte. Deshalb melden wir in einer Art, wie es sonst nicbt geschehen würde, da[; Hr. Canning gestern die Eyre hatte, Se. K. H, den Herzog von Clarence zum chcagsmahl in Daw- ning . Street zu empfangen, ZW net) die Mitglieder der Königl. Regierung zusamm-rnsanden. -- Der Marquis von 'Unglesea, der Graf v. Harrowby,_ Lord chley, der Maztsr ok rbe 11.0118 (Str Topley), „Hr, Robinson, Hk- Husktffon, Lord Grauvmez Hr. Wynn und Lord Pal, merßon speusten dei Hrn. Éanning; auch waren anwe- send: Lord Howard de Walden; Lord Mount-Cbarles, Lord Clanracarde, SUD)". Cockburn, Hr. Herriers, Hr. Planta und Hr. Croker. .
Die Bewohner von Weüminster gedenken Sr. Ma]. eine Dank-Adoresse wegen der Ernennung des Hrn. Canning zum Pre-mermmisker zu überreichen, in wel. cher die Entschloffenhetc des Königs und kein beharrlc, ever Widerstand gegen die unbefugten Anmaßungen der
nicht vorhanden sei, Hr. v. Leza'r-
ste würde verpflichtet
Hr. von St. Seiner Ansicht
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