1827 / 107 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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untergeordneten Rückschau mit Gefühlen, die alle Zeit bestebn sollen, und von lärmenden Bieten mit einer kindlichen Verehrung, ein betrüdendes Ereigniß. Wo der König sech zeigt,“, kann und darf das Volk yu: den König'sehn, und was bei dem großen Hause:“: nur eine Uuschtcklichkeét ist, gleich:?“ findet es in den Reihen einer bewaffneten Menge stä-tt, beinahe einem Aufruhr. Man erzählt, daß S. M., als Sie einen Nationalgardiskcn wahrnahmen, der die Allerhöchste Gegenwart verqaß- um an das Mjn'sterium zu denken, ihn" aus den Rej- hen treten ließen und Ihren Köniqlichen Unwéam in den würdigsten und sestejken Ausdrücken zu erkennen ga- ben, der Zuq, zu welchem der straffäUige Gardisk gehört hatte, sogleich seine Zustimmunq zu dieser Strafe durch den lauten Ruf: es lebe der König, o_xrnehmenILieß.“ „Jm Constiturionel heißt es: „Ungeachtet dcs aths, das Geschrei: Weg mit den Mimskern! Weg" mit den „Jesuiten! nicht ertönen zu lassen, ist die AeußerUng die- ses- Wunsches_nicht immer und nicht überall umerdrückt worden.“ Das Journal du Commerce erzählt Fol- gendes: „Der Könia war bereits bei dem" zweiten Ba- tainon der zweiten Legion vorbeigekommen, als von dort her noch ein doppelter'Ruf erschos]; der Marschall Her- zog 'von Reggio gebot Stillschweigen; als aber hierauf " immer lauter geschriem wurde," befahl derMarschal1, ei“- nen Grenadier dieses Bataillons zu verhaften. Dieses fand in der Nähe des Wagens, worin sich die Prinzes- slmreu befanden, sinkt. Die Grenadien der Compagnie des Garoisten, welcher verhaftet werden sollte, drängten. ch aber dicht vor.,ihm, undder Gendarm, welcher die _ erhaftun'g vomiehen some, konnte nicht bis zu ihm gelangen. Der Ruf: es" lebe der König! *ist nicht der einzige, der gehört wurde; es ertönte, jedoch nicht so allgemein, ein anderer, wodurch man den König um eine neue Wohlthat anfiehte.“ - Die Etoile, welche obige Auszüge wiedergiebt, berichtet Folgendes über den im Artikel des Journal de Debatö erwähnten Vorfall: „Als der König vor der Front verschenken Legion der Na- tionalgarde “vorbeiritt, hörte er einen unangemessenen Ruf. Der „König lie'ß sogleich den Gardisten, welcher jene Worte ausgesprochen hatte, hervortreten, und sagte mit Festigkeit: Er sei gekommen, um Aeußerung'm der Verehrung, nicht aber um Lehren anzunehmen.“,

Heute enthält die Etoile folgende Königliche Or- donnanz: „Wir Carl, von Gotteanadcn, König von Frankreich und Navarra, aus den Bericht unsers Mi- nisters Staatssekrecajxs im Departement des Innern, haben. befohlen uno befehlen wie folgt: Art. 1. Die No- tionalgarde von Paris ist entlassen (]icsnciéa). Art. 2. Unser Mmister StaatszSekretair im Departement d'es Juneen ist mit“ der Vollziehung der gegenwärtigen Ordonnanz beauftraqt. Gegegeben iu Unserm Schlosse der Tuileritn am 29. Tage des Monats April im Jahre des Herrn dem 1827|m und Unserer Regierung dem dritten. (gez.) Cars. (concrasgn.) der Minister des Itrnnern. Corbiere. '

In der Deyutirten-Kammer sind gestern die einzel- nen Artikel des Geseßes, betreffend die Rechnungen für das Jahr 1825. angenommen worden. '

Die neulich von der ,franzöüscben Regierung in Hinsicht ihrer Handelsagenten in Mexiko und der mexi- kanischen in Frankreich gefaßt: Entschließung ist* von mehreren englischen „Journalen auf eine unrichtige Art dargestellt worden. Folgendes ist (wie die dentsche Pa- riser Zeitung meldet) nach sichern Quellen das wahre Sachverhälmiß. Bisher waren die Agenten von beiden Regierungen zwar gegenseitig angenommen worden, al- lxm sie waren nicht förmlich mitBestallungm ihrer Re gierung versehen, so daß ße keinen offiziellen Charakter besaßen. Die franzöüsche Regierung hat dermalen dem Hrn; Martin in Mexjko, so wie aua) den nach Colom

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tente als Consuln mit der Befugnis ertheilt, oje *4- .ws: Braunschweig- Lünebur eichtjmgen eines General-Consuls wahrzunehmen. fransößsche Regierung würde eben so den Agénten Mexixco und Columbien dai Excquatur erthxildha wenn “sie bei ihr unter dem Titel von Consum accéedi “worden wären. Alicia Hr. Thomae Murphy, der Paris als Geschäftsträger und Generalconsul dex-“v nisten Staaten von Mexico fungikt, hat keinen an, offiziellen Titel von seiner Regierung, als den eines: neralagxnten des Hüwels, und daher die franzö Regierung ihm auch nur on Exequatur für dieses * ertbeilc, und er genießt all": damit verbundenen Re Der Handelsstand ist daher in Hänsch: seines Ver! mit Moxiko volikommen- geficber“. - -

Bei dem Verkaufe des Nachlasses des verstorbe Hrn. Fereol“ se “Bonnemäison hat der Prinz Borg 'die Dann, 'von Correggio, um 30,000 Fr. an sich bracht. Dieses seltene Gemälde kehrt nach Rom zur in eine Sammlung, die nach der des Pallaßes P zu Fiorenz, die reichste in Italien ist. _ _ * .

Am Zuchtpolizeigericht zu Lüttich kamen dieserT einige“ Kinder For:“ die der Bettelei beschuldigt. wa “Eins derselbeß, NazmettßPim-rd, 13 Jahr alt, er!! es habe nicht gebéZ-telt, sondern es ernährt sich dadu daß er in den Straßen sage und volcigire. Da anwesende Polizeibeamte dieses in Abrede steu/te, be das Kind zu fingen und Sprünge zu machen, wo das Gericht, in Erwägung, daß eine solche Nahru "quelle nicht verboten sei, das Kind freisprach. Dieu gen wurden verurtheilt. *

Fünfp'rocnrtige Rente 100 Fr.,20 C. -- Drei 70 Fr.“ 30 C. ' - ' ' *

* London, 28. April. Bei dem Lever, welches“ Herzog von Wellington am Mittwoch im Gene Commando-Büreau hielt, machten an 60 Generale Stabo-Offiziere ihm die Aufwartung. 7

Der“ Marine-C1ub bat vorgestern dem bisherigen sken Lord der Admiraütär, Loro Melville, zu E ein Gastmahl gegeben“ und zugleich denselben zum Eh Mitglied: auf Lehmszeit aufgenommen. .

Es ist eine große und höchst wichtige Anlage Werke, nämlich ein für größere Schiffe fahrbarer K zwischen London und Portsmouth. Dieser Kanal m auf einer Strecke von 75 Englischen Meilen, 150 ““ Breite und 30 Fuß Tiefe haben, „etwa4 Millionen kosten und vier Jahre lang 20,000 Arbeiter beschäfti Die Ostindische Kompagme, dinank und vekschje andere öffentliche Behörden werden, im Vereine mit ner „großen Anzahl“ von Kaufieuten nnd Schiffsrhed fich bei dieser Anlage betdeiligcu.

„Der Congreß der Vereinigten Staaten». von N“ Amerika hat seine Sihungen geschlossen, ohne die - geschlagene Bis! zu, Stande zu bringen,. nach we! wegen des Englischen Verbots. des Handels zwis Nord-Amerika und den Brittischen Colonien .das ** geltungmcht ausgeübt werden sollte. Deshalb hat Präsident solches du'tch__ eine Proclamation gethan, allen Handel und Verkehr mit Westindien vom 1. * 1826 an verboten. .

Vor einigen Tagen erschien in einem Manche Blatt: und darauf auch in einigen“ Londoner Zeicun eine vorgebliche Correspondenz zwischen Hrn. Cann und dem Herzog: von Wellington. Der Courier erk dieselbe für fabrizirt, und bemerkt,“ daßüe für je aufmerksamxn Leser die unverkennbarstm Zeichen Falschbeic au ch trage. * Hiesige Blätter enthalten unter der Ueberscbrc Bistbum Osnabrück, folgenden, die Unkenntneß von Verhältnissen außerhalb England aufs neue documeu renden, Artikel: „Das Bisthum Osnabrück wird wechselnd mit Kachelofen und Protestanten besehe;

., K. H. den H

„..-„:e Oktober v. 3. begeben

: kategorische Antwort über 1: so großen Truppenmacht an

ße set.

ck die übelsten Figanzsxhilde : Stock schloß.hcute zu 34-Z [len zu wollen. . 3proc. Cons. gestern 83F. Hannover, 1. Mai. asserstande in der Weser hat

Zu dem Ivhre-1826 smd

br geboren 16,434.

orden. und mehr gestorben 6029.

nder, und copulirt 12,859 P Brüssel, 2. Maio

lche den Gesehentwurf über

“ng auch die Majorität sein *? gefaßt worden. ßen, daß die erste „Kammer

Nachricht zu, nehmen „und

en Entwurf schon um desba

“ck“" sei. Dm alten kön

-bien und'Buenos-Ayres' geschickten Agenten, die Pa-

WWW““'““FMWWWW' “?- »«W*MM«;«MWchHUM «»»-“w:?

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n ortsmuth eingelaufen. aerikoP-oétus. Regierung hatte von der Spanischen

se kam am 9." in Lessabon an. uns lautete, daß diese: :ck die Zusammenziehung einer.!"oé starken Englischen d Portugiestschen Machs gegen Estramadura veran-

Zu den schlimmen Nachri ancanders Resihnatioum kommen m Privatbriejm

jgnct, daß ein mit 9 Individuxx angefüllt“ Schiff wett Hoya umschlug und «Menschen dadurch ehren o éu-dm Wellen fanden; die übrigen 3 Personen“ den steh durch Schwimmen gerettet.

In. der vorgestrigéu Sitzung“ zweiten Kammer der Gmeralstaatm wurde nach, er- tek Genehmigung des Protokoll- über die vo-xbexßge IU"9"*zuvökder| eiue Königllsoe Botschaft verlescu,

g für 1827- hegleéret, worauf der Präsident die Sce- nen einlud, slch nach der Sihung zu versammeln, um Prüfung“ des Geschentwurfs selbst“ zu schreiten. Hr. Dotreugé-„ertlärte |ck dagegen , indem er darzuthuen te, daß es unpassend und zwecklos sei, schon- jetzt seu Entwurf in Berathung zu ziehen, der eigxml-räd malen “noch gar nicht hätte vorgelegt werden-jollen, em derselbe eine doppelte Voraussetzung enthalte, “ck- daß die erste, Kammer der Generalstaateu dem 28. April von der jw-siten Kammer gefaßten (gestern ädnten) Beschluss ohne Weiteres beycreten, und daß König „soichen unbemeifelt geuebmcgen werde, so

Es wäre aber unpassend, voraus.

ntwurf, der vier Monate lang ein Gegenstand der rathuugen der zweiten Kammer gewesenxund der nur einer, der Zahl nach so geringen Majoritäf-(vonV mmm) angenommen worden, olxne Zweifel d'urchg'e- lassen werde und xwarnach bé'x.'eiljgskeu und ober- “ck|?" Prüfung. - Der Redn'e'r trug deshalb da:- an: dxn neuen Gesehentwurf vor der Hand nur

Sectionen zur Prüfung zu verweisen- der ersten“Kamm_er verfassuagxmäßw Nachricht von Schicksal erhalten haben werde,“ welches der vorer- "kk, am 28; April gefaßce, Beschluß in jener Kam. ** Sthabt. „Früher, meinte derselbe, könne man den

Protestantische Bischof muß stets ein Prinz aus d„ dem man die Annahme eines neuen in Vorschlag

4 sein. Se. Maj. der

önig werden daher einen Katholischen NachsFéxz-er für erzog von York zu wählen haben.“

Das russische Linienschiff Mollet, von 74 Kanonen nd die eusüsehe Fregam Sinivan sind auf der Rück- hr aus dem Mittelländisckjen Meere, wohin sie sich im

hatten, am 24. April im MZusammenziebuuq ei-

ihren Gcänzen verlangt ;

check 'von Bolivar: und

rungen aus Columvien, und scheint noch mehr Bei“? dTm lebten Hohen sach der traurige Vorfall

im, Königrdeicbe Hanno;

(nach Abzug von 2054 To'dgebqrum) 54711 Kinder.

oren und 38277 Mendchen gestorb.eu„,_ und mithin Unter de'uthbur'ten smd 4498

eheliche; 'eines gewaltsamen Todes sind 804 Menschen Gegen das Jahr „1825 sud mehr geborew

Confirm“: ünd 32,498 jake. *

die Gxundsteuervertvei-

möge, mit welcher der-

einen so wichtigen Ge-

erst, dann denselben an wenn „man

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gebracht, lehrern aber ebenfoüs nicht, weil er noch nicht geschlich festgestellt-!“ei. 7- Nachdem noch Mehrere Red- ner theils für, theils wider denxVorschlag des .f rn.Do- trenge gesprochen, äußerte dicser, daß die Verl: ung des neuen Gesetzentwurfs selbst beweisen werde, wie-derstlb? sich “noch nicht zux Discußon eigne. Der Präsident ließ daraus den Entwurf verlesen. Die Herren Beine" und Serruyc erklärten demnächst, daß sie es nicht fü? unpassend erkennen könnten, sich in den Sectionen 'da- mlx zu beschäftigen, und nach einigeg x_veiceren Discus“ [iouen ward der Entwurf an die Seyeioum verwiesen. . Die drei Kauffahrer: der Prinz von Oranien, "die Susanne unddie Hellene, an dcr'en Bord fich "die von Harlem abgegangene Expedkjions-Mannschaften befonx den, sind am 26. April im Texel nach Batavia unter Sessel “gegangen. * Salzburg, 21. April. Es ist bereits früher der großen Verheerungen ekwähnt worden, Weiche der uns?“ heuec tief gefallene Schnee nnd die Schneelawinen in den Thälern des Pfiegg-rtchts St. Michael heuer am“ richtete. Doch dicke Vsryeermrgen, so bechtend fie aucb waren“, “schemen uur Vorboten noch schrecklichen! Ereig- mffe gewesen zu sein. Vom 4. bi-l1x3. d. M- stürzten in der Hintermuvr zwei bis drei Laxbiney mitF x_inem fÜkchtéklichem alle Häuser erschütternden Getöse herab„ nud überschüttetcu die Felder m-hrerer Landwirtk)? d?" qxskalc mit Schnee, Erde, Holz und Steiner], Daß die W'mteksaac gänztjch dahin, und an“ eme „Sommexsaak ß[Z"aum zu. denkemist, indem dieses abgesiürzte Chaos Ü"? ']olche Höhe hat, „o'aß es ganz neueBexge bildet. . Dust, Schreckensj'ceum |chemen aucb geqsllwäkkis 'für dq's Waycerthal niche gänzlich “vorüberzy sein. Noch „liegt am Hochgebixge ungeheuer viel Schnee, welcher von Tag zu Tag in gxoßenMaffeu herabzuzßürzen Un! Verveeruugen anzurichten drohen. Westex-J'öinkék den Häusern,! m dem eigentlichen «Alpthale, isk so “viel SCHUB angehäuft, daß man zwischen 10 und 18 Klafcer bkxh gui o_ety Schuee«ober.dem Mtxbrbasche dahin gehen, UKR von den meijten Alphütten gar nichts, von einigen nur die Dachspthen sehen kann. Fänge éiese Schneemasse gäb zu. schmelzen an, da.:u- snd für das ganze Muhr“ thal Ueberschwcmmungen und Vcrheerungeu _unvermeiy- lache Folgen. . Madrid, 19. April. Der Graf vonSubskkkä (Pamylona) ist vor einigen Tagen hier vmch nach Lisa- don gegangen, “dh"? jedoch em einziges Mitglied'dee di; » plomatjschen Körpers zu" sehen. . " " ' Es wird gegenwärtig m der Königl. Drucker'eiNein Rundschresben gedruckt, daß man außerordentlikh 8?“ hejm hält- .. Die König!.Famélie nebst dem Minister Calomarde isi naa) Aranjuez abgegangen. Die Prtnzcssm von Betra ! mit ihrem Sohne, Don Sebasimn, ift zurückgeblieben- wcil fie krank sein soll. * , * " _ „Hr. Cordon, gewesene: Gesandtschafcssekretär in Paris, ist hier angekommen, und hat noch keine Audienz heim König erhalten. Er hofft, sch wegen des" Porz .wurfs zu rechtfertigen, den man ihm gemacht hat, daß er mit der Comyagnie Englänßer, Welche die bekannt? Entschädigung an Spanien, und ursprünglich 500,000,000 Realm gefordert hatte, auf 300,000,000 übereingefom- men war, jedoch unter der Bedingung, daß ste 5 P"! zent Zinsen davon erhalten, und sich für die ganze FW herangmät eiuer Emschreibu'ug auf das spanische 9799? Buch begnügen sollte. Unsere Minister WUK" _hen Kontrakt nacht genehmigen, mil ße Unredlichkeik “Uk vorausseßxen; aber Hr. Cordova will nun Aufklärung

lb nicht in Erwäguna

en, da man nicht wisse, welcher Maßstab dabei zu

ne man nicht anlegen,

Über die Sache gehen. Der Generalkapémin von Arragonien hatte bei der

Regieruug" Vervolmugsregelu darüber vexlangt, wie _ck “ck zu bkntdmen habe, im Fall der Aufwand jich ds_s an keine Provinz verbreiten sollte; man antworxete ihm„