1827 / 115 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Sat, 19 May 1827 18:00:01 GMT) scan diff

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von hier silb weit schrecklicher gezeigt “und bedeutenden Schaden verursacht. Nach den Mittheilungen eines Augenzeugen hat jn und bei Schönebeck und Vogelsdorf und in dieser Richmng weiterhin nicht nur ein gewaltiger “. Hanel, der in der Größe von" Taubeueiern, ja bis zur Größe von Hühnereiern gefallen ist, die Fluren verwüstet und die Fensterscheiben, ja selbst hie und da_ die Kreuzhölzer

Uebe

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der Fxnséer eingeschlaqen, sondern ein Wirbelwind zwischen genannter: Orten in einer Breite von mehr 100 Schritten, eiue fukrchtbare Zerstörung anqerich die Bätéme entwurzelc .und in Vogelsdorf selbsts Bauerhöfe ganz zerrüttet, ja sogar von dem mass Posthause das Dach,.die Decken u. s. w. abgehoben fortgekisscn. ' *

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dei' Bevölkeruüg des R'e'qierungs-Bezirks Düsseldoef am“ Ende des JaHre“s*1826.

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Anzahl der Einwohner

Name'n der Kreise. „.___-&......

lick)

28871 45081 24664 25843 34720 19218 14826 22724 15256 17789 24134 39947 - 20415

K

Krei- Düsseldorf Elberfeld . Solingen . Lennep . Duisburg Rees . . Neuß . “. Gladbach . Grevenbroich KRSled . . Kempen . . Geldern . Kleve . . .

Ueberhaupc

Vergleichung des Flächen - Inhalts mit der Bevölkerung. . Der F!ächen-Znhalc des Regierungs-Bezirkes kann zu 963552; []Meilen angenommen werden', worauf sci) Jm 1.Januar 1827 eine Volkszahl von 664,649 Seelen efand. Die Bevölkerung beträgt demnach im Durchschnitte 6887- Menschen auf die QMeile. ' Resultate aus der Bevölkéruvg für 1826. Im Jahre 1826 wurden geboren 24039 ; a ' - starben . . . 16690 Folglich smd mehr geboren als gestorben 7349 Die Zahl der Gebornen in den einzelnen Kreisen verhält fich vortheslhafc gegen die der. Gestorbenen, wie folgt: Geboren, Geüorbcn. 1) Kreis Düsseldorf 2036 1484 ! Elberfeld 3628 - 2484 Solingen 1955 1285 Lennep . 2055 1331 Duisburg 2750 1949 Rees ,. 1278 1039- Neuß . 1079 751 Gladbach . „1511 1024 Grevenbroich 1057 677 Krefeld “. 1273 822 Kempen . 1515 1180 Geldern . 2566 1757 Kleve . . 1336 907

24039 16690

Geboren find 12438 Knaben und11601 MädchenZ jene Zahl verhält sich zu dieser wie reichlich 33 zu 31.

Die Zahl der aUßer der Ehe gebornen Kinder be- trägt 895; mithin ist unter 27 ein uneheliches Kind.

40366 23681 24271 35039 20660 15176 22694 15308 17677 24591 40998 20914.

0000000.

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KUßnuv-mukßy

Gedrmkc bei Feißer und Eisersdorfk-

_ "__R "“""" | weibkich' M;? 29786 58657|

]* 85447 48345 - 50114 69759 39878 30002 45418, 30564 35466 48725, 80945 41329

333488] 331161] 664649] 405860] 252069] 880

Verhälc11iß der Confessiouen u:

Katholi; Evange, Menno. 0 'Sekti- 'a ken lische " niken ] «zuden rer _ 6

46521 11473 5 658" 14017 |

17185

71035 20 375 31032 * - 128 6857 43242 -- 15 30699 .38215 2 843- 25498 13880 21 479 29296 316 --. 390 37473 7498 _ -7 440" 24929 -4910 1 724 27868 6425 736 436 47160 1145 -- 420 61707 18721 “5 512 » 36650 4177 83 419 4

| 5839 | 1 | 65

Das Verhältniß der unehelichen Kinder zu übrigen ist: 3) in den Städten . wie 1 zu 22. ]))“an dem platten Lande - 1_- 30, Unter den vorgekommenen Geburten; find Zwillinge; .und 3 Drillinqs Geburten. Es smd getraut 5685“C"hepaare; darunter Männer über 60 Jahre alt geheirathek, und zwar: 8 derselden Frauen unter 30 Jahren, und ; über 45 Jahren.

(Schluß folgt.)

!!!.-|||][l-l'l]

«Königliche Schauspiele.

Freitag, 18. Mai. Jm Opernbause“: Zn Fol [ergnädégster Bewilltgung SeinerONajestät des zum Benefiz 'für den König!. penfionirte'n Schaus Herrn Maccauscl): „Die Zäqer,“ ländliches Siet mälde in 5 Abtheil., von “21. W. Jfflaxnd.

Die Billers zu dieser Beneßz Vorstellung smd Hrn. Mattausch, Friedrichssiraße No.67., zwejTre hoch, zu haben.

Abonnements und freie Entréen snd zu dieser fteaung ohne Ausnahme nicht gülcig. .

Jm Schauspielhause: „Johann von Paris,“ 3 spiel in 2 Abtheil., mit Tanz. Musk von Boye! (Hr. Gladbach, vom Theaterzu Danzig, den Sene' als GastroUe). Vorher: „Das zugemauerte Fen Lustspiel in 1 Ausng, von Kokzebue.

Sonnabend, 19. Mai. ZtnSchauspielhause: Begehren: „Maria Stuart,“ Trauerspiel in 5 Ab

lungen, vox: Schaller. (Hk- Fehrinqer, vom Theat

Frankfurt a, M.: Mortimer, als Gastrolle.)

Reductenr Joh

Allgemein.;x

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reu_ßischc Staats ._- Zeitang-

.IN-'

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116.

-BerlM, Sonnabend,

Amtliche Nachrikhten. Kronikdes Tageß-

Hr: „Königl. Hoheiten der Prinz und die' Prinzes- tedrzck; der Niederlande, sind aus den Nie- den hier angekommen. ,

eds Königs Majestät haben den Regierungsratb nauer zym Geheimsn Regierungs- undvortra-

Rach im Mimskeréum der geißlichen-,' Unter- und Medicinal;Angelegenheiten zu ernennen und sfallstge Vestalinng zu vollziehen gerader.

71er bisherige Oberinndesgerichts-As7e60r Sch als- 111 Justcz-Comm-issarjus bei dem Oberlandesgerichre umburg bestellt worden.

Pekanntmaebung. Nie zwijclwn Berija und Landsberg an der Warthe ende PersonetpSchneUpost wird vom 1.Iuni d.S- 's Friedeberg ausgedehnt. te geht von Berlén ab: Dienstaqund Sonnabend Aöends 10 Uhr, rj'ffc in Friedeburg ein: Mittwoch und Sonntag Abends 6 Uhr. Friedeberg geht fie ab: - Freitag und Montag Vormittags 10 Uhr, ömmr in Berlin an: Sonnabend und Dienstag Pkorgens 7 Uh?- Kn dem verdeckten, in Fedcrn hängenden“SchneÜ agen,“ der bis Friedeberg durchgehc, werdenß Per- und eine Person auf dem Bockplaß befördert. “UM Stationen des Courses wird erforderlichen * eine verdeckte, in Federn ängende Beichajs? ge.- worin 4 bis 5 Personen 1113 finden. Das Per, geld beträgt für den Hauptivagen und die Beschaf- Sgr., für den Boxkplalz aber 6 Sgr. pro Person eile, incl. 026 Postillons-Trßnkgeldes. Es können fund Gepäck frei matgenommen werden; außerdem eMitnahme von 30 Pfund Effekten gegen En:- ng des PackerPorto gestattet. '“Uf den“ Retouren von Friedeberg findet ein di'ei- [stündiger Aufenthalt in Landsberg a. W. zum aqscffen statt- , ranksurt am Main, den 10. Mai 1827. Der General-Poskmeister. Nagler-

Angekommen. Der General-Major und Kom; deur der zweiten Garde-Landwehr- Brigade, von leU., von Breslau. '

Der Bi'"choff zu Paderborn, Freiherr von Lede-

von Paderborn.

' Kabinets hier zu enthüllen,

„den 19ten Mai 1827.

Der wirkliche Geheimé Ober-Finanzratb, Präßdenk

der Hauptverwaltung der Staatsschulden und Chef des

SeehandlungGInstituts, Rocher,_von Perlebevg. Abgereist. Der Generql-Major Beier, Inspek- teur der Remonten, uach Havelberg.

Zeitungs-Nachr-ichten.

.?! te 8 [ a::t d. Paris 12. Mai. In der vorgestrigen _Sißung

,der Deputirten-Kammer verlangte Hr. Hy o e v. Neua-

ville bei der Vorlesung des Protokolls eine Rectesjca- tion desselben. Zwei große Maaßcegeltr haben- sagten", vor Kurzem stattgefunden. Die erste (die Zurücknahme des Preßgeseßss) habe_n Paris und ganz„ Frankreich mit dem ledhaftxsten Freudeneuf aufgenommen, die an- dere (die Verabscsiedung der Nationalgarde) hat das ehrerbcetigske Stjuxch=xoeigen erzeugt. Während nun die INÜÜÜU" die Befugniß nicht haben, die Geheimnisse des Und ganz Frankreiä) die erste dieser Maaßregel dem Könige zuschreibt, hat der

* Finanzminister auf dieser Tribüne erklärt,.„dée Minister

hätten dazu gerathen, hi_nfichtlich der andern Maßregel, welche ganz auf die Mmiscer zurücksäUr, hat der Finanz- minister erklärt, er habe fie nicht veranlaßt. Es ist kei- l."? hier, der nicht recht gut wiffe, was der Finanzmi-

_ n'"1'sker hierdurch zu verstehn geben wollte; es wird ein

Tag kommen, wo ihre Handlungen werden gerichtrt werden, einstweilen wollen wir die Aktenstücke sammeln. ch) verlatige daher, daß die Rede des Finanzministers m das_ProrokoU eingerückt tverde, so wie ste im Moni- teui' steht. Der Finanzminister: Wie der Moniceur

“meine Worte wiedergegeben hat, weiß ich nicht, das

Weiß ict) aber, daß ich dasjenige nicht gesagt habe, was mir der vorige Redner Unterlegt. Er hat von einer ersten Maßregel gesprochen und behauptet, ich hätte er- klärt, daß die Minister dazu gerattzen haben. Ich er- k1äre aber, daß ich weder thkern, noch in einer frühem Sitzung etwas ähnliches ge1a_gt habe. Was die_ zweite Maaßregel betrifft, so habe ich mach gestern bloß gegen eine von einem frühem Redner beliebte Veränderung meiner Worte verwahren und bemerken woüen, daß ich in meiner ersten Rede über das Bud:_ec wohl gesagt habe, ich hätte zu dieser zweiten Maaßregel gerathen, nicht aber, daß ich se provocirc hätte. Dieses habe ich gethan und gesagt, und wollte man das Protokoll nach dem Antrage des vorigen Redners äazdern, [o könnte es nur dadurch geschehn, dax"; Worte eingecht wurden, die “nicht über meine Lippen gekommen stnd- Dez'Antrag wurdehéer- auf mit einer großen Stimmenmehrheitverworfen und zur

Fortsetzung der Beraxhung über dasFinanzgeseygeschritcen.

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