1827 / 141 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Thu, 21 Jun 1827 18:00:01 GMT) scan diff

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der Eifer der Bürger lassen mit Zuversicht erwarten- daß ste bald der Freiheit und eines dauerhaften Glücks- sür Jahrhunderte genießen werden. Der griecbijcbe Kom;- nnenc und der Peloponnes fürcheen den Feind nicht mehr; bloß die'Znseln bedürfen der Vercvetoigung; w- bald die byzanttmsche Escadre aus dem Hellesponc aut- gelaufen sein wird, so“ die griechische Fxotte unter mkk- ueu Befehlen euch zu Hülfe eilen. R'Tüex euä) demnach- tapfere Samar! nicht bloß um eure Insel zu Vektbéidß den, sondern auch, wenn die Feinde be: ihren Unterneh- mungen gegen Griechenland beharren, um mit mir den Krieg in .das türkescve Rem) zu spielen; die Befreiung der Chéistéu, welche in Gef.:nqeaWafc gerathen smd- die Bestrafung derjenigen, welche Cyßonien, Chios und Zosaca verwüstet haben, der Ratchthum der Muse!- männer von .Smyrna werden der Lohn “emer Kämpfe sein. Von Bord des griechischen Séblffes HLUW- d?" 17. Apr:] 1827. Dcr Geoßadmjralw. Cochrane. Der Sekretaié Eduard Masson.“ _- Mm kanz1 (fährt der Bxie'sskeU-xr fort) sech denken, welchen Emdruck die in dieseméäafcuf mit deutlichenWorcen verheißene Plün- derung von Smyrna hier gemachc hat. Es wird frei“ [ich nur vdn den Reichthümern der Muselmänner 9?“ spxochen; alsein wenn es emma! so weit gekommen sein soUre, daß Loko Cochxane Smyrna bombardirr, erobert und den Griechen zum “Plaudern preis gegeben hätte- so dü-fte es tvoyl ]chwer halten, die qe-aaue Scheide-

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sestßken Falk wird sie de'm Lande naßßeilig, artet in Lei- denschaft aus und ist nur noch die Summe eines verdorbe- nen Kopfes und Herzen!, eines zetvlssen Widerspruch- geist“, eines heemjichen Neides uad 0er stolzen Begierde; - zu zeigen, daß man mrhr Einsaxzten habe, als diejenigen, *die durch den Rang, den sa: „“'m Staate bekleiden, höher Yßehen als wir.“ Der Dauphin hat w-gen Unoäßlickskeic dem Mini- sterrathe, den S. Maj, der König gestern Morgen in Saint-Cloud gehalten, nicht beiwohnen können.

Der Maire von Lille hat seinen Mitbürgern ange. zeigt, daß S. M.)]. der König. aus Erkennlltcheit für Jie Liebe und Anhänglichkeit, welche die Einwoymr die- ser gucen Stad: Z:)m uno Seinem quse ners erwae- sen, ihnen im Laufe des Monats Sxpcemver einen Be- such zugedacht habe.

Die Akademse der Wissenschaften hat in ihrer Six.- xung vom 11. d. M. die gervöhnlsäyen, im I.bre 1829 zu ertheileuden Preise für ver1chie0enenaturwtffensamfc- liche, mathematische, astronomische, pdystologesche, slam stische und sonstige Aufgaben ausgesehc. DiePretj'e für das Jahr 1827 sind m der Stßung 0erAkademie vom 10. ertheilc worden.

Wir haben bereits früher (in Nummer 111. dieser

"ge, «halten cm soam, einige I.,;org-n L*ndes Wein“" „anzuwenden: ' . .

Noe? nie ist in unjereq Buchdruckere*en_ em_e so : ayätigkeét gewesen als jkßk; als Bewecs dtent, „Ze dcr WUUUUMM Buchhandlunqen bie,elbst, on Hrn. Carller, in dem Zeitraum: von 1825 und nicht MMW“ “15 261-905 Bände im Geldbetrag 972,16k Franken vexlegt vac; ohngefähr die Hälfte [ben .'sk nacb Deut1ch1ät_W- der Schweéz, Zealten, and Schweden und außerhalb Europa gegangen. Up! del“ Schweiz, 13- Zuni. Durch Krewschrei- m 8. Juni _hat der Staatsrath kes Vo: ts Zürich ;gjeruugen der Kantone die Ergebnisse der vom xai bis zum 2. Juni in Bern mit dem französi- Botschaxtst' durch eidgenössische Kommissarien ge- nen Unterhandlung mitgetheilt. Dem am 30. Mai zeichneten Vertrag über die Verhältnisse der Zinge- ten des einen--im andern Staat, dessen Zzzhzjc den voriges Jahr an die Tagsaßuxxg gelangten dlagcn t'm wesentlccben übereinßémmekid lautet. sol: ie Ratificacéonen spätestens binnen drei Mon'aren [: werden. Durch einen Zusaßartkkel der Ueber- nft bseéße deivjenigen Kantonen, die derselben in- to diesem Zeitraum ihre Zu|immuug nichr erthei; somit dem Vertrage nichr beitreten würden, der : Beitritt auch für die Zukunft vo'rbehalten und

ohne die öffechtlichtn Journale und andere, 4 kleine“ Werke zu rechnen, versertiqér: , Im Jahr 1814 45,675081 Druckerbogm, 1815 35.549149 * 1816 66 852,883 - 1820 80.921302 - z 1825 128 010 483 - a - 1826 144,561„094 - mithin haben fie sich in diesem Zeitraume um. Yao Dreifache vermehrt. Was die Schriftena jeßgeduag “betklfft, so ist jeueé Verhältniß vont grsktegek die Romane und Werke über schön: yerhalten fich wie 1 zu 4; die über *Wt s:!kcba "gemeinen von 1815 bis 1825 wie 1 zu ZZZo rische“ _wie 3 zu 4x. Die Gottesaclayrtnettund Wessxn1chasten wuchsen von 1 zu 21; und in s tairnchxn Wtsscnschafun, die 1812 nur 660,000 Logen [unce-e, wurden ioxker 1825 1,450 000 ecfu _„Tderf. bemerkt hkerbeé, „der Zuwachs an' Bev je:;geringer als" jeder andere materielle, derjen Getüeöprovukte sei hingegen unter allen der groß“ [Leist heut zu Tzqe jährirch um 12; prC., nuds em 1840 über 668 ' 4111. Bogen georuckt wer.“.en 48 III“], die Das Jahr 1814 Uelsen.“ Ob es mtr denz, was man Vervoukommnung nennt, : regelmäßiges: Gang, wie mit den übrigen Din

Zeftüng) einen Auszug aus dem Werke des Herrn C. Dupju, (Mtrqlted ves Zntiituw, u. s. w.) betitelt: Ueber das Forcd'chxeiten der Kräfte Frankreichs sm 1814, gegeben. Hternach fokgr eine Weitere Uedérsachc der Re. sultan seiner statisttjcheu Untersuchungen. Fraukreech ernährt heuriges Txges 400,000 “pferde und 5 Meüéonen Schaafe mehr als 1814. Miüionen Kilogram-m Wolle. mehr hingegen 50 Miäconen.

znr Bearbeicung, "UU“ - annkreitb verarbeitete

1814 100 Miüionen Kilogramme Essen, und 1825 160 M11]. -- Es bezog aus sein."" Gruben 1000 M,““- K;,

logrammc Steinkohlen, 1825 mehr,:xls 1500 Mit:, ..... Das Land umschließt wenig ergiebig] „Goloquelmt; des- sen Bearbeitung beschä7cigt 11,412 Goldarbették, die » theils schönes Vermögxn erwerben, zum Tyeil aber auch blos ihren täglichen cherhalc davon haben. Ihr Ar“- beitClohn beträgt jähclach ungefähr 22 M21]. Fr.. wenn anders die Berechnuug nicht trügt, daß den Schah an Stempelgebühren für das alljährlich in den Fanulien mgeschaffce oder umgeschanolzene Geschmeide, Geschirr: und dergl., welches über 40 Mil]. deccägc, zieht. Der Verf. zeigt weiter, Wie die Wxarenrrans porte zu Wasser und zu Lande va:. 1818 bis 1825 mehr als auf das Zweifache gestiegen sind. Seit 1818 bis 1825 Find die Stempelgebühren von 21 auf 30 Akai]. angewachscm Ueber wiesen“ Panke :| ?":ch moni nicht zu erfreuen, denn der ergiebegste Wm] für die Regie wir] wohl der nicht sein, daß guce Geschäftx gemachc, daß die Verträge gehalten werden, uno v'ie Lieferung und Berichtigung zwischen Käufer Und Verkäufer ohne wei- tere Rechnung vor “ck geht. WU evtrd hingegen 1" der Vermehrunq oer Douauengebübren zu sagen, [ein, die im Jahr 1819 110 Mill. betrugen, 1825 hingegen 148 Mill."- Folgmdes ist dagegen ein getvtsscs Zeichen der Verbesseruag: aüjährlich versammeln sach in zwei Kammern aufgeklärte Männer von Ehre, die einstim- mig die Lottxkie eine Seuche neunen, darauf aber an- v-rzüglich für ihre Beebeh-xleung ßimmen, aus dem Grunde, daß se in unserm Badger eine große Beisteuer zu dessen Bestand: von tausend Millionen leisten. Dj- Leichtgläubégkeit hatte im 34131“ 1820 noch 21Mtüionen xingebracbt, im „Jahr 1825 nur noch 15é, Und 1826 blos 12 Mill.

Zur Admessang der int-UecrueUen Kräfte, die den Mxßßab nach dem GewiDte nicht zulassen, bedient "ck Hr. Carl Dupin der neutich erschaene'nen Statist“! deo Buchmndelc des Hrn. Grafen Darn. Daxnach wurde“,]

Im Zzhr 1812 kamen 35

20 M11]. be- 'W

der Welt habe, dieses möchten wir dem Hrn., widersprechen. Die Materialien zu dieser Vervo nung würden somi jävrxicb 115 Mtllioneu Bände und mtrhtn am Ende die Errichtung von zum oben so großen Bibliotheken, als die Königliche

fordery. * Fünfprocenn'ge R'nte 101 Fr. 60--75 C. (über Paris). Vo)

proc. 69 Fr. 65 „- 60 C. London, 11. Juni wurde _bei Hrn. Canning wiederum Kadmetsratb ten; dex Sitzung dauerte drittebalb Stunden. War können, sägt ver Couriex, auf das *- teske versichern, daß das, durch Pakets“ Blätter tete Gerüäu von Mcsverskänsnisseü,“welche z Sir thltam A'Courc und S:“: W. Clinton -- soüteu, ganz grandios iß. ' Nach dem Courier hat das Ministerium bci“- Bemühungen, um von der Kombin das, dem Extstenz gefährdende Amenoemene (dec Herzog, ellmgtdn) zu beseitigen, nur eine sehr schwache sition zu qewärtigen. ' ; Em Loudoner-Blatt bemerkt, Hr. Canning von allen wirkl:chen Premtermmistern, dle England seit dem Herzog-vou Newcastle gegeben“ der verftorbme Herzog von Portland war zwa.- ail noch älter, er war aber nur dem Raum nach?) Minister. Aus Stxörna haben wir eine Proklamation ten, w-lche Lord Cochrane an die stmath-uuk wohner von Samos gerichtet hat, um ste für 0 eines Angriffs zu tapferer Vertbeidigung auszus Rcichcdümer von Smyrna. (S. den Artikel TÜ; Console 84F. Brüssel, 15. Juni. Se. Maj. h&öen Gemeinden im Hennegau Unterßühuugm zur *“ rung neuer Schul - Lokale bewilligt. Am 10. o. :| Karl Buonaparte, Prinz von fignano, aus Florenz m Amsterdam eingetroffen und da nach Rotterdam abgegangen. Unter den Verfüquugen des Gouvernements

gxkommqnen Zeituagen von Batavia enthalten sind finoen sch auch zwei, moduni) Ländereien “auf M" Von 10 und vczugweise 20 „Jahren zum- 21-152",

Kaffee unter der Bedingung verwilligt werden- 911

er spricht darin von Beioynung dersekben our,

Java, welche in den gcstern erwähnten neuefteu

et. ach den [eßthin vom großen Ratbe des Kantons

t qenehmigcen Staatsrechnungen für das Verwal- jhr vom 1. O.*t. 1825 bis zum 30. Sept. 1826 en die !sämmtlich_en _ Entnahmen 944,644 Schwei- nken, die Gesammtau-gabe dagegen nur 857,940 -eizerfrankxn. . »sarzetlona, 2. Juni. (Privatscbreiben in der "er deutschen Zeitung.) Man sieht noch nicht,daß er verkündiqce Königl. Amnestie irgend “eine Wir"- bervorgebrachr hätte, Und man zwufelt am!) an künftigen erkunz derselben. Die Unruhen smd wegs beigelegkx'ec orga-niüren sich überall Banden, enn eme zerstört wird oder auseinander geht, so *sich wieder eine andert. Zwischen Garonne; und ras befinden üch, “wat mau verjiMrc, mehr als woblorqaniffrte Männer auf den Beinen, die täg- cen-Sold beziehen, uyd ein gewisses Handgeld en haben. .Kürzkich zeigeesch des'Nacbts eine Ab- ng derselben an den Tyoren von Garouna, und eo !! zwischen ihmn “und der Garnison Kugeln ge. lr. Amqndern Tage fiel .das nämliche wieder vor, an kamsogar mit Bajonettm aneinander.- '*kkßburg, 8. Jani. Zu der, 235ßen, am 5. d. ormärtags- dei beaoen Tafeln gehaltenen Reichstags- ." 111 die Repräsentation über sämmtliche, Sr. ge- ten Maj-stät allerunterthänigst vorgeschlagene Ge- kkkl- Behuss der Ausgleixhung'der Privat-Gel'd- tnisse, nochmals geprüft, berichtigt und darauf in der Ungarischen Ueberse (! um 6 Uhr vereinigten ch dann beide Tafeln tr gemischten Sitzung, aus welcher dieselbe aufdie Lise an Se. K. K. Majestät adgesankt wurde. eit vorgestern benutzen die Stände in Circularüz- den von einer Deputation bereits vorbereitcten :-t über die anigenat-Gesuche. ürkei. Nach Inhalt _etnec Schreibens aus ua vom 3. Mai, welches die Augsburger Allgem. Smit dem Bemerken mitcheilt, daß solches von Engländer eingemndr worden, circulért dort nach- d'k Ausruf,- we|chen Lord Cochrane unterm 17. von Bord seines Abmiralschcffes an den Komman- do" Samos, den bekannten Logoth-x-xi, und an i"WNW!“ jener Insel erlassen haben soll: „Der" siasmuc, der seht in ganz Griechenland herrscht, -sc dessen Unabhängigkeit, und die Eintraéhk Und

ung L*“ bestätigt worden._

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linie zwcschm dem Etgenthum der Musrlmänner und dem der fast eben so zahlreichen christlachm Bewohner dieser großen Handelsstaöt zu zlehxn. Die Tücken, wel- cke etwas von diesem Aufruf erfahren haben, scheinen überhaupt wcmg Notiz von der darin ausgesprochenen Drohung nehmen zu onen, und halten das Ganze fÜr eine eitle Praylerei und Rodomontade, _odcr wohl gar für ek0ichter. Der Himmel gebe. daß es so sein möge; wir; hoffen es; denn sOUce unser Lauc-smann, der geqen- wärtige Großadmiral von Griechenland, eine solche Dro- bang wirklccv ausgesprochen haben, so haben besorxders wir Engländer außerdem noch Aaes von der gxretzte" Wurd der Türken zu fü;chten, die bei ihren be1chränkc txn Ansichten über die "Natur und das Wesen-Uttserer Freiheit Und Verfassang nicht begreifen können, wie 11:1- sere Regierung einem Engländer, der, wie man baer weiß, auf seiner Goelette sogar die englische Flaggx führt, gestatten kann, “Dienste bei den Feinden einer Mit Eng- land befreundeten Machczu nehmen, und wie er luder! nur zu gewiß in einer andern Proklamation gethan hat, die Drohung auszuskoßeu: „den HeUesvont blokiren und Konstantinopel erobern zu wollen.“ (Auch der zu Smyrna erscheinende Observatmr Impartial gedenkt in temen! Blatt: vom 9. Mai des overwäbnten Aufrufe.)

Amerika. Nachrichten aus Vera . Cruz vom _11. April (in “Londoner Blättern) zufolqe, hat der mextdca- nische Senat am 7. Apr:! den zwischen Großbritannzen nnd Mexico abgeschlossenen Tractac ebenfalls ratificrt. -- Obgleich der Priester Aranas von einem Krieqsge- richte zum Tode verurtheilt wurde und der Prässdenc von Mexico dieses Urtbttl b.|äte'qt hat, so weiqerre ?" dennoch eher den Befehl zur HinriOtung zu geben,. bm die“ geistliche Junta ibn seines Grades als Geiskhcbxr eutscht. Man“glaubte daher, daß die _Geiüncbkett _m dieser Formalität nicbt'übereilen würde. Minlaérwule heißt es, Arenas habe versprochen, wichtiqe Autxchlükst zu geben, wenn man ihm das Leben schenken wollte.

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and.

Auf Dem am 11. und 12. d,

M. aühier abgehaltenen Viehmarkt 'nachskcheudes Vieh aufgetricbeuworceu“, als: 1) auslandesche Suhl“)!-

Z- ,n ! Brieg, 15. Juni.