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“ 61 durch Verabreichung von-Lebentmitteln und ärztlteber Hülfe zu begegnen. Von den Mensthcnpocken üuv noch unzelne Fälle im Posener- Pleschener, Obornicker uno Schrodaec Kreise vdrgckommen. Es läßt slch erwarten," daß durch die bevorstehende Gesammtimosung, mit wel- cher überall schon vorgegangen wird, diesem Uebel bald ein Ende gemacht“ werden wird. Die Masern, Rötheln und Scharlacvfieber herrschen gleichsam; noch vm und wieder. -- Bro mb : rs. Jm- „Kreise Bromberg gras- sirt das kalte Fieber, jedoch ohne bösartige Folgen. Jm Kreise Wirfiß erhalten [ich noch die Meudchenpocken mit geringer Scerdlachkm. Es wird ibnén durch Vaccina. tion mögltaxstbegegnee. In den Städten Lovsens und Waffe! dauern die Masern uno Rdtheln fort, imleßtern Orte sind 11 „Kinder daran gestorben. Jm Jnowracla' wer Kreise herrschen kalcezFieber mit bäufiqen Rückle
len. I! den Kreisen Czarnikau und Cbodztesen sino dt; natücltclnn Menschenpocken sehr bösartig, bekonders in dem letztern Kreise smd Scharlach und Masernkrankhei
tm unter den Kindern epidemisch. Zm „Kreise Wongro- wiec und Schubtn grasstren „kalte Fieber, im ersten. bei- nahe allgemein bösartig, so „daß in mehreren FäUen-durch hinzu getretenen Nervenscvlag sowohl Erwachsene als .Kmoer gestorben smd. Die Ma'swn zeigen fich jm er- stem Kreixe hin und wieder unter den Kinßern/ ohne emen bösartigen Character anzunehmen. “_ij dem Dorfe Bobrownicki erkrankte ein üebenzrhnjäbrtgej Mädchen an den natürlichen Blattern und starb nach einem vierzehn- tägigen Krautrnlager. Im „Kreise Gnesensndjrveuma
tische Krankheiten fortdauerud mit Hinnetgung zum Gaskrisch,en. Die Wechselßeber.verallgemeinern s(cb mit gastriscucm Charakter, so daß" fie keine deutliche Inter- mssüonen mehr haben, sondern. remittirendm Fiebern ävniich werden. Bei mehreren alte'n Personen snd d'i- Wechselßeber mic soporösen Zufällen vergeseuschastet. Unter den „Kindern _erhalten sich epidemiscbo Masern;- krankheiten, obne bösartigen Charakter. In Wettkowo, Powidz und Follwark smd die natürlichen Menschenblat- tern dasgebrochen. ' *
711. Sachsen. -- Magdeburg. Das kalxe Fie der war auch im Monat Mai moch die vorberr1chende Krankheit, und die Zahl der daran Le'tkeuden noch im, mer bedeutend, indcß schien die mildere Witterung den wohltyärigen Einfluß zu haben, daß -die Fieberanfäüe
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sind mehrere
Menschen an den «warm! Blatter- krankt.
Auch sind dort nach--amtli A i di türlichen Menschenvlattern autschrZZZ ::eogem ; deren Verbreitung das Nötbige anaeordmt.- Ekf FerSCTeskl-JYkenszustled waräim Allgemeinen gut te er : eit ver mi m i i . 'i Ortschaften zeigten ach ß ßg gerng „In en die natürlichen Blattern.
(Schluß folgt.) M
„Königliche Schauspiele.
Dienstag, 10. Juli. Im Opernhause: „DieZ 'frau von Orleans, romantische Tragödie in5 Abtbejl gen, von“ Schil|er. (M0e._ Müller, ' spielerin v'om Burg-Theater als Gaftroüx.)
„ Mittwoch, 11. Juli. Im Opernhause: „Die ner- in Berlin,“ Posse mit Gesang, in 1 Aufzua, C. v. Holtei. (Hr. Sieber, vom Hoftheater zu C- Joseph Hubert, als Gastrolle.) Hierauf: „DasSa) zermtlthäoch-en ,“ pantomrmiscbee Bonet in 2 Abt lungen.HMus1k vom Kapellmeister Giroweh'. «Für Königl.)7T-heater“eingerichtet vom Könßgl. Balleéme Titus. "(H'k-„Stuvlmüller, erster Tänzer'am Tbeate .Wien und vom Hoftheater zu Stuttgart, Hexe B“ und Mile. Fockrcisy, werden biexin tanzen. Hr. H mermetfter, vom Herzogl. dexheater zu.._ Braunscb *, wird vor dem Stücke: Die Wiener in Berlin, und Jem Ballet: Das Schweizermilchmädchxn, eine „
ngen. .
Wegen Heiserkeit der Mlle. Schecbne'r, kann 1an Heute angekündigte Oper: Die diebische E nécht gegeben werden. , ' *
Donnerstag, 12. „Juli. Im Opernhause. MitA höchster Genehmigng: „Concert,“ worin Mad. Ca [ani zum Lehtenmale auftreten wird, und wovon Emnahme zum Benefiz derselben bestimmt ist" Inh Erster Theil. YÜZ9,“ von Rossini, gesungen von Madame Cara! Große Arie, aus der Oper: „11 ()raÜ 8 Curiaz von Cimarosa, gesungen von Mad. Catalani. G
zu Wien: Johanna d'
leichter zu unterdrücken waren. Außerdem haben keine "evidemischeu oder kon-tageösen Krankheiten geherrscht. Die Sterblichkeit überstieg den gewöhnlichen Grad nach!. - Merseburg. Jm Allemeinen erhielt sach der Ge suadheirszustand im Mai gut; vorherrschend war der katharrhalisch-gastrische Krankheitscharakter. Die kalten Fieber kamen am häufigsten vor und namentlsä) in den Dörfern und Städten, die an Flußqebieren liegen Und wo die Flüsse ausgetreten waren. In Wittenberg nimmt man an, daß mehr als dex zehnte Theil der Einwohner an kalten Fiebern leidet und ungeachtet des Gebrauchs des wirksamen China Präparats, des schwefelsauern Chi; nius, verläuft das Uebel höchst langsam und Wenn das Fieber schwindet, kehrt es häufig nach kurzer Zwischen- zeit desto heftiger zurück. Dtese Wechselfieber smd ge. wöhnliche Folaen starker Ueberschwemmungen, wie solche in,!diesem Frühjahrs statt hatten. Wenn gleich durch eine Bekanntmachunq im Amtsblatce allem Nachtdeil, den verschlämmte Wohnungen auf die mensclxlxche Ge sundheit äußern, darch eine ausführliche Belehrung über die Reinigung der Wohnzimmer vorgebeugt worden, so konnten doch die schädlichen Atmosvdäcilien, die der ganze Horizont aufgenommen hatte, nicht unschädlich ge. macht werden. -- In mehreren Gegenden sind unter
Arie, aus derselben Oper, gesungen von Mad. Cara! Zweiter Theil. Lied: „][-a Zionäkna 'in 0nä016t mir Variatiotxen,'_qesungen_ von Mad. Catalaui. Gr Arie aus „M-cbmäacs,“ von Portugallo, gesunqcn M_gd.' Catalani. Auf Bagehren: „(Zoä says tb€1chi11 qemngen von Madame Catalani. Vorher: „Mag: Quadrat,“ Lustxpéel in 1 Aufzug, nach dem'Französs bearbeitet von C. Blum. " *
_ Abonnements und freieEntreen snd ohne Ausn- z_u dieser Vorsteüuug nicht' gültig. Die Billers d und Kim Billec- Verkaufc- Büreau zu folgenden Pre zu haben: * _ „
Ein Plak; in einer Loge det Königs. Ranges] : 10 S_qr. Em Platz in einer Parquet-Loge "1 Ein Plaß in einer Loge des zweiten Ranges 20 “ Ein Platz in einer Loge det dritten Ranges 15 Amphiabeater 10 Sgr. Ein Plaß im Parquet 1 ! Ein Plaß im Parterre 20 Sgr. *
Der BiUec-Verkauf zu dieser Vorstellung Dienstag,“ den 10. Juli, Morgens 9 Uhr an.
Im Schauspielhause: „Der Jude,“ Schauspiel 5 Abtyetl., nach dem Engl. des Cumberland.
„Der häusliche Zwist,“ Luftspiel in 1 Aufzug,
den „Kindern die Masern ausgedwchem „Ju Düben
Koxzebue.
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Gedruckt bn" Feister und Eisersdorff.
Medacteur' 3 o hn,
.K. K. Hof-Sv«
Große Arie, aus der Oper: ,;Doima »
Vor '
Allgemeine
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r*czußisch e, S taa ts - Ze it u n g-
wtederum, jedoch nur einz
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159.
Berlin, “Mittwoch- d
Amtliche “Nachrichten. * Krönik des Tages. *
Angekommen.„ Der General-Major uanom- mm von Schweidnts, Laroche von Stq-„rckm. s- von Schweid'ni „ .* ,Abgeretstz S_eL'HExc. kek Kaiserlich RUsÜsÜL Ge- [ der Jnsanmie, kommandirende General und Ge“ -l“-Gouvecneur in Srvirjen, von Kapzewtczscv, * Carlsbad. . “ * - - Der Ober - Landesgerichts- Ches- Präfident Alsle- nach Frankfurt an der'Oder. - *
Zeitungs 7 Nachrichten,
Ausland.“
' Paris, 4. Juli. Die “ganze Summe der zur Ein gungjn _das große Buch gxcignec defundenen Foxe;- 1gen französischer Emigrautén becrua am 1. Jul: 0. 550/498 543 Fp.*od_cc iu Renten 16,515,115 Fr.
Die“ haufige Gazette de France erklärt s1ch für ex- -chtigt, die (vorgestern gegebene) Nachricht, daß dee mdseligkeiten mic Algier bereits begonnen, zu w:o“er- en; die Goclctte „die Fackel“ ist nicht beschossen wor- 1, sondern vielmehr nach Toulon zurückgekehrt.
Die auxährigen Pferderennen um “dee Königlichen eise werden am 2. September d. I". auf dem Mars- de att nden.
IFW eßemalige Secretair bei der Spanischen G'e- 1dtschaft am hiesigen Hofe, Ritter von Coroova, :| 1 Spanischen Gesandten in Copenhagen ernannt *rden. * * “ .
Die beiden, in Nantes ausgerüsteten Bricksl'Egltse d lo Destin sind, des Sclavenhandels überführt, an - Afrikanischen Küste von dem *in jenen Gewässern uzenden französischen Gesch)wader aufgebracht und naa, ' Senegal geführt worden, wo die Eigemhümec die-
Schiffe vor Gericht gezogen werden sollen.
Der hiesse Griechenverein hat in seinerleßcen Siz- ng beschlossen, der Commisfion iu Napoli di Roma. a abermals 30,000 Fr. zuzuschicken; nämlich 20,000 . vom Pariser Verein und 10,000 Fr. von den Ver- nen in Deutschland und der Schweiz. Es ist dies seét nem Monate die vierte Sendung. . . -
Eineti Beweis, wie schnell man 1th mtr Dampf.- **jffetr reist, hat neuerdings das Dampfboot Leeds gege-
en “llten Juli-1827-_
Vom Main, 5. „Juli, Seine Maj. der“ „König “von Baiern haben mittels “Verfügung vom 30. L*. M. die bairische Stände-Versammlung auf den 10." Novbr. o. I._„einvxru1eu.*- Der Felömarscball nnd erbliche Reichsracy, Fürst von Wrede, ist aZ-lcb für o_éese bevor- stehende Stänoevexsammlung zum Präsidenten der Kom- mer der. inchoräthe ,ernannt worden. * „
Am-Z. o. sind-Zhre Majestäcen der König und die
Königin, von Baiern “von Manthen ins Bad- nach Brak- “keuau abguxisk- Im Gefolge bkßndkn [W der Obersi- stallcmtster/ Fehr , v. Keßling, der Oberst und Flügelad- jutanc- Farsi Jo epd von"Tvurn uud Taxas, tie Oberst- yofmeistetin Freifrau von Redwitz und die Schlüssel, dame Gcäßn v. Gravenreuth. Heute werden JJ. KK, HH. der ;Kronprins _Maxem'rlian, Prinz One, und die “pctnzejsm Mathilde, uno !!"?st KUch Prinz Luitpold und oi- jüngexn drei Prinzejßnnen Iyren Majestät“; nachfolgen. Dem Vernehmen nach wird die K.Famtlie am September zurückkehren. - Am 30. Juni kam I. K. H. die Frau Fürstin vdn Thurn Uno Taxis“ auf Besuch “am K. Hof: zu München an, und reiste am 3. d. wieder,a_b. * * -- Aus Diersheim (am RM") Wird folgendes trau- rige Ereigniß gemeldet: Zehn junge, rüstigexMänner, der älteste 38, der jüngste 23 Zahk'alk- gingen am 29. v-*M. Morgens aus, _um 2 max Holz beladene Schiffe, nach Straßburg bisslmknt, den Rhein. hinauf in die Mündung der Brü|chc zu rudern. Nach geeuoigrer Ar- beit schlugen st,: _" gegen 4 Uhr Abends - des sauer errungenenLobnes froh, in einem lei_chten Fischerkahne den Weg in die Helmuth ein. Dkk- sonfk mit dem trü- gerijchen Elen1enxe ,Wohlvektrauten gerietden in eine _gefayrvoUe Stelle des „Stromes m der“ Nähe des Kju, stecker Spams, wo ein reißenden Strudel das Schiff- chen im Augenblicke mit Wasser Überfüllte. (Am 25. ist an derselben Stelle auch "ein franz. Faschénenschiff jm Struvel verunglückt.) Einer auxer ihnen band sach im ersten Aug'enbltcke des bangen Encjeßens die Anbindeketee oes Kahns um den Arm ; das rettete ihn; ein anderer hatte die' Getstesgegenwark und das Glück, selbst in der. Tiefe des Stromes den Üch |?" langsam umwendenden Kaya immer mit ejnerHand festzuhalten; auch er wurde gerettet; von den übrtgen acht vermochte séch keiner zu retten. Dickes xchreckltche ÉWÖSUÖÜ bar in mehrere Fa- 'milien uüausxprechlichen Zanxmer gebracht. Vier Ehe- männer hat es getroffen, bedsxtdere aber beugt es eine alte Mutter, die drei Söhne verlor, und mei Gattin- nen, wovon jede“ drei unmündige Kinder hat, und die eine noch ein viertes unter dem Herzen trägt.
u, das mit einer.vervonommnetenÉMaschine dieFabrc on Dublin nach Bordeaux" in 65 Standen zurückge- egc hat. _ .
Fünfprocentige Rente 102 Fr. 80 C. --„_ Dresproc. 1 Fr. 90'C, . '
* WUWM- 2.7" IU'Ü- (Fokkskßuns des Berichts der Unanchungs-QommUswn.)
Zu Anfange o_w Jahres 1825 hatte Grodecki G:- legenyett, im Hause des Fürsten Wolkonski mic Pélkel