auf 88 stieg'en und seitdem, obwohl mit fortdauernden Sck)toanku-1gen, sich doch in'hoyem Coaxs gehalten haben. „ I)?" dem Bcfixadcn des “Grafen von Leverpool geh es.ziém[ich quc; c-"ie Luft in Combe: Wood ecwäst'üa ihm zueräqlicb, auch tmc dem prechen “geht es, obwohl nur langsam, besser. ' Der Coyrier giebt ausführlich die Depeschen dee General Church an die Helleniscve Regaerungs Commis sion aus dem Lager am Phalecos vom 6. und 11. Mac. Die erste handelt von der Niederlage, die das Heer er litten; die letztere, daß er sich, wretvobl in sehr bébxäng- tem Zustande, noch im Lager befand, an welchem Za
Truppen die Hauptschulb trage. Dre Deserceon währe Tag und Nacht fokc. Die Corps aus dem-petoponesos, so wie der Generale Ntkitas, Zobxnu Kolokotyron und P, Notaras, Hyde er schon forcgeéchxckc und müsse, in der Unmöglechkcst, fiqzu nähren, auch die Renterei fort- schicken. *
kvar Runjeec- Singh, das Oberhaupt der Sika, durch seine zerrütccte Gesanbtzéic genöcbigt worden, die Ar- mee zu verlassen, welcbe er gegen die Afghanen versam- Melk baue, Und nach Laboxe zarückzukehren- Die brit“ tischeRegieru-xg hatte von Ludhcana aus einen europäi schen Arzt zu ihm geschickt, um ihn zu behandeln. - Aus Rangoon hatte Man' in Calcutta-neuerdéngs keine Nachrtchccn., _ .
Brüssel, 8. Juli. Durch eßne königliche Vorfü guug- vom 1. d. ist einem Privatberein die Erlaubnis zur Ausführung einebschtxfbaren Kanals von der Maas bei Lüttich bis zur Mosel bei W-vfferbiüig ertheilc wor- den. Das Werk soll binnen_jünf „Jahren zu Stande kommen. _ ' . “ “ _
Vorgestern hat man“ hier an der-Oberfiiche der Sonne mehrere Flecken bemerkt. Sie befandenzüch ziemlich“ in der Mitte der Scheibe und waren scheinbar sehr blau. Besonders Unterschied man 3 solcher Flecke, die die Spitze eines gleichseitigen Tranche bildeten, dessen eine Seite "etwa den 20sten *Thetl des scheinbaren Durchmessers der Sonne ausmachte. “ *
Kopenhagen, 7. Juli. In diesen Tagen ist auf Befehl Sr. Nkaj. der Bericht über die öffentlichen Ver anstaltungen zur Unterstützung der durch die Ueberschwem- mung am 3. und 4. Februar 1825 Gelittenen, so wie
_über die Vertheilung der eingegangenen Kollektengelder,
im Druck herauögegeben worden. Mat) erfährt daraus, daß der Schaden in den Herzoqtbümern zu “1,034695 Rbkblk. 52 Sk)- Silber und in Nordjütlde zu „119,343 Röthlc- 83 Sk). Silber und 550 Rstvlr. Z. caxtrr wor- den, Und daß die Kollekteugelder aus Dänemark 135,745 Rb'thlr. 80 Sh. Zettel und 1865 Rbthlr. 15 S1). S4 _ber, und aus den 'Herzogthümern, ben'Hankeskäbteu nnd einiqeu, Orten Norddeurscblands im Ganzen "91 831 RÖMr. 83 St). Silber austragen, von welcher Gesammc. _summe zufolge allerhöcbster Resolution eiu Zehntheil in Jütland Und man Zehntheile in den Herzogthümern vertheélc wurden.
„ Madrid, 25. Juni. Morgen Abend wird ber Hof „zuruck erwartet, und, wie es heißt, bis zum 12. Juli hier bleiben. “
Die “Streitigkeiten zwischen dem spanischen und
dem_ päbstltchsn Hofe scheinen einer Ausgleichung nabe
. zu sein. Die Regierung beabüchtiqe einen außerordent- lich.n Gesandten nach Rom zu schicken, und manglaubt,
daß di,: Wahl auf Herrn Labrador fallen werde. Emst-
.Weilen :| gestern aus'dem Bureau des Ministeriums xder auswbnigén Angelegenheiten ein Courier nach Ba * Hybnne mit Instruktionen“ für den Genera"! Fournas unr- den dortigen Spanischen Consul abgefertigt worden,
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stande der gänzlcche Mangel“ an Dtscivlén unter den;
Den neueskén -Nachréchten aus Ostindün zufolge"
meb; unverzüglick; seine Reise nach Mabxid an wer e. - . ' »
Dee Unverschämtheit der Bettler in hiesiger ;“ (melyex dte ParUer deutsche Zeuunq) steigc*mj ;cexs zunehmenden Zahl dekselben. '))kan kann fich crmycrn, daß die Bt_trelet jemals so stark games: als jetzt; und doch galt m den metsten Sp4mschen oenzen der Scheff-„l Weizen nur 12 615 14 Sous oer Roggen nur 6 das 8 Sous, was jene Erschei am 10 agffaüender wacht.
_“ Lis1abon, 20. Juni. Ein beute verkünbigte kretber Prinzessm- Regentin vom 17. b. M. er nunmehro zgm Finanzmtmsier deu Don Antonio de volvo,“ chembargaeor Uno Mugiied..ber Deput
Kammer für C-jkr'emabura. Er hat bereits gester Üdltchm Eav geleistet und seine Aantsverricljtm-g: getreten. ' ' - -
Die Abreise des Herrn von Almeida äuf “s Gesandtschqstsposten nach Paris ist auf unbest' Zeit ausgeübt worden. “
Das Menlstcrium soll der Regentin, Behuf Annahme der durch die Artikel 133.) 134. und 13" Verfassaztg verheißeuen organischen Geseße, die Z meuberuxung der außerordentlich“: Cortes vorges» haben; und di; Eröffnung derselben ist, Wie es * auf den _2 September festgeseßt worden.
_ Aus Braga wird unterm 11. b. M. gemoldet, dee Bande des Basconcers, nachdem selbige gesch! un_d auseinandergecmben worden, |ck wieder auf ? nijches Gebiec-gefsüchtechac. Am, 14. ließ die ?. Porto dem Generalk-“Lteutenant Stubbs in einer 911 den und zahlreichen Versammlung einen mit Diam ]ezie'rten Eyrensäbel, eine reechgestukce Uniform un diamantenen Insignien des Tourm- nnd Schwerer dens als Anerkenntnlß der Dienste überréichen, der Stadt in den leßtern kcattschenUmstänben .gel hat, um Ke vor den Angreifen der Rebellen zu sch Die Kosten dieses Geschenkes sind durch ejne Subs“ tion, der mchtten und wohlhabenbßen Einwohner _,Porto aufgebracht worden. ' Amerika. Von dem ZnhalteberRede, mit eher der Kaiser von Brastlteu am 3. Mai die Sißu ber beißen Kammern in Rao J-meiro eröffnet hat,t der Londoner Courier nach dem Diario 1911.1ij Folgendes mit": _ ' Nachdem ber Kaiser im Eingange' hei' der Er“ r_ung an den frühzeiligen Tod der'“so innig becrau Kaeserin verweilt hatte, welcher während Se. Maj. der Provinz Rio Grande gegangen waren, 7um Krieg ein Ende zu machen, erfolgte, fuhr er fort: ser Krieg wird so lange dauern, bis die uns zugeh eisblacmtsche Provinz von der- Invasion befreit wird,. und Buenos-Aycxt die Unabhängigkeit des * lischen Reichs nebst odr Etnverleibunz ber Cispla welche frei und aus eignem Antriebe bén Wansch *» einen Thul dieses Reichs zu bilden, anerkennt.“ Kaiser sprach demnächst die Erwartung aus, Versammlung ihr äußerst“ thun werde, um seine stxengunqen zu unterstützen, wie üe solches währen lebten St_ßung versprochen. Sodann bemerche. daß das nächste Gexcbäjc während dieser Séßung nem wohl orgamstrteu Finanz-System bestehen indem da[ dermalige so schlecht sei als möglich. Gesche seien noch zur Ergänzung der Constitutio foxoerlich, und wenn schon nicht Alles in einer Si _gejchehetx könne, so müsse man doch einen Anfang m- Die kreuubschafcltcve'n Vcryälmisse mit den Mä melche Gesandte nach Rio geschickt haben, seien u ändert und die plößirche Und unbegkündete Abreise Gesandten der Varetnigtm Staaten dürft keine Un erregen, da man fich auf die Weisheit des Präslde
Vérwalcuugs * . ck den Tod 4, und durch erklärtes Aus1chetben (zum eil wegen-Vsränderuug des Wohnorts) 5, überhaupt
woraus man schließt, daß der päbstäicye Nuntius nnn;
und die Gerechtigkeit und U'tparcheilicbkeit der V!
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en Stuten verlassen könne. 'Die-Vermälung d'er égin von Porcuqal isl zu Wien vollzoo'gen worden 3 (fü„nSe. Mus. hinzu) Ick hoffe, thren G;ma!, mn" Bruder, bald an dtesem Hofe zu sehen.“ Dre irutionelle Sache criumphérc m Portugal], mächxi Parteien zumTroß, und sie muß gelingen, da die “rte auf fo.l'eqmme Weise ertbeßlc worden. . Hieraus) sch2mc der Kaiser nicht geneigt, den Streu Buenos-Yyres aufzugeben. _ . Der Bogota Constitucional voüj 12. Apr:! eine weitere" 'Bemesrkung, bie »:iÉZ- “daß Bolivar" die “Vräsideutensteüe dog Co- bien niedergelegt ba'be. Eben dieses Blatt.tadelt Ex-Präfibenten wegen seiner'Versuche, die Preßfrej- zu Unt'erdrüxken. Der Verfasser; des betreffendxn "keis behauptet, daß, bei der gegenwärtigen Gäbrung Gemächer eine ruhige Prüfung der angebrachten chwerbenund der Mittel, denselben abzuhelfen, . zur "verherstellung der guten OrdUUng gera_be am metskcn ragen würde; dies' könne aber nicht anders als durch__ Prxffe gesch.!)en; übrigens sei gerade der Thetl des staats, wo die Preßfxeiheic besonders beschränkt web- solle, derjenige, wo die Staatsveräyderugg dle mev- Vertheidiqer gefunden habe, und xs su da[)„er zu auern, daß man jetzt das Volk det e_mzigen Mettels, urch die öffentliche Meinung fich aussprechen könne, uben wolle. _ , . * _- Nachrichten aus Mexico vom „26. Aprtl zu- e, hat Aomtrgl Porter von „seiner. Station zu Kx-y | aus, 21 feindliche Schiffe zerstört obexgenotpmen; leßte spanische Brigg, die zu Vera Cruz aufgebracbc ebe, hatte*eénen Wzrtk) von 150 000 Piaftern.“ Dee gierung bezeigt ibm ihre unbedinch Zufriedenheit und unbegränzceske Zutrauen; alle »1ejne'Verfügu-ngen den sogleich geneomigr. Das ga_nze Seeryesen ser publik [lever Unter semer ausschließltchen Legung.“
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6. Juli. Der am 6. Juli 1826 m zurVersorgung armer schul- Leyrmicceln uno S_chul- seine erste Jahresxscter, „zugleich skalaren-
J u Königsberg, selbst geqrünbete Bere igen Kinder mit Kleiduag, d, beging am geftrtgen Tage welcher das Vorsteheramc desselben . ßiq über dian, dem abgewtghenen eremsxabre 97“ rte Verwaltung öffentlich Rechenjchaft gab. Das khandluciz fand in dem festltct) _ge1cyn1ükckcenSagie Altstädtscben Iunkerbofes, wojelbsr' me Bxlomsse . Vkajesiät des Königs und Sr. Kömgl- Hod“! .d“ “"prinzen von Preußen aufgestellt waren, vor emer c' zahlreichen Vexsammlung statt. Zuerst erstatte“ Ober-Vorstche-r des Vereins, Herr Gebetmer Regt:- gsrath xc. ].)r. Horn, Beruht über. dre Entstehu'ng, rtbildung und btoherige erksamketb des Vexemb. : Zahl der Verrins-Mttglicder stieg m dem abgewa- ' jahre bis auf 328. Avgcgangen snd
o 9, mithin verblieben 319. Dycch vie Wohlchaten - Vereins wurden überhaupt unterstüßc 431 Kinder. eie Schule genießen durch den Verein *zur Zeit 121 nder.“ Dankbar wurde die Erinneruyg an die von 7. Pkaj. d"em Könige und von Gr. König!. Hoheit Kronprinzen, dem erhabenen Protector des Ver- 8, dem [eßrern e'rwiesenen Wohlthaten erneuert. -- ach dem darauf erstatteten Rechnuaqsvortrag sind im gewichenen Jahre eingenommen“ 1222 Thlr. 13 Sgr. * Pf., ausgegeben 797 Thlr. 20 Sgr. 4 Pf., der Ver- 1 geht also mcc einem Beftande von 424 Thlr. 23 Sgr. Pf. ins neue Veravaltuugsjahr über. ' Königsberg, 7.Iuli. Se. Excelxenz, dor Königl.“
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General“ der Infanterie, _Staats- und Kriegsminister, err v. Hacke, waren auf Ihrer Geschäftsreise am 1- 0. M. hier durch n_ach_Pcuau gereist _unv beute hitselbtk von dort zurückgekehrt. '
Zu der Nachc um UZ Uhr brach in dem Wok)"- unb Brauhause, auf dem Fletsckxmarkce oder Mönchs- boffsylah, neben dem Königl. Magazin,_bas i_n frühem Zetten ein Kloster war, Feuer aus, das sehr1ch11ea um sach griff- so daß von 17 Familien, die "das Haus be- wohnten, slch nicht „alle baccv bee Fenster auf insebkäé)“ ten Leitern retten konnten, sondern einige über das Dach der drohenden Gefahr entflohen nnd kaum- unter '- ZarÜCklassang il)rer ganzen Habe, das" Leben „retteten- Bald ergriff die Flamme das mit Getreide gefüllte Ma- gazin und alle Löxchungsversuche wacen “erfolglos. Nlcbc lange darauf stürzt? der Giebel dieses Gebäudes, d9ch bei angewandter Vorsicht obne Schzden anzurichten, e")- Noch war man bemüht das Innere zu löschen, um '?" Gkuti) der brennenden Getreioes zu dämpfen und dre ,Verbreécung des Unglücks zu verhindern, a'.- u::erwsx“ tet und gegen alten Anxchem um 4 U'“r M'kgkns 9“ ganze Frontemauer des Speicher; und Wohnhauses U)" stürzte und den Fleijchmakkc mic Schutt bedeckte. “DU“ ses unglückchhe Ereigmß hatte die traurigen FSU?"- daß 3 Sprißcnmetscer und 3 Drucklcuce auf der Stel]? ihr chenbinbüßten, und 7 Männer zum Theil lebens- gefährltcl) beschädigt wurden. Den trefflichen- bei UM“ lichetx„Unglück-§säl1en so oft bewährten polizeilichen An- ordnungen beim Löschen Und dem Umstande, daß 93?" kein starkemebwevce, ist es zu verdanken,. .daß im- gcachtec der Menge senerfangendcr Gegenstände, der Brand sch nicht weiter v,:rbréit'ece, und das “"USB?- -Kdnigl. große Hospital erhalten wurde, 'Der'Pon'É“ prästdeut Schmidt, buxchdessm unermüdetx Thätigkeit und Umsschc schon h_äufig drohende- Gefahren von. der -S]cadt abgewendet sud, wurde, so wie der Polizetrqtb Kurello, xru'r durch einen glücklichen Zufall_ gerettet, ZU“ dem'sce wenige Minurm vorher!, als die Mauer enz- sküczxe, die ge'jabrvolle Suki: verlassen hatten, so wre auch““k «!:-Polizeiracl) Rechter, welcher mit gewohnte? Thätigkeit in “der gefahrvollen Gegend mit Andrbnnnstn beschämgc war, kaum dem Todesncging, und mit SWR und Staub bedeckt wurde.
* Köln. Den 2. d. M. de- Nachmittaas qesen 3 Uhr kamen mehrere Gewitter aus Norden, Westenqud Süden, wovonscl) mebrere über ben-Gebirgen bm"? Frechen und Bachem, 2“,- Meile von hier, zusammen- zogen; dabei entüanb ein fürchteclicher Sturm, und an- tec “den hestegsten Donnerscbläqen uud anhaltendem schreckitchen G-cöse in der Luft fielen so starker Regen und Hageischlbssen, daß die ältesten Leute nie Lkw“ ähnliches gesehen haben. Das Dorf Frechen stand sank in Wasser, mehrere Einwohner mußten, nachde b“ Gewitter vorüber war, ihre Häuser räumen. Durch den Regen smd überall die F4üchte fest auf die Erde meher- geworfen, wodurch der Weizen gewiß bis zur HWT? Uk“ locen ist; Sie Sommerfrüclsc-e haben auch dadurch sehr gelittenz“ dem Korn, welches schon reif ist, schadec es weniger; der Raps, Welcher zum Einschemren überau becett lag, qi bloß durch den Regen so ausgeschlagen- daß kaum *Z- in den Schoten geblieben ist. In der Strecke von Bachem nacb Vorst, Junkersdorf, Müngers- dorf, Bickendorf, Ossendorf und Longerich fielen Hagel- schlossen, welche zu Vorst, „Junkersdorf, Müngersdorf und Boucklemündc sehr bedeucenden, und in den andern Ortschaften weniger Schaden anrichteten. Der 'Stmm yar „überall an den Gebäuden großen Schabequrur- sacht; mehrere Schenneu uud Stallungen sind'zujammeu gestürzt; starke Maueruwurb-en umgeworfen, dicke B-äume smd entweder in der Mitte durchgebrocben bbc: m:rben Wurzeln fortgeschleubert worden. Dae Gemecker vom 31.
Mai hatten schon im Landkreise Köln so bedeutende Ver“