griffen, und die frohe, heitere Stimmung , die Alle be- suite, w-r Zange dessen, wovon on Herz stets voll ist. Um 22- Uvr gab ein feierliches Glocken Geläute das Zei. chen des“ Emtrittk jenes feierlichen Augenblicks, in me!. ck?!" U? Befreiung bur vor 20 Zabren angekündigt wurde. Späterhinbatte sich eine xavlceicbe Gesellsuxafr in der Macka'hle versamm-lt, woselbsk ein Vogelschjeßen veranstalter war. Frohsum uad innige Freude war auch hier vorherrschend.“ Dem Vater des V-mlandes, Sr. Maj. dem Könige, ferner dem tapfern VcrtveiUger Lot bugs, dem GeneralFeld-Marschall Gz-ann von Guei senau, semem würdigen, gegenwärtigen Nachfolger, alle den Breven, die in jener verhängmßvollcn Zeit mit Gut und Blut dem „Vaterland: und Colverg dienten und WWW mehrere würdige Männer noch jeße fich in un seem Kreise befinden, so wie allen braven Bewohnern Colderqö wurde aus dankbarer Brust ein vouxöneuoez Ledeyoch! gebracht und nur dj_e Stunde der Mitternacht trennte die hocherfreut: Gesenjchast.
LandwirthschafclicheBerichte aus dem Innern des Reichs vom Eno: *Mai. (Schluß.) -
1x. Jülich, Clevo, Berg. "Köln. Die Getrei defelder stehen schön, mit dnnOelsaat ficht es dagegen mißt“; aus, "weil die Blüthe hatck vielen Regen geßör- worden ist. Eben “so ist die Hoffnung auf em gutes Obsijadr saß gänzlich verschwunden; die Aepsclväume haben mit weniger Ausnahme gar nicht geblüht uns an dere Baumdlüehen hat der Regen verdorben. “Deejem- gen Weinstöcke, welche nicht besonders durch die Kalt.- des verflossenen Wouter! gelitten haben, versprechen eme gen Ertrag. Die von mxhceren Landwirtdm gehegte
56! ,
gewährt eilten traurisen Anblick, gan]: Strecken Ovstvätxmxn völlig entioubt und schwarz zu [eben. Raupqzi [(no w zahlreich, daß, wenn Leute unn: Gaumen hingehen, fie ganz davon bedeckt“ werden. 1]! um kurze grüne Spannra'u'pe, welche lange „ ]pmut und s1ch mme!- solcher sehr schnell auf um tassen kann. In den tandem Gegenden hat die
Wunrung dm Kartoffeldau geschont, inoxm fur das Sehen der Kartoffeln, tdnls bei den schon ges das xetmen verhinderte.. Dte Früchte sieben fort reno gut Und haben sick) ourch_den'Regen nur „ qekcgt. Dae Folgen“ oer- großen Kälte deo vorgang Winters, und der" oadmch m “den Weinbergen ang me Schäden stellen sich nun drums)" heraus." mbc einzelne Gegenden ,“ tn welavm gar-kekn S» erfolgt :|, nud dees: haben schöne Auyüchtén für" Heros, da der Wunskoa sehr weit vorgerüäc und
Allgemeine
r/eußiscys Staats «Zeitung-
MF?" 164.
Berlin, Dienstag, den 17ten Iuli1827.
“Bmw: nahe :|. In den durch Floß. deimgcsu Wembergen ist der Schaden von zweixrlei Art:
mal, wenn der Stock nicht ganz erfror'en, sondern m fruchcdringcnoe „Kraft desselben auf [bis 2' “' gehemmt ist, cmd zweitens, wenn der-Stock selbst abgestorben isi. Der lebte Fan wird natürlicher *- am metsten bedauert, und wie bedeutend der S'- an beiden Arten "des Verlustss kü, wird, insofern : _.!lvrsegenven, von Ahrweiler aus abwärts detrtfft, solgenoer," nach amtlicher Zählung gemachten Annie denn gehen. Es smd nämlixh chello ganz, theils 2 Jahre erfrorm:' “ , “
Besorgniß vor einer Vermehruag der Feldznäuse ift ganz geschwunden, indem diese" Thiere durch*das.unfceuncltch- msseWmer vertilgt worden sind. -Düs1eldorf. Dee mir dem Anfanae des Monats Mai eingetretene kühl- und regneri1che Wetterung hat die Bestellung der Som- lnersaat verspätet. Im allgemeinen stehen die Saaten gut, nur der Oelsnmen hat gelitten, und seine Blüte kkhk spärlich-uuo langsam auf; er verspricht keine er- giebige .Er-note und xda für “dtese in den Ncederlanoen und Frankreich eben so wenig eme günstiqe Ausücl): vor handen,ist, wird dae Spekmatiou im Aufkauf wieder rege. Die kalte Witterung jm Beginne des_Monacs Mai hat aber in der sehnellen Verttlgung der sehr. häu- fig erschienenen Maikäfer und der Erdfiövc, so wte ge. gen die Raupen sehr voktheilhaft ge-vt:k_r. „Jm alxge. meinen versprechen die Wiesen und Kleefelder eine sehr reichléche Ernste, was um so vortvetlvafter isl, als das Vieh, besonders in den im Winter von den Rheiu-Ue.
in _der Bürgermeisterei Ahrwesler, . 171625020201 - , * ! ; Altendhr. . . 007350 ' 1 - 4 2 „ ! Gehlodorf . . 185000 1 - a s - Königsfeld . 2650“ o . j a - Niederbrnfig 167000 ! j „ ck * “Remagen . . 407400 ; z a o „ szig . . . 155600 !
zusammen 3301250 W-m“ * welcher Verlust einen Flächen.,analt von 1000 M" emmmmc. -- Aachen. Die fast den ganzen M Maß ymrurch [lack gehabt: rauhe, trübe und sehr nerikche Watteruug konnte weder den] Gesundheitszu ver Menschenxnoch der Landwirthscbafc zuträglich und somit um so weniger “deé ungansktgen Einfluß die nacbtdeiligen Folgen wieder ersehen,'welche die ortge Warnung während der frühen! Monate 3 und April schon darauf hervorgebracht hatte. -- Z sondere haben sowohl Vegetation, als auch die ndr Feldarbeiten selvß nur noch mehr darunter gentteu dem wegen der anhaltend gefallenen starken Regen die Uecker nicht gehörig gelockert Und gereinigt w konnten und die Bestelung der Sommersaat über
bkkscbwkmmungkn beimoesuchten Niederungen gedacht und viel qelitten hac. .
)(. Niederrhein. -- „Koblenz. An den Obst- bäumen hat die Wmteckälce wemgen Sehaden gethan, Dagegen sind, während im Ganzen der Obstbau sehr gut steht, einzelne Gemeinden dyrch die Nässe und die Raupen um ihren ganzen Obstercrag gekommen. .I? weiter diese Kultur in solchen Gemeinden gediehm ist, um so mehr fällx nunmehr diese Beschädigung auf. Man erblackc dies besonders in einiqen Gemeinden 5“ Kreiset-Koblenz, z. B. Gals, Moseleß er. Und des Kreises St. Goar, wo die Gemeinde Suizig sehr hart von diesem Unfalle heimgesucht ist. x Lthre'besteth blo- durch ihren Weinbau und den Ertrag ihrer Kirjxxhbäu-x me; nun fino aber ihre Reben erfroren_und ihre Kirsch. bäume durch den Raupenfraß für dieses und wahrschetn.
[ich ja: das folgende „Jahr unfruchtbar gemacht. Es
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Gedruekt bei Feisier und Eisersdors. '
dadmch außerordentlich erschwert nnd aufqehalten oen :|. Die Wintecfrüchte uno Futterkräunr - dagegen in den lehren Tagen des Monats Mai, w Wester endlich etwas warme]: und heimer wurde, _ , derum_ ein ziemlich gutes „Aussehn gewonnen. MW) R.:ppvaamen ist überall als meßrathen zu dem und n steht kaum ein Drittel “des gewöhnlichen Ec davon zu erwarten. - Trier. Die *Preise der F sind in Folge der guten-Auosichtm aus eine ges Erndte durchgängig gefallen. - -
Königliche Schauspiel:.
Montag, 16. Juli. Jm Opernhause: „Die ter der Luft,“ mythische Tragödie in 5 Abtheil., E.Maupach, (MUe.Müller: Semiramis, als Gaß-
Redaeteur Zeh
“ “.o-k
Seine Königliche "Majestät haben den“bisberiqen landeögerichts - Assessor Friese. zu Paderbqrn zum 6 bei ,dem Hofgerichce zu Arnsberg zu ernennen et. .
hSeéne Majestät)“ König haben dem Kürschner Ludwig Wilhelm Töpffer das Prädicac als-Hof- schqerbeizulegeu geruhec. - ,
Dem Gucsv-snzer ijx'net hieselbst ck| unterm uli 1827 . *
'genthümltck) erkannt worden, und in derAn-
Fanszehn nach ein'anderfolgende Jahre und für den zen Umfang des, Staats gültiges Patent ercheilt
Parks, 10. Juli. Die Gazette de France enthält 11 Arttkel, worm sie ihre Leser abermals guf die ein- er widersprechenden Nachrichten aufmerksam x_nacht, man fast täglich in den Oppositionsblättern fin- so mutdete kürzlich der Constitutionel dem Spani-
Hofe kriegerische Absichten gegen Portugal zu, rend gleichzeitig das Journal"du Commerce den ckzug der Spanischen Observations-Armee in das nere det Reichs meldete; so zeigte der Constitutionel; demselben Tage, wo der Courier framxais erklärte, „- England die Unterzeichnung des Vertrages zu Guns n der Griechen verweigert habe, Tag und Stunde, * dieser Vertrag gezeichnet worden sei, mit einer Si- chen an, woraus man schließen mußte, daß er sch wohl unterrichtet hielt; * merce zu-versrehen, daß derKaiservon Brasilien näch; ns nach Europa kommen dürfte, während gleichzeitig eQuotidienne von den Zwistigkeiten spricht,'die fich ischen Brasilien Und den Vevejnigten Staaten erbo- n haben, und die, abgesehen von dem Kriegemthu-
ck-
ondc-Ayres, eine Reise Don Pedros in einem so kriti- . sch--n Zeitpunkte ganz Unwahr-schemlach machen. „qu solche Wet1“e“*saqc dis Gazette de France, „controtiren die Opoosnionsbläccer fich einander selvst, und um das Falsche vom Wahren zu unterscheiden, bedienen wir uns nur ernew Merkels, welches wir auch aljen unsern Le- sern anrathen: wir verwerfen nämlich vorweg Allss, was mtr der Erhaltung des Friedens und gucen Ver- nehmens unter den verbündeten Mächten unvereinbar wäre; und lassen dagegen Zilles gekcen, was den Glau- ben befestigt, daß Frankreich an den hochherzigen Beschlüs- sen der Europäischen Cabinecce stets emen tyäcigen und mäcthen Anthetl nehtmn wird.“
Der Montreur juchc. in einem langen Aussage zu beweisen, daß alle Klagen der Oppofition, aUe ihre B':- sorgnisse und Hoffnungen stch auf die “Wynigen Worte" *reduceren lassen: „heruater mit den Ministern“; *in-dessen achce er die französische Opposition zu sehr, um zu “glauben, das; fie fähig wäre, das Volk, bloß eine! kleinlachen Zweckes, einer Persönlichkeit wegen, in Un- ruhe zu setzen;.übciqens lösche man auch einen Namen aus revLiske der Minister nicht weg, ohne einen“- dem an*oessen Scene zu saßen, da der Staat ohne eine Vertvalrunqsbehöcve doch nicht bestehen könne; er müsse daher annehtUen, daß nicht die Minister, sondern das von ihnen befolgte System von der proücion verwox. * -fen werde, und nur in dieser erameßung betrete er den Kampfplaß. Der Moniteur beleuchtet hieraus die poLitische Lage Frankreichs, seit der Zeit, wo das gegen- wärtige Ministerium slch an der Soiße der Verwaltung befindet, und macht auf das mancherl_ei Gute aufmerk- sam, welches Frankreich dem von dem1elben, zum Theil unter schwierigen Umständen, befolgten Systeme zu ver- danken hat. Die Gazette de France hat den Artikel vollständig aus dem Moniteur aufgenommen.
Der zum Oberlehxer des Herzogs von Bordeaux ernannte ehemalige Bischof von Strasburg Hr.Tharin, ist vor,. einigen Tagen hier eingetroffen* und“ Sr. Maj. dem Könige vorgestellt worden; er hat keine Funktionen bereits angetreten. -
Fänfprocentige Rente 102 Fr. 85 C. -- Dreiproc. 72 Fr. 85 C. _
London, 7. Juli. Eine Vergletchung der Ausfuhr 'von Wollenwaaren im Jahre 1816 mit der von 1826 bietet sehr interessante Resultate dar. Im ersten Jahre betrug sie 5 Mil]. 586364 Pf. St.“ mr_d in dem lehren “5 Mill. 41,585 Pf. Sr., wobei jedoch der gesunken: Werth aner Waaren in Anschlag gebracht werden muß. Die bedeutendstx'Ausfubr ist die nach den Vereinigten Staaten; sie betruq- 1816 2,241,510 Pf. St.,. im Jahre 1826 aber nur 1,220,834 Pf. St. Nach ihk kommt diejenige nach Ostindien, die von 550,76!) Pf- St. im Jahre 1816 auf 944,822 Pf. St. skug. Daraus folgt
Amtliche NaÖrichten. Kronik des Tages.
auf eine Methode der Darsteaung eine“- krystal- linischen Zuckers aus dem in aüen Getreide- Arten enthaltenen Stärkemehl, soweit selbige yon der PrüfungsRommisswn für neu und ei-
wendung zweier Ingredienzien besteht, von de- nen versiegelte Proben und die Beschreibung des Verfahrens bei ihrer Anfertigung niederge- legtsnd, *
Zeixungs-Nachrichten.*
Ausland.
so giebt das Journal du