1827 / 196 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Fri, 24 Aug 1827 18:00:01 GMT) scan diff

nichts mit Bestimmtheit. Im die entschlossene „Stellung und Ibrahim Pascha überall Hiu- sn, au] die er nicht gerechnet harry. egalojpeleon, o_as _festeike Kloster xm Pe- ward zurückgeschlagen. Gebiet von Keriteas, und traf dort d Genaios Kolokotroni. iteltesein Vorhaben, das dahin ging, as Vieh aus der Gegend der Unscherbeic

Am 14. d. hatte der russische Gesandte, Fürst Lieven, nebst seinem Secrecajr, Hrn. Smirnow und französtsche G'eschäftsträger, Hr. Roth, ferenz mic Lord Dudley.“ _

Am 15. d. w'urden, nach gehaltenem Kabjx Depeschen an Hrn. Huskisson abgefertigt. Tage hatt_en der österreichische Botschafter, desgtej der spani!che_G_ze_sat1c'ce, Graf vo; Alcudia und ders dänische Gesandte Geschäfte im auswärtigen Umre.

Die gestrigen- T-émes melden, daß GrafCapodz' nicht als der künftige Repräsentant der Griechisehm gierung hier angekoMmen sei, sondern bloß, um sch Unschten unsers Ministeriums übér seine Erwäh zum Regierenden Griechenlands zu vergétrxissern,

Nach Briefen aus-Laguaira vom C&'Juli dt“: einem Dänixchcn Kriegsschiffe nach London gelangt,;x Bolivar am 5." mit unserm Kriegsschiffe Druid Cartagena abscgcln, so wie noch zwei Schiffe mit! Anzahl Columb, Otfiziere. öffentlichen Käffenandli-ck)? Geld zu dem “Rückm ]olde an die Truppen rein ausgezahlt. ' heit hatte in Caracas sehr abgenommen. Nachrichcen zufolge,

wissen wir noch ponnes hat durch : der Griechen

entweder bereits Mitglieder des Kabinettes, oder doch der *Canningsct)en chwaltung-snd. *

- Hr. C. "wird nächsten Donnerstag _Morgeu in der Westminster Abtey "beigesetzt “werden. 'SeinÜLeichenbe; gängniß wird ganz stil! und einfach vor _stch gehen; bloß

eine lang: K iss? getroff _ sätnmtliche Kabinetsmjnister, Dann wen- Secretaire uns Aerzte des Vecewigcen werden den Zug nach der Abtei) begleiten. Da-jedoch mehrere persönliche Freunde den Wunsch geäußert, ebenfalls zu folgen, so werden diese sich in der Abtey einstellen, _ erzeigung 'von-Karten durch das Haus des Dschanten von Westminster, ])r. Ireland, zugelassen werden.“!Der Sarg wird zwischenPitt und Fox gestellt. *Nächstm Freitag wird ein Geheimerach wegen Pro- rogation des Par1aments gehalten. ' - * Hrn. Canning's jüngstecSowr, der sich gegenwärtig auf der Schule zu Eton befindet, Talente bestßeox und sein Aeußcres dem-seines Vaters “sprechend ähnlich seen. Von den Schiffen, aus * ei-ngelaufene Russische Flotte besteht, *Liniensck)iffe:__ Axor, Hangödd, Ezechiel und Alexander; *Newsky, so wie die vier Fregatten: Helena, Prevornie, Iunzs und Constantin, uach dcm DkitceüändiscyenMeere absegeln. Briefenus Lissabon“, von Freunden des Ministeri- das den Grafen da Ponce an die“ Spélze des Departements des Kriegs und der auswär- tigen Angelegenheiten gebracht, schildern zwar die neu- sten tumultuarischeu Ereignx'sse daselbst auf dieselbe Weise, wie man se kannte, geben denselben aber eine verschie Sie stellen die Personen, die fich am 24. Juli in der Straße zusammenrottirten und ihre Unzu- friedenheit über Saldanha's Entlassung zu erkennen ga- ' ben, a-ls Gefin'deldar, das jeden Augenblick zu Uuru-» ** hm und Tumulte bereit sei. * dern, daß die 3 Menschen, welche zu dem Zustiz- und Marineminister kamen und die Wiedereinsetzung des Grafen Saldanha verlangten, nannt hätten und behaupten, daß am 28. Abends durch “Anwendung der bewaffneten Gendalc die Ruhe gänzlich wie- der herg-escellc worden wäre. "de Carvalho, der erst „vor kurzem die Redactton der Lis:- -sabonner Zeitung erhalten, weil sein Vorgänger zu “an- t__ilißeral war, hat bereits den Wandel menschlicher Ver- hältnisse ebenfaxlxs erfahren, und unterm. 28.Iuli gleich- scjne Entlassung bekommen. . H1".Cundy, oer den Plan zu einem großen canal "zwischen London“ und Portsmouth entworfen, hat bereits seinen dritten Bericht darüber erstattet; uno al- lem Anschein" nach wird diese wichtige Unternehmung zu a. „Der Canal wird 78 (Engl.) “Meilen

- 18.'- August. Der König hielt gestern im -Schloffe von Windsovgroße Cour, wobei ViscouncGo- derjcl) Sr. Maj. vorgestellt und von Höch|demselben "zum ersten Lore) des Schaxzes ernannt und zum Hanh- _ Darauf erhielt Hr. Harries von Maj. 'die Siegel als Kanzler -der Schalzkammer Und gelangte eh„e'yfaßs zumHandkuß, so wie demnächst auch Lord WiUin'z-jn Bentink, als ernannter Qber-Stacc- halter“ von Znoixn. "Nach der Cour hielt der König Ge;- _heémen Rath, „sis welchém Hr. Herries und Lord Bencink __ Der Herzog von Portland ward, dem Vernehmen nach, an, des abgegangenen GrafenHar- rowby Stelle, zum Präsidenten des Geh. Raths erklärt. . - Die wejxere Proco'gacion des Parlaments vom 21. bis zum 28,“ Oktober ward beschlossen. erfokgte in der

seine Verwandten, an, und

Nikicas uu Ihr mannhaf- joerstand vers eisen Feldfrüchte und d Tripoliza zu e Berödun egerische t, die Latxdskraße uchi hat Udet, um [offenen L

wo see nach ntführen, wo megen _ Landes großer Mangel hc-rrjcht. .Der Theil der Einwohner verläßt, wo er vor- n, „und was er txiffc, ist bewaffnet. ck dem Innern von Gciechentand es zu unterwerfen. Es wird von 4000 euren vercheidigt, und“ ihnen Zeit, Am M'annschafc genug kosten. ist *zum zWeitenmal nach Nav'arino gegan- 4 griechischen Briggs das Meer _üver- , die „Lord Cochrane dort aufgestellt hat, den korin- ' 1 zu sperren. Londoner Blätter enthalten aus den Zeitungen die Meldung, die. Entsaguugen Bolivax's und mic'50 Stimmen gegen 24, leßtere Die vollziehende Ge-

soll ausgezeichn'ete Die byzanti-

__ _* “Bolivar hatte alles in denen du: m_ Pyrtsmoutk)

- . und at den werden nur vrer h

Seine B ' en Meerbuset Arnerika.

'en Bogö.» Congreb' anders, erstxre gegen 4, verworfen hat. von Columbien bleibt also in “den nämlichen Hän- N»;ch Entscheidung dieser Angelegenheit ist man :* w-“ahti-gen Discusffou geschrit,ten, mittelst einer ctextcen uno angemessenen Aeußerung der öffentlichen zung, die zum allgemeinen Bestenzerforderlichen_ ißcationen der Constttucion und die Art „ihrer Aus- Die Verhandlungen find indes- is zum 2. Juli ausgesetzt worden. -- Die Stim- ghl, wodurch Bolivar in der Pcäsidentenstells auf- xerh'alcen- wurde, ist (wie der Londoner Courier be- t) ein Beweis des vexmindertenZacrauens, das Congreß in ihn seßt; offenbar eine Folgs“seittes- sten Benehmens, wodurch er seinen Wunsch, die vische Verfassung in Columbieneinzuführen, ziemlich “"Sobald er jzdoch diese sführbake Abüchc ausgiebt„wird die Achtung und , die seine glänzenden Dienste ihm erwarben, un- ar, zurückkehren.

er General Bu

die am 17. v. M. von St,- ' mas abgegangen, war Bolivar wirklich abgesegelt; Gestsrnschlossen ,Consols zum 29. b. zu“ ZZZ. ganze Faaen und Steigen hatte fich dieser Taged bezogen, ob Herr Herries die Kanzlerstelle der S kammer annehmen WÜrde- oder nicht.“ _ Frankfurt am “Main, 13. August. DW desv_ersammlung hatte in vertraulicher Sitzuax Wunsch ausge!prochen, daß, nach den in Folge-Ui löschens der Herzogs; SachsenGothaischen Spechk“ in“ den höchsten Perjonen und dem Länderbeßhedu sierenden Herzogs von Sachsen eingetretenen Ves rungen, auch die Voklnmcht dcs Großherzoglich und zoglich Sächsischen Bundesgesandten, Grafen v. B erneuert werden möchte; nächst eine neue'VoUmacht des Großherzogs von welche in der 25

daß der

ums geschrieben,“

dene Farbe.

119 'auszumitteln.

Sie érzählen unter an- hierauf überreichte diese

sen Weimar, Präfidium vorgelegt wurde. .

In derselben Siß'ung ward eine 4monatliche :* tagyng der Buudesversammlung und die Wiebe nung ihrer Sißungeu im Monat Januar k. schlossen. ' _

St. Petersburg, 14. August. Seine Ma" der Kaiser haben an den General-Adjutanten Ge- orff 2, folgendesReseripc zu c

stch Volksdevut'ßrte ge- [ken Sitzung durch

H.".Zose Liderato Freire fck) zu erkennen gegeben.

sramante soll, nebst mehreren sei- nbknger, von seinen eignen Syldaten verhgftxt sein. "Zu der (letzthin mitgetheilten) Bocyjchaft des Präsidenten von Columdien, General Santander, 12. Mai“, beziehtÜderselbe sich auf eine Bocbschast 2. Januar,“welche für die Eröffnung der Congrcß, *mlung, die verfassungsmäßig damals eigentlich erfolgen soüen, de'r Zeitumstände wegen aber nicht (ande kam, bestimmt gewesen war. r wex'encnche Inhalt derselben. “»der Vicepräfidenc gedenkt zuerst des Schlusses der Sißung, und der günstigemdamals obwalcenden _ Damals war die Republik innerlich und “ck gesichert, der Credie hatte üch gehoben, die Zu- "0 öffetulicheErziehung verbessert, die See. Und -' “(hc waren im besten Zaskande, die spanische Re- 139 zum Frieden geneizzr. „"' Cölumbie'n ein, welche der Freiheicsliebe als “Mein dienten. '“ *? S'panisclz'e' Regierung hatte auf die Nachricht "When in Venezuela ihre Eroberungs- oder Aw Pläne wieder aufgenommen; doch hat die Ratio gierung Hie nöthigen Maaßregcln . dagegen getros. ""I der 12itdem erfolgte Fall der Festungen Ulna, [lo Uk") Chiloe dürften vou QieserSstte nichts mehx Z?" luffen. DU VkrlMltk-ésse mit den Übrigen Ame [Wen Staaten smd iemigec geworden. Der itsdcr

Lieutenant Benkend geruhc: Ihrer musterhaften Tapferkeit und Ihren *ei vollen Anordnungen verdanken Wir die glänzend folge des decaschircen Truppen-Corps, welches unt rem Befehl fich, auf dem persischen Gebiete dur" rasche Einnahme des Klosters von Ecsehm'iadzine und die den Feinden mehreremale, besonders in der * bung der Festungen Erivau und Sardar-Abad brachten Nsederlage ausgezeichnet hat, wo die hp,; Kosacken vom Don und vom sch1varzen Méere, “von rem Beispiele beseelt, Beweise Ihrer TapferkeitUnk erschockenheic gegeben haben, indem fie ein ihnen Zahl überlegenes feindliches CavalUrieCorps in die schlugen. Zar Belohnung der uns von Ihnen geleistet tyichcigen Dienste ernennen Wir “Sie “zum Groß des. St. Wladimir-Ordenö zweiter Klasse, dessan nien Ihnen _beikommend zugehen. _ Ich bin Ihr wohlaeneigter

Czarskoioselo, den 22. Jul; 1827. _

Der Kaiser hat dem wirklichenStaatsraty dec wärtigen Angelegenheiten, Grafen Matuszewic, M* 1chmeichelhaften Reskripts, das Großkreuz des St-

Ueber die Plane und C von Cochrane und der unter seiner Führung steh' __

Schéffs-'

Stande komme

_ * Lo n d dn," Nachstehendes

„kuß gelassen wurde.-

Späterhitr traten Uu-

'“vekeiv„igc wur'den.

(gez.) Nicol

_ angekündigten Weise" Hrn. Cannings Leichet16egängnißz unsere gestrigen Bläc ter sind großencheils mit ausführlichen Nachrichcen dar über angxfa'xllc.

Vorgestern

„"en-Ordens, verliehen. Corsa, 24. Juli.

großen Amerikanischen Versammlung zu Panama zwi- WSU-CUUMWU- Peru, Mcxico und Mittelatmrika (Guatemala) abgeschlossene Vertrag soll dem Congreß nächstens vorgeleßc' w'erOen. Zugleich wurden die rrspek- siv?" zur- SEMUUsamen Vercheidigung zu stellenden Con- ctngence-beficmmt; Allen übrigen Südamerikanis-hen Staaten steht der Beitritt frei; und zu Tacudaya, wo *sich die große Versammlung später einsand, wären auch Angordneee des Rio de *la Plata, von Bolivia, des Katjers von Brasilien und der Vereinégcen Staaten von N. America zugegen. Wahrschsmlich werden auch Großbritcacmien und die Nxederlaude ihre Bevollmäch- “tigten wnsenden. -- Die provisorische R;:gierung von Peru hat„die Republtk Bottom anerkannt, dagegen scheinen fish die V. Staats" des Rio de la Plata des- sen getveigexc zu haben. “Man hofft, diese Mißhenig- keiten zu beiderseitigem Vortheil beigelegt zu sehen. - Die Regierung der V. Staaten von Mixcelamerika “hat den Columbischen bevollmächtigten Minister, der mit Ausweckxselung des am 15. März 1825 in Caraccas ab- geschlossenen Allianz-Verccages beauftragt war, =in aller Form zygckgssen; Doch ist dieser Vertrag'bisher nicht pünktlich beovachcet worden. -- Der Präsdent der V. Staaten des R10 de la Plata hat ebenfaüs den Colum- disch)et1Geschäfcscr-äger angenommen. Colambien bedau- erc Oje Streitigkeiten zwischen jenen Staaten und very Kaiser von Brasleen, und wünscht. d'ie baldige Beendi- gung derselben. Die Sendung des Oöersten Pakacios an den Hof Sr. Kaißrl. Maj. bezweckt die Austecbk- haltung" der freundschafxlicszen Verhältnisse Columbisns mit St"- Maj. -- Der zu London am 7. Novbr. 1825 mit Großhrittannien abgeschlosseneFreundschach, Hall- dels- und Schiffahrts Vertrag ist aufs Trquchste heob- achtet worden. - In Folge des mit den B. Staaten von N. Amerika abgeschloffmen Vertrages Und mittelst eines Deckers die' Bürger-xenec Staaten den Untertha- nen Sr. Britt.“Maj. in allen Handelöangelegeyheiten mir der Repyblik gle-rchgesteUc worden, ' doch ist zu be- sorgen, daß die Unruhen in Venezuela einige Verleszun- gen dieses Vertrages und der Übrigen zur Folge *geßühk haben. Die Regierung__Sr. Allerchristl. Maj. [)at, mm telsk einer Unterbehörde'.(äUWkiäUL 5Ub31TSL'113), einen Oberhandels-Agencen für die Verhältnisse Frankreichs mit„,der Republik ernannt. Dre, vouziever-de Gewalt bedauert sehr, daß die bei dieser Ernennung beobachte- „ten Formen dem Völkerrechts nicht gxmäß sind, indem sonstigénfalls die Columbische Regierung ihr Exequcxkllk erlassen.,UUL) sich der Verbindung mit einem so ausge- zeichnotenIndividuum, wie Hr. Martigny, erfreuxhättx. Um jedoch gegen Frankreich und Se. Allerchristl. Mai- den Wunsch der Regierung nach Anknüpfung und Auf- rechthältüng friedYcher. unix freundsxlmftlicher Verhält- nisse an den TGF- Zu [Joa, ist dem Agenten die Obxr- anffiäU Über d'en'Französschén]Händr! in der WAs? Und Form gestattet worden, wie früher unter ähnlichen Umständen den Englischen und Holländischen Handel?- Agenten. :Die “vouzwhendeG-ewalc hoffe zuverlässig, _dr_e Französische Regierung werde nächstens die, Souveranxx- täc Columbiens anerkennen, und dadurch den Erzeugmx- sen ihrer“ NacionaO-Jnduskkie ein günstigeres Feld “'“ öffnen. Schon mehr die Columbische Flagge, auf B?- 'fel)l jener Regieruug, in den Franzöüdchen Häfen. "" Unsre Verbindungen mit dem apost0_lischen Stuhls smd mehr weiter vorgerückc.- erser Ministek hatte sich zwar von Florenz wieder nach Rom begeben, ohne jédN'lY „M was dort auszurichten, weshalb ihm auch bereits !*"?

Urlaubsschreiben eingesandt worden stud.?" *I" Be-

zug auf die Ereignisse zu Valencia vom 13 “APMWZS- welche die Lossagung von ganz Venezuela, der Provmz UPUU- eines Cantons der Provinz Baxinaß und von **))"Largarjta zur Folge hatten, die sich sämmtltch _den Be- fehlen des _Generals Paez unterwaxfenj, spcsch der