1827 / 211 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Tue, 11 Sep 1827 18:00:01 GMT) scan diff

kommen, Und den griechischen Eid werden geleisket ha- ben. „s) Ane Fremde, dae kommen Und uacuralxstre wer- den. 7) Zille Grtechen sin'wgleia) vor den Gejeßen. 8) AU! G7Ucheu smd sähtg, jeder nach dem _Maaße seines persönlichen Wcrthcs, zu allen öffeuxltcheu Diensten, |o- woyc C-vtl als Mtlltärdiensken. D-s,R-.cht der Re ppäsenrancxchafc Und Vollmacht wird in dem Wahlgekeße geregelt werden, das verbessert und von *dem Senate pu".- blécirt werden soll. 9) Die Fremden, die nach Griechen- land kommen, um sach da niederzulasscn, oder nur zen- Uch zu verweilen, smd gleich vor den polsti|chen Gesex zen., 10)'Dte Abgasen we'rden auf alle meohnec des Staates gerecht und nach Maaßgave des, Vermögens eines Zedxn vertheilr. KemeAdgade aber findet Statt, ohne ein vorhergegevenes Gesch; und Un Abgavcnge- seh wird“ auf länger“ gegeben, als 'auf ei!- einztgeoIaM. 11) Das Gesetz sichert emes Jeden perjdult_che “Frechen; Nxemano kann verhaftet oder gefangen gexetzt Weern, als nach den gescßlacheu Vorschriften. 12) Das Leben, die Ehre und das Vermögen eines jeden mueryalv des Staates befindlichen, smd unter dem Schulze der Gesetze. 13) Kein Y«f.hl zur Untersuchung und Aathaltung vo:- was immer für Personen oder Sachen kann gegeben werden, außer er beruht auf hinreichenden J::ztchten, und bestimmt den Okt der Untersuchung und 016 'Per- sonen und Sachen, die angehalten werden sollen. 14) In allen Criminal-Proxeffen yacIedermann das Recht, die Ursache und dae Natur der gegen ay" eingeleiteten Anklage abxuverlangen, mit seinen Anklägern und :yren

gung von.:dem Gerichte zu verlangen. 15) Vor der Verurtbeilung wird Niemand fÜr-schuldtg angesehen. 16) Niemand wird zwei Mal wegen eines und dessel- ben Vergehens gerichcet, uock) ward Jemand verurcyxilr, noch provisoriscv seines Vermögens beraubt ohne vor. hergegangenen Prozeß; keine Sache, die einmal déstlmnn entschieden worden, wird noch amm.“ revidirr. 17) Dee Regierung kann von Jemand das Ops“ sWWk"Bes1z: zung fordern, zum hinlänglich erwicjenen Wohle des Staates; jedoch gegen vorhergehende Entschädigung. 18) Die Folter und die Confiscatton snd verbocen. 19) Das Geseß kannkeine rückwirkende Kraft haben. 20) Die Griechen haben das, Recht, aller Art Zlistiture des

*UmerrickUs, der Philanrhropie, der Handwerks und ““;; Künste zu errichten, Und Lehrer dafür zu wählen. ,- 21. Zu dem griechischen Staate wird weder ein Mensch gekauft noc!) verkauft; und ein um (GeldErkc-ufter oder ' Sc1ave jeder Art und Religion isi,“ sobald er den grie

chischen Boden betritt, frei, und kann von seinem Herrn

?? nicht reclamisrc werden. 22. Niemand kann sich dem L)“; conwetenten Gerichte entziehen, noch gehindert Werden, .,; _ -zu demselben seine Zuflucht zu nehmm. 23. Nxomano «“ kann über 24 Stunden im Arrest bleiben," ohne offiziell T die Ursachen seiner Festscßung zu erfahren; Und nicht - ' länger als 3 Tage, ohne daß die "Untersuchung beginne.

24. Der Clerus darf, nach den Cmionen unserer heili gen und göttlichen Kirche, keinen öffentléchen _Diepst annehmen; nur die Presbyter (Marker) haben 'das Recht“,“ Wahlmänner zu sein. 25. Jeder kann fich schriftlichan den Senat Wenden, um sein Gutachten üver je-de öffentliche Angelegenheit abzugeben. 26, Di.- Griechen haben das Recht, ohne Censur, frei zu schrei- «I den und drucken zu lassen, oder sonst bekannt zu ma! '*'-' (ben, ihre Gedanken und Meinungen, wenn se folgende

Bestimmungen heobachten: &) daß fie nicht gegen die

Principien der christlichen Religion schreiben, ])) daß

fie "mehr gegen die Decenz verstoßen, o)'daß sie alle per, sönlichen Znsulten und Verläumdungen vermeiden. 27. * - Kein Adelstitel wird von dem griechischen Staate gege-

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Zeugen co-xfroutirt zu werden,Zeugen für sich zu ueum, _ Sachwalter szülfe zu nehmnl, "und schneUe Ccledt-

be."; und kein Grieche in demselben kann, ohne Genes mtgung des Präsidenten„ annehmen eincn Dienst e'. Gejchenk, eine Vergeltung, Würde oder Titel 16,“ kn etre m1mer, von keinem Monarchen, Fürsten oder eine“ auswämge_n Staate. 28. Die Przyxkgx; Erlauchc, Ex ceUe-az u. ]. w. werden kemem Graechen mnerhalb d„“ Staates gegeben. Rurdem Puäswencen wxro der T1- !“ Cxchet'z. gegeben, aber auch dieser hört mit seine; Umtswücoe auf. 29. Kein geborner oder eiugebüeg",

Allgemeine '-

""-reußi'schc Staats - Zeitung.

,-

ter G:.tcche, der in Griechenland wohnt Und der Rechte des Burgers «genußr, kann sich unter den Schuh eine:

Breslau, 5. Septbr. Zn voriger Wocbei » Getretde auf hiesigen "Markt gebracht, und nach soße den Durch1chmtrspreisen verkauft worden:

3754 Seyfi. Weizen 51 1 T lr. 16 r. 1 . . . ' ZF!) Roggen 31 h, 11 S? 11 PF AMtllche Nachrichten. 3817) Ge:_|e_a1 „„ 11 . 2_- Kronik des Tages. X() ; Hafer &- x 23 1 2 *j ' mithin ist der SCM- Weizen um -- a 2 - Se. Majestät der KIWI haben den 7" d' M: dre - - Hafer - -- z 3 - ner Befehl SMM? KÖUÜLUMU Hoheit des PWM" wohlfedler, dagegen „„ xlhelm/ Sol)" Seiner Majestät, bei Telxow lagern, * Roggen , _ 4 , n Truppen des ern Axmee-Corps beim VorwerHOs» _ Gerste , z 1 _, __ „- rf in Parade ZU hescycjgen geruhet. Seine “My]eßät theurer geworden. * nd mit den Linientrvaen und de" Landwehren, wxl- Im vorigen Monat find'an Getreide aähe'ro 97 es die der WKS?" Stadt und„Provinz smd, gleich

br_achc und verkauft worden: 14633Sch ffel Weiß“ frieden gewesen Und haben dies auf eine „höchst gnä- 1_575/1 Sci)le Roggen, 1513 SML. Gerste, 8288 Sch ige Art zu "erkennen WM"- '

„Hasch, 13 OsétF. Hchse. 86 (?MI- Erbsen.* *

„zn eme en extraum no aus Ober“ [ ten - . - ;

zu Wasser angekommen: 147 ,Sch|ffs ch4x1ckÉzßsngelTxeDeQZuftiz-Kommissarius Friedrtck) Leypolh Ott- Prooukten, 87 Seveffe mec Brenn- und Scaadholz, ; ann zu 'Pksußisä) Holland ist zum Rocamzz cm L_“ Schaffe mic Getreeoe, 44 Gänge Bauholz. Scromauf “Mme"? 0“ ONNLMUSÜUWU zu Kdmgsberg“ m macc- smd angekommen: 42 Schiffe nm Siedj'alz u “WUÜM ernannt ""Jeden“

13 Scyrffé mic Stemsalz. ** Eau 14jähriger Knabe schoß am 26. v. Mrs. m“ emem Blajexoyr einen 15jährigen Knaben unvorstchtige mene eine Zwocke in das ii-nke Auge, u'nd beraubte ih dadurch der Sehkraft für immer.

„K*ÖU tgliche Schau spsele. Montag, 10. September. Im Opernhause: „D Tochter der Luft,“ mythische Tragödie (n 5 Abtheilu

Abgeréisk. Se. Excel]. der Kaiserlich Russsche irkléck): Geheime Rath, Graf von Stroganow,

K t b . “ck St M ““ "kg Der Kaiserlich Russische Feldjäger

Durchgereist. rokofiew, ats Kpurier von Brüssel nach St. Pe-

ersburg.

gen, von E. Raupach.

Der Anfang dieser Vorstellung ist um 7 Uhr.

Nachmittags halb 4 Uhr wird mit “Allerhöchsu Genehmigung Sr. Majestät des Königs, in derGarn sanikcbe zum Besten des Pensionsfonds für'Wictw _und Waisen verstocbener Mitglieder der Könegl.Kapell die Aufführung des Oratoriums: „Der büßetidé D wid„“Kcomponért von Mozart, und einer „Große

' ' ' s ' hkilk- Messe,“ compomrt von C. M. v. Weber Welche bei me Prwac ,AUMUF 2," 6 i li e Mufikwerke vier nsch nicht gehört worden„ Unter güt * Sonntag hasen deeWecrrennen für ““T " 9 ck "

ger OJZicwirkung der “Königl. Baierischen Hofsängerj ! “'s" tm “Cham; de MFI? |«JteßgYuet;VFWWFZOFZQÖSLWH Müe. Schcchner, den Kötsigl. "Sängerinnen Miles. Ca Sk DauphU1-_ d“ DMW Z lb [Z 9 Beim erst

und„Hoffmann, der Königlichen ßSänger Herren Sr xxd'QJZademotsZUs wohnten .ense Kein nt. at 11 5 Ps redn mer uno Devrient d. I., des Theaterchors und“ der )““:le für dre Pferde zxymer o asse FIZ ' ? e sammcen Kapelle statt finden. , n die Schranken, der Prels war 2 von 1 orm, emer

Emlaßkarten & 10 Sgr., deren Verkauf, cute des Herzogs von Guiche, gewonnen; fie. kam ?

so Wie e . l l- d. ' * c '- !) ru er am wie an a 6 Zu tetra- te Herrn der Textbucher a 2; Sgr. vom Herrn Cantor Baue: Fine?" egeshdér. DerZ König wurde dadurch bewogen,

YYF..F.F§F§TchZKF“Z2Y5.Y'..2.F§..KT"ÉYTTZ§,KJ"§Z .. Faencm-rvu WW “JFF".FYÉZZTTF"HMYZY'YF _ . - . . u ew re ? ' und WaUftraßen-Ecke, Herren Kastellan Adler, tm Scha "RderTZr „Herzgog ,von ,Guick)? eingehändigt, dessen

Zeitungs-Rachrichten.

Ausland.

is ' 4. Sept. Gestern haben Se. Maj. dem .?aisYléZTuéfischen Gesandten, Grafen Pozzo dt Borgo

Gedm'ckt bei Feister und EiserSdor'ffa

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spielhaUse; Kastellan Sattler im Opernhause; im The , , tek'BjÜU“V“k“Uss-Bürki";- gefäUig übernommen LIF YYdeeFKerdsxxr YM?- ?MKYÜ Fr. "'n WM [find von Morgens 9 Uhr an, zu haben. Der Dichter Beranger macht in den Zeitungen be- kannt, daß die zahlreichen Freunde des Hrp. Manuel beschlossen haben, ihm ein Denkmal auf sem Grab zu

fremden Macht be ck n, d , ' ' ", /' - Staatsbürger zu [sein? so("Fahrtzseklxmfx ?xlfngFuch'schu , i/ .=? 212. n [ a n d. Berlin, Dienstag, den 11éen September 1827.

* pm ausführte, den Republikanern abgenommen; so wie

setzen. ES“ ist deshalb eine Subscription bei Hrn. La- ßcte und im Bureau des Courier fr. eröffnet.

London, 1. September. Das unter Sir Thomas Hardy ausgelaufene Experimental: Geschwader, welches am'30. Juli Lissabon verließ, ist zu Spitbéad wkeder- angelangt.

Die nach der Ostsee zurückkehrende Russische Esca- dre unter dem Admiral Seniäwin, welche am 24. Aug. von Portsmouth die Rückfahrt nach Cro-nstadc antrat, befand sich am 29. zu Doal. *

Eine Englisch? Zeitung, welche in Buenös-Ayres erscheint, [3116 ]31'111811 kaokßß, vom 26. Mai, enthält offizielle Rachrichten über die Kriegsoperationen in der Banda Oriental. Nach diesen ist Camacua Chica am 26. April von den Republikanern unter Lavalleja beseßt. “Dagegen ward der wichtige Platz Maldonado, östlich von Monce-Bideo, am 17. Juni durch einen Ueberfall,“ den der Baron von Villa Bella mit „Braülischen Trup-

fich auch"die dritte Stadt der Banda, Colonia do Sa- graMeto fortwährend vextheidigce.

Das 17te Lanzier- Regiment hat, während seines Aufenthalts in Ostindien, von 1808 bis 1818, nicht we- niger als 30 Offiziere, 8 Obers Wachtmeister, 690 Um ceroffiziere und Gemeine verloren; in demselben Zeit- raums starben 10 Offizier-Frauen und 160 Weiber und Kinder von Reutern. Dieser Verlust isi um so bemer- kenswerrher, da das Regiment niemals .stark war.

Am Sonnabend herrschte das Gerücht, daß das brittésche Kriegsschiff Cambrian von den Bakterien in den Dordaneüen in Grund geschossen worden sei. Auf Lloyds Caffeehaus weiß man indessen von diesem angeb- lichen Vorfalls nichts.

Der Glasgow Courier meldet einen abermalégen Unglücksfall, der “ck" zwischen Dumbarton und Danglas am Mittwoch Nacht um 1 Uhr-zugetragen hat. Die Dampfschiffe Fingal und Favourite begegneten fichnäm- lich einander (letzteres hatte eine Schaluppe im Tau) und stießen auf einander. Der Fingal riß den Ruder- kaüen dss Favourite mit sich hinweg und bohrte die Schaluppe in den Grund, wodurch eine Frau und drei Kinder, die sich im Bette befanden, erkranken.

Zur Fortsetzung der Eisenbahn von Liverpool nach Manchester wird eine Eisenbahn von Manchester nach Hull angelegt werden, und auf déeseArt eine Etsenbahm Communikation zwischen dem östlichen und westlichen Meere bestehen.

Am'25. traf die amerikanische Brigg Bolivar, von Port au Prince kommend, in Cawez ein. Sie war am 17. Juli von Port au Prince abgevegele und beschreibt den Zustand auf der Insel noch nichc als beruhigt. Die öffentliche Stimme war keinesweges für den Präsiden- ten Boyer und man war noch immer über das mit

Redacteur ,I o hw? Z“"

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