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Fünfprocentige Rente 101 Fr. 65-C. -,- Dreiproc.
72 Fr. 60 C. “ , Lon oon, 15. September. Dex Nordamerikanische
Gesandte, so ww auch der Spanische, hatten“vorgeftern
Geschäfte mic szcount Dudley jm auswärtigen Amte._
Vtscount Duoley, H7. Huskcssou, Hr. Wslmot
Horton and H,». Charles Grant besuchten am selbigen-
Tage den Viscount Godericl). - - -
Hr. Stanley wird Nachfolger des Hrn. Wilmot Horton als Unrer-Scaats-Secrecair für das Colonial- Departement.
Die Tunes sagte: ihre Nachrichten aus Constanti- nopel gäben ihr allen Grund zu glauben, daß diePforte nachgeben werde. _ _
_ Der Courier äußert in Bezug auf einen Artikel der
Gazette de France, worin ,der, Eintritt des Jusanren Don Miguel in die Regentschaft von Portugal! als er- was ganz entschi_edenes angesehen wird, daß die GazETte darin wohl etwas voreilig sei; obwohl man mit vollem Grunde glauben dürfe, daß die portasiestschm Angele- genheiten auf eine den Ansichten der Vexbündeten Mächte entsprechende Wetse abgemacht werden würden. * Hr. Husktsson hat in einem Schreiben an einen Freund zu Liverpool seine Absicht geäußert, “die Porta mentsskelle für diese Stadt beizubehalten. Die Wahl wird“ inNssen erst nach_der Zusammenkunft des Parla- Ments stattfinden. -
Ein Geheimeraths-Befebl vom 27. August_ hebt die sehr beschwerliche Quaraneaine für alle aus Frankreich, Spanien, Italien, Oesterreich unQ Sa'rdimen zu Ltver- pool ankommenden Schiffe auf, sob'xalo nämlich ein da- selbst anzustellender ärztliched Beamter ein günftiqes Gutachten abgiebt, und wenn gewisse namhafte Effekten mit einem Cernficate versehen smd, daß ._„fie weder-aus der Türkei, noch ays Africa kommen. Ein Gleiches gilt für alle aus dem Lazarécb von Malta, Ancona, Vene- dig, M?ssma', Livorno, Genua und Triest kommenden "Schiffe, wenn sie mit den nöthiscn Gesundheitsscheinen versehen smd. * * .
Briefe aus Miramicbi (NewBraunscbweig) von;,
16. Juli sagen, daß das Zuströmen von Einwanderern aus Irland dorthin schon bis “dahin größer sei, als in
' anen frühern Jahren, und daß" bei der abgenommenen
und noch “stets abnehmenden E*xlegenheißsie zu beschäf- tigen, vieléMitlew und große Sorge über das muthmaß- liche Schickxal einer solchen “Q)?enge vo:a Geschöpfen ohne Geld und ohne Freunde, als neuerlich| an jenes Ge- stade gekommen, erregt sei. “ - '
Die Sheffield-Couranc will ausrechnen, daß seit _drei Jahren für nicht weniger als 600,000 Pf. St. an Maschinen aus England ausgeführt worden. _.
Hr." Wm. Jacob mache ja?: auf Befehl der Regie- rung wieder eine-Rsise „nach dem Continent (er'ißüber
Hamburg nach Copecxhageßx, Mecklenburg u. s. w. abgea-
gang-eu), um noch msyrereLänder in Beziehung auf ih- ren Ackerbauzustaud zu studicen.z Andrersejcs snd be- kannt!:chmehrere Country-gentle'meu (wovon Sir Tb. Lethbridge schon zurück ist) in verschiedenen Richtungen auswärts gegangen, um „Stoff zur tapfern Vcrcheidi- gung der alten KorngeseßeTn der nächsten Session zu- sammenzubringen. “ Die Insel Sheppey „wird immer mehr und mehr ein Raub der Fluchen“, und dürfte hinnen wenigenJahr- hunderten von derkandcharte verschwunden sein. Ganze Morgen Landes sind neulich während eines Senkmes Weggerissen werden. An 'den bläulichen Klippeg der In- sel bemerkt man höchst merkwürdige Versteinerungen; Die Spanésche Regierung hat, dem _Vernehmen nach, die Insel S. Fernando Po an die unsrige abge- treten. Ste lieqt cm der Küste von Guinea uad (stan 30 (Enqk) Meilen lang und 20 breit; die Bevölkerung
ist sehr schwach. Man vermuthet, unsre Regierung sex]
-t)arrlich uncadelhaft verwalteten Dienstes zu Unsrer _u
denke ihre Niederlassungen an 'der Goldküste aufzuZebe r solcher, deren Uuparteilichkeit ihm besonders be-
nnd dkeseanél als «!lnkerplalz für die zur Unterdruck,;n nr ist. _ _ des Setavenhanoels ausgerüsteten Schiffe zu gkbkäuchz Spanien.“ Der Rebellen-Anführer Don Saperes,
EM. zu Calcutta am 19. März QZ. erlassen:;- 7! annt Unter dem Namen El Carajol, hat ein *).)kxani, mee-Bcfcyl yebc wegen des ruhigen und ordentlich, verbretten jajsen, worin. er jagt, daß er den Altar
! des gegen'wärtigeu thrhuaderts umßüz-zcn wollen, . daß die unvchrmeidlachen-Excesse, die m Catalonia" cgesuuden haben,'die Folge der von den Constitutio, en begangenen Gräueltyaten stud. Besagter _Ansüyrer elne Zuuta niedecgcselzc, die zum größten Thats aus este'rn und I)eön-Hen besteht. Der General Capitaiu Catalonien hat in Beziehung anf dieses Manifest Bekanntmachung erlassen, worin er erklärt, daß Junta jeder geseßmäyigen Genehmigung entbehl't, sas revolutionaxr und das Haupt der bewaffneten rührer ist, die sich gegen die Regierung des Königs ben, daß also jede Befolgmrg der Anordnungen r Zuma als Treulofigkeic und Ungehorsam gegen König beccachtec und nach der Strenge der Gcseße nder werden wird._- Der General Mauso ist be- c, die Besaßuagen einiger Festungen zusammenzu 11, um ein Corps zu bilden, mrlcl)es „stark genug jej, den Rebellen so lange die Spitze zu bieten, bis die rteten Verstärkunqen“ anlangen. Türke_é. Dfe Al],xen1ei11e“'Zeicu11q enthält Folgen- aus Odessa vom 31. August : „__Wir haben" Nach; „en aus “Constantinopel bis zum 26. d. Odaleia) oje kreéchu11q_des Tractats vom 6. Juli 1827 Von te der “Minister der drei Höfe, so war die Anberau-
__Unterm 3. d. haben SesMaj. ein EQreuzeicLI-ZW, I einer FTM bis zum 31. UUZUÜ UUM' dk" '))705' Belohnunglangwieriger, ehrenvoUer und eifxtger Di:» “USEUM" bekannt "Mk- [0 [)U'kkchks doch“? Stöß“ sowoyl tm '))?llktair als im Civil, zu stiften geknhc, * e._ Niemand wußte etwas von dem defintiven C'nt- smd dabei versch_iedeue Grade, die' von 5 zu 5 Jahre "“des SUUWS; “UML man alankS- daß“ U" bsi steigen; o,; unterste Gcad wird „| solchen Beamte bekqnuten „Erklämng ,vom 9. _Zunjus beharren verliehen, die 15jätzrige, Untadelhafte Dienstjahre i *e. Dt? Minister o_er all_xirten Hö!“ wxlche *äI'W Ober-Offizier- Stande nachweisen können. Der Zw: ferenzen htelten, schkanJ jedoch 9" ihk?" „PUNKT?- dieseö ehrxnden Zeichens, "welches Mtlitair- Beamte a . dUsM "Fall schon vorgexchen zu habe.", Em sdcmM George:", Civil Beamte “aber am Wladin1'ir:Banbe !* ?UWMSZWF), fol] ubrtgens, wen" _trgend möglich, Knopfloch: tra en, i im Eingan e desdessaljfigcn '“ '? W "9“ M- *
Manifestes uaéjer anvsetrn wie folgtgausgesproilxn: „Ie „UmeUkao Nach “den “nexxesten, über _Neuyork ?" dem WU“ das Interesse und“ die Vorcheile jcdys Sta 9" eingegangenen Nachrtchcxn aus S_ÜÖÜMMÜ- "7 des Unsrer treugesnnten Unterthemen mec väterlich Congreß in_ Ltma am 1. Ma: durch emxBothjchast Fürsorge umfassen, wünschen Wie den Werth eines .. Gen., Sta.“ Cruz eröffnet worden. Ukbßk den Ab- der 'Columb. Trappe" wird darin bloß gesagt, daß
om “peruanischen Gebiet in Folge von Jnsuvordi. n_f0rcqeschichc seien und daß seht im ganzen Um- der Republik sich kein fremder Sokdac mehr be- , was seit den Tagen Pizarco's nicht der Fall ge- sei. Die Beziehungen zu fremden Rationen be-
nd, sagt der RegierUUgs-Präfidenc: Spanien allein ße!) der" Anerkennung der Unabhängigkeit Peru's entgegen: hingegen skx-he die Republik auf einen freundsclz'aftlichen Fuß mit allen Frerstaaten Nord- Üdamerikg's und sei ein Geschäftsrräger nach Bra- gesandt, als Beweis der_friedfertigen Intentionen
“?x- egierung. Dec unvortveilhafce Stand des Staats- " ts wirdxeingestanden und werden die Ursachm da- ngegeben. Die auswärtige-Schuld wird auf 9 ionen und die inländische auf 5 angeschlagen; es “_n Tilgungs Fonds errichtet. In .Peru bestehen 2 zämm'; 'das zu Lima werde dieses Jahr 4 und das uzco 2sMxl1iouen prägen. Der Zaskand der Kirche Erwägung zu nehmen. Heer nnd Miliz seien, in'- Zustande, “die Arsenale "wohl versehen." Die See- tb'estehe aus vier Schiffen und dieHandelssMff. _ nehme stch 'räg'[ich mehr auf. Im Allgemeinen “der Zustand der Republik“ als vortyejlhafc gesché'l'. Der Pkäsdenc räth ernstlich eine allgemeine Am-
esan und schließt seine Botschaft mit den Worten: eme Verantwortlichkeit hat aufgehört Und mein rei,
uncer,den_selden auf, die nur noch f(xr Drehstuhl Un grobe Jntudordinarion :e. in Anwendung bleiben [gs] wcnn vie Soldaten zugleich aus derArmee gestoß WOZ“ sl fil ' bk G-
on 08 een e ern o ne e annten rand- 87É auf 87Z. g | , h , Yo
St. Petersbu rg, 11. Sept. * Vhrgeskérn V„ mittqg erfolgte im Taurtscheu Palais die feterliche TÜ der Großfükftm Katyarine; Pacher: waren: Ihre M», die Kaiserin WZUtter, Se. '))kaj- der Kaiser, Se. M' der Körtig von Würtemberg, Ihre Maj. die verwi were Königichon Würtemberg und Se. "Kaiserl. Ho 0er Czarewitjch Großjürst Comüantin. Mittagsw große Tafel tm Taurtschen Palais, wozu die E:)rend meu uno die zu Sen drei erßeu Klassen gehöx-igen H., ren und Damen eingsladcn waren. Abends war d ganze Stadt erleuchtet“ . “ _
Se. Maj. der Kaiser haben dem General derJ fancerte, Grafen T“.1rtskcheff ois, seiner Exsundtzeitsumskä de wegen nach_gesuchcc Entbindung von oemKréegsminist rium beaviijigc und die Fanctionen dieses Mirti|»*réum bis auf Weiteres, dem General-Udjutancen Grafen “Téa; niedcheff üvertragen, w'e!cher zugleich zum Aojqnche Chefs des Generalstabs Sr. Maj. ernannt wordenxx,
des ganzen Vaterlandes öffentlichen Anerkennung bringen, und haben es demnach für gerecht erachtet“, dsssen Belohnung eine neue Auvzeieh'nuug zu gründe“ mö'“ge dieselbe zum Beweise biens", wie seh? Wir input vie bescheidenen, darum aber nicht minder wesentii Verdienste Unsrer Staatsdiener achten und ehren" w den.“ Der 3. Sept.; der Krönungscag JJ. MM., zugleich als-Sciftungstag dieses neuen Verdienstze'ickze festgesetzt, undxuur an diesem Tage werden die des! würdig befundenen Beamten mit demselben [geschmü werden' - " “ _ Brü ssel, 15. Sept. Man verfichertx(meldec Gazette des Pays bas) daß der Graf Capo Ö'Zstr' fick) zu Lande nach Griechenland begeben und Über“ -- und Genf gehen. _ ' Bci Ankündigung einer so ebenhier erschiene! „Widerlegung des Lebens Napoleons, von Walter SEW, vom Grafen****, vormaligen GardexGeneral,“ betm das ob-genannte Blatt, daß die Widerlegu'ngen jeu Scoctschen Werks bald eben so zahlreich sein werdxms die Romane dieses Schriftsteljers. Von aüen gegen !" aufgetretenen Kämpen ist der gegenwärtige einerd furchtbarsien, denn wenn W. Scott nur nach Hörens aen erzählt, so widerlegt ihn dieser, wie er auch in “ Vorrede bemerklich macht, nur durch Meldunq [des' was er selbst gesehen hat, und stützt sch _sehr sell
Betragenö der Eingebornen Truppsn die Peitschensxxa- .. den Tyron“ vertheidiqt, welche VÖ? NTUUUUSSÄÜOUY
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habe. Zwei Welten richten die Blicke auf ZN? V"“ handlungen; Ik)! Vaterland baut seine Erwartunqen anf Sie- Gott schenke Z'.)uen Wstsl)ett!“-"' Am 15- Mai wurde die erste provisorixcmk Junta versammelt, Hr. Valdivieja zum PräüOenten und H:, Dtequez zum Vccepräfidencen gewählt. Man glaubte, daß ein neuer Cin- Und Ausfuyr-ZoUt-xrés zu den ersten Sachen Ichs“- *k'?" WSW?- die den 'Congreß beschästjgen würden. "* Die Zeitungen von Lima greifen Übragens Gen. Boli- var_ aufs heftigste an.
-- Dee Hamburgische Börsenhalle theilt aus einem Handelsschreiven aus Porcauprjnce vom 6. Juli folgen- des mit: Um den Uedertretvungen, die man so gern von hi-"ügen Vorfällen in Acnertkanischen UtröCngllsäww Blättern macht, zu begegnen, kötrnen wir mä): umhin, Jhnen folgende Tyatsache, wie fie wirklich rst, mxtzu- tyetlen. Fünf schlechte Subject; vom Mtletär butt?" einen AUsMag auf das Leben des Präfidentcn getpacbr. Jndem ste unter den Sergeancen einen “21“th WM" wollten, hat einer soqletch das ganze Complott Oe!" Prä-_ stdentm selbst entdeckt. Vier dieser Verexrechcr, Namens Jean Fkauxoés, em-Capxcain, Jem: chyei und Léon“ Cauchocs, Lnutenancy, Uno Léon, Sergeant, sind, "“ck“ Dem ste selöst ihr Vorhaben-eingeüznden, durch eiue - "Militär; Commissxon gekicerc und vorgestexn erschossen worden. Der füutte, Beüegaroe, Capicän, der dem Präsidenten den Stoß versetzen sollte, hat sick) PWM?! und noch nicht entdeckt Werden können. Die Soldaten selbst haben allen mdgxtcben Etfer bei der VexU-afcu'ng und Hmrschrung jener Bösether bewiesen Und wun- schen ntcvts sehnltcber, als Erhaltung der RUM UW .M- ren Orommg. Sie smd “o“er Gräuelsceneneveu so müde, als die ruhigen htestgen Bürger. “
Inland.
„ - Verhandlungen des. ersten Provinziat-Land-Tages des Her- zogthums Schlesien, der Grafschafx-Glaß und des MarkgrafchumsObev-Laujiß- ' . - (Fortsetzung.) Zu der 7ten Proposition hatten Se. Maj. das Gut- achteu der Stände Über d-ée Versteuerung mehrerer Ge- genstände der landwicchxchafcltck)» ProOuctkon zu- erfor- dern geruht. Der Landtag bemühte sac!) zuvördekft aus den nurgecheilt erhaltenen amtl:chen'Nachivet'sungerj und Erläucerungen, verglichen mit den Ergebtiisssn, welcbe eigene Erfahrung nud Erforjohmxg fremder Verhältnisse an die Hand gaben, eine begründete Ansicht über die nothwendtgen Forderungen des heimatlmyen Landbaues in Beztehuyg auf_Besteuerung ausländischer !andwirth- schaftlicher Produkte zu gewinnen. Anerkennend, daß die Grund-Ursache des Uebels, an welchem der Land- bau leidet, die niedrigen“ Getreidepreése sino,“ und daß dies Uebel das Ergebniß von Wirkungen ist, welche außer dem Bereia) Menschlicher Leitung licgen, wa- ren die “Stände, gestützt auf das Beispiel mehrerer europätscben Staaten, doch der Unvorgreif|ichen Anstehr,
„daß ein strenges Probibitiv-System, in Bezug auf land-
wirrbsehafcliche Producte,“ dem Landbau eiue kräxtége Stürze zum Widerstand gegen den Druck der Gegen- wart- darbieten würde. Sie glaubten diese Maßregel nach außen hin überall dort gerechtfertigt, wo der Ue- berftuß unserer Gewerbserzeugniffe mic rücksichtsloser Strenge zurückgewiesen wird. Nächst den auf diesen Anschten beruhenden Anträgen deuteten die Stände auch auf die- überseeischen Handelswege hin, welche den verbundenen Landesthoilen Jahrhunderte hindurcl) Quel- len des Wohlstandes gewesen und sprachen eine gesicherte
Gewissen sagt mir, daß ich meine" Pflicht erst'dutF
auf Berichte einiger anderen Schriftsteller und zw“
Wiederhexstellung dieser Handelsverbindungen als höchst