1827 / 222 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Mon, 24 Sep 1827 18:00:01 GMT) scan diff

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der dase1b| aufbewahrten Irrer! bestimmt waren, „den stänoUch-m Annalten zu üdemchen und 2) die Nieder schlasumx der E11t1chä0tgung_zu betvlljigen, w.l4;e ot: „Irren Heilzntkals zu Leuvue für 'die-ihr zu üdecmeesem den Gärten und für me jyr adzucrctearoe Wohnung des Gerachcsarzcs an ore Staatskasse zahlen soll. ,Nach Zn balc dcs LGoragSavsckUeds haoe-a Se. Wia]..„oeu odag " Antrag: die Betträge der Provmz auf die Bxköst gungs- Uno Bckletdmxgskostcn mxvermögec-der Gewächs und anderer_tu diese Anstalten aunmxeymender Kran ken za Nxchränkenea nichr geneymiqen können, vtklmehr slch bewogen «sanken der *in dem Gutachten der Stände ctjchalcetren eventUeljen Zxxstmrmm-g Folge gevgno, der PT'OVUQz die gejammcen Eenrichruugs- und Umerhal tangskosrcn, drs auf die 11ach|exckend bezeichneten Auß- naymen) als ejäe aus deren vcjonOerem Interesse der vorgehende und Deshalb von ihr zu tjyec'neynwm-s Ver- pßlchrung zu Üderlassen. Dre Erstattung der zur Em richtng Oer Jxren Ha'il Ansiqlr zu Leubus aus Staats kassen dercirsvorgejctwffenen 25000lecu, wollen Se.9)2aj. gebetenermäsxxu 0er Provomz e.l„-ssen, ntchc tmnder zu gleimäßtger Gewährung des Oicosälltgen Ge|"uchs, als Bewülse zu den Uuterhalttmgskojten Die desykr aus Staatskassm für das mit 0er Strafanstalt zu Jauer verbundene Jaren-Znsttruc gegebenen Zu|ch§1ssa zu; Us' bsrcxagung auf das zu Plag-,mlz emzumclnenoe änßalt dec Promnz, als unbedingten Zufchuß auch“ fer“a-Er Vela: seu; auck auf den Antrag der Stänöe, für die Amsblx ' zu Leudus Oas Convenrs- uno Prälacurgebäude sammt Convencsxzarccn Qeö aufgehobenen dortigen Ctstcrzisuser Klosteks, vorbehältlich des dem Fiskus daran öervlexbcu. den Ctgsncyums, der Provinz gegen die Vskpfi-chtunxx

zus Unterhaltung dceser Gehäuse uno Gruncstücks zu;,

unenc-zzelcitchen Bemaßung auf die Dauer der A;.scalc bexviiilzen, und falls Ne Verlegung des jelzc noch an Lebus ÖcßanlChW GeriMs-Amts ücl) als nothwendig feststellen zollte, die Pxovluz mic dem Ansinnen einer Dafür zu“ gewähreuden C'nkshäöiguny vsrfclwnen. _ Durch aUer-yöcvstcn Erlaß vom 5. Novbr. 1825 hatten Sk- *))?(1). den Scänden cixxen Encsvurf_zur Dcclaracion de'.- (Gevctze liver Rxgultrung der gutsyerrlcchsn uno bäxlex'lxchm Vérhältnisse vom 14. Sepc. 1811 und 29. »))?„111816, die Gärtnexskc'ljen in Odessghleslcu betrxffeno, als 14ce Pxoposicion zufcrcigen lassen. Bei der desxau sgewPrÜfung fand der Lanocag vor allem nothw6ndig,

in Vorschlag zu bringen, die durch „den Gej'ekzencwurk,

auf den oberschlesejä)“: Landsckmsxs-Bezirk beschcäukce Anwendung der zu treffenden Gejch-Abänderungen auf den VertvalcUnstczirk der Regierung zu Oppeln aus

zudeßneu, hiernäcyst brachten fie noa!) VU"schiSNUé“Y)TQ

dificacxonen in Antrag. Der Landtagö-Adschked eröffnet den Ständen in Dieser Bcztevung, 'daß Se. Maj. sm) bewogen gefunden haben, _Über diese Angelegenheit noch einmal *das Gutachten des Scaacs-Rarys zu erfordern, nach dessen Eingang weitere C'ntsckxléeßung erfolgen soll. -- Durch aUerhöchsce Kavimets- Ordre vom 25. October

1825 hatten Se. Maj. der König genehmigt, daß ein'

Entwurf zur Errichtung einer Pensaons-Apsralc für aus- *geviante Schulleyrer Schlesiens dcm Landtage, „(als 14", Proposttion) zagefercigc werde, um sein sztachcen “dar, Über zu vernehmen. Ju Gemäßhcic der darüber gepßo-

genen Beratdungsn, yatren stel) die Stände zuvörderstx

in der Anschc verejniax, daß sje mit dem Entwurf nicht nicht darüber einverstanden sein könnten, das öffentlrche Schulwesen für “eme Communal-Angelegenheit zu hat- tcev, ronoecn daß-fie dasscldezn Sen Staats; Anstalten rechnen, und demnach die Elementar: Schullehrer nicht als „exgemliche Gemeindebeamten, *sondern als- Staats- Oeamte betrachten müßten. Sie glaubten daher diy: Beicxags - Verpflichtung zum Scl)allet)xer,- “Pensions- Fonos außer den Schullehrern selbst subfidiarisck, den Staatskosten zuweisen zu_'dürfen. Demnach baten ste

Gedxxxckcxvet Fxtxrcr un.“) EtsQdeorff.

Se.-Maj., den zugefertiqten Entwurf in Betreffs darin au-gmommencn Granosäße der„Beitrag-pätch“x5 kext umarveiten und dem nächstet-Lanccag'zur Bega“ cnnq vorlegen zu lassen; zugleicv brachten ne eiuege

zchckchMäßiZ erachtete IMT

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Vorschlag. M,PILTF'xk-xx::,xzxxxü'xxréxsxx“"o'“ ** l' i'- U ß i fck c' S t' a a t s Z ci tu " g'

(«endaxauf eröffnet, daß S*:- Plus. auf deren Antrag); ok-no getsommen, den fraglichen, bei den |chlesl1chenN gée'ruaqen ausgearbeiteten Entwurf zu geneymegen, d jon gründliMce Prüfung jedoch dem Minister kerG" lichen , Unterrichts: und Mordizinal-Angelegsnhetten mnpfol)len haben und Stel) vokbehalxen, solchen uach filWen cem nächsieu Provmzial-Lanotage zur anderm cen Erklärung vortean zu lassen. Für jetzt aber „;,; nen Se. Maj. den Ständen, daß FÜsorgejürverdiM zur ferneren "ÜSUchsn Dienßleistuug ohne kb!" Versq «en unfähiq- gewordene Lehrer an gemeinen Oxcsjchuj als aligemeine Scaars-Tlngelogenheic [dicht anges: werden kann, sondern sowohl Wegen ihres gen.;uen sammenhangcs mir der unantervcoclxnen'Aufrecheyalt eines tüchtigen Schulunterrtchrs und der gesekzlt Vorpfiicdrung jedxs einzelnen Ortsxckyul-Verbanoes Mittel dazu zu sch-:ffen, Communal Sache und MC currenz der Dominica und Oxcegemetnden in Sahle imsvesondere On:“ch O_as provtnzéelle Armen Verpfiegun Reslemenr bereccs gesetzlich begrünGet ist, weshalb aner nur auf Anwendung des [chou bestehenden Gru

mkzes unodie derselb-n zu gevende Form ankomm kann. (For-tseßung' folgt.)

Königliche "Schauspiele.“

. Sonnabend, 22. Septvr. Jm Schauspieth „Graf Benjowsky auf Kamtschatka,“ Schauspiel in Aocyeilungeu, vou" Kofzehu-e. ,

Soaiucgq, 23. Septbll. Jm Opernhause: Juan,“ Oper in 2 2xdr0-„Mus1k von Mozart. (M Kraus Wranißky“: ,Donna Anna, als Gastrolj-s.)

Zn Potsdam: „?lntar,“ Drama in ] Alufz

Hieraaf: „Der Strauß,“ Spiel in Vckskn- i" 1 AH ' Physik“

zus. Dann: „vaei Nichten für Eine,“_ Lustspisl !*“ 2Trt;eil., von Koß-bue. * Und: “„Ein“ Divextissckk/k/M

Von mehreren Seiteu-smd dem UnterzesäWeteu sksUnngetk_,zu ganzen Logen und eixvzklnen Plätzen"

_0iejmiqen“ Oper“":Vorsteijung-xx) eingegangen, in we!

die Königliche Kammersängerén Dem. Sontag "aufs Königl. Theatern aufcrécen wird. K .

Zur- Vermeidung aller Irrungen wird in Ver dieser Meldungen hierdurch bekannt geMacht, daßV aUSVTskÖUUUxJLU auf einzelne aUSgewählce Opern-Vax/

“lungen durchaus nicht bscückfichte'gc weréen können»

"derglsichen Ballets nur, Wenn das Repercoér eesti)“ ist, im Billec-Verkaufs-Büreau gekauft werden. “.' diejenigen resp. Personen aber, Welche- jür, alle Vor lungen, in welchen" “Dem. Sontag singt, ohne aUe * nahme Biljets bestellt haben, sollen dieselben jedes pünktlich reservir-c werden, und “können solche am Ansa jeder chertoir-Woche im Verkaufs-Büreau abge

**

werdcn _ mir der ausdrückltäwn Bedingung indeß, ' dle für alls dberwähnte Voxstellungen bestcUte B:“ auch unbedenklia) abgeholt werden müssen, wjorigen ste jedesmal auf Rschnung dcs Besteljers im Werk Büreau liegen bleiben.

- In Folge eingegangener Meldungen um Bille» den GastdarsteUungen der Dem. Sontag, smd die quet- UUO Parquerlogen-Pläße, soweit der Raum gestattete, bereits notért, und sollen die rssp. Perso deren Verlangen nach Billers dahin i1icht berückfich werden konnte, davon speziell benachrichtigt werden- können daher von jetzt an nur noeh Meldungen den Logen des ersten, zweiten und dritten Ranges finden. Graf Brühl,

General-Intendant der König!. Schauspk

Redacreur Il)

M

223. _

Berlin, Montag, den

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Des Königs Majcskät haben den Prpfessor Beth- ann-Hollweg nach der auf ihn gefallxnen»-Wahl s Rector der hiessen Universität für das Uiriversuäcs- r182F aller'gnä-digst- zu bestätigen geruht.

Be-ka-nntm„achun8,-

Die silberne Denkmünze des Königlichen Se- ,U'bs-It-stccucs ist in Folge 'der Preisbewerbung jük s“Ülanet1de Jahr heuce öffentlich ercheilt worden: dem Zögling C. F“.- Scbeibler aus Aachen, 'für die

VollkOmmene LösUng der Preisa'ufgaben in den * maröemakéschen Wissenschaften; ' ' dem Zögling C“. H. Baurat [) nus Stolberg bei Aachen,

' für die Bearbe-iiung der Preisaufgaben tn'üder

Dem Zögling C. I. Felser aus Eupen, RxgierUngi- bc'zirks Aachen, für die „beste Ze"i_chnuug nach dem Abguffe einer antiken Chimäre, aus dem vricci- [eben Museum; '

dem Zögling A. Kessel aus Birkenwerder, Regie. rungsbezirks Potsdam, für die beste Aufnahme, Züsammnrfteüung und Zeichnung des Durchschnitts und der "ausgeführten Ansicht einer “großen Eisen- hobelmascbine, deren einzelne Theile “zerstreut waren. *

Die eherne Denkmünze empfingen in Folge eser “Preisbcwerbunq , ' _ der obengedachte Zögling Felser, als Drew in der

Geometrie; - , . der Zögling,Z. Wallé aus Cöltx, als Preis tm

Rechnen; '

Zögling L. W. F. Pasoldt aus_Berlin, als

«» Preis m der Physik und Chemie;

'- der Zögling C. Schli-kum aus Hagen, Regierungs- bezirkö Arnsberg, für die beste Zeichnung einer an- tiken Verzierung nach einem Abguffe; depZögliug M.F.' Geras aus Armen, Regierungs- bezirks" Merseburg, für die beste Aufnahme und Zeichnung einer Eisenbohrmaschine; der Zögling Boy aus Ruß, Regierungsbezirfs Gum- . binnen, als Preis im Modelltrm“ in Thon nnd im“Schneiden in Holz. Berlin, am 22. September 1827. _ , ' * B e u t h.

Angekomnien, * Se. Excen. .der Ober-Schenk, raf von Real, von Saarlouis-

24sken Septembek1827.

Abgereisk. Der Kaiserl. RusstscbeYKapicaén von 7Blu mentval, als Kouxier nach Warschau.

Zeitungs-Nachricbxen. A “u s l a n' d.

- Paris“, 17. Sept. Unsere Blätter enthalten eine ausführliche Beschreibung der im“ Lager von St. Omer ausaefühccen Manövers; man hat hierbei Gelegenheit gehabt zu bernerken, tpie péel vorzüglicher das gegen- wärtjge System- der *“Artlllerte als das früher angewen- dete ist, indem die Batterleen mir der größten Leechejg. keit über Hindernisse des Terrains wegkamen, die früher für unübersteigltch gehalten wurden. Den 15. smd Sa. Mai. in Dünkixchen gewesen Und haben die im “Hafen dieser Stadt kkbaUU VorrichtUng znr Reinigung der Einfahrt und um die vor dem» Hafen liegendex'Sanoz bank zu bcech*e'n, mit großem “Wohlgefallen in Augm- schein genommen. Die Vollendung diesesBaues ist für Dünkirchen von der größten Wichtigkeit, denn Während der Hafen dieser Stadt früher nur kleinen Fahrzeugen zugänglich war, können j-kzr große KauffaUtheisMffe und selbst die leichtern Kriegsschiffe dort einlaufen.

Als dem Könige vor einigen. Tagen von dem Prä- fecten des,Departcmencs vom Pas de Calais mic trau- rigem Gesicht: die Nachricht mtrgecheelc wurde, 'der Sturm habe einige “auf dem Wege nach Dünkirchen errichtete Triumphbögen umgerijsen, so erwiederten Se. Maj. mit vieler Güte: „Das thut nichts, ich halte mich an die- Herzen, die sie errichtet_ haben; und diese snd, ich stehe dafür, unerschütterltchz nichtwahr mein Herr?“

Ein -Marseiller Handelsschiff, der Makkadäus, wel- ches ViarseiUe am 25. August verlassen hatte,“ wnrde den 3. Sept. von einem kleinen algierischen Corsar in der Gegend von Almeric genommen, und am folgenden Tage“ vom Königl- Kriegsschiff, den' Kükasüer, wieder genommen, dieses “nahm dix auf dem Makkabäus him terlasseue algie-rische Besatzung an seinen Bord, und seßce ,dem Corsar nach. Der Makkabäus ist in Toulon

angekommen. - *

Der Cour. fr. hatte die Nachrichtgegeben, die Com- munication zwischen der spanischen Grenze und der Hauptstadt Cataloniens sei nn-cerbrochen, die Gazette vers1chert aber ihre Leser, daß dieses ganz ungegründet

:sr, daß die Correspondenz und der Verkehr dnrchaus

nicht gestört worden ssnd, und daß überhaupt dieAus- rührer sich bisher sorgfältig gehütet haben, den Franzo- sen hinderlich zu sein.

Ein N«-ffe des bekannten Karaiskaké, welcher |ck, am Bord des Königlichen Schaffes, die Bayaoem, in _ Toulon in Quarancaéne befindet, ist in der größten G„