1827 / 272 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Wed, 21 Nov 1827 18:00:01 GMT) scan diff

sten Staatsbeamten, das diplomatische Corps und eine große Anzahl Standespertoum emgeladen waren.

Der K.oupcmz, aoelcher m emem Pallaste zu Bo [ogna eme bedeutende Gemäloejammlm-g vefißc, hat mehrere der treffltwften hmm“ kommen und von unkerm rührnlschst bekannten “professor Westin auffrischen lassen.

Vom Main, 16. Noovr. Den Nachrichten aus München zukolge hat am. 12. d. m der Kammer der Abgeordneten die Wahl. der Kandtdaten für die Prüft- dencur dieser Kammer begonnen und :| am 13. forcge setzt und veendigc woroen. Diese Wahl gescytehc de- kannrlicl) mittelst schrifxlccder Wahlzettel aus der Ge- sammt'zahl der Abgeordneten, oyne Unterschied der Re- gierungsbezirke, Klassen und Stände; dabei ist festge- setzt, daß die Gewählten av_|'ol_uc"e Stammemneychcic ha- ben müssen. DU]? erhielten juccessiv in den verschiede- nen Skrucinieu: oieFreeyerrn von Schrenk und v. L.:o nard, die Hrn. H ffuer, v. Retudl, Dr. Geyer uno Häcker. Von Se. Maj. dem" Könige sm_o darauf aus jenen 6 Canoioaren die Freiherrn von Schrenk und von Leonard, jener zum ersten und dteser zum zweiten Prä- fidenren der Kammer decAogeordnecen ernannt worden. -- Diese Kammer zählt 120 Mitglieder, nämltct) 15 Grundbesißer mic gucsyerrltcher Gerichtsbarkeit, 3 Av geordnete der". Univerficäceu, 15 Gerstnche der kacyolt schen und der protesta'tmschen Kärche, 29 Abgeordnete der Städte_ und "Märkte und 58 Landesgenchümer oynx gutsyérrliche Gerichtsbarkeit.

Se. M. der König von Baiern haben dem Stadt- Commandancen von Augsburg, Generalmajor von Epp- len, in Rü'cküän auf die von ihm rühmltcyst z::rüxkgelsg: ten 50 Dienstjahre, das Ehrenkreuz des König!. vater]- schen Luowigs Ordens verladen. * » - ' --

Das neueste großherzogl. Hesfische Regierungsblatt entbälc eine Verorwnung, uach Welcher, dcs auf weitere Verfügung, die Z1hl 0er Advokaten *und Pr'okuracoren in Darmstadt auf 50, in Gießen auf 30 und tu Maitiz auf 20. beschränkc-setn -uno so lange vis die dermalen angestellten AOVokaken unoProkuratoren sich unter diese Zahl vermindert haben werQen, eme neue Anßclluug eines solcyen nicht statt finden soll.

Aus dem RUeingau wird unterm 6. d. gemeldet: Wiesbaden „erhält bekanntlich “eine katholische Kirche. Der Plan dcrxelven ist genehmigt und es läßt fich ein schöner Bau _erwacten. *Die Kvstenwecden fast einzig durch freiwillige Beicxäge bestritten. Die Protestanten steuerten mic'christlicher P?ildez und. gaben eineü Be weiß von wahrer "Nächstenliebe und ächrem Bürgersmn. In diesem Jahre wurde be]“chlossen, eine, evangeltsche Kirche „in unserem Rheingaue aufzuführen. Man fing “an Beiträge zu diesem Z veckem1ter den Proteüanten zu sam- Meln, die aUein die Kosten übernehmenzu monen schienen. Das verDroß die Katholiken, denen reiche Gaben, zum Baux ihrer Kirche“ in Wiesbaden, von dén Protestqnten zugekommen waren, und welche diesen in keinerArc gu- ter Gesinnung und lobenswerther Handlung nachsehen Wollten. Die Subscriptions-Ltfte wurde dem_nach,„einer höhem Verfügung zufolge, auch den katholischen Eins wohnern vorgelegt, undse blieben hinter ihren prote- stantischen Mitbürgern nicht zurück. Die Gemünden der beiden Aemter des Rheingaues', Eltville und Rüdes,

beim, in deren Mitte die protestantische Kirche erba'ut'

xvird, haben dazu einen Beitrag von mehr als 3000 Gulden unterzeichnet. Was Einzelne in-diesen Aemrern steuern, ist,in der angeführten Summe nicht begriffen. Aus dér Schweiz„ 10. November. Seit dem 4“; *November sind in Bern die eidgenössischen Kom missarteu für -die Unterhandlxung mtc dem . K. Oesterreichischen Minister für eine Uebereitijnst wegen Auslieferung der Verbrecher versammelt. Zu Ende die- ses, oder Anfang des kommenden Monats wird gleich-

falls in Bern die Unterhandlung mit"den1Königl. fran;1

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Embargo auf alle fränkischen Scht-ffe legen,

.2[ch*-miral Codrington,

xöüschen Yesandtetöwegen einerUebereinkunft übe, trek? Dertcyre über dex! Zustand von Konstantinopel

WWU"? *" “|U“- ' oltzej; und andere nachbarltcheV uxvzrtcn- -

Välmeffe our on oa a __ deres Schreiben aus Trust vom 6. Nov. , ck [ : ernannten Udgenöjfijchm & Cm an : &us-mem“: Zeman») meldet: „Cm

mnsarxen voc stch gehen. msaUö an de

In den Verhandlungen det großen Raths v «ff, das Zane- am 26. Oct- verlass, vcmgc Has, mae- Kancon Luzern am_19. Oktober betraf der achte Ane: .! uoch “|«yr 0er O;“[caugung veoücseuoe Werucyc nm, oer „Kommtsslon aber die chatsoerwaltung die min zu “patras alle FWU!" “mokoel "“""" “"“)-"“""" emos Oendlusseo "des tägltcheu Raths vom 17. Okto so war noch smmer von v"" GU'W" blocktrclx 0er 1823 ungemyrce Zensur gegen 4114“ Schriften polins.1cha yacce deu Otchuf und or: Prematckn oer „zu]cl uno reltgtösen „Inhalts. Die Commisston spricht -, G,.ßeln aujyeveu uno emjpxtceu lezffuaH Sahin aus: “daß, so wee Spreggeseße nur von dem Ges „... “ab dem, “] IU Florent!!!“ ÖÖUUUS enthalte- gever ausgehenkönnen,aucyZemurgeseheals Gegensaß. Berta)! des Aomrcals Codrjngcon' über die Schlacht :'Txéxeonjjttnzsu MHSU!) dex Geke?g;bung fallen.( Der Ges Navarra Mme.- war nachträgncy noa) Folzcuoes mn:

- mc ug an um e n rei“end asda r . . .“ na) ver Veysüguvg ver Id.?ouzceyunézsbéhörße überlIsFenle. D“ “um“" SMM da.“?" Befehl, nacht “)“-Jiu“ den dürfte. W"- |eben daher in der Uederzeugu eden, des es man OU Zucken zaerß (vun WUT'ZU, daß 1:11esZenjucedtkc nie von dem täglichen thhe h.» dsejec Oejeyl wucOZ ““ck SFW“ ““NRW _ “* eclassm werden sollen, und finden uns in Folge de “|“" “"UUWM Schl")- MÜM'ÜWV HMFUZUW bewogen, anzuxragen: daß der täaliche Rath ausqej und legten nä) vor Unter, oyne eme .F.-molke 13 so!: dere werde, dae Verordnung vom 17. October 1823, 2 „„en; ZW) bemerkte ma]! [emolecye Unßa cen o ; Zenstkr “"im"-"0, zurückzuziehen.“ ' te der Tacken, uno voxzugixch m den von emem nder gemachten ').)iaudvxeu-

SPWUU- (Barcelona, 5. Nyvbr.) Den 30. Paxxamematr-Booc unter dem Lseuxen-nx zxß-Roy

M' “__Ü Uk KÖUÜI m Valencia angekommen, undo M" Brander ad; wäorend Mm Ontztcr umec- vogmch Ihrer M* der Königen bis San Felipe de zm wurde plötzlsch “oom Brander em _Mu-teeeu- noa ?UWLIMASMÜ- Ihre Majestäcm sind den 31. g,;ngaW welches mehrere anwwuen Uno Varun- [amMen m V.;lencia angekommen. „. «.name-star [eld]! 'töocece. Dass War das Z.: _ Der Graf von Espagne S| bei seiner Rückkehr:. zum Westchk- welches in eurem ngendlux «.us-me... Bach vemaye vor den Thoren, dieser Stadt von ein .., Du- ana harre adj enrer Seele".)as SU)!" 026 "ÖWD? Empörer, 0"? shi) Oorc Meinem Hinterba-sxw uoan Bei, an] der andern jenes *des Mey-Ulem l_egc hat_tsn,aangegrtff7u worden, “Seine Escorte ((ck-' des Oesshksyübkks aller lgypmcyen STYLUS. Raa“. |W Ups?!“- ]“zgte 046 Empdrer in-die Flucht, und das “er.;; Sch.,ff mehr an] vce Aua [euerce, ]o |echszchu «579719111171 _ ,- auch, ungeachtet das Gerecht 1choildegonnenyacce, ;“.Oer General Carratala, Chef des Generälsta Ast?- „.chx*auf oje[es Scytff. Moyarr'em Oe: ließ des ©“er ÉWWW- hat in, Vic!) neuerdings zahlrei r deonm'gxal Cookingtou wissen, 0-18 er am »: Veryascungelx vorgenommen.“ , : keinen .Uuthekl nehme. IUzWUMU UWUS 'm) 0“ ,Hk- von Laumano, Gouverneur von Riß"?! [chs-Yomxral auf der andern Sone mtc dem Kapa- dar.f_olgende- Bekanntmachung erlassen: In Folge . BU- o,)cerauf begab "ck der Pao“, 0er ZM“ IU von S. E- dem General Capxtain der PZovinz erbat acrem Bei, um Aufklärunve" QU ecyalteu,“ und zu nen Instracnonen, weise ja) alle Personen jeden Ra re-n, ov es noch ngxxcy „., vas Blucoecgteßenaup ges“'uuo erUss a-z,-bin.nen „einer Frist vän vier u reden, auejn, kaum yam er stcy genayecc, als er. smaßdzxg SUM?" [ämmcliche Ö" ihrem Besik- bkßnd' der 5Mannjchafc des fewdlecyen Schaftes gecöOcec ck?“ *SÉMV- “|W “USU“? Gewehre iedék AU- b-iStr 2, das nun ebenfalls auf ole Llßa zu [euern vegan'n. pon hundert Dukaten nnd zweijähriger Galeerenha r neue Bewets der Tceulostgkcn erotccerxce nuk noa) Ws" Ortsvbriskeiten zU_ übergében- Ausgenommens den engmaxen Oberbefehlshaber, Welcher auf der WWU) “Uk “39179?" PWWM- »der solche, die sei) al *e M]: mccdrrholreu Beleootgungen auf eine aus rer Vorcyejle erfreun, vorausgesxßc,“ daß fie nZederj“ nere Arc rächce. 'Die Ana dejch0ß zur glercyeUZesk revoluctonacren Msltz zur Z-ic derxabqeschaffcen Con m, zur Seite vesindltchen' Aomckale, und m ÖM“ [unon *geyökx', "oa) “" dem_verabsch)kuungkwürdigén * USU? Waren die zwe' größten oHManujscyen Schiffe "“"“ '" “dem FÜkÜWWUW- während Uk leßtvcrflosse zuse auf den Finthen Um und yeé creevenoerTrÜm- Zett, Thetl Je110t11mcn haben. Naa) Zsrftöxung dkejer duden Sazeffs fand sia)

Türkey. Ein Schxejben aus Triest vom 5. N sta dem Fcuerder zweit'en * imd dritten femdlicyen (in der AU-gememen Zeitung) meldet, daß Nachrich aus* Zam: uno Corsa vom 27. Occob. zufolge, nach Schlchchc bsi Navarin ein Then der vereinigten Flott nach den Dardamllen abgesegelt sein sol]. Man v muthet, daß dieses detaschirtc Geschwader dorteintreff und. zum Schutze der Christen in Konstnninopelei drohende Stellung einnehmen werde, ede mebims T raten die Nachrtcht vom U-te-rgange» seiner Flotte Pforte überbracht haben. Uebrigens scheinen (saar je Schreibset weiter) ungeachtet des am 20. Oct. erlixte» Sedlagcsdie Ditposttionen Ibrahim Pascha? noch ! AuMchc zu einer neuen Konvemion zu gestatten, da“ sectdem in aüen von ihm besetzten Häfeu'Morea's Und so! die Mannschaft von jonischen Schjff-,n in' Ketten schl qen ließ. Er scheint sich sonacl): auf das Aeuße.ste zubereiten, allem "w dürften unmächtége Versuche sti der seine beschädigten Schiffe Janke und Malta ausbessert, hält alle nach den Dard

enyett ausytelc. Die Tapserkm, mic welcher die? a und oer Albion stet) aus ihren Posten behaupteten, ewunoernswürdig. Das Benehmen der Avitnräle v. H.ydet1 und Ritter de Rigny während des gan- fechreo kann-aUen Befehlshaberu der Marine zum 1Bet1ptele„oienet1. -- Der Kapitaén Ferwes rettete “netgermgon aberunerk'cl)rochenet1Mannschaft die Si *! dem Angenblicke, als feindlicheBrauder tm Begrrff ", ste anzuzünden. Der Cambrian, der Glasgow er Talbot, welche dem schönen Beispjcle des Kaps"- ugen, Befeylshabers der Acmioe, folgten, zor- gänzlich“ dio ahnen entgegen stehenden fcinoltcyen enge, und brachten mehrere Bacterien zum Schwe! auf diese Art war der Sieg vollständig. Das Gx" dauerte vier Stunden ununterbrochen mit einer chkxiblichen Heftigkeit uud Erbitterung fort. Bei- s ist die Sce11e“der Zerstörung, welche sich am des Kamyfes darbot. Jene feindlichen Schiffe,

Dec Dac1n*ouc91chtchc»„

ausgreßc, welches sie jedoch mit gleicher UtU'r- '

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fechce geleitet werden konnten, wuéden vonihreceigenen Piaunjcdajc m Brand geßxckc.

Inland.,

Landtags; Abschied für die Rheinischen Pro- 7 vinzjalzstände. (Forcwkzng)

10) Deögleichen können Wir auch dem Antrag: nicht Start gehen, durch uns Deklaration des Stem- pelgeseßes den unter der Herr|chafc der alten Statu- cen Ungetcetenen Ehemänner" Oterelve Befreiunq yon dem Ervjchaftsstempcl zu vemtljigeu, welcbe M1 GM?! vom 7. März 1822 den überlebenden Ehefrauen bew“!!- lcgc worden ist. Denn die teßxere Befreiung M W Oejelze nur um deshalb angeordnet worden, weil 0“ Frauen nach dem Tode des Mannes sowohl weqen ihk?" “genen Suvsmenz, als zu E ziehung ihrer Kinder, der Reg:] UM), größerer Ecletäsermrg bedürfen; daher denn auch ots Betretung, nur datsn eintritt, wenn se zugleieh mtc Kmderu den Mann Überleben. Dieser Grund tritt aber, der Regel nach, bei dem überlebenden Ehemann? mehr ein. Uedrigenfs ast durcb Entschewunqen des Re- visions und Kaffauonshofes dle Rxcvttqkeie der statt ge- !undenen Anwendung des Gesetzes bereits anerkannt- oayer auch das Für eme AbänderUt-qdesselden angeführte Motiv", daß dadurch zweiselhast'en Prozessen werde vor- geveUgc werden, mehr statt findet.

1!) WU“ haven bereits Unterm 16. Januar d- I- Unseru Fmanzmimster Wegen Befreiung der „Kirchkn meyc nur, xonoern auch der Llrmenanst.lten, Waisendäu' ser, maloen Stiftungen, Schalen und Universuäten von alien Stempclavgaben mtc vorläufiger Jmstruktion ver- sehen und 0arch ]oiche mehr gewährt, als Unsere ge:, - cream Stände in ihrem Gesuche, nm Befreiung ,der Kmhen vom Ecd|chafcs|empel gebeten haben. '

Diese umyaffenoece Dewaldgung in Beziehung auf die Kirchen noch rück.väccs für gültig zu erkkären, und Layer ore seuyer erhobenen Abgaben dieserUrc erstatte" zu lasen, können Wir Uns aber nicht bewoaen finden- Denn es ist mehr gegrÜWet, daß bei Erlassung des Ge“ |etxes VOM 7. .Akärz 1822 den ercven geselzjtcb eine Be- freeung zugesxanoen jet, U10em die im vormaliqeu Gruß- yerzogtyum Berg Unterm 28. Februar 1814 erlassen: Verordnung kcmeswegs von einer zur Gesetzgebung be-

sagt gewesenen Beyörse ausgegangen ist, und daher als

Gcséß "[ck! anerkannt werden kann, Das von den Ständen angefüyrxe Dekret vom Z0.„December 1809 OMR" dagegen sick) leotglscb auf die von der Stempel- avgav'e vecjchtedenen EnkegxstremencsgebüIren.

12) Wenn nun auch in der vorskxhend bemerkten

„Bewiucgung Unsere getreuen Stände Unsere landesvä-_

terlicye BerenwiUegkett, die frommen Stiftungen möq-

[icvst zu vegünsttgen, erkennen wecken, so kö-anen Wir

doch auf das G61Uch um Befreiung dcr Armenanstalten

von der Mahl. und Schlackxtsteuer nicht eingehcn. Dem: " 0a alle Exemcwnen von indirekten Steuern disser Art,

wie die Txfayrung zeigt, zu mancherlei Mißbräucknn Und zu Nachtynlen führen, wélche die Vortheil: des

Cximjcten det metcem Üderst.'iget1, so haben Wir se!bst

Da, wo diese Befreiung früher bestanden hat, solche möq-

lichft beschkänkt, und können Uns z'u Bethjqung-neuer-

Exemceonen um so tvemger entschließen, als in den der

Mahl- und Schlachtsceuer unterworxenen Städten die

Kommanen durch dee tynen dewilligtenZuschläge in den

Stand gescßt werden, die denArmmmnst-lron durch die

Steuer erwachsende, jedenfaUs nicht sehr erhebliche Aus-

gave aus Kommunalmitteln zu decken.

13) Dem Antraae Uteserer getreuen Stände, daß

, nicht gänzlich zerstört, doch nicht mehr im Ge-

nellen bestimmten Schiffe an, mrd rather. ihnen, vorer

der in den vormals Nassauischen Landescveilen noch be-