1827 / 286 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Fri, 07 Dec 1827 18:00:01 GMT) scan diff

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erhütet worden ist. Im Flatauer „Kreise blateern und dick in der Stadt litten einige Kinder stud die Möser" ziemlach allgemein verbreitet, doch guc- der häutiqen Bräune, „doch ist teeneo davon gestocb

nige Impfmxg v

u mehr cöomch gewesen. am911ul.o B ran detibu rg. *- Po tsdam. Charakter der meisten Krankheiten tm Monat Oktober mac katharrbamch -._rheumati1ch- zum eqtzündllchen nch “netgend. Rheumatljcbe und katharrh0111che Fieber wur- den am häufigsten wyhrgenqmmenx auch _ga_b eo mehrexe Ruyxkranke. Even xo vermehren m verj_chredenen._ern sen des Departements, jedoch nur at) enzzexlnen Ortxn, nervöse Faever und «m Do'rfe Wersten, Weßpmgmß schen Kreises, zeigte slch an mehreren Jndsyeouen dte Typhus Krankbecc. Daz Schgrlacvßeber vac mStolpe, Ntedervarnimschen Krems, na_chgelassen, wurde dagegen ziemlmz. väußg iu Pqespgm beobachtet. „In Strausberg erkranken fortwährend yiele Kinder an den "Modern, wexche slch atm) in ernau ehdgestellt haben. sollen. _ F ran'kfuctt). Die kalten Father kommen smmer nocl) sehr häufig vor, auch die Majern Und der Ketchhußcn unter den Kandern dauern fort und Jie erücru gewan- nén' an maa-Mn- Orten eine allgemxmc Ausdreum-q, Woch in sehr gucamger Form. AuetmgenOxtecY, aber nur emzeln, erseheinen dix Mc:1schet1pochra1. YMÜUW bedbachtete man rheumatidche uud gscynxche Leeden, Ha, morryoaoaerbel, Bluc-Longejtionen "“ck. det." Kopfe, Angem, Brust, undxHaks Er-xzaudunqxn, jo wteruen fieber, als die gewöhnltchsten Krankhexren. Jm Yllge "munen war der Gej'undhejtözusraud befriedigend, «und

die Scerdiichkett verblteb in den gewöhnlichen Grät-izen._. lauer mehr oder weniger häufig verbreitet, doch nicht““-

UZ, Pommern. -- Ste tcin. „Im Monat Ok tober gab es der Krankheiten mehrere„“ als im Monat September. Es herrschten nervöje Fteber, welche_hte und va emen'tödtltchcn Charakter annahmen, und be:, Ktudern "ein Krampfhusten _(der dem Keichusten sehr nahe kam). Außerdem zeigten sich ncoch numec Mey“ schenyjamern jm Naugardter Krake, m xvekcyem hesse: 96 Menschen von den ächten und 82 von de:! modtfich teu Blattern ergreffen wurden. Im Randomjchen erqe kam abermajs Scharlacvfieber vor. -- Kösllt|._“ Du Sterbltchkeic blrev wävkcnd des Monats kaober m den Gcäuzon der Gewöhnlxchkext, Fieberkrankyetten herrsch cen noch hie Und da, besonders tm Rummelsvurger Kram. Auch smd durch den plötzlichen Uebergang vou warryer zur kalten und nassen Witterung, viele rheumat1|che Uebel erzeugt worden. Die Masern _in Sxolpe, so w:.ek in den Dörfern Bartinxund Woblqnje, Ruxnmelsvurgs- sehen and in Btt'k[)olz,_ Dramvurgiscven chees-s, dauern fort. In Bublitz gradsceu Rdtbelu uud Ketchyusten u.nd in Lauenburg dae leßrgedachce Krankheit Unter ven Km-

und greift auch diese Krankheit die jetztnichtwettee [

Dee sech. Uebrtgeno trat im Angemeiuen oer katharrßau

rheumatischentzündlick)? Charakter der Krankhsitenn! d r c U ß i s ck c S ta a t s - Z e i t U n g.

verum mevr hervor, und zwar Unter der Form von - thuerven, Aeginen, entzündkichen Affextioneu der Orga oer Bruß-und des Unterleib“, womit gastrUcb gau:ch* Erscheinungen verbunden waren oder für sich besten“

7. Schlesien. -- Breslau. Die häzfigß Krankheitsformm während des Monats Oktober wa k,:tharrhalasch rheumatische Fieber, im Anfange des1*„,

nats zuweclen mit entzündlichen uno gaßxidchen ZU! .

len, die späterbm ja daß rheU-tnatisch-tx_exvd|'z über“; gen. Am 14. 17. und“ 19. trat ein plößltcher WM in dem Zustande aller Kranken ein, und es wurden m“ rere vldßncve Todesfälle durch Schlag, Blaterajyßmlg und bedeuteyde Verschlimmerung oer Fieberkxanken , merkt. Rheumamche Hals, Brust. und Umm“ Entzündungen-erschienen uicht sejten und führtqnejnj mal“ den Tod schnell herbei. Die ächten Menschenhjf tern waren bier bei 3 Erwachsenen ausgebrochen.

cer den Kindern vier gingen die Schaafpocken, Musen, Rötheln und sehr häufig, jedoch nicht bösartig,:zx Scharlach verum. _Za Schöneiche,“Nemnarktsawn Krei» wurde ein DieustmäNcUen von den wahéen Blattern :, fallen. DW Scharlacbfieber war über mehrere Kreise„u

.mentlioh den'N*umarkt*schen, Némptsäxer, Münsterbxrget

Oelsner, Trevnißer, Reichenbacher, Strehlener und Woh

tig. „Dix*Masm1 batten |ck zu Glatz, Cann), W:“„ze'g, hie und da im Breslauer, Habelschwerdter, Muvßu'mgu, Neumarkter und WohlaUerKreis und die Rötheln zuCam melwiß, Steinauer Kreises bei 8 Jnhivtduen vorgefunde Ilm Nerveußebek waren zu Hoydau, Ohlauer Kreises, v 24Kranke116 gestorben. Dasselbenmr zu Puoiaau, Rim _ sann Kreises, zu Gutkelbausen, „Striegauer Kreises, ch Waltersvorf, Habelschwerdter Kr., zu *Cat1tdun.d Glatz, woselbsi 1 Person darangestorben, ausqeb-rochen.„ Liegniß. Der_Gejundheitszustaud .dxr Menschen 11 am Allgemeinen recht günstig. Angemsm durchgreifen Epidemien oder'Kontagionen kamen nicht'vor. - väußgsten wurden Wechselfieber, rheumattsche und, strische Affektionen beobachtet. Dte Sterblichkeit -- sehr mäßig. -- Ov pe1n. Wechselfieber, katharrbalis rheumatische Fiebxer, Hals- und Augen -_Enc_zündu ;5 fiecbtenaruge Hautausschläge, Kolikenund anichteck« arrhöen, waren die Hauptkrankhe-iten unter Erwachsen Bei Kindern zeigten sech vorzüglich Varicellen und "

dern. Zn Dalow, Drambergischeu Kreises, ist ein hißi- sern. Am Netbéllfiebek erkrankten zu Zelu'sex'o, imQW ges Nexoeufieber zum Ausbruch gekommen. - S tr a l- “peiner Km]: fünf und zu Sodom im Lubltntßer M*-

sand. * Die Sterblcchke'ic war im Monat Oétober be-_ 17 Pers0ne'n.

nächtlicher, als in dem leßkvexfiossenen, obgleich die epa- demtvchen Krankheiten, als Scharlachfieber, Röthetu, Masern, Wechselficber u. s. w. nn Ganzen tmmermxhr jm Udnehmen waren, Und meistens nur no_ch !poxtzdijct) angetroffen “wurden. In Greitsxvald graksn'ten “jedoch fortwährend unter den Kandern die Masern auß der Kenyhusten, und in Barth Oje Scharlachfi.*ber,' wojelbst, “ungeachtet aller angesvaxxdten Vorstchtsmaaß egejn, ße sich ]"eßrverbr'eiteten und im Laufe dieses Monats 11 „__Kmoer wegraffce'n. Um dieMitce desselben verminderte sm) jndeß in Greifswald die Zahl der an* beiden voxge, nannten Uebeln Erkrankten, so wie dann auch diese sss, arcegeu Krankheiten an Intensität abyahmen'. Auch „zeigten s1ch an diesem Orte hm und wteder dae Wind-

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“v, Voß.

Zwei starben daran. (Fortseszung folgt.)

Königliche Schauspiel“

Donnerstag, 6. “Dezember. Im Schauspielha" „Die falsche Prima Donna,“ Posse mit Gesang in thheiluugen, nach Adolph Bäuerle, bearbectet von 'Musik-von Iguaß Schuster. (Hr.- Bim) feld, vom K. K. privtlegirten Theater an der Ws den Schauspieler F:öy|tch, als Gaßrolle.) - .

Freitag, “7." Dez. Im Opernhause. Auf Besch“

.„Alceste,“ _großeOpe'r in 3 Abtheil., mit Ballets. “***

stk von Gluck.

Gedruckt bei Feister uud Eisersdorff.

Medacceur I o hn;

AllgeMcine

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M „287.

B*erlin, Freitag, den “"alten December 1827.

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Amtliche Nacbj'ichkcn. *Kronik des Tages." Se. Majestät der" König haben dem Zustiz-Kom-

arius uno Norarius Krüger den Iren zu Stettin,

Charakter eines Justiz.Kommissiqns-„Raths beizule- * gerader. *

Zeitungs - Nachrichten. A u s l a ti d. Paris, 30. November. Unsere Zeitungen snd jekzkt schließlich mat den Wahlen beschäfrcgt, und derener

talks) etwas eintönig, denn er beschränkt sch „auf Ar- lfür and widerdas Mtnisterium, auf allerlei Be-

naugen über die“muchmaßltche Stärke der Parteien-

der neuen Kammer, aus Wahlanekdoten u. s. w. Die zetce zählt jetzt 235 Royalisten gegen 137 Liberale;

Oppofinonsdlätrer geben selbst zu„ daß die vonihnen ausgerechnece Majoricäc durch die Wahlen der gro- Collegien, abnimmt. Der Cour. fr.“ spricht sch0n einiger Zeit davor), daß das Ministerium die Wie- iniührung der Censur vor * der Zusammenberufung

Kammern beabüchciqe; er hatte angekündigt, daß der okatJsamberc ein Gutachten über die Ungeschm-ä- eit diessr Maaßregel verfassen, ,und seinen Coljegen der Bxbliothekder Advokaten zur Mitunterzeichnung! egen würde. Dieses ck| auch, wie die ZeitUng der richtshöfe meldet, "ges'cheyn, der Boxsteher (baronnisr) aber die Niederlegung nicbt “gestaxcex- "

Der Constitutionnel meldet, daß éin'Lager bei Frejus ammengezogen werden wird, und daß zwischenunserm [Wader vor Algier “und den Schiffen res Deys ein LM stattgerUden“ har.“ Beide Nachrichten besmden

:'n der Gazette unter der*Rubrik: „Träumereien.“ FFÜZZprCocencige Rente 101'Fr. 40 C. -- Dceiproe.

r. ., »

London, 27. Nov. Am Sonnabend Nachmittag kwiederum von 5 bis gegen 7 Uhr Kabine'tsrath im wärtigen Amt. * .

Der russcsche Gesandte, Fürst v. Lieven, und der nische Gesandte, Graf d'Alcudia, hatten am Vor- ms desselben Tages Gejchäfte mit dem Grafen Dud- * im auswärtigen Amt.

Gestern Nachmittag traf der Königsbote Holm mit “Peschka von Hrn. Stratford Canning aus Konstan- ope! vom 5. d., wonach zu der Zeit noch ones ruhig selbst gewesen, im auswärtigen Amt ein. Bald nach- ksxxtsxden sich auch fast sämmtliche Kabineesminisker '? ein; *

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dieses Wunsches,

Der französische Geschäftsträ er akte e im - schäfte mit dem Grafen Dudley. g h ' ' g | G'

Heu]: früh smd vom Generallieutenant Clinton“, dem Vejehlsyaver der dritiischen Truppen in Portugal! und heute Nachmittag vom Admiral Codrington Depe- schen ejngelaufen. ' '

Adm'iral-Codrington soll nach der Schlacht bei Na- varino den "Offizieren erklärt haben, daß er während sei- ner ganzen Mugen Dienstlaufbahn bei Matrosen und Saeleuten keine solche Kaltblütégkeék und Ordnung gese- hen habe,“ als an dem glorreichen 20. October. Als in der Nähe desAdmicatsMffé' ein Türkisches LinienschiF uno eme Corvette zU'gleicher Zeit in die Luft sprangen, verursachte das furchtbare Sebauspiel auf einige Minu- nucen eine Pause im Gefechte, kaum war aber diese vorüber, als unter einem dreimaligen Hurrah der Kampf wieder begann und neue Verheerungen unter die Türken brachte, die sich übrigens nach dem Zeugnisse unserer Seeoffiziere auf das Tapferske vertheidigt haben. Ab- miral Codréngton wollte gern die Aegyptischen Schiffe Wonen, aber- die Lage der Sch'ffe, so wie -die Stellung der beiderseitigen Flotten verhinderten: die Ausführung

casselde Schecksal wie die seines Herrn tbeilen.

Capie. Bridgeman von dem Kriegsschiffe the Ratt- lesnake „überbringt dem Admiral Codrington, außer den Insignien des Großkreuz“, nocheinen reich mit Gold verzierten Degen als Geschenk von Sr. KH. dem Her- zogs von Clarence. _ *

Die Ru-fisehe Kkiegsbrigg Maria ist mit Provianeec. für" die Russische Flotte im Mittelländéschen Meere m Portsmouth angekommen; drei andere Russisch: Pro- viancschiffe werden noch erwartet.

Captcaén Parker fsk am 2. November zu Lissabon eingetroffen, um den Befehl Über das nach dem“ Mic- teUändisMn Meere gesandxeSchiffWarspite zu überneh- men. Das Schiff Wellesley, Capccain Fred. Maitland, erwartete die nämliche Bestimmung.

Die Insel Scio, auf welche AdmiralCochrane eine Lamdung beabstchtigte, (und 11-14» den vorgestern mitgé- tbeilteu Nachrcchten aus Konstantinopel auch wirklich aUSgeführt hat) hatte nach einem Privatschreiben nur eine ixhr unbeträchtliche Besatzungvon 400 Mann neu- cxercirter Truppen und 150 Artilleristen, außer 6 bis 700 Mann von der ältern _Mtliz. Das Castell ist sehr verfallen und würde sich gegen einen Angriff nicht halten können. Drei Meine Kriegsschiffe lagen im Hafen, die es aber nicht" wagten, gegen die gut bewaffneten und bemannten Z Griechischen Kriegsbriggs, welche in der Nähe der Insel kreuzten, auszulaufen.

Der Qourier enthält ein Schreiben aus Smyrna vom 17. October, welches sech über die Taktiker oder

neuen Trappen der Türken lustig macht, die sehr schlecht

und die Schiffe des Pascha mußtey *

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