besten des Tages, die von dem Journal des Desbats gegebene Nachricht, daß Hr-kayateaubriand auf das Bateau ver Pairs»Kammer die Entwürfe „zu. einer un. terthänigcn Adresse an den König niederlegen wird, wo durch S. M. angefl-"ht werden soll, einen Minister aus seinem Rache zu entfernen, der die Znstttucionen der Monarchie in Gefahr seße und dieSicherhejc der Krone gefährde.
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London, 27. Rovbr. Man spricht jeßt hier von einer neuen Opoositcon, die stel) geqen das Ministerium bilde und an deren SpißyLord Alcyorp stehe; die Lords Wkilton, Tavistock und Talksrone, desqleichetx*Hr- Cape sollen dazu gehören". Der vormalige UltrasWhig, “Graf “Grey, hat sich ]eßc wie es scheincganz zu _der entgegen- geseßtetj Seite gewendet und namentlichan den Exminister, Grafen Bachurst, eng angeschlossen; er befindet sich seit einiger Zeit auf dem Schloss des leßtern. _
Die Times .sprichc mit Bestimmtheit von der bal- digen Räumqng Spaniens„Seicen der französischen Trup- pen, und von der gleichzeiaigen Räumung Portugal“ Seiten der enalischen Truppen. „
Unsexe Blätter enthalten eineAnzahl .älterer ja- doch zum Thee! interessanter Actenstücke aus Griechen- land, unter anderen ein Tagebuch von Lord Cochrane's Admiralschtff HeUas vom 12.“ August. Der Lord verließ Clarenza am 4. Juni, siteß am 6. zu dem Griechischen Geschwader, recoguoscirte“Suda und kehrte am 11. zur Flotte zurück. Diese bestand aus 8 Brander, einex Cor- vette _Und 14 Briggs. Mit diesen kam er am 16. Juni vor" Alxrandrien an, wo er ein Türkisches Schiff vyu'22 Kanonen verbrannte. Die Hellas führte anfangs Oestxr- reichjsche, nachher Griechcsche Flagge. Da dae Türksat): Flotte auf ihrer Hut war, lichtete Lord Cochcane die Anker; doch wäre er noch länger an der feindlichen Küste geblieben, wenn die Griechtsthen Sch:ff- Vorrärye genug am Bord gehabt hätten. Das ?tegych'che Go- schwader folgte ihm bis Rhod'us; am 2. Juli traf er zu Poros ein. An: 11. nahm er die Pctmacen von Hydra “und Spezzia an Bord imd „segelte nnch Sym; die dortigen Einwohner versprachen ihm 20,000 Dollars für die Fiotte, die aber erst einen Monat jpärer encrict) tec wurden. Am 19. traf“ die Hellas z'u Napoli ein, wo fich'Admiral Codrington mit e_er Ast.: und einigen andern'Scijiffen befand. Dre Griechischéchierung- hatte fich wegen der_Unruhen nach der Festung Burßi geflüch- tet. Lord'Cochrane kehrte hierauf nach Spezzia und von da nacthoros zurück, um Brandes auszurüüen. Am 27. segelte er, mit Mörsern uud Kartäcscheu am Bord, nach MoreaNab; am 29. begegnete er der Gris- chischen Nationalbrigg Socir (der Erlöser), Capitain Thomas (“:]-Engländer); se steuerten zusammen nach Navarino zu, wo ße am 30. eincrafen; eine Abtheilaug der feindlichen Flotte warsauf dem Wege nach Patras begriffen; es wurde Jagd auf ße gemacht; nach éinem Gefschce“ von" 45 Minuten ergab „sich eme fetncltche Cor- vette,- nebst 2 Briggs un_,d'2 Schooneru. Die'Feinde prohten, die Schiffe in die Luft zu sprengen, wenn man .thr Leben nicht Wonen wollte; "worauf der Capit. St. George ihnen erklärte, _Locd Cochcaue habe den Besse)! der Fregatte "und werde nach Europätscher Sirte'verfah re_n_.. 50 Feinde waren geblieben, 35-verwui10et, 2 Ca, puame gelöster, ein dritter schwer vekxvmddet, 272 er'- gaben sich. Zwanng Griechische Frauen wnrden mit ihren Kindexn halbtodr im Raume der Korvette gefun- den. Dies war das erste Tücktfche Kriegsschiff, welches sick) "ergeben," weil die Griechen ]onst kein Quartier zu geben pflegten. -- Ferner befindet slch unterjenen Accen- stücken eine Auffordexung des chier Mehemed Redjchxd Pasxha an_die Najahs vou Salona, nZorm dieselben
eingeladen werden, sich nach Hause zu begeben; einige]
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-legt dem Senate zur Erwägung vor, ob die TURM n'London
“Verwaßen:
1ka Sebwester- Repudltken, Peru und Boltvia.
mealversammlung ward berufen und die Republik ist ettet. See“ werden den dermaligen ZustznoKColum us in Betracht ziehen und diejeni'gm Maßngeln er- jsm,_die Ihnen in4Jörer Weisheitxyen ZLÜUMÜÜU . am angemessensien':chexnen. Es ward Ihnen vom „ekelsecrémtr ein Bericht vorgelegt we_roen. ange m oerAnarchie, welche im Süden herrschte _und 0er ejn'igke'it- welcbe dis ganzeRepubne bedrohte, hkffe ja ich vertorecbe, Colambieu frei und einig der G:. alversammtung zu überliefern. * . . _ _
Dcr Courier äußert" über diese Rede: Polwar fetert ; eigenen Thann, in einer Sprache, 05: ]einen Freun- uichsanders als angenehm sein könnte, wäre sie von end anderen Lappan, als von den seinigen gekomn'wn;
derselbeq, heißt es darin, hättenbereits dem Aslan); geschrieben, daß dies ihre Adücht wäre, jedoch Wären für ihr, Leben besorgt. Der Seraskier verspricht jd saber Sicherheit und anückgabe „i_hrekEiesench» Das Document ist aus“Thebcn vom 6. August dati und das angehängte Schreibeu des NazirAslan' vom 3. August aus Kostré, worin derselbe den Raj eine Frist von „14 Tagen seßr. - Dann folgt ein ., recht des General Church au die Griechijche Regie“, über Obiges, datirt Isthmus von Corinth, 10. Sep“ M.Sc., demzufolge jene Aufforderungen bei den Pot“ ten keine Wirkuag hervorgebracht hätten. Der Ser kier, “wird darin gemeldet, habe fich wegen ausgehw ner Unruhen unter den Albanesern- aus Theben und., vadia uach Albanten zurückgezogen. Omer Pascha fehligte in Attika Und Boeslien. Die griechischcn G rillaö hatten dem Seraskier mitten aus dem Lager Kameele weggenommen; dieser ließ, um seine Wuth kühlen, dagegen 25 Gefangene enrhaupten. Am 5. S. tember griffen sie 4000“Tarkcn an," __welche die Heer“ des Seraskiers bescl)ützcen,_ vertrieben dieselben undd men ihnen 400 Schaafe. -- Cin Tagsbefebl des Gen Church aus dem Lagerbei Napoli, 15. August, en . einen Bericht über den Sieg des Nekitas Stamas'“ polus am 10. August,. über die'“ Araber bei Leonda Letztere verloren an 400 Mann. - Das leßte ]enerA |PräfioeutspskUhl WWU" einzunehmen. *
tenstücke ist ein Ueberschlag .der Einkünfte Morea's-u Brüssel; 2- Decbr. Dkk Kökiglick)? Gesandte der Insel", aus einem SenatsProcokoÜe vom 26. A m vävßlich" Stuhle,*Graf "Teiles, ist vorgestern „gust; (7. Sept.), diesesben wexden “darin auf 2,236,75 n hier UIQ Rox" WILZWIM-
Türk. Péaster (319 535 Lskrl.) geschätzt. Die Committee E-én-östecreicvascherCabinets Courier ging“ vorgestern, * kommend, mic Depeschen nach Wien hier.
äüige Selbstpreisung bx'léipigt _und erinnert Uns mm- an-Lie wahrhaft heroijchen Tvaten, die er vollbracht ,als an die Affectatjon oder Schwäche, welche einige eile seiner neuern“ Laufbahn bezeichnek hat. Wir ge- ken hiebei des Eifers, womit“ er bei seiner Rückkehr _ Peru cs unternahm, alle Angelegenheiren der Re- lik'in Ordnung zu bringen, dann der Raschbeitxmic cher er aus dem Amte trat, „mit dem Entlehlusse, elbe nie wieder zu übernehmen, und endlich der .Be-
des Pelopownes verpachtet oder für Rechnung des N fck." . tional ; Schaßes einqesammelt'werden sollen. “ . * ' Wir haben Batavische Zeitungen bis zum 11. Aus" Den n'euesten Nachrichten aus Südamerika zufelg ( erhalten, in denen s1ch_sedoch wenig politische Neu- scheinen in Gagqunil xzoch- ernste Unruhen obzuwalt' eiten befinden. Aus dem Blaue vom 31. „Jul: er- Lima-Zeérungen dis zum 8. Juni melden, da'ßd “, daß zu “der Zeit die FeinOseligkeiten “in den Für- -C“pt1greß -am,5. dess. Mes. instanrt w'ordem Gene thüme'rn sortdauértcn", daß dieInsurgenten wieder- Santa Cruz hat die Präfidenteuskeüe niedergelegt, Angrtffe gemacht yama, abeanUtVerlust zurückge- drang jn jyn, die “Leitung der innern “&ngelegenbeit ben wdroen'ivarén. -- Seit den leßten Berechce'n wa- zu behalten, was ec jedoch ablehnte'. Hierauf'wurdek vier niederländixche Schiffe, sämmtltchmic Truppen General Jose de la Mar zum' Präsidenten undD.' Bord, glücklich m_ Batavia angelangt.
nuel Salazar y Baqmjano zum Vtceprästoencen aus _ k 1 Jahre gewählt. , ' “ Die neuesten Nordamerikanischen Zeitungen enth I n l a n d.
“ren die Anrede, welche .derVecepräßdenc von Columbk Santander,: an den Präsidenten Bolivar“, nach, des (letzthin gemeldeten),feterlichen Einzug in Bogota, Regierungsp'aUast gehalten hat, desgletchen die R; Bolivars an“ den columbischen “Congreß bei Ableiftu des C'iQes und die darauf „von dem Präsidenceud Senats gehaltene Rede. Bolivars Rede laytet fplg'
Mersch u rg, 29. Nov. Nachdem der zweite Pro- éalLandtaq dec Provnxz Sachsen die Bérarhung'der zu Allerhöchsten Orts“ besttmmten Angelegenheiten „dévim vorgeschriebenen Wege angebrachten Gesuche digth'atce', wurde dersxlbe heute in dxssen Sitzunqssaale ck den Landtags Koinmiss-rtus, “Hrn. Get). Staats- i'stev v. Klewiz Exc., feserlick) gelcylosseu. Der Herr dxsgs-Commeffarius -yeretmgce hierauf Sr. Exc, Deu 1.Landtags'Marxcha11„regierenden Glase" zu Stoll- chrnigeroOe, dre Herren Abgeordneten, die Milt “„Civjl- uno getsciiaxen Behörden bei ßes) zur 5(Ntc- t-afel; 'in dem ,Gefüh'ie der éhrfurchtövoUsren Dank Ü] sprachen sch“ dae" heißén Wünsche fü: Das del Maj. des Königs und des Kroa-prnrzen Königliche .eit. aus, worauf s1ch rie Gejeuxectyafc, durchdrungen treuer Liebt jür König und Vaterland, trennte.
Liegn'tlz. „AMD die kleene Und unbemittelce, zur mkenauer'KirQ)fal)rt gehörige Dorfgemeinde zu Wo! dorf, Sprocraux'QM Kreises, ist nunmehr im Bejiße “_ne'Uen; “wassaven und wohl' eingerachtetcn Schul s's- Die Schul|ub2 ist gexäumig, bell Und mit Ueüien verjxven, das Wohngelaß für den künftig an- utndeu ci'ge'nen Lehrer freundlick) und beqa-„m', das ngebäude passcnd'und gletchs'qlls mQfftv. Der 11.. ember war der erfreuends Tag der fewrliclxen Weihe s Gebäudes zu seiner Brstimmuna. -- Ohne kräf- Unterstüßung der Commune von Seiten desSchul-
. Als ich zum erstenmale die höchste Würde annah versprach ich, die Constecucion“nach_ meinen bester; Kr ceu, - das heißt, als ein Soldat,; atisrecht“ zu erhalt Bsim.Morgenrotk) des Revolutionskampfes malschk ich "ckck demSÜ'“en .unQ erweckte das ganze noch um dem spanischeu Joche schlummemde Land zur Freibk Die" Republik ward zu C'cnem Ganzen veremc. P rief den columbakchen Soloaken um Schutz “an und '- xcamemjr, als Diccator, sein Schick1al.- Bajo wal“ jeme Feinde im Triumphe aufgeführt, und unterW Schatten der columbischen Befreiungsfahnen entstand
o_ie Zastetrachc schleuderce ibre Fackel unter' die Cola _ hier: der Norden wollte die Grundges-„ße vx'rl-tzen. ' Zet) vernahm Oje Méloung von den bruoermörOerisck1 Waffen, ich flog nachdem Schauplatz der V.rwirrun und mit einem Decker (vom 2. Im. 1827) stellte 1" Freedcn und Einigkeit wieder der. Ordnung und ÖW. lache Ruhe folycen bald. -- Der Congreß vernahm d' Skimme des nach einer Reform schreienden Volks; oi
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hät" jedoch ojexe Lodrede wohl sparen können. Seine,-
:willigkeit, womit er bald daran sch dazu verstand,
- zerstreute.
Patrone, Freiherrn von Bibran auf Modlau- wk" das Werk fkkilkck) ni-.1*-t ausgeführt worden. Dersclbk hat, außer einem schickiichen BaUplahe und hinreichenden! Lande zurAnlegunq eines erteuö, das gesammte Ban“, Matertale: als Holz, Ztegcln und Elsen unentgeldlkcb vergegeben, so daß dae Gemeinde bloß das Arbciwwbnx an die Professionisten zu zahlen, und die Haud- und, Spann:_Dieuste za le-ßen gehabt hat. - Dees ist das 1ech|e neue massive Schulhaus in der obgedachken Pa“, koch!k, welches in Zeit von 12 thren, darch großmü“ thige Utteerstülzunaen des "genannten Herrn Patroni- eineö seltenen Beföxdexers 0er kirchlichcn und Sebulx zwecke, und durch 'rühmltcbe„Anstrengungen der bkkksffsn“ den Gemeinden im Dasein getreten ist. -- Primkmau, Langen, Krampf, Lauterbach, Armaé'ebrmm und Wol- fersoorf erfreuen such dieses eben 'so wohltyätigen als ck- renvoljcn Vdrzuges. „ '
Zu Niederlaugenölse, Laubanschen Kreises, ['t-"b vor kurzem der daüge Gedinqegärtuer Jovan" Cvrtstopb ;Lau m demKAltar von 90 Jahres, 9 Monat!" und 17 Tagen. Er zeuqte mtr 3“Frauen 25 .andev- UWLU “' 49 Enkel und 28 Urenkek, mutzm eineNachk0mmsnjchafk von 102 Seelen erlebte.
::.
Vermischte Nachricbxen.
Constantinopel, von den Türken Zstambul oder Stamdul genat1m,*welch:s von dem Griechischen xz; 77;- MA“ ("“ck der SUN), “womit [l)re N.1c1)b.1rn, wenn man "s auf dem Weg?. dahin antraf, die “Frage, wovtn ste onren, zu beantworten pflegten, gemacht zu sein 'Mit", ist eine der größten Stücke von Europa, und hat zugleccv dre "vortyeiihajcejte uud ficherste Laas, die em Oxc- m (der Welt habenkann. Dxcje decühmreStadt war 10on vor drtcccyqchauséno Jayren unter dén: NU)- men Byzanz bekannt;“ ste machce'eiuen voa) den kleenen gxtecprn Staaten aus, bis sie der römische Kaiser Vexpastgn semem Reiche unterwarf, und Kaiser Seve- “kus- Segel! d'en „seh da? Prov7nz empörte, nach eine: “"S"" Belagerung" völitg zerstöcte, und Die Emwohncr Der erste“ chti|xliche Kaiser, Constantin der ©4913?- skeUtese wieder, km“:“;ayre 330 mac!) Chr. Geb. 9?!“- UUO Machte ste zum Slkz der rdrn:1che11 Rexxicrung. Von Mm erhielt ste „ihren gegenwäcthen Namen Con- !ZÜUUUMU- Sie war, wie das alte Rom, aus sehen 32359?!" erbaut,“ daher fie auch durch em auskrückltcws- WWU „auf einer Säule Neu Rom aénannt wurde. Nach Zeklheilung des großen römeschen Reichs unter Tbcodoö Vlted Conskantmopel hte Hauptsxadc und Rxfiwnz des UWkgeUlä:10i1chen Kaiserthums. In dieser Belfassung dlteb sie an Der prlze 'etnes Réjcvs, das immer mehr heravsank, bis ohm endlich'dee osmexnnischen Türkcn ein Ende machren. Mohamed 11. nahm ste im Jahre 1433 xtiach einer überaus merkwürdigen Belageru-vg von 54 Tagen durch Sturm em, und machte ße nachher zur Hauptstadt des tüxktschen Reich-s.“ * Constanttaaopel bllELt *em Dreieok, dessen eine Seite vom Lande, die beiden andern aber von zwei Meeren vegränzc wcrden. * Gegen Mittag ask nämlich dasweiße Meer von Marmota und der Heliesponr, gegen Mor- qen aber der Auslauf des schwarzen Meexes. Sie l'ieat in zwei Welttyeilxn, nämlich an der äußersten prße unseres gebtloetcn Europa, gegc'nüber dem großen Weltrheile Asten, von dcm ste nur Durch rim- klerxne '))?eerenge getrennt wird. Diese "Meerenge bildet zuglctcb mit einem in das Land hineindringenden Kanal, 'in den ein Flußsällr, einen unarmeirkgroßen, sicheren und be- quemen Hafen für die Schtffe. _ Constantinopcl stellt stel) von Außen auf etneKeßk vorzügliche Art dem Auge dar; es erhebt fich anmaytcg