1935 / 242 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 16 Oct 1935 18:00:01 GMT) scan diff

Reichs- und Staatsanztejger Nr. 242 vom 16. *Okiober 1935. S. 2

Handelsieil.

Der deutsche Außenhandel im September 1935.

leisck) nicht zngewiescn sind, wird der Schlachtschein von dem zu- tändigcn ScblacbtviehberWertungsverban-d auSgestellt.

- § 2.

Der Fleiscbbéscbauer hat an Hand der vbrgelegten Schlacht- schciiie darauf zu achten, daß nicht mehr Schweine zur Schlachtung zugelassen werden, als durch die Schlachtscheme zugebilligt Wordcn siiid. § 3

Notschlachtii1igcn bmi Schweinen, dere_n Fleisch geivexblicben Ziveckcn ziigkfiihrt 1110111011 s1*-[l,_l)-.1t ber Fleischbeschiiiier spatestcns innsrbalb einer Woche dem Obermeister der zustandigen Innung fiir das Flcisckxrbaiidwerk anzuzeigen.

§ 4.

Nach der Schlachtung hat _der_ Fleischbexchaner den fiir ibn vorgesehenen Tkil dcs Sch111cht1chems aiiszu ullen und Mit dem Bcichanstci1ipcl 511 1101109011,

§ 5. Tiefe Verordnung tritt am 25. Oktober 1935 in Kraft. Berlin, 11811 16. Oktober 1935. Der Rcichsministcr des Innern. J. B.: Pfundtner.

Vorzulegen vor Beginn der Schlachtvieb- und Fleischbeschau. Vom Sckxlachtberechtigten nach Außfüllung

und Stempelnng an die Innung zurückzugeben.“

Schlachts-heiml) , Gilt niir in der 233011)? vom ............ bis ............. 193..

Wiegebestätignng entsprechend der An- ordnung Nr. 21 der Hauptvereinigung der Deutschen Viehwirt- schaft vom 14. Oktober 1935. Auszufüllcn vor Beginn der Schlacht- vieh- u, Fleischbeschau.

Firma ............................ . .

ist berechtigt,

. . .. . . Stück schwere Schweinei) ........ . ..... Stiick mittlere Schweine 2) ....... . ..... Stück leichte Schivsine 2) ......... ...... Stiick Sauen, Eber oder Altschneider zu schlachten.

; ---------- ". . ., dEn ----------------- Unterschrift

des Wiegémeisters oder des Verkäufers oder des Käufers.

_ Der Obermeister der Innung fiir das FleischérhandWcrk,

Durch den Fleischbeschauer auSzufüllen. Der Fleischbeschaner bescheinigt unter Ziigrundelegung der oben angegebenen

Gewichte durch Stempelaufdruck, dasz

Beschau Legen Vorlage dieies Scheins,

stempel ,des

..... Stück schivere Schweine . * Fleischbeschaners Vergleiche

mittlere Schiveine An- 2 leichte Schivcine merkung ) . .. .. Sauen, Eber oder Altichneider

zur Schlachtung zugelassen und geschlachtet 10019011 sind.

oo-oo

ec.

Anmerkiing 1): Anf eincm Schinchtschein dürfen" nur die in Aussicht (10110111111011011 Schlachtungen eines Tages aufgefubri Werben.

2111111011011 (] L): Als schwcres Schwein gilt Klasse 911110 13,1";er 240 Pfd. Als mittleres Sibivein gilt Klasse 0, 200-240 Psd. Als leichtes Schwein gilt Iilaise cl-f, unter 200 Pfd.

Preußen.

Bekanntmachung.

Tem Markscbcidcr Ernst Hoff isi vbn uns iinterm 21. Mai 1935 die Berechtigung zur sclbstandigcii Ausfuhrung 11011 Markscheiderarbeiten 1111101111116 dcs _Preiißisckxn Staats- gebietes erteilt Wordcii. Sein Wohnsiß 1st Hoheanßen a. d. Oder. Torfmund, dcn 11, Oktober 1935. Preußisches Oberbexgami.

Bekanntmachung.

Anf (Brimd bis ,L 1 des Gcscßcs über die Einziehung k011111111111stiscbcn Vermögens Vom 26. Mai 1933 (Reichs- gcscßbl. ] S. 293) in Verbindung mit der Verordnung zur T111111f1'i1111iiig dcs Gcscßes vom 31. Mai 1933 (Geseßsamml. Nr. 39) 11110 dcm (5309130 iiber die Einziehung volks- und staatsfeindliclzen Vermögens vom 14. Juli 1933 (Reichs- gcscizbl. ] 'S. 479) wird Hiermit das Sparguthaben des friiheren Rcicbsbanncrs Criniiz bci der Kreissparkasse Luckau, Zivcigsicxlc Ckiiliß, in Höhe Von 4,68 RM für den Preußi- schen Staat cingszogcn.

(bciiiiiß § 3 das Gcseßes vom 26. Mai 1933 erlöschen alle an 00111- eingezogenen Vermögen bestéhenden Rechte.

Tiefe Veröffentlichung tritt an Stelle der Zustellung nach § 6 des Gcscizcs Vom 26. Mai 1933.

Frankfiirt (Odcr), den 10. Oktober 1935.

Der Regioriingspräsident. J. A,: Möbus.

Nichtamtliches.

Kunst und Wissenschaft.

Spielplan der Berliner Staatstheater. Donnerstag, den 17. Oktober. Staatsoper: D e r R 0 se 11 k a v a l i e r. Musikalische Leitung: Clemens Krauß. Beginn: 19% Uhr. Schauspielhaus. ZWei Herren aus Verona. von Shakespeare. Beginn; 20 Uhr.

Komödie

Die Einfuhr War im September „mit 318 Mill. RM ebenso hoch wie im Vormonat, Eine Erhohung der Einfuhr von Lebensmitieln um 5 Mill. RM wurde durcb eine annahernd gleich Yorke Abnahme de_rRohstoffeinfuhr ungefahr auYeglichen. 'Die

infuhr von Ferngwaren War egenüber dem ormongt nicbt

vcräwdcrt. Die Steigerun, der ebensmitteleinfuhr entfällt vor- niiegend au viehwirtscba tli e Er'eu nisse, wieUEier, Biuret, Fleisch und c“cbmalz, dagegen it die in uhr von Kuchengeivächscn nach einem Rückgang im Vormonat der Jahreszeit entsprechend Weiter gesnnkcn. Im Rahmen der Rohstoffeinfuhr sind Vor- nebmlich die Be üge von Holz und Textilrobs ffen _q-esnnken, da- gegen bat die 4iinfubi: von Mineralolen, obtabak, Eisenerzen und einigen anderen Roh- und Halb to fxn zugenommen. ,

Die Entwicklung der Einfuhr na ändern zeigt im einzelnen

FWF? Untchbiede, Stark vermindertUWar die Em Uhr aus

11 [and (6013, Oelkucben), Italien (KuchengYWächse, bst) und den Nieberlanden (Kii engewä se). Tage en sind die Bezuge gus Beigien-Luxembnrg „bomasp osphatme ), Bulgarien (Eier), Dänemark (BUttei'), Griechenland (Rohtabak) i_m-d Rumänien (Mineralöle) qestiegen. Von den überseeischen Ländern konnten V'ritißcb-Siidafrika (Kiipfer) und Chile (Wolle) ihren Absaß nach Deut chland etivas erhohen.

Einfuhr im September 1935. Warengruppen August Sépk- Jan./Sepk.

Millionen RM 1. Lebende Tiere. . . . . . . . 3,3 2,6 27,1 11. Lebensmitt-Zl und Getränke . .

64,8 69,8 703,8 111. Rohstoffe und halbfertige Waren 209,7 205,5 1924,8 117. Fertige Waren

39,8 40,0 437,2 Zusammen 1.-117.

317,6 317,9 30929 7. Gold und Silber . . . . . . 14,1 13,9 102,2

Die Ausfuhr hat gegenüber dem Vormonat um rund 5 Mill. Reichsmark zugenommen. Die Steigerung, die im Zug der aisbn- iiblichen Herbstbelebun erivartet werden konnte, war jed nicht unahme der en nur Rohto fe beteiligt,

eamtausfuhr--waren im Wesentli ntwicklung M

Die Fertigtvarenausfuhr bat, abivei den Vorjahren, leicht abgenommen.

Die geringe Steigerun der Ausfuhr im September entfallt ausschließlich auf europäi che Länder. Zugenommen hat vor allem der Absaß nach elgien-Luxemburg, Dänemark, Groß- britannien, Italien, Oesterreich, Schweden und der Tschechoslowa- kei. Diesen Zunabmen stehen Rückgänge bei der Ausfuhr nach Bulgarien, Frankreich, den Niederlanden und Norivegen gegen- über. Der AbsaYnach den überseeischen Ländern War im gan en geringer als im 9111101101. Abgenommen hat in er ter Linie ie Ausfuhr nach China, Britiscb-Jndien, Argentinien, rasilien und den Vereinigten Staaten von Amerika.

I ktark wie im Durch chnitt der VoYahre. An der

end von der

- fahr eugen um 8,6 Mili. RM soWie von

Eine nennensWerte nach Aegypten auf.

Ausfuhr im September 1935. Warengruppen AuZZs? SSN“ JUW/Sept.

illio 11 e n RM 1. Lebende Tiere . . . . . . . . 0,1 0,2 1,9 11. Lebensmittel und Getränke . . 5,6 6,4 52,2 111, Rohstoffe und balbfertige Waren 61,0 66,8 551,9

117. Fertige Waren . . . . . . . 300,9 299,6 2456,0

Zusammen 1.417. 367,6 373,0 3062? ?. Goid und Silber . . . . . . 2,7 3,3 33,3

Die Handelsbilanz schlie tim September mit einem Ausfuhr- überschuß von 55 Mill. R gegenüber 50 Mill. RM im Vor- monax' ab. Einer Stei erung der Aktivität. der Gesamtheit der europaischen Lander ste t eine Passivierung im Verkehr mit den Ueberseeländern gegeniiber. ' .

Im einzelnen sind im Außenhandel des Monats September folgende VeräKderungen hervorzuheben:

In der Einfuhr von Lebensmitteln und Getränken sind Stei- Zerung bei Eiern (+ 2,3 Mill. RM), Butter ([+ 1,8 Miki. RM

Steigerung Weist lediglich die AUZfilhs

leisch + 1,2 Mill. RM), Schmalz (+ 1,2 Mi RM) und ZiickeY + 1,1 ill, RM zu verzeichnen. Diese Zunahmen Wurden isis- WLise durch eine erminderung des Bezuges von Kiichcngcwächien (_ 3,4 Mill. RM) ausgeglichen, .in der Robstoffeinfuhr sind die Bezüge von Hol um 5,3 Mill. Reichsmark und von Textiirohstoffen um 4,6 Mi . RM zuriick- egangen. Bei den leFeren entfäüt die Abnahme vorwiegend aus Fla s soWie Baumwo e. 'n geringerem Umfang (_ 1,0 Mix]? ei smark) ist_ferner au die Einfuhr von Oelkuchen zurii «gangen. Diejen Abnahmen stehen Einfuhrsteigerun en "be) ineralölen (+ 2,5 Mill. RM) Rohtabak (+ 1,5 Mi . RM Eisenerzen (+ 1,3 Mill. RM), Éisen (+ 13 Mill. RM), in' (+ 1,2 Mill. RM) und Thomasphosphatmebl (+ 1,0 Mill. M, gegeniiber. . Die Einßuhr von Fertigwaren Weist auch im einzelnen keine nennensWerten Veränderungen auf. _ An der Erhöhun der RoZstoffausfuhr Waren vorwiegend Kohlen (+ 19 Mill. M) und oks (+ 19 Mill. RM) beteilig * In der Fertigmarenausfuhr hat der Äbsay von TextilerZZkii , nissen im ug der Saisonbewegung weiter, und War um 4,1 1 Reichsmar , zugenommen. Ferner ist die AUZLUHY von Wasser; Kinderspielzeug um 1,5 isl. RM gestiegen. Bei den iibrigen FertiJerzeugms en Wat die Ausfuhr dagegen meist rückÖängig. So ist ie Ausfu r v_o EisenerzeuZJnissen um 2,4 Mill. M, von Maschinen um 23 Mi Reichsmar und von chemischen und pharmazeutischen Erzeng- nissen um 1,3 Mil]. RM gesunken.

W

Die Veichäfügungslage ,der Rundfunkindustrie.

Wie wir“ hörkn, ist die “Beschiistigung der “Rundfunkinbustrie im bisherigen Verlauf des Jahrés 1935 nicht so be riedigend e- Wesen Wie in der entf rechenden Vorjahrszeit. Der bsaß "1 ich verringe'i't, da die Konkumenten nicbi in gleichem Maße als 011121 auftreten Wie im v-origen Jiahr. Ueber den Einfluß der Vorrate 011 älteren Modellen sind die Ansikhten nicht ganz einheitlich. Es

wird zwar allgemein festgestellt, daß mehr ältere Modelle 0111-

Markt sind als im Vorjahr, jedoch Wird bon einer Seite gesagt, daß deren Zahl bei dem Umfang des Riiiidiunkgeschäftes nicht aus- scnggeb-an sci, ivährknd andere gerade dissem Faktor einen be- Yimnienden Einfluß zuschreiben. Tie Vorräte aus der neuen "*roduktion Werden durch die im allgemeinen bereits der Absatz- kurbe angcp-aßten Erzcngung betimmt. _ ,

Man fiihrt die angsnblickli )e schlechtere Abfaßeniwickliiitg 111 erster Linie beis-Yielsw-eise bei der Firma C. Loren?) A.-G. darauf znxiick, daß die Saisonkäiife iwc!) nicbt eingeséßt ha en. Die Pro- duktion 1301 bicr 1111101 der des Vorjabrcs elcgeii.

Wie wir in Ergänzung dicser Mitteilungen von der Tele- fniiian-Gescllsckwft fiir drahtlose Tele_ra;7hie m. b. H.„erf0[1re11, kann eine genaiie "Prognose über den - erlaui des Geschaftsjabres UUch nicbt aufgestellt Werden, da die Erfahrung lehrt, dqß die Ab- sabemwickliing in den einzelnen Jahren sehr unterschiedlich *ge- Wesen ist. Der Beginn der Saison hat zivar se 11 eiittmiscbt, hier- aus aber Folgerungen auf das 1101150 Jahr zu ieben, sei _berfruht, da man 111111191" noch die Hoffnung auf. lebbafiercn Auftrags- eingang hegt. Bisher liegt das GLsCbäft jedoch“ 30 % 11111810 Vor- jahrsbbhe. Fiir die Gründe eines Riickganges konnten verscbiedene Momente angegeben Werden. Hierin gehört vor alleiii die Ent- wickliingskkurve der deutschen Riindfnnkbbrer ahl. Wahrend bei- spielsiVeise das-Jaln 1934 von April bis - ngust eine Zunahme um 16 000 Riindfun'khörer brachte, ist in derselben, „Zeit deslaufen- den Jahres eine Abnahme nm 184000 "zu verzeichnen. Diese Ab- nahme dcs Käiifeykreiscs wirkte [Lich naturlich im Absaß aus, Der Aiigiist 1935 brachte eine 311110 me von 25000 gegen 82000 im AUgii'st des Vorjahres. Im September 1935 War dex AnstreYLbbn 110000 gegen 133 000 im September 1934 zu vexzeichnen. ah- iend im September 1934 die Zahl der Riindfunkhorer um 130 000 über dsr Zahl WM 11. Mai 109, ist im September 1935=deY_Siand„ vom 1. Mai noch nicht erreicht morden. BeimTelefnnksn ist man nun der A1.sicbt, diis; 1198110911002? geschehencninsse 11111 die K*aufl'iist 001 Hörer zu steigern, da die Kauflust 10 nicbt aliein 11011 der Gute des auf den Markt gebracbien Materials beeinflußt wird.

Bei d 11 Radio A.:(H. DS. Loewe ist der bisherige_ Verlauf des Gsichäétsjabres znfricdenstellend geivesen. Man hat insbeison- dcre im Numist und September, den er'sten Monaten dcr Saison, größere Umxsäße Verzeicl nen können ais in der entsprechenden Vor- jahrszeit, im Oktober bot das (He'scbafi-y 501111 wieder nachgel-asssn. Insgesamt gesehen mar bier auch die _Saison bisher bessernals im Vorjahr. Ein Riickschlniz auf die Weitere Entwicklung laßt sich hieraus naturgemäß nicht zisben.

Sitzung des Beirats der Wirtschaftsgruppe Gaststätten:: und Beherbergungsgeuwrbe.

Im Anschluß an die Kölner ArbeitstagunJ der _Bezirks- rup enleiter und Beirksgeschäftsfiihrer tagte er Beirat der ZLirtcbaftsgruppe Gastktätten- und BeherbergungngWerbe _Unter Leitung von Herrn Friß Dreesen, Godesberg. _Zn ieser Sitzung wurde die neue Beitragsordnung der WWU atsgruppe ver- kündet. Tragen der MitgliederbeWegunÉ, der inanzgebarung und der rganisation Fanden auf der aßesordiiunß). Im be- sonderen wurde der entralverwaltung'z er'Wirts aftsgruppe Gaststätten: und BeherbergungsgeWerbe fur die sparsqme Wirt- schafts- und Finanzfiihrung die Anerkennung des Beirats aus- gesprochen.

“___

“* Berliner Börse ,am - 16. Oktober.

Immer noch "abibcirteiide' Haltung.

Trotz der bekannten günstigen deutschen 'Außen anbelsbila- *

mit einem gegen den Vormonat um 5 Miüionen M„erhbhte _Aktiv'ialdo und 1109 der iiberWiegend erfolgreichen Ab Zhiussß denß icher anustriebetriebe verharrte auch die heutige or'se 111 11,1, wartendLr Haltung. Die ungewisse Entwickiung der außenpoly tischen Dinge wirkt sich immer noch lä-hmeri-d in_kbezng anf delt Geschäftsumfang aus. Zeitivei-se herrschte heute 1309933 Auftrags- losigkeit. Kleine Ordereingänge bemerkte man Tür Laura-Hiiiiß und Stokberger Zink. Die Kursentwicklung der Papiere War _1111- Verkauf ziemlich uneinheitlich, Schivankn'ngeu größeren Ausmaßes;

_ blieben jedoch aus.

Am M-ontanmarkt konnten lediglich Schiss. Bergbau ihren" Stand um 1% erhölben. Stolberger Zink horte man 74%, Hoescß Verloren %, Laura *iitte %, Klöckner iwb des bekannten Yb,- ick1111sscs %, ebenso Mannesmann % und Rbeinstabi %%. Von den Braunkohleniverten bite man Eintracht 186%, JUL'GLUUÜ aben (MY nach, und R einische Br-aunkohlen konnten [e1cht be; ?estigen. m Kalimarkt *eßten Westeregeln die gestern «begonnene AbWärtsen-iWicklung mit 1% % ort. Kali-Aschersleben Der_lbi'eü % % Allgemein Waren die erluste der notierten chem11chen Werte. Sie errei- ten bis zu % %. Der Elektromarit verz-eich*- nete ebenfalls bur )*Weg Verluéte. Lediglich ChadexSsrie 4 bis 0 erhöhten um 5,5 M. Und Eektr. Liefernn-gen horte marx, % 91 höher. Sonst verloren Elektr. Werke Schlei. und Gesiurel ji % %. Sch1ickert, Siemens und Elektr. Licht und Kraét gabeit % % na . In den' Spe i-alpapieren verzeichneten Ver uste mri je % C arlottenburger 5 asser und A1chafsßnbnrger Zellsto/fH-

eidmüble Papiere gaben um % % nach, Daimler bxrloreii

est lagen Wieder die Schiffahrts'iverte. GOW1nne erzielten s-mijt **„ortmun-der Union mit %, %, Junghans m1t % % und Aku wie A.-G, für Verkehr und Orenstein & Koppel mit xe %._ Am Kaßsamarkt hörte man bon dexi Groß-bankpapiexen Ver!" liner Hande sgaeiell'schaft mit 111%, 0110 um % % hoher, als gestern. Commerzbank lagen gehalten, Deutiche und Dresbii-et aben um je % % nach. iich cim Rentenmarkt w-aren iiur kleinß ßmsäße festzustellen; dieKurse verzeichneten nur geringe Ver- änderungen. Tagesgeld hörte man 3 bis 3%. Der Dollar notierté in Berlin 2,488 und das Pfund 12,21% (12,20).

Börsenkennziffem fiir die Woche vom 7. bis 12. Oktober.

Die vom Statistischen Reichsamt erreibneten Bbrienfennziiiern stellen sick) in der Woche vom 7. bis 12.-' Oktober 1111 Vergleich ZU

Vorrvocbe wie folgt:

Wochendurchschnitt Monats- vom 7. 10. vom 30. 9, durcbiibnitt bis 12.10. bis 5. 10. Septembek

99,37 98,62 99,84 84,27 83,79 85,48 96,74 * 96,46 98,63 91,47 90,98 92,68

Aktienkurse (Index 1924 bis 1926 .=- 100) Vergbau und Schwerindustrie Verarbeitende Industrie . . ande! und Gewerbe . . . esamt urSniveau der “%igen Wertpapiere_ Pfandbriefe der Hypotheken- Bansen ...-.... Pfandbriefe der öffentlich- rechtlichen Kredit-Anftalten 'Kommunalobligationen . . . Oeffentliche Anleihen . . . Durchschniti Außerdem: Jndustrieobligationen . . . *La/„ige Gemeindß, umschulbun99anleihe . .

96,18 96,35 94 84 9 ,9_6 93:72 _ ,91 92,21 92,64 94,94 95,14 101,14 101,43

86,47 86,96

96,17 94,80 93,62 92,39 - 94,93 101,42

87,09

Reichs- und Staatsanzeiger AT:“. 242 vom 16. Oktober 1935. S. 3

_“-

Der deutsch-polnische Außenhandel im Jahre 1935.

Deutschland quens erster Lieferant.

Warschau, 10. Okiober.“ Nach den vom polnischeii Statistisckzen Hauplamt _VLroffentltchten'ZaLlen iiber die Entwicklung es dcntsch-polinsckxn Handels im_ (zahre 1935 ergibt sich eine Wenn mich nur geringe Schrumpsung des Warenhandels gegeniiber 1934, Die polnische Gasamieinfuhr aus Deutschland erreichte in den Monaten Januar bis August eine Höhe von 81,7 Mill. Zloty gegeniiber 111111 68,5 Mill. Zloty in der gleichen Zeit des Vor- alxrcs. Die Ausfuhr nach dem Néick)? ging gegeniiber der Be- 1101950190? Vorjahres nm 19 Mill. auf 92,2 Mill, Zloty zuriick. Ter vorjabrige okniscbe. Aktivsaldo von 42,8 Mill. Zloty ver- ringerte sick) a_u 11 Mill. Zloty. Mit diesem Ergebnis steht Tcntscbland Mit _einer anteilmäßigen Einfuhr von 14,6% des olilischkn' Gesamtimports im Einfubrbaiidel an erster Stelle. Jm Export blieb England, das 19,2 % der gesamten polnischixn Waren- aiigsiihr aufimbm,_ Polens bester Kunde. Der polnische Gesamt- axißcnbandel hat im „laufenden Jahre einen Weiteren Rückgang erfahren, Wodurch bei gieichzeitiger Zunahme der Einfuhr der Aikivsaldo auf 34.4 Mill. Zloty zurückgegangen ist. während er in den ersten acht Monaten des Jahres 1934 eine Gesamthöhe von 100 Mill. Zloty erreicht hatte.

__..-

3um Beginn der deutsch-lettländischen Wirtsckjaftsverhandsungen.

Riga, 15. O_ktober_. Botschaftsrat Hemmen, der übrer der deutschen Delsgation, die am Montag zu Wirtschaftsver andlungen mit der lettland1sch__en “Regierung in Riga eintraf, besuchte am Dienstag den lettlandisiben Finanzminister Eksis und die zu- ständigen Stelle'n des Außenministeriums. Anschließend fand unter dem „Vorsitz des Generalsekretärs des Außenministeriums, Munter, die erste gemeinsame Besprechung der beiden Dele- _atimien [tatt. An dieser ersten Sitzung nahm auch der deutsche &esaiidte, in Lettland, Dr. von Zekmin teil. MittWOchvormittag biken die Verhandlnngen “im lettlänbißchen Finanzministerium ortgeseizt werden. An der Spitze der ettländischen Delegation tehi der_ T_treitor des Handels- und Jndustriedepartements im inanzmiiiisterium, Vabasars. Zur lettländis en Delegation gehört Werler Departementsdirekior GraWis Vom andwixtschafts-

ministerium und_der Leiter der Westabteilnng des Außenministe- riums, Stegmanis. Außerdem werden noch Sachverständige zu den Verhandlungen herangezogen Werden.

Die Absatzbelebung am" Ruhrkohlenmarkt im Spiegel des Reichsbahnverkehrs.

Jm Absatz. des Rubrbergbaues ist im September gcgeniiber Lxug'nst sowohl 111 de_r G3 amtmenge, als besondérs auch im arbeits- taglicbeii Durchschnitt eine Zunahme zu verzeichnen, Gesteigerte Jiidiistrtekohlenabrii'fe, jahreszeitliche Belebung dks Hausbrand- gxschaftes 11111) erhobter Auslandsbersand sind iiberwiegend aii disse): erfreulichen Entwicklung beteiligt. Im Lnge dieser Ent- wicklung erfuhr 911chjdie Wagensteliung fiir den rennstoffbersaud im R81ck1sbah11direktionsbezirk Essen eine erhebliche Steigerung. Es „Wurdxn insgesamt 565986 (533698) 2600011 oder arbeits- taglich bei 25 (27) Arbeitstagen 22 024 (19 446) Wagen zu 10 t, d. h. arbeitstaglicb 2578 Wagen oder 13,3 % msbr gestellt. Außer- dem Wurden an Wagen für andere Güter noch gestellt 122056 (130446) oder arbsitstäglick) 4868 (4829) Wagen zu 10 t. Den gesteigerten Ansprüchen konnte trotz der noch fortdauernden Ve- anspruchnng bon täglich rund 5000 Wagen zu 10 t fiir rechtzeitig unabsexbare' Brennstoffe voll entsprocbkn Werden. _ Die Brenn- swffcm Uhr 111 de_n Duisburg-Rubrorter Häfen stieg im Einklang Mit der aÜZYem gebesserten Absaßlage auf 35 878 (31712) t

* oder um 13,

Devisenbewirtschaftung.

Ergänzungsbestimmungen zu den Vorsckzriften über die Beglettpgpiere bei der Außfuhr nach Belgien-Luxemburg.

Der Leiter der Rei sstelle fiir Devisenbewirt aftung hat durch _Runderla Nr. 199 35 D. St. Ue. St. im An luß an den Runberlaß 152 5 D. St. 71/35 Ue. St. fiir die Ausfu r nach Belgien-Lu emburg ,angeordnet, daß die Exportvalutaer lärung und bas eckknungsdoppel st„ets zusammen an den jeWeiligen Emléafanger ge andt Werben mussen, damit sie bei den zuständigen Zo stellen immer zu gleicher Zeit vorgelegt werden können.

___-==_--____.______ Wirtschaft des Auslandes.

Die Dänisxhe Nationalbank im Jahre 1934/35. 48,63 % Goldpariwert der Krone.

Kopenhagen, 15. Oktober. Die Dänische Nationalbank, die, Wie angekündigt, fiir das Geschäftsjahr 1934/35 eine unveränderte Dividende von 8 % zur Ausschüttung bringen wird, veröffentlicht nunmehr ihren Jahresbericht fiir das vergangene Geschäftsjahr. Der Bericht beschäftigt sich zunächst mit dem Wert der Krone im vergangenen Jahr, wobei darauf hingewiesen wird, daß der Ster- lingkurs mm 22,40 Kr. _im Laufe-des'Jahres unberändert bei- behalten Warden sei und der Kurs der Krone im Verhältnis zu der norWegischen und schWedischen Währung keine Aenderung er- fahren babe. Hinsichtlich des Wixrtes der Krone könne das ver- gangene Geschäftsjahr daher als ein ruhiges Jahr bezeichnct Werden, um so mehr, als die Sch1vankungen, die im Verhältnis 011" dänischen Krone zu den direkten Goldwährungen vor sich gingen, Wesentlich geringer Waren als in den Vorjahren seit dem Abgeben der „910110 59111 Goldivcrt. Es wird ausgefiihrt, daß im Vankjahr 1931/32 der GoldWert der Krone von Pari auf 69,63 % herab- geiebt Wurde und in den beidennächsten Jahren Weitere Er- mäßigungen auf 55,17 bzw. 49,70 % folgten. Fiir das [81312 Ge- schäftsjahr hat sich ein Wert bon 48,63 % des durch das Währungs- gcsctz vom Jahre 1873 festgesbßien Parikurscs ergeben, Der Pari- 111811 der Krone ist also um 1 %, der Wahre Wert aber um 2 % zurückgegangen, ein Rückgang, der. wesentlich hinter den Vorjahren zurückbleibt. ,

Der Bericht beschäftigt sich dann mit den verschiedentlich ge- pflogcnen Erörterungen iiber den Wert der Krone und den von giwisser Seite erhobenen Forderungen nach einer Senkung des Wertcs der Krone. In diesem Zusammenhang wird die Annahme geäußert, daß bei der Geschäftsic-elt zu gewissen Zeiten Neigung bestanden habe, die eingegangenen Verpflichtungen rascher zu be- zahlen als unter normalen und ruhigen Verhältnissen, auf der anderen Seite glaube man aber, keine hervortretende Neigung zu verzögerter Hereinnahme der Erträge aus der dänischen Ausfuhr

nnd der dänischen Geschäftstätigkeit im Ausland verspürt zu_

haben.

In dem Bericht wird dann darauf hingewiesen, daß die Netto- [ckmld der Nationalbank 011 das Ausland, die Ende 1933/34 91,5 Mill. Kr. gegeniiber einem Nettoguthaben von 9,7 Mill. 91011811 im Vorjahr betrug, auf Grund der sehr bedeutenden Einfuhr in der ziveiien Hälfte des Kalenderjahres 1934 Weiter ge- sticg0n ist. Diese Steigeriing, die sich auf die ersten elf Monate des leßten Bankjahres erstreckt, ging jedoch in Wesentlich lang- samch Tempo vor sich als im Vorjahr. Ihren Höchststand erréichte diese Schuld Ende Juni 1935 mit 126,5 Mill, Kr., worauf im Juli ein Rückgang einsetzte, der sich auch im August dieses Imhres fortsbßte, Der Goldviirrat der Nationalbank ist mit 133,10 gegeniiber 183,15 Mill. Kr. fast unverändert geblieben imd der Rückgang ist auf Verkäufe fiir inländische Industriezwecke zurückzuführen. * '

Nach einem Hinweis auf die im Bankjahr erfolgte Steigerung des Einfuhriiberschusses von 99 auf 129 Mill. Kr. wird auf die öivccks Beschränkung der Mehreinfuhr seit Anfang 1935 durch- geführte Einfuhrrestriktion_hiiigewiésen, die sich dahin ausgewirkt hat, daß in den ersten acht Monaten des Jahres 1935 die Mehr- einfuhr nur mehr 35,7 gegenüber 55,4 Mill. Kr. in der gleich2n Zeit des Vorjahres betrug. Festgestellt wird Weiter, daß die Preis- entwicklung Dänemarks günstig chesen sei insofern, als das Jinportpreisnivisau im Laufe des Bankjahres zurückgegangen, das Exportpreisniveau dagegen iim nicbt" Weniger als 17 Punkte ge- stiegen sei. '

Dem Bericht ist weiter zu entnehmen, daß der Banknotenumlauf Während des Geschäftsjahres Von 356,97 auf 361,07 Mill. Kr. und

der Umlauf an Scheidemiinzen von 81,85 auf 83,59 Mill, „Kr. ge- .stiegen ist. Schließlich wi'xd noch erwähnt, daß die im Jahre 1934 dem Reichstag vorgeschlagene UmWanblung der Nationalbank in Danmarks Bank bisher noch nicht zu Ende behandel't worden ist.

Frankreichs Außenhktztxsel Januax/September

' Paris, 15. Oktober. Die amtliche Außenhandelsstatistik fiir d1_e ersten neun Mbngte 1935 lieJt vor. Danach belie sich die Einfuhr nacb Frankreub auf 33,4 Mill. Tonnen im erte von 15 552,24 Mill. Franken," was“ gegenüber dem “gleichen e'itraum des Vorjahres emen Ruckgan um 1,26 Mili. Tonnen zw. um 207954 Mill. Franken ausmacßt. Die französische Ausfuhr belief sich M den ersten neun'Mowaten 1935 auf 21,75 Mill. Tonnen im Werte von 114141 Mill.,Franken; gegeniiber dem gleichen Zeit- raum des Vorxghres ist eine Erhöhung der Men e*um 0,84 Mill. Totnnten, aber eine Wirtminderung um 1666,6 il], Franken ein- ge re en.

Im September allein betrug der Wert der französischen Ein-

fuhr 1508,0 Mill. Franken, der Wert der Ausfuhr 1180,4 Mill. Franken.

Der spanische StaatLhauShalt 1936.

Madrid, 16. Oktober. _ Der spanische Finanzminister hat am Dienstag den umfangreichen Geseßenthrf_ fiir den spanischen Staatshaushalt dem Parlament vorgelegt und begründet. Die Ausführungen des Ministers fanden in der Kammer starken Bei- fall. Man nimmt an, daß die fiir die nächsten Tage zu er- Wartende Aussprache über das Gefeß keine Schwierigkeiten bringt und dieses ohne einschneidende Abänderung sehr bald verab- schiedet Werden kann. Im einzelnen führte der Finanzminister aus, daß auf der Ausgabenseite eine Einsparung von 848 Mil- lionen Peseten vorgesehen “ist und auf der anderen Seite mit

einer Mehreinnahme Von 538 Millionen Peseten gerechnet wird. Troß der umfangreichen aiißergkwöbnkichxn Aiisgabeii, die fiir öffentliche Arbeiten, Kriegsmaterial usw. im 5301156011 für 1936 vorgesehen sind, wird der Fehlbetriig bon etwa 750 Millibiién des abgelaufenen Rechnnngsjahres auf 148 Mill. (*.)[iisgabeni 4569 Mill., Einnahmen: 4421 Mill.) herabgedriickt werden. Der Finanzminister erklärte, daß seine eigenen ETXVMMUJLU iiber- troffen Warden seien und daß unter Berücksichtigung berschisbener Posten, die in dem vorgelegten Entwurf noch nicht bexiicksichtigt Wurden, im Finanzjahr 1936 mit eiiiiem Ausgleich, wenn nicht sogar mit einem Ueberschuß im Siaatshaushalt 0111160118 ge- rekbiiet Werben karin.

Tschechoslowakische Kohlensieferungen an Italien.

Prag, 15. Oktober. Die tscbcckibslowakiicbe Großindustrie aller Ziveige verhandelt mit Nachdruck trotz der Genfer S011k1i011s- bsrhandlungM iiber Liiferiingßn iiach (111111011. “TQ“ 241111111121.“ „Tagssbote“, ein iiber die Kbhléiiliefcriingcii 1708 2111111101 Re- viers meist gntitnterrichteies Blatt, meldét, die Verbandliiiigcii über den Abschluß VEU bedeiitsiiden tsch8ch0110100kisch011 Stein- kohlenliefkriingen ans dem Ostrauer Revisr aii dbu italienischn Verbrauch seien soweit ngichM, daß 111011 in 1101 Firmiizieruxigs- frage unmittelbar Vor einer Entscheidung stébt. 65199134 Viel- leicht noch nötig ssin, daß Vertreter der Koblénindiiitrie zu mündlichen Sch111ßvcrhandliing9n nach Rom 8111101101" 10919011, Gelinge der Abschluß, dann könnte unmittelbar mit den Liese- rungen begonnen Werden, die über Oesterreich liiiifen 19010911, wo zu diesem Zivecke bereits ein Sondertarif mit den österreicbifcben Bundesbahnen vereinbart wurde,

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Der Außenhandel der Tschechoslowakei.

. ang, 15. Oktobxr. Der Außenhandel der Tscheckwsloivakek w_e1st 1m_ September im reinen Warenverkehr eine Ansfiibr von 699,6 Mill. Kc aiif. Die Einfuhr stellte sich anf 626,4 Mill. Kc, o daY _sich„i)1/Uo ein Ausfiibriibersckwß von 33,2 Mill. Kc ergibt.

m . 81119.1t Januar/September 1935 wird im reinen Waren- vexokxbsr insgesamt ein Ausfuhriiberscbuß bon 601,9 Mill. Kc aus- ge ie en.

Rumänische Petroleumlieferungen an Frankreich.

Paris, 15. Oktober. Der „Jnßormation“ wird aus Bukarest gemeldet, daß in einigen Wochkn ein rumäniichiranzöiisches

_Petro-leumliéferungsabkommen abgeschlossen Werden soll, Wonach

der französische Staat in den nächsten bLiden Jahren jährlich 75000 Waggons und in den folgenden zehn Jahren jährlich 90000 Waggons Petroleum abnehmen Werbe, und zwar zu einem Drittel in Form von Nebenprodiikten und zu zwei-Drittcln in Form von Robpetroleum, so daß die Raffinerien beider Länder Beschäftigung finden. Der Preis soll 0111». Jahre unter Zugrunde- legung des Marktpreises festgesetzt Werden, fiir das erste Jahr e_tWa 12000 Goldlei fiir den Waggon. Der rumänische Staat Würde auf diese Weise in den ersten Jahren jährlich etWa 900 Mill. Goldlei und in den folgenden zehn Jahren 1080 Mill. Goldlei jährlich vereinnahmen, von denen ein Teil zur Bezahlung rumä- nischer Verpflichtungen an Frankreich ve1Wend0t Werden soll, Hierfür diirfte der rumänische Staat aber jährlich nur 30 Mili. Franken zur Verfiigung stcllen; Wenn Frankreich diiber die 0011- ständige Rückzahlung der rnmänischn SchUld€11VLka1lich1UNgen iviinscbie, müßte es außer dem Petroleum noch fiir ungefähr 100 Mill. Frankkn Waren jährlich in Rumänien kaufsn.

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Berlin, 15. Oktober. Preisnotierungen für Nahrungs- mittel. (Einkaufspreise des Lebensniitieleinzel- ban d Els fiir 100 Kilo frei Haus Berlin in Triginalpackungcn.) Bohnen, Weiße, mittel 31,00 bis 32,00 „40, Langbbbncii, wi'ißi', band- vcrlßsen 42,00 bis 43,00 916, Linien, kleine, käferirci, 1934: 42,00 bis 44,00 „46, Linsen, mittel, käferfrei, 1934: 48,00 bis 50,00 „46, Linsen, große, käferfiei, 1934: 52,00 bis 70,00 „16, Speiicerbscn, Viktoria, Riesen, gelbe 55,00 bis 59,50 „s, Geschl. glas. gelbe Erbsen 11, zollverbilligt 66,00 bis 67,00 „46, Reis, nur für Speisezwicke notiert, und zivar: Rangoon-Reis, unglasiert 24,50 bis 25,50 „40, Moulm. Reis, unglasiert -,-- bis _,"- «, Siam Vatna-Reis, glasiert -,-- bis -,- 910, Italiener- Reis, glasiert 35,00 bis 36,00 «40, Deutscher Volksrcis, glasiert -,-- bis -,- „46, Gerstengraupen, grob 34,00 bis 35,00 „16, Gerstengraupen, mittel 36,00 bis 37,00 „16, Gerstengriiße 28,00 bis 29,00 «16, Haferflocken 36,00 bis 37,00 „46, Hafergrüße, ge- sottene 41,00 bis 42,00 „46, Roggsnmebl, Type 997 24,55 bis 26,00 „40, Weizenmehl“ Type 790 31,00 bis 32,50 «6, Weizen- mehl, Type 405 36,50 bis 38,50 9/4, Weizengricß, Type 405 38,00 bis 40,50 944, Karioffelmebl, supérior 33,50 bis 34,00 „46, Zucker, Mslis 67,35 bis 68,35 910 (Aufschläge nach Sorten- tafel), Röstroggen, glasiert, in Säcken 31,50 bis 33,00 „46, Röstgerste, glasiert, in Säcken 32,50 bis 36,00 «46, Malzkaffee, glasiert, in Säcken 42,00 bis 46,00 «46, Rohkaffee, Brasil Superior bis Extra Prime 304,00 bis 350,00 «16, Rohkaffee, Zentral- amerikaner aller Art 340,00 bis“ 472,00 „10, Röstkaffce, Brasil Superior bis Extra Prime 396,00 bis 420,00 „16, Röstkaffcc', Zentralanterikaner aller Ait 420,00 bis 560,00 „417, Kakao, stark entölt 162,00 bis 180,00 «48, Kakao, leicht entölt 172,00 bis 220,00 944, Tee, chines. 810,00 bis 880,00 «16, Tec, indisch 900,00 bis 1400,00 446, Ringäpfcl amerikan. extra choice 240,00 bis 242,00 „14, Pflaumen 410/50 in Kisten 108,00 vis 110,00 98, Sultaninen Kiup Caraburnu Auslese F Kisten 49,00 bis 54,00 916, Korinthen ch0ice Amalias 52,00 bis 56,00 916, Mandeln, süße, handgem, kKisten 162,00 bis 170,00 „40, Mandeln, bittere, handgem, kKisten 192,00 bis 200,00 „16, Kunstbonig in Flig- Packungen 71,00 bis 73,00 916, Vratenschmalz in Tierccs 184,00 bis 188,00 „16, Bratenschmalz in Kübeln 184,00 bis 188,00 „74, Purelard in Tierces, nordamerik. -,- bis -,- „16, Berliner Rohschmalz -,- bis -,- „46, Speck, inl., gpu, -,-- bis -,-- 916, Markenbutter in Tonnen 290,00 bis 292,00 „46, Markenbutter gepackt 292,00 bis 29600 „46, feine Molkereibutter in Tonnen 284,00 bis 286,00 „46, keine Molkereibutter gepackt 284,00 bis 288,00 „716, Molkereibutter in Tonnen 276,00 bis 278,00 „16, Molkereibutter gepackt 278,00 bis 280,00 918, Land;- butter in Tonnen 264,00 bis 266,00 „js, Landbutter gepackt 266,00 bis 268,00 914, Kochbutter in Tonnen -,-- bis --,- „16, Koch- butter gepackt --,- bis -,-- „46, Allgäuer Stangen 20 0/9 92,00 bis 100,00 „46, Tilsiter Käse, vollfett 152,00 bis 166,00 916, echter Gouda 40 0/9 172,00 bis 184,00 916, echter Edamer 40 0/0 172,00 bis 184,00 „46, echter Emmentaler (bollfett) 192,00 bis 220,00 „46, Allgäuer Romatour 20 0/9 112,00 bis 124,00 .“." (Preise in Reichsmark.)