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rocordato und Viario Capodiskrias geleitet, durch deren Hätxde alle Angelegenheiten gehen , obwohl dem Namen nach eme Abtheilung der Geschäfte in versch1edene Zweige beßeht. Der Staats-Secretair Hr. Trikupis_1st das Band zw11che11 dem Präsidenten und dem Panhellemon. . . . . .
Durch ein Decrec vom 22. Apxtl 1sc e1ne_Conscr1pt1on zur Verstärkung der Armex , von C'tnem'Kops auf hundext angeordnet worden. Die ]ungen Leute mussen das. Loos „zw- hen, und werden dann den regulatren Truppen emverletbx, die dadurch um 6000 Mann verstärkt werdenZsollen. Dre Rekruten werden nach Korinth, Poros,-Naup_lta, Methana und Monembasfia (Napoli di 'Malvafia) gesch1cht; übr1gxns smd jelzt alle festen Plätze von Abthetlungen'des Fabv1er- schen Corps besetzt und von Fremden kommandtrt.
Aus Koron erfährt man, - grdßtentheils aus Albanesern beßehenden-Bemßung Legen Ibraßjm-Pascha vollkommey betgelegt set. Sohald Qbra- him-Pascha aus dem Courrter de Smyrne M 111 der Pe- *' tersburger Zeitung enthaltenen Bemerkungen über de_n be- kannten Hatti-Sherif der Pforte an dt; Ayaons erßhen, und fich hiernach überzeugt hatte,. Haß ezn Krteg zwuxhen Rußland und der Pforte unverme1d11ch sem durfte , sch1ckce er einen Abgeordneten mit obgedachtem Smyrxmer Blaxte . nach Koron, um die Widerspenstigen auf dte dr1_ngende Ee- „ fahr, welche dem Islamismus drohe, atxsmerk1an1 zuvma- - chen, und ihnen zu Gemüthe zu fühxen , wre nothwend1g es sei, allen Privat- Z1vi|igke1ren ein Ziel zu „setzen _und fest. zu- . sammen zu halten , um einem _sy furchtbaren Femde Wtder- stand- zu leisten. Dieser Schxtct verfehlte seine W1rkung . nicht. Am 9. Mai erschiet1 eme. zahlretche Deputatwn dex ». Besakzung von Koron bei Zbrahtm-Pascha 111Modon 11111 7 der-Erklärung“ der vollkommenen Unterwürfigkett unter seme * Befehle und der Bitte um Gnade und Verzeihung. de; „Vex- *. gangenen , die ihnen Ibrahim mit' größter Berettw1111gke1t - angedeihen ließ. Im ersten Augenbncke des Aufruhrs zu Koron, wo sich die Rebellen der Chefs der Besaßung be- . mächtigt und fie eingesperrt hatten, wurde diesen alles Geld, das man bei ihnen fand, ,und ,das sich auf 1500 Beucel be- lief, abgenommen; diese ganze Summe wurde, nun unberührt von der Deputation um slch derselben bei den gegenwärtigen schwierigen Umstän- den Zu bedienen; Ibrahim weigerte sich jedoch,_das Geld an- zune)men , und befahl , solches den rechtmäß1gen Eigenthü- - mern wieder zurück zu erstatten. - Bei dieser Gelegenheit hat man, auch erfahren, daß ein von den verbündeten Esca- dren in der lekzten Hälfte des Aprils gemachter Versuch, die . Aufrührer in Koron zur Uebergabe dieses“ Platzes "an die Griechen zu bewegen, fehlgeschlagen war, indem die dorti- gen Albaneser erwiderten: ihr Zwist mic Ibrahim-Pgscha sei *nur ein Streit von Kindern mit ihrem Vater, in den
„ein Dritter sich nichc mischen dürfe. B r a s i l i e "n.
. Der Censor Brasileiro vom 26. April verfichert, daß die
von Sr. Kaiserl. Majestät der Republik von Buenos-Ayres bekannt gemachten vorläufigen Friedens-Bedingungen ange- ,nommen find und daß Bevollmächtigce von beiden Theilen nach Monte-Video geschickt werden sollen. Vom Tage ih- rer Zummmenkunst an, sokl ein Waffenstillstand beginnen.
Königliche Schauspiele.
Mittwoch, 2. Juli. Jm Opernhause, um “Er enmale; Obxron, König der Elfe_1_1, romantische Feet1z-Oper 111 3 Ab- tl)e1l.„t1achkdem 'EnZlnchen des I. R. Planché für die Deutsche Buhne uber1etzr, von Theodor Hell. Musik von C. M. 11. Weber. * Ballets vom Königl. Balletmeister Tells,
d de 11 u r der dorti en aß rA fr h g , ' „nen Wagen.
dem Egyptischen Feldherrn Übergeben,"
Zu haben, den Logen
Donnerstag , 3. Juli. gehren: Der Parka, (Dlle; Müller - Maja.) “H
Castelli. (Dlle. Müller - Gabriele.)
dieser Vorstellung smd nux noch folgende Billers als: Ein Plaß im Parterre 20 Sgr. des dritten Ranges-15 Sgr. Amphitheater 10
Im Schauspielhause, auf . Trauerspiel in 1 Aufzug, von M. B ierauf : Gabriele, Drama
3 Abtheilungen , nach dem Französtschen def: Valérie,
Ein Pla
Königsskädtisches Theater.
Mittwoch, 2. Juli. Lenore.
Donnerstag, 3. Juli. Auf Begehren: Komnche Oper in 2 Acten.
Boyeldieu.
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1361'111161' 136180."
Den 1. .11111 1828.
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“24173. *
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Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Angekommqn: Dex Königs. Schwedische Kammer- err, außerordencltcher Gemndter und bevollmächtigter Mi-
Kmt]. 1'4'0m18- un(1 0610-00111'8-281101. .(Kxczw/z. (10 111111“ am [)ng111 Hofe, Freiherr von Brandel, von
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Mien, 25. 111111.
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Paris , 25. Juni, Abénds. Die Pairs-Kammer hat in ihrer geskrigen-Sißung den Wahllisken-Geseß-Ent
mfc 159 Stinxmen gegen 83 angenommen. - Zz- Rente 71 . 70. „ 5-3105 . 60. Geschlossen.
Frankfurt a. M., 28. Juni. Oesterr. 573- Matalliq. 9372. Geld.
PartiaQ-Obligationen1221. Brief.
Bank-Actien 1300.
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Gedruckt bei H ay n-
Loose zu 100 Fl. 1
Nedacteur I“
11 „ 11'
tockholm. . , Abgerexsé: Der Kaiserl. Oesterreichische Cabinets- ourier Tßaor, nach“ Wien. „
Zei'tungs-Nachrichten.
Llusland.
“ _ F r a n k r e i ch. , „
Patrs-Kammer. Die Sißuug vom 24. Juni röffnece der Herzog von Luxemburg mit einer Lobrede auf en am 9.“ April- d. J. verstorbenen Vicomte von Agoulc. Der_nnächft wurden die Berathungen Über den Wahllisten- “Neß-C'yxwurf wieder aufgenommen und es ließen sich i'm aufe derjelhen noch der Marquis von Malleville, der Graf 11016,“ der Graf v. Saint-Roman, der Vicomte Dubouchage, er Vtcomte Lainé, der (Graf v. Peyronnec und der Mini- er1des Innern über den 18ten Artikel, der Herzog Decazes ber den 191111. Arcikel, und der Graf von Tocqueville, der Tas v-LAkg'out, der Marquis v. Raigecourc, der Herzog v. scars-,_ der Graf v. Villéle und der Minister des Innern ber den Listen Artikel vernehmen. Als hierauf über das apze Geseß abgestimmt wurde, ward dasselbe (wie be- etts- gestern erwähnt) mit einer Mehrheit von 76 Stimmen 159 gegen 83)-angenommen.
Deputirten-KamMer. Sikzung vom 24. Jun. urtseßung der Berathrmgen über den Rechnungs-Abschluß ür das Jahr 1826. Der" General Sebastiani hielt eine mpr-ovisirte Rede , worin“ er sich über die fünf Haupt-Ver- valbungendes Kriegs-Ministeriums ausließ, nämlich über ie Pulvern: und Salpeter-Fabrikation, die Verfertigung der U'affen,„d11_: HoSpitäler, die Lebensmittel und die Fourage. _111s1chtltch des “Salpeters glaubte der Redner, daß man sich tesen Artikel durch den Handelsstand viel wohlfeiler und essex würde verschaffen köimen, als durch das Monopol der eg1e; überhaupt _erhob derselbe sich'gegen das System der eg1eenund ONonopole, und way der Meinung, „daß die degterung bei Zulassung der öffentlichen Concurrenz Überall e'sser fahren würde; in Betreff der Waffen verlangte er die
ltxfül)ru_t_1g der Percusftons-Flincen und behauptete, daß die- 1111ge Nation, die sich dieser Gewehre zuerst im Kriege be- 1enen würde, einen unermeßlichen Vortheil über ihre Feinde )abetx müßte, Der General Lafont nahm sich der Gewehre 1achj1hrer gegevwärtigen Beschaffenheic an, und machte sich nhe1schig, falls man ihm nichc glauben sollte, zur Probe 111Gewehr nach der alten Form und ein verbessertes Ge- Ohr mit auf die Rednerbühne zu bringen. Dieses An- r-hteten erregte großes Gelächter. Herr von Saint,- “ tgnan vercheidigte das System der Regieen , wel- »-es die Regierung nur nach der reiflichsken Ueberlegung 11.11 nach einer langen Erfahrung angenommen habe. Me allgemeine Discussion wurde hierauf geschloffen. Bevor ndessen der Berichterstatter sein Résumé machte, wurde erst r. Mousnier-Buiffon, derselbe, welcher vor einigen Mona- en_sreiwillig abgedankc hatte und wieder gewählt worden |, aufgenommen; er nahm seinen Platz im rechten Centrum. Hr. Augustin Périer, der Berichterstatter, faßte dem- .'Uächsc 'die „Discussion zusammen, worauf die Berathungen “ ber d1e emzelnen Artikel des Gesekz-Entwurfs „begannen.
Berlin, ,Donnerséag den Zken- Juli.
' berechnek und der Ueberschuß von .
Allgemeine
Preußische Staats-Zeitung.
1820)
Nach §. 1 werden die, den verschiedenen Ministerien für das
_»Etats-Jahr 1826 ausgesetzt gewesenen Summen um etwa 5,800,000 Franken, so wie die Summen zur Bestreitung unvorhergesehener AUSgaben, als Beihülfe bei Hagelschlag, FZuersbrünscen, Vte[)seuchen und zur Anlegung von Lager,- buchern, um 51T: Millionen herabgeseßt. Dagegen wird nach §.2 det) ver1chiedenen Ministerien ein Zuschuß von zusam- me„n 13,300,000 Franken bewilligt. Der §. 3 stellt nach ohtgen Veränderungen das Ausgabe-Budget für 1826 auf *dte Gesammc-Summe von ......... 976,948,919 Fr. fest. Die Einnahme wird dagegen auf . . 987,620,580 ;
10,671,661 Fr. 4,507,218 - »
für die Summe von ............ auf das „Budget von 1828, und für die Summe von , - . . . 6,164,443 ,- auf das «Hudget von 1827 Übertragen. Nach Annahme die- ser versch1edenen Paragraphen, entwickelte Herr Bignon noch einen ZusKZ-Arcikel, worin er verlangte, daß dem den Kammxrn vorzulegenden Rechnungs-Abschlusse künftig dieje- nigen 1chriftlichsn Bémerkungen hinzugefügt werden, welche der Rechnungshof alljährlich über die Au5gabe und Einnahme des betreffenden Etatsjahrs zu machen hat. Herr Becqüey, Königl. Commiffarius, widersetzte sich diesem Antrage, ein- mal, weil derselbe in der Form eines bloßen Amendements ein Eingriff in das Königl. Vorreclc sein würde, und zwei,- tens, weil die Annahme desselben Zchon in sofern bedenklich sein möchte, als die Bemerkungen des Rechnungshofes sich oftmals ihrer Natur nach zur Oeffentlichkeit nichr eigneten. Nichtsdestoweniger- unterstüßte Herr Salverte das Amen- dement des Herrn Bignon und“ bestritt die eben aufgestell- ten beiden Ansichten des Herrn Bechey, wogegen Herr _.Bourdeau, ebenfalls Königl. Commissarius, der O)?ei11ung war, daß die Kammer öas Recht nicht habe, noch ausführ- lichere Mitkl)eilungen als die bisherigen über einen Gegenstand zu verlangen, welcher lediglich die Verwaltung angehe. Noch traten der Marquis von Chauvelén und Herr Alexander Périer zu Gunsten des Amendements des Hrn. Bignon auf; als indessen darüber abgestimmt wurde, fand dasselbe nur bei etwa 50 oder 60 Mitgliedern der lin- ken Seite und des linken Centrums Unterstützung, so daß es mit starker Stimmen-Mehrheic verworfen wurde. Die Versammlung schritt hierauf zur Abstimmung Über den gan- zen Gesekz-Encwurf und nahm denselben mit 230 gegen 36 Stimmen an.
Paris, 26. Juni. Die Herzogin von Berry fsk am 22. d. TN. 111 Nantes angekommen.
Nach dem, was am 23. in der Deputirten-Kammer zwischen dem See-Minisker und Herrn Syrieys de May- rinhac vorgefallen ist, giebt das Journal du Commerce diesem General-Director im Ministerium des Innern den Nach seine Abdankung einzureichen; ein Mann von solchen Grundsätzen, meint dasselbe, sey unter einem Ministerium durchaus nicht an seiner Stelle, welches die Abfi'chc ver- kündigt habe, sich der öffentlichen ONeinung eng anschließen zu wollen.
Die Gazette de France meldet, daß der König von Sardinien dem Jesuiten-Collcgium zu Chambery ein Ge- schenk von 700,000 Franken gemacht habe. *
Der Messager des Chambres stellt über die_ Opposttion der Villdleschen Parthei in der Pairs-Kammer folgende Be- trachtungen an: „Neben den lebhaften öffentlichen Debatten in der Deputircen Kammer wendet fich die AUfmerksamkeic mit einem neugierigen Interesse auf dj_e Berathungen der erblichen Kammer. Ein auf die Organjmcion des Repräsen- tativ-Systems selbst bezügliches Gesekz findet dort einen Bei- fall, den es verdient, und eit_1en Widexskand, den es keines,- weges erwarten konnte. Die1elbe Memung , welche in der