1828 / 174 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

werken außerordentüche Commiffaire nach den verschiedenen DeparteMmts des Staates beordert werden. , Commissaire werden, in Erfüllung der zu erhaltenden Wet- sungen, die Regierung über den innern Zustand Hes Deparxe- ments, das fie bereisen und bewohnen werden, ux Kenncnzß setzen; fie wevkdm zugleich die zu erhalt_enden Befehle, in Bezug auf die Organißrung der versch|edenen Zweige des in “den betreffenden

Art. 2. Diese

öffentlichen Dienstes Departemenxs in Vollzug seßen. Art. 3. In den Departements. tn denexx kxm provisorischer'Gouverneur (Präfekt) [|, werdxn dte Commtffatye die Obliegenheiten desselben erfällen.-,-Nauplton, den 25. April

1828. „.Der Präßdent: Z. A. Capodiftrias.- Der Staats-

Staat; der Präsdent von Grie- chenland. In Folge des Deckers Nr. 10, das die Admini- stration des Peloponnes in Departements abtheilt, und in der “Absxcht, baldmöglichst geselzliche Principien aufzustellen, die fähjg- sind, sowohl die Einwohner dev Departements vor willkührlécher Macht zu schülzen, als auch in der Folge Bürg- schaften “zu verschaffen, die mit den der Regierung oft zuge- kommenen Wünschen" in Einklang sind, verordnet: Art. 1. Zu außerordentlichen Commissären sind ernannt: Für das Departement von Argol-is: Ackaia: Hr. Georg Maurommaté; für Elis: Hr. *Spyridon Kalogeropulo; für Ober-Messenien: Hr. Anton Tsuni; für Hr. Georg Psylla“); für Lakonien': Hr. Alexaki Vlacho-

Secretair; Sp. Trikupis. “Nr. 1788. Griechischer

Nicolaus Kallergi; für

Nieder *Meffenien; Hr.-Zo[)ann Genovelli; für Arcadien: pulo.-Art.2. ,Die besagten Commiffäre sollen sogleich mit ihren Zutstr-uctjonen“versehen werden; sie schlagen der Regie- rung die ihnen gebührenden Seeretäre vor, werden beeidigt, und-solle'n ohne Verzug in ihre betveffenden Departements“, zur Ausrichtung des ihnen Anbefohlnen, abreisen. -- Art. 3. Die -in den-Departemencs befindlichen Dimogerontéen (Ma- cip-ZalkitätenYuxxd alle,

rare, 'Muni “_,(Ékß- .-.„ J,!

Civil - als Mili-

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form wegen, Bolivar wenigstens, für einige Zeit-mitdein sten Ansehen bekleidet werden sollte. Er hatte Bogota 16. Mär verlassen,. um Oronoco, Venezuela und Car gena zu esuchen und im August zurückzukehpen.

Brasilie-n.-“

Folgendes ist- (nach Londoner Blättern) die Liste während des Jahres 1827- zu Mode Janeiro eingegan nen Schiffe, _mit Ausnahme der Kriegsschiffe und Pack. Boote: Briti1che: 216; Amerikanische: 136; Portugiess. 59; Franzöfische: 42; Holländische: 24;- Schwedische:- Sardinische: 18; Hamburgische: 12; Dänische': 3; Ru sche:-2; Spamsche: 2; Preußische: 1; im Ganzen also 5.

Bu-enos-Ayres.

Mit Bezug auf die früher (in Nr. 168 und 1,

der Staacs-Zeitung) gegebener: Nachrichten über die V hältnisse Brafiliens-und- der RepubljkBuenos-Ayres th len wir Folgendes aus dem Londoner Courier vom 2 Juni mit: ' Buenos-Ayres vom 6. April. Man vermuthetd.

die Brittésche Kriegsschaluppe, der Reiher, welche mit o Nachricht eines nahen Friedens hier angekommen und b.

darauf wieder nach Rio de Janeiro zurückgekehrt war, s

teskens in drei Wochen die Entscheidung Über das fern Schicksal der beiden kriegführenden Mächte hierher bring wird. Die friedlichen Gefinnungsn- des Kaisers von Br stljen müssen theils der Größe der während des Kris erlittenen Verluste, theils der Englischen Vermittlung ; geschriebsn werden. Oriental als unabhängiger Staat unter den Schutz d Engländer gestellt werden. Troß einer zwanzig-Mon lang fortgeseßten Blokade smd dennoch die Kaufiäden u ' xkex Stadt Yitsszarey aller Art anngÜ-llc; Du's Lat

Dem Gerüchte nachwürde die Ban

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2174. f A m-.t7li*che 'Rachxr„.i_chten. «Kronikde's'Tag'es.

Se. Kön, „[ n _isk von her nach Magdeburg abgegangen.

en Profxsor dieser Anstalt ernannt worden. . | Der bish-

ng- seines" Wohnerts in yck, bestxllt woxden.

swärtx'gen.Angelegenheiten, -éche-Gev_eime '

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er „tjtÜU-n gzs-«N a ck pich t e n.. _ , A'th'sxra n d'. '“ 'N“achrichtxu_.vym erexgé- SZWW'laß.

In der. Festung Makschin ,sind 85 Kanditemmzdgroße lvervo'xräc-he erßeutet" wordxy. Aux!) wurde bei Einnahme * selbe7nk'exike _Ax'rzahl völlig axxsgerßjkxcerTürkisxher Kano-

r-thxkyppen genommen.“ Die Rusßi17che.,Armée har Ueb'erfiyßk

. Rußland. St. Petersburg, “2 * _ _ hqbetx ausOdessa vom] _18. (30.) Mai folgendes Aller- ädigsre Rescripc zu erlassen. gerubec:

*

Von „Gottes Gnaden .Wir Nikolas, Kaiser'und Selbst:“

rscher aller Reussen :e. ":e. :e. Unserem lieben „el des Gouvernements Iekatherinoslaw. - _ ,

Die Errjchtung mobiler Magazine für Unsere Truppen, den Fall des Ausrückens über die Grßnze, ,hat- Ihnen rmals Gelegenheit gegeben, “Ihren Elser für das allge- ine Wohl an den Tag zu legen. Kaum waren „Ihnen nöchigen Verhaltrsmgs-Regelu zugekdmmen, alH Ste schon g'elegentlichst Sich“bemül)ten, fie in's Werk zu_ rtchten, und '(k) Ihr Beispiel d*ie]'Landleute anfeuercen, dle. dtesen Ge- “sam zu leistenhatten. In weniger als zwet Monaten, retrdie Vollzahl der Troßknechte, der Vorspanne txnd

Vor-käthe, an Ort und Stelle. Vot1_Zßrem_ausgezetch- en Eifer haben Wir Uns bei der Bestchttguyg _dez Par,- - des "Gouvernements Zekatherinoslaw, 4per1önltch Über- gt, und gesehen, daß nichts gespart war, gm Unsern iüllaen und die Pflichc getreuer Unterchanen punktlich zu

en.

Indem Wix diesem gemeinnükzigen Verfahretz Unsere fmerksamkeic zuwenden, erklären Wir. Allen, dte daran ?il haben, und insbesondere. Unserem lt_ebet1.getreuen Adel ; Gouvernements Jekärbexinoslaw Umere Landesherrlxche kenntlichkeit 'und Wohlgerv'ogenheit. So lange ähnliche

getreuen

. efühle die Söhne Rußlands beseelen, so lange tbiéd "es

1ts.C'herson, Kiéw/ “dp-Cten ergangen.

[)en und durch seinen Wohlstand von ihrer laytern Liebe ' Thron und Vaterland zeugen, die 'von Gejchlecht „auf eschlechtev als ein 'koßb'ares Erbe übergeht. Verbleiben ck mit Utxserer Kaiserlichezr Gnade wohlgewogen.

* _ gez. Nicolas. ,Aehnliche Allerhöchsée Rescripte sind an die Gouverne-

Poltawa, Slobodsko-Ukrainsk und

Zu ,Odsssa'Zvurde am 8ten* d. die Türkische Fahne , die

Berlin, F**éeitqg d-sn 4'ten Juli.

Hoheit der Prinz. Auguskßvon, Préu-,*- Yanktquartiére vor

“?Der bks'beriße Conr-thor' u,n'd.*déitté*Pröfessor “am Gym; ,so zu Satrin, br. Hasselbach," ist* zu:! Di-reccoc'und-

rige Ober;LandesgeriMs-“Referendgrius S ck 8 1: zum Justiz-Cotnmiffarins “hei den Uurer-Gerixhcen tm De-

crement der Kkeis-Zusth-Commjsfion ZU Lyck, juilAmsei- Gegenwart“ der““

* * ' _"unx dewHöch-stenjfür die neuen Wohlthaten «Abgereist: Seine Excellen. der, Staatstiiü er .der *

, taats- (dg "Cabin-xcs-M'mister, Graf vo ,n" B U aßqr f f, nach Töplilz.

,a'n 'Lebé_trsmftteltr; 4. ““Jun- Se.'“Mäje|äk der „Kai,-

“' A [2-1 gk-m'x i ne

_ rcxu ß is che S t a „a ts- Z e i tu n g.

1828.

Se. “Mey“. der Kaiser (wie ' Stadt verehrt hac, eierlich Das heutige Y)

leßthin gemeldet „worden) dieser nach der Kathedrale gebracht. ournal enthält Nach ten aus dem _ railow vom 3. bis 10. uni;- über die _ ““rx-ebnete der“ Belagerun dieser Festung d'ér'xn erfol te Uebergahe_ dexr-Lesern der taats-Zeitung durch *die “in 521". F:“tmißgzetheiltm; neueren directen Nachrichten bereits “be- . ' Aus Kxxßhenew wird gemeldet": Am 27. April wurde“; _ neue Aeglxxnt'xxr Verwaltyng Besarabiens, in Rus tschkr )und MoldauasWxSyraxhe' m der “Kathedrale hieseijx -in _.ovmzml-Behörden 'und “einer zah„_“_ “en en und darauf ein Dankgebetxgehß'tten, _ . _ zu preisen", vie Provmz aus "dieser Emmehtung ertjvachsen. Dieselbe _ „erlxchkeick fand in den übkigen “Gemeinden Statt. ' ; achrkchteaaus „Abo zufol e, ist dasekbß am 3. “i YYY“? W,:Nachmtttags an dem Schindeldache des _ _- éwgnißthuyes.“im.Schioffe Feuer aus eb en, und ;th bis 5,“2Uhr,““wozes gelöscht wurde, ,sowo ! die «:D-ck , als d *deßéyorddßxjchezr und zumTheit des nördlichxn Schlöß- _;xzerftört: D!:„Gefangenm, dis währeus desan- de; auxer freiem „Htmmel “bewacht “wurden, konnten am Akkutxx-wiederjn threZZimmer zurückgebracht werden , die, dg. sax gewölbt *fsnd, KW.,Schgdeu. gelitten “haxxxxx. .; ..?-Sc. P-eterxbyrg “25. Irmi;- Dem BMW:;ZMH werden vxer Limenjchi e von "62 bis 96 Kanoneand 4 Frxgatcen von 32 bis 58 „Kanonen mit dem ersten günstigen Wmdq von Cronstadr aus in See gehen. Dies“ Geschwa- der w1rd vom Admiral Seniawin “bis Copenhagen geführt werpen; von dort ab übernimmt der Contre-Adm7ra1 Ri- cow das Commando bis ins mitteljändische Meer, um da- selö'? Zur Flotte des Ve'ce-Admirals, Grafen von Heyden, zu 0 en. . . ' Wie es heißt, werden den 27. d. diebier und in der Um; gegend sehenden Truppen, so wie die Zöglinge einiger 9321“- lttair-Anscalten ein Lager bei Kraßnoyeselo beziehen und zwei Monate dort bleiben. _

. Frankreich. Pai'rs-Kammer. In der Sißung vom 25, Jun. [kattete zuvörderst der (Graf von Bastard Bericht über 4 Ge; jekz-Encwürfe von örtlichem Interesse ab. Hierauf legte der

Volksmeng e,

GrQßskegelbewabxer den Gesekz-Entwurf Über die periodische Presse vor. Dre Versammlung beschäftigtescfx demnächsé „mtc dem Geseß-Entwurfe, wodurch dem Kriegs-Minister znr Bestreitung der WKilitqir-Pensonen ein nachträglicher Credit von 300,000 Fr. bewalligc wird. Vier Redner ließen fich

über diesen Gegenstand vernehmén, nämlich der Marquis von Gouvion' St. Cyr, der Graf von Ambrugeac, der Kriegs,-

Minister und der „Berichc-Erstacter, MarschaU Herzog von

Dalmatien, worauf der Entwurf mit 138 gegen 1 Stimme

angenommen wurde. *

_ Deputirten-Kammer. Sitzung vom 25. Jun.

An der Tagesordnung waren die Berathungen über die

3 Gescß-Entwürfe, wodurch für das Jahr 1827 dem Kriegs-

Minisker nachträglich noch ein Zuschuß von 11,002,000 Fr.,

dem See ,- sMinisker ein de89“l.*von 5,400,000 “Fr , und dem

Fmanz-Minister ein desgl. von 1,894,425 Fr. bewilligt wird.

r. Cabanon ließ ße!) zuvörderst über den ersten dieser

Lntwürfe vernehmen; er lobte es, daß der Großsegelbewah-

rer , so wie die Minißer 'der auswärtigen und der geiftléehen

Angelegenheiken den ihnen bewilligten Credit nicht Überschritten

hätten; dagegen fand er es höchst tadelnswerth, daß der Kriegs-

Minifter fich eine so bedeutende Mehrausgabe erlaubt habe.-

„Wenn man,“ fragte er, „die géselzlich bewilligten Summen

m solchem Vkaaße überschreiten darf, wozu dient da über- '

haupt noch das" Budget?“ Allerdings,“ meinte er , könnten