1828 / 221 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Wed, 20 Aug 1828 18:00:01 GMT) scan diff

solches zu be'zr-Zissn, daß die beiden Verordnungen „bern Heile der Religion zuwiderlaufen, wxrd in der Denkjchrxst erklärt, daß die Bischöfe keinen Widerstand leisten, aber unthärig bleiben wcrden; wir können nicht (11011 9055011111; !) dies ist die letzte Erklärung, die man dem Könige abgiebt. .Der Staat beruft die Bischöfe, um an der Beaufschrigung des öffentlichen Unterrichts Theil zu nehmen; sie verweigern es, weil der Staat :'()nen ihre Herrschaft genomnxen hat. Der andere Grundsakz, auf den wié nicht minder umere Leser aufmerksam machen, weil er ebenfalls als eine Neuerung in der gallicanischen Kirche, ja im gssammt-en Christenchume erscheint, L| folgender: die Bischöfe hätten in der Stille ihres Heiligthums und wir derKlugh'eic und Einfachheit, wxlcbe ihnen anempfoh- len worden, geprüft, was sie dem Kaikcr, und was sie Gott schuldég wären, und ihr Gcwiffep hätte ihnen geantwortet, daß es beser wäre, Gott, als den JNenschsn zn gehorchen, Ist dieses Selbstgespräch mit der Gottheit etwa ehrfurchts- voller für die göttliche ONajestät, als die Abfassung der Denk- schrift unterwürfig für die Majestät des Thrones ist? Hat man wohl überlegt, daß um das Evangelium abzuschaffen, es einer andern Macht bedürfen würde, als der des Episco- pats? Heißt es nicht die Religion bis in ihre Grundvesre erschüttern, wmm man den alken Grundsaß zerstören will, daß man dem Kaiser geben solle, was das Kaisers ist? Wir smd daher noch immer geneigt zu glauben, daß das Accen- stück, welches solche Ausdrücke enthält, von der Zeitung, die dasselbe bekannt macht, selbst fabricirc worden ist. Wir wünschen es in dem Interesse dc's Episcopars selbst, dessen Achtung uns am Hoyzen liegt. Ist die Denkschrift aber wirklich von den „Bischöfen ausgegangen, so sind wir chrisc- lich und royaliskisch genug gesinnt, um sie ausführlich zu un- tersuchen, und die verirrten Gemüther wo möglich auf die rechte Bahn zurückzuführen.“ * Das Journal des Débats seinerseits giebt seine Ver,- wunderung darüber zu erkennen, daß die Gazette die Denk,- sch'rift nur fragmentarisch mitgetheilt hat. „Es leidet wohl keinen Zweifel“, sagt dasselbe, „daß dieses Accenstück fick) voll- ständig in den Händen Derer befand, die es für gut fan- den, dasselbe nur auszugsweise mitzutheilen, und wir glau- ben, daß sch nach einzelnen Stellen nicht füglich ein gründ- „liches Urtheil über ein Document fällen lasse, welches durch seinen Gegenstand sowohl, als durch den Character Deter, bie dasselbe unterzeichnet haben, gleich wéchtig ist. Es leuch- tet ein, wie leicht die geringste Auslassung den Geist einer gelehrten Schrift enrskellen kann, und dieser Umstand hätte Denjenigen nicht entgehen sollen, die es übernommen haben, die Schrift in einer vekstümmelcen Gestalt, welche dazu be;- rechtigt, die Mittheilung nicht für ganz getreu zu halten, zu drucken. Jm Uebrigen, so spricht die Gazette von den Franzöfischen Bischöfen, gleichsam, als ob sie alle proces'tirc hätten; wir wissen aber beftimmc, daß mehrere von ihnen sich geweigert habsn, an einer Maaßregel Theil zu nehmen, die schon dadurch, daß sie collectiv ist, den Landes-Gssekzen zuwiderläuft. Anch hätte die Gazette wsbl die Namen der Unterzeichner dem Publikum mitthcilen sollen; sick würde da,- durch ihre Behauptung gerechtferkigt haben, daß die Denk,- schrift nicht von einigen, sondern von allen Bischöfen ausgegangen sey. Wir unsererseits WWW:! nicht so übereilt zu Werke gehen, und um unseren Lesern von der Reclama- tion mehrerer unserer Bischöfe Kenntniß zu geben, werden wir warten, bis wir uns dieselbe jn (»(101180 verschaffen kön,- nen. Alsdann werden wir sis ohne Bedenken drucken, und die Betrachtungen hinzufügen, welche eine aufmerksame Durchsicht uns ohne Zweifel eingeben wird.“ Großbritanien und Irland.

London, 9: August. Es sind Depeschen von Sir F. Adam hier eingelaufen, welche die wichtige Nachricht brin- gen, daß Ibrahim - Pascha den Wunsch geäußert hat, Mo,- rea zu räumen, unter der Bedingung, daß man ihm Mlttel verschaffe,' seine Truppen nach Alexandrien zu versenden. Dcr Courtebmeldet als Gerücht, daß man, um diesem Ver- langen zu jvtllfahrcn, Dampfschiffe nach dem Mittelmeers schicken werde.

Nachrécbten aus Alexandrien bis zum 21. Juni berich- . ten, daß, obgleich zu dieser „Zeit die Blokade des Hafens dem Pascha und den Bewohnern der Stadt bekannt war, die Englischen Residenten doch nichts für ihre Güter oder Personen fürchteten. _

Der Globe sagt, daß, Privat-Briefen zufolge, das, an,- geblich in der Moldau und Wallachei herrrschcnde Pestübel durch die Süddeutschen Blätter mit sehr großer Uebertrei- bung dargestellt worden sey, diese sogenannte Pest sey die, ' regelmäßig alle Jahre in jenen Ländern entstehende Krank- heit, gegen welche man früherhin nicht für nöthig befunden

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habe, einen Gränz-Cordon zu ziehen; die außerordew Vorsichrs-Maaßrcgeln, welche man ]“th treffe, seyen'g überflüsfig. '

Ein [)iefiges Blatt enthält folgenden Artikel: . lies't“ in den Hamburgischen Zeitungen unter der““ Wien, daß ein Courier durch lelztere Stadt mit Dey gegangen sey, welche die Rückberufung des Lord Heyn von seiner Mission im Russischen Hauptquartier enrbj Diese Nachricht verdient keinen Glauben. Dieselben gen melden auch, daß man kürzlich in Conferenzen, . zu London statt gefunden haben, zu dem Entschlusse ge sey, den Vertrag von London zur Ausführung zu W“ und daß man dj_ese Resolution dem Admiral Sir Pu] Malcolm mitgetheilt habe. Der genannte Entschluß sft deß keinesweges von so neuem Datum als man uns ben machen möchte, denn er steht seit der Unterzeichnung Londoner Vertrages fest.“

Die Rückberufung Sir C'. Codringtonés, bemerkt Sun, hat den Kummer aller Offi iere der Französtschen im Mittelmeer erregt, und die Zranzöfische Regierung von Neuem ihre Gefühle kund, mdem sie den Offizj welche an der Helbenthac bei Navarin Theil genomnnn ben, neue Ehrenbezeigungen ertheilc, obgleich unsere rung jenes Ereignis; als „widerwärtig“ bezeichnet hat. Englische Nation selbst betrachcec es als eine der glä sten Waffenthaten unserer Seemacht. Der Herzog von lington findet aber keinen Geschmack an der See.

Der Globe sagt: „Alle Besorgnisst wegen des bargo, welches auf die zu Porto befindlichen Schiffeg seyn sollte, haben aufgehört. Zwei Schiffe, von denen das andere am 31. Juli von* dort abgegangen sind angekommen und drei andere Fahrzeuge smd nach deren Europäischen Häfen abgesegelr. Die Englischen wohner find überzeugt, daß ihre Personen und ihr 21. gen vor aller Gefahr ficher sind.“ . '

Obgleich wir, äußert der Morning-Herald, für die 1- alles Verdienst des wachsenden Einflusses, zu Wichm- berechtigt ist, in Ansprueh nehmen, so kann dennochdi Einfluß durch die aus Partbeé-Ansichcen oder noch MW geren Gründen'entskshende Unbeständigkeit eines Theiles' selben nur verringert werden. ' Was kann zum Beispiel geschmackccr und unredlicher seyn, als die Art von O sinnigkeic, welche man in dex1 Aeußerungen über unsers gierung in Betreff des Einschreitens auf dem (,o-““ wahrnimmt? An einem Tage sagt manxuns -- 'und spricht weise-- daß die wahre Politik unseres Landes bestehe, uns von allen Angelegenheiten entfernt zu 1 welche nicht rein Britisch sind, und unssre Hülfsquel] Rache zu halten, bis sich eine solche Gelegenheit dar wo wir uns-veranlaßc sehen, sie zu gebrauchen; am nä“, Tage radelt man die Regierung ihrer klsinlichen Geü' gen wegen und macht ihr bemerk'lich, daßse dieses, jenes thun müßte und auch wollte, wenn sie nur den ck= hätte, es zu unkernehmen. Eine solche Sprache, elch: sich sslbsc in Widerspruch steht, ist darauf berechnet, Presse in den Augen aller angesehenen Personen her sekzen. Entweder Einschreiten oder Nicbt-Einschreiteniß Rechte; beidcs kann nicht richtig seyn; und wer könnts auf die Geschichte und die Resultate beinahe aller Land.. in welche dies Land seit der Revolution von 16880 jetzigen Stunde verwickelt war, znrückblicken, ohnezufl daß wir mit Ausnahme eines mäßigen Ruhmes Nichts geerndec haben, als Schulden und Auflagen. .Wir s" uns daher glücklich zu sehn, daß der Herzog von W? ton, welcher seiner Natur nach keiner geringen Neigung Kriege verdächtig seyn dürfte, seit seiner ErhShung 11 jetzt von ihm bekleideten Würde auf keine Weise den k rischen Geist der Nation zu beleben bemüht gewesen Wenn diejenégen, welche das Land fremden Rubens in neue Kriege zu stürzen wünschen, die wahrscheinlSChM' gebnisse derselben auf dem Probierskeine früherer Erfab gen untersuchen wollten, so würden sie, wie wir meinen- bedeutend von der Raserei abkühlen, welche fie jetzt an und um ihr besseres Urtheil betrügt. Das wahre thkk eines jeden Landes besteht darin, die Künste des Fri,? zu treiben. Wir kümmern uns „deshalb nicht, ob W?! oder Vorschc --.ob Geschichte oder Schuldenlast die g? wärtige Regierung abschreckt, England, wie ihre Vorgä gethan haben würden, in'Streitigkeicen und Zwi e zu wickeln, die uns Wenig oder Nichts angehn; un tro, zuverfichclichen vollen Voraussagungen, die wir angekU" sehn, daß „vor Weihnachten ein allgemeiner Krieg "1 ropa seyn werde“ fühlen wir uns Überzeugt, daß dies "

' “* ' «* * ' » ' _- "W ,- ' ' "oll'n von der Stadt-Rencon-KKF: der Fall je:)", und daß auf keinen Fall England sich 111 ck den aaßerord».nxlxch.n Landtag füx »shloffm. Up_ä . trecm könne, ]o 1 »

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, einlassen werde, ohne gerechte_ Uysache zu haben “,TFxfdaß es vorher auf alle Welse danach geürebt te, ihn abzuwenden. . . Der Mörder, Corder tf? zum Tode verurtbetlt; er ver- 'digte sch damit, daß sem-Schlachtopfer fich [elbst gbtdb- und daß er sie, ohne Jemanden- xtwas darube_r mxtzg- [len, begraben habe, damtc man nicht glaube!) jbllce, ste von ihm umgebracht worden. Es [sx merkwurdtg,“ daß .ume, welche die Muttex der Ungluckltchen hatte, dee Ur- szu den Nachgrabungenbn dem Orte wgren, wo man - Leichnam entdeckte. Dret Nächte hmcer emander träumte ihre Tochter liege in emer dem Corder gehörenden Schxune raben, und wirklich fand man sie dort. Die (anlthzhen ätter behaupten, daß se selbst vox der-Gxand-qu-y wrt- hrend die Entdeckung des_Kbrpers tlzren Traumen zuslerteb. * Nach Nord-Amerikanijcheg Blättern [)x-ben von &,000 rson'en, welche die Bictjchrcxc bes Canadnchen Volkesbn . Britische Parlament unterzetch11e_ten, nur etwa 7000 eNamen, 80,000 dagegen nur Zeichen darzmtex gxseßc; Beweis , wie wenig der öffentltche Unterricht m jenem vor e“ ritten it. de g1ch sRußland. . * Ein Schreiben aus Odessa vom 24. Ju]: (111 der Allge- inen Zeitung) enthält Nachstehendes: Dre (Garden 'habet-x lcschin verlassen und ztehen gegen. die Donau;, 60,000 ann frische Truppsn erhalten 111 dtesem T_luge_nbltche Be- 1, aus Volhynien aufzubrechen, und an dte Gxa_nzen des ichs vorzurücken. Aus dem Innern werden dte verlasse,- 1Cantonnirungen in Volhynien _durch neue Yuppon be,- r, und unsere Anstalten zur Forcjekzung des Krieges smd kssbr imp0sant; 300,000 Mann stehen berbtts 1err_län- “er Zeit auf einem Flächenraume von „80 Metlxn- ver1qm- [t, und können fich auf den ersken Wink ,_nach_ jeder Rich- g hinbewegen. Wir wollen hbffen, da[; keme außeroré tlichen Maaßregelu weiter nöthtg seyn wexden, um U11:- Se nungen des Friedens wieder zu verjxhaffbtd. _Cxtne ße uzal)l Congreveschcr Raketen wurde hter emgejcbtfft, ste der Armee nacbzufübren. , änemark. ._.“, Kopenhagen, 12. August. Am 9. d. :jxßdiekskontgl. verre Diana, Capitain Hagerup, aus.We,]rmdtenwbter ekommen. An demselben Tage legte slch eme Rujsqche 'egs-Fregatte auf der Rhede por Anker]. * ck Die Stipulacionen des. mer Brasilen an) 20._Ilp_rtl ,eschlossenen Ha:1de,ls-Tractats werdey nächstens an Er- ung gehen, und es sind berettfs' Verfügut1genLetxoffexr, ' Brasilischen oder. von Brasilien kommende Schaffe tn mäßheit desselben zu behandeln. . . Nachrichten aus Island meldetx, daß Winter ULbeuh- er dort überaus milde gewesen und? und der ztxcanng istenthejls sehr glücklich ausgefallen ist. . Deutschland. _ . Weimar, 15. Aug. Am 11ten d_. M._ge;chal)_wl)w_r Eröffnung des nach dem (lelzthin nxttgethetchn) (;?roß- zoglkcben Patente ausgeschriebenen außerorbcxxtxtxhen Tand- es durch das Großherzogliche Scaars-Mchermm, we“!- sdazn besondern höchsten, Auftrag erhalten hbcce. .Das Gemäßheir des Grunbgedeßesvom „5. 7337411 1016 ansge- llce, (nachfolgende) landesfürsclich»: Verstchern-ng wa_rd dem ndtage Übergeben. Tages dgraus, am “12. Lletgusc, ver- nmelren sich sämmtliche Mitglieder des .Landtagcexs vor r. „Königlichen Hoheit, dem Großherzogs, 111 dem «Thron,- le des Residenz-Schloffes, unter Beobachtung desselben remonieis, welches bei Eröffnung dcr „Berathungsveri- mlung im Jahre 1816 und des. ordenthßhen Lanbragcv Jahre 1817 beobachtet worden ist. Diejelben lexstcten " Huldigungseid in ihrem eigeyen unbtm Nahmxn .aller taachürger, Unterthanen und Angebörtgen bes “Großhex- Ithumes. Se. Excelleuz, der Herr Staaxs-thsrer Fre:- kr von Fritsch hatte dazxz in efger Rede aufgefordert, wslcbe sUmsrshende rief ergriff. Tine Rede Sr.C'xcellex_1z, dss errn Landmarsclxalls Freiherrn von_ Rtedesel end1g_ce m m herzlichst ausgesprochen» Wunsche: „Möge Gotkces nade Ew. Königliche Hohxtb durcb eme lange Undogluck- -e Regierang, durch vielfälttgs reine Frexxbet1 111939313111 habenen Fürstenhause und durch das ungetrubte Gluck «x(),-

kgecreuen Unterthanen segnen, damit dann bei Weitbrx

rerbung gleicher Fürstentugenden noch in späteren Zeiten 1sere Nachfolger an dieser Stelle Höchsx Ihren Ngchkbm- en mit gleichem Frohgefühle und denjelben nurmehtlgen

esinnungen zu huldigen vermögen, wie wir jelzt Ew. Ko,-

Ilichen Hoheit gehuldigt haben.“ ?Mit. dieser Feierjlixkz- lt erklärte der Her-r Staacs-Minister Freiherr von F:“ltjcl)

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* und am LZsten die Reise nach Jugolsxadt fortsexzen.

ter war Ceremonien Tafel, Zu welcher auf höchsxsn Bbfehl außer den Mitglieder:: des Großh-erzongq-n Staacs-Mini- steriums sämmUicbe zum Landtage Abgeordnete der drei Land- stände gezogen wurden.

Folgendes ist die (vorstehend erwähnte) landesfürskliche Verficherung.

Carl Friedrich, von Gottes Gnaden Großherzog zu Sachsen Weimar-C'jsenack), Landgraf in Thüringen, Mark- graf zu Meißen, gefürsreter Graf zu Henneberg, Herr zu Blankenhayn, Neustadt und Taut-mburg :c. :c.

„Eingedenk der Vorschrifc und des “Sinnes des deut- schen Bundesvertraqes“ [)ac Unser nun in Gott ruhender Herr Vater und Vorfahrer in der Rbgierung dem von Ihm sd weäse regierten Und so véelfach beglückcen Grpßherzog- tbume durch das Grundgesetz vom 5. Mai 1810 exne land- srändix'chc Verfassung bestätigec und gesichsrt, ngedenk derselben Vorschrift, wre solche in dem Artikel 13 der deeut- schen B::ndes-Ak'ce vom 8. Zum) 1815 zuerst ausgedruckr und ctnqedeuk des Sétmes dcrselbsn, wie soécher in den Ar- tikeln 521 - 61 der Wiener SchlUß-Akre_ vom 15. TNai 1020 bescimmrer noch cntwichelc und festgejekzt worden ist, also ebenfalls mit ausdrücklicher szkehung auf den deut- schen Bundesvsrcrag, ne?.)men Wir kejn_8n 2111|a::d,„anburch bei FürstliMn Worker) und Ehren 41111 .das Verbtndltchjre und Feierlicbste zu erklären, daß War die Verfassnng des Großhsrzogthumes nach dem ganz?" Zuhaktebes oben an,- geführten Grundgeseßes vom 5. ..)-Tat 1310 auch während Unserer chierung beobachten, auxrschr erhalccn und :chüßcn ;voUen.

Déase von Uns nach der Bestimmung des Grundge- seszes vom 5 Mai 1816§. 120.11. §.127. vollzogene Urkunde und schriftliche Versicherung soll in dem Archin dss Landtages niedergelegt, auch durch den Druck öffentlich bekannt 9?- nmchckwerden. „[ & 1

Ixclmar den 11, 4. u*uxr “„I-«.?.

(!,/d'.) H ““ Car_l_ Friedrich„ C.W.Fceih.v Fritsch. Fre11).v.(55-:rsdorn. ,1)1§,Schwetk:.er.

Vom ONain, 14. August. Zu dbm KdniZs- und Con- stitutions - Feste in Gaybacl) werdcz: dw keblwsxesten Anstal- ten, dcm erhabenen und großarttgxn Gxgetxjxat1d e_ntspre- (hand, gccroffen. Se. Majestät der König ward. S_tch am 2211111 13. VT. von „Brückenau zu dem _Herxx: EraseL von Schönborn nach Gaybach begeben. Dae Qomxtzu tons-Ozäule, welche in den Englischen Garten ; Anlagsn Ülxd! auf einer, einen Umkrbis von mehr als 40 Stunden bs[)err]chendenoAnz höhe errichcst ist, und deren .Ge'unbfteiinlegtmg Se. ONajeftäc im Jahr 1821 als „Kronprinz buxcl) Allerhbch|Jbre Anwe- senheit vorherrlickuen, wir_d atx dtejem Tage tbre Vollxndyng erhalten, indem in Amvexenhett Sr. ONaxeftab bes Königs, der Sräude-Mitglieder aus dem U11ter-O)Ya_tt1-.K'1*Y1e und mx- ler hohen Gäste aus dem _Civil- und Mtlttatr-Otande, d)): Aufseßung des chrom Thexls des Candelabre mtc zweckmäßt- gen Feierlécbkeiten Statt fmder. Abxnbs werden ]odann im Garten allda angcmessene VOlÉS-“BTUUUJUUZSU _veranskaltxc, und nebst dem Schloss und einem Theile des Gartens wtrd auch die Constitutions- Säule prachtvollfi.bel_enchroer webden. Se. Majestät werden bei dem Herrn ÉU'asen ubErnaYten

ay- bacl liect in der Mitre der volMichsten umd schönsten Fränki- sche)n GIauen, und aus bcn_ Städter) _Würzburg, Schwe1m furt, DNarktbreic, TNarkcstesr und K113111get1, dann aus vte- len benachbarten Landstädtchen und Dorfcrn werden an jenem Tage Tausende von »))?enschcn nach_ Geaybach skrbtxjen, um des beglückenden Anblicks Sr. Maxsßac zu genießen, und sich der herrlichen Fesk-Anßalcen zu ersreuen;

Dcr Bairische Landbote vom 12. Auguyr meldet: „Dem

fiebern Vernehmen nach haben die Herren Gemeinde-Bevoll- mächtigten hiesiger Refibeyzscadk b:!xlÜossen€ bas erhabene Geburts- und Namenstejc Sr. Ma). des .Kömgs, welches

derselbe zum Erstenmala als Ragent in. Muenchen" fek- ern wsrd, *scacc mic céner Beleucht1111g, durch Dr_undxxrg ez,- ner Ludwigsstiftung zu veyewrgen. Zu dtexexn zwecke soll die Summe 1801142000 fi. (weil Se. Wxa], an' dtejem Tage Zhr 42. Jahr vollenden) als _Fundattonskaptcal besctmmc werden, und die Interessen dex1clben _z_u 4 proCr._1ollken'm kleinen Parzellen an arme [)ülssbedü1'_1rtge und hülsewurdtge Gewerbetreibende unverzinslicl) ausgeliehen werden. _Vor' der Hand soll die höchste DarlehnszSumme 50 11 mehr aber- steigen, und in kleinen Raten btnneet)“ Jahresfrist wwber zn- rückerstattet werden. Durch die zurnckbezäksksn Darlehen soll das Stammkapital vermshrc wcrden. Danmc aber am erha-

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