1828 / 241 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Scbiefcr-Dächern von der Regierung zu geben sey, und welche Anthmen auf jeden Fall statt finden müßten?“

Nach dem Vorbilde Berns hat sich auch in Biel, durch dix gymeitmükzigen Bemühungen wohlöenkcndkr Männsr eine (Bexverbs-Scdnle gebildet, welche die '.)éusvrejrung und Ver- yollkommnung verschiedener nüßlécher Gewerbsfächer beab- sichtigt. In wenigen Woch-sn hat sich diese Anstalt, die Anfangs nur 7 Zuhörer zählte, so ausgedehnt, daß bereits nunmehr “.:-“* junge TNÜMer von vc'rschicdenen' Handwerken daran Theil nehmen. Aus fr-eiem Antriebe wérd darin von drei Lehrern, unter demn zwei am Gymnastum und einer an der Bürgerschule angxsrcht sind, in der Rechnungslchre und Schreibkunsc uncnrgcldlickzer Unterrichc erthetlr. Der Stadt:»Magiscra-t und die Kancons-Regjerung haben ihren Beifall durch :hätliche Unkerstülzung der Anstalt zu erksnnen gegcben. '

S p a n i e 11.

Ein Schreiben aus Barcellona vom 22. Aug. (in der Quottdienne) enthält, außcr mehrererybereirs bekannten Nac'arichccn, Fol endes: Unser General-Captrain Graf Espasxa, welcher sters in der ihm uncergcbenen Provinz umherreisk, ist gestern in Barceliona eingetroffen, von wo er unverwcilc nacl) Seu d'Urgel abgehen wird. -- Um ar- beitslosen ONensch-en Beschäftigung geben zu können, [sac fich derselbe an Se. T*)?aj. gewendet, und um Gewährung der erforderlichen Geldmittel zur Wiederaufnahme der Arbeiten an dem Canal von Urgel gebeten. Se. Maj. haben daran dcm General-Capitain die für gedachten Behuf reservirccn Fonds Überwiesen und es steht sonacl) zu erwarten, daß die ,fraglichen Arbeiten'alsbald wieder anfangen werden.

Nachrichten aus Griechenland.

Von dem Inhalte des (leßkhin bereits kürzlich erwähn- ten) unterm 6. ([.-**.) Juni 111 Hydra erlassenen Reglements in Betreff der Fremden.- und Paß : Polizei, thetlen wir aus der Griechischen Biene nachstehendes Nähere mit:

Um die Einwohner des Departements und die Nation überhaupt gegen die Uebelstände zu sichern, die aus der Zu- lassung unbekannter Fremden entstehen, _werden folgende Maaßrsgeln vorgeschrieben; '

1.) Kein'Fremder darf in einer Stadt des Departements eingelassen werden, wenn er nicht mit einem ordentlichen, ganz unverfälschtem Passe versehen ist. 2) Die Beamten dor Gesu"öheits-Polizei sind bxauftragt, die Richtigkeit des im Passe bcmerkten Signalxments nach derPerson des Re!"- senden zu bestätigen. 3) Jeder Reisende, der kcinen vcrstän- digen Grund für seine Ankunft in den Häfen der Insel Und den Zweck seiner Reise angeben kann, wird abgewiesen. 4) Sicht der Reisende seine Wißbegi-xrde, ein Handelsgeschäft, die Errichtung einer Gewxrbe-Ansralr, Ansübung eines Hano- werkes, den Unterricht in einer W:"ssenschafr oder Kunst an, so ist er gehalten, zwci hiesige Bürger, die Eigenthümsr oder Kaufleute sind, als verantwortliche Bürgen für folgende Punkte bei dcr Orts-Behdrde zu stellen: 3) daß der Fremde diejenige Person sey, fÜr welche er sich ausqicbr, und'kz) daß er während seines Aufenthakcs auf der_Znsei die Gexelze achte und mit den nördigen Subsistenzmicceln versehcn sey. Ausgenommen smd diejenigen, welche [)ixl)cr kommen, um "eine Erbschafc zu heben, oder von der Regierung eine Auf- forderung erhalten haben. 5) Zu fremden Ländern oder in dem nicht freien Grischenland geborene Griechen "sind densel- ben Bestimmungsn unterworfen. 0) Die Personen, welche, ohne sich in “diese '))?aaßr'egeln gefügt zu haben, 'auf der Jussi betroffen werden, sollen verhaftet und bis zu tbrer Abreise oder il)rer Forrsendung in Haft bohalten werden. AUE!) dann, wenn dergleichen Individuen angekommen smd, ohne sich im Büreau der Gesundhxirs-Poltzei zu melden, sol- len sie als Ukbsrtrete'r des Gesetzes bestraft werden. Sie sind daher verpfi1chtet, dort t'hren Paß abzugeben und werden eéne Aufenxlyaltß-Karte erhalten, deren Formel dem Regle- ment beigesugt ist. Diese Karte gilt für sechs Monate und katzn erneuert werd_e_n, wenn die Bürgschaften in Kraft blei- den. Hat der Reldcnde fich bei der Gesundheits-Bchörde gemeldet, „aber das andern Formalitäten vernachlässigt, so muß xr binnen 3 _Tagen abreisen. Widriqenfalls wird er fot'tgejcl)ickr. 7) _Dl? Schiffs-Capiraine haben ihre Passa- giere bei der GekuudlMts-Polizei zu melden. L) Die einge- bornen Griechen des freien Griechenlandes sollen nach Vor- zeigung ibrxs Passes oder eines Erlaubnißscheins der Ge- sundbeirs-Polizei, in dem das Ziel ihrer Reise angegeben ist, allenthalben zugelassen werden.

“lichterloh brannte. Nur der Mann entkam ohne Verlslz

Columlbien.

Briefs aus Carthagena vom 11. und 14. Juli (in doner Blättern) fügst: der (von uns bereits mitgethz, Meldung, daß die Städte Bogota und Carthagena B zum Oberherrn der Republik erklärt habcn, die Na- vmzu, daß er diesen Schritt in einem an dix Obng der Hauptstadt gsrichceten Schreiben gebilligt habe. Freunde becifern fiel), auch die übrigen Städte zur Ra rung dieses Beispi-xls zu bswegen.

Bei

ause eingekehrt war, und nun vermißt wird, in Un- eit. -- Uebrigens haben wir nur der.“.schncllen und “HMH- M W" S"?" Seiten _herhetellte, und der nsrer von der umsichtigen Thätigketc der-Behörden en Lösck)-An|alten zu verdanken, daß dem schreoklichcn : Einhalt gethan wurde,_el)e derselbe die benachbarten" ergriff, WELCHES in der Uhr engen Straßejleichc "1,69- .esen wäre und dann unabsehbares Unheil herbetge- )ätte.

önigsberg, 3. Sept. Am 30|en v. M. Vormittags ntschlief hier der, Tages vorher angekommene, Königl. e Ober-Bauratl) Herr Cochius , Ritter des eisernen Jm Begriff, einen Auftrag des Kötxigl. Ministe- des Innern, die Verbesserung der Schiffahrt betref- auszuführen, überfiel ihn der“ Brustkrampf auf dem amm “vor dem Hause des Kaufmanns Herrn Meyer, eder die menschenfreundliche Aufnahme und sorgfältigfte des Letztem, noch die Hülfe der um ihn beschäftigten konnten seine Erhaltung bewirksn; er verschied im n seiner herbeigeeilten Freunde in kurzer Zeit. Heute die Leiche, begleitet von Verwandten, mehreren Boum,- dMitgliedern der löblichen Kaufmannschaft, welcbe ößcen Antheil genommen , auf demxBeerdtgungs-Plaß * rgkirche beigesetzt.

tralsund. Die Anzahl der im MonarAugust in äfen des hiesigen Regierungs-Bezirks eingelaufenen

beträgt 66, die der ausgelaufenen 73, welche lelztere ächlich mit Getreide und Salz befruchtet und nach dem We b'estiMMt waren. . -

JNitccl-Amerika.

Jm Journal du Commerce [isst man foxgendes P. Schreiben aUs Guacimala, vom 10. ZUM: Die ganz.: publik und aueh die Proanz San-Salvador g-eNjeßc Vollkommene" Ruhe, und Man die Haupcscadc der le nocl) Widerstand leistec, so hat derselbe mehr in dem“ srarrigcn Sjtfne einiger Anführer unter den Belag.:rxe. nen Grund, als in der Hoffnung auf Rettung. Szjc ger Zcit find die Unterhandlunch ins Scochen gerochen die Bestätigung derselben ist in Folge eines streitigxn * tes, der die Jutercsscn der M-xxikanjs-Mn Republik un unsrigen betrifft, aufgeschoökn worden. Erscxre soll 11" die Erfüllung des Vertrages zwisclxn Guatimala tmd Salvador garanciren. General Arzu, der die Belag, leiter, hat 14,000 932111111 wohl oxganisircer Truppm seinen Bsfclscn, die Belagsrcen haben deren kaum welche Don Raphael Merino anführt. Dcr erséere beiden Feldherrn Hat unter der Spanischen Herrschaft! Artillerie gedient, der szW in den Heeren Columbien er sich militairischcn Ruf erworben hat. Beide, von Geiste brüderlicber Versöhnung durchdrungen, haben [) Zusammenkkmfce gehabt, und es wäre auch bereits eine einigung zu Stande gekommen, wenn nicht ein intrigu Priester dieselbe verhindert hätte, der dic Haupt-Trie dieses unheilvollen Krieges gewesen ist, indem er hoffte, die Wahl des von ihm verlcitecen „Volkes zum Bischof .San-Salvador ernannt zu werden.

Inland.

Achau. Es gehört 31: den erfreulichen Wahrnel; gen, daß sixl) der Zuxkand dsr Gemeinden in manclxr fichc, besonders in finanzieller Beziehung, immer meh nwbrOerbcsscrr, und Ordnung, so wie Regelmäßfgk Haushalte zunimmt. Das Exementar-Schulwesen „ver slch fortwähksnd dnrch Anst-xllung tüchtiger Lehrer. , len Gemeinden der Kreise Düren und Montjoie, wo an angsmessensn Schulhäusern gcbrickzt, smd die Baule selben in vollem Gange.

Köln, 3. Sept.. Nach einem Rescripte des „K Miniß-xrii der Eers'clichmn, Unterrichts- und '))?edizinal gelegynheicen vom ?ten v. "M. isk Hrn. Christian Ge hieselbst der Auftrag ertheilc, sich der Ermittelung mer diger Gegenstände für Kunst und Alterthum in den Provinzen zum Zweck der Sicherung und Einlsicung Erhaltung zu unterziehen. Des hiesige Königl. Regi hac daher sämmtliäw tl)r nachgeordnete Behörden voran zur Ausführung dieses Auftrages möglichst förderlich zu

- Zu der Nacht vom !sren auf dcn “Iten d. vc dOkL plötzlich da:? Ton der Sturmgloekxn eine Fonersbr dcrgleichen unsre Stadt seit langer Zzic keine so grä gesehen Hat, da die ältesten Leute sah nicht erinnern, hier ein J)?cnsch:nlcben in den Flammen umgekvm Vielleicht durch Unvorsichcigkeit im Aufschütrsn von nicht erloschenen Kohlen war in dem untern' Theile Bäckerhauses auf dem Buttermarkce Feuer ausq-xbr und hacce'mit solcher SchneUigkeic um stcsz g-egriffen, die aus dem tiefsten Schlummer aufgeschreckcen Bewo bersics jeden Weg zur Fluchr versperrt fanden, da die T

Vermischte Rachr,ichten.

äge zur Geschichte des Handels, devManu- en, der Fabriken, des Bergbaues un_d gn- National-Gewerbe im Russischen Retehe. (Fortsetzung.)

r Handel aus A|rachan über das Kaspische Meer derséen ward einer Gesellschafcüber1affen, und_dexn l-Lieutenanc und Kammerherrn Woronzow aux sem en, mittels Smacs-Ukas vom 31. Dec. 1759, die _aus- iche Erlaubniß zum Handel mit den an dem östlichen nes Meeres. wohnenden Völkerschaften, den Bucharen, 1sern und Turkomanen von Aftrachan aus, von 1760 f 30 Jahre unter der Bedingung, daß “." nichc'bloß Handel führe, sondern ihn auch von Zett zu Zett zu rn strebe, ertheilt. Es ist dem Unternehmer gestattet,

Erlegung der Hafen,- und innern Zoll-Abgaben zu füh- xd von daher emzuführen, auch die zu diesem Behuf er- lichen Schiffe zu bauen. * __

er Zollpächcer Nikita Schemäkin überreichte der CM- der Kaiserin (dem Geheimenrathscollegium) eine Bar- , in welcher er die “großen Vortheile fürden Handxl eichs auseinandersekzte, wenn es erlaubt würde, dre c“elde aus Persien zollfrei einzuführen, und das Luxm- derselben, das zu den einheimischen Fabriken mehr erlich wäre, ins Ausland zu führen. Wie das

Zweck erreichte, erhellet aus dem Senats-Ukas 23. December 1759" folgenden wesentlichen (*trhalts: » der vom Oberinspekcor Schemäkin an die onferenz „ebenen Bitte, ihm zu, erlauben Seide, Gold und Sil- m Bebuf der einheimischen Fabriken zoxl_lfrei einzufüh- kommt diePrüfuug und. endliche Ent|cheldung über Sache dem Senat zu. Jedoch ist von der Konferenz ossen, bei Absendung dieser Mittheilung an den Senat

Acht Personen: die Frau, sechs Kinder und ein Dienst chen, die nur durch Sturz aus den Fenstern sich zu r wußten, sind mehr oder minder, keine jedoch lebensgsf lich§eschädigß Jber - 'ei121l Ybexxjäbriges Kind fand n-xn od in den ammen. u i! man noch zur-Zeic .

- * „. - . merken, da dle Darstellung Schemäktnsüber den schlech- das Schicksal ein r fremden Frau, die des Abends zuvo uscand derß einheimischen Fabriken völlig gegründex _ist, Bei die von ihm in Vorschlag gebrachten chtel, dtedem

abzuhelfen, einen günstigen Erfolg verkprechen und

1sch31nlich von der Art smd, daß ste seinen Eifer _für ulzen des Reichs, der alles Lob verdient, beryeijen. 'r befiehlt der Senat: 1) Es soll dem Oberimpektor mäkin erlaubt seyn, Seide aller Sorten, sowohl roh

[

Allgemeinen Preußischen

Russische und ausländische erlaubce Waaren dahin,

renz diesen Vorschlag angesehen und wie Schemäkitx

a g e Staats-ZeicUng Nr. 241.

als gefärbt, zum Gebrauch der einheimischen Fabriken zollfrei einzuführen und den Ueberschuß zollfrei ins Ausland auszu- führen, unter der Bedingung, daß er hier in Sankc-Psters- burg und in INoskaü zum Gebrauch der Fabriken einen Vor- rath zubereicecer und gefärbter Seide halte, soviel dessen die Fabriken bedürfen, und zu dem Behuf soll er die gehörige Zahl Färbereien und Spinnereien, wo diese Seide nach Sorten gesponnen werden kann, anlegen, und bis diese Färbe- reien und Spinnereien angelegt seynwerden, soll er das für die Fabriken gehörige Quantum“ vom Ausland verschriebener Seide vorräthig haben; über das Gold und Silber znr Einfuhr sollen noch die gehörigen Berichte eingezogen werden. Damit aber seine großen, zur Unterhaltung der beträchtlichen vom Auslande zu beziehenden Seiden-Vorräthe nöthigen Kosten gedeckt werden können, damit keine Störung ihm entstehe, soll vom Jahre 1760 an eine Zoll-Abgabe auf die Einfuhr und Ausfuhr jeder andern Seide, außer der von ihm eingeführten, gelegt wer- den, mit Ausnahme der von Temernikow, von der Perfischen und von der für das linke Ufer des Kaspischen Meeres be- stehenden Compagnie, für welche eigene Verfügungen beste- hen , und denen Seide einzuführen erlaubt ist. Allein damit den Fabrik-Eigenthümern kein Nachtheil daraus erwachse, so ist es ihnen gestattet, ihren Bedarf roher Seide, selbst zoll- frei zu verschreiben, jedoch nicht zum Verkauf, 2) In An-

' schung der Vorstellung des Ober-Znspektors Schemäkin, daß,

da zum Ankauf Chinefischer Seide, und zum Anschaffen Italienischer durch die Türkei und Polen baar-es-Geld-aus dem

' Lande zu schicken,uicht erlaubt ist, und ketn-Wechsel-Cours

dahin besteht , und- daher es kein anderes Mittel zu diesem Handel giebt, als den Umtausch von _Waare'n„so soll mit-Rück- ficht darauf es ihm-gestattet- seyn, auf der chmeßsche'n-Gränze

- kamtschackiscbe Biber für die Zollabgabe auszuführen, näm-

lich für 10 Kop. vom Rubel, und-ftjx den Verkauf in die zweice „Hand 5 Kop., wie auch ukrainuche und andere Läm-

-merfelle mic Encrichtung der Zollabgabe, gleichfalls die-Aus-

fuhrukrainischer und anderer Lämmerfelle, bereiterek und uichtbereiceter, und Grauwerksfelle jeder Art gegen Entrich- tung der bestehenden Zollabgaben,'und-jedem andekn soll es vom Jahre 1760 an verboten seyn, ausgenommen: die Te.- mernikowische, Perstsche und die Kompagnie des linken Ufers des Kaspischen Meers. Dies Privilegium Schemä- kins soll für 30 Jahre gelten, u. s. w.“ - Ungeachtet des Bestrebens der Regierung, den “Handel mit Russischen Producten und Fabrikacen nach Spanien in Gang zu bringen, hatte dies doch niemals gsxlingek wollen, da fich bei _der Nation wenig Hang zu auswärtigen Handels,- Unrernehmungen für eigene Rechnung zeigte. Jetzt wurde ein neuer Versuch gemacht. Die Conferenz (das Geheime- Raths-Collegium) hatte darüber einen Beschluß folgenden weset1rlichenZnhalts gefaßt, wie aus e-inem Ukas des Senats vom 21. Jul! 1760 erhellec. „Der nach Spanien bestimmte bevollmächcigte Minister, wirkliche Kammerhxrr, Fürst Repnin, hat aus “Eifer für den Dienst Ihrer Kaijexl. Majestät der Conferenz vorgestellet, daß zur Eröffnung etnes Handels mit Spanien ein Versuch angestelkcc werden_ möge, nämlich es solle dorthin eine Fregatte und eine Pmke abgefertigt und der Kaufmannschaft erlaubt werden, dixselben mit “eigenen einheimischen Waaren zu beladen, für dte Fracht keine Be- zahlung zu fordern und so_lcheZol1-Abgaben von d_en-Waaren zu erheben, als vo11RussU_cl)en Waaren auf Rusüjchen Schif- fen erhoben werden. Dieter Plan ist von *derConferenz für nüßlich gehalten und gut befunden und dem Admiralität!!- Collegium der Befehl ertheilc nxorden, daß wenn kxine “Pinks für diese Abfertigung in Bereitschaft wäre, so soll eine jolche so bald als möglich ausgerüstet werden.“ Wegen der_Frxgatte wird fernerhin die Verfügung erfolgen. Der dirigtrende Senat wird sowohl davon in Kenntniß geseßr, als auch da- mit derselbe der hiesigen Kaufmannschaft bekannt mache, dzß die Erleichterung *in den Zoll-Abgaben in der Absicht ertbetlt wird, damit dieser Handel befördert und verbretteßwxrde :c.“ Das Commerz-Collegium erließ an den Senqt m Ansee bung dieses Handels eine VorsteYung, auf wekche'folgepder Senats-Ukas erfolgte: „Dem Colxeglum der au§wärttgen Angelegenheiten soll ein Ukas zugemndc und demjelben be- fohlen werden, daß, da bisher fich für der] Handel mit Spa- nien keine Liebhaber gemeldet haben, so joll dem nach Spa-