1828 / 328 p. 4 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Blicke auf den Archipel und die Inseln des Weißen ONceres.

Zu Euröpa rechnen die Türken , wie 1vir:_atts Hekrrn von Hammer's Staats-Verfassung des Osmamjchen Retchs wissen, auch alle zwischen diesem C'rdrheile U11d Asien gelege- nen Inseln: sie schließen daher.in der Cintheelung des Reichs die Statthalterschaft des Archipels unmittelbar an die Europäischen Landschaften Rumili und Bosna an; Kan,- dien zählen sie zu Afrika und Cypern zu Asten.

Dieser Eintheilung zufolge bildeten die Inseln »de's Archipels die dritte, Cypern die vierte uny Kandie_n dte letzte der 25 Statthalterschafcen oder Provmzen (l)]alot) des Türkischen Reichs. _ _ _ . .

Der „Besitz der Sta-tthalterwhast der Imeln (L]alen Dscbssuir) oder auch der Provinz des Meeres (Ljulßti ])éria) ist bisher stets mit der" Würde des Groß-Admirals, Kapudan-Pascha, verbunden gewesen“.

In Gemäßheit “einer von dem Groß-Admiral Güseldsché Ali Pascha getroffenen Einrichtung , wurde die Statthalter,- schaft des Archépels in zehn Kreise oder Bezirke (8311415511319 eingecheélt, nämlich: 1) Egribos, Negropont, Euböa; 2) Ainabachti, Lepanto, das alte Naupaktus; 3) Midilli, Mytilene, Lesbos; 4) Siqhadscbik; 5) Rhodos, Rho,- dus; )Kodschq Jli; 7) Bégha; 8) Sakyz, Chios; 9) Nakscha, Naxos; 10) Audra, Andros. Gallipoli wurde als der Haupt-Orr dieser Provinz "angesehen.

Die der- Würde des Groß-Admérals ebenfalls anklebende Statxhalcerschaft Cypern (le;-„*(th [(Um-is) wurde in fiebert Zamlgobak untergetheélc, wovon drei auf-der Insel selbst gelegen,- nämlich: Lefkoscha', Nikofia; Bassa, Paphos, und ,Kerina; die andern vier aber auf dem Asiatischen Festlande, nämlich: Alajé, Tarßus, Sis, und Ztscth. . unter die Botmäßigkeic des Groß-Admirals,in'“,seiner Eigenschaft'als Statthalter der Provinz "des Meeres gehör- ten ferner- de'kRegel nach, selten aber in der That, die meift Widerspenstigen Befehlshaber (Bege) der Küste voN“-MUr1-te-

scha, _des neunten der vierzehn Zanäsolmlé, aus welchen die' „_

Statthalterschast Kl'eén-Afien (Kj'ale't-j znatoji“).be|cht, “und in-géwi-ssen Beziehungen , aber auch. Mehr dem Namen als der That nach , waren »ihm» selbst, die' Regierungen von Al- gier, Tunis und Tripoli untergeordnet. , - “.

, Kreta oder Kandien (Tjaleti [(jrjä) war nie-von dem Groß-Admérql abhängig, sondern" bildete eine eigene Provinz," und wurde. in drei Kanclgslmk, nämlich Kandia, Siß des Pascha's oder Statthalters, Kanéa und Retimo et'ngctheilt.

Auf dem Festlande sowohl, als auf den Inseln,;bestan- den die gesetzmäßigen“ Einkünfceder Statthalter in dem Ge- saMmk-Ertrage gewisser ihnen angewiesenen DoMainen, Kron,- 'u'nd Kammer-Güter (011588), aus welchen 'sie den Gehalt der Beamten und den Sold der Trappen zu bestreiten hat- ten. Suleyman, der roße Geseßgcber und Administrator (“i' 1566), der bei der estsrellung seiner politischen- Einrich- tung darauf bedacht war, den zu großen Ueberschuß der Einkünfte, welche bisher in den Privat-Schalz des Statt- halters gestossen war, den Staats-Kassen zuzuwenden, führte in mehreren Provinzen die Zulijané, oder jährliche Besol- dung“, „“ein, wo die Einkünfte der. Kronen- und Kammer- Güter nichc mehr unmittelbar dem Statthalter angewiesen “waren, sondern für den Staat verwaltec wurden, der dage- gen von dem Ertrag'e den Gehalt des Statthalters, die Be,- soldung der Beamken und den Sold der Truppen bestritt. Hiernach“ wurden die nach diesem System verwalteten Pro,- vinzen Zalijané, jene aber C|1355 genannt. '

Zu der Sratchalterschaft der Inseln, oder der Provinz des Meeres, gehörten die 83n65131mlch Mytilene und Rhodos zu der Klasse der 611355, Chios aber, Naxos und Andros zu der der 891631116. Aus Cypern gehörten Nikosia zu der er- steren, Paphos und Kerina aber zur zweiten Klasse; in Kandten hingegen Kandia , Kanea und Retimo alle drei zu der ersteren, nur allein die Besalzung der Festtmg Kandia wurde von den übrigen zum (211355 nichc gehörigen und _folg- slktchtfür Rechnung des Staats verwalteten Einkünften be-

rtc en.

Von diesen aus früheren Zeiten herrührenden Einthei- lungen und Unter-Abthei[rzngen des Osmanischen Reichs, wie solche in des Hrn. von H9mmer"s oben erwähnten trefflichetn W_erkc (dem einzigen Leitfaden der Türkischen Statistik) auf- geführt sind, haben sich mehrere nur dem Namen nach noch erhalten, bei andern sind die Grenzen bald verengt bald er- weitert worden, und noch andere sind ganz verschwunden aus der Reihe der Beßandtheile Türkischer Herrschaft. So hat auch dre politische Cinthcilung- die Verfassung nnd Verwal- tung der bis zUm Ausbruche dcr Griechifthen Znsnrrcccéon

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* fahrrei-Schiffen aller Flaggen ausgezeichnet.

(1821) unter Türkischer Botmäßigkeit gestandenen Inseln. Weißen Meeres*)' im Verlaufe der Zeit sehr wesentl' Veränderungen erlitten, über deren Ei_ntrétr und Umfa jedoch bisher eben so wenig als über sen dermaligen stati schen Zustand des' Türkischen Festlandes, officielle Anga bekannt geworden smd. .

In Folge dieser. allmähligen Veränderungen ist die A dehnung der noch immer mit der Würde des Groß-Admir verbundenen Statthalterschaft des Archipels bedeutend schränkt worden,» wenn gleich das Ansehen des Kapudan-n scha faktisch noch immer “sehr groß ist und dessen 15115417 (Wesir's Befehle) längs “allen Küsten der Europäischen u Asiatischer: Türkei, auf anderthalb Stunden in's Land hin Geseßcs-Kraft haben sollen.

Die zum Osmanischen Reich gezählten Inseln Mög t_1ach der neuern, bis zum Jahre 1821 bestandenen Orga ration, mit Bezug auf ihre Abhängigkeit von den Türkis"

*Behörden , unter fieben Haupt-Benennungen gebracht .,

dcn, nämlich: 1) C]]UW; Osoiyoclalilc; Z) JZUlik; 4) K 111€; 5) 9131ik13né; 6) MUMM; 7) Z“]ubnssz'H-k. Zur . urtheilung des Zustandes derselben , vom politisch-geogra schen Standpunkte aus betrachtet und mit besonderer R „ficht auf ihre Theilnahme an der Insurreccéon, dürften .

- die nachstehendzusammengestellten Rackrichtenbenußen lass

bei welchen die Amgaben “über die neuern und neuesten :. hältnisse, aus zuverläsfigen, wenn gleich nicht amtlichen Q len gejchöpst worden sind.

1) (31-355, des Groß-Admirals, d.h. diejenigen, we. unmittelbar dem Kapudan-Pascha untergeordnet six . diazuleßr anstatt des demselben ursprünglich. als pa (011358) überwiesenen Gesammr-Ertrages aller Einkünfte, jährliches Aversum "an die Admiralität entrichcen-;- solches».

Eschkiatos Sciathos und Zsch'k_o'pelos, Scopui Skopulo, diese-beiden am Einägxange des Busens von V (Zinug-szjsaious) “gelegenen “zuselu, find die bedeutend' der im“ „orden von Negropout befindlichen- Gruppe. I Bevölkerung, die fich" durchgängig zum Griechischen bekennx, isk geringe, da die auf Kal-idroni, Piperé, und - übrigen kleinen Teufel s-Zn feln hausenden Seeräubev « Aufenthalt daselbst von jehersunsicher- gemacht haben. --'o-» Inseln befihen einen reichenViehstand und.exzeugen S5 und Wein von vorzüglicher'Güte- .Die; Verwaltung- einem“ Municipal-Narhe übertragen, der jährlich erneu wiry, und aus drei oder Mehreren Primaten b'esteht. .' Imel-Bewohner haben fich gleich „vom Anbeginn“ der Im“ reccéon durchGrausamketc und Räubereien an den Ka

Zschkéros St. Georg “von' Skyra, Scyros, Negropont, sank), bis zuprestkznahme. durch die Türken, - ter der Herrschast der Herzqge voön Naxos. ,Die Bevölker belägfc sich kaum auf tausend.Scelen. . Der Griechische rus-tst der „alleinherrschende. Die Insel hat einen Bis- und mehrerx Mönchs-Klösker, von welchen das des heilig Georg, bxruhmt durch ein wundertbätiges Bild, ihr den - men .yerleeyen hat. Sie erzeugt vortrefflichen Wein , ec1 Getretde,_schöt1e Baumwolle, Früchte und Wachs. Die ** gte_rung ttt in Händen der Primaten, die jährlich neu* wählt werden. Der 05111 oder (3351, der einzige Türke a der Jmel, war nur dem Namen nach Richter, hing aber dex That gänzlich von den Gréechéschen Primarcn ab, * bx: der x_m'ndesten Zwistt'Zkeit durch ihren Einfluß in Konsfa ttnopel 1e[)r_ leicht deine '[bseßung bewirkten. Die Insel h an der Zmurrectéon Theil genommen.

(Fortselzung folgt.)

Inland.

Düsseldorf, 28. Nov. In dem NürnbergerCo respondßn ten ist vor einigen Wochen ein Artikel, angebli aus Preußen datért, erschienen, der sich höchst entmutht'gen und tadelnß übxr die Verhältnisse“ und die Lage des Elbe felder_»))?_ext'kani]chen Bergwerk-Vereins ausläßc, zugleich ab* aucl) jo sehr das Gepräge einer gänzlichen Unkunde des (551 genstandys verxätl), daß deutlich hervorgeht, der Einscnde könne kerne andere als die eben nicht sehr lobenswerthe Ab ficht gehabt haben, in der Eile etwas Hämisches, wenn an'

*) Unter dieser Benennung begreifen die Türken nicbt "U,"

den Arclytpcl, sondcrxx nuch den ganzen Theil des Mértclländ! schen 91111116, dcr nc!) südöstlich von d“:' Inscl Ceréqo l)t's_*1 dix; Sortvcbc Küste und l.:ngs dem südléx'ljen Ufer vön MM 211th crürcckt.

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och so =OberiWchlkchx„s hinzuwexfen,* um die- vielen bei dem nternehmen Bethetltgcen, damrc zu“ beunruhigen. * So lange so eine gehaltlose aller Daten und Autoritä- n ermangelude Nachricht in bloß einem Blattc erschien, liebe sie am bestcn-unsxeantwortet, weil zu erwarten stände, ihr dann am ersten die gebührxnde Vergessenheit zu Theil erden würde, ** nun aber,--da ste in fast alle, selbst in die cachtetsten Tages-Blätter Deutschlands übergegangen ift, „ird es Pflicht des Befferunterr1chteten , das Publikum zu arnen,s1ch durch solche“ einseitige und grundlose Darstellung icht irre leiten zu lassen , 1ondern_ nur den Berichten lauben “heizuMesscn, welehe von der Elberfelder Direction [bst ausgehen.“ ' _“ ' * Wer sich die germge .?uhe nehmen will, fich hier, in

rankfurt oder Berlin 11. s. w. zu erkundigen, wie die Direc-

on des D. A. Bergwerkvereéns in Elberfeld componirr sey, ird schnell zu der Ueberzeugung gelangen, daß sie aus Män- ern besteht, derén Charakter und Ehre selbst der Leu- und nicht anzugreifen wagt, -- er wird sodann ferner er- hren, daß der Preuße, welchen diese Direction nach Mexi- . gesandt hat, um als Commissarius_des Vereins manche érdings gemachte Mißgriffezu ordnen, ein so geachteter öniglicher Beamte und Überhaupt ein so qediegener und higer besonnener “Mann ist, daß fich voraussetzen läßt, er erde sich so benehmen , daß er nicht in den Fall kommen ird, Duelle abzulehnen noch deren anzubieten - und es ird endlich noch aus solchen Erkundigungen hervorgehn, daß «gegründete Hoffnung vorhanden ist , das „Unternehmen, lchjzunleugbar den Betheélégten bereits viel Sorge ge- M and manche Anstrengung gekostet hat, werde dennoch durchgeführt werden, daß es Deutschland zur Ehre und den ctéonairen zum Nußen gereichen wird.

Der hierüber, man darf sagen -- entscheidende Gene,- lbericht des Commissaréus, Herrn Oberbergratl) Schmidt, ird täglich von Mexico erwartet und-durch diaDi-rectr'on m Publikum mit gewohnxep-Offenheit vorgelegt werden.

Vonder Unparthxili keit“ der"“ deutschen Journale läßt es : erwarten, daß das ier“ Gesagte überqlx aüfgenommqn rden wird, wo der Eingangsxxwähute Artikel, _derxhéezu

anlassung gegeben har, erschienen ist. _ , _ . „- (Wenn schon die Sraats-Zeicung jenen Artikelmichcge- den hat, so glauben wi'rdoct), bei dem Intresse. Hes Gegey- _ndes, das Vorstehende aus der-Elberfelder*Zescung mtr- eilen zu müssen.)

".be:- die Preuß. Seeschifffahrt und Rhederej.

Viele von den "Hindernissen, welche dem, Handel Pxeu- ns und dessen Seeschifffahrt aus den. nichc ausreicheztd [est- stellten Verhältnissen wir dem Auslande entgegennandexn, w in den leßten Jahren hinweggeräumcworden. Bcrxtcs 1Jal)re 1826 kam die Vereinigung mit Großbritanien zrbex e gegenseitigen Begünstigungen Prcuß11cher ynd G'rxyxbrt- nischer Unterthanen für den Handel und _dte Sclpmtht

Stande , woraus der Preußishxn Schifffahrt diejemgen egünstigungen erwachsen», welche m der Acre 6.“ (160. 17. apitel 114. den Unterthaneu- fremder Staaten tm .Hand_e_l ic den Englischen überseeischen Befixzungen bedingungswetxe ngeräumt worden sind. Hieraux _solgce der Tractac_n7.tc Tecklenburg wegen gegenseitiger 2111sl)ebung allZ-Z Unterjchte- sin der Behandlung der bciderjcicigen Schiffe; und (?excn dungen in den Preußischen und Mecklenburgigchen Hasen.

in gleicher Reciprocitäts- Vertrag wurde wegen Gleichstcl-.

ng der Abgaben Preußischer Schiffe und deren Ladungen

ic denen der eignen Unrerthanen der Königreiche Schweden -

» Norwegen abgeschloffen. Es kam ein *Frem1d111)asts-, chifffahrts- und Handels-Tracrac mic Brastlien zu Staad): nd die Nordamerikanischen Freistaaten gestanden den Preuxc- . cn Schiffen und cherthanen die Rechte der eignen Staats- lkger zu.

irg im October d. J. unterzeichnet und demnächst ratificért orden.

Andererseits ist auch die Sicherheit der Seesthifffahrt 1den Preußischen Küsten befördert worden, naxnentltcl) durch en Bau des Hafens von Swinemkxnde, durch Yulegung vorx euchtthürmen, Fanalen uud Seeseu'ern axis Arcona, bc: „Wilnxemünde, Rügenwalde, auf der „Halbinjcl Hela und zu kxtU-“k.

BTZ dieser Aufmerksamkeit , welche dem Gegenstande ge- idmer worden, wird es Den Lesern der Staacs-Zeirzzyg nicbt “Uintercssamr seyn, den jcßégen Umfang der Semhisxsgw'c „in W chnßischcn Häscxs zu ksxmen, weshalb Mr solgUsoe

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' Frankreich . . . . 4. ;

Cndlicl i'r auch (fiele Nr. 317. der StaatsZci- _ , . „_ „„ . ' , , -, » . , ng) einHandels-Tm'd Scl)ifffal)r)ts-VertragzwischenPrquxzen Z an ))?)EH'YUIWJ) ZOÖ FILM M;?! 0317 MW"- an Mehraus- 1d den fkeien und Hanseestädten Lübeéc', Bremen und „Ham- , IMI “8 “""“ U" «)2 * '

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summarisch: Notiz über die in allen diesen Häfen im Jabre 1827 ein- und aysgegangenen Seeschiffe und über den Zu- stand der Preußishen Rhederci mitcheilen. Im Jahre'1827 gingen ein:

in Memel . . 856 Schiffe mit 98,740 Lüften. *)

in Pillau . . 583 ; ; 40,529

in Danzig . . 991 ' - : 103,276

in Stolpmünde . 40 - 1,492

in Rügenwalde . 54 - - 1,652

in Kolberg . 41 -' ; 1,441

in Swinemünde 636 - - 46,633

in Wolgast . 70 -' - 4,610 -

in (Vrejsswajd . * 144 ; 9,925 :

in Stralsund 282 - 17,011 -

überhaupt 3697 Schiffe mix 325,309.Lasten. Im Jahre 1827 gingen aus: - aus Memel 857 Schiffe mit 98,831 Lasten. aus Pillau 572 -“ 39,348 -“ . aus Danzig . . 974 - _103,369 aus Scolpmünde . 43 * 1,823 aus Rügenwalde . 52 1,850 aus Kolberg 41 1,571 aus Swinemünde . 625 46,759 aus Wolgast 80 - 4,684 aus Greifswald 14.1 - -- 9,435 aus Stralsund 270 - -

_ F

16,121 ;

., überhayptü'w3655 Schiffe niir 323,79]. „Lasten. , Der“ Nationalität nach _thec'lten sich diese Schiffe- folgen- dergeskalc ein:

Zahl der eingegange- Zahl der ausge ange- nenSchiffe * Lasten nenSchiffe« Lasten-

Dänemark . . ', . 304 mit 14,106 304 mit,13,693 Mecklenburg . . . . 18 ; . 768 1464 685 Hanseescädte .- . . , 53, ; 2,988 2,835 Rußland . . ., . . . 11 . - 878 749 Schweden . . . . . 131 - 7,365 7,897 Norwegen ..... 47 - - 1,661. . 1,538 Großbritanien . . . 861 -103,262 - 105-351 Hannover, . . . '. . 144 - 7,832 , 8,444 Oldenburg ..... 53 - 2,228 - 58 “2,381 Niederlande . . . 466 ; 24,372 445 _ 23,478 ' “231 4 253 58" 1 ' 58

Nord,?[merika . . . 5 , 448 5 ; 448 Preußen . . -. . 1599 -159,112 1559 - 155,981 ' €zusammen 36971nic 325,309 3655 mit323,791 Sonachsellt fick) die Zahl der überhanpt aus: und eingegan- genen Schiffe auf 7352, und deren Lastenzahl an 649,100. Es gingen ein: mir Ladung 1374 S.Wiffe mit 91,666 Lasten, mit Ballast 2323 Schiffe mir 233,643 Lasten. Es gingen aus: mirLadung 3236 Schiffe mit 292,921 Lasten, mic Bal.- last 419 Schiffe“ mit 30,870 Lasten. * . An fremden Schiffen gingen beladen ein 637 mit 33,243 Lasten, beladen aus 1.932 mit 159,357 Lasten; mic Ballast gingen ein 1461 Schiffe mit 132,954 Lasten, und mir Ballast aus 164 mit 8453 Lasten, _ An Preußischen Schiffen gétxgen beladen ein 737 mit 58,423 Lasten, beladen gixjgen aus 1304 Sckxéffe mit 133,564 Lasten, mit Ballast gingen ein 86.) Schiffe mit 100,689 Lasten, mic Ballast gingen an;; 255 mix 22,417 Lasten. . Vergleicht man diese Rcmlcace mtc denen des Jahres 1826, in welchem der Ein; und Ansgang überhazxpt betrug 6414 Schiffe mit 570,970 Lasten, so crgat Fick) sür das ver.- ftoffcne Jahr eine Mehrzahl von 938 Schiffen und,78,130 Lasten, und zwar waren mehr eingegangen 474 Schaffe mit “39,315 Lasten, mehr ausgegangexx 464 Säziffc mit 38,815 Lasten. Dapon ist aus die Prenßiache Schtffsayrt zu rechnen:

'“

13-3 44 _

8.71.

1.537

xukk'thk-xx'q _ ",. 1.

Portugal ...... 1 Spanien ,-

Hicbei verdient die Bemerkung eine SteUY daß im Jahre 1827: 2039 Preußische Scküffc durél) den ©2195 geanen sind, welchen noch im „Jahre 1816 nur 907 Pretxßéjckx Ochtffe passirxen. _

Unter solchen Umständen kann es nichr bcmmdxn, wenn sick) die Zahl der zur Preußischen Rlycderci gchöcrtqcn Sce- s11)iffe wwder mcdrt, obwohl sie gegen den x_mglctct),bcffcren Zunand von 18051106) immer schr herabgewmkctz :|, Zu den „Jahren 180F waren nämlich vorhanden (mel. Neu- Vorpommern.)

1102 Schiffe und 166,89-1 Lasten.

“, Ole Last zu 4030 Pfunden.