Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 81 vom 4. April 1936.
§ 2. _ Die Vorschrift des § 1 "gilt nicht für Pußtüchex, dre Ausfuhr bestimmt sind, und fur Erzen nisse, die M1 etge_nen trieb als Mcisch111cnpnßtiicher verbrau t Werden.
§ 3.
“ Bci Inkrafttreten dieser Anoxdmzng bcrxits bergestcllte Ma- schincnpußtiiabcr usw., die dcr Vorstbrtfi des F 1 111cht entspreckicii, diirfen von Herstelwrn nnd Lohnauftraggcbern vom 20. Apitl 1936 ab zur Vcrjvcndung im Julandc Weder angeboten noch ver- kauft werdcn; Verkäufe, die vor dem Inkrafttreten dxr Aubry- nung abgeschlosscn sind, dürfen 11011) bis zum 15, Mar 1936 111 der Verciilbartcn Beschaffenheit erfüllt Werden.
§4.
Zuwidcrbandlungcn gegen diese Anordnung faÜen 1111ter die Strasborscbriftcn der „85 10, 12-15 der Verordnung uber den
Warenverkehr Vom 4. September 1934. § 5. ' '
Diese Anordnung tritt am Taqe nach ihrer Veroffent_11chm_19 im Deutschen Rcichsanzeiger und Pre11ß11chen Staatsanzeiger in Kraft.
Berlin, dcn 4. April 1936.
Der Reichsbcauftragte für. Baumjvoügarne und -geWebe. K. R i n k e.
ur ; e,
Anordnung 136 11 der Ueberwachungsstelle für Baumwollgqrne und -gewebe (Ausnahme von der Anrechnung auf dre Verarbeitungs- ' mengen). Vom 4. April 1936.
Auf Grund der Vcrordnnng über den Waxenberkehr Vom .'4. September 1934 (Reichsgescßbl. 1 S. 816) in Verbindung mit der Verordnung über die Errichtung von Uebengchungs- tellen vom 4. September 1934 (Deutschyr Reichsanzetger und „ reuß. Staatsanzeiger Nr. 209 Vom, 7. September 1934) wird mit Zustimmmig des ReichSWtrtschufiSm1msters an- geordnet: § 1
Auf die gemäß der Anordnung 1369 vom 10; Dezember 1935 (Deutscher Reichsan eiger und Preuß. Staatsanzeiger Nr, 288 vom 10. De 2111er 1935) ?e tgeseßten Verarbeitungsme'ngen"Werden bis auf LZiberruf eindväbtige Abfallgrongarne bis “hochst-e'ns Nr. 461“ englisch einschließlich nicht angerechnet, Wenn diese keine Originalbaumwvlle und mindestens 25 vom Hundert Reiß- baumWolle enthalten. § 2
Beim Verkauf von A-bfallgrobgarnen bis“ öchsfexis Nr. 421: englisch einschlicßkicb sind aijeicbend von der_ orschxtft des _§ 5 Abs, 2 der Anokdnung ]36 8 vom 29. Nobember 1935 (““Mut/cher Rerchßanzeiger nnd Preuß. Staatsanzeiger Nr. 279 vom 29. No- vember 1935) die nach §5 Abs. 1 geforderten Angaben in Auftrags- bestätignngen, ReclUmngcn, Liefcrsckxinen un-d dergl. zn machen.
§ 3.
Das EinkaufsbcwilsigungZVcrfabreU nacb Anordnung 13618
Wild dnrch diese Anordnung nicht bernbrt. § 4.
ZUWiderbandluugen gegen diese AUOYÖULMJ innen 1111121: die Strafborjcbriftcn d-er §§ 10, 12-15 der Veroanung uber den Marpn-verkebr Vom 4 Sevtember 1934.
§ 5.
Diese Anordnung tritt am Tage nach ihrer Nerö 81111"
im Deutschen Reichs: und Preußischen Staubsanzeigerffin YYY
Berlin, den 4. April 1936,
Der Reichsbeaustragte fiir BaumWollgarne und :geMbe.
K. Rinke.
Einziehung von Tetanusserum. RdErl. d. RuPerJ. v. 31. 3. 1936 - 117 () 693/36.
(1) Die Tetanusscra mit den Kontrollnummcrn 3421 bis 3429, 3436, 3437, 3438, 3440, 3442 (wörtlich: „drei-
tausendvierbundertcinundzivmtzig“ bis „dreitaufcndvicr-
hundertneunundzivanzig“, „dreitaufenddicrhundertsechs- unddreißig“, „dreitausendvierhundertsicbenunddrcißig“,
„dreitaufendvierhundertachtunddreißig“, „dreitausendvier-
hunderivierzig“, „dreitausendvierbundcrtzWeiundvierzig“)
aus der J. G. Farbenindustrie AG. in Höchst a. M., 2066 bis 2074 (wörtlich: „zjveitause11dsechsundsechzig“ bis
„zfveitauséndvierundsiebzig“) aus den Bchringtvcrkcn in
Marburg a.d.L.,
531 (wörtlich: „fünfbunderteinunddreißig“) aus dem Sächsi- schen SerumWerk in Dresden, 25 (wörtlich: „fünfundzwanzig“) aus der Gesellschaft für
Seuchenbekämpfung AG. in Frankfurt a. M.-Niederrad, 33 (Wörtlich: „dreiunddreißig“) aus dem Bakteriologischcn und
Seruminstitut Dr. Schreiber in Landsberg a.d.W. sind Wegen Ablaufs der staatlichen Gewährdaner zur Ein- ziehung bestimmt.
(2) Eine gleiche Veröffentlichung erfolgt in der Dcntscben Apothckcr-Zcitung, in der Pharmazeutischen Zeitung, in der Süddeutschen Apothekerzeiiung sowie in der Pharmazeutischen Zeniralhalle für Deutschland.
Einziehung von Ruhrserum. RdErl. d. RuPerJ. v. 31, 3. 1936 - 117 0 692/36.
. (1) Die Ruhrfera mit den Kontrollnummern *
173 bis 176 (Wörtlich: „cinhundertdreiundsicbzig“ bis, „ein- bundertsechsnndsicbzig“) aus den Behrinchrk-en in Mar- burg a. d. L., .
sind Wegen Abkaufs der staatlichen Gcivährdaner zur Ein-
zrehung bestimmt.
(72) Eine gleiche Veröffentlichung erfolgt in der Deutschen AYot ek-er-Zeitung, in der Pharmazeutischen Zeitung, in der Suddeutschén Apotheker eitung soWie in dcr Pharmazeutischen Zentralhalle f"r Deuts land.
Einziehung von Meningokokkenserum. RdErl. d. RuPerJ. v. 31. 3. 1936 -- 117 C 691/36.
(].) Die Meningokokkensera mit den Kontrollnummern
296 bis, 310 (wörtlich: „zweibundertsechsundneunzig“ bis „dreihundertzehn“) aus den Behringfoerken in Mar- burg a.d.L.,
_ soeben
8 (wörtlich „acht“) aus dem Hamburger ScrumWerk in
H a m b u r g ' * - sind Wegen Ablaufs der staatlichen Gewährdauer zur Ein- ziehung bestimmt.
(2) Eine gleiche Veröffentlichung erfolgt in der Deutschen Apotheker-Zcitung, in der Pharmazeutischen Zeitung, in der Süddeutschen Apothekcrzcitung sowie in der Pharmazeutischen chtralhalle für Deutschland.
Einziehung von Diphtheriesetum. RdErl. d. RuPerJ. v. 31. 3. 1936 _ 17 (: 690/36.
(1) Die Diphtheriesera mit den Kontrollnummern
3605, 3606, 3620 und 3622 (wörtlich: „dreitauscndsecbsbundert- fünf“, „dreitau]'0_ndsechshu91dertsechs“, „dreitausendsechs- hundertzivanzig“ und „dreitausends-echshundertzWeiund- zwcÖZikzig“) aus der J. G. Farbenindustrie AG. in Höchst
a, .,
1434 bis 1449 (wörtlich: „eintausendvierhundertvierund- dreißig“ bis „eintausendvierhundertneunundvierzig“) aus den BehringWerken in Marbur a. d. .,
425 bis 433 (wörtli : „vierhunYertsünfundzivanzig“ bis „vicrhundertdre'iun dreißig“) aus dem Sächsischen Serumwerk in Dresden
sind wegen Ablaufs der staatlichen GeWährdauer zur Ein-
ziehung bestimmt.
(2) Eine gleiche Veröffentlichung erfolgt in der DeutsYen Apotheker-Zeitung, in der Phamnazeutischen eitung, in er SÜddeutschen Apojhekerzeitung sowie in der P rmazeutischen Zentralhalle für Deutschland.
Einziehung von Diphtherie-Schußimpfstoffen.
RdErl. d. RuPerJ, v. 31. 3. 1936 -- 117 (2 689/36.
(1) Die Diphtherie-Schußimpfftoffe mit den Kontroll- nummern , "1". 14. 17. 27 m_id '1'. 14. k'. 28 („siebenundeanzig“ und „ackHt-
undeanztg“) aus den B9hringWerken in Marbur a. d. ., '1'. 14. 3 („drei“) aus dem SächsisYÉn SerumWerk in resden sind Wegen Ablaufs der staatli n GeWährdauer zur Ein- ziehun bestimmt.
(2 Eine gleiche Veröffentlichung er 0191 in der Deutschen Apotheker-Zeitung, in der Pharmazeuti chen Zeitung, in der Süddeutschen Apothekerzeitung sowie in der Pharmazeu- tischen Z-entralhalle für Deutschkand.
Bekanntmachung.
, Die am 3. April 1936 ausgegebene Nummer 35 des Reichsgeseßblatts, Teil 1, enthält:
Erlaß des Führers unb Reichskanzlers über die Uebertragung dxr Befugnis an den Reichsminister des Innern, Ausländern die „Genehmignng um Eintritt in den Reichsarbeitsdienst zu erteilen, vom 26. ärz 1936;
Gescß zur Aenderung Der Vorschriften über die Steuer- befreiung des Neubausbesißes, vom 2. April 1936;
Verqrdnung zum Geseß zur Aenderung von Vorschriften auf dem Gsbiete des allgemeinen Beamten-, des Besoldungs- und Des Versorg11nq__sreck)ts, vom 31. März 1936;
Durchfuh1ungsbestimmungen zum GeseZ-Hznr Aenderung der Vorschriften Über die Steuerbefreiung des enhansbesiYes, vom 2. April 1936.
Um ana: Y Pogo". BxbkklklsSprÄs: 0,15 NM () - ;...8....(;„fxxev11hren: 0,03 RM fUr em Stuck bei VoreinsendiYigséver
Berlin 11147 40, den 4. April 1936.
Reichswerlagsamt. Dr. H u b r i ch.
Nichtamtliches.
Nr. 14 „des Reichsministerialblatts vom 3. April 1936 erschrencn und Vom ReichZberlagSamf, Berlin 1291/40, Scharnhorststraße 4, 'zu beziehen. Inhalt: 1. Allgemeine Ver- walnzngssackxkn: Erganzung der Ausführungsanweisung zum §3 dex Ersten Verordnnng zur Ausfiihrung des Geseßes zum Schuße des deutschen Blutes untd der deutschen Ehre. 2. KonsulatWesen: Ernennung. 3. Maß- und Geivickyiivesen: Bekanntmachung Über dre Zulassung bon Elektrizitätszählerformen zur amtlichen Be-
-“ glanbigung. 4. Medizinal- und Veterinärwesen: Verzeichnis der
zur Annahme pon Kazididaten der Veterinärmedizin fiir die prakttsche Ausbildung 111 der Schlacbtvich- und Fleischbeschau
S.2
Wie in der Lebensmittelüberwachung zugelassenen Ausbi xgtteq. 5. Steuer- unb Zollwejen: Verordnung über EinlaYsMs' u_r die m das Zollnxland em ehenden Sendungen von 1th Kirs en; Ve_rovdnung uber den ih von Finanzämtern im Be in des andesftnanzamxs Stuttgart; Verordnun über Aenderun des Waxenberzetchnisses Fm Zolltarif. 6. ersorgungswesen. Verzeichnisse dex, den _ ersorgungsanwärtern vorbehaltene“ SteUen _" Geschaftsbereich des Reichs- und Preußischen Mini? steriums fur Wissenschaft, Erziehung unsd Volksbildung.
ist “
Verkehrswesen.
Verteilung des neuen Amtlichen Fernsprech. buches für Berlin und Umgegend.
Mit der Verteilung des neuen Amtlichen Fernspr€chbucheg wird am 15. April (MittWoch) begonnen. Das FLTUspWchbW Mrd an die Txltlnßbmer (Hauptstelleninhaber) ür jeden Haupt- ans_chluß und fur" jeben Nebenanschlu eines witten kostenfrei geliefert," wenn fur Jeden Anschluß em vorjäßxiges Fernspxe" bu _ Yuruokg-egeben Wird. „Jeder Teilnehmex er 511, Wenn 61 zu- Beie eryng an der Reihe ist, durch sein Zustellpostamt emj Ben-achrxch_ttqungskarte, die als AusWeis dient.
Zugle1_ Mit dem Amxlichen Fernsprechbuch erhält jeder 1; Groß-Berlm wobiienbe Teilnehmer kostenfrei ein neues BW Yeni) er das vorxahrtge VTB. ab-_ibt. Teilnehmer die ein Vor jahriqes BTB. 111ch1 abgeben, erha'ten einen Abhokschein, der [i zur Abholung eines BTB. vbn einer, der Seberlfilialen ee ZaZlung voZi 50 Rpf. berechtigt. Abbo-lscheine Werden auc?) “'
e enanscblusse Drtx'ter ausZéegeben. Das BTV. Wird auf Runs auch zugestellt (Gebuhr 30 pf). „
Kunst und Wissenschaft.
Spielplan der Berliner Staatötheater in der Zeit vom 5. bis 14. April
Staatsoper Sonntag, hen 5. April. T u r a n d o t. Musikal. Leitung: Kvau Beginn: 20 Uhr. MontaFZl den 6. April. D i e Z a ub e r f l 5 t e, Mu-si-kal. Leitun
eck). Beginn: 19% Uhr.
Dienstag, den 7. April. Sizilianichh e Vesper. Musika-
_ Leitung: Schmidt. Beginn: 20 hr.
Mittwoch, _den 8. April. Unter Leitung des Komponisten: De Prinz von Ho'mburg. Beginn: 20 Uhr.
Donnerstag, den 9. April. Palestrina. Musikal. Leitung
_ Heger. B0gmn: 19 Uhr.
Freitag, de_n 10. April. Pars ifal. Musikal. Leitung: Hege Beginn: 19 Uhr.
Sonnabend, den 11. April. Rigoletto. Musikal. Leitung Heger. Beginn:, 20 Uhr.
Sonntag, den 12. April. Der Rosenkavalier. Musika Leibung: Clemens Krauß. Boginn: 19% Uhr. Montag, den 13, April. Aida. MUsi-kal. Leitung: Blech. B
, ginn: 19% Uhr. Dienstag, den 14. April. Turandob. Musikal. Leitnn- Krauß. Beginn: 20 Uhr. Staatliches Schauspielhaus Sonntag, den 5. April. Pngalion. Beginn: 20 Uhr. Montag, den 6. April. Dattericb. Beginn: 20 Uhr. Dienstag, den 7. April. Faust ]. Beginn: 19 Uhr. MittWoch, den 8. April. , Pt) g mali o 11. Beginn: 20 Uhr. Dotznerstag, den 9. April, Datte rich. Beginn: 20 Uhr. Frettag, den 10. April. Faust 1. Beginn: 19 Uhr. Sonnabend, den 11. April. Egmont. Beginn: 20 Uhr. Sonntag, den 12. Apxil. Faust [. Beginn: 19 Uhr. Montag, den 13. April. Faust 1. Beginn: 19 Uhr. Staatstheater-Kleines Haus Sonntag, den 5,21pril. Der Ministerpräsident. B ginn: 20 Uhr. , - Montag, den 6. April. Der Ministerpräsident. V , ginn: 20 Uhr. Dienstag, den 7. April. Donna Dian 11. Beginn: 20 111“) Der Minister
Mittwoch,__de'n 8. April. Zum 25. Male: prasideni, Beginn: 20 Uhr. Donnerstag, den 9. April. . Beqinn: 20 Uhr. Freitag, den 10. April. Geschlossen. Sonnabend, den 11. April. Der Ministerpräsiden-
Beginn: 201161: Der Ministerpräsident. B
Sonntag, den 12. April. ginn: 20 Uhr. Montag, den 13. April. Der Ministerpräsident, B-
ginn: 20 Uhr,
Handelsteil.
Berliner Börse am 4. April.
Aktien gut erholt, Renten freundlich.
Nach 5013 gestrigen Knrsrückgängcn, die im Wesentlichen auf Ab- 900011 der Speknlanon bcrnbtcn, hatte man Vorbörslich fiir den bcnttgen chfchx 111it_Zur1"1ck[)altu11g gerechnet. 1915112 aber" die W0chL_U]chll_1ßbökse an den Aktienmärkten zu über- wiegend hoheren Kur1111__ em. Dabei handclt es sich Vermutlich 1101- 191000119 um Teckxtngsxanfe dcs berufsmäßigen Börsenhandels, da- neben war 0511 auch dle Bankenkundschaft mit kleineren Kanforders vertreten. Ticicstere Tendenz wurde FMM durch einige Sonder- bclvegunqxn gest11131, von detien u. a. aimler Mit einer bei leb- [1115011 Kaufen erzielten Steigerung von 2% hervorzuheben sind. Am Myntanmarkt erholtenssicl) Harpencr um 1%, Buderus um % Mgnnesmamz" um %, Rhetnstahl um % und Ver, Stahlwerke bei großeren _Umwtzen um % %. Am Braunkohlenmarkt fielen Rheine- braun 11111" + 3 % auf. Unvßrmindertes Interesse besteht hier für Dtsch. Erdol (+ 1% %). Kali- und chemische Werte kamsn nnächst meist (111f Vor'tagsschlußbas1s _zux Notiz. Farben konnten 0 erdings % % hoher emseizen und bei s1ch später verstärkenden Rückkäujen exneut um % auf 164% % befesti en. Gesucht waren ferner Dt]? Linblneum (+ 1%) und. am E cktromarkt Siemens mit + , 6365111861 m1t + 1 und LFt Kraft mit + % %. Von den Ver- sorgungsWerten zogen HE „ um 1% und Wasserwerk-Gelsenkirchen um 1% % an, MaschmenWerte kamen ca. % % höher zur Notiz, Schubert & Salzer vermochten sich zunächst um % % und dann nochmals um 1 % zu erholen. Von BJYWerten finden Holzmann wetter Beachtung (+ 1%). Am Kynstjetdéciktienmarkt ermäßigten sich Veniberg erneut 1zm % %. Papier- und elljtoffaktien Wurden namentli vonvaibltkumssßite [cb afterngekau t, insbssondere Zell- stoff-Wald of, die 111 Nachtvtrkung es gunstigen Jahresberichts er- neut 1% % geWannen. Verkehrswerte lagen allgemein ruhig, von
Wider ErWarten"
Schisfahrtsaktien standen Hapag und Nordd. Llyod Wieder unt- lcichtem Abgabedruck. Am Markt der Bankaktien geroannen Reich bankanteile % %.
„ Jm Verlaufnxiiachte die AufwärtsbeTvogung an den Aktie marktcn z. T.. kraxtrge Fortschritte. Die Führung lag dabei b dex Farbenaktte, die mit einer Steigerung um 17/8 omen neue Hochstkurs vor; 165% erroichie. Siemens gefoannen ern, 1% %, Feldmuhle 1% %, Harpener und Dtsch. Eisenhandel %%. Dess. Gas" konnten denAnfangsverlust von %% au gleichen und daryber hinaus nochmals % % geTr-innen.
_Jn den _variablen und im Freiverkehr gehandelten Reiit notißrten Rercbsaltbesiß unverändert 111%. Dte Umschuldung anlethe vermochte sicb Weiter um „10 Pfg. auf 87,10 zu erhole YYY? gaben Mittlere und späte Reichsschuldbuchforderung .; „ er.
_ Am Rentenmarkt waren die Veränderungen bei Hyp.-Pfa1 brtxfen, Kom.-Obligationen und_ Liqu.-Pfandbriefen nur äuße gexnzg. Dtsch, Hyp. und Schlestcbe Boden Hyp.-Pfandbriefc e maßigten sich um je %, dre om.-Obli ationen der erstex zogen um %% an. Von Stadtanleihen si lediglich 26er Diis] dorf „mit -- %. uni) 2Zer Elberfeld mit + % zu erivähn Probmzanlei en blieben unberändert. Von Länderanleih zogen 282r übeck um %, 27er Baden um % uwd 29211 Meckle burg-SchWexin um 0,20% an. _Die 34er Reichsanleihe 92196 10 Pfg., die 1940 WM?" Post1chaßanwcksungen notierten 99- 99%Z. Von Jndulxixieobigattonen Wurden Farbenbonds % U
ag t-Goxd _1 % ober „angeschrieben. Jm variablen Verké erho ten sich RUchsaltb-LLLY um 5 Pfg. auf 111,30.
m Geldmarkt er orderte Blanko-Tagesgeld unverände 3-3% %, dock) War auch yntcr diesen Sätzen anzukommen, V-gtlULTYZYarkt errechnete sich das Pfund mit 12,33, der DoU' Ml -, "4-
Reiths: und Staatsanzeiger Nr. 81 vom 4. April 1936. S. 8
Völlig unbegründete Devalvations- gerüchte.
("11 dem Leitartikel seiner neuesten Aus,abe exklärt der 111tschk Volkswirt“ a1_1f Grund besonderey Jn ormationen paß 96511111er und Kombinationexi um die 2905111an und den Leite; , Währungspolitik [eder sachlichen Begründyng entbeYen. Die 1199 Wochen haben besonders in der auslan-dischen resse em cxedy Von einer u_n_mtttelba_r bevorstehenden Aenderung der deut- en Währungspoltttk gezeitigt. In diesem Zu-sammenhang Wur'de
einc gründligbß Auflockerun 11111) EvivetterunlI des angeb11ch Mig verbiirokr-attsterten uwd si 111111121: mxfruchk arer gestalten- n Artßcnbandels, z.,B. durch ein Prth-Cleartng _nach Art des ji.e1' einmal viel erörterten Krogmanxi-Planxs sonne durch Aus- ndskrcditc aks unumgänglich nottvendig bezeichnet. ..
911 Wirklichkeit kann auch heute Wsder an eine_ Durchlocherqng r Zanndlinien “des „Neuen [*anes“ noch, an 21118 DebalVa_tton acht werden. Die 111111111121“ are Fqlge emes VNVat-Clegrm s ":x-de [101 dem starken, bisher durch Die Regulierung der (5116qu
Schrmtkcn gehalte11e11 Hunger nach A-uslan-dsW-qren em se r 1116 21169615 unxd damit eine Bevorzugung der Einfuhr solchxzr
arcn seiii, Die das Agio am leichtesten zu tragen bereit sind.
s würden aber vielfach gerade die sein, .die für die Aufrecht- „(111111111 der derzeitigen Konjunktur -_- die der Neue_ Plan seit 11 Herbst 1934 robstoffmaßig erst gesichert hat -- nich? so sehr twewdig sind, nämlich vor allemUGenyß- und Lebensmtttel uxid "timmtc LuquWaren. Ferner Wurde infolge der M Durchschnitt .ebljchcn Erhöhung der Einfwbrpretse das ganze inländische eisqefiige in VeWegung geraten umd eine allgemeine Lohn- .öhüng unvermeidbar jver/den. '
In jedem Fall müßte die Asblieferungsxontrolle für Export- luten bei-behalten Werden. Schließlich „wäre es auf die Dauer Wh,],npt fraglich, wie Weit tatsächlich im ganzen eine Steige- nq „des den chen Exports eintreten wiirde.
“Zn dcrsel 311 Richtung liegt ja auch das Hau targument, das te wie bisher gegen eine offene einmalige ebalbation zxm en bestimmten Prozent (113 oder ein Anhängen an .das engli1che und spricht: Es wäre urchaxus problematisch, ob in nennens- rtem Maße eine Steigerung der deutschen Ausfuhr einträte, „61199 die Welt nicht grundsätzlich zu einer Wesenilichen Aus- itung des internationalen Handels bereit ist. Zilk ungewisse ssichten kann aber Dxutschlanb noch immex ni t die großen genug dargelegten Mrßschaftlrchen umd sozia-len'Gefq ren au- . nehmen, die eine Devalvation nach Wie vor m st bergen “rde. Man kann leichihin der Meinun» sein, daß unter gleich- ibensdcn sonstigen VerZältnissen die Be reiung der Außenwirt- ft 11011 den bürokvatis en Fesseln schon allein eine'DevalVation nen würde. Aber die Befreiung wiirde ja gar nicht eintreten nen. Vor allem Würden wir eme Regelung der Einfuér unod mindest der Kapitalaus-fu-hr nicbt entbehren können, »olange .at cine s6br erhebliche Steigerung der Ausfwbr die deutschen rsorgnngsmöglichkeiten mit Ausl-adeWaren, vor allem mit den entbehrlichen Roßstoffen, enrsprechend evtveitert, unld solange „t eine Auff'üljung der fast auf Den NuÜpunkt zusammen- chmolzcnen Gold- und Devisenresevven des Währungsinstituts * dentscben AußenWirtscbaft die Bejvegungsfreiheit gibt, die “ad? für Die Durchführung einer chalNation notWen-dig ist.
Solbstberständlicb muß das deutsche PreisniVLau gegenüber 11 9111610115 - und das ist ja “der Kern des Währungsproblems -- 1991919 in Ovdnung ebracht webden. In dem Uebergangs- stand, in 58111 Wir uns Zeit einigen Jahren Obenso wie die übrige Elf befinden, geschieht das ur Zeit Durch die bekannten MitiLl. . ist abWe-gi anzunehmen, * aß auf die Dauer eine _„Devalvatton - einzige eg dazu und deshalb Unver'nieiblicb Ware. Welche -aß1m[)men sch[ießlicb ergriffen Wevden, rst eme Fr-age des Aus- .ßys und der politischen Kraft. Wer die Dinge einmal ganz rck)0900ch1 hat, Weiß, daß eine Devalvation im Endeffeki era-de
Tentschl-an-d gewisse Folgen mit einer Deflgtion gem„em Qhaben irds; die Frage des Preisniveaus berührt slch eng Mit der dßs hnnibeaus uwd der Staatsausgaben. J9de11faüs Werdenijmr 1111 am besten und sichersten fahren, Wenn Wir, statt zu vermeinen, ten Schivierigkeiten era durch eine Devalvatibn ausnaeicben 1131111911, als Realpolitiker zunächst Die innerexi Dinge, d. h. bor em bie Fin-anz- und Wirtschaftspolitik, aurf eme Wahrung sm_- ten, die eines Tages wiexder obne bürokratische, gbek zur 3211 et cntbe-brliche Kvücken funktioniert. Hier aber tritt _wieder dxr samenbang mit den großen auße11politischen Enntscbeidungen m schsinnng, um “die zur Zeit gerungen wird und km; die ber 1e1§te Mutag der Deutschen Regierung eine neue Stnße m lhrer sition geliefert hat.
Der Ministerpräsiden
«.,.-..-...» -.,-. .... .- ._„.-._-. .--.
Das Mitteldeutsche Braunkohlen-Syndtkat im Geschaftsjahr 1934/35.
Jm Bericht der Geschäftsführung dZs-Syizdikats wird aus- ührt, daß, wie bereits im leßten Geschaftsberrcbt 511111 Ausdruck cracht wurde, der wirtschaftliche AUfschW11ng auch im _deuLchen hlenbergbau zur Wirkung gekommen., ist. Der Stemko len- gbau Wurde allerdings stärker als der Vraunkohlenbergbau aßt (Steigerung der SteinkoZlenkörderung 1933 gegen 1932 %, Steigerun der Vraunko len örderung im gleichen Zeit- chnitt 3,4 %; Jie entsprechenden Ziffern fax. 1934 gegen 1933 ten: 13,7% bzw. 8,2 %). In den Absaßziffcrn (ritt dteser terschied in der Entwicklung noch stärkex hervor. Bisher hatte ? Syndikat diese Tatsachen mit der spateren AusMrknng des kschaftlichen Aufschwungs auf den deuxschen Vraupkohlenberg- 1 info! 0 seines geringen Anteils an der Industrieversoxgnng d der ?ck: den ,ausbrand abträ lichen Witterizng begriindet.
vorliegenden ericht wird 'die ermuiung geaußert, dqß es - nm eine Absayverlagerung auf längere Sicht bapdeln d1xrfte.
Tie Förderßteigernng der_drei Braunkohlengebtete„(Mittel- tschlank), Oste bien Rheinland) im Berichtsjahr“ gegenuber dem ,hérgcbénden Gescöästsjahr 19111 „sich auf 6,8%. Im allge- men sind die Unterschiede der drei Braunkohlepgebicte, 111 UL auf ihre Produktionsentwicklun verhältnismäßig gering. e Ziffern lauten: Mitteldeutschlan 1933/34 50,98, 1934/35 36 Mill. 1. Für Ostelbien la'uten die entsprechenden Ziffern: 81 bzw. 36,39 Mill. t, für das Rheinland 40,46 * bzw. 43,07 [[,- k- Die Zunahme der Brikettberstell-ung war verhältnis- 319 sehr gering und betrug nur 2,1 %, blieb also hinter der rdcxsteigerunß beträchtlich zurück. Die absoluten Ziffern lauten k fur Mittel eutschland: 11,96 6311). 12,16 Mill, t, fürOstelbien 6 bzw. 9,43 Mill. t und ür das Rheinland 9,20 bzw. 9,46 Mill. t. e Bexjvendung der in itteldeutschland geforderten Rohbraun- le „zeigte folgendes Bild. Es ingen 3,44 (3,55) % an „Eigen- W's“, 53,20 (55,63) % an „ riketifabrik“, 0,06 (0,06) % an Uzpreßanlage“, 0,46 (0,39) % an „Montanjvachsfabrik“, 2,70 0) % an „Schwelerei“, 2,23 (2,37) % Wurden zur Erzeugung * Trockenkohle verWendet, .der Gesamtkohlenabsaß betrug 37,84 N91 % der Gesamtförderun . Jm Gegenfay zu der Entwick- g 111 den letzten beiden Gekchäftsjahren hat die Verrvendung
RVÖYOHle zur chemischen Verarbeitung eine Zunahme erfahren. mgcmaß betrug der Absaßanteil von Roxbraunkohle Her Wschen Industrie 37 (35) % des esamten Ab aßes, Der zweixe VYHFHMZK! die ElektrizitätsWe e, hat seinen Prozentanteil
) 0 ge 6 ten.
Tex Brikettmarkt hat sich 1934/35 im Verhältnis zu dem emcinen wirtschaftlichen AufsckWW recht ungünstig ent- lclt- Im Gegensatz zur Rohkohle is? hier sogar ein Absaß- Ust von 150000 t eingetreten, Was eine Verminderung von
3 bedeutet. Besonders, schWerwiegend ist der Absaßrückgang _
Drei Jahre Ausstellungen des Reichs- nährstandes.
Als nach de_r Machtübernahme das gesamte WerbeWesen der Aufstcht des Reiches unterstellt Wurde, wurde auch das Aus- stexl1ttigs- und MesseWesen in diese Bestimmung einbezo en. Arge Mißstande hatien diese Maßnahme veranlaßt. Noch a en ist der „Kampf der Städtß bzw, der_städtischen Messeämter gegeneinander m Ermnernng, sxck) gegenseitig durcb Veranstaltunqen von Aus; stequngcn zu uberbixten, um so das in den Messehallen inbestierie Kapital zu verzmsen. Aye!) die privaten Ausstellungs- veranstalieystanden nicbt zuruck. Allein Von dem Gesichtspunkt des personlrchen Gewinnes geleitet, Wurden die Ausstellungen aufgezogen. Der selbstberständliche Grundsatz, daß Ausstellungen 111111 dort stattfinden durften, WO ein Bedürfnis dafür bestand, sx'neltebft nur eine untergeordnete Rolle. Der Leidtragende War die Wirtschxxft, die durch hohe Standgeldmieten eschröpft Wurde, ohne in viellen' Fällen einen Wirtschaftlichen ÖegenWert dafür J erhalten. Wirtschaftsfoerbende Schauen, Messen, tnarktähnlicbe
eranstaltungen uwd Lebrschaueu Waren durcheinandergewürfelt, un?) 1111; zu oft fehlte jede einheitliche Linie. Der national- oztalisttscbe Staat schaffte padurch Ordnung, daß er die Aus- teUurYen von" dex GenehmrJ-nq des, Werberates der deutschen "'lrts aft abhangig machte. refer prüft seitdem die Notkvendig- kait einer AnZsteZlung, bevor er die Genehmigung erteikt. Daß hierd'111ch_ Vle12. uberflüssige Ausstellun_en fortZaLllen, ist selbt- verstandlick), Wird aber durcb die Statitik des erberates aucb zahlenmäßig und als notivendig bestätigt. So Wurde im Jahre 1935 nur noch 486 Anträgen auf Genehmigunq von Ausstellungen Zatigegeben, gegenüber 634 im Jahre 1934. Die eigentlichen “achmessen und Fachausstellungen wurden von 34 im Jahre 1934 auf 17 im vergangenen Jahre Wrmindert,
.Die segensreiche Täti keit der nationalsozialistiÉen Reichs- regierq'ng durch den Wer erat der deutschen Wirt aft Wurde ngchhrucklickxst durch den Reicbsnäbrstand unterstützt. Die ein- Zettliche Fuhrnng _des Reichsnährstandes gestattete eine klare etikung des landWrrtschaftlichen AusstellungsWesens im [Janzen Relch. Bevor dem Werberat als leßter Instanz ein Ausste angs- plan eingexeicht Wurde, mu te er im Reichsnährstand gepruft Werden. Diese Prufnn ges ab unter zivei Gesichtspunkten. Es Wurde einmal festgeste 1, ob für die Wirtschaftskrierbende Schau Fiverblicher und mdnstrieller Firmen oder [*andwirtscbaftlicher _erteilev eine wirtschaftliche NotWendigkeit Vorlag; ziveitens, ob eme Lebrschau unter den besonderen Verhältnissen der jekveiligen Gegend angebracht und als nüß-lich angesehen weiden konnte. Das ist insbesondere dcs Nene der Ausstellungen des Reichs- nährstandes, daß einmal klar die Lebrschau von der Wirtschafts- Werbenden Schau getrennt und besondere Sorgfalt auf die Lebr- schau Verwandt rvird. Man übertreibt nicbt, wenn man sagt, daß der Reichsnährstand es gewesen ist, Der die Lehrsckmu zu einem wichtigen neuen Faktor dxr Volksaufklärung gema 1 hat, Der ayfmerksame Beobachter snht von der 1. Reichsnä rstandsschau bis zur Grünezi Woche 1936 und bei Betrachtung all der Landes- schauen eine etnheiiliche„klare Linie. Das Wird sich auch Wieder bejveisen, Wenn die diesjähriqe R-etchsnährstandsschau in Frank- furt a. M. ihre Pforten geöffnet hat, Von besonderer Bedeutung ist dabei der Auf-schWung in der künstlerischen Gestaltung, im klaren Aufbau und in der Werbewirksqmen Formgebung.
_ Fragt man nach den Gründen dieses Erfolges, so wird man xte emmak in der grundlegenden Gescßgebung der national-
ozialiftischen Regierung auf dem Gebiete des Ausstellungs- und Messejvesens erblicken. Sie liegen ferner in der einheitlichen Leitung des _Reichsnährstandes, der an die Stelle nur allzu vieler Organisationen, Gruppen und Grüppchen getreten ist nnd da- durch mit klarer Uebersicht und "Einheitlichkeit allein die Ent- Wickkung lenkt. Man findet diese Griinde Weiter in der Zusammen- arbeit zwischen Reichsnährstand und Werberat, ziveier Organe des neuen Staates, in dem die Zusammenarbeit der Ver- schiedensteu Stellen unter einheitlicher Zielsetzung eine Selbst- verständlicbkeit ist. Sie liegen schließlicb in der Initiative und im Gestaltungs- und Arbeitswillen aller jener, die durclxden neuen Geist mit neuer Kraft und Arbeitsfreude erfüllt wurden. So bietet die Entwicklung des AusstellungsWesens, insbesondere des Reicbsnähxstandes, einen schlagenden BeWeisfiir die or1dnende und schöpferische Kraft des neuen Reiches, Mag das Ziel noch nicht 1100 erreicht sein, das eine ißt gewiß, auf dem Gebiet des landwirtschaftlicben Ausstellungswe ens ist die größte Strecke zu dem Zicle zurückgelegt, das uns vorsckmet.
. Dr. Rosenbrock.
der Hausbrandbrikeits in Höhe von rund 400000 1. Auch die an und für sich schon stark gesunkene Brikettansfnhr hat im abge- sckbessenen Geschäftsjahr noch einen Weiteren Ausfall zu ver- zei nen.
In der Preisgestaltung der Brennstoffe hat
__ sich im ver- gangeüen Jahre im Wesentlichen nichts geandert. _ _
Devisen!) ewirtschcift-ung.
Zusammenfassung der Devisenbestimmungen fiir die Auswanderung nach Palästina.
Für die LYUSWan-derung nach Palästina Werden die Devisen- bestimmungen in einem neuen Runderlaß 45/36 D. St. /- Uk. St.
vom 2. April 1936 zusammengefaßt. Danach gelten grundsäßlich die Bestimmungen des Runderl-asses 1/36 D. St./-Ue. St., soWeit nicht in den umfangreichen Bestimmungen des ne-uen Rund- erlasses etivas anderes vorgesehen ist. Mit dieser Neure elung treten die Run-derlasse 54/33 Ziff. 1, 8/34, 12/34, 59/34 ZiZfer 2, 82/34, 129/34 Ziff. 11, 150/34 umd 49/35 soavie die allgemeinen Erlasse ] 40 551/33, 1 44 472/33, 1 14 191/34, 11. 30 583/34, 4 34 734/34, 11 54/35 D. St/Ue. St., „4 207/35 D. St./Ue. St. und 14 321/35 D. St./Ue. St. außer Kraft.
Wirtschaft des Auslandes.
Die französische Eisenproduktion im Februar. Paris, 3. April. Die französischen Hochöfen erzeugten im Februar 501000 t Roheisen gegen 507 000 t im Januar und 450 000 t im Februar 1935. Dres entjpricht einer arbeitstäglichen Durchschnittsleistung von etwa 17 250t gegen etWa 16 3501 im Januar -d. Zs“. Von der Gesamtmen e enrßallen 414000 t auf ThomasroZei en und 43 000 t auf Gie ereiro eisen. Von 210 be- [Nebenden _ochöfen lagen unverändert 129 still. -- Die französische obstahjerzeugung belief sich im Februar auf 535000 1 gegen 558 000 t im Januar und 458 000 t im Februar 1935. Hiervon ent ielen auf die Thomasstahlerzeu ung 343 000 t (295 000 t im 13.2966) 1935) unD auf die artinstanerzeugung 166 000
' 1.
An Fertigfabrikaien Wunden hergestellt 109 000 t Siabeisen (Segen 87000 t im Februar 1935), 36 000 (36 000) 1 Träger, 30 000 ( 5 000) t Schienen, 23 000 (21000) t WalzdvaZZ, 82 000 (64 000) t Bleche. Die Zunahme ber Er eugung von aleerXsprodu/kten -und Rohstahl gegen die Verglei szett von 1935 dürfte größtenteils ?tz'f den starken Verbrauch der Rüstungsin'dustrie zurückzuführen em.
Ä
Wagxngeftellung für Kohle, Kors und Briketts im
Rubrrevier:
Am 8. April 1936: Gestellt 20919 Wagen.
Die Elektrolytkupsernotierun der Vereini un für deut Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut BZliner Melqug dZs „D. N. LF):
am 4. April auf 100 kJ.
52,00 «% (am 3. April auf 52,00 „M) für
In Berlin festgestellte Notierungen und telegraphische Auözahlnng, ausländische Geldsorten und Banknoten.
Telegrapbiche AuSzablung.
L
Aegypten(Alexandrien und Kairo . . . . . Argßntinien (Buenos Aties) ....... Belgien (Brüssel 11. Antwerpen) . . . . Brasilien (Rio de Janeiro) ...... Bulgarien (Sofia) . Ceznada (Montreal). DansxnarkNopenhg.) Danzig (Danzig) . . England (London). . Estland „(Neval/Talinn) . . Finnland ( elsmgf.) Franreich ( aris . . G11echenland(At en) Holland (Amsterdam und Rotterdam). . Iran (Teheran) . . . Islazid (Reykjavik) . falten (Rom und Mailand) .....
Iapan(Tokio u.Kobe) 1 Y 100 Dinar
Jugoslawien (Bel- grad und Zagreb). thtland (Riga) . . . Litauen (Kowno/Kau- naS) Norwegen (Oslo) . . Oesterreich (Wien) . Polen (Warschau, Kattowiß, Posen . Portugal (Lissabon . Rumänien ( Bukare t) Schweden,Stockbolm und Göteborg) . . Schweiz (Zürich, Basel und Bern). Spanien (Madrid 11. Barcelona) . . . . Tschechoslow. (Prag) Türkei (Istanbul) . . Ungarn (Budapest) . Uruguay (Z).)kontevid.) Verein. Staaten von AmerikaMewYork)
100 Krotien 100 Gulden 1 engl. Pfund
100 estn. Kr.
„100 Kronen
1 Goldpeso 1 Dollar
1 ägypt. Psd. 1 Pap-Pes. 100 Belga
] Milreis
100 Leva 1 kanad.Do[l.
100 finnl. M. 100 Frcs. 100 Drachm.
100 Gulden 100 Rials 1001sl. Kr. 100 Lire
en
100 Lans 100 Litas 100 Schilling 100 Zloty 100 EEcudo 100 Lei
100 Kronen 100 Franken 100 Peseten 100 Kronen
1 türk. Pfund 100 Pengö
4. April
Geld
12,61 0,683
42,05
0,139
3,047
2,474 54,96 46,80 12,31
67,93 5,43
16,37 2,353
168,78
15,28 55,21
19,68 0,718
5,654 80,92
41,84 61,86 48,95 46,80 11,17 2,488 63,46 80,95 33,95 10,265 1,975 1,179
2,485
Brief
12,64 0,687
42,13
0,141
3,053
2,478 55,08 46,90 12,34
68,07 5,44
16,41 2,357
169,12 1 15,32 55,33
19,72 0,7201
5,666 81,08
41,92 61,98 49,05 46,90 11,19 2,492 63,58 81,11 34,01 10,285 1,979 1,181
2,489
3. April
(55615
12,6] 0,683
42,06
0,139
3,047
2,473 54,96 46,80 12,31
67,93 5,425 16,375 2,353 68,75 15,28 55,21
19,68 0,718
5,654 80,92
41,85 61,86 48,95 46,80 11,17 2,488 63,46 80,95 33,93 10,27 1,975 1,179
2,485
Brief
12,64 0,687
42,14
0,141 3,053 2,477
55,08
46,90
12,34
68,07 5,435 16,415 2,357 169,09 15,32 55,33
19,72 0,720
5,666 81,08
41,93 61,98 49,05 46,90 11,19 2,492 63,58 81,11 33,99 10,29 1,979 1,181
2,489
Ausländische Geldsorten und Banknoten. 3.Aptil
Sovereigns. . . . . . 20 Francs-Stücke . . Gold-Dollms . . . . Amerikanische: 1000-5 Dollar. . 2 und 1 Danr. . Argentinisckpz. . . . . Belgische. . . . . . . Brasilimiiscbe . . . . Bulgari1ch€ . . . . . CanUdische . o o . o - Däniicbe . . . Danziger ....... Englische: große . . . 1 „6 u. darunter Estnische . . innische . . . . . . . 1 ranzösiscbe . . . . . oUändiscbe . . . . . Italienische: große . 100 Lire u. darunt. Juaoflawisébe . . . . Lettläxidijcbe ..... Litauiycbe ....... Norwegische . . . . . Oesterreich.: große. . 100 Schill. u. dar. Polnische ....... Rumänische: 1000 Lei und neue 500 Lei unter 500 Lei . Schwedische ..... Schweizer: große . . 100 Frs. u. darunt. Spanische ...... Tschecboilowakiscbe: 5000, 1000 u. 500 Kr. 100 Kr. u. darunter Türkische ....... Ungarische
fur 1 1 Stück
“100 20115
. . 100 Lei
. 100 Pengö
Ntztiz
1 Dollar
1 Dollar
1 Pav.-Peso 100 Belga
1 Milreis 100 Leva
1 kanal). Dok]. 100 Kronkn 100 Gulden 1 enabeund 1 engl. Pfund 100 esin. Kr. 100 611111. TR. 100“ 18. 100 ulden 100 Lire
100 Lire
100 Dinar
100 Litas 100 Kroaen 100 Schilling 100 Schilling 100 Zlotv
100 Lei
100 Kronen 100 FW. 100 Fts. 100 Peieten
100 Kronen 100 Kronen 1 türk. Pfund
4, April
Geld
20,38
16,16 4,185
2,437 2,437 0,655 41,92 0,115
2,416 54,71 46,76 12,275 12,275
5736 16,32
168,34
5,64 41,60 61,65
46,76
63,24 80,77 80,77 33,61
Brief
20,46
16,22 4,205
2,457 2,457 0,675 42,08 0,135
2,436 54,93 46,94 12,315 12,315
5740 16,38 169,02 1
5768
41776 61,89
46,94
63,50 81,09 81,09 33,75
Geld
20,38
16,16 4,185
2,437 2,437 0,655 41,92 0,115
2,415 54,71 46,76 12,275 12,275
5,36 16,325 68,31
5154 41,61 61,65 46,76
63,24 80,77 80,77 33,59
Ä
Brief
20,46
16,22 4,205
2,457 2,457 0,675 42,08 0,135
2,435 54,93 46,94 12,315 12,315
5,40.
16,385 168,99
5,68 41,77 61,89
46,94 *
Kurs der Reichsbank für die Abrechnung von
. Wechseln, Schecks und Auszahlungen auf
Britisch-Jndien: 100 Rupien = 7,55 Pfund Sterling, Niederländisch-Jndien (niederl.-indische (Gulden): Ber- liner Mittelkurs für tel'egraphische AUSzahlung Amster- dam-Rotierdam zuzüglich 1/4 9/0 Agio, Palästina (Palästina-Vfunde : Berliner Mittelkurs für ondon uzüglich 1/40/0 Agio,
telegrapbtsche Auszahlung
SüdafrikanisYZe fu
afrikanische
phische Auszahlun„
Union und S5 mest-Axrika (süd- nde): Berliner Mittelkurs
ür telegra- London: Ankaufskurs: abzüglich
7/ 0/ Disagio; A gabekurs: ab üglick) 1/ 0/ DiSagio, Austrßlioen (australische Pfunde : 8 0
telegra'phiscbe Auszahlung DiSagio (Kurs-für Sichtpapiere),
erliner Mittelbtrs für ondon abzüglich 203/4 00
Neuseeland (neuseeländische Pfunde): Berliner'Mittelkurs fiir telegra Hische Auszahlung London abziigltch 203/3 % DiSUgio ( urs für Sichipapiere).
Kurse für Umsäße bis 5000,- RM verbindlich.