a!fo der Völkerbundsrat ker Anßckt ist, kaß init Rückskcht auf die Umstände die Abtretung der Kreise von Cupsn und Malmedy an Belgien endgültég bleiben müsse, so stößt er diesen Anspruch auf eine Grundlage, die. sbb beim näheren Zusehen ohne weiteres ai! haltlos enoeist. (Sehr richtig !) - '- - * Der VölkerbundSrat knüpkt an diese Begründung seines Be- schlusses freilich einen recht bemerkenswerten Saß. Er saat nämlich: Es ' könnie nur and'ers sein, wenn durch genaue schlüssige Beweise dargelegt würde, kaß das Ergebnis der Volksbefragung bestimmt worden wäre durch Einickpücbtexungs- und Druckmittel, durcb Miß- brauch dec Amtsgewalt und durö Bedrohung mit Repressalien, die eine freie WiUenéäußerung der Bevölkerung verbindet! hätten. Nun, m- ine Damen und Herren, das find ja gerade die Punkte. die den Gagenstand nnsmer Beschwerde gebildet haben- Zü cs etwa keine Einschüchterung, wenn ein belgischer Kxeiskommiffar erklärt, den ersten, der zur Abstimmung käme. werde er die Treppe hinunterwnfeu (hört! hört!), und wenn ibm der Andrang xu moß werde, würde er ein paar Leute einsperren lassen? (Lebhafte: Hört! Höxt!) Ist es kein Mißbrauch der Amwgewalt, wenn die Kreis- kommiffare die Abstimmendeu unter bämischen Bemerkungen über Deutschland zu buchen suchen. die Eintragung zu unserlasjen, wenn sie so Häufig abwesend oder nicht m sprechen smd, daß nicht wenige Personen den Gang zur Liste dreimal, viermal, ja selbst acht- mal vergeblick; angetreten haben? (Hört! Hört!) Ist es keine Be- drohung, wenn den Absiimmenden etklärt wird, sie würden kein bel- giscbes Geld, keine Pässe, keine Lebensmittel erhalten und würden sogar aus de_r Heimat ausgewie?en werden? Ist es mdlick) nicbt Einschüchterung, Bedrückung, Bedrobung, AmtSmißbraucb, alles dies zusammen. wenn die belgischen Behörden Lockwikel aussenden, die „mit gefälschten Papieren von Berliner Behörden sich an deutsch. gefinnte Personen beranmachen und ße provozieren, und wenn sie dann diefe Personen ins Gefängnis schxepveu und „die übrige Bevöake- ru-a dadurch in Furcht und Schrecken verseßen? (Lebhaftes Hört! Hört!) All dies find Tatsachen, die nicht durch einzejne, sondem durch Dußende von Zeugenaussagen erhärtet worden find. Es wird mir immer unerkläxlicb bleihen, wie der Völkerbundßrat an diesen. Tatsachen einfach bat vorübergehen können. (Sehr tichtigL im Zentrum.) Der Rat nimmt zu dem von uns vorgelegten Beweismaterial überhaupt nur in einer kurzen Bemexkung Steüung. Er sagt, dies Material sei nicht maßgeblich, sek ungenau. Nun, maßgeblnberes Material als das, was von der betroffMen Bevölkerung selbst stammt, kann ich mir nicht denken (sebr richtig! rechts und im .Zentrum), und was die Genauégkeit betrifft, so finden skb zwar, was der Reichsregierung wohlbekannt war, in den M.tiexxungen aus der Bevölkerung ewige verstümmelt wiedergegebene Namxn, Personen- verwecbselungen und ähnlicbss, aber all das ist so belanglos, daß es das Gesamtbild auch nicht im geringsLen zu verändern vermag.
Meine Damen und Herren! Der Völketbundsrat gkbt schließlkch auf die bekannigewotdene Zirkularverfügunq des belgischen Unter- kommiffars de Smet ein, durch die die Absiimmendm mit Entzkebung der Pässe, des Rechts auf Geldumtaufck) und der Lebensmittel be- droht wurden. Der Rat erklärt, es handle |ck: um einen einzelnen Fall, der Beamte sei von km belgischen Gouvkrnement dWavou'iert und seine Verfügung sel n!.cbt angewandt worden. Nun, die Be- völkerung hat von dieser Dezavouierung nicbt] aeme'rkt (sebr r_ichtig! im Zentrum), und selbst, wenn sie erfo!gt ist, könnte damkt die her- vorge1ufene Wirkung nicht beseitigt werden.
Der Fall ist auch keineswegs vereinzelt. Ich habe erst beu'e women weiteres BeweiSmaterial erhalten. Es liegt mir bier die Abschrift eines Erlasses des Unterkommiffars von Weißms tm Distrik? Malmedy vor, der folgendermaßen lautet:
Herrn Bürgermeiüer kn Weigmes.
Jeb beebré mit!"), „Ihnen mijzuteil-n, daß die Kreik'bewobner welcbe gegen die Zurücktretung der Gebiete an Belgien p:oteftiert haben, nicht berechtigt find, von dem Reeble kes Gclduwtausäyes gxmäß der „darüber erlassenen Verordnung Gkbkaucb zu machen.
(Hört! Hört! im Zentrum, rechts und bei der USP.) Dke Leute, deren übrigens sebr wenige find, werden durch ihren PecsonalauSweis leicht zu erkennen sein, we7ck):*r das bexgisehe Wappen und den Namenszug des Herrn Schnorxenbng quer durch die Miike trägt.
(Hört! Hört!) Wso um!: dies kst ein Bevoeis, und es siegt.keines-
wegs nur ein EinzeÜall vor.
Daß “riese Verfügungxn nicbt avgewandt wurden,* ist sch7echtbxn unzutreffend, kabcn doch z. B. von den Betrcffxnen einzelne so schwer darunter zu leiden gekabt, daß sie ikke Cinjragung zu ücknal)men,
“ worauf dann die chrcssalken :ückgängkg «macht werden smd. (Leb- hafte Rufe: Hört! Hört!) „ Meine Damen und Herren! Angestckots kiefer Sachlage kapn ich mich nur dahin aussvxecben. daß der Beschluß des VölkerbunkSrats in jedem Punkte auf unrichtigen Vorauswßunßeu beruht. (Sehr
richtigt im Zyntkum.) Der VölkexbundSrat ist von BMW offenbar .
durchaus uanchtig informi-rt worden uud bat unserem Material nicht entfernt die Bxackztung geschenkt. die wir unter allen Umständen vex- langeu konnten. (Sehr riäxtig!)
Ich will bier noch erwähnen, daß vor einigen Monaten eine Kommidfiou aus den beiden Kreisen sicb iu dem Generalsekretär des Völketkamkes begebxn onte, um ihn persönlich über die wahren * Vetbältnisse in ken Kreisen zu unterrichten. Sie erhielt zur Ant- woxt, wenn die Bevölkeruna efwaö vor den Völkerbund ju bxingen habe, !- soüfe fie :! auf schriftlicbem Wes: jun. (Hörl! Hört! bei den Teutxcben Demokraten.) Auch der Wuasch der Bevölkerung. daß der Völkerbund eine Kommission in die Kreise enisenden möge, um sich an Ort und Stelle zu informieren. ist nicht erfüllt wmden. (Hört! Hört! im Zeptrum.)
Meine Damen und Heroen! Die RäÖsngiemng bat den Be- s-bluß des Völkerbundztaies aße: auch nach einer anderen Skike bin prüfen müssen. Herr Dr. Bell hat darauf hingewiesen, daß der Beschluß auxh rechiuch auf schwacheu Füßen steht. Nach dem Versailler Vertrag ist die Emschekdung über Eupen-Malmedv in die Hände des VölkerbuxdeT als solchen gelegt. DU Vöxkerkund selbst und nicbt der Vöxksrbundstat soll also über “oke Souveiänitätsfragen «1763-3de Nun hat der V51kerbund zwei Haupkofgane, die Bunde!- versammkung“und den Raf. In den allgemeinen Ursikmmungen über den Vöjketbund ift öke Zusiävdißkakt der beiden Organe mit genau denselben Worten festgeiegt; bei beiden heißt es, daß fie über jede Frage béfinden, bie in den Täkixksitxberekck, des Bundes säkt, oder die den Welkfrieren berührt. Die Fraue, wann dasein und wann daS WM Oxgan zuständig ist, läßt sich also aus diesen allgemeinen
Bestimmungen überbaupt nickt beaniwortm- Mm:- muß die Sonderbéftßny'u-m „ret, Voltage! . zu Nav zixben. Hießzeigt sicb nun, „daß häufig der Völkerbunksrat' aukdrückxicb “als zuständig erktäet W: in anderen Fällen ist dagegen nu: vom Vöterbuud als
* 1an: dkeRede. Oer leicht “erkennbare Gnmdsah kMesZUute-söietk,
ist der, daß Entsxbx-idungen von großer Tragwéte dem Runde selbsk, weniger wichtige daseaen dem Rat zustehen sollen. Als Beispiel möchte ich foxgeudes anführen. Der Bund selbst soll die endgültige Rechtslage des Saargebiets festseßen, der Ryk aber die „Kob'enmenge bestimmen, kit Deutschland an Frankreich liefern soll, wenn a dke Saargruben wieder erwirbt. Aus alledem gebt bewor, daß der Ver- trag, wenn er von dem Bunde schlechthin spricht, desen oberstes Oman. die Bundesvnsxmmlung. im Auge hat. Dies entspricht ja auch durchaus der all- meinen Recl'téanfcké-auung (sebr tichtkgk km Zentrum); kenn jede Kötpexstbaft trifft ibre_Entscheidungey im Zweifel durch ihr obersiu Organ, Ile Mitgliedekversammlung. Hierzu kommt, daß der Völkerbundörat noch gar nicht so zusammengefeßt ist, wie der Veritas es vorsieht. Die Vereinigten Staaten sind darin ni-Ht ver- treten, ein Umstand. der um so wesentlicher ist, als die Beschlüsse des Rates Einstimmigkeit, voraussehen.
Meine Damen und Herren, ich brauche wobl nicbt xn beionm, welch weittragende Bedeutung diese Zuständigkeitsfrage bcfißt. Wau: es dahin kommt, daß der Rat des Völkerbundes alle Ent- scheidungen an |ck zieht, die dem Bunde als solchem zustebm, dann ist der Völkerbundögedanke sensi bedroht, dann liegt das leßte' Wort nicht bei der Geme-nsäo-aft der Nationen, sondern bei der Gemein- schaft der Sieger; denn mit einer einzigen Auöuabme seßt sib d*er Rat, vorläufig wenigstens. aus Vertretern unserer früheren Gegner zusammen. Hier liegt eka Problem, xm dem aUe Mi'gliedex bes Völerbunw aufs lebhaftesie interessiert sind, und bezeichnenderweise ist es gekade die Presse der thema!- neutralen Staaten gewesen, die anläßliz des Beschluffeo über Eupeu-Malmedv mit politischem "ekt- bllck dieses Pkoblem sofort erkannt und in eindrucksvoller Weise darauf hingewiesen hat-
Meine Damen und Herren, aus allen diesen Erwägungen heraus ist die Reicbskegierung zu der Ueberzeugung gelangt, das; der Beschluß des Völkerbundörats nicbt als rechtmäßig anerkannt werden kann. (Bravo!) Dieser Beschluß stößt skb sachlich aus völlig un- zutreffende Vorauéseßurgen und ist rechtlich von einem unzuständigen Organ ergangen. Die Reichstegierung hat dieser Ueberzeugung auch bereits Außdruck gegeben. In einer" an den Generalsekretär des Völkerbundes gerichtexen Note bat fie sieb mit der Rechtsfxage ein- gehend befaßt und den Nachweis erbra-bt, daß über Enven-Malmedv das lekte Wort von der Bundesversammlung gesprochen werden muss- Bei der Bedeutung der Rechtsfrage konnte e*ne nähere Stellungnahme zu dem Inbalt des Beschlusses des Völkerbundkrates vorläufig unterkkiben. In dieser Beziehung wird die Sammlung des auch jetzt web “ingebenden Material:! über die Vekgewaljigung von Euren und Malmedy for:ges-jßt und zu gegebener Zeit dem Völkerbund: unterbreitet werden.
Meine Damen und Herren. zum lebhaften Bedauern der MWStegi-mng haben wir auf diese. unsere Note an den Volken. bundkrat eine du1chaus unbestiedißenke Antwott kekommen. (Hört, hört!) Ick kanu .dXese Antwort, die vom 26. Oktober datiert ist, zur Kenntnis des hohen Hau7cs bringen. Ik ' ihren wejentlicben Parakten lautet sie folgendämaßsn:
Da“! Rat des Völkerbunkcs kat mich beauflragk, die Noie vom
2. Oktober d. I. zu beantworten und die Auxmerksamkeit Eurer Cxxeüenz auf die Tat5ache zu lenken, daß nach dem Art. 4 Abs. 4 der Völkerbundsüxe .die Bundesversammluna übcr jede Frazxe be- fi ,ket, di: in ken Täxigkatsbereich des dees fällt, oder die=ken Weltfrieden bs'tübrt'. Die alskch3 Bestimmung enthält der Art. 3 Abs. 3 in Ansehung der Zuständigkeit der ,Bundesvx-rsammxung. Infolgedessen ist da, wo das Gegxnkekl nicht bofonders bestimmt ist, die gkse'ZUÖZ Zustänrkgkeit dn beiden Vunkeßorgane die gleiche. Die Note Eurer Erzellenz Mist auf verfÖZedme Besjimmungcn' drs Vextxagrs von Versqiü-s b7n, wonaxb dem Rate des Bölkow bundks b-“so dcre VprlicHlunyen ob'xi'kgc-n, während in gewiss'n anderen Artik-Jn rec Völkerkund und 1ichk der R1t „dcs Völker- bundrs erwähnt wird. Daraus folgt nicht, raß in den F““.U-"n, wo
der Völkerbund obne näbxre Vest?m:-ung erwähnt wird, d'e Zu-x
stäKkigkeit' des Rairs, wie st: in Axt. 4 der VöxkcrbundSakte fes!- ge-kgk isl, eingeschränkt wäxe. „
Die Note erkiärk, die deutscs): Regierung one die Tatsache, daß ksin Vertretpr dsr Vsreénigten Staakm vm Amcréka an dsr (»I-*t- scheidung des thks teilg-nommm bat. uk;!!! weitsr uörtern. Der Rat ist der Anficbt, daß die geselenbe Zusiäudikasit des Rates in keiner ge;*enwärtigen Zukammenseßung nicht in Zweifel gezogen werden kann. _ _
Ja, meine Damen und Herren, eine Widerleguna kann ich das nicbt nennen. (Le?"baftc Zustimmung.) Die deutsche RUgiemng be- st'é'eltet ja gar n;ch?, das; die VölkerbunUakW feld] beiden Organen die glei-Fe Zuständigkeit verleiht. Sie ist ab.:r der Ansicht, daß dies um; für die aUg-meinen Aufgabm des Völkctbundes und nicht für diejeniaen AngeZe-„eubeiten gelten kann, in denen der Friedensvertrag eine Mitwirku'no des Vöakexbundes vorsteht. Dies folgt schon daraus, daß der Friedensverlrag in ein.“: Reihe von Fällen dieser Art aus-
'drücklich den Rat als das zuständige Organ bezeichnet. Niemand
wird bebaup'ten wollen, daß in diesen Fäüen auf Grund der envähnjen Beftimmungen dec Völkexbundöakte auch die Bundeöversammlung als zuständig angesebm werden könmex Ist dem aber so, so ergibt fich welter, daß über!! ka, wo ter Friedensvertrag nicht den Rat, sondern den Völkerbund erwäknt, aucb nich'i die Zuständigkeit des Rates- sondem die Zuständigkeit der Bundesversammlung begrkm'det sein son. Denn andemsaus hätte die verschiedene Faffung der Bestimmungen des Friedenwerirass keinen Sinn. ' Meine Damen und Hmm! Ich muß bin noch erwähnen, ln
__,welkk) geschichtswidrkger Weise die brlgische Presse und auch die bel-
gifcbe Regierung die Annexion der beiden Kreise als einen Wieder- ekwerb eb-mals belgischen GechtS'lyinzusieUen sucht. In einer mit der Unterschrift de]; bxlgkscben Ministewräsidenten Delacxoix verfesmen Proktamatwu wird diese angebee „Wiedewereinigung' gefeiert. Wit kaben bei der kelglsöen Regierung und bei dcm General- sekretariat des Völkerbundes hiergegen feierlich 'Einxprucko erhoben. Nichts wivcksvrkcbt uämLicb mehr dcmTatsaMn. (Zustimmung.) Die beiden Knife Eupen mtb Malmeby find durch die Abmaäzquc-n des kaee Kongreffrk zu Preußengekoamen. -Sie waren also Bestand-
--xeilo der Preußisckeu Mokarchie lauge Iabtk,*xbevor Ger" belp'iWe
Staat überhaupt beUründet woxden ist. (Lebhafte Rufe; Schr richtig!)
Vorder bat„ abnesebeu von einer „Periode von “noki Iaö'xkükea, wäbkend deren die K-cise mit dem übtigen ligke- Rbeinufer unter frau.
zöstsÖer Herrs-Fakt sianden, der Kreis„„ Eupen zu veya Lemke Lämburg
«ckth ka! Iakkaerte lausBefik de! Hansi! Habsburg uud
vgmjt oeßa-dteis m alm „dutsö'u Rekba war uv dsffea
Gebiet gegenwärlög zwischen Deutschland, Belgia: uud Houanx aufoeteilt ist. Es ist zu bemerken, daß bei der GrenzzLebm'g vx'n
1818.nicht der game deutstke Teil .von Limburg Preußen zugeieüt wurre, vielmeör bléebea zwölf Gmuinken mit etwa 20000 dcutöch. sprechenden Einwohnern außerhalb der preußischen Grenzen. Von dem Kreise Malmedy hat der kleinere Teil, der fich im aUaemxinea
mit dem vorwiegend wanouisebm Sprachgebiet dukt, m der frühem Doppelabtei' Malmekv Stavelot gehört, die' als selbständige Reichs.
abtei mehr als elf Jahrhunderte bestanden und sich unter dem
Sebuve des alten deutscbey Reich“ klwe Selbständigkeit xu bewabm: ! gewußt bat. Wenn der Wiener Kongreß S'av-„lot an die Nicdx.
lande, Malmedy on Prmßxu überwies, so trug er damit der Ver-
scbkedenkeit der Gescbitbte undden ethnographischen und intiSdikÜonkUeg ' Vethältnissen kiefer Teilgebiete Rechnung. Der verb!eibende größt;
übrigens kein deutsche Teil des Kreises Malmedy bat nkxmais nt
Staatengebilden gehört, deten Gebiet dem heutigen Bejicu einm,
leiht worden wäre., - '
Diese TatsaÖm Weisen, daß von einer Wiedervmiuigung da _- beiden Kreii'e mit Befgikn nicht die Rede sein kann. In der T3 ,- baben fich Preußen und Deutschland stets im uuangesochteneu Best; . der Krkise befunden. und WWW find bisher von bekgifcber Seite bisioriscb: Ansprüche auf dmse Gebiete geltend gemacht wordea. Deshalb muß ich namens der Reichsregierung auch von dieser Stea- aus feierlich Verwahrung einlegen gegen eine solche Veraewaltignng geschichtlicher T*,tsacben, die dxr Vergewaltigung der Bevölkerung au 29]: Seite tritt. (Bravo!) „_
MeZne Damen und Herren! Wenn Ltd in der Einleitung qefagt babe, daß das Schicksal „der beiden weßlicben Grenzkreise im ganzen deutschen Volke wätmste Anteilnahme findet. 1- kann ich dies um!; allem, wasich hier zu [Glidem batte, uur nochmals mit besonderer Betonung W?Wbolen. Ihrer eiumüliaeu Zustimmung glaube ick) KcH-„k zu €ei1. WaH_„dke Reicbkrcgierung betrifft, so wird fie keine Gelkgénkeü vo:übergchm lassen, um der Welt fas an der Westmark aeTch hexe UnrecHt vvtx-“Auseu zu führen. (Bravo!) Sie gibt sich dabxi dn Hoffnung bin,“,daß „dec Völkerbund ihre wohlbegründeten Bcschwexden endlich einer eingehenden Prüfung uvterzieben und schließlich doch noch zu einer Entscheidung gelangen wird, die im Sinne eines wahren Völkerbunv-„s liegt und der Gerechtigkeit zum Siege vekbtlst- Sk? gibt sich aber weiter der Hoffnung hin, daß die Zeit eknmal' kommen wird, wo zwischen Deutschland “und Belgien wieder Beziehung n be- sfeben wnden, die es der belgischen Regierung und dem belgischen! Volk ßicht “mehr als erforderlich erscheinen lasen, aus rein matc-iellen, nämlich aus “Macbk- und wirtschaftspolitlscben Gründen über das uralte Recht der Selbstbestimmung déeser deutschen Bevölkerung CMMI und Malmcdys zur TageSordnung überzugehen. (bebafter Beifall.)
Zur Begründung der zweiten Jnterpeslaüon nimmt das Wort
Aba- Korell (Dem.): Der Abg. Dr. Bell bat gkexcbkaUS scbon die Rheinlandintetpenatlon begründet. In die m Frag-n kann es nur enen edlm Wettstreit aeben. Darum danke ck dem Herrn von d»:- antmmsrartei für seine „vortrefflichen Ausführungen im Fntspß res Raeinlandcs. Hier kann es nur ein Zusammenarbeiten sämfwxbex Parte en des Hauses neben. (Seb: riÖtig! Das Rheinland bdrt beute ; auf uvsete Worte. Wie der Erfolg Unserer rmvosanten Kundgebung * kein wird, kst freilich eine anden Frage. Eb: ich mich den besonderen Anekeaenbci'en des bksekten Gebiets zuwende, batte kid es aucb für 1icktig. mnächst aucb Elsaü-Lotbtin-„vens zu gedenken. Mé-ine Fraktion stekt nicht auf dem Standpunkt, daß man diese Fraue außer a_cht ]affen soll (lebhafte Zusiimmung), nicht nur aus deutscbem Gchöl heraus, sondern gerade wegen der Grands e, die der Friereu-vcrrrgg entbäkt. Danach mus: es so lange eine el ak-lotbrinaistbe Fraue „fur Deutschland und Europa geben, afs aucb dieser Stamm noch „ruckt mixtels Abstimmung über seine iatsächlicbe Zuaebörigkeit eaneBW hat. (Sehr rkchtig!)_Di-selbe Komödie, die in Eupen und Mann »» an*gefübrt worden irt, ist Ya; vo-ber aucb kn*E11aß-Lotbring_en ou“,- asiübrt worden. Die ea'üßungsxvünscbe einiger „elsasfi'ckexa Frauen und Mädchen befißen *ür uns nie und mmmer „dre ; Anerkennmg dec GrundZäße. die auch von den Ge nern profxatmert Wordm sind. Ich will nicht auf Einzelheiten einge en, aber betonen, „ raf: es sikb nicht um Aeu ernxmen von Altvteußkn handelt, so;:derx um Mitteilungm von elässuei'en und lothrinarscben Leuten. Wr: _; kennen die Klagen üker die Schematisier-ma vnd Verw1_|derung des * früher so biübq'den elsasx-lotbting schen Schulwesetzs. th bab-n qe- bört, wie die Bürokmtke dort wirt'ckaftct. Wik wkssm. daß der Unte1ganx des el'aß-kotbrin ischen Weinbaues wabrschemlich nur eine “mae w-“niget Fabre ist. &emer w'ffen wir aus den Vor„ anaen von
Mülhausen und Coxmar daß dort die A1beiter erst um rte Elrm-nte ihrer “sozialen Freibelt und Stellung zu kämpfen 'The!!- é-Hört! Hört!) Diese Dinge -ersüllen uns nicht mtt Schaden- reude, sondern find ein Bmeis dafür, * abgesehen von der Frage ker Selbßbesfimmung, daß auch die mat-nelxe Lage “_!9 kamit zuiammenbängt, ob man fich in freier Absnmmung„k§k Deutschland entsck3evdet oder „nicht. Unsere Sorge ist es zuuu»- für die aus Elsaß - L xbrmgen Vertriebenen die notzvendms," Hilmeaßnabmßxt in Ananff zu nehmen. Ein Geseß uber kik Cntscbädi ung tft ja in Ausficht. er verlanßen weiter von d„cr Re- icrun Lie Unterstükung der Eiediurasbes cbungey ißt 'm aus &ifaß- otbring-n Hexxübexg komm nm. Ebenso muß fur kxe
gesccßrgtd werden. Wir wissen, daß die Vertriebenen mtt na er
Auch für-das Eamgebet verlangen wir mehr Gsrechngkeiß dx! Vöikerbund Zoll doch mit Gerechtigkeit etwas zu xun habe!. „Dre .„ Vorkämpfer res Deuuchtums im, Samland mussen ur-seißr ezls _ unterstüßt werden. aber nicht mtt_ Geld, wie ich ausdrucklub dem» In dex ießigen Not maßen wir _ und 'die " Rbemptau zun! Rheinland rechnen wenn . aucb staatérecbtlich nicht im Zusammenhang „fteben. „Dkk . Rl'ekn ist, ia das P oblem det Auseinanderseßungen x_wtscheü „ Osten und Westen sxets gewesen. Man soll diexs gescbtcbtbche koblem nicht so auffassen, als ob ine Lösyng ezvtg dieselbe sev ie jeßke Lösuna des Problems ist nicht txut derwmgen von_ 1„817 - zu verglciäom. Wir betrachten aber das rbetniscbe Provxem gelebte!!- iich. o-m uns in unserer Not zu stä-kcn und uns zu verwaeu' wärtigen, daß das Rheinland seit Jahrhunderten „ähnliches erlebt hat „ und darmss die Hoffnung zu schöpfen, daß mzcb dre je t„ge BeFeßuna ' des Rheinlandes nikbt länger dau'exn ward als„ re fruheren- - Der Fehler Frankreichs ist, daß es annimmt. wir ständen l'eute m'?! „ auf demselben kulturellen und pokitiicben Standpunkt wie 1806. W" »
smd seit 1806 und namentlich seit 1870/71 doch etwas anderes gk- ' “worden, als das Land unter
Narvleon !. war. Wir find auch :ck “ Staatsaefübl etwas anderes eworden, als wir 1806 waren. Auch ; in anderen deutschen Ländern nd Fehler gemalt worden, aber tms „ bedeuten diese Rekriminatöonm Yer Frage egeyüba: “Wx!
hat denn eigentlich den“ Stall „fur die„nui„e „ ub gebaut,„ die ; da drüben gemolkyn wird? Rheinische Tuchlngt und InteWgcm , haben sicb materie und national durch den tynigen mammenvavß. mit dem ?oßen unchen Reiche entwickelt.*D.1rau !ollte lank- . .re'cb Rü 1cht mbmen. Ww fiud„nach Sprache und Ges ickte- „ nacb quichait und nach Sitte cm deutscher Staat (kbbaklU
' ums
amtes „
chan i [! ck71“; * verlorenen Heimat binubers en, und xv r wo "n uu, Ä was in unferen Kräften steht, um ihnen eine neue Hetmat. zu schaffen- „
aucb Rheinhessen 7“
Qxlka keln Bastatkßamm- wie Frankrelö alnbt, NW " and und Frankmch, * sondern em rein reutubet tamm. wem: auch, (“*I-"'" sei Dank, in rheinischer Aukpjäqung. .Was haben und doch dre anazosen alle; versprochen namentlieh u: der Autwmtnotx _beim Rbemlandöabkomnuu. man wis vu Dobl- wollen und Vemaudnis Znthambréngen, ma- bat uus politikde Zu- ßcbemngen gemacht, tatjacb ub gehen qber ane Maßnahmen in An- snsfe auf un„ser polrtbcbes Recht„_b:naus. Für- sie deufscbe Mt des xvexzischen Stammes ut es das beste Kei en, daß er alle dieje schweren Opfer für kas gesamte DMW- [agv xduwig tragt. Bei uns handelt ck sich um eiaen Kampf echt; oh unxere Klagen „hier von der Entente gcbön wetdm, eb: rabm, wir muffxq ab-"r dxeten Sami nach dem eicmentakürn eewcbentetbt ves rvemtscben Stammes bier etnballn lasen. 'N'-ck- dem ws Warez-loch im Wesien aestovft ask, muß auch das Lochne- stopft werden. durch das dre Men1cheuau§fubr nkolgte. E- tft umu lach„ daß em selbstbnvußws, kthurLU hochstet'cudes Volk
“15 bre jana behandelt werden kann wie _ein „Koloni'lvolk,
Sehr gut !) Ern Moselaner kann nicht behandelt ' Lin Moviem, und Köln nicht wie Bagrad. Gefühleth;
* Unrecht scheint auch inEngland zu erwacbe ; in l' ' ' Stimme imParlament gegen diese Bebandkßn Jm M hat sub eme
des ck"kniicbeu Voltes Wu avpeUiere-a an das aanze Vol . an die Neutralen „cm die Engländer Italiener und Amerikaner und auch an das franxösi'tbe 23to und do a:, das: sich das französische Volk von der Pivcbose des kaffee frei, mache. D'k Kosten für die Be aßung wachsen ins Fabel-
mte, dabei sollte das Rheinland nach dem Mutter einer kOnftitmioneUSn Monarchie bemalte: weiden. Vor allen Dingen müßte aucb Ab- xecbnuug über die Verwendung der ijda a'b-etegt werken. Uniere wunderjcböneu d_eutschen Jakzden find vollkommen aukgewildert, unsere Jagdgewebre, die war ab teiern mußten. mm groß'n Teil ve:-
erhoben.
* cbwunden Die Bekavung sollte-vur 70000 Mann betragen, tat-
T&M!!!) find ck aber über 140000.“ Die riedensbeb ont? nnr „ ]cgerement" üterxcbritten werden. uns kTommi es “53:7 a'U ob die Épracbe „etwas se r leaeremeut bebaube !: worden wäre, so das; ck !cbließltcb zur dypvelten Zahl gekommen ist. Will man unsere 100W0 Manu webt niederbanen oder sou diese Besaßun - nuove zum Kampf genen Sowjetmßland oder für da! Ruhmed
verwendet werden? D.“ würde den Bestimm m des. Fnerens- verxrags onomme- WWW!!- Nuu sonen w Kasernen bauen. dke xm dive MtUionen kosten, eiue Feldbäckerei soll errichtet werden. Entgegen dem Wortlaut d-s Friedenovut fordert man von uns für neun uavläße 800 ferm besten deut ebe- !ekerbow. Daraus erklären die qbelbakden Summen, die _das deutsche Volk bezahlen 9 , und rabei betßt es in der Antwortnote, daß die Kosten der BejaZuerlas so wenig druckend wie möglich sein sollen. (Zuruf mlm; reine Hohn!) u diesem gewaltigen Zustrom von Offinereu und Soldaten geent Lab ein großer Troß von n- spulern nnd Schauipielerinnen, an von Propagandisten. angefan :! vom Professor an der Sorbonne bis herunter zu dem eiukän Feu Schmterer vpm „Wo dbesz Sehr oft ist uns gam schiefer kt. wgs m_xter emen: .fovot-cxmvztn ao l'année" z!- vusieben ist, aber war mussen ihn einfach vmykbmeu. Wir haben ckck: allein 'rdienocb im HeeresvienstB „ndlkchmWobnungen zu stellen sondem au immobile erwne- „kalten „ck sehr gern bei um auf weil s(eso schön und so dMg wu am ein mtqendk leben können. üp'eldorf, Köln und Mainz smd jest dre teuersten Städte in ganz Deut (blaod, und da! kann ja „am!) gar nicht anders sei da die Menge der bocbaelobakea
Offiziere und Soldaten ' ' bei denen cm für a : Bedarfsartikel Pretse anlegen kann,
ck ein druff Oo kennt ui ' mitkommt. Kuchen jmd (derkonfek kind elstfaecßßt "dM WOHL: Bxsasun hörden von eine meissuü ewwKt worden um der rtläruu man würde sonß einige hubert Mann Besamung in Näcbskegierundaßq und daReubsk" omuunar in _ die Not der tbelnländiscben ckcknt des freien Ankauslrubl- det mildert wird? Euküwubeub du Mmute!- “ Lö ued MWUU: vii: Y “ttb“! f I? un eu : emi - kk! Leinem-ga tosk- Wir haben „ bt MW und u'ad Getreide und
oo wo- wir :| „“YMÜ «„Wo-Z:,»- “F:" ein Leben bee nasa «M «M & Dauer
Wet" Dasei- kst voa msn der Kammer oder i- vermum Kreise wir nur Gew hätten über unserScbi al, lber xder Beseßung. ck mcbe aucb auf das ungeheure Spkßelsvßem im d von einem gamen Ney fumzöüscber
Mbeinxand aismerkimy. wit fin
:x. X:: »A“ M! **:» '" ““ Hn'MWKKW“ ; ' a ou en eu W ' verarbea Verschlevptea W 90 Prozent Munjiatigouen zum OM: gefallt?" "Leb davon 30 Jozent vondnibtän eigenen Landslexten vem- . baku e. Wegen eußerun : , mm das französische Parkieren nicht mehr bören'- [| imanFm öYonaten Gefängnis verurteilt worden. Die deutsche Geritbtsbarkeit wird ausgescha„ltet, !o daß ck zum Beispiel in Köln unmöglich wurde, emen Hocbvmäter der deutschen Geritbtsbar'eit ut überliefem. Ewe Hauvtfjüse dos Deut1chtums find die B'amten. und ich fühle mch vewfixcbtet, oom denen, die für das Deutschtum aelüte- haben vn) anagewiesxn find- dat Dank des Deutschen Reitbltags u über- minka. (BMW.) Nach den neuen Verofdnn eu det Oberkom- uusfio- ln Lybien; mußt sich die fremde Behörde dk Entschei- dung über dre Aufteilung von Beamten der Zollbe des Lebr- personals jmd der Vorfivenden der Kaufmann!- und Gewerbe- . nich!: an. Ich möchte alle- Beamtea die Maßmann mufeu: ßt uns nur feilbleibea, damit wir einß freiwerden- Es wäre “*EUR "9," einem demokratischen Redner, wenn er nicht als vkchtigste Slave de! Deutschtum! neben die Beamten die Arbeiter ellen „wollte. Ohne die Arbeiter hätten wir im Juni 1919 le rheinische Republik bekommen. Die ? so]! frei sein. Iu- dkssey, wer fich mal auf die Redaktion er rheinischen Zeitung Uabt. findet, daß nicht bloß Meldungen, die die Sicherheit Armee betreffen, sondern alle Nachrichten der inneren und äußemz Politik natürlies nicht der Zensur. sondern „einer Vorprufung unterliegen. Sie läuft darauf hinaus: diese Meldung könnt ihr bringen, aber auf eigene Verantwortung und Gefahr. „Gx'ällt fie “Fab einem militärlschen Befehlsbader oder der Obertommikswn iu Ko len] nicht, so ist die Folge davon ein Verbot. „Das ist keme Preßfreibeit im demokratischen Sinn, sondern ein Versuch, die Pkt ! abbäugsa zu machen von dem Woklwollen der“ Behörden. Das este tst die Jubiläumsinstrukticm NH. 50 der zObmkommksfion iu Koblem, wonach jede Zcitnna WMW“ ist- die ihr zuaebendea Mitteilungen an jeder Stelle, wo ,es -
“wünscht wird. obne cke? “ Aenderung aufzunehmen. Dae _ hauptung dee- .Vosfis Zeitung". die rbeinisede Pkt 2 ua beseytm Gebiet w : verhesend egen die Franzosen. muß ck als eine Schädigung t mtr unserer Yseffe, sondern auch des Deutsch tums urückweisen. (Skbr richtig !) ie „Frankfurter intuna' nixymt kein latt vor den Mund bei ihren wabrbaften Mitteilungen uber das befehle Gebiet und unterscheidet sicb dadurch von anderen Blättern, dke ch nvar national. nennen, aber eine besöndetzrpe- reinigt: Außga : für das Rheiniand veranstalten. Wir ku e_n. nicht mehr sm en, wenn fich dadurch jemand provoxierl fühlt; Wir dürfen weder ie schwarx-rot-goldenm noch die sehwaxz-wetßzwien Fahnen berausbänaen. (Hört! böttt) Wir dürfen nicht uxcmal mehr zu Vieren marschieren. vielleicht we'll dadurch die aUtiexte Armee gefährdet wird. (Heiterkeit) Unsere Denkmäler find tetl- Weise in empökender Weise zuaerichtet worden ;«das Denkmal Ludwigs pon Hessen wurde in den Rhein geworfen. (Hört! hört!) Aber man will' unk fremde Kultur geben. Man richtet möfiscbe Sktacbku'rse ,ein. Deutsche Extern werden aufxefordert. re Kinder 50"ka ku schicken. Man arrangiert franzöfistbe FSK?- zu dener! Ra,?! Deutsche eiujavet. Wir müssen uns genau überlegen, wie wtr dre MX' ;;“ W?W- „,-„;;, WW SMM? tt.c'ne-e samtinereeUMeu n dien. » -, dafur Beifall.) * g *“
Reichsminkßer des Innern KoS: Meine Damen rüden" AWWü-voägenJabreciaeJnWeKaüo-x über die biete beantwortet:, habe ich den Musa» wddeerff-mo . WÜULFMsowabli-WWetak-ukbi-b WUMe njcht QWWUW sondemjk gelegnheim derNatioa bebaudeltvadnmööim. (Sehr a'öüo! beidalD-D.) WwennsuhiadcmttWWQUfiÖunkamU, wennwixdasSÖiä'saldesbeseßmeemÖU-ÜM bietet, soistesder, daß in MW inlebquablk imbesekten GebietdienatioualeEiuheüsfrc-ut ni-btgewukthat uudwoüerda Lichtblick, daß “ck hier im Hause während dieses Jahres imd- wie ich hoffe, awk ia düsen Stunden, alles Wit!“ "g wimme-stebm wirdindechabme fü: bas befekteGebiet und iuderAbwekr vou Uavecbt von dem bcsckteq Gebiet. DieÖbeideaHerrmVomd-r, die fck mit den Angelsgenheitw des defekten Gebietes befaßt Haken, babe- subs- meineroeude WUeberUeib-mgm fm gebaltat, haben aber auf de: andevenSeite cüuFüUeeedrückendeaMateäalsvor- bringen können, dcss-cn Richtigkeit ich durchweg bestäägea kana. (Hört! Hört !) Ucbertreibuugen vorzuk-ringen ist schädkich uud mmüß. (Sehr «üs !)
LaffmSüniÖztBegiunmeinerAussika MMW mm Auödauk bringen, daß ck Laue gibt, die in Dentsäyland reism uud Vorktäße hakt?“- in denen fie dic-Zchiäsale dos defekten Gebietes in muttrcffmdcr und nbectnebenet' ' Weise darstellen. Noch uwlich hat ck bekannte! VWgender ans Norddeutschlaxw wMsmtben über dieVerbältnisse des besesmG-bietcs ckckReikxe von falschenUngaben geuacbxdieznwiderlcsudeaGegneralcichtseinm-xß. Erbatficb dabeidarübabckws, daß er müsxinerBitte WAbbilfe beider WM keZkGeböt geftnden babesobwobl er sich niemalsdie -Mübe gegeben hat, usw?: jemand von der Reickysrogieumg diese Tat- sacbw Wasa. (Na! Hört! bsi den D.D.) Meiue_Damen undHemu! DMüwirdniÖtSLrnk-ht. (SebrriÖtig! beidenD.D.) DamitwixddagegnerischenPrcffe nurein wMomnvemVon-emd seoebew diese übertriebenen oderfaktdeu TMM lu MMW und den Eindruck zu erwecken, als wenn die Bevölkerung dW defekten Gc- bietos - unter angeucbmen und erträgkisben Verhältuiffeu lebe. Nein, _ meine Damen und Herren. die Tatx'aÖL, die wir vorzubüngm haben, smd so schwmviegwad und so chéérasend, kaß ck irgendwekber Ueberüeihpng nicbt b&arf,
Ich kann zu dem,!vanZebeidenHmath-rwdneebatuvor- gedankt haben, nvch vieles an Tatsachen [:inzufügen, Ick darf die Zeit des Hauses nicht mTt allen diesen EinzeXbcitm aufhalten, will aber sunäch| bestätigm, daß die Kosten der Besaßungstmppm alk nugeheuerliä; zu [*czckchnen smd. Der Heu Reichsschasmistet, der mir die Vertretung dicser Frage, die zu seinem Ressort gehört, über- [affen bat, hat sieh ernerseits bereits im WMWTÖUJ MOW mit einer Reihe der hier in Frage kommenden Belastungen beschäftigt. Ich wiederhole daraus nur, daß das Bcsaßlmgebeer, das nach dem Nbeinlandabkommen 70000 Mann leicbt überschreiten durfte, auf mehr als 130000 Mcnm angewachsen ist, (Hört! Hört !) Jeb wiederbole, daß die Einti-Dnmgen, die im beseßden Gebiet getwffen worden find. weit-übec dasBedürfnis eimHoerc-s W130000 Mana hinausgebeu (dsa! hört!), daß * B, obsckon im besetzten Gebiet 12 deuts-ke Flugplätze vorhanden waren, 18 me Flugvläße elnqeäcktet worden ßad, davon 13 allein fü: das foauösascbe Heu (oda! bzttWdak MUUWWWWWWMW Wins diese: Flugpläkt baba: dimen mäss!- ch weise dm-tf iu, daß thriuGeläude WMW,WchWMW :: aws säuwüYdaßfüpäguäiü-UWWWW ou MMMM mdeebu- (Maße Nuke: M!.bört!) Im ganzen find seitens des MMWMW au Entschädvunam öezablt ode: beni" KMM fü: deutscbeEvaobnet WN?- räfitiouen, die an sie ergangen sind, 6,2 Mils'mrdxu. (Hört! Hört!) E- find von de: Besakuns Wber 2,3 Milliarden vorscBfoweise fkk- iboe Bedürfnis: angefordert. Wenn aber die Ziffer richtig ist. die duHeuAbFLouézminderstWöfiscthammer äberdiekosteu de: Besakmtssarawe, und zwar Msäxeinmd nur da franzöfisch Be, saßungSarmee, m'rtgetcilt bat, so ist mit einer jährlichen Belaskmg von 27% Milliardm zu mlsnm, (Lebbafle Rafe: Hört! Hört!) Es bedarf keiner Erörterung darübet, daß diese Lasten für eix zufammew gebrochenes, verarmtes Deutschland unerträglich sind (sehr WHU), und daß fie Deutschland in die Unmöglichkeit vasem an seiner eigenen WiedexbersielTuug, aber auch an de: WiedergubmÖmU irgend- wie uummswert m 11er (Lebbafde Zustinmmua), Die Be- lastungm besckyränkm fiel) nicht allein auf Geldopfer, sondern sie smd vielfacbster Art. Die Herren Vorredner haken bereits daumf bin- ewieseu, in welchem Umfange Wohnungen: für das Besakungsbeet- u: [eine Offiziere, für verheiratete Angebörige und für den großen Troß des HUG in Beschlag genommen werden Welcbe Umuwägl'tth- keiten ßcb daraus ergeben müssen, wenn deutsche Familien in wenige Zimmer zusammmgedrängt mit französischen Familie- zusciuuueu- _wobnm, die, wie ich betone, wenn fie beleidigt werden, jederzeit An- gehörige der deutscha: Famikten vor franzöfisckpe Kriegssericbte schleppen und ck die härtesten Strafen durchsehen (sebr richtig !), we1che Umuuäg 1chkeitcn sich daraus ergeben, welcbe Unterwürftgkeit das seitens der du:.l'schen Mitbewohner vomusfest, darüber Und wir, glaube M, in kiesem Hause einig. Daß daneben andere Familien innerhalb weniger Tage zu einer Räumung idm Wohnungen anse- balten Werden, daß fie verpflichtet werden, von dem gesamten Hausrat böcbsiens Denbrürdigkciten von geringem Werte mitzunehmen, und daß Gefängnisfkrafcn zu mehreren Monaten verhängt worden sind,
*wenn solche PnTonen den Begriff der „Denkwürdigkeéteu von geringem
Wert“ enras weit genommen Haben und ihr eigenes Eigentum zu einem klänen Teil aus der Wohnung kmuögescbleppt haben, sind Tatsachm, die überall im besetzten Gebiet wiederkehren.
Oeffentliche Gkbäude sind in einem Maße beschlagnahnt, daß die Tätigkeit der Behörden kaum noch durchznßübrm isl. Schulen befinden séch in großem Un'tfange in der Umwandlung zu „Kasernen und, was ich besonders bmxokbebe und was besonders auffallend ist, Turnhallen smd mnkwürdigerweise überall unter allen Umständen für die Bedürfnisse der Bcsakungsamee notwendig und werden fast durcb- woa der Benuan durch die deutsche Jugend entzogen unter der Be- gründung, daß fie für die Besamung nicht entbehrlich seien. (Rufe: Unerhört: Unglaublich!) Aus der Bestimmung des Friedensvertrages, wonach Grundstücke für Spiel und Spott und Erholungsplöße ge- stellt werden- müssen, isi die Berechtigung-kergeleitet worden, deutsche Jagden in erheblichem Umfan'ge zu beschlagnahmen, und die Jagd wird in mcmche7a Gebieten in einer Weise, betrüben, die eine Verödung
unsetes deutschen Waw- jmd “unserer deutscha: Fewmer bereits er- wartenläßt. (Hört!Hört-!) - . * „ „ „„
dn . mittekn ist der gleiche Erfolg bisher nix!)! meiÖt.
Daß ein Heer von einer solchea Größe Aussexreiwnan in erbak- lichem Umfange begeben wirt“, auß klar fekt, Wck«M mau kedmkt, daß weüeTeile diesesHeZUSuoÖthdcmGefkhld-SM der Rat!? und der Mißachtung gegen deutsches Mesar erfilt smd. Sie erspam es mir wohl, bier ale diefe Ausschreitungen Uxfzufädrw. Was der Der: Abgeordnete Koni! angchgeben hat, ist in allen FTM!!!
'zu bestätigen.
DaFantOöamselbeku," bauMUhaQi-dmzrmqvfe- unterFührmg MWUMW MMM Gexeuxäpaft- WWsWWÜWMer-W smd, aber troydem anläßlich einer kleinen Wölk!" esung ck fü; nötig gefunden hasen, Schöffe bn Senke W „nd (:I die Ge- seukchafk den Saal schleunigst MÜLH- draußen W RUF? M die Gesellschaft zu ckckck", so daßdas WWWWnga ankfurterin diesem Sibießa! zum Opfer gefält"- ift, & mtr cm:- der vielen FäUe, die im beseyten Gebiet wogeko-mm fi-d. (BW. ) Es bedarf keinerEtörterung, UJWFUÜMWW Note der deutscl'eu Reicßswgßmno gemacht werdm_ mz, nd daß m dieser Note nicht nur Sühne, sondern «"ck Madinat!) z- verkauge- ist, wie wir sckäxe Entschäskgmg (unk unsererseits m «wgekekmn FWW geleistet haben. ((S-bk UW!)
Fälle von Novucbt, die immer wüde MW, soßen die: nicht im einzelnen aufgeführt W Ick beschränke rück darauf, hier einen Fall mitzuteilen, „bt dem vor W Bozen in Mainz ? französxfche Soldatm e_ine 42jäbrise Fm WWW auf da! scbeUßÜtbske vergewa- [tigt haben. Sirafm !!!-.d ädüfemFalBkvon der frmtzöfisÖu Venoaktung verbänt worden. Exe W ist Wer nicht gewah' rt worden. (Maße Ruß: Hört! Hört! ud Unerhört!) Weitere Fälle anzuführen, mwg W erübrbzen. Das ein! muß aber festchk werden, daß die fmyösisehe Gekühtsbatknt lang- sam arbeitet, daß fie mit InhaftUnngea langsam vorgeht, wie den von den ? Mördern das Mädcken! in Oberblgexkebt béödet erst einer inhaftiert ist, und daß sie Entschädigungkfndemngen bisher in komen! False bewill'rgt hat. (Hört! hört! bei den D. D.)
Ick trage diese Fälle nickt vor, um daraus abzuleiten, daß eine besondere Rokeit in dem Besäßungsbser berksckyt» Nach meiner An- ßckt ist es sexbstverftändlicb, daß bei einer fo ungeheuerücö dicbken Vcsaßung Rokcitsdekich vorkommen. Aker daß diese Fälle nicht Ver- anlasj'ung dazu geben, sich klarzumackea, daß eine derartrg' dickte Be"- saßung in einem bochkaltiviectm Land: von selbst x- eine: Häufung von Del'tktm führt:: muß, Und daß Wesen Ruhe und Ordnung im Rheinlande niemals einziehen wird, wenn hier WADA! geschkksét, »! dark festgestellt werO-en. (Seb: rchs bei den DD»)
Bei meinen Verhandlungen kn Koblenz kf! mit W der französischen Bevollmääptigteu der Rdektlmtkkommiffm vorgehalten worden, daß wir ua! immer in erster Linke mit unfemt Angriffen JW d'te franzö- Üschen Besasuncxskruppw wendeten, und das eim ist zuzugeben: in dekRückstcbtölvfiakkU W BWW unbersÖkkdkA W die WINKLER Bebdxden nicht von den Behörde:: der W Besasnngstruppen. Auch Mktätigkkltw kvmnm in alle!: Gebieteu vor. Wenn wir uns in Deutschland so häufig in erster Linie gegen die französische Oefaßnng riekteu, und weren namentliä ams aus dem Rheinland uber die fmmösisehe Besasmta kesonL-M oeüdst wird, so find dafür doGdreinünde anzuführen, GMK, diekthgut Wanfükre; denn ich babe nicht die AMR, aus dieser Angelegsabei' ! eine politisch Aktion zu W, die W etwa gegen eine der Besaßungsmäcbtc richtet. Ick bin vielmebr der Meinung, daß ich diese AWQg-cnßcét meixm'feits nückpfern und unter Beschränkung auf das Tatsäckvki-JW vorzutragen babe.
Die Gründe ktegen wkäcbst darin, daß die Zahl der franzöfiéckxn Truppen wär über die Zahl der übrigen Truppen binaußgeht, find doch yon den 135000 Mann, die im besesten Gebiet vorbanden s?!» - amtl'nhe Quellen darüber gibt es nicht, aber diese Feststeatmg ist im großen und gamen richtig -- fast 90000 Pkmm Franzosen, also etwa zwei Duttel' . Dabu richtet fick) vm feldft det Blick auf diese größte Maffe- Die Gründe [dege- weite! darin, daß infolgedeffcn die WMscbe Armee auß-cordentlic'h eng gedrängt untergebracht ist, daß kleine Städte wie z. B. Kreuznach mit W000 Einwokmern €):»: Besatzungstrvppe von WOMa-m, Oberstein, ein Ort von 8000 Ein. wohnern, eiu'e Besaßungstruppe von 1200 Mann haben, Orks, 5:1 denen fast gar keine Möglichkeit ist, öffentliche Gebäude größxrctt Umfanges zu Kasernen und Verwaltungsgebäuden herzugekcn, IM“, iu dann es an Wohnungen für die verheirateden Offiziere nafurgcmä-"x fehlen muß. Voß in solchen Ortm die Besaßung ganz besondkks dtückend empfunden wird, daß fie geradezu unerträglich istund-Handcl, Wandel und Verkehr lähmt, stebt fest.
Es muß weiter angeführt werken, daß im französisch kaseßxxn Gebiet die Klagen deswegen befonders laut sind, weil noch immkr trotz aller Protests: die Hälfte aller Truppen im deseßten Gebiet aus Farbiger! "besteht. (Hört! Hört!) Meine Damen und Herren! Man kann mit von der Gleichberechtig1mg der Rassen reden, soviel man wfll, niemand wird es einem deutschen Mann oder einem dcntsckcn Mädchen verdenkcn, wenn es eine ihm zugefügte Gewalttat dorprlt empfindet, wenn fie von d'en: Angedötigen eines kulturell tiefstekcnden- eines weit unter uns stehenden Volkes begangen worden ist. (Lebhafte Zustimmung ruhts und bei den D. D.) Niemand wird ck verstoßen,
man uns cinreden will, daß hierin nicht eine Schmach für ein [) btltiviertes Volk liege, die größer ist als alles andere. (Lebhafte Zustimmung rechts und bei den D. D.)
Und zum letzten isl Wen die WM Besahung besonkcrs drückend, Weil mit dieser Besaßung ganz anders als in den Teilen, die' von mderen Mächten defekt sind, Nebennbfichten verbunden sknd (lebhafte Zustimmtmg bei der D. B. und bei den D. Nat.), “weik die Bevölkerung nicht das Vertrauen hat, daß wenigstens versucht wird, sich bei den Maßnahmen auf die Notwmdigkeiten zu beschränken,
* die ck„ solche Besaßung mit fich bringt (sebr richtigt rechts und be":
den D. D.), weil im Gegenteil aus Worten und Handlungen von
“Mitgliedem kiefer Besaßungktmppm immer wieku die AbficHt Har-
vorlencbtet, dicse Besavung als Mittel zur Duräsdrbrguno deutschen Gebiets zu benuben. (Zustimmung bei den D. D. und rechts.)
Der Hm Abg. Korea hat mit Recht von dem Na-Bricbtendiensé gesprochen, der in so weitem uud drückmdemfaag in dem va:.dw
“FMO!“ MWM «» ::»:me